Royer Converter - Kondensator wird heiß

OP #4694108
Lesenswert?

Moin!
Ich experimentiere seit einigen Tagen mit der kontaktlosen 
Stromübertragung.
Ich habe die MOSFET Variante hier aus dem Wiki nachgebaut. 
(https://www.mikrocontroller.net/articles/Royer_Converter#MOSFET-Variante)

Meine Primärspule hat einen Durchmesser von 80mm, 20 Windungen und bei 
ca. 0,5mm Drahtdurchmesser eine Länge von ungefähr 10mm. Ausgerechnet 
komme ich auf ca. 55µH.

Die Schaltung funktioniert eigentlich sehr gut, im Leerlauf braucht sie 
80mA bei 13V und an der Sekundärseite kommt ordentlich Leistung an.
Im Moment regel ich die Spannung auf der Sekundärseite noch mit einem 
Brückengleichrichter und einem einfachen Linearregler auf 5V für einen 
Mikrocontroller. Funktioniert alles top!

Das Problem ist, dass meine Keramikkondensatoren C2, C3 immer schnell 
sehr heiß werden und nach ca. 2 Stunden durchgebrannt sind und einen 
Kurzschluss verursachen. Alle anderen Bauteile bleiben kühl.

Braucht Ihr noch weitere Infos?
Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte?


Vielen Dank!
Gruß Hauke
#4694204
Lesenswert?

https://www.mikrocontroller.net/articles/Royer_Converter#Hinweise

"Der Kondensator C2 wird auch im Leerlauf von einem recht hohen Strom 
durchflossen. Deshalb muss hier auf jeden Fall ein verlustarmer Typ 
eingesetzt werden. Entweder ein Folienkondensator mit Polypropylen als 
Dielektrikum (MKP oder FKP) oder ein Keramikkondensator aus C0G oder 
NP0. Andere Typen (Folie MKS, Keramik X7R, Z5U etc.) gehen nicht, denn 
hier werden zu hohe dielektrische Veluste im Kondensator erzeugt, welche 
diesen erhitzen und irgendwann zerstören. Die Verluste von X7R sind ca. 
20mal höher als von NP0!"

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren