Lichtschalter Betriebsanzeige mit Low Power LED

OP #4559360
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Ich habe den Lichtschalter für mein Bad mit einer Einschaltanzeige 
ausgestattet.
Da nur die 2 Leitungen zur Lampe zur Verfügung stehen habe ich folgende 
Schaltung aufgebaut (s. LEDanzeige.gif)
Meine Lampen haben ca. 100 W, daher reichen mir 1N4007 er Dioden.
Für höhere Lasten kann man auch 3-5 A Dioden einsetzen.
Die LED kommt entweder in den Rahmen oder hinter die Schalterwippe.
Bei mir sieht das so aus wie im 2. Bild

Was haltet ihr davon?
Irgendwelche Verbesserungsvorschläge?

P.S. Mir ist klar, dass ich an Netzspannung arbeite, das ist bei jedem 
Anschluss eines Lichtschalter so.
Angehängte Dateien:
#4559384
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Ich überlege, ob nicht auch der Typ der Lampe eine Rolle spielt.

Deine Berechnungen werden wohl für ohmsche Lasten, sprich Glühlampen, 
ausgelegt sein. Der Einschaltstrom der Lampe wäre zu überdenken.

Ich gehe davon aus, dass es keine Lampe mit Trafo ist. Ansonsten wäre 
die Auswirkung der induktiven Last zu berücksichtigen.

Nur so als Anregung. Deine Schaltung dazu kann ich nicht beurteilen.
OP #4559398
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Das mit dem Einschaltstrom ist ein guter Einwand.
Ich habe aktuell ca. 80W LED Licht im Einsatz.
Diese sind mit 2x 24-35V Konstantstromschaltreglern und 1x 12V 
Konstantspannungs-Schaltregler und nachgeschaltetem PWM Dimmer 
betrieben.
Bisher läuft die Schaltung 2 Tage ohne Probleme.
Mal sehen, ob ich noch Probleme mit dem Einschaltstrom bekomme.
Gast #4559485
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Harald W. schrieb:
> Peter K. schrieb:
>
>> Was haltet ihr davon?
>> Irgendwelche Verbesserungsvorschläge?
>
> Bei dieser Schaltung hast Du einen gewissen Gleichstromanteil
> durch Deinen Verbraucher; das kann zu Problemen (Defekten)führen,
> falls Du Trafos anschliessen willst. Ausserdem verbraucht Deine
> Schaltung ca. 3 EUR unnötigen Strom pro Jahr.

Der Strom wird nicht verbraucht, der fließt zum E-Werk zurück.

Wie kommst du auf 3 Euro?
Gast #4559505
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Die Schaltung ist in vielerlei Hinsicht gefährlich...angefangen mit der 
fehlenden Sicherung. Der Gleichstromanteil ist in gewisser Menger auch 
ein Problem, da so ein evtl. vorhandener RCD nicht mehr auslöst....

Einfacher und sauberer wäre es sich einen Mini Trafo aus ein paar 
Windungen NYM zu bauen. Geschickt gerechnet kann dort die Led direkt 
dran betrieben werden und Sie ist noch galvanisch getrennt..
OP #4559517
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Das mit dem Mini Trafo hört sich gut an.
Die fehlende Sicherung ist auch eine gute Idee.
Allerdings brauche ich für einen Trafo wohl etwas mehr Platz.
Ich werde morgen mal eine Sicherung einbauen.
Was den Stromverbrauch angeht so sind 2,5h Brenndauer pro Tag für das 
Badlicht vermutlich mehr als ein guter Durchschnitt. Dann komme ich auf 
1000h pro Jahr. Die Schaltung nimmt 3V bei 0,4A macht 1,2 kWh und das 
kostet ca 30 Ct.
#4559537
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Peter K. schrieb:
> Was haltet ihr davon?

Nichts.

Deine Lampen haben einen DEUTLICH höheren Einschaltstromstoss als die 
0.45A dees Normalfalls, und wenn sie durchbrennen gibt es teilweise eine 
Plasmabogen den erst der Leitungsschutzschalter beendet, also locker 
100A für 10ms.

https://library.e.abb.com/public/cb55bc645d4ab271c12579c200283b3c/2CDC400002D0104.pdf

Wenn du mit so unterdimensionierten Dioden bastelst, die bei Überlastung 
ein Brandrisiko darstellen, muss zumindest eine Feinsicherung in die 
Schaltung, soe wie man es auch in TRIAC Dimmern macht damit deer TRIAC 
einen Lampenkurzschlus überlebt. Dummerweise muss man dann die Sicherung 
auswechseln.

Ja, mit deutlich dickeren Dioden kann es auch ohne Sicherung gehen, die 
48A thermisch aushalten und Peak-Ströme bis 6000A wie die 
Sicherungsautomaten.
OP #4559967
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Na ja, der Lichtschalter ist außen am Bad (s. Foto)
Außerdem ist die LED aus Kunststoff und dazu noch hinter einer 
Plastikabdeckung.
Ein Rasierappart oder Föhn hat auf dem Kabel auch 220V und das hat eine 
Isolierung von ca. 1-2mm Dicke und wird dazu noch mechanisch belastet.
Da würde ich so einem Kabel weniger trauen als meiner LED.
Gast #4559999
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Peter K. schrieb:
> Was den Stromverbrauch angeht so sind 2,5h Brenndauer pro Tag für das
> Badlicht vermutlich mehr als ein guter Durchschnitt. Dann komme ich auf
> 1000h pro Jahr. Die Schaltung nimmt 3V bei 0,4A macht 1,2 kWh und das
> kostet ca 30 Ct.
Davon abziehen sollte man noch die Leistung, welche die eigentliche 
Halogen-Lampe durch die geringere Betriebsspannung durch den 
Spannungsabfall der Dioden weniger verbraucht... Sogesehen dürfte die 
Schaltung sogar noch Energie sparen.

> Dioden ... brennen durch und dann ist das wie eine Sicherung.
Kann ich bestätigen. Unabhängig davon ist die Feinsicherung sicherlich 
nicht verkehrt.

Viele der Schaltungen, welche Staubsauger und Monitore usw. abhängig von 
einem Hauptverbraucher einschalten, verwenden auch Dioden und deren 
Durchlassspannung um damit weiteres zu schalten. Somit ist das Prinzip 
erprobt. Da braucht es keinen Trafo.
Gast #4560332
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>> Der Gleichstromanteil ist in gewisser Menge auch
>> ein Problem, da so ein evtl. vorhandener RCD nicht mehr auslöst....

> Viele der Schaltungen, welche Staubsauger und Monitore usw. abhängig von
> einem Hauptverbraucher einschalten, verwenden auch Dioden ...

Haarfönis -gelegentlich auch in Feuchträumen verwendet- schalten sogar 
ihre Heizleistung z.T. mit Dioden um ...

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