Vergeigter Providerwechsel

OP #4679557
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Bei einem gründlich vergeigten Providerwechsel ging meine 6-stellige 
Telefonnummer über den Jordan -- das Dreckschwein, bei dem ich bisher 
DSL mit VoIP gebucht hatte, hatte wegen Dienstaufgabe gekündigt und 
einfach auf den Portierungsauftrag nicht reagiert. Stattdessen wollte er 
die Teilnehmeranschlussleitung der Deutschen Telekom frei gegeben.

Zwischenzeitlich hatte ich 1&1 beauftragt, dort aber sofort storniert, 
als heraus kam, dass die vom alten Provider keine Telefonnummern 
portieren.

Der neue stellte dann fest, dass die Teilnehmeranschlussleitung nach 2 
Wochen noch immer nicht freigegeben war und veranlasste die Telekom, den 
Anschluß auf eine andere Ader des Telefonkabels zu schalten - was die 
ganze Angelegenheit nochmal um 2 1/2 Wochen verzögert hat.

Wie ist die Rechtslage mit Telefonnummern? Eigentlich habe ich doch 
Anspruch darauf, die Nummer zu behalten. Andereseits habe ich gehört, 
dass die Bundesnetzagentur Telefonnummern mit weniger als 7 Stellen 
einzieht, wenn sie ihrer habhaft wird.

Was tut man am besten in so einem Fall? Kennt sich da jemand aus?
#4679562
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Uhu U. schrieb:
> Was tut man am besten in so einem Fall? Kennt sich da jemand aus?

Bundesnetzagentur
Verbraucherservice
Montag bis Freitag
9:00 - 12:00 Uhr
(030) 22 480 500

Die sind zuständig. Dass die dir die Nummer wegnehmen glaube ich nicht. 
Es sei denn deine hat weniger als 7 Stellen inklusive Vorwahl. ;-)

Kenne Leute mit 4- und 5-stelliger Nummer, die in Kontakt waren und sie 
noch haben. Ausserdem kriegt du das da auch raus.
#4679631
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Uhu U. schrieb:
> Teilnehmeranschlussleitung der Deutschen Telekom frei gegeben.

Uhu U. schrieb:
> Zwischenzeitlich hatte ich 1&1 beauftragt

Uhu U. schrieb:
> Der neue stellte dann fest, dass die Teilnehmeranschlussleitung nach 2
> Wochen noch immer nicht freigegeben war und veranlasste die Telekom.

"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und 
andere Ergebnisse zu erwarten." A.E.
#4679791
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Uhu U. schrieb:
> Und was schlägst du stattdessen vor?

Mit Deiner Telefonnummer werde ich dir nicht weiterhelfen können, aber 
ich würde Dir auf keinen Fall raten, Dein Glück bei weiteren 3 Resellern 
zu versuchen, wenn die TAL der Telekom gehört.

PS: Wenn Du mit dem von A.K. vorgeschlagenen Weg über die 
Bundesnetzagentur nicht weiter kommst, könntest Du dich vielleicht auch 
an die c't "Vorsicht Kunde" wenden.
#4679816
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"Bei einem Wechsel des Anbieters besteht ein Rechtsanspruch auf 
Beibehaltung der Rufnummer (allgemein als "Portierung" bezeichnet)." Das 
geht auch aus dem TKG hervor (§46 Anbieterwechsel und Umzug).

Die BNA ist also nicht dein Gegner. Auch wenn du staatliche 
Institutionen vielleicht nicht so magst. Die fressen weder dich noch 
deine Nummer auf.

Ich hatte schon beim vorigen Thread darauf hingewiesen, dass es hier 
wohl mangels Kooperation der Provider untereinander (*) darauf 
rausläuft, erst den Anschluss zur Telekom zurück fallen zu lassen, bevor 
man da wieder rankommt. Da ist dann allerdings das Timing wichtig:

"Die Portierung muss spätestens bis zum 31. Tag (Kulanzregelung) nach 
Beendigung des alten Vertrages über den aufnehmenden beim abgebenden 
Anbieter eingegangen sein - sonst ist es möglich, dass die Nummer 
inzwischen weiter vergeben wurde. Maßgeblich ist dabei nicht das Datum 
der Kündigungserklärung, sondern der Zeitpunkt, zu dem die Kündigung 
wirksam ist."

http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1421/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Anbieterwechsel/Rufnummermitnehmen/rufnummermitnehmen-node.html

*: Das könnte die BNA durchaus interessieren.

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