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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ladegeräte auf 230V umbauen


Autor: Lukas Kaufmann (blackwodka)
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Hallo zusammen

Ich habe für fast 2 Jahre in den USA gelebt und gearbeitet. Nun habe ich 
von dort 2 Akkuschrauber mit nach Hause genommen. Da diese aber mit 110V 
arbeiten, möchte ich sie auf 230V umbauen.
Ich habe schon einen ähnlichen Thread gefunden, bin aber zu wenig 
versiert um die Lösung auf meine Ladegeräte abzuleiten. 
Beitrag "Li-Ion Ladegerät auf 230V umbauen"

Ich danke für alle konstruktiven Lösungsvorschläge. Bitte kein "kauf 
doch ein neues. besorg dir nen konverter." oder ähnliches. Danke :)

Autor: Der Andere (Gast)
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Wie stellst du dir das vor?
Ohne Schaltplan? Man sieht ja nicht mal welche Bauteile verwendet 
wurden, ob die Elkos und Schalttransistoren die höhere 
Zwischenkreisspannung aushalten würden etc.
Entweder das sind schon weitbereichsladegeräte, die von 100-240V 
zugelassen sind, oder du kaufst dir einen 130/110V Konverter.

Autor: Der Andere (Gast)
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Der Andere schrieb:
> 130/110V

230/110V sollte das heissen

Autor: Istversteuerer (Gast)
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Hast du auf dem Typenschild bzw. der Bedienanleitung nachgesehen, ob die 
Teile nicht vielleicht doch Weitbereichsteile bis 230 V sind?
Welche Spannungsangabe steht auf dem dicken Elko?
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass Phihong noch Sonderteile 
mit nur 115 V herstellt.

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Die meisten dieser Schaltnetzteile sind als Weitbereichsnetzteile 
ausgelegt. Aber wie es so schön heißt, Ausnahmen sind die Regel.
Ich habe schon einige umgebaut, es ist nur der Elko, Dimension sieht man 
auf dem Bild nicht, auszutauschen. Es wird wahrscheinlich ein 22µ, 200V 
Typ sein. Den auf einen mit 10µ, 350V oder besser 400V tauschen. Du 
wirst einen Kompromiss wegen der Größe schließen müssen.
Da man nicht weiß wie weit die Dinger auf Kante genäht sind, bleibt 
immer ein Restrisiko. Also für den Anfang nicht unbeaufsichtigt lassen.

Autor: MaWin (Gast)
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Lukas K. schrieb:
> Da diese aber mit 110V arbeiten, möchte ich sie auf 230V umbauen.

Beide brauchen nur wenig Leistung, vieleicht 25 Watt. Nimm einen Trafo 
230:115V, die unterschiedliche Frequenz vertragen sie, und bei so 
kleiner Leistung sind die Trafos billig.

https://www.conrad.de/de/goobay-spw-mw-2p045-45w-a...

Autor: Lukas Kaufmann (blackwodka)
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Auf dem Typenschild steht Input 120VAC 60Hz
Habe keine Bedienungsanleitung
Die Ladegeräte sind von DeWalt DCB112 und DCB101

Hubert G. schrieb:
> Die meisten dieser Schaltnetzteile sind als Weitbereichsnetzteile
> ausgelegt. Aber wie es so schön heißt, Ausnahmen sind die Regel.
> Ich habe schon einige umgebaut, es ist nur der Elko, Dimension sieht man
> auf dem Bild nicht, auszutauschen. Es wird wahrscheinlich ein 22µ, 200V
> Typ sein. Den auf einen mit 10µ, 350V oder besser 400V tauschen. Du
> wirst einen Kompromiss wegen der Größe schließen müssen.
> Da man nicht weiß wie weit die Dinger auf Kante genäht sind, bleibt
> immer ein Restrisiko. Also für den Anfang nicht unbeaufsichtigt lassen.

Bei dem einen ist es ein 200V 220µF beim anderen 200V 100µF
Meinst du diese auszutauschen reicht?
Im anderen Thread war von Spannungsverdoppler die Rede. Ist dies hier 
nicht der Fall?

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Lukas K. schrieb:

> Im anderen Thread war von Spannungsverdoppler die Rede. Ist dies hier
> nicht der Fall?

Dann müssten zwei 200V-Elkos direkt nebeneinander sitzen. Solche
Schaltungen gibt es in Netzteilen für Energiesparlampen. Das man
gleiche Schaltungen in Ladegeräten verwendet, halte ich für eher
unwahrscheinlich. Netzteile, die für 115V ausgelegt sind, lassen
sich billiger bauen als welche für 230V. Das gilt für sämtliche
Bauelemente im Primärkreis. Wollte man gleich ein Weitbereichs-
Netzteil bauen, würde man das auch draufschreiben. Ansonsten wäre
ein Umbau auf 230V praktisch ein Neukonstruktion mit Austausch
sämtlicher Bauelemente im Primärkreis einschliesslich Trafo.
Da ist ein 230V/115V-Trafo sicherlich billiger.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Lukas K. schrieb:
> Ich habe schon einen ähnlichen Thread gefunden, bin aber zu wenig
> versiert um die Lösung auf meine Ladegeräte abzuleiten.
> Beitrag "Li-Ion Ladegerät auf 230V umbauen"

Eben der von Dir zitierte Beitrag hat ein anderes Konzept im Primärkreis 
(siehe Hinweis auf Spannungsverdoppler).

Das ist hier nicht der Fall. Daher hilft dir der zitierte Beitrag nicht 
weiter.

So bleibt schlicht die einfachste Lösung, eine Vorschalttrafo 230/115 V 
zu verwenden.

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Hubert G. schrieb:
> Ich habe schon einige umgebaut, es ist nur der Elko, Dimension sieht man
> auf dem Bild nicht, auszutauschen. Es wird wahrscheinlich ein 22µ, 200V
> Typ sein. Den auf einen mit 10µ, 350V oder besser 400V tauschen.

Das halte ich für ein Vabanquespiel.

Auch der Gleichrichter und der Schalttransistor (bipolar oder FET) 
könnten "sparsam" dimensioniert sein und ihren magischen Rauch 
verbreiten.

Autor: Sven (Gast)
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Du könntest auch versuchen herauszufinden welche Spannung nach dem 
Netzteil kommen sollte. Und genau diese Spannung von woanders her 
einspeisen. Dann kannst du auf das interne Netzteil komplett verzichten. 
Aber ein 115v Trafo ist vermutlich billiger und einfacher.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Dieter W. schrieb:
> Hubert G. schrieb:
>> Ich habe schon einige umgebaut, es ist nur der Elko, Dimension sieht man
>> auf dem Bild nicht, auszutauschen. Es wird wahrscheinlich ein 22µ, 200V
>> Typ sein. Den auf einen mit 10µ, 350V oder besser 400V tauschen.
>
> Das halte ich für ein Vabanquespiel.
>
> Auch der Gleichrichter und der Schalttransistor (bipolar oder FET)
> könnten "sparsam" dimensioniert sein und ihren magischen Rauch
> verbreiten.

Auch der Trafo müsste anders dimensioniert werden.

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Dieter W. schrieb:
> Das halte ich für ein Vabanquespiel.
>
> Auch der Gleichrichter und der Schalttransistor (bipolar oder FET)
> könnten "sparsam" dimensioniert sein und ihren magischen Rauch
> verbreiten.

Von dem Abgesehen das man einige Dinge schon kontrollieren soll, kann 
man das ohne weiteres riskieren. Wenn es nicht klappt kann man es immer 
noch wegschmeißen.
Der Kostenunterschied ist nur beim Elko groß. Außerdem, wie schon 
erwähnt, es wird nicht für jede Eingangsspannung was eigenes 
dimensioniert.

Autor: eProfi (Gast)
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Zu 90% überlebt die Schaltung auch nach Elko-Tausch keine 230V.

>oder du kaufst dir einen 230/110V Konverter.
Einzige Lösung ist ein echter Vorschalt(spar)trafo (kein billiger 
leichter Dimmer-Konverter!).

Autor: Ernst G. Meint (Gast)
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Deshalb habe ich mir in meiner Zeit in Kanada keine Werkzeuge mit Akku 
gekauft.

Makita und Dewalt bieten die Geräte dort sehr günstig an (im Vergleich 
zu D), aber es sind tatsächlich reine 110V Ladegeräte. Wenn ich mich 
richtig erinnere passen die Akkus auch nicht in die europäischen Lader, 
zumindestens bei Makita.

Wohl nicht ohne Grund.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Ernst G. Meint schrieb:
> Deshalb habe ich mir in meiner Zeit in Kanada keine Werkzeuge mit Akku
> gekauft.
>
> Makita und Dewalt bieten die Geräte dort sehr günstig an (im Vergleich
> zu D), aber es sind tatsächlich reine 110V Ladegeräte.

Da der 230/115 Volt Trafo nicht wirklich teuer ist (ebay gebraucht um 
die 10...20 euro, im Gehäuse, mit allen Steckdosen US und Netzkabel D)
Es kann sich noch immer lohnen .-)

Muß halt jeder selbst für sich entscheiden, ob er es tun möchte.

Autor: Der Andere (Gast)
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Hubert G. schrieb:
> Von dem Abgesehen das man einige Dinge schon kontrollieren soll, kann
> man das ohne weiteres riskieren. Wenn es nicht klappt kann man es immer
> noch wegschmeißen.

Halte ich für keine besonders gute Idee, dann kann er ggf. das ganze 
Gerät wegschmeissen, wenn die Akkus wirklich nicht in europäische 
Ladegeräte passen.
Besser ein 230V 110V Konverter, da sind sich ja fast alle einig.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Der Andere schrieb:

> Besser ein 230V 110V Konverter, da sind sich ja fast alle einig.

Viele Bastler haben ja noch ältere Trafos mit Kleinspannungs-
ausgang und doppelter 115V-Primärwicklung rumliegen. Auch die
sind geeignet, müssen aber die volle Leistung  des Ladegerätes
haben, während "echte" Spartrafos nur halb so gross sind.

Autor: Lukas Kaufmann (blackwodka)
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Das ganze schein nicht so einfach realisierbar wie ich sehe.
Also ist es nicht möglich wie im verlinkten Thread einfach eine 
Leiterbahn zu unterbrechen und den Elko umzulöten und gut ist?
Dann bleibt mir wohl doch nur ein Trafo... halt sehr unhandlich...
Wie gross müsste der sein wenn auf dem Ladegerät steht: Input 120VAC 
1.5A

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Lukas K. schrieb:

> Wie gross müsste der sein wenn auf dem Ladegerät steht: Input 120VAC
> 1.5A

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, das das Ladegerät wirklich
180Watt benötigt. Aber genau weiss man das erst, wenn man das
nachmisst. Zum Nachmessen brauchst Du allerdings einen Trafo mit
180W.

Autor: Lukas Kaufmann (blackwodka)
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Und in der Grössenkategorie gibt es fast nur noch grosse Netzteile und 
nicht mehr die handlichen Trafos...

Output des Ladegeräts ist übrigens 20V 4A. Weiss auch nicht wo es die 
100W verheizt..

Autor: Homo Habilis (Gast)
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Wo liegt Dein Problem? Daß das Zeug zu groß ist für Deinen Geschmack? 
Also - notfalls könnte man ja davon den Trafo in ein weit kleineres 
Gehäuse stecken, aber das würde ich persönlich lassen.

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/transf...

Autor: Homo Habilis (Gast)
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...und einfach nur das hier verwenden.

https://www.google.de/aclk?sa=L&ai=DChcSEwiQrdfisL...

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Homo Habilis schrieb:

> ...und einfach nur das hier verwenden.
>
> 
https://www.google.de/aclk?sa=L&ai=DChcSEwiQrdfisL...

...und sich am Knall im Netzgerät erfreuen?

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Lukas K. schrieb:

> Und in der Grössenkategorie gibt es fast nur noch grosse Netzteile und
> nicht mehr die handlichen Trafos...
>
> Output des Ladegeräts ist übrigens 20V 4A. Weiss auch nicht wo es die
> 100W verheizt..

Ich hatte eigentlich eher mit ca. 20W gerechnet. Dafür wäre ein
Spartrafo wirklich die beste Lösung gewesen. Da Dein Ladegerät
ja vermutlich ein Schaltnetzteil enthält, welches mit Gleich-
spannung läuft, könnte man statt eines Trafos auch einen gesteu-
erten Gleichrichter mit Thyristoren vorschalten. Um einen solchen
zu entwickeln, braucht man aber schon etwas Erfahrung in Elektronik.
Einen fertigen Schaltplan samt Stückliste einschl. Bestellnummern
des Elektronikversenders wirst Du da kaum finden

Autor: Mark Space (voltwide)
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Harald W. schrieb:
> Homo Habilis schrieb:
>
>> ...und einfach nur das hier verwenden.
>>
>>
> 
https://www.google.de/aclk?sa=L&ai=DChcSEwiQrdfisL...
>
> ...und sich am Knall im Netzgerät erfreuen?

Der Adapter is ne Wucht. Andererseits -
Steckernetzteile werden heutzutage weltweit produziert für 
Weitbereichseingang, so dass ein heutige US-Steckernetzteil auch an 230V 
betrieben werden kann - sofern dies vom Typenschild so ausgewiesen ist.

Autor: Thomas (Gast)
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Habe mir den Thread nicht ganz durchgelesen.
Ich kann absolut nicht nachvollziehen wie man auf die Idee kommt sowas 
umzubauen. Das ganze Isolationskonzept ist mit Sicherheit nicht für 
diesen Arbeitsbereich ausgelegt. Die Spannung am Drain (reflektierte 
Spannung) wird erheblich höher sein, Sperrwandler, Schaltregler, 
Isolationsstrecke müssen danach dimensioniert sein.
Mir wäre das zu heikel.
Ich würde

die Dinger versuchen zu verkaufen und mir entsprechenden Ersatz 
anschaffen. Der Verlust könnte sich vermutlich in Grenzen halten und Du 
hast was ordentliches.

Mir ein Trenntrafo oder ähnliches anschaffen. Ist ein wenig umständlich 
so ein Ding immer mitzuschleppen aber besser wie nix :)

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Thomas schrieb:
> Ich kann absolut nicht nachvollziehen wie man auf die Idee kommt sowas
> umzubauen. Das ganze Isolationskonzept ist mit Sicherheit nicht für
> diesen Arbeitsbereich ausgelegt. Die Spannung am Drain (reflektierte
> Spannung) wird erheblich höher sein, Sperrwandler, Schaltregler,
> Isolationsstrecke müssen danach dimensioniert sein.
> Mir wäre das zu heikel.

Es wurde hier im Laufe der Beiträge schon erwähnt, das die allermeisten 
Schaltnetzteile vom Konzept her als Weitbereichsnetzteile ausgelegt 
sind. Die Chinesen haben nicht für jeden Markt ein eigenes Konzept. Es 
werden nur relevante Bauteile anders bestückt.
Zum Umbauen braucht man natürlich schon etwas Elektronikkenntnisse und 
Erfahrung. Wer das nicht hat sollte sicher besser die Finger davon 
lassen. Aber generell sagen das geht nicht, halte ich für falsch.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Hubert G. schrieb:

> Es wurde hier im Laufe der Beiträge schon erwähnt, das die allermeisten
> Schaltnetzteile vom Konzept her als Weitbereichsnetzteile ausgelegt
> sind.

Es wurde aber auch erwähnt, das das auf das Ladegerät des TEs nicht
zutrifft.

Autor: Thomas (Gast)
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>Aber generell sagen das geht nicht, halte ich für falsch.

Ich habe nicht gesagt dass das nicht funktioniert, sondern dass mir das 
zu heikel wäre und ich anderen empfehle das nicht zu machen.
Im Prinzip kann man alles machen, im Prinzip braucht man auch keine 
doppelte Sicherheit, im Prinzip kann man auch den N auf sein berührbaren 
GND klemmen ... alles eine Frage der persönlichen Risikobereitschaft.
No risk no fun

>Es wurde hier im Laufe der Beiträge schon erwähnt, das die allermeisten
>Schaltnetzteile vom Konzept her als Weitbereichsnetzteile ausgelegt
>sind.

Das ist keine Basis für ein neues Isolationskonzept.

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Harald W. schrieb:
> Es wurde aber auch erwähnt, das das auf das Ladegerät des TEs nicht
> zutrifft.

Wenn man das auf Hand der Bilder sagen, dann OK.

Thomas schrieb:
> Das ist keine Basis für ein neues Isolationskonzept.

Zumindest nach den Bilder hätte ich da keine Bedenken.

Es hat aber ohnehin keinen Sinn weiter zu diskutieren, der TE kann es 
offensichtlich nicht, und die es können machen es ohnehin. (Ohne N mit 
GND zu verbinden)

Autor: Lukas Kaufmann (blackwodka)
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Hubert G. schrieb:
> Es hat aber ohnehin keinen Sinn weiter zu diskutieren, der TE kann es
> offensichtlich nicht, und die es können machen es ohnehin.

Nicht können ist falsch. Wenn ich wüsste wie würde ich es können. Mir 
fehlt aber die Erfahrung mit Elektronik. Deshalb habe ich mich an ein 
Forum gewendet und gefragt ob es möglich ist und ob ich es erklärt 
bekomme.

Harald W. schrieb:
> Homo Habilis schrieb:
>
>> ...und einfach nur das hier verwenden.
>>
>>
> 
https://www.google.de/aclk?sa=L&ai=DChcSEwiQrdfisL...
>
> ...und sich am Knall im Netzgerät erfreuen?

Hab ich auch gedacht :D

Homo Habilis schrieb:
> Wo liegt Dein Problem? Daß das Zeug zu groß ist für Deinen Geschmack?

Ja zu einem Koffer mit dem Akkuschrauber noch separat einen 
Spannungswandler mitschleppen hab ich keine Lust.


ABER ich kann euch beruhigen.
Nach langer Suche in den Tiefen des Internetzes bin ich auf zwei 
russische Videos zu genau meinen Ladegeräten gestossen, welches ich mit 
übersetzten Untertiteln halbwegs verstand. Die haben auch einfach die 
Elkos ausgetauscht und gut war. Habe das jetzt am Wochenende versucht 
und dann je einen 2A und 4A Akku in einer feuerfesten Ecke geladen. :) 
Hat funktioniert, ist nicht übermässig heiss geworden -> ich bin 
zufrieden

Danke für die Hilfe

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Lukas K. schrieb:

> Nach langer Suche in den Tiefen des Internetzes bin ich auf zwei
> russische Videos zu genau meinen Ladegeräten gestossen, welches ich mit
> übersetzten Untertiteln halbwegs verstand. Die haben auch einfach die
> Elkos ausgetauscht und gut war.

Nicht alles was im INet steht, muss auch richtig sein. Wenn man
ein Ladegerät für Li-Akkus mit erhöhter Spannung betreibt, kann
es leicht passieren, das auch die Li-Akkus eine erhöhte Spannung
abbekommen. Einigermaßen moderne Akkus reagieren darauf zwar
nicht mehr, wie früher, mit Explosion, aber zu schwer löschbaren
Bränden kann es trotzdem kommen. Zu Problemen kann es auch erst
nach einigen erfolgreichen Ladeversuchen kommen. Alles in allem:
Ein solches Ladegerät wäre mir einfach zu unsicher.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Harald W. schrieb:
> Der Andere schrieb:
>
>> Besser ein 230V 110V Konverter, da sind sich ja fast alle einig.
>
> Viele Bastler haben ja noch ältere Trafos mit Kleinspannungs-
> ausgang und doppelter 115V-Primärwicklung rumliegen. Auch die
> sind geeignet, müssen aber die volle Leistung  des Ladegerätes
> haben, während "echte" Spartrafos nur halb so gross sind.

Nein, Deine Aussage ist falsch. Exakt die von Dir vorgeschlagene 
Konfiguration  entspricht dem spezialisierten Spartrafo.

somit: Nix mit voller Leistung des Ladegerätes, die halbe Leistung 
reicht bei dem der so verschalteten Trafo .


Da das immer wieder so fehlerhaft hier gepostet wird wie Du es tust: das 
Forums Wiki bitte lesen zum Thema.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Harald W. schrieb:
> Lukas K. schrieb:
>
>> Wie gross müsste der sein wenn auf dem Ladegerät steht: Input 120VAC
>> 1.5A
>
> Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, das das Ladegerät wirklich
> 180Watt benötigt. Aber genau weiss man das erst, wenn man das
> nachmisst.

Wieder falsch.

Das LG benötigt 180 VA.
Da keine PFC im Original-LG, liegt die Wirkleistung deutlich unter 180 W

> Zum Nachmessen brauchst Du allerdings einen Trafo mit
> 180W.

Einen Trafo  mit >= 180 VA bitte.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Lukas K. schrieb:
> Nach langer Suche in den Tiefen des Internetzes bin ich auf zwei
> russische Videos zu genau meinen Ladegeräten gestossen, welches ich mit
> übersetzten Untertiteln halbwegs verstand. Die haben auch einfach die
> Elkos ausgetauscht und gut war. Habe das jetzt am Wochenende versucht
> und dann je einen 2A und 4A Akku in einer feuerfesten Ecke geladen. :)
> Hat funktioniert, ist nicht übermässig heiss geworden -> ich bin
> zufrieden

Magst Du das Forum hier mit den Links zu den Videos versorgen, damit 
auch ggfs. andere User daraus Nutzen ziehen können?

Das wäre sehr nett von Dir.

Autor: Lukas Kaufmann (blackwodka)
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Hier die Links zu den Videos:
Youtube-Video "Переделка зарядного устройства DeWALT DCB112 со 110 Вольт на 220 Вольт. Подробное руководство."
Youtube-Video "110 вольт на 220. НЕ НУЖЕН понижающий трансформатор, переходник преобразователь напряжения"

Harald W. schrieb:
> Wenn man
> ein Ladegerät für Li-Akkus mit erhöhter Spannung betreibt, kann
> es leicht passieren, das auch die Li-Akkus eine erhöhte Spannung
> abbekommen.

Ich werde sicherheitshalber die Ladespannung nachmessen. Danke.

Autor: Thomas (Gast)
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Vorsicht bei PC2.
Auf den Bildern überbrückt dieser die Isolationsstrecke.
Bei dem Video berührt der Elko fast die Sekundärseite von PC2.
Das ist so einfach nur fahrlässig.
Wenn schon dann einen dicken Schrumpfschlauch über den Elko ziehen.

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