Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Fremde uC programmieren


von Arwi (Gast)


Lesenswert?

Hallo an Euch,
Wie kann man am besten die fremden uC's programmieren.
Wenn dass Datenblatt nicht ausreichend hilft bei der Timerprogrammierung 
usw. und keine oder sehr wenige Quellcodes im Internet zu finden sind?
Gruß
Armin

von Einer K. (Gast)


Lesenswert?

Tote Pferde sollte man nicht satteln....


Wenn sich noch nicht mal der Hersteller bereit erklärt, dich zu 
unterstützen, dann "Gute Nacht".

von Marc V. (Firma: Vescomp) (logarithmus)


Lesenswert?

Arwi schrieb:
> Wie kann man am besten die fremden uC's programmieren.

 ???

 Mit Dolmetscher ?

von Der Mitteilsame (Gast)


Lesenswert?

Arwi schrieb:
> die fremden uC's

Fragt sich nur, wer "die Fremden uC'Ucs" sind...

Arwi schrieb:
> Wenn dass Datenblatt nicht ausreichend hilft

Wenn das mal kein Gerücht ist...

PS: Manche haben echt Nerven solche Fragen zu stellen...

von Markus F. (mfro)


Lesenswert?

Da setzt man sich einfach (fremder µC, Kiste Bier, Du) an einen Tisch 
und hebt mal gemeinsam anständig einen.

Anschließend ist man sich nicht mehr so fremd.

Klingt komisch, ist aber so.

von Vorhanden (Gast)


Lesenswert?

Im Datenblatt wird es wahrscheinlich eine Pin-Beschreibung geben. Dort 
kann man nach den JTAG-Pins suchen (TDO, TDI, TMS, TCK) und die dann mit 
einem JTAG-Adapter verbinden.

von Einer K. (Gast)


Lesenswert?

Vorhanden schrieb:
> JTAG
Bei den bekannten µC ist JTAG evtl. weit verbreitet, bei den Unbekannten 
bin ich mir da nicht so sicher.

von Meister E. (edson)


Lesenswert?

Also erstens nennt man die nicht "Fremde uC", sondern "Mikrocontroller 
unbekannten Hintergrunds", ja man muss das auch ausschreiben ;)

Und zweitens, wenn man im Internet keine fertigen Quelltexte findet und 
das Datenblatt die Timer nicht von allein in den gewünschten Modus 
bringt, dann setzt man sich hin und probiert es wenigstens mal.

Drittens ist ja anscheinend ein Datenblatt vorhanden, wenn dort zur 
Programmierung nichts drinsteht, sucht man sich eben das 
Programmierblatt, meist "Programming Manual" oder "Reference Manual" 
genannt. Ein Hinweis auf weiterführende Dokumente sollte im Datenblatt 
zu finden sein.

von Georg G. (df2au)


Lesenswert?

Vor allem sollte man jegliche Information zurück halten, die das 
beantworten der Frage erleichtern könnte.
Wie heisst der uC? Das wäre schon mal ein Anfang. Es wäre ja möglich, 
dass schon einmal jemand dein Rätsel gelöst hat.

von Arwi (Gast)


Lesenswert?

Danke Leute für eure Antworten,

Ich hatte in einer Firma einen 8-Bit-uC gesehen wo das Datenblatt 
bedürftig war und auch sehr wenige Quellcodes im Internet zu finden 
waren.
Da war PWM-Programmierung dann schwierig.

Ich finde es super daß jeder seine Vorschläge aus seinen Erfahrungen 
reinschreibt.

Gruß
Armin

von Peter II (Gast)


Lesenswert?

Arwi schrieb:
> Ich hatte in einer Firma einen 8-Bit-uC gesehen wo das Datenblatt
> bedürftig war und auch sehr wenige Quellcodes im Internet zu finden
> waren.

ich denke, aber das liegt mehr in der Faulheit das Datenblatt richtig zu 
lesen und verstehen. Bei dem Atmels bin ich zumindest noch nie auf die 
Idee gekommen, im Internet nach quellcode zu suchen wenn etwas nicht 
gleich funktioniert hat. Nach dem 5mal lesen, findet man doch den 
Hinweis was man falsch oder vergessen hat.

Aber aktuell wird nur noch nach Beispielen gesucht ohne das Datenblatt 
überhaupt zu lesen.

von vloki (Gast)


Lesenswert?

Arwi schrieb:
> wo das Datenblatt bedürftig war

Jetzt gibt es sogar schon unter denen "Bedürftige" ;-)

von Huh (Gast)


Lesenswert?

Arwi schrieb:
> Ich hatte in einer Firma einen 8-Bit-uC gesehen
Der hat doch ganz bestimmt auch einen Namen, oder?
> wo das Datenblatt bedürftig war
Was verstehst du unter "bedürftig"? Hat es die Hand aufgehalten? :-)
Ich denke, du meinst "dürftig". Aber wenn du das Datenblatt gesehen 
hast, oder vielleicht sogar besitzt, warum zeigst du es uns nicht?
> und auch sehr wenige Quellcodes im Internet zu finden waren.
Was nützen Quellcodes, wenn man die Funktion des µC nicht versteht und 
auch nichts über die Hardware weiß? Die Wahrscheinlichkeit, einen 
Quellcode zu finden, der genau auf deine Hardware zugeschnitten ist, 
dürfte ziemlich klein sein. (Wenn es keine Standard-Hardware ist)

Also Butter bei die Fische: Wie heißt das Dingens?
Vielleicht gibt es ja jemanden, der sich auskennt. Dazu muß man aber 
wissen, um was es sich handelt.

von Huh (Gast)


Lesenswert?

vloki schrieb:
> Arwi schrieb:
>> wo das Datenblatt bedürftig war
>
> Jetzt gibt es sogar schon unter denen "Bedürftige" ;-)

Tja, die Welt ist schlecht...

von Mark B. (markbrandis)


Lesenswert?

Huh schrieb:
> Also Butter bei die Fische: Wie heißt das Dingens?
> Vielleicht gibt es ja jemanden, der sich auskennt. Dazu muß man aber
> wissen, um was es sich handelt.

Ist heute mindestens schon der zweite Themenersteller der nebulöse 
Hardware programmieren will...

Liegt es daran, dass heute Freitag ist? :-(

von Ralph S. (jjflash)


Lesenswert?

... es war Freitag es war wieder diese Bar.... und ich muß dir jetzt 
erzählen was mir widerfahren ist.... jetzt seh ich Zukunft possitiv denn 
ich bin Optimust..

Stell dir vor es ist Freitag .... und alle Trolle verschlafen...

von Jack (Gast)


Lesenswert?

Es gibt durchaus ICs, deren richtiges Datenblatt du auch nicht bekommst 
weil sie für einen speziellen Kunden entwickelt wurden.

von Huh (Gast)


Lesenswert?

Jack schrieb:
> Es gibt durchaus ICs, deren richtiges Datenblatt du auch nicht
> bekommst
> weil sie für einen speziellen Kunden entwickelt wurden.

Selbst diese ICs haben einen Namen....

von Toni Tester (Gast)


Lesenswert?

Meister E. schrieb:
> Also erstens nennt man die nicht "Fremde uC", sondern "Mikrocontroller
> unbekannten Hintergrunds", ja man muss das auch ausschreiben ;)

Und wenn man dann Quellcode vom z. B. AVR auf diesen "fremden µC" 
portiert hat, ist das dann ein "Mikrocontroller mit 
Migrationshintergrund"?

Sorry, konnte ich mir gerade nicht verkneifen...

zum Thema ist ja soweit alles gesagt. Jeder namhafte Hersteller stellt 
genügend Support (Datenblatt, Application Notes) zur Verfügung, um den 
Mikrocontroller nach entsprechender Einarbeitung programmieren zu 
können. I. A. kann man auch einen Kontakt zu einem FAE herstellen, der 
hier unterstützt. Z. B. im Automobilbereich sind ja durchaus eher 
unbekannte Mikrocontroller-Familien und -Architekturen verbreitet.

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.