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Forum: HF, Funk und Felder 10dBm-Clock aus RTL-SDR herausführen - Hilfe


Autor: Torsten C. (torsten_c) Benutzerseite
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Hallo zusammen,

ich möchte in Gehäuse diverser RTL-SDR-Sticks (wie z.B. den NooElec [1]) 
kleine Löcher bohren, um 28.8MHz Sinus vom TCXO herauszuführen.

Da einige Dezimeter RG178 dran sollen und es bei Kurzschlüssen keine 
Rückwirkung auf den TCXO geben soll, soll noch "signal conditioning" und 
ein Verstärker auf ca. 10dBm dazwischen.

Zunächst würde ich gern im Datenblatt schauen, wie der TCXO-Ausgang 
spezifitiert ist. Ich bekomme aber mit "XX4C280A0" keine Suchergebnisse, 
auch nicht in diversen Varianten.

Welcher TCXO (siehe Foto) ist da drauf (Datenblatt)?

Vielleicht kennt jemand von Euch das Firmen-Logo oben links?

In den technischen Daten [1] steht:
✔ Frequenzstabilität: 0,5 ppm (max)
✔ Phasenrauschen bei 1kHz Offset: -138dBc / Hz (oder besser)
✔ Phasenrauschen @ 10kHz: -150dBc / Hz (oder besser)
✔ Phasenrauschen @ 100kHz: -152dBc / Hz (oder besser)

VG Torsten

[1] https://www.amazon.de/gp/product/B01HA642SW/

PS:
Der Screenshot ist mit 200mV/Div aufgenommen, es kommen 960mV_SS raus.

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Autor: Torsten C. (torsten_c) Benutzerseite
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Ich habe mir mal überlegt, wie so ein Verstärker mit "signal 
conditioning" für ein halbwegs sauberes Sinus aussehen könnte.

Vielleicht bin ich aber auf dem Holzweg oder denke unnötig kompliziert?

… oder sogar falsch?

Die 27µH und 1µ0 machen eine 5V⎓-Versorgung, damit der "Sender" 
ausgeschaltet ist, wenn der Ausgang offen liegt.

Y1 und Y2 sind aus 7€-Billig-Dongles ausgebaut.

C3 und C4 richten sich nach der mittleren Kapazität von Y1 und Y2.

C2 ist etwas größer, weil die Gate-Kapazität noch in Reihe ist.

R1 (Verstärkung) wird experimentell ermittelt.
Wie komme ich auf einen ersten Schätzwert?

An C3 soll sich ein DC-Offset von ca. 2,5V einstellen.

Die 68kΩ und die 33kΩ machen daraus den 0,8V-Schwellwert am Q1-Gate.

Mist: Das ergibt ja eine negative Rückkopplung der HF. :-(
Also hier auch nochmal mit 27µH und 1µ0 glätten?

Ich kenne mich mit Quarzfiltern (crystal ladder) nicht aus.
Wie ist das mit C1? Brauche ich den? Wie groß muss der sein?

VG Torsten

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Autor: Torsten C. (torsten_c) Benutzerseite
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Ich schrieb:
> Mist: Das ergibt ja eine negative Rückkopplung der HF. :-(
> Also hier auch nochmal mit 27µH und 1µ0 glätten?
Hmmm, … und die DC-Gate-Vorspannung noch mit 270µH HF-entkoppeln?

Ich habe mal beides eingebaut. Was meint Ihr?

Oder: Gibt es sowas fertig als IC?

BTW:
Sorry für die PPT-Bilder. Ich kann hier gerade nix annderes 
installieren.

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Autor: Sepp Obermair (Gast)
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Was soll das ganze den warden?
Klingt etwas umständlich.

Als Verstärker würde ich irgendetwas fertiges von minicircuits nehme.

Wenn du mehrere Dongles kohärent bereiben willst würde ich die Clock 
extern erzeugen und dann einspeisen. Erzeugen ist beispielsweise 
problemlos mit SIlabs ICs möglich, die bringen auch genug 
Ausgangsleistung. auf bis zu 12 Ports.

Was interessiert dich am Ausgang?
Ausgangsleistung kannst du ja bequem messen. Der rest dürfte bei allen 
Xos recht ähnlich sein.

Autor: Torsten C. (torsten_c) Benutzerseite
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Danke für die erste Antwort.

Sepp Obermair schrieb:
> Klingt etwas umständlich.
Das finde ich auch.
Aber es darf nicht teuer sein, da die Module in einer Schüler-AG 
nachgebaut werden sollen und die Eltern im Wege stehen, wenn es zu teuer 
wird.

Daher der erste Ansatz mit dem Billig-Mosfet.
28,8MHz sind ja nicht wirklich viel.

Aber vielleicht geht es einfacher? Du schreibst ja:
> Als Verstärker würde ich irgendetwas fertiges von minicircuits nehme.

Dort bin ich immer über "Internally Matched to 50 Ohms" gestolpert.
Sind die Eingänge denn hochohmig?

Im Wesentlichen brauche ich einen Impedanzwandler.
Die 0,35V_eff würden wohl reichen.

Die parametrische Suche ergibt "68 Items found (0.01 seconds)". Gibt es 
dort einen "üblichen Verdächtigen"? Oder sollte ich alle 68 Stück 
genauer unter die Lupe nehmen?

Wahrscheinlich reicht der preiswerteste.
Aber die Preise muss man alle einzeln ermitteln. Oder?

> Was interessiert dich am Ausgang?
> Ausgangsleistung kannst du ja bequem messen.

Ich komme gerade nicht drauf, wie das geht.
Vielleicht verschiedene Last-Widerstände auf das PCB löten?

> Der rest dürfte bei allen Xos recht ähnlich sein.
Wenn wirklich niemand ein Datenblatt findet, wird das eine Vermutung 
bleiben, wenn auch eine sehr wahrscheinliche. OK.

> Was soll das ganze den warden?
Ein RG178-Pigtail für verschiedene Versuchsaufbauten.
Z.B. um ein Sigma-Tau-Diagramm zu erstellen, oder …

Wolfgang H. schrieb im 
Beitrag "Re: Preiswertes Zeitnormal für TDOA Ortungssystem mit SDR"
> Die zeitliche Synchronisation der Empfangstellen kann sehr viel
> einfacher sein, wenn im Empfangsgebiet ein Referenzsender steht …

Der eine Referenzsender läuft mit dem hier genannten TCXO aus dem Stick 
und ich will messen, wie gut meine Synchronisation am zweiten Stick mit 
VCTCXO klappt. Ich möchte versuchen, über 1..2 km hinweg zwei kohärente 
28,8MHz-Signale zu erzeugen.

Aber das sind alles nur Beispiel-Anwendungen, deren Debatte hier vom 
Thema "Clock herausführen" ablenken würde.

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Autor: Torsten C. (torsten_c) Benutzerseite
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Ich habe gerade den TL3116 gesehen und denke nun, dass ein "Rechteck mit 
Oberwellen" für weniger "Phase-Noise" führt, als wenn man versucht 
"oberwellenfrei" den Sinus zu übertragen.

Oder sehe ich das falsch?

Autor: Torsten C. (torsten_c) Benutzerseite
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Die Frage, wie man in diesem Fall einen Quarzfilter (crystal ladder) 
integriert und wie man einen hochohmigen Verstärker mit 50Ω-Ausgang 
baut, intereessiert mich zwar weiterhin, aber …

… das Problem mit dem ' Clock aus dem RTL-SDR raus ' habe ich 
inzwischen mit LVDS und USB-Kabel gelöst.

Rechteck per LVDS erzeugt weniger Jitter bzw. 'phase noise' als Sinus
an 50Ω und benötigt nur etwa 2dBm.

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