"Reverse battery protection" Für Trafos?

OP Persönliche Seite #4528337
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Hi,

ich habe leider keine geeignete Übersetzung gefunden, doch ich wüsste 
gerne, ob solch eine Schutzschaltung auch etwas bei Trafobetrieb 
bewirken/verhindern kann?

Beispiele:
http://electronics.stackexchange.com/questions/34915/nmos-fet-selection-for-reverse-polarity-protection

http://electronicdesign.com/power/fet-supplies-low-voltage-reverse-polarity-protection

Grüße Oekel
OP Persönliche Seite #4528418
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Der Andere schrieb:
> Was willst du erreichen, nicht deine Idee einer Lösung.
> Siehe Netiquette bzgl. Problembeschreibung

Dazu gehört für mich aber auch das Antworten in NICHT nur einem Wort:
> = Wechselspannung.

Und wenn es dann nur ein halber Satz ist, muss man gleich über 
Rechtschreibfehler stolpern und kann den Autor nicht mal persönlich 
anschreiben, weil dieser sich nicht registriert oder eingeloggt hat.

"Wer ohne Fehler ist werfe den ersten..." ;)

Mein Zweifel galt nicht der Gegenüberstellung Batterie (DC) vs. Trafo 
(AC), sonder der Tatsache, dass etwas gegen hohe Induktionsströme 
geschützt werden soll.

Im Fall der Batterie wird es wohl das Trägermaterial selbst sein, 
welches sonst geschädigt wird, im Falle des Trafos haben wir ja nicht 
nur die reinen Spulen, sondern auch noch einen Haufen von Elektronik für 
die Gleichrichtung. (Immerhin sind wir hier im µC Forum, daher dachte 
ich mir Jedem ist klar, dass irgendwo, zumeist direkt im Trafo ein 
Gleichrichter verbaut ist)

Also noch Mal anders gefragt:
Ist zu erwarten, dass beim Netzbetrieb OHNE solch eine Schutzschaltung
andere Bauteile schaden nehmen?
Falls nein, wo kann/wird diese Energie absorbiert?

Mein Ziel: Wegoptimierung dieser Schaltung aus dem Musterbeispiel.

Grüße Oekel
Gast #4528433
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D a v i d K. schrieb:
> Mein Zweifel galt nicht der Gegenüberstellung Batterie (DC) vs. Trafo
> (AC), sonder der Tatsache, dass etwas gegen hohe Induktionsströme
> geschützt werden soll.
>
> Im Fall der Batterie wird es wohl das Trägermaterial selbst sein,
> welches sonst geschädigt wird, im Falle des Trafos haben wir ja nicht
> nur die reinen Spulen, sondern auch noch einen Haufen von Elektronik für
> die Gleichrichtung. (Immerhin sind wir hier im µC Forum, daher dachte
> ich mir Jedem ist klar, dass irgendwo, zumeist direkt im Trafo ein
> Gleichrichter verbaut ist)
>
> Also noch Mal anders gefragt:
> Ist zu erwarten, dass beim Netzbetrieb OHNE solch eine Schutzschaltung
> andere Bauteile schaden nehmen?
> Falls nein, wo kann/wird diese Energie absorbiert?
>
> Mein Ziel: Wegoptimierung dieser Schaltung aus dem Musterbeispiel.

Das was du verlinkt ist ein Verpolungsschutz. Das hilft wenn jemand + 
und - beim anschließen verwechselt.

Nach einem Gleichrichter brauchst du sowas logischer Weise nicht. Da ist 
die richtige Polarität durch Schaltungsaufbau vorgegeben.

Gegen Induktive Spitzen / Tranisienten o.Ä. hilft diese Schaltung Null 
Komma Null. Garnicht. Das ist ein Verpolschutz. Diese Schaltung ist eine 
optimiertie Diode. Es ersetzt diese Diode (Verpolschutz): 
https://de.wikipedia.org/wiki/Verpolungsschutz#/media/File:Verpolungsschutz_Diode_Seriell.PNG
OP Persönliche Seite #4528446
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Danke!

dann sei abschließend noch eine Frage erlaubt:
Wieso wird eine solche Schutzschaltung bei einer H-Brücke im Datenblatt 
mit aufgeführt?
Das einzige, was ich mir dabei denken mag, ist das es ein Überbleibsel 
aus einer größeren Schaltung ist, da diese/meine integrierte H-Brücke 
oft im Automotive Bereich eingesetzt wird.

Liege ich damit richtig?

Grüße Oekel
Persönliche Seite #4528447
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D a v i d K. schrieb:
> im Falle des Trafos haben wir ja nicht nur die reinen Spulen, sondern
> auch noch einen Haufen von Elektronik für die Gleichrichtung.

Nein. Ein Trafo enthält keine Elektronik und keinen Gleichrichter, ein 
Trafo ist nur ein Haufen Metall (Kern und Wicklungen).

Nur weil elektronische Netzteile für Halogenlampen irgendwann mal von 
einem geistigen Tiefflieger als "Trafo" bezeichnet wurden, ändert das 
nichts daran.
#4528888
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D a v i d K. schrieb:
> Wieso wird eine solche Schutzschaltung bei einer H-Brücke im Datenblatt
> mit aufgeführt?
> Das einzige, was ich mir dabei denken mag, ist das es ein Überbleibsel
> aus einer größeren Schaltung ist, da diese/meine integrierte H-Brücke
> oft im Automotive Bereich eingesetzt wird.
>
> Liege ich damit richtig?

Möglich. Bist Du Dir wirklich sicher, eine Deiner Schaltungen vor der 
H-Brücke gezeichnet gesehen zu haben (- welche überhaupt genau -) ?

Z.B. Link 2 Schaltung "d" könnte doch aber auch die sehr niedrige 
Betriebsspannung einer H-Brücke "sanft hochfahren", oder sonstwas... 
andere davon könnten vielleicht was anderes, theoretisch.

Und ähnliche und/oder ähnlich einfache Sch. mit einem FET oder zwei, 
o... sind auch denkbar.

Also? Wie isses "exakt"?
#4528911
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Hallo,
> D a v i d K. schrieb:
> Ist zu erwarten, dass beim Netzbetrieb OHNE solch eine Schutzschaltung
> andere Bauteile schaden nehmen?
> Falls nein, wo kann/wird diese Energie absorbiert?
> Mein Ziel: Wegoptimierung dieser Schaltung aus dem Musterbeispiel.
deine Fragestellung steht ohne einen Zusammenhang.

Daraus kann man nicht entnehmen, ob du ein Problem hast und noch 
weniger, was das für ein Problem ist. Deshalb bekommst du auch keine 
irgendwie hilfreichen Antworten.
-> 
http://uwiatwerweisswas.schmusekaters.net/Uwi/Wie%20man%20Fragen%20richtig%20stellt.pdf
Gruß Öletronika
OP Persönliche Seite #4528986
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U. M. schrieb:

> Daraus kann man nicht entnehmen, ob du ein Problem hast und noch
> weniger, was das für ein Problem ist. Deshalb bekommst du auch keine
> irgendwie hilfreichen Antworten.

Nein ich habe kein akutes Problem, nur etwas Panik, da die Platine bald 
in 200 facher Ausführung an den Hersteller gehen soll und ich ungern 
etwas vergessen haben möchte.

Rufus Τ. F. schrieb:

> Nur weil elektronische Netzteile für Halogenlampen irgendwann mal von
> einem geistigen Tiefflieger als "Trafo" bezeichnet wurden, ändert das
> nichts daran.

Hast Recht, diesem Irrtum unterliege ich ab und an :(


Alfred B. schrieb:

> Also? Wie isses "exakt"?

Zitat aus dem Datenblatt passen zum Anhang:

"3.1 Reverse battery protection
Three possible solutions can be considered:
1. a Schottky diode D connected to VCC pin
2. an N-channel MOSFET connected to the GND pin (see Figure 33: Typical 
application circuit for DC to 10 kHz PWM operation short circuit 
protection on page 20
3. a P-channel MOSFET connected to the VCC pin

The device sustains no more than -30A in reverse battery conditions 
because of the two body diodes of the power MOSFETs. Additionally, in 
reverse battery condition the I/Os of VNH3SP30-E will be pulled down to 
the VCC line (approximately -1.5V). A series resistor must be inserted 
to limit the current sunk from the microcontroller I/Os. If IRmax is the
maximum target reverse current through µC I/Os, the series resistor is:

R=(VIOs – VCC)/IRmax

Grüße Oekel
Angehängte Dateien:
#4528996
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Rufus Τ. F. schrieb:

> Nein. Ein Trafo enthält keine Elektronik und keinen Gleichrichter, ein
> Trafo ist nur ein Haufen Metall (Kern und Wicklungen).
>
> Nur weil elektronische Netzteile für Halogenlampen irgendwann mal von
> einem geistigen Tiefflieger als "Trafo" bezeichnet wurden, ändert das
> nichts daran.

Nun, auch ein solches Schaltnetzteil enthält meist einen Trafo,
auch wenn der nicht so auffällig ins Auge sticht. Trotzdem halte
ich genau wie Du den Ausdruck "Elektronischer Trafo" für ein
Schaltnetzteil für falsch und irreführend.
#4530034
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D a v i d K. schrieb:
> Nein ich habe kein akutes Problem, nur etwas Panik, da die Platine bald
> in 200 facher Ausführung an den Hersteller gehen soll und ich ungern
> etwas vergessen haben möchte.

da "die Platine" und ihr Einsatzzweck nur dir bekannt sind, kannst auch 
nur du entscheiden, ob ein Verpolschutz benötigt wird.

Wenn deinem Gerät ein Netzteil beiliegt, und z.B. durch die Steckerform 
sichergestellt ist, dass die Polarität stimmt, macht ein Verpolschutz 
wenig Sinn.

Wenn das Netzteil vom Benutzer getauscht werden kann, und er sich z.B. 
eines mit nicht passender Polarität kauft, dann kann so ein Verpolschutz 
u.U. Schaden abwenden.

Viele Geräte haben aber einfach an der Buchse ein kleines Symbol, das 
die zulässige Spannung, ob AC oder DC, den benötigten Strom UND die 
Polarität kennzeichnet.

Wenn der Benutzer dann ein nicht passendes Netzteil verwendet -> Pech 
gehabt.
#4530310
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D a v i d K. schrieb:
> "Wer ohne Fehler ist werfe den ersten..." ;)

MosFet?


>
> Mein Zweifel galt nicht der Gegenüberstellung Batterie (DC) vs. Trafo
> (AC), sonder der Tatsache, dass etwas gegen hohe Induktionsströme
> geschützt werden soll.

Etwas?



> Im Fall der Batterie wird es wohl das Trägermaterial selbst sein,
> welches sonst geschädigt wird,

Welches Trägermaterial?


 im Falle des Trafos haben wir ja nicht
> nur die reinen Spulen, sondern auch noch einen Haufen von Elektronik für
> die Gleichrichtung. (Immerhin sind wir hier im µC Forum, daher dachte
> ich mir Jedem ist klar, dass irgendwo, zumeist direkt im Trafo ein
> Gleichrichter verbaut ist)


Und was bist Du für Einer, welcher so großkotzig herumprahlt?

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