Suche passenen OPAMP

Gast #4677595
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Hi nach dem ich jetzt 2 Tagen mich mit den suchen nach ein passenen 
OPAMP beschäftigt habe und nicht wirklich fündig geworden bin, wollte 
ich es mal hier Probieren.

Ich suche ein OPAMP zu Spannungsdifferenzmessung der Einzelenzellen 
eines s4 Lipos Spannung der einzelnen Zellen beträgt 3-4.2V und soll 
über den ADC 8Bit eines XMega16 ausgewertet werden. Zur Genauigkeit die 
Messspannung kann ruhig +/- 50mV abweichen von der Reelenspannung. Eine 
Verstärkung wird nicht benötigt da die URef des ADC mit 5V gespeißt 
wird.

MfG

Paule
#4677621
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Paule schrieb:
> Also die Ref sind externe 5V.

Gut, dann ist das schonmal richtiger als mit der Internen. Woher kommen 
die 5V

> Hatte an INA117 gedacht eigentlich perfekt zum auswerten der Zellen, nur
> der Preis mit 7 Euro das stück ist schon häftig.

Das hängt natürlich von Deiner Referenz ab. Wenn Du jetzt einen 7805 
oder vgl. als Versorgungsspannungs verwendest, dann braucht es keinen 
INA117, dann reicht ein µA741.
(Firma: matzetronics) #4677630
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Paule schrieb:
> den ADC 8Bit eines XMega16 ausgewertet werden. Zur Genauigkeit die
> Messspannung kann ruhig +/- 50mV abweichen von der Reelenspannung. Eine
> Verstärkung wird nicht benötigt da die URef des ADC mit 5V gespeißt
> wird.

Da läuft irgendwas durcheinander. Ein XMega arbeitet normalerweise nicht 
mit 5V, sondern höchstens mit 3,6V und hat auch 12-bit A/D Wandler. Was 
für einen MC benutzt du?
Gast #4677642
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Geheimtipp: So ein uC kann komplexe Rechenoperationen ausführen, z.B. 
eine Subtraktion!

Ja: Du kannst zwei Werte messen, und voneinander abziehen! in Software! 
WOW!

Also: Lass den ganzen Op-Amp teil weg, miss die Einzelspannungen per 
stinknormalem Spannungsteiler, und rechne dir die 
Einzellzellenspannungen selber aus.

Mit 4S-Lipo / 10 Bit kommst du mit der Auflösung bei der "obersten" 
Zelle sogar auch noch unter deine 50mV.
#4677715
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Paule schrieb:
> Zieht der Spannungsteiler nicht permanent Strom?

Ja sicher.

Problematisch ist hier der leakage current. Im atmega16 ist der mit 1µA 
angegeben, die Impedanz des AD-Wandlers selbst mit 100 Megaohm.

Prinzipiell kann man die Werte aber so nicht glauben, weil wichtige 
Kenndaten im Datenblatt fehlen.

Wenn Du also mit 100kOhm im Teiler arbeitest, sollte das noch im grünen 
Bereich sein. Dann fallen am Teiler 250µW ab. Das sollte der Akku 
überleben.
Gast #4678291
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Hallo

Nur mal einen, vielleicht etwas laienhaften Gedanken. Daher bitte nicht 
gleich hauen:
Wenn der MC über einen AD-Wandler verfügt und ggf mehrere Ausgänge hat 
könnte man doch auch per Analogschalter die verschiedenen 
Batterieabgänge kontaktieren, die einzelnen Spannungen messen und 
nacheinander die Differenzen die den Zellenspannungen entsprechen 
berechnen.

ichbin
Gast #4678482
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Hab mal etwas weiter gegooglet und bin hier drauf gestoßen:

http://elektroniktutor.de/analogverstaerker/instrum.html

Was wäre den mit der 1. linken Schaltung das müsste doch auch mit den 
lm324 gehen?

Oder eben wenn ich es richtig verstanden hab beim Instrumenten 
Verstärker den Rg Anschluss kurzschließen das wäre eine Verstärkung von 
1 oder seh ich das falsch?
#4678592
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Eine andere Möglichkeit wäre z.B. noch mit Hilfe eines Switched Cap 
Wandlers eine Wandlung durchzuführen, wie im DB des LTC1043 in Figure 1 
beschrieben.

Ich glaube aber, du solltest besser nach fertigen Lösungen suchen. Das 
Thema mehrere Zellen zu überwachen ist doch heutzutage ein 
Standardproblem. Da gibt es sicher auch was fertiges.
Gast #4680130
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Wenn Du es nachbauen willst: Ist (fast) egal, welcher OPV.

Die OPVs sollen einen kleinen Offset haben, ihre Versorgungsspannung 
sollte größer als die maximale Akkuspannung (Output-Swing 
berücksichtigen) sein und geringen Stromverbrauch sollten sie auch noch 
haben.
Rail-to-Rail In/OUT muss nicht sein. Die Gleichtaktunterdrückung und die 
Common-Mode-Input voltage range sollte auch von ca. 2,5V (Akku leer) bis 
zur max. Akkuspannung reichen (bei einer höheren Betriebsspannung).

Also suche Dir einen OPV aus.

Die negative Versorgungsspannung kann auch 0 sein.

Die Widerstände sind notfalls abzugleichen.

Der Aufwand ist gering, mit einer Lochrasterplatte hast Du das in einer 
Stunde aufgebaut und kannst testen.

Erfüllt es nicht Deine Anforderungen, oder ist es nicht temperaturstabil 
genug, kannst Du Dir immer noch andere Lösungen anschauen.

Blackbird
Gast #4680365
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4S-LiPo: die "obere" Zelle hat eine Spannung von ca. 12,8V - 16,8V.
ATMega16 hat einen 10Bit-ADC. Damit ist die kleinste Stufe 16800mV / 
1024 = ca. 16mV.
Sollte ausreichen um die Ladeschlusserkennung / Überspannungserkennung 
zu ermöglichen.


Jetzt sollten aber genug Varianten angegeben sein.


Man muss es eben nur mal rechnen und / oder ausprobieren. Reden, 
schreiben, spekulieren, dauernachfragen, ... da entsteht nix, man lernt 
nix und ...



Blackbird
#4681000
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Chris F. schrieb:
> Der ADC puffert den Eingang selber und ist extrem
> hochohmig.

Wobei man hier noch ergänzen sollte, dass man dem Eingang noch einen 
kleinen Kondensator im unteren nF Bereich spendieren sollte. Der Eingang 
mag zwar hochohmig sein, wenn aber gesampled wird, dann fließt 
kurzfristig ein höherer Strom, welcher zu Fehlern bei der Messung führen 
kann.

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