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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Bitte Tipp für ein einfaches Speicheroszilloskop


Autor: Olli Z. (z80freak)
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Zum debuggen von Serial-Signalen (0-12V, LIN-Bus) auf elektrischer Ebene 
(quasi "Layer 1") brauche ich ein einfaches Speicheroszilloskop. 
Besondere Ansprüche stelle ich da nicht.

Meine Idee wäre dafür einfach einen Arduino zu nehmen, aber trotz das es 
scheinbar hunderte von denen im Internet gibt, finde ich nicht das 
passende. Vielleicht hat jemand einen guten Tipp für mich?

Folgende Eigenschaften sollte es bieten:
 - Umsetzung mit Arduino (Uno, Nano oder Mega) und dem integr. ADC-Port.
 - Keine Live-Ansicht des Signals (Display) notwendig. Es reicht wenn 
diese aufgezeichnet (SD-Card) werden und man sie sich später am PC 
ansehen kann.
 - Eingangstrimmung, ggf. Vorschaltung. In jedem Fall sollten zwei LED 
anzeigen ob das Signal ausreichend groß ist oder über dem Regelbereich 
liegt.
 - Spannungsbereich: Nur DC, bis 20V
 - Nur ein Kanal notwendig
 - Irgendeine Form der Kalibrierung. Zumindest bis auf 1V genau sollte 
die Spannung angezeigt werden können.

Ich würde mir evtl. für künftige Projekte auch ein günstiges (<=50€) DSO 
zulegen wollen. Wenn da jemand nen Tipp hat, bitte ebenfalls posten. 
Vielleicht ist es ja einfacher gleich eins zu kaufen.

Autor: Mike A. (Gast)
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Olli Z. schrieb:
> Zum debuggen von Serial-Signalen (0-12V, LIN-Bus) auf elektrischer Ebene

Deine Fragestellung hört sich so an, als ob du mehr den 
Analogeigenschaften der Signale auf der Spur bist, also nicht so sehr an 
den digitalen Signalen interessiert bist. Sonst wäre ein kleiner 
Logikanalysator für unter 10€ eine echte Alternative zu einem DSO.

Welche Abtastrate und welche Speichertiefe schwebt dir für dein DSO vor, 
i.e. welchen Phänomenen willst du hinterherjagen?

Autor: Timmy (Gast)
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Meine Fresse.... WATT????

So ein Blödsinn. Kauf dir ein DSO für ein paar 100 Euro. Solange du 
Elektronik machst, wirst du es brauchen.

Autor: Timmy (Gast)
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Und dann auch noch ohne Display. Gehts noch? Ziemlich kurz gedacht.

Ein DSO nimmt man doch nur, wenn etwas nicht so läuft, wie es soll. Da 
man dann erstmal forschen muss, ist es ein dauerndes messen und gucken, 
ändern und messen, gucken messen ändern gucken etc.

Und du willst jetzt ernsthaft jedes mal eine SD Karte wechseln? Sorry, 
aber das ist einfach saublöd.

Autor: Timmy (Gast)
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Autor: Jojo S. (Gast)
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Mit einem Cortex M3/M4 bekommt man da schon was brauchbares hin, das 
würde ich als Minimum nehmen, auch weil die meist mehr RAM haben. Hier 
ist zB ein Projekt mit STM32F429 Discovery: 
http://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/?page_id=3290
Youtube-Video "2 Channel "Oscilloscope" with a STM32F429 Discovery Board"

Autor: David P. (chavotronic)
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Rigol Ds1054Z

Autor: David P. (chavotronic)
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Bzw. wenn es nur Serial Signale sind würde ich mich bei Saleae 
umschauen. Die Software kann auch den LIN Bus dekodieren.

Autor: Wolfgang (Gast)
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David P. schrieb:
> Bzw. wenn es nur Serial Signale sind würde ich mich bei Saleae
> umschauen. Die Software kann auch den LIN Bus dekodieren.

Für <50 €? Das möchte ich sehen.
Ein Logic 4 steht dort im Shop mit 109USD.

Autor: David (Gast)
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So ein Hantek 6022BE ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar.

Braucht aber einen Win-PC.

Ebay-Artikel Nr. 201063908706

Autor: David P. (chavotronic)
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Wolfgang schrieb:
> Für <50 €? Das möchte ich sehen.
> Ein Logic 4 steht dort im Shop mit 109USD.

Ich hatte das <50 im Ursprungspost überlesen. Sont hätte ich das DS1054Z 
nicht vorgeschlagen.

Unabhängig davon: ja, man kann die Saleae Dinger für <50€ bekommen. Ich 
habe es damals als Student von Saleae gesponsort bekommen und musste nur 
die Zollgebühren zahlen. Habe es für meine Diplomarbeit gebraucht.

Autor: Stefan D. (reverse)
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Autor: Georg G. (df2au)
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Wenn es ganz primitiv sein darf: Die Soundkarte deines PC kann man auch 
als Scope nutzen.

Autor: Falk B. (falk)
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@Stefan D. (reverse)

>hier ein Video von einem Oszi Kit
>Youtube-Video "DIY Oscilloscope Kit (20$) VS Regular DS Oscilloscope (400$)"

Neckisch! Ist zwar ganz nett was man heute sehr billig mit einem 32Bit 
ARM + TFT hinbekommt, aber selbst als Bastler würde ich mir das nicht 
antun wollen bzw. würde ich es keinem empfehlen. Das fängt schon mit dem 
nicht vorhandenen Tastkopf an! Selbst die absolute Billiggurke von 
Tastkopf ist 10x besser als komischer Klingeldraht, der auf einen 
ultra-Primitverstärker geht! Das haben zahllose Threads in diesem Forum 
bewiesen.

Vorher

Beitrag "Re: Skurriles Problem mit BS170 Mosfets"

Nachher

Beitrag "Re: Skurriles Problem mit BS170 Mosfets"

https://www.mikrocontroller.net/articles/Oszilloskop#Tastk.C3.B6pfe_richtig_benutzen

Dann geht es weiter über die Bedienung, die Mikrotaster sind bestenfalls 
für ein einmal benutztes Demoboard OK.

Mein Tipp: Wenn es billig sein soll, dann eher ein USB-Scope. Die haben 
gescheite Eingangsverstärker, TASTKÖPFE und brauchbare Abtastraten von 
ein paar Dutzend MHz. Da sieht man noch ansatzweise ein paar "schnelle" 
Analogsignal etc.

http://www.amazon.de/gp/product/B00EEX1W5G/ref=pd_lpo_sbs_dp_ss_2?pf_rd_p=556245207&pf_rd_s=lpo-top-stripe&pf_rd_t=201&pf_rd_i=B007IR9UEU&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_r=03H54N78AE46D9SR8Y2B

Sowas sieht OK aus, 2 Kanal ist dringend zu empfehlen, denn man 
will/muss immer mal einen Zeitbezug zwischen 2 Signalen herstellen. 
Optimalerweise sucht man ein USB-Scope, das neben den 2 Eingängen noch 
einen 3. Triggereingang hat. Ist aber eher das Sahnehäubchen, so oft 
braucht man das nicht.

Wenn es nur um Digitalsignale geht (die man vorher mit dem Scope auf 
korrrekte Pegel prüfen sollte), nimmt man einen Logicanalyzer. Dort 
bekommt man deutlich mehr Kanäle für deutlich weniger Geld.

http://www.amazon.de/Saleae-Analyzer-8Channel-saleae-support/dp/B00DPCDEV2/ref=pd_sbs_328_1?ie=UTF8&dpID=51CqsrwXK-L&dpSrc=sims&preST=_AC_UL160_SR160%2C160_&refRID=15XPR6X4Y8SSDZ6VG0JN

Wenn es etwas besser sein soll, dann sowas hier, damit kann man ganz gut 
arbeiten.

Ebay-Artikel Nr. 121330861147

: Bearbeitet durch User
Autor: W.A. (Gast)
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Falk B. schrieb:
> Dort bekommt man deutlich mehr Kanäle für deutlich weniger Geld.
>
> 
http://www.amazon.de/Saleae-Analyzer-8Channel-saleae-support/dp/B00DPCDEV2/ref=pd_sbs_328_1?ie=UTF8&dpID=51CqsrwXK-L&dpSrc=sims&preST=_AC_UL160_SR160%2C160_&refRID=15XPR6X4Y8SSDZ6VG0JN

Wenn man schon die Hardware-Idee abkupfert, soll man wenigstens nicht 
noch den Namen klauen. Der Preis ist im Vergleich zu anderen Anbietern 
inzwischen wohl als Frechheit einzustufen.

Vergl. z.B. mit ebay 121788107879 (um nicht das günstigste Angebot als 
Straßenpreis zu nennen)

Autor: Georg G. (df2au)
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W.A. schrieb:
> Wenn man schon die Hardware-Idee abkupfert

Die urspüngliche Hardware war ein Breakout Board von Cypress. Über die 
Jahre wurde die Schaltung nie verändert, nur das Layout und der Typ des 
externen EEproms.

Und man muss nicht die Saleae Software verwenden. Es gibt auch Open 
Source Alternativen.

Autor: Olli Z. (z80freak)
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So, ich habe mir nun ein Hantek 6022BE zugelegt. Hat kein Display, 2 
Kanäle und Tastköpfe. Die Software ist brauchbar, wenn hier und da etwas 
unpraktisch in der Bedienung.
Für Hobby-Zwecke aber ok, find ich.
Gekostet hat es knapp 50,- € mit Versand aus Deutschland.

Autor: flo (Gast)
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Wurde das 6022BE von Hantek schon genannt?

~50€ neu inc. zwei Tastköpfe

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