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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wert merken, wenn Controller von Spannung abgetrennt wird


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von Maik (Gast)


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Nabend,
ich suche nach einer Möglichkeit einen binären Wert zu merken, wenn der 
Mikrocontroller von der Spannung getrennt wird. Dies sollte nicht über 
EEPROM laufen.
Gibt es irgendwie ein Bauteil, was sich diesen Wert merken kann? Sodass 
ich das Bauteil an meienm Mikrocontroller anschließen kann und dann den 
Pin abfrage (High oder Low).
Maik

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Maik schrieb:
> Dies sollte nicht über EEPROM laufen.

Warum nicht?

> Gibt es irgendwie ein Bauteil, was
> sich diesen Wert merken kann?

Ein EEPROM. Dafür ist das da.

Alternativ: Batteriegepuffertes RAM, oder FERAM ...

Da Du aber nur ein einzelnes Bit speichern willst, kannst Du auch ein 
bistabiles Relais verwenden. Das ist dann wenigstens auch noch 
mechanisch.

von holger (Gast)


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Bistabiles Relais

von Joe (Gast)


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Dazu schließt man einen ausreichend großen Kondensator an einen PIN an, 
für den vorher ein PullUp aktiviert wurde.

Beim Neustart wird dann direkt der Zustand geprüft.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Joe schrieb:
> Dazu schließt man einen ausreichend großen Kondensator an einen PIN an,
> für den vorher ein PullUp aktiviert wurde.

Und der Kondensator wird bei spannungslosem MC über die Schutzdioden des 
MC-Pins entladen. Das geht also nicht. Und warum den Pullup?

von Wolfgang (Gast)


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Maik schrieb:
> Dies sollte nicht über EEPROM laufen.

Und was hast du dagegen? Vielleicht erklärst du mal dein eigentliches 
Problem

> Gibt es irgendwie ein Bauteil, was sich diesen Wert merken kann? Sodass
> ich das Bauteil an meienm Mikrocontroller anschließen kann und dann den
> Pin abfrage (High oder Low).

Warum verwendest du einen µC, wenn du ihn offensichtlich nicht verwenden 
willst - um es mal überspitzt zu formulieren?

von Wolfgang (Gast)


Angehängte Dateien:

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Maik schrieb:
> Gibt es irgendwie ein Bauteil, was sich diesen Wert merken kann?

Kernspeicher

von Maik (Gast)


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Joe schrieb:
> Dazu schließt man einen ausreichend großen Kondensator an einen PIN an

Dazu bleibt der Kontroller zu lange ohne spannung. Eigentlich bekommt 
dieser nur ~10 mal am Tag für eine Kurze Zeit Spannung, muss dann 
auswerten ob eins oder null, kurz etwas arbeiten und rausschicken und 
dann wird die Spannung wieder weggenommen.

EEPROM wollte ich vermeiden, da dieser ja irgendwann nicht mehr 
funktioniert. Aber ich denke, dass sollte etwas dauern.
Werde es dann wohl doch darüber machen

von Max M. (jens2001)


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Maik schrieb:
> nur ~10 mal am Tag für eine Kurze Zeit Spannung,

Und wenn der Strom angeht war er vorher aus!
Was muss man sich da merken?
Das ist doch wieder son "Ich hab keine Ahnung aber ich will das machen"

von Matthias (Gast)


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>EEPROM wollte ich vermeiden, da dieser ja irgendwann nicht mehr
>funktioniert.

Man kann sich auch einen WearLeveling Algorithmus bauen.
Damit kann man mit relativ wenig EEPROM-Zellen eineige Jahre
überbrücken, bis das EEPROM seine 100.000 Zyklen durch hat.
Oder man nimmt ein FRAM, da hat ein paar Zyklen mehr ;-)

von Erwin D. (Gast)


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Matthias schrieb:
>>EEPROM wollte ich vermeiden, da dieser ja irgendwann nicht mehr
>>funktioniert.
>
> Man kann sich auch einen WearLeveling Algorithmus bauen.
> Damit kann man mit relativ wenig EEPROM-Zellen eineige Jahre
> überbrücken, bis das EEPROM seine 100.000 Zyklen durch hat.
> Oder man nimmt ein FRAM, da hat ein paar Zyklen mehr ;-)

Selbst wenn man gar nichts in der Richtung macht, reichen 100.000 Zyklen 
für 10.000 Tage, das sind über 27 Jahre!

Maik schrieb:
> nur ~10 mal am Tag

Hab ich richtig gerechnet? :-)

von Wolfgang (Gast)


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Maik schrieb:
> EEPROM wollte ich vermeiden, da dieser ja irgendwann nicht mehr
> funktioniert.

Für EEPROMs werden typisch 1 Million Schreibzyklen (z.B. AT24C32) 
angegeben. Bei deinen 10 Zyklen pro Tag ist also der Betrieb für die 
nächsten 250 Jahre eigentlich nicht gefährdet. Und wenn das nicht 
reicht, schreibst du deine Software so, dass der µC den Pinzustand nicht 
immer in der selben Speicherstelle verewigt. O.g. EEPROM hat bietet 
immerhin 4kB und ist eins der kleinen.

von Maik (Gast)


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Max M. schrieb:
> Und wenn der Strom angeht war er vorher aus!
> Was muss man sich da merken?

Das ist mir auch klar. ich möchte ja nicht den zustand wissen, wo der 
Mikrocontroller aus war. Ich möchte den Zustand wissen, wo der 
Mikrocontroller das letzte mal an war.
Also Kontroller geht an -> Zustand = 1
Kontroller geht aus
Kontroller geht wider an -> letzter Zustand = 1, Neuer Zustand = 2
Kontroller geht aus
Kontroller geht wider an -> letzter Zustand = 2, Neuer Zustand = 1
usw.

Werde es jetzt über EEPROM machen. Ist wahrscheinlich auch die 
einfachste Lösung.

von hp-freund (Gast)


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Zur Not gibt es da noch das gute alte Flip Flop.
In der CMOS Version brauch es im statischen Zustand so gut wie keinen 
Batteriestrom.

von Gucke an (Gast)


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Max M. schrieb:
> Und wenn der Strom angeht war er vorher aus!
> Was muss man sich da merken?
> Das ist doch wieder son "Ich hab keine Ahnung aber ich will das machen"

Mach hier kein Wellen -eine alte Baustelle wartet auf Dich. Dort ist der 
von Dir ersehnte Schaltplan eingetroffen. Man erwartet doch Deinen 
fachkundigen Rat!

Beitrag "Re: Betätigung der Hupe resettet Kettenöler"

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Und zudem muss man das Eeprom nur dann beschreiben, wenn sich der Pegel 
des Pins geändert hat...

von hp-freund (Gast)


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Wenn ich die Nachricht von 21:02 richtig verstehe, geht es nur um einen 
Wechselzustand.
-> D-Flip Flop
das bei jedem Einschalten den Zustand wechselt und abgefragt wird.

von Sebastian S. (amateur)


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EEPROM oder bistabiles Relais.

Hast Du dir schon überlegt, wer dem µP den Tipp geben soll: Es ist 
Feierabend!

Kann nicht schaden, diesen Tippgeber, zusammen mit der Entscheidung zum 
Speicher und dessen Implementierung, festzulegen.

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