Gast
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Hallo zusammen, Ich habe letztens von einem Kumpel ein Ladegerät der Marke Robin Typ TNE 4 bekommen, mit den Worten: "Guck mal bitte nach. Das lädt nicht mehr." Nach dem Öffnen des Gehäuses sah das ganze auch nicht so kompliziert aus. Nach kurzem Googlen kam ich hier im Forum auf einen Beitrag von "kallebmw" aus dem Jahre 2011. Beitrag "Bleiakkulader 12/24V mit Phasenanschnittssteuerung" Im dort angehängten Archiv befand sich der Schaltplan seiner Schaltung bzw. der aus dem TNE 6. (Möglichkeit auf 24V umzuschalten, kann das TNE 4 nicht) Auf der Platine, welche in meinem Exemplar verbaut ist, fehlen die Bauteile P2 & D6. Außerdem ist auf X3_S keine Leitung angeschlossen. (Ich lade den angepassten Schaltplan im Anhang hoch) Wenn das Gerät eingesteckt ist und ich keine Batterie am Ausgang angeschlossen habe, ist kein Potentialunterschied an den Ausgangsklemmen. Wenn man sich den Schaltplan ansieht, fällt einem auf, dass T4 für den Gate-strom des Thyristors zuständig ist, also Kollektor und Emitter überbrückt und siehe da: Spannung an den Ausgangsklemmen. Daraus folgere ich, dass der Thyristor in Ordnung ist. T4 kann nur durchschalten, wenn T3 durchschaltet. Zum Testen überbrückte ich T3: Spannung an den Ausgangsklemmen -> T4 OK T3, T2, T1 a habe ich ausgelötet und in einen Dioden/Transistor-Tester gesteckt-> alle OK. D3 und D4 (Z-Dioden)habe ich ebenso ausgelötet und getestet-> Durchbruchspannung stimmt -> OK Kondensatoren durchgemessen -> Alle Ok Widerstände stimmen auch alle. Wenn ich mich nicht irre, sind die Transistoren alle von einander abhängig. Damit T4 niederohmig wird, muss T3 niederohmig werden. Damit T3 niederohmig wird muss T2 hochohmig werden. Damit T2 hochohmig wird muss T1 niederohmig werden. Die Basis von T1 ist aber fest mit einem Spannungsteiler verbunden. Den Nutzen von T1 erkläre ich mir damit: Wenn die Eingangsspannung aus dem Gleichrichter zu stark einbricht wird er hochohmiger und es kann weniger Strom Richtung Basis von T2 abfließen-> Ausgangsstrom verringert sich & einseitig wird die Überlasst reduziert. Im Original Schaltplan des TNE 6 ist noch ein Schalter bzw. eine Verbindung zwischen Kathode und D4 ,D3, R5 & R8 eingezeichnet, welche im geöffneten Zustand 24V bewirkt? und im geschlossenen 12V? Was mich verwirrt ist R14. Wofür macht man an eine solche Stelle einen NTC? Wenn das Gerät warm wird sollte der Widerstand doch eher höher werden um den Ausgangsstrom zu verringern. Mit einem NTC erreicht man doch genau das Gegenteil. Zu Testzwecken stellte ich diese Verbindung her und schloss ausgangsseitig eine Batterie an. Wenn man nun auch die Versorgungsspannung anlegt tut sich immer noch nichts. Wird in diesem Zustand R14 (auch geprüft. Ist OK) erhitzt, fließt auf einmal der Ladestrom. Damit das Gerät in irgendeiner Form wieder funktioniert habe ich R14 heraus gelötet und durch eine Drahtbrücke ersetzt. Jetzt funktioniert das Gerät wieder. Wohl bemerkt, immer noch mit der Brücke von der Kathode auf D4 usw. Ist das Gerät ohne die Brücke überhaupt funktionsfähig? Denn das Gerät hat laut Aussage von meinem Kumpel lange funktioniert ohne das diese Brücke drinnen war. Wenn ich mir den Schaltplan so ansehe bin ich da aber anderer Meinung. Kurz zusammengefasst: Was müsste geschehen damit der Ladestrom mit eingebautem R14 zum fliesen kommt? Was Macht R14 in dieser Schaltung und kann die Schaltung überhaupt ohne Brücke funktionieren? MFG Justus
