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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Praktikum gekündigt


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von Tobi (Gast)


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Hallo lieber Community,

wie es im betreff schon steht wurde ich "einfach" gekündigt, weil 
scheinbar das Unternehmen kein Interesse mehr hatte. Kurz zu mir bin 26 
E-Technik Studium und vorher Elektriker als Ausbildung gemacht. Ich 
wollte ein freies Praktikum mit anschließender Abschlussarbeit machen, 
soweit vom Unternehmen so besprochen. Vor dem Praktikum wurde auch kein 
Vertrag etc. vorgelegt und ich dachte mir wird schon irgendwann kommen, 
nach ca. 4 Wochen wurde ich zum Büro gerufen und mir wurde mittgeteilt 
dass ich nicht mehr geeignet bin und dass Unternehmen verlassen soll. 
Während des Praktikums musste ich manchmal den ganzen Tag 
Hilfstätigkeiten machen, was ich gar nicht so toll fand und dazu noch 
obendrauf immer am Anfang der Woche am ersten Arbeitstag einen Vortrag 
über 30 min halten. Ich habe keine plausible Erklärung für diesen 
Vorfall, aber dass Unternehmen hat schon einen schlechten eindruck bei 
mir hinterlassen.

: Gesperrt durch Moderator
von каине махт ден доофен (Gast)


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MaWin schrieb im Beitrag #4681381:
> Du musst ja keine Namen nennen.

Natürlich muß er den Namen nennen, um Andere Leute vor diesem Verein zu 
warnen. Von denen dürfte Niemand mehr einen rostigen Nagel nehmen.

каине махт ден доофен

von Horst (Gast)


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Wenn du da eh draußen bist und keinen Vertrag hattest, dann kannst du 
die ruhig an den öffentlichen Pranger stellen.

von TrollMichNicht (Gast)


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Junge Junge Junge,


wieso macht überhaupt sowas, vier Wochen ohne Vertrag irgendwo zu 
buckeln und jeden Montag zum Rapport antreten.

Das ist doch der pure Schwachsinn. Oder Du bist ein Troll.

@Mods: Prüft mal, ob er einen IP-Range von den üblichen Trollen hier hat 
oder merkwürdige IPs, die vom Torbrowser stammen könnten, sprich IP aus 
Rumänien oder Ukraine.

von Gerd E. (robberknight)


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Tobi schrieb:
> Ich
> wollte ein freies Praktikum mit anschließender Abschlussarbeit machen,
> soweit vom Unternehmen so besprochen. Vor dem Praktikum wurde auch kein
> Vertrag etc. vorgelegt und ich dachte mir wird schon irgendwann kommen,
> nach ca. 4 Wochen wurde ich zum Büro gerufen und mir wurde mittgeteilt
> dass ich nicht mehr geeignet bin und dass Unternehmen verlassen soll.
> Während des Praktikums musste ich manchmal den ganzen Tag
> Hilfstätigkeiten machen,

Du hast also ca. 4 Wochen dort gearbeitet ohne jegliche Art von Vertrag 
unterschrieben zu haben?

Unternehmen mit > 10 Angestellten?

Kann gut sein daß Du damit jetzt dort ne Festanstellung mit 
Kündigungsschutz hast auf die Du Dich berufen kannst. Wenn ich mich 
richtig erinnere gab es da einige Urteile in die Richtung. Geh schnell 
zu nem Anwalt für Arbeitsrecht und lass Dich beraten.

von Inkognito (Gast)


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Horst schrieb:
> Wenn du da eh draußen bist und keinen Vertrag hattest, dann kannst du
> die ruhig an den öffentlichen Pranger stellen.

Sofern der TO Cojones in der Hose hat. Allerdings wenn er mit seinen
Realvornamen gepostet hat, wäre es nicht zu empfehlen.

Das das Praktikum gekündigt wurde ist ärgerlich, aber wenn nur nach
Hausrecht von AG-Seite gehandelt wurde, ist das schon bedenklich.

Tobi schrieb:
> wie es im betreff schon steht wurde ich "einfach" gekündigt, weil
> scheinbar das Unternehmen kein Interesse mehr hatte.

Kündigen kann man eigentlich nur ein Beschäftigungsverhältnis.
Ein Praktikum ist vulgo nur ein ausgedehnter Besuch auf Duldung.
Wurde man allerdings beschäftigt im Sinne angewiesene Arbeitshandlungen
vorzunehmen, die über eine Arbeitsprobe hinaus gehen, kann man
eine Tätigkeit annehmen. Ein schriftlicher Vertrag ist dazu nämlich
nicht nötig. Konkludents reicht da völlig.

> Kurz zu mir bin 26
> E-Technik Studium und vorher Elektriker als Ausbildung gemacht. Ich
> wollte ein freies Praktikum mit anschließender Abschlussarbeit machen,
> soweit vom Unternehmen so besprochen.

Was interpretierst du denn als "Frei". Entweder bestand eine Bindung
oder es bestand keine. Wenn du nach Anweisung gehandelt hast, war es
Arbeit und die wird hierzulande immer noch mit dem Mindestlohn
vergütet. Ausgenommen sind Schülerpraktika. Wenn du dagegen wie ein
Selbständiger tätig warst bei freier Zeiteinteilung ohne Weisung, dann
könnte die Sache schon wieder anders aussehen.

> Vor dem Praktikum wurde auch kein
> Vertrag etc. vorgelegt und ich dachte mir wird schon irgendwann kommen,
> nach ca. 4 Wochen wurde ich zum Büro gerufen und mir wurde mittgeteilt
> dass ich nicht mehr geeignet bin und dass Unternehmen verlassen soll.

Knifflig. Ein Praktikum, ist wie schon gesagt eine Art geduldete 
Betriebsbesichtigung (vereinfacht gesagt). Wenn gearbeitet wurde,
also nach Anweisung, dann muss diese formal schriftlich gekündigt
werden, weil sonst der Arbeitgeber Gefahr läuft, dass das
Arbeitsverhältnis nach wie vor Bestand hat und zu bezahlen ist, auch
wenn du schon eine Woche und länger zu Hause sitzt. Da ist dann ein
Anwalt für Arbeitsrecht gefordert, der mal den Saustall ausmistet,
aber dafür hat er nur 3 Wochen Zeit nach Ende der Aktion.

> Während des Praktikums musste ich manchmal den ganzen Tag
> Hilfstätigkeiten machen, was ich gar nicht so toll fand und dazu noch
> obendrauf immer am Anfang der Woche am ersten Arbeitstag einen Vortrag
> über 30 min halten.

Ob das nur Hilfs- oder Hauptätigkeiten waren ist shitegal, es kommt
eben auf das bereits oben erwähnte an, dass man dann auch beweisen
muss. Eine detaillierte Tätigkeitsbeschreibung mit Namensnennung des
Verantwortlichen KÖNNTE hilfreich sein. Ein Zeuge wäre noch besser.

> Ich habe keine plausible Erklärung für diesen
> Vorfall, aber dass Unternehmen hat schon einen schlechten eindruck bei
> mir hinterlassen.

Wirst du auch nicht bekommen. Auf ein Praktikums(vulgo Arbeitszeugnis)
könntest du evtl. einen Rechtsanspruch haben. -> Anwalt fragen.
Durch die gelebte Praxis, alles was vor einem Kündigungsschutz liegt,
als Probezeit zu interpretieren, stehlen sich einige AG gern aus der
unbequemen Verantwortung und lassen so manche Existenz dann das
Problem mit der Arbeitsverwaltung ausfechten, denn die wollen ja
eine Bescheinigung sehen.
Ohne Schein -> Sperre oder Sanktion, mitunter auch Rückwirkend.

Daher sollte man auch im Praktikum bestimmte sozialkritische 
Verhaltensweisen vertragswirksam vereinbaren, damit man nachher
nicht ohne Geld da steht. Meine Meinung, kein Rechtsrat.

von abc (Gast)


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Horst schrieb:
> Wenn du da eh draußen bist und keinen Vertrag hattest, dann kannst du
> die ruhig an den öffentlichen Pranger stellen.

Gerd E. schrieb:
> Kann gut sein daß Du damit jetzt dort ne Festanstellung mit
> Kündigungsschutz hast auf die Du Dich berufen kannst. Wenn ich mich
> richtig erinnere gab es da einige Urteile in die Richtung. Geh schnell
> zu nem Anwalt für Arbeitsrecht und lass Dich beraten.

Hier Beitrag "Projekt-Arbeit bei VW-Zulieferer" hat sich jemand zu 
einer anderen Thematik ähnlich geäußert.

Meint Ihr diese Ratschläge wirklich ernst? Bezogen auf den Fall hier: 
Erst in das Arbeitsverhältnis hineinklagen und dann dort arbeiten?
Über die Zustände, dass keiner mehr fest eingestellt werden soll, 
braucht man sich wirklich nicht zu wundern. Man kann ja kaum noch 
irgendwo zur Probe arbeiten (gegen Bezahlung), weil der AG befürchten 
muss, dass man ein juristisches Ding drehen will.

von Inkognito (Gast)


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abc schrieb:
> Erst in das Arbeitsverhältnis hineinklagen und dann dort arbeiten?

Das passiert nur formal und dient nur dazu den Rahm abzuschöpfen und
das zu Recht. Ist der AG doch selber schuld.

> Über die Zustände, dass keiner mehr fest eingestellt werden soll,
> braucht man sich wirklich nicht zu wundern.

Das Fehlverhalten liegt hier aber eindeutig beim AG. Also muss er
dafür auch büßen.

> Man kann ja kaum noch
> irgendwo zur Probe arbeiten (gegen Bezahlung), weil der AG befürchten
> muss, dass man ein juristisches Ding drehen will.

Muss er nicht, wenn er sich korrekt verhält. Seine Entscheidung.

von Johannes O. (jojo_2)


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Tobi schrieb:
> wie es im betreff schon steht wurde ich "einfach" gekündigt, weil
> scheinbar das Unternehmen kein Interesse mehr hatte.
Das ist eine einseitige Betrachtung. Eventuell war man auch nicht mit 
deiner Arbeitsleistung zufrieden. Ist nicht schlimm, nicht jeder kann 
alles machen und auch die Firmen erhoffen sich teils zu viel!

> Vor dem Praktikum wurde auch kein
> Vertrag etc. vorgelegt und ich dachte mir wird schon irgendwann kommen,
Hast du Gehalt erhalten? Wie sieht es hier mit dem Mindestlohn aus, wäre 
dein Vertrag drunter gefallen?

> nach ca. 4 Wochen wurde ich zum Büro gerufen und mir wurde mittgeteilt
> dass ich nicht mehr geeignet bin und dass Unternehmen verlassen soll.
siehe oben, kann passieren. Ein Praktikum als Arbeitgeber abzubrechen 
ist zwar unüblich, aber ich kenne auch Fälle, da war man SEHR nah dran!

> Während des Praktikums musste ich manchmal den ganzen Tag
> Hilfstätigkeiten machen, was ich gar nicht so toll fand
Hattest du sehr hohe Erwartungen ans Praktikum? Du wirst natürlich für 
einfachere Arbeiten eingeplant.

> und dazu noch
> obendrauf immer am Anfang der Woche am ersten Arbeitstag einen Vortrag
> über 30 min halten.
Sich eine halbe Stunde pro Woche über Fortschritte auszutauschen ist 
eigentlich normal. Ob das per Vortrag sein muss, ist mal dahingestellt 
aber ich will durchaus wissen, was in der letzten Woche geschafft wurde.

> Ich habe keine plausible Erklärung für diesen
> Vorfall, aber dass Unternehmen hat schon einen schlechten eindruck bei
> mir hinterlassen.
Schlechter Eindruck bei dir -> Geringere Motivation -> Weniger 
Arbeitsleistung -> Schlechter Eindruck beim Arbeitgeber -> Kündigung.

Dass hier auf Arbeitgeberseite einiges schief gelaufen ist, darüber 
brauchen wir nicht streiten. Aber ich sehe auch dich als Teil des 
Problems, soweit ich das von hier beurteilen kann.

Fordere doch ein Arbeitszeugnis an, das bekommst du auch fürs Praktikum.

von Tobi (Gast)


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Das Unternehmen Beschäftigt derzeit ca. 200 MA Branche: 
Maschinenbau/Elektrotechnik der Umsatz liegt bei ca 20 mio €. Im ganzen 
Unternehmen war nur ein Ing. Tätig, der die Technischen Zeichnungen 
anfertigt CAD etc.

Im Vorstellungsgespräch wurde mir das Unternehmen ganz schön gut 
geredet. Am ersten Arbeitstag wurden mir verschiedene Abteilungsleiter 
vorgestellt, die ersten Tage verliefen ganz ok, als ich dann in der 
Produktion tätig war fing es an, ein MA schrie mich an und wollte dass 
ich was auf die Reihe kriege und das obwohl ich komplett in einem 
Fachfremden Gebiet tätig war, aber in der gesamten Praktischen Tätigkeit 
verlief das meiste eigentlich ganz ok, bis mein Chef mich ins Büro rief 
und die Kündigung mitteilte.

von Horst (Gast)


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von Horst (Gast)


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von mikro (Gast)


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Such dir n anderes Unternehmen und schreib die Erfahrung auf dem Konto 
für Lebenserfahrung gut.

Die Welt geht nach so einer Aktion nicht unter, du wirst noch weitere 
solche Situationen im Leben meistern dürfen.
Hatte selber einmal so eine Situation, nach dem ersten Schock bin ich 
dann sogar in einem anderen Unternehmen besser weggekommen.

Später in der Selbstständigkeit gab's eigentlich verdammt viele solche 
Situationen wo Geschäftspartner scheisse gebaut haben und mich über's 
Ohr hauen wollten und ich hab's auch überlebt und kann meine Familie 
immer noch ernähren.

von Inkognito (Gast)


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Tobi schrieb:
> Im Vorstellungsgespräch wurde mir das Unternehmen ganz schön gut
> geredet.

Daran ist prinzipiell nicht gegen zu sagen. Jeder stellt sich ins
rechte Licht. Legitim.

> Am ersten Arbeitstag wurden mir verschiedene Abteilungsleiter
> vorgestellt, die ersten Tage verliefen ganz ok, als ich dann in der
> Produktion tätig war fing es an, ein MA schrie mich an und wollte dass
> ich was auf die Reihe kriege und das obwohl ich komplett in einem
> Fachfremden Gebiet tätig war, aber in der gesamten Praktischen Tätigkeit
> verlief das meiste eigentlich ganz ok, bis mein Chef mich ins Büro rief
> und die Kündigung mitteilte.

Vielleicht wusste der Choleriker (gibts fast überall)nicht, dass
du nur ein Praktikant bist, obwohl, es macht keinen Unterschied.
Wenn du einen Fehler machst, braucht man dich nicht mies behandeln
oder mobben. Mach dir keinen Kopf. Wenn du dich ungerecht
behandelst fühlst, besorge dir einen Rechtsberatungsschein (sofern
du bedürftig bist) vom Gericht und lass dich von einem fachkundigen
Anwalt beraten. Ändern kannst du an dem Schlamassel nur was mit
einem Anwalt. Das Forum kann das nicht leisten.

Was willst du nun machen?

von abc (Gast)


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Inkognito schrieb:
>> Man kann ja kaum noch
>> irgendwo zur Probe arbeiten (gegen Bezahlung), weil der AG befürchten
>> muss, dass man ein juristisches Ding drehen will.
>
> Muss er nicht, wenn er sich korrekt verhält.

Was inzwischen so aufwändig ist, dass die Großen darauf praktisch keine 
Lust mehr haben. Von jedem verkauften Stück muss die Rechtsabteilung und 
die HR bezahlt werden. Der Aufwand dafür wird immer größer und deshalb 
muss es immer billiger erfolgen, ergo ausserhalb. Keinesfalls will ich 
einseitige Schuldzuweisungen machen, aber das Rad wird munter immer 
weiter gedreht.

> Vielleicht wusste der Choleriker (gibts fast überall)nicht

Vielleicht hat jener sogar den Praktikanten angeschwärzt. War das der 
Eigentümer Inkognito, der gern die Praktikanten fertig macht, oder ein 
Mitarbeiter, der bestens vom Kündigungsschutz geschützt wird und 
vielleicht auch schon die juristischen Muskeln hat spielen lassen.

Macht nur immer weiter so.

IMHO: Bezahlung sollte es geben, falls das vorher vereinbart war. Falls 
nichts vereinbart war, höflich fragen. Gibt auch reichlich Praktikanten, 
die sind umsonst noch zu teuer.

von Inkognito (Gast)


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abc schrieb:
> IMHO: Bezahlung sollte es geben, falls das vorher vereinbart war.

Das muss nicht vereinbart worden sein. Das ist ja gerade der Witz
des Mindestlohns. Schließlich hat die Firma das Praktikumsziel
(die Abschlussarbeit) durch ihr Verhalten torpediert. Ob der Praktikant 
geeignet ist, spielt gar keine Rolle, denn dafür gibts am Schluss
ja eine Beurteilung und die Abschlussarbeit beurteilen sowieso
andere, oder?.
Nun ist das natürlich alles infrage gestellt, besonders die
Abschlussarbeit. Da hätte sich die Firma sozialer verhalten müssen.
Da sollen die das für den angerichteten Schaden mal ruhig monetär
wieder gut machen. Egal mit welchen Folgen.

> Falls
> nichts vereinbart war, höflich fragen.

Dagegen ist nichts zu sagen, aber wenn die Firma auf Zeit spielt
(die wissen schließlich auch Bescheid), kann das zum Fristversäumnis
für eine Klage führen. Die Frist ist nämlich ziemlich kurz.
Termin beim Anwalt bekommt man auch nicht von heute auf morgen.

> Gibt auch reichlich Praktikanten,
> die sind umsonst noch zu teuer.

Mit solchen Philosophien macht man sich kaum Freunde, vor allem nicht
bei Gericht.

von Tobi (Gast)


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das blöde ist, dass ich mich in der Zeit gar nicht beworben habe weil 
ich schon eine Stelle hatte. Als nächstes habe ich vor, wieder ganz am 
Anfang zu starten. Das nächste Mal werde ich in einem Unternehmen nicht 
ohne Vertrag anfangen.

von abc (Gast)


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Inkognito schrieb:
>> Gibt auch reichlich Praktikanten,
>> die sind umsonst noch zu teuer.
>
> Mit solchen Philosophien macht man sich kaum Freunde, vor allem nicht
> bei Gericht.

Natürlich nicht. Man nimmt einfach keine Praktikanten mehr, denn warum 
sollte man sich das antun. Oder man nimmt nur noch die sehr Guten. Aber 
diesen Sortieraufwand muss man auch betreiben wollen. Und als KMU 
bekommt man die auch eher nicht.

von Inkognito (Gast)


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Tobi schrieb:
> das blöde ist, dass ich mich in der Zeit gar nicht beworben habe weil
> ich schon eine Stelle hatte.

Neben dem Praktikum hast du nun auch noch eine Stelle verloren?
Ich glaube langsam, dass du der übliche Wochendtroll bist, der sich
hier nur unterhalten will. Indiz ist, dass du auf Fragen gar nicht
antwortest, einige Fakten unnötig wiederholst und jetzt kommst du
mit so was, um die Diskussion am Laufen zu halten.

> Als nächstes habe ich vor, wieder ganz am
> Anfang zu starten.

Was meinst du? Noch mal studieren?
Für einen Absolvent, mit einem ernsten Anliegen,
schreibst du mittlerweile ziemlichen Quatsch.
Auch wirkt dein Schreibstil unbeholfen, unreif.

> Das nächste Mal werde ich in einem Unternehmen nicht
> ohne Vertrag anfangen.

Löbliches Vorhaben, aber in der Regel wirst du nur mit 
Bedingungsfeindlichkeiten, die pfiffige Juristen für die
Wirtschaft ausgeknobelt haben, konfrontiert. Die Cojones
hast du offensichtlich gar nicht, einen vorteilhaften hieb-
und stichfesten Vertrag abzuschließen. Du wirst als
Bittsteller gesehen, behandelt und die haben dann gewöhnlich
nicht viel zu wollen. Jeder Job wird dann zur Gnade.

von Tobi (Gast)


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Ich denke es kommt vielmehr darauf an wo man sich bewirbt, bei 08/15 
Unternehmen läuft sowieso der Peter-Prinzip, der Unterschied zwischen 
mein ehemaligen Unternehmen ist, dass sie keine bzw. Kaum Ingenieure 
beschäftigt und Mann u.U. auch keine Ingenieurserfahrungen vermittelt 
bekommt. Wenn einige Unternehmen meinen Praktikanten einzustellen um mal 
nur zu gucken ob sie in das Betrieb "passen" falls nicht, werden sie 
gekündigt ist für mich nicht Konsens, dass man nur welche einstellt um 
sie auszunutzen, dann hat das Unternehmen definitiv etwas Gravierendes 
Falsch gemacht.

von Tobi (Gast)


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ich meinte Falsch verstanden.

von Inkognito (Gast)


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abc schrieb:
> Natürlich nicht. Man nimmt einfach keine Praktikanten mehr, denn warum
> sollte man sich das antun. Oder man nimmt nur noch die sehr Guten. Aber
> diesen Sortieraufwand muss man auch betreiben wollen. Und als KMU
> bekommt man die auch eher nicht.

Wenn das Geschrei der KMU nach Fachkräften die sinnlosen Debatten
im Bundestag übertönt, kann es leicht passieren, dass die Wirtschaft
plötzlich vor noch größeren Problemen steht als den Fachkräftemangel.
Das ist nämlich Hausgemacht und dann wird man politisch gezwungen
sein, die Einstellung von Arbeitskräften an Bedingungen zu knüpfen,
z.B. das auch ausgebildet wird. Wer nicht ausbildet, braucht auch
keine Fachkräfte. Mittlerweile gibts auch die erste Propaganda wie
toll Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integriert wurden. Ich gönne
den Menschen das, dass sie ihr eigenes Geld verdienen und nicht
mehr von Sozialleistungen abhängig sind, aber wie die Rahmenbedingungen
(vor allem die Nachhaltigkeit) sind, dass bleibt natürlich im Dunkeln.
Hauptsache, die positive Propaganda zeigt ihre Wirkung.

von Tobi (Gast)


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Auf welche Fragen sollte ich Antworten Inkongnito? auf den Namen des 
Unternehmens? die Namen der Chefs und Mitarbeiter? Ich meinte im ersten 
Satz, dass ich während meines Praktikums, mich nicht weiterhin beworben 
habe, da ich ja schon im Unternehmen als Praktikant war. Die meisten 
Fragen sind gerichtet auf das Unternehmen, deswegen möchte ich auf diese 
Fragen nicht näher eingehen oder beantworten.

von Inkognito (Gast)


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Tobi schrieb:
> Ich denke es kommt vielmehr darauf an wo man sich bewirbt, bei 08/15
> Unternehmen läuft sowieso der Peter-Prinzip, der Unterschied zwischen
> mein ehemaligen Unternehmen ist, dass sie keine bzw. Kaum Ingenieure
> beschäftigt und Mann u.U. auch keine Ingenieurserfahrungen vermittelt
> bekommt.

Das kannst du beurteilen, weil du schon so oft gewechselt hast?
Als Praktikant stehst du doch in der Hierarchie noch auf keiner
Stufe, weil du eigentlich noch nicht zur Belegschaft gehörst.

> Wenn einige Unternehmen meinen Praktikanten einzustellen um mal
> nur zu gucken ob sie in das Betrieb "passen" falls nicht, werden sie
> gekündigt ist für mich nicht Konsens, dass man nur welche einstellt um
> sie auszunutzen, dann hat das Unternehmen definitiv etwas Gravierendes
> Falsch gemacht.

Der Schuss kann aber schnell nach hinten los gehen. Die Kunst eines
Praktikanten sollte eben darin bestehen, nur das zu tun, was für das
Praktikum erforderlich ist. Eine fertige Arbeit zur Unzeit gehört
dazu sicher nicht. Ergebnisse kann eine Firma am Schluss erwarten.
Wenn die Ergebnisse vielversprechend sind, kann sie ja es sich
überlegen, ob eine Einstellung Sinn macht.

von Inkognito (Gast)


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Tobi schrieb:
> Auf welche Fragen sollte ich Antworten

Auf jede Frage, die mit einem Fragezeichen(?)endet.
Wenn es Gründe gibt, darauf nicht zu antworten, eben die
Gründe zu nennen. Einige sind eben Anspruchsvoll, andere nicht.
Ignorieren bringt dich nicht weiter.

von abc (Gast)


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Inkognito schrieb:
> abc schrieb:
>> Natürlich nicht. Man nimmt einfach keine Praktikanten mehr, denn warum
>> sollte man sich das antun. Oder man nimmt nur noch die sehr Guten. Aber
>> diesen Sortieraufwand muss man auch betreiben wollen. Und als KMU
>> bekommt man die auch eher nicht.
>
> Wenn das Geschrei der KMU nach Fachkräften die sinnlosen Debatten
> im Bundestag übertönt, kann es leicht passieren, dass die Wirtschaft
> plötzlich vor noch größeren Problemen steht als den Fachkräftemangel.

Du bringst IMHO Dinge durcheinander.
Wer ist "die Wirtschaft"? "Die Wirtschaft" auf der einen Seite und "die 
Arbeitnehmer" auf der anderen Seite? "Die große Wirtschaft" ist mobiler 
als der Arbeitnehmer, sie ist nicht auf den lokalen Arbeitnehmer 
angewiesen. "Die kleine Wirtschaft" ist weniger mobil als der 
Arbeitnehmer, sie geht als Arbeitsplatzanbieter kaputt.

Die Flüchtlinge haben die Arbeitnehmer oder die Medienlandschaft geholt. 
Jedenfalls nicht die KMU oder "die Wirtschaft".

> Das ist nämlich Hausgemacht und dann wird man politisch gezwungen
> sein, die Einstellung von Arbeitskräften an Bedingungen zu knüpfen,
> z.B. das auch ausgebildet wird.

Hausgemacht ja, nur von wem.

> Wer nicht ausbildet, braucht auch keine Fachkräfte.

Ja. Und da es keinen Fachkräftemangel gibt, benötigen wir auch immer 
weniger Fachkräfte. Es gibt den Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften 
nicht bei den Großen, weil sie die anderswo billiger bekommen und auch 
nicht bei den Kleinen, weil sie es sich schlicht nicht leisten können. 
Die Kleinen werden ohnehin erdrückt von unverhältnismäßig vielen 
(Verbraucherschutz-)Vorschriften und Billigimporten. Und so klammern 
sich alle an die letzten verbliebenen Strohhalme in Stuttgart, München 
und -bitte einsetzen-.

Es gibt zwei Hemmnisse: Die Arbeitnehmerrechte und die hohen Lohnkosten. 
Wenn man billig genug einstellt, sind die Arbeitnehmerrechte weniger 
kritisch. Und wenn gleich der Staat beim Lohn zuzahlt (wieviele Mio 
inzwischen?), umso besser. Stellt man teuer ein, so bekommt man 
spätestens nach 15...20 Jahren ganz massive Probleme aufgrund der 
Arbeitnehmerrechte. Das ist keine theoretische Annahme, sondern man 
sieht es aktuell und akut aufgrund vergangener Entscheidungen.

Deshalb: ANÜ und Freiberufler florieren. Eben alles, was die 
Arbeitnehmerrechte aushebelt. Leider ist das in der aktuell 
praktizierten Art und Weise volkswirtschaftlich nich effizient und 
letztlich auch nicht vorteilhaft für die Arbeitnehmer.

von Tobi (Gast)


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Stimmt ich kann es nicht beurteilen, weil ich nicht oft gewechselt bin.

von MaWin (Gast)


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> Autor: MaWin (Gast)
> Datum: 13.08.2016 12:03

Mal wieder ein Beitrag von dem Psychopathen, der seinen Namen vergessen 
hat und stattdessen MaWin ins Namensfeld schreibt.

von abc (Gast)


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Und:
"Die Wirtschaft" hat Interessen und Lobbies. Die Forderungen sind IMHO 
teilweise angemessen in Anbetracht der Globalisierung des Arbeitsmarktes 
und in Anbetracht des zollfreien Handels.
Man muss natürlich diesen Forderungen nicht komplett nachgeben.

Anstatt aber die Arbeitnehmerrechte volkswirtschaftlich sinnvoll etwas 
zu reduzieren, hat man für die Arbeitnehmer nachteiligere Instrumente 
eingeführt, die volkswirtschaftlich auch noch ineffizient sind.

Also wer veralbert hier die Arbeitnehmer (die auch veralbert werden 
wollen) und kommt immer wieder damit davon? Das waren und sind doch 
nicht die KMU!

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