Aus aktuellem Anlass: Warum antwortet man solchen Scharlatanen? Jemand behauptet etwas, was gegen die akzeptierte Lehrmeinung verstösst, ohne es belegen zu können oder zu wollen und erklärt den Rest der Welt zu Idioten. Viele lesen es, manche antworten, andere kämpfen um die Zurückhaltung, das nicht zu tun. Eine Diskussion kommt überhaupt nicht zustande, da jedes noch so gut gemeinte und vorgebrachte Argument mit den immer gleichen Phrasen gekontert wird. Jeder dürfte wissen, welcher Thread gemeint ist. Ähnlich verlief auch die vorweihnachtliche "Diskussion" über etwas, was angeblich wieder auf dem Weg nach vorn ist. Wobei es sich bei dem Vorweihnachtsthema bekanntlich um eine Auseinandersetzung eines Laien mit Fachleuten handelte, die dann ab dem 2001. Beitrag für den Threadersteller im Desaster endete. Während aktuell ein Laie mit irgendwelchen verqueren Behauptungen andere Laien auffordert, ihm das Gegenteil zu beweisen. Das kann sich natürlich nur im Kreise drehen. Warum liest man sowas überhaupt? Ich kann mich dem auch kaum entziehen. Was ist daran so faszinierend?
Du hast es doch AUCH gelesen, erkläre es dir doch erst mal selber!
Freude am Argumentieren... Freude am Widerspruch... Leute veräppeln... Oder der übliche Katstrophentourismus, der Leute zu Gaffern macht... Keine Ahnung...
Teo D. schrieb: > Du hast es doch AUCH gelesen, erkläre es dir doch erst mal selber! Ehrliche Antwort: weils Spaß macht. Schwer zu beschreiben welche Art von Spaß. Realsatire? Galgenhumor? Keine Ahnung. Jeder hat ja bestimmt schon mal in das Nachmittagsprogramm von Pro7/RTL2/VOX gezappt. Du denkst dir "So'n Blödsinn, alles gestellt". Aber wegschalten kann man doch nicht. Ist wie ein Autounfall: du kannst nicht hinsehen aber wegsehen geht auch ned. Du fragst dich wie schräg die Leute drauf sind, aber im Hinterkopf weisst du dass das alles nicht echt ist. Anders hier bei den einschlägigen Usern. Das ist Realsatire vom feinsten. Traurig, sich an sowas zu belustigen, aber so ist der Mensch halt. Wolfgang R. schrieb: > Oder der übliche Katstrophentourismus, der Leute zu Gaffern macht... Schön formuliert!
Gast
#4426594
Nach dem Einführungsbeitrag des mir namentlich bekannten Autors habe ich die weiteren Beiträge ignoriert. Vertane Zeit.
le x. schrieb: > Aber wegschalten kann man doch nicht Doch. Man schafft es sogar, gar nicht erst einzuschalten. Du musst an dir arbeiten. le x. schrieb: > Traurig, sich an sowas zu belustigen, aber so ist der Mensch halt. Du bist so. Andere haben an dem Thread gar nicht erst teilgenommen.
Mein grosses V. schrieb: > Aus aktuellem Anlass: > > Warum antwortet man solchen Scharlatanen? > > Jemand behauptet etwas, was gegen die akzeptierte Lehrmeinung verstösst, > ohne es belegen zu können oder zu wollen und erklärt den Rest der Welt > zu Idioten. Viele lesen es, manche antworten, andere kämpfen um die > Zurückhaltung, das nicht zu tun. Je einfacher die These, desto größer der Widerspruch den diese generiert. Zudem muss man an die Formulierung der These keine Sekunde verschwenden; die These wird einfach rausgehauen und das BussShit-Karussell dreht sich augenblicklich los. > Eine Diskussion kommt überhaupt nicht zustande, da jedes noch so gut > gemeinte und vorgebrachte Argument mit den immer gleichen Phrasen > gekontert wird. Ja, nach dem Motto: "Du bist blöd" -- "Nein, du bist blöd" -- "Du bist noch viel blöder" -- "Aber du bist am blödsten" -- ... Eine Argumentation kommt nicht zustande. Der Aufsteller der These ist nicht an einer Vertiefung seiner Kenntnisse interessiert, es geht wohl zum Großteil ums Verarschen der anderen Teilnehmer. Die anderen Teilnehmer wiederum wissen aus vielfacher Erfahrung, dass es absolut nichts bringt, gute, erklärende Beiträge auszuarbeiten. Der einzige Grund zu antworten ist, den Unsinn nicht unkommentiert stehen zu lassen. > Warum liest man sowas überhaupt? > Ich kann mich dem auch kaum entziehen. Was ist daran so faszinierend? Jeder ist eben ein bissl Maso.
Johann L. schrieb: > Ja, nach dem Motto: "Du bist blöd" -- "Nein, du bist blöd" -- "Du bist > noch viel blöder" -- "Aber du bist am blödsten" -- ... Wir gründen den Idioten-Club und laden dazu ein: Bei uns kann jeder Mitglied wer'n nur blöde muß er sein! Bei uns heißt die Parole: Seid blöde bis zum Tod! und wer der Allerblödste ist, wird Oberidiot! https://www.youtube.com/watch?v=34-y0hgcJSM MfG Paul
Johann L. schrieb: > Der > einzige Grund zu antworten ist, den Unsinn nicht unkommentiert stehen zu > lassen. ...was wiederum dazu führt, daß der nächste Unsinn ...nicht unkomentiert stehen gelassen wird ...was wiederum...
Paul B. schrieb: > und wer der Allerblödste ist, > wird Oberidiot! > > https://www.youtube.com/watch?v=34-y0hgcJSM https://www.youtube.com/watch?v=1V4YfrA-czE Viele Grüße Richard
Mein grosses V. schrieb: > Warum liest man sowas überhaupt? > > Ich kann mich dem auch kaum entziehen. Was ist daran so faszinierend? Das ist wie ein Hochhausbrand, absolut schrecklich, aber keiner kann wegsehen ... Gruss Asko
Gast
#4430297
Hi, "Mein grosses V.",
> Warum antwortet man solchen Scharlatanen?
Sollte das "man" eine Vielzahl von Ursachen ausdrücken, die allenfalls
jeder Antworter selbst kennt, dann stimme ich zu.
Sollte es ausdrücken, jeder täte das wegen derselben Ursache, dann
bräuchte diese Unterstellung ein prüfbares Argument.
Zweitens: "Scharlatan" ist ein starker Ausdruck, dessen vorzeitiger
Gebrauch Gegeneinander verursachen kann.
Solange es keinen Anlass für den Verdacht der Selbstbereicherung auf
Kosten anderer gibt, könnte "Irrender" passender sein, wo einer
behauptet, alle anderen seien Geisterfahrer. Auch "Rebell" könnte
geeignet sein.
Drittens: Max Planck galt auch mal "Geisterfahrer", bis er seine
Beobachtungen an der Fotodiode vorführte und so die "UV-Katastrophe"
auslöste und die Tür zur Quantenphysik öffnete. Dies Beispiel zeigt: Im
Fortschritt steckt das Verlassen des bekannten Standpunktes, und das
erscheint erst mal wie "Geisterfahrt".
Meine Motive, wozu ich manchen "Rebell" erst mal ernst nehme und eine
konstruktive Diskussion versuche: 1. Es könnte ja eine Neuauflage eines
Max Planck sein. 2. Der Reiz, die spezielle Form des Irrtums zu
erkennen.
Ansonsten halte ich mich an jene, die dasselbe Problem schon in
vergangenen Jahrhunderten ausgedrück haben:
"Kommt zum Festüberzeugtsein noch der grillenhafte Eigensinn, so gehn
beide eine unzertrennliche Verbindung mit der Narrheit ein." (Baltasar
Gracián)
„Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.“
(Arthur Schopenhauer)
Ciao
Wolfgang Horn
@Wolfgang: Bravo!
Wolfgang H. schrieb: > Max Planck galt auch mal "Geisterfahrer", bis er seine > Beobachtungen an der Fotodiode vorführte und so die "UV-Katastrophe" > auslöste und die Tür zur Quantenphysik öffnete. Dies Beispiel zeigt: Im > Fortschritt steckt das Verlassen des bekannten Standpunktes, und das > erscheint erst mal wie "Geisterfahrt". Unser "Geisterfahrer" scheut jedoch die sachliche und wissenschaftliche Diskussion und versucht seine Theorien im falschen Forum an den Mann zu bringen. Im Quantenforum ist er mir noch nicht untergekommen. Warum macht er das? Vermutlich weil es wie bei den Esotherikern ist: warum sich mit den richtigen Experten auseinander setzen, wenn man ihnen gleich Unverständniss unterstellen kann? Es ist doch einfacher zu sagen: "Es ist so, wie ich es behaupte, und damit basta! Beweise? Brauch ich nicht. Die anderen Wissenschaft liefert auch keine Beweise, die ich anerkenne." ... und da die Anzahl der "Geisterfahrer" wesentlich höher ist, als die der "Max Plancks", lohnt es sich nicht seine Zeit an einen "Geisterfahrer" zu verschwenden - schon garnicht, wenn er auf einem Feldweg unterwegs ist.
Wolfgang H. schrieb: > Drittens: Max Planck galt auch mal "Geisterfahrer", Das Galileo Gambit kannte ich schon. Nun kommt also das Planck Gambit. ;-) > bis er seine > Beobachtungen an der Fotodiode vorführte und so die "UV-Katastrophe" > auslöste und die Tür zur Quantenphysik öffnete. Genau da kommen wir der Sache näher. Der "Geisterfahrer" ist in der Pflicht, seine These zu belegen. Nicht andersrum.
Gast
#4430412
Hi, Wolfgang E., > Unser "Geisterfahrer" ... Warum macht er das? Außer ihm kann das nur ein Telepath wissen. > Vermutlich weil es wie ... Mag sein. Ein gemeinsamer Irrtum oder eine gemeinsame Wissens- oder Kompetenzlücke könnte gemeinsames Fehlverhalten erklären. Ich reduziere diese Lücke auf den Unwillen oder die Unfähigkeit zur Unterscheidung des besten Erklärung von der zweitbesten. Diese Definition ist eben nicht leicht nachzuvollziehen: „Von zwei Thesen, die dasselbe Phänomen hinreichend erklären, möge diejenige als eher wahr gelten, die mit weniger Unbekannten auskommt oder bei gleicher Anzahl Unbekannter schlichter ist.“ (Wilhelm von Ockham, um 1300-1349) John Waine wird für seine Treffsicherheit so bewundert, wie er mit seiner Winchester aus der Hüfte schießt. Wenn jemand dies bewunderte Verhalten auf die Physik anwendet, tja, Fehlgriff, Rohrkrepierer. > ... wenn man ihnen gleich Unverständniss unterstellen kann? Ist diese Deutung nötig? Wäre auch diese Deutung zulässig: 1. Eine Person P kommt auf eine Idee. Dazu reichen ihr Wissen und Können aus. 2. Ihr Wissen und Können reichen auch zu Erkenntnissen wie: "Diese Idee ist toll! Sie ist neu! Sie ist noch nie patentiert worden!" 3. Wissen und Können reichen aber nicht zur Selbstreflektion: "Was könnte der Machbarkeit meines Perpetuum mobiles entgegen stehen?" 4. "Ich habe meine Idee geprüft, kein Hindernis gefunden, frag ich doch in einer Runde von Leuten, die ähnlich denken wie ich." 5. "Die Arschlöcher wollen mir meine Idee ausreden. Argumente von Arschlöchern nehme ich nicht mehr ernst." Dieen Prozess habe ich in Ansätzen schon an mir selbst beobachtet. Aber ich bilde mir ein, noch jedesmal vor dem Überschreiten des Grates zum Wahnsinn die Reißleine gezogen zu haben. > Es ist doch einfacher zu sagen: "Es ist so, wie ich es behaupte, und > damit basta! Beweise? Brauch ich nicht. Lesen wir doch fast jeden Tag an unserem Vorbild PHB, Dilberts "pointed hairy boss" und Quälgeist, der Vernichter aller human resources. Der Fortschritt von der Willkür zur Vernunft gelingt halt nicht jedem. > ... und da die Anzahl der "Geisterfahrer" wesentlich höher ist, als die > der "Max Plancks", lohnt es sich nicht seine Zeit an einen > "Geisterfahrer" zu verschwenden - schon garnicht, wenn er auf einem > Feldweg unterwegs ist. Klar. Hier droht denen, die sich auf solche einlassen, sogar dieser Schaden: "Streite dich nie mit einem Dummkopf; es könnte sein, dass die Zuschauer den Unterschied nicht bemerken." (Mark Twain) Die Anwendung der Regel "Don't feed the trolls" ist als Notwehr legitim. Aber bitte keine vorschnellen Verurteilungen "aus der Hüfte". Bitte "give the troll one chance to prove his idea". Ciao Wolfgang Horn
> Unser "Geisterfahrer" ... Warum macht er das?
ADHS?
Winfried J. schrieb: >> Unser "Geisterfahrer" ... Warum macht er das? > ADHS? Vielleicht lacht er sich auch dumm und dämlich, weil immer so schön viele Leute drauf eingehen.
Gast
#4430420
Wolfgang H. schrieb: > > Die Anwendung der Regel "Don't feed the trolls" ist als Notwehr legitim. > Aber bitte keine vorschnellen Verurteilungen "aus der Hüfte". Bitte > "give the troll one chance to prove his idea". Das passt hier aber so gar nicht. Kurt hatte viele Jahre, viele Foren und noch viel mehr Diskussionspartner lang Zeit, seine Ideen zu "proven".
Wolfgang H. schrieb: > > Die Anwendung der Regel "Don't feed the trolls" ist als Notwehr legitim. > Aber bitte keine vorschnellen Verurteilungen "aus der Hüfte". Bitte > "give the troll one chance to prove his idea". > Die Chance hat er schon seit vielen Jahren, in denen er sich in diversen Foren rumtrieb. Bis jetzt war noch nicht mal ein Ansatz einer logisch nachvollziehbaren Erklärung vorhanden. Jeder Erklärungsversuch wurde innerhalb kürzeszer Zeit vollständig entkräftet. Und Fragen, die auf Widersprüche hinwiesen, wurden von ihm vollständig ignoriert. In diesem Sinne würde ich sagen, daß er schon viele Jahre lang die Chance hatte und keinerlei "vorschnelle Verurteilungen aus der Hüfte" vorliegen...
Wolfgang H. schrieb: > Diese Definition ist eben nicht leicht nachzuvollziehen: > „Von zwei Thesen, die dasselbe Phänomen hinreichend erklären, möge > diejenige als eher wahr gelten, die mit weniger Unbekannten auskommt > oder bei gleicher Anzahl Unbekannter schlichter ist.“ (Wilhelm von > Ockham, um 1300-1349) Ich halte es lieber mit Karl Pooper: „Die Objektivität der wissenschaftlichen Sätze liegt darin, daß sie intersubjektiv nachprüfbar sein müssen“. Einen Ansatz zur Falsifizierbarkeit liefert der "Geisterfahrer" leider nicht.
Jan H. schrieb: > Vielleicht lacht er sich auch dumm und dämlich, weil immer so schön > viele Leute drauf eingehen. Das glaube ich nicht. "Gutes Trollen" zeichnet sich ja unter anderem dadurch aus, mit wenig Aufwand eine Lawine loszutreten. Beispiele gibts im A&B-Forum: ein guter Troll schafft es, mit einigen wenigen Beiträgen viele Leute in eine Diskussion zu verwickeln. Idealerweise entwickelt diese sich noch zu einem Selbstläufer und die Diskussionsparteien giften sich gegenseitig an ohne zu merken, auf einen Troll reingefallen zu sein. Dann kann sich unser Troll ausklinken und dumm und dämlich lachen, ja. Bei unserem Geisterfahrer hier sieht die Realität anders aus: Er, obwohl selbst schon ein älterer Herr, steckt mittlerweile viele Jahre seiner Lebenszeit in seine Thesen, in zig Foren und tausenden Beiträgen. Das Ganze ist teilweise schon ein Vollzeitjob was er da betreibt. Er würde also maximal sich selbst trollen da er ungleich mehr Zeit in das Thema steckt als er seinen "Opfern" kostet. Glaube nicht dass er trollt. Eher Altersstarrsin und leichter Wahn aufgrund von mangelndem Lebensinhalt.
So lang er nur Foren belästigt und nichts Ärgeres treibt ist er hier gut aufgehoben. Man sollte mehr Foren betreiben und so die Wahnsinnigen von der Strasse holen, dann richten sie weniger Schaden an. Namaste
Wolfgang H. schrieb: > Drittens: Max Planck galt auch mal "Geisterfahrer", bis er seine > Beobachtungen an der Fotodiode vorführte und so die "UV-Katastrophe" > auslöste Plack löste keine UV-Katastrophe aus, sondern: Plack löste die UV-Katastrophe. > Im Fortschritt steckt das Verlassen des bekannten Standpunktes, > und das erscheint erst mal wie "Geisterfahrt". Der Geisterfahrer sieht gerne mal schon im Verlassen eines bekannten Standpunktes einen Fortschritt, unterliegt also dem Irrtum, Geisterfahrerei sei bereits Fortschritt. Zudem ist Geisterfahrerei kein notwendiges Kriterium für Fortschritt. > 1. Es könnte ja eine Neuauflage eines Max Planck sein. Du hast entweder noch nie etwas von Planck gelesen, oder noch nie etwas vom Geisterfahrer gelesen. Oder beides. Wolfgang E. schrieb: > Unser "Geisterfahrer" scheut jedoch die sachliche und wissenschaftliche > Diskussion Ja, es ist keine Diskussion. Es ist ein unreflektiertes Wiederholen von "X existiert nicht" oder "Y gilt weil Z schwingt". > und versucht seine Theorien Zum Großteil sind es nicht nicht einmal Theorien. Das, was man mit viel gutem Willen als Theorie durchgehen lassen kann wie seine Gravitationstheorie, wurde bereits vor Jahrhunderten durchgekaut (Le-Sage-Gravitation) und auch quantitativ begutachtet, und das sogar von Koryphäen wie Riemann, Poincaré oder Feynman: https://de.wikipedia.org/wiki/Mechanische_Erklärungen_der_Gravitation Die Behauptungen unseres Spezis sind außerdem sehr bequem da Konzepte wie Energie oder Impuls abgelehnt werden und damit auch keine entsprechenden Betrachtungen angestellt werden (müssen). Falls die Energieerhaltung nicht gilt oder thermodynamische Betrachtuungen zu irrwitzigen Resultaten führen würden (siehe Poincarés Analyse der Le-Sage-Gravitation), stört das nicht im mindesten. > "Es ist so, wie ich es behaupte, und damit basta! > Beweise? Brauch ich nicht. Die anderen Wissenschaft liefert > auch keine Beweise, die ich anerkenne." Sehr gute Zusammenfassung von weit über 1000 Beiträgen!
Gast
#4430706
Hi, Winfried, >> Unser "Geisterfahrer" ... Warum macht er das? > ADHS? Dies ADHS halte ich für eine geschickte Kombination aus 1. Arbeitsverweigerung der Therapeuten oder deren Selbstbezichtigung, hier seien sie mit ihrer Weisheit am Ende. 2.Quacksalberi im Verstoß gegen diese Ärzteweisheit: „Ursachenbekämpfung schlägt Symptombekämpfung!“ (Ärzteweisheit) 3. Abzockerei, indem der Therapoeute nicht die Ursache löst, sondern seinen Patientenmit einer Psycho-Droge kalt stellt. Ich vermute, ADHS ist nur ein Symptiom von Reizüberflutung. Ciao Wolfgang Horn
Gast
#4430713
Hi, John, >> Bitte "give the troll one chance to prove his idea". > > Das passt hier aber so gar nicht. Kurt hatte viele Jahre Deshalkb schrieb ich "one Chance". Die im konkreten Fall längst verbraucht ist. Ciao Wolfgang Horn
Gast
#4430717
Hi, Wolfgang E., > Ich halte es lieber mit Karl Pooper: „Die Objektivität der > wissenschaftlichen Sätze liegt darin, daß sie intersubjektiv nachprüfbar > sein müssen“. Ja, dieser Satz von Karl Popper ist auch gut. Occam's Razor hat den Vorteil der Unterscheidung zwischen bester Erklärung und zweitbester. Ciao Wolfgang Horn
Gast
#4430737
Hi, Johann L., > Plack löste keine UV-Katastrophe aus, sondern: > Plack löste die UV-Katastrophe. Ist es hier wichtig zu wissen, ob er das Phänomen der Lichtempfindlichkeit über die Wellenlänge selbst erstmals beobachtet hat oder gar erklärt? > > Der Geisterfahrer sieht gerne mal schon im Verlassen eines bekannten > Standpunktes einen Fortschritt, unterliegt also dem Irrtum, > Geisterfahrerei sei bereits Fortschritt. Ja, so kann ich das auch bestätigen. Aus eigener Erfahrung. Bildhaft an der Autobahn beschrieben: "Wozu soll ich unter der breiten Brücke durchfahren und dann in die Gegenrichtung abbiegen? Ich will doch bloß nach Berlin. Also kürze ich vor der breiten Brücke ab und fahre gleich links ab. Hurra, ich habe eine Abkürzung gefunden!" > Zudem ist Geisterfahrerei kein notwendiges Kriterium für Fortschritt. Klar, das ist sie nicht. Sie ist es aber so wahrscheinlich, wie diese Weisheit wahr ist: "Das bewährte Gute ist des besseren ärgster Feind." >> 1. Es könnte ja eine Neuauflage eines Max Planck sein. > > Du hast entweder noch nie etwas von Planck gelesen, oder noch nie etwas > vom Geisterfahrer gelesen. Oder beides. Diese trollhafte Wertung übergehe ich mit dem Hinweis, dass Max Planck von seinen Professoren hörte, die Physik sei abgeschlossen, es gäbe nichts mehr zu erforschen - und dann fand er doch etwas. >> Unser "Geisterfahrer" scheut jedoch die sachliche und wissenschaftliche >> Diskussion Das muss tun, wem die Voraussetzungen dazu fehlen - und der sich den Mangel nicht eingestehen will. > Zum Großteil sind es nicht nicht einmal Theorien. Geschenkt, weil ein weiteres Symptom mangelnden Wissens und mangelnden Könnens. Ciao Wolfgang Horn
Wolfgang H. schrieb: > Hi, Johann L., > >> Plack löste keine UV-Katastrophe aus, sondern: >> Plack löste die UV-Katastrophe. > Ist es hier wichtig zu wissen, ob er das Phänomen der > Lichtempfindlichkeit über die Wellenlänge selbst erstmals > beobachtet hat oder gar erklärt? Es war lediglich eine Richtigstellung. Verbuch's unter Erbsebzählerei :-) >>> 1. Es könnte ja eine Neuauflage eines Max Planck sein. >> >> Du hast entweder noch nie etwas von Planck gelesen, oder noch nie etwas >> vom Geisterfahrer gelesen. Oder beides. > Diese trollhafte Wertung übergehe ich mit dem Hinweis, dass Max Planck > von seinen Professoren hörte, die Physik sei abgeschlossen, es gäbe > nichts mehr zu erforschen - und dann fand er doch etwas. Es ging mir nicht um das, was Planck von irgendjemand (in diesem Fall von Philipp von Jolly) gehört hat, sondern um Plancks Arbeit selbst: Seine Arbeit war wissenchaftlich. Er hatte ein breites Hintergrungwissen was klassische Physik angeht, von klassischer Machanik über statistische Machanik zur Elektrodynamik Maxwells sowie Experimentalphysik und deren Ergebnissen. Seine mathematischen Fähigkeiten endeten nicht beim Dreisatz, und nicht nur ihm war klar, dass die theoretische Beschreibung der Schwarzkörperstrahlung nach dem Äquipartitionsprinzip nicht mir den Messergebnissen übereinstimmte bzw. sogar klar erkennbare Probleme aufwies wie die genannte UV-Katastrophe. Planck war am Puls der Zeit was die entsprechenden Messungen anging, z.B. von Kurlbaum und Rubens, und er war der erste, der eine Darstellung dieser Messergebnisse schaffte, d.h. Widerspruch zwischen Experiment und theoretischer Darstellung beseitigte. Überträgt man das Verhalten des Zeitgenossen, den du mit Planck vergleichst, auf die Zeit Plancks, hätte dieser überall Flugblätter verteilt mit "Physik ist falsch, alles besteht aus XYZ!".
Gast
#4431018
Da rennst Du offene Scheunentore ein, Johann L., >>>> 1. Es könnte ja eine Neuauflage eines Max Planck sein. > Seine [Plancks] Arbeit war wissenchaftlich.... Ja, ja, ja. Ich schrieb ja auch nur von der Hoffnung, die aufkeimt, wenn jemand die Physik angreift mit Argumenten, die auf den ersten Blick "Hand und Fuss" zu haben scheinen. Eine posthume Beleidigung Plancks wäre natürlich, ihn mit einer Person zu vergleichen, die den Grat zum Wahnsinn schon bei 1/10 geistiger Höhe über Normal Null überschritten hat. Anscheinend ist dieser Grat in bequemen Höhen untertunnelt. Ist Dein Zorn nun verraucht? Als mir Kurt B. hier zum ersten Mal auffiel, weil ich ihn noch nicht ignorierte, da bin ich gegen seine Verbannung eingetreten mit dem Argument, die Wildheit einer Theorie allein dürfe noch keinen Rauswurf legitimieren, denn auch die spezielle Relativitätstheorie des Knaben Alfred Einstein klang damals verboten abenteuerlich und unmöglich. Deshalb hasse ich orthodoxe Kleingeister, die ihr Schulwissen für ihr ein und alles halten und allen Fortschritt torpedieren. Aber natürlich darf eine irrende Person nicht zur Plage werden. Ich hoffe, falls ich vor meinen Demenz nicht gestorben bin, werde ich mich friedlich zurückziehen. Ciao Wolfgang Horn
Wolfgang H. schrieb: > Ich schrieb ja auch nur von der Hoffnung, die aufkeimt, wenn jemand die > Physik angreift mit Argumenten, die auf den ersten Blick "Hand und Fuss" > zu haben scheinen. Noch nicht mal beim ersten Blick hatte ich den Eindruck, dass es auch nur ansatzweise Hand & Fuß hätte. Es sind lediglich metaphysisch verbrämte Scheinerklärungen, Anderanderreihungen von Sätzen die das Wörtchen "weil" enthalten. Mehr nicht. Überkompensation von Unwissenheit und Ignoranz gesalzen mit verschwörungstheoretischen Anwandlungen und Geltungshunger. Das Faszinosum besteht einerseits in der Banalität der Aussagen und andererseits darin, dass offen der etablierten Theorie widersprochen wird. Oder vielmehr wird diese schlicht unreflektiert verneint. Die meisten Teilnehmer an entsprechenden Threads dürften einen wissenschaftlichen Hintergrund haben und zumindest während des Studiums wissenschaftlich gearbeitet haben. Die etablierte Theorie bildet die Grundlage für dieses Arbeiten und bildet zumindest einen Teil des wissentschaftlichen Selbstverständnisses. Das Verneinen dieser Grundlage soll natürlich Widerspruch generieren — was auch vortrefflich gelingt. > Als mir Kurt B. hier zum ersten Mal auffiel, weil ich ihn noch nicht > ignorierte, da bin ich gegen seine Verbannung eingetreten mit dem > Argument, die Wildheit einer Theorie allein dürfe noch keinen Rauswurf > legitimieren, Für "Rauswurf sehe ich auch heute noch keinen Grund — sofern er nicht andere Diskussionen stört. Wenn er jedoch erst einmal in eine andere Diskussion eingefallen ist dann gibt es kein Halten mehr, und eine Rückkehr zum Thema der eigentlichen Diskussion oder dem Anliegen der Fragenstellers ist fast unmöglich — wofür allerdings alle Teilnehmer verantwortlich sind, die auf den Stuss immer wieder eingehen anstatt den Plunder zu ignorieren. > denn auch die spezielle Relativitätstheorie des Knaben > Alfred Einstein klang damals verboten abenteuerlich und unmöglich. Alfred? Ich würde die SRT weder als "abenteuerlich" oder "unmöglich" bezeichnen, sondern die Zeit war einfach reif. Die Lorentz-Trafo ist keine Erfindung Einsteins, und dass Elektrodynamik und Mechanik nicht zusammenpassten war auch kein Geheimnis.
Wenn du nicht überzeugen kannst, dann verwirre wenigstens! ;-)
Dass er absichtlich verwirrt glaub ich garnicht mal. Siegal hat das ganz gut zusammengefasst:
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http://insti.physics.sunysb.edu/~siegel/quack.html
Ich hab' bei Diskussionen mit solchen Leuten schon viel gelernt. Nicht von diesen Leuten, aber dadurch, dass ich mir selber noch einmal genau angeschaut habe, wie's eigentlich ist, bevor ich etwas erkläre. Dass der Troll kein Interesse an meiner Erklärung hat ist vorher klar, aber darauf kommt es nicht an. Ich schreibe solche Beiträge um für mich selbst die Antwort auf unsinnige Behauptungen nochmal klar zu formulieren, und für Leute, die über den Thread drüberlesen und sich vielleicht tatsächlich für das Thema interessieren.
Gast
#4431309
Schön, Johann L., > Noch nicht mal beim ersten Blick hatte ich den Eindruck, dass es auch > nur ansatzweise Hand & Fuß hätte. Schön, dann hast Du einen klaren Blick, wo ich noch etwas romantisiere. > Es sind lediglich ... All diese Tricks kennen wir bereit aus der Antike. Von solchen Leuten wie Tetzel mit seinen Ablassbriefen: "Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt". Wobei nach v. Ockham sowohl "Seele" als auch "Fegefeuer" Unbekannte sind. Deshalb ist die Aussage gar keine - und trotzdem haben sie damals gezahlt, wie vor kurzem für Lehmann-Zertifikate - und andere hochmodern für Zertifikate für irgendwelche Managementsysteme. Die Dummheit stirbt nicht aus, sie trifft mich auch immer wieder. Wer ohne Schuld, der werfe den ersten Stein. Unwichtig sind die zahlreichen Tricks derer, die so klug erscheinen wollen, wie sie ihrer Meinung nach sind. Enttarnen können wir die Qualität ihrer Thesen prüfen. > Das Faszinosum besteht einerseits in der Banalität der Aussagen und > andererseits darin, dass offen der etablierten Theorie widersprochen > wird. Du magst dies Faszinosum so empfunden haben. Aber schließt das andere Deutungen aus? Nostradamus war ein Meister verwirrender Nichts-Aussagen, die jeder Leser noch heute mit seinem erfundenen Sinn anfüllen und deshalb für Prognosen halten kann. Ich mag die Cabaret-Zauberer, denn das sind wenigstens ehrliche Schwindler. > Die meisten Teilnehmer an entsprechenden Threads dürften einen > wissenschaftlichen Hintergrund haben ... Ja. Das Erstaunliche - und auch faszinierende - am Cabaret-Magier ist, dass Erwachsene leichter auf seine Tricks reinfallen als Kinder. Weil ermit seinen Illusionen die Vorurteile der Erwachsenen mißbraucht. Äh, ja, vielleicht auch, weil die Kinder recht immun sind gegenüber den Reizen seiner Assistentin ... So gibt es auch Vorurteile im wissenschaftlichen Denken, die sich mißbrauchen lassen. > Wenn er jedoch erst einmal in eine andere > Diskussion eingefallen ist dann gibt es kein Halten mehr, und eine > Rückkehr zum Thema der eigentlichen Diskussion oder dem Anliegen der > Fragenstellers ist fast unmöglich Das liegt an denen, die auf ihn herein fallen. Lehrgeld. >> denn auch die spezielle Relativitätstheorie des Knaben >> Alfred Einstein klang damals verboten abenteuerlich und unmöglich. > > Alfred? Äh, ja, mea culpa, Albert natürlich. > Ich würde die SRT weder als "abenteuerlich" oder "unmöglich" > bezeichnen, sondern die Zeit war einfach reif. Das ist mir zu einfach. Erwachsene stritten noch über den Weltäther, Albert hörte zu und fragte sich, ob er sich im Spiegel vor seinem Gesicht sehen könnte, wenn er auf einem Lichtstrahl säße. Gott sei Dank ging er nicht nach Methode "Kurt B." vor, sondern studierte Physik und reichte eine Arbeit zur Veröffentlichung ein. Gottseidank war die so gut geschrieben, dass der Redakteur sie drucken ließ. Mit dem Druck gewann sie Anerkennung und verlor so ihre Abenteuerlichkeit und Wildheit. Bestätigt wurde sie dann ja mit Messungen anläßlich einer totalen Sonnenfinsternis. Nein, die Zeit war meiner Meinung nach damals noch nicht reif, aber das Genie Einstein hat sie mit einem Schlag reif gemacht. Außerdem halte ich die Vorstellung, die Zeit könne reifen, für so falsch, wie es die gar nicht gibt. Wohl aber gibt es die Erde, die um sich selbst und um die Sonne rotiert. Allerdings ohne Ahnung von Physik. Ciao Wolfgang Horn
Gast
#4431317
Genau Sven B., > Ich hab' bei Diskussionen mit solchen Leuten schon viel gelernt. > Nicht von diesen Leuten, aber dadurch, dass ich mir selber noch einmal > genau angeschaut habe, wie's eigentlich ist, bevor ich etwas erkläre. das ist der vielleicht größte Nutzen des Beobachters oder Diskutanden. Allerdings muss man kein Stock-car-Rennen besuchen, um zu lernen, wie man anderen Verkehrsteilnehmer eben nicht in die Seite kracht. Unsere Fahrlehrer haben da ein viel besseres Konzept. Ciao Wolfgang Horn
Wolfgang H. schrieb: >> Ich würde die SRT weder als "abenteuerlich" oder "unmöglich" >> bezeichnen, sondern die Zeit war einfach reif. > Das ist mir zu einfach. Erwachsene stritten noch über den Weltäther, > Albert hörte zu und fragte sich, ob er sich im Spiegel vor seinem > Gesicht sehen könnte, wenn er auf einem Lichtstrahl säße. > Gott sei Dank ging er nicht nach Methode "Kurt B." vor, sondern > studierte Physik und reichte eine Arbeit zur Veröffentlichung ein. > Gottseidank war die so gut geschrieben, dass der Redakteur sie drucken > ließ. > Mit dem Druck gewann sie Anerkennung und verlor so ihre > Abenteuerlichkeit und Wildheit. Bestätigt wurde sie dann ja mit > Messungen anläßlich einer totalen Sonnenfinsternis. Ach naja, ich weiß nicht. Einstein hat die SRT ja nicht allein aus dem Hut gezaubert. Ich würde sagen ein ganz wesentlicher Teil dieser ganzen Entwicklung fällt eigentlich Maxwell zu, und natürlich den ganzen Leuten die die Dinge herausgefunden haben auf die Maxwell aufbauen konnte, wie etwa Coulomb und Ampere. Vergiss nicht, die Maxwell-Gleichungen sind konform mit der Relativitätstheorie und Lorentz-invariant! Und das 50 Jahre bevor die Theorie überhaupt entwickelt wurde. Es gibt schon einen kontinuierlichen Weg, der zur Entwicklung der SRT führte, das ist nicht plötzlich passiert. Ich weiß auch gar nicht ob die SRT so unglaublich kontrovers war, ist mir eigentlich gar nicht so bekannt (sorry, bin kein Geschichts-Mensch). Ich denke das größere Kunststück und das was auch wirklich kontrovers war war die ART später dann.
Gast
#4431393
Hi, Sven, > Ach naja, ich weiß nicht. Einstein hat die SRT ja nicht allein aus dem > Hut gezaubert. Ja und nein. Aus dieser Quelle: Dilts, Robert B.: "Einstein, Geniale Denkstrukturen & Neurolinguistisches Programmieren", Junfermann Verlag, Paderborn, 1992 Einstein hat sich seinen Ritt auf dem Lichstrahl vorgestellt, als er noch zur Schule ging. Hier in München. Damit hatte der die Widersprüche in den Ergebnissen des Michelson-Morley-Experiments gelöst. Dilts hat in seinem Buch zusammen getragen, wie Einstein die Art und Weise dieser "kindlichen" Lösung beschrieb. Aber die Lösung behielt er erst mal für sich und studierte Physik. Dann beschrieb er seine Lösung mit dem, was er als Student gelernt hatte. Deshalb ja und nein: a) "Ja" wegen seiner kindlichen Lösung. b) "Nein", weil er in seiner für die Veröffentlichung bestimmten Fassung der Lösung natürich auf seinen "Lehrern" aufbaute. „Wenn ich mich frage, woher es kommt, daß gerade ich die Relativitätstheorie gefunden habe, scheint es an folgenden Umstand zu liegen: Der normale Erwachsene denkt nicht über Raum und Zeit nach. Alles, was darüber nachzudenken ist, hat er bereits in der frühen Kindheit getan. Ich dagegen habe mich derart langsam entwickelt, daß ich erst anfing, mich über Raum und Zeit zu wundern, als ich bereits erwachsen war.“ (Albert Einstein) "Kein wirklich produktiver Mensch denkt so papieren... Die Art, wie in dem Buch von Einstein und Infeld die zwei Gruppen von je 3 Axiomen einander gegenübergestellt werden, stellt ganz und gar nicht dar, wie die Dinge sich im tatsächlichen Denkprozeß abspielten. Dies war lediglich eine spätere Formulierung des Gegenstandes; dabei war nur die Frage, wie die Sache nachträglich am besten dargestellt werden kann. Die Axiome drücken das Wesentliche in einer verdichteten Form aus. Wenn man einmal solche Dinge gefunden hat, macht es Spaß, sie so zu formulieren; aber in diesem Prozeß [der Entwicklung der Relativitätstheorie] gingen sie nicht aus irgendeinem Manipulieren von Axiomen hervor. [4, S. 16f]". (Einstein über sein Denken) Vielleicht mag es mancher für Gotteslästerung halten, äh, Genielästerung, wenn Einsteins Genie nicht so betrachtet wird, als hätte es lediglich mit Axiomen jongliert und daraus eine Lösung gefunden. Nein, wie Kekulé mit seinem Benzolring war zuerst die bildhafte Vorstellung da, und die musste dann in der Sprache der Physiker ausgedrückt werden. Die Entdeckung der speziellen Relativitätstheorie war eben keine Eingebung, sondern geschah in einem Prozess von der Schulzeit über das Studium bis zur Veröffentlichung. Daran ist all das wichtig, was den Redakteur bewog, die Veröffentlichung zum Druck freizugeben. Ciao Wolfgang Horn
Menschen als Scharlatane abzuqualifizieren ist doch pure Scharlatanerie. Der Reiz liegt natürlich darin, sich durch Erniedrigung des vermeintlichen Scharlatans selbst zu erhöhen. Jeder, der sich einigermaßen ernsthaft und ausdauernd mit einem Thema beschäftigt wird immer zu einer Position kommen, die zumindest alles andere als diskussions-un-würdig ist. Ganz egal ob mehr oder weniger schräg (und interessant) gestellt zu gängigen Lehrmeinungen. Entsprechend sind dann die Teilnehmerzahlen in solchen Threads! Mit Recht!
Wolfgang H. schrieb: > Daran ist all das wichtig, was den Redakteur bewog, die Veröffentlichung > zum Druck freizugeben. Sollte uns das nicht allen zu denken geben? (was wäre wenn dieser njet gesagt hätte?) Kurt
Wolfgang H. schrieb: > > Die Entdeckung der speziellen Relativitätstheorie Was wurde denn da entdeckt? Kurt
Kurt B. schrieb: >> Die Entdeckung der speziellen Relativitätstheorie > > Was wurde denn da entdeckt? Man kann zwar auch Dinge entdecken, die nicht existieren. Über die Geschichte der Menschheit betrachtet ist das sogar eher die Regel als die Ausnahme gewesen und die Aufdeckung von deren Nichtexistenz konnte die eigene Nichtexistenz zur Folge haben. In diesem Fall wurde allerdings keine Sache entdeckt, sondern eine Regel. Und da ist dann erstaunlicherweise egal, was es gibt und was es nicht gibt, was existiert und was nicht existiert, was real ist und was eingebildet. Sondern ob man mit der Regel etwas anfangen kann oder nicht. Es stellte sich heraus: man konnte.
A. K. schrieb: > Kurt B. schrieb: >>> Die Entdeckung der speziellen Relativitätstheorie >> >> Was wurde denn da entdeckt? > > Man kann zwar auch Dinge entdecken, die nicht existieren. Über die > Geschichte der Menschheit betrachtet ist das sogar eher die Regel als > die Ausnahme gewesen und die Aufdeckung von deren Nichtexistenz konnte > die eigene Nichtexistenz zur Folge haben. > > In diesem Fall wurde allerdings keine Sache entdeckt, sondern eine > Regel. Eine Regel entdeckt? Oder eine Regel aufgestellt! Kurt
Kurt B. schrieb: > Eine Regel entdeckt? Oder eine Regel aufgestellt! In gewisser Hinsicht beides. Nacheinander.
A. K. schrieb: > Kurt B. schrieb: >> Eine Regel entdeckt? Oder eine Regel aufgestellt! > > In gewisser Hinsicht beides. Nacheinander. Was zuerst? Kurt
Kurt B. schrieb: > Eine Regel entdeckt? > Oder eine Regel aufgestellt! Jeder hier hat sicher schon mal eine Regel entdeckt, aber aufgestellt hat sie die Natur...
Mani W. schrieb: > Kurt B. schrieb: >> Eine Regel entdeckt? >> Oder eine Regel aufgestellt! > > Jeder hier hat sicher schon mal eine Regel entdeckt, > aber aufgestellt hat sie die Natur... Du bist dir da sicher? Kurt
Ganz sicher! Beweise das Gegenteil...
Die einfache Regel (für die Regelaufsteller) lautet: je mehr Ablehnung und Verriss, desto wahrer die Behauptung.
Mani W. schrieb: > Ganz sicher! > Schön für dich. > Beweise das Gegenteil... Habe ich behauptet dass die Regel von der Natur kommt? Kurt
Gast
#4431608
Ach, Mani W., > Kurt B. schrieb: >> Eine Regel entdeckt? >> Oder eine Regel aufgestellt! > > Jeder hier hat sicher schon mal eine Regel entdeckt, > aber aufgestellt hat sie die Natur... Sorry, Fahrlässigkeiten in eigenen Aussagen sind offene Wunden, die einen Quack geradezu einladen, mit seinem Finger in ihr genüsslich zu bohren. Insofern hat er Quack noch einen weiteren, wenn wohl auch ungewollten Nutzen: Prüfung der Qualität wissenschaftlicher Aussagen. Konkret: Natürlich stellt die Natur keine Regeln auf, weil die Fähigkeit zur Abstraktion eine menschliche ist. Sondern seit dem vermuteten Urknall verhalten sich Protonen, Neutronen, Elektronen und andere Kernteilchen so, wie es an ihnen erkannt und in Naturgesetzen beschrieben wurde. Ciao Wolfgang Horn
Ist ja eh egal, denn mit KB ist jede Diskussion sinnlos geworden... Genauso könnte man über die Farbe "Rot" bei einer Ampel einen elend langen Thread erstellen, dass Rot nicht Rot ist.... Mir ist das jetzt wurscht...
Wolfgang E. schrieb: > Warum macht er das? Eine mögliche Ursache könnte eine Persönlichkeitsstörung sein. https://de.wikipedia.org/wiki/Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung
Wolfgang H. schrieb: > Ach, Mani W., > >> Kurt B. schrieb: >>> Eine Regel entdeckt? >>> Oder eine Regel aufgestellt! >> >> Jeder hier hat sicher schon mal eine Regel entdeckt, >> aber aufgestellt hat sie die Natur... > > Sorry, Fahrlässigkeiten in eigenen Aussagen sind offene Wunden, Die mich überhaupt nicht interessieren. Die Fragerei geht in die Richtung wer denn die Regel, und hier müsste doch jedem klar sein dass damit die RT (Relativität) gemeint ist "aufgestellt" hat. War es die Natur, also ist es ihr Grundprinzip, oder waren es Denker die sich das eingebildet haben. Nunja, die Natur war es nicht. Kurt
Kurt B. schrieb: > Nunja, die Natur war es nicht. Kurt, das Thema dieses Threads ist doch der Überschrift klar zu entnehmen. Verbreite deinen Unsinn bitte weiterhin hier: Beitrag "Photon Realität oder Einbildung?" Da weiss jeder von vornherein, worauf er sich einlässt.