PWM nach Opto

OP #4669840
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Hallo,

es handelt sich hier um eine Halbbücke, die durch einen IR2104 Treiber 
geregelt wird. Der Mikrocontroller generiert ein 20 kHz PWM Signal, 
welches über einen 6N137 Optokoppler (zwecks galv. Trennung) an den 
Eingang des Treibers übertragen wird.
Die Spannung an den Pins 7&8 des Optokoppler ist 5,1 V bis das PWM 
Signal am Eingang anliegt, dann sinkt sie auf 4,5 V.

Das eigentliche Problem ist, dass das Rechtecksignal durch den 
Optokoppler verfälscht wird (siehe Anhang) und mir nicht klar ist 
wodurch.

Alle "+15V" sind konstante 15 V Gleichspannung.
Angehängte Dateien:
#4669897
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Ralf G. schrieb:
> Sollte R2 nicht auf Masse liegen für einen sinnvollen Spannungsteiler.

R2 ist der Ziehwiderstand des OK-Ausgangstransistors. Der "sinnvolle 
Spannungsteiler" besteht aus R3 und D1 (das wird wohl eine 
5,1V-Zenerdiode sein).

> Wozu zieht man (über Widerstände) den Ausgang des 6N137 und den Eingang
> des IR2104 nach 15V?

Weil Tobias keine +5V zur Verfügung hat und der 6N137 diese braucht?
#4669987
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Dietrich L. schrieb:
> R2 ist der Ziehwiderstand des OK-Ausgangstransistors. Der "sinnvolle
> Spannungsteiler" besteht aus R3 und D1 (das wird wohl eine
> 5,1V-Zenerdiode sein).

Ahh. Bei 'das wird wohl...' war ich noch nicht ;-)
Da kommt's ja noch auf die Z-Diode an, bei welchem Strom die auch 
saubere 5(.1)V liefert.

R2 erscheint mir zu gering. Im Datenblatt sind die Beispieldiagramme 
alle mit höheren Werten.

Und: Welchen Einfuss könnte der Eingang der Halbbrücke auf den 
Signalverlauf haben?

P.S.:
Die Beschaltung von Pin7 hat welchen Einfluss?
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4669992
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Lothar M. schrieb:
> Mein Vorschlag: mach den R2 mindestens doppelt so groß...
Und parallel zum C1 noch einen Pufferelko mit 2...10uF

Tobias T. schrieb:
> Vielen Dank. Werde jetzt erst einmal die 350 Ohm, welche im Datenblatt
> definiert sind, testen. Falls dies keine deutliche Verbesserung ergibt
Dir ist noch nicht klar, was da passiert, stimmts?

> werde ich auf 500 Ohm wechseln.
Du kannst alternativ den R3 wie den R2 auch auf 350 Ohm setzen. Du 
brauchst einfach nur einen Spannungteiler aus R2 und R3, der bei 
durchgeschaltetem OK mehr als 5V an die Z-Diode liefert. Denk mal drüber 
nach, vor du losbastelst...
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4670037
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Tobias T. schrieb:
> Ich vermute, dass sich der Kondensator in jeder Periode lädt/entlädt und
> dadurch die Versorgungsspannung des 6N137 nicht konstant ist,
Richtig. Und zwar durch den niederohmigen R2. Oder andersrum, weil der 
Spannungsteiler aus R2 und R3 zu wenig Spannung für die Versorgung übrig 
lässt. Diese Versorgung bricht deshalb bei durchgeschaltetem OK 
zusammen.

> daher noch einen Pufferelko.
Das ist erst der zweite Schritt. Und eigentlich nicht nötig, wenn die 
Widerstände zueinander passen und immmer genug Spannung für die Z-Diode 
über bleibt.
Gast #4670071
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Hi,
ich sehe dein Problem nicht so recht:
aus dem Datenblatt des IR2104
>VIH Logic “1” (HO) & Logic “0” (LO) input voltage 3 — —   VCC = 10V to 20V
>VIL Logic “0” (HO) & Logic “1” (LO) input voltage — — 0.8 VCC = 10V to 20V
dein OK bringt bis 4V sauberes Signal der Rest ist ja schön wenn er 
nicht verfälscht, aber das Schalten ist lange durch.
Wo ist also dein eigentliches Problem?

Viel Erfolg, Uwe

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