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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik CR2032, was ist hier passiert?


Autor: michi_b (Gast)
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Diese Batterien waren in einem Casio Taschenrechner, kennt jemand das 
Phänomen und was ist passiert?

: Verschoben durch Moderator
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Jemand (Du?) hat die Lötfahne abgerissen.

Autor: MaWin (Gast)
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Da waren punktgeschweisste Lötfahnen als Anschlüsse dran, die ein Dummer 
im Wahn abgerissen hat.

https://www.hitmeister.de/product/44392581/?kwd=&s...

Autor: Kai A. (kaiand1) Benutzerseite
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Punktschweisung wie schon gesagt einer Lötfahne.
Vermutlich war es Billiger bzw diese waren grad zur Hand und des Stück 
"Blech" wurde abgemacht damit dieser Betrieben wurde.

Autor: Mediterraner Klempner (Gast)
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Da waren vermutlich punktgescheißte Kontaktzungen dran, die jemand 
abgerissen hat.

Autor: MBr (Gast)
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Hat mal einer Versucht eine Kabel an die Dinger zu löten und kann 
erklären wie er das geschafft hat?

Autor: CRlöter (Gast)
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MBr schrieb:
> Hat mal einer Versucht eine Kabel an die Dinger zu löten und kann
> erklären wie er das geschafft hat?

Nein. Müsstest um das zu schaffen die ganze Knopfzelle auf 280°C 
bringen...ob sie dann noch funktioniert? Gib einfache Batteriehalter..an 
die kann man dann löten

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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MBr schrieb:
> Hat mal einer Versucht eine Kabel an die Dinger zu löten
Ja, immer wieder gerne.
Siehe den Beitrag "Re: Knopfzelle mit Lötfahne, Identifizierung bzw. Beschaffung"

> und kann erklären wie er das geschafft hat?
Vorher mit dem Glasfaserpinsel die Oxidschicht wegkratzen. Viel 
Flussmittel verwenden. SCHNELL (max 1..2sec) und heiß löten.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Georg G. (df2au)
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MBr schrieb:
> Hat mal einer Versucht eine Kabel an die Dinger zu löten

Das haben schon viele Leute versucht. Mit Flussmittel vom Klempner und 
dem passenden Schmelzbolzen geht das auch. Allerdings wird vorher 
spontan eine größere Menge magischen Rauches austreten.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Georg G. schrieb:
> wird vorher spontan eine größere Menge magischen Rauches austreten.
Selbst ausprobiert?

> Mit ... dem passenden Schmelzbolzen geht das auch.
Ein Weller WSP80 auf 400°C reicht da locker. Und gleich nach dem Anlöten 
ist die Batterie nicht mal handwarm.

> Das haben schon viele Leute versucht
Ich mache das mit jeder größeren "leeren" Knopfzelle und einer roten 
hi-eff-LED. Die leuchtet dann noch gute 2 Wochen vor sich hin...

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Georg G. (df2au)
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Lothar M. schrieb:
> Selbst ausprobiert?

Nein, aber ein Kollege einige Tische weiter war so mutig. Es ist 
wirklich erstaunlich, wie viel Rauch aus einer CR2032 kommen kann.

> Ich mache das mit jeder größeren "leeren" Knopfzelle
OK, aber würdest du es auch mit einer Backup Zelle für einen Rechner 
machen? Mir würde da das Vertrauen fehlen.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Georg G. schrieb:
> würdest du es auch mit einer Backup Zelle für einen Rechner machen?
Ja. Warum nicht?
> Mir würde da das Vertrauen fehlen.
Wie schon im anderen Thread geschrieben: dank der Vielzahl der durch 
angelötete Versionen ersetzten Varianten von Speicherbatterien in 
Laufschriften, Synthesizern, Spiel- und Messgeräten sehe ich die Sache 
recht unkritisch. Man sollte allerdings nicht unnötig auf der Batterie 
mit seinen fettigen und verschweißten Fingern herumgrabschen. Sonst hat 
man evtl. hinterher unnötige Leckströme über den Rand...

> Nein, aber ein Kollege einige Tische weiter war so mutig. Es ist
> wirklich erstaunlich, wie viel Rauch aus einer CR2032 kommen kann.
Wie gesagt: SCHNELL. Man sollte aber nicht eine Knopfzelle als kleines 
Lötpraktikum nehmen.

Allerdings gibt es durchaus auch Knopfzellen, die nicht lötbar sind. Die 
nehmen das Lötzinn dann nur unwillig an und die Lötstelle lässt sich 
relativ leicht abreißen. Bestenfalls mit dem erwähnten 
Klempnerflussmittel und agressivem Alu-Lot kann man da dann noch was 
machen...  :-(

: Bearbeitet durch Moderator

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