Hallo,
eine kleine Umfrage. Habt ihr euer Studium mit Leidenschaft gemacht?
Wobei Leidenschaft nicht in dem Sinne, dass es Leiden verursacht hat,
gemeint ist. ;-)
Und im Job seid ihr da auch noch mit Herz und Seele dabei?
Mich würde einfach mal interessieren ob es eventuell eine signifikante
Korrelation zwischen Interesse, Studiendauer, Gehalt usw. gibt.
Viele Grüße,
Heiko
Bewertungsscala für Fragen 4 und 5:
0 = absolut keinen Bock mehr;
5 = schade dass der Tag nur 24 h zum Arbeiten hat
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1. Branche:
Tätigkeit:
Erfahrung:
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2. Studiendauer:
Abschluss:
Fachrichtung:
Abschlussnote:
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4. damaliges Interresse am Studium:
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5. Interresse an der aktuellen Arbeit:
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6. Gehalt:
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Finde die Umfrage interessant, dann will ich mal teilnehmen. Aber gibt
es hier im Forum nicht die Möglichkeit vernünftige Umfragen mit
Auswertung einzubinden?
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1. Branche: Sondermaschinenbau, Tochterfirma eines Großunternehmens
(ebenfalls Maschinenbau), mit im Tarifmantel IGM
Tätigkeit: offiziell Vertriebsingenieur, teilweise aber auch noch als
Applikationsingenieur und Trainer zur Unterstützung tätig
Erfahrung: 10 Jahre im gleichen Unternehmen (mit Studium 13 Jahre)
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2. Studiendauer: 3 Jahre, 6 Semeser (2003 - 2006)
Abschluss: Dipl.-Ing. (BA), nachgraduiert zum Dipl.-Ing. (DH),
entspricht Bachelor in etwa, da ich auch Bachelor (Hons) der Open
University
Fachrichtung: Mechatronik
Abschlussnote: 1,8
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4. damaliges Interesse am Studium: 5
Sehr groß, ich war schon immer technik begeistert. Ich habe bereits
Anfang der 12ten Klasse (hatte noch 13) nach möglichen Studiengängen
geschaut und konnte mich einfach zwischen Maschinenbau, ET und IT nicht
entscheiden. Dann kam ein Flyer von Daimler mit Mechatronik rein und
damit war der Studiengang sofort geklärt.
Bei der Studienart wollte ich eigentlich möglichst schnell den
Berufseinstieg (nach 13 Jahre Schule reicht es auch mal :)), aber
Ausbildung war mir nicht anspruchsvoll genug. Zum Glück hat mich ein
Nachbar auf die Berufsakademie gebracht. Damals gab es noch kein Bologna
in DE und daher war das duale Studium das Schnellste.
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5. Interesse an der aktuellen Arbeit: 4,5
Nach einer recht kleinen Flaute Anfang des Jahres, wieder sehr groß. Ich
hasse Routine und Eintönigkeit. Ich bin lieber Allrounder, was ich
bereits gemacht habe bzw. heute noch tue:
- Softwareentwicklung für Automatisierungssysteme, kleine
Maschinen/Anlagen
- Applikation und Inbetriebnahme
- Einweisung und Schulung (hab auch mal Seminare gegeben)
- Pre-Sales und After-Sales Service
- Zuarbeit zum Direktvertrieb oder auch mal direkte Kundengespräche
- Vertriebs- und Marketingworkshop
- Erstellung von Vertriebs-PPTs
- Angebotserstellung und Kalkulation
Insbesondere IB und Einweisung war in den ersten Jahren weltweit. Habe
~75 Länder bereist. Auch heute noch einige Dienstreisen, so 1-2 Wochen
im Monat, aber dann eher vertrieblich.
Einziger Haken, ich weiß nicht so richtig wo die Reise hingehen soll.
Führungsverantwortung kann ich mir zukünftig gut vorstellen, aber
aktuelle keine Optionen verfügbar. Ich bin wohl auch einer der Wenigen,
die Vertrieb und Technik gleichermaßen lieben. Ich komme sehr gut mit
Kaufleuten und Technikern klar und meine Abteilung ist einfach nur mit
tollen Kollegen bestückt :).
Derzeit arbeite ich auf eine Entsendung hin und hoffe diese
durchzubekommen. Das ist noch eine Erfahrung, die mir persönlich fehlt.
Wunschland ist USA und die Chancen stehen gut, da wir dort das Geschäft
ausbauen wollen.
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6. Gehalt: 5+
derzeit 89k p.a. im Tarif mit Vertrauensarbeitszeit 39h, Verhandlungen
zu AT stehen an
Das Gehalt war für mich im Studium nie ein Thema, ich wusste bis zum
Einstieg nicht mal was ein Ingenieur überhaupt verdient. Einstieg war
übrigens mit 43k und in 5 Jahren war es schon ~75k. Die letzten 5 Jahre
allerdings nur Tariferhöhungen, daher auch etwas Flaute Anfang 2016,
weil ich mag Stillstand nicht ^^. Generell jedoch ist das Gehalt nicht
die Prio für mich. In den letzten 10 Jahren hätte ich >50% der Zeit auch
umsonst gearbeitet, weil es so viel Spaß machte.
Allerdings hilft ein hohes Gehalt, da kann man schön sparen und
Vermögensaufbau betreiben. Einige Jahresnettogehälter sind schon
vorhanden und einige mehr sollen es werden. Mit Mitte 50 will ich dem
Hamsterrad entfliehen und dann freiberufl. als techn. Dozent bzw. an
einer Uni als Gastdozent tätig werden, das wäre so mein Traumberuf.
Wichtig ist mir jedoch, dass mir meine Tätigkeiten Spaß machen, an
Schmerzensgeld bin ich nicht interessiert ;).
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g. k. schrieb:> Aber gibt es hier im Forum nicht die Möglichkeit vernünftige Umfragen mit> Auswertung einzubinden?
Nein. Das ist ja ein Standard-Feature, das es anderswo schon seit
Jahrzehnten gibt. Sowas kannst Du doch hier nicht einfach so mir nichts,
Dir nichts erwarten.
g. k. schrieb:> Finde die Umfrage interessant, dann will ich mal teilnehmen. Aber> gibt> es hier im Forum nicht die Möglichkeit vernünftige Umfragen mit> Auswertung einzubinden?
Mach' die Umfrage halt in Marks Forum. Dort ist diese Funktion sicher
längst implementiert.
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1. Branche: Verbundwerkstoffe
Tätigkeit: Entwicklung
Erfahrung: 1 Jahr
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2. Studiendauer: zu lange
Abschluss: M.Eng.
Fachrichtung: Maschinenbau/Entwicklung&Konstruktion
Abschlussnote:1,9
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4. damaliges Interresse am Studium: 1
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5. Interresse an der aktuellen Arbeit: 2
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6. Gehalt: 45.000
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Ich habe jede Minute des Studiums gehasst, aber ich habe mir gesagt:
„Gib nicht auf. Quäle Dich jetzt und lebe den Rest Deines Lebens als
Ingenieur."
M.Eng. schrieb:> Ich habe jede Minute des Studiums gehasst, aber ich habe mir gesagt:> „Gib nicht auf. Quäle Dich jetzt und lebe den Rest Deines Lebens als> Ingenieur."
Dein Ernst? Warum hast du nicht gewechselt, somal es dir jetzt auch
keinen Spaß macht.
Heiko schrieb:> M.Eng. schrieb:> Ich habe jede Minute des Studiums gehasst, aber ich habe mir gesagt:> „Gib nicht auf. Quäle Dich jetzt und lebe den Rest Deines Lebens als> Ingenieur.">> Dein Ernst? Warum hast du nicht gewechselt, somal es dir jetzt auch> keinen Spaß macht.
Weil bei mir nicht der Weg das Ziel ist, sondern tatsächlich das Ziel.
Ich wollte was solides, hanfestes gelernt haben und das habe ich jetzt.
Das mein Job mich nicht begeistert liegt daran, dass ich, vor dem
Hintergrund bestimmter Rahmenbedingungen, erstmal nichts besseres
gefunden habe, nach dem Abschluss.
Warum muss Arbeit eigentlich Spaß machen? Diese arrogant-vorwurfsvolle
Art von manchen Leuten zu fragen, warum man einene Sache eigentlich
macht, wenn sie einem keinen Spaß macht, ist auch ein Ausdruck der
Dekadenz in Teilen unserer Gesellschaft.
Home-office auf einer sonst unbewohnten kleinen Südseeinsell mit weißem
Sandstrand und kristallklarem Meer ist leider nicht für jeden drin.
Mamayuki Nabeisaki schrieb:> Warum muss Arbeit eigentlich Spaß machen?
Gute Frage. Wenn ich den Großteil meiner Lebenszeit für eine Tätigkeit
verschenke möchte ich dabei doch schon Spaß haben.
Ea
Bewertungsscala für Fragen 4 und 5:
0 = absolut keinen Bock mehr;
5 = schade dass der Tag nur 24 h zum Arbeiten hat
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1. Branche:öffentlicher Dienst
Tätigkeit:technischer Dienst
Erfahrung:10 Jahre
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2. Studiendauer:8 Semester
Abschluss:Dipl.-Ing.(FH)
Fachrichtung: Mechatronik
Abschlussnote:1,5
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4. damaliges Interresse am Studium:
Für ein Medizinstudium nicht geeignet, daher eine Vernunftlösung
gewählt.
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5. Interresse an der aktuellen Arbeit:
1
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6. Gehalt:
Beamter A12: 4
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Tr schrieb:> Mamayuki Nabeisaki schrieb:>> Warum muss Arbeit eigentlich Spaß machen?>> Gute Frage. Wenn ich den Großteil meiner Lebenszeit für eine Tätigkeit> verschenke möchte ich dabei doch schon Spaß haben.>> Ea
du möchtest glücklich sein... und das korreliert nicht unbedingt mit
spass ;)
https://www.ted.com/talks/mike_rowe_celebrates_dirty_jobs
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1. Branche: Anlagenbau / Sondermaschinenbau
Tätigkeit: Software/Visu/Mädchen für alles
Erfahrung: 2 Jahre
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2. Studiendauer: 7 Semster
Abschluss: B.Sc.
Fachrichtung: Automatisierungstechnik
Abschlussnote: 2.0
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4. damaliges Interresse am Studium: 3-4
Interesse war zuerst gigantisch, dann habe ich mich aber irgendwie
verloren. Zu viel Arbeit nebenbei, zu viel Stress privat, ich kam an den
Punkt wo ich die Studieninhalte nur noch in Frage gestellt habe und das
Studium und das Aneignen von Wissen etwas in den Hintergrund gerückt
ist. Ich habe mich zwar noch immer intensiv mit allem auseinander
gesetzt, aber eher um dann irgendwann den Abschluss zu machen. Es ist
etwas das fachliche Interesse verloren gegangen, auch wenn ich meist
derjenige war, der meinen Kommilitonen alles erklären konnte.
Heute bereue ich das, wahrscheinlich auch, weil man jetzt erst so viele
Zusammenhänge erkennt und auch sieht, dass Studieninhalte die man mal
als nutzlos ansah zumindest wunderbar auf andere Probleme adaptierbar
sind. Fern-Master ist daher geplant, denn selbst das Interesse an
Fächern, die ich gehasst habe ich größer den je. Wie oft ich derzeit in
alten Büchern oder Skripten stöbere...
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5. Interresse an der aktuellen Arbeit: 4-5
Trotz allem was ich unter 4 geschrieben habe, habe ich es genossen,
schwere Theorie zu büffeln und mir stundenlang an einer Aufgabe die
Zähne auszubeißen, bis sich dann das Erfolgserlebnis einstellte.
Meine Arbeit ist abwechslungsreich, ich nehme die Position eines
Allrounders ein, der zwar nirgends spezialisiert ist, dem man aber alles
an die Hand geben kann.
Mir geht derzeit das Herz auf, wenn ich mal einen neuen Analogwertfilter
basteln darf, oder in der Regelungstechnik rumpopeln kann, denn das ist
meist das höchste der Gefühle. Mir fehlt also eigentlich ein wenig der
Anspruch. Oft denke ich mir "Da hätte es auch ein Techniker getan".
Am Leben hält mich das Arbeitsklima und die Abwechslung.
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6. Gehalt: 61 k.p.a
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Christian M. schrieb:> Deine Einstellung ist so zum Kotzen!
Nein, du bist ein verwöhnter, arroganter Wohlstandsschnösel der von den
hinterzogenen Stuerern anderer subventioniert wird.
Arbeit dient erstmal der Sicherung des Lebensunterhalts, der Existenz.
Erzählst du einem von den Müllsammlern in den Slums dieser Erde, ihre
Einstellung sein zum kotzen, wenn die darauf hinweisen, dass ihr Job
ihnen keinen Spaß macht? Was ist mit den Leuten von der Kanalreinigung,
der Müllabfuhr, Erntehelfern, Call-Center-Mitarbeitern oder sonst jedem,
der vom Arbeitsamt in irgendeinen Jog genötigt wird? Muss bei denen auch
Selbstverwirklichung dahinter stehen?
So ist richtige (Freelancer-) Leidenschaft:
http://www.freelance-market.de/nl/210/freelancer-witz-des-monats-eigenschaften-eingefleischter-berater
Sie sind ein eingefleischter Berater, wenn:
1) Sie übers Wochenende beim Kunden bleiben und nicht nach Hause fahren,
weil es beim Kunden gemütlicher ist.
2) Sie zahlreiche Aufgaben auf einmal lösen können, aber abends nicht
mehr wissen, was Sie zu Mittag gegessen haben.
3) Sie sich ohne Laptop-Tasche in der Hand unwohl fühlen.
4) Sie zahlreiche Abkürzungen verwenden und sich aber nicht mehr daran
erinnern können, welche von Ihnen und welche von Ihrem Kunden stammen.
5) wenn Ihre Kunden Ihnen täglich Stellenangebote machen.
6) Sie dem IT-Fachmann Ihres Kunden bei der Computerwartung helfen.
7) Sie alle Zugverbindungen zum Kunden auswendig kennen.
8) Sie die Namen aller Wachmänner und Putzkräfte Ihres Kunden kennen.
9) Angestellte ihres Kunden Sie fragen wie der Kopierer funktioniert.
10) Sie denken, dass Sie um 21 Uhr früh Feierabend machen.
11) Sie der Technik in Ihrem Büro Eigennamen geben.
12) Sie sich wundern, wenn Sie am späten Abend nach Hause kommen und das
Zimmer nicht aufgeräumt ist, Sie im Bad keine frischen Handtücher
vorfinden und keine Pralinen auf dem Bett liegen.
13) Sie im Hotelrestaurant ohne Speisekarte bestellen können.
14) Sie sich mit einem Seemann vergleichen und dann feststellen, dass
dieser mehr Zeit zu Hause verbringt.
15) Sie mehr Bücher über den Wolken als auf der Erde gelesen haben.
16) das Wochenende zu Hause Ihnen wie ein Auslandsurlaub vorkommt.
17) Sie Ihr neues Handy nach der Anzahl der Telefonnummern aussuchen,
die es speichern kann.
18) Ihr Lebenslauf wie ein Branchentelefonbuch aussieht.
19) Sie neuen Kundenmitarbeitern als jemand vorgestellt werden, der
schon seit Urzeiten hier ist.
20) Sie einen langen Vortrag über Lean-Production halten und dann am
Schluss fragen, ob jemand den Begriff kennt.
21) Sie einen professionellen Arbeitsplan fürs Wochenende
zusammenstellen.
22) Sie die Service-Angebote aller Ihrer Hotels zitieren können.
23) Sie nach Jahren das erste Mal Urlaub machen und dann Ihre Kunden aus
Heimweh anrufen.
24) Sie zu Mittag Schokoladenriegel aus dem Automat bevorzugen.
25) Sie die Insassen aus Ihrem Wagen nicht aussteigen lassen bis alle
Lichter im Wagen aus sind.
26) Sie als Hobby "Agenda schreiben" angeben.
27) Sie in jedem Hotel mittlerweile "Ihr" Zimmer haben.
28) die meisten Ihre Freunde Hotelmitarbeiter sind.
29) Sie öfter vom Hotelservice angerufen werden als von Ihrer Familie.
30) Sie noch viele andere Dinge hinzufügen könnten, die davon zeugen,
dass Sie durch und durch Berater sind.
Freelancer schrieb:> ...> 23) Sie nach Jahren das erste Mal Urlaub machen und dann Ihre Kunden aus> Heimweh anrufen.> 24) Sie zu Mittag Schokoladenriegel aus dem Automat bevorzugen.> 25) Sie die Insassen aus Ihrem Wagen nicht aussteigen lassen bis alle> Lichter im Wagen aus sind.> 26) Sie als Hobby "Agenda schreiben" angeben.> 27) Sie in jedem Hotel mittlerweile "Ihr" Zimmer haben.> 28) die meisten Ihre Freunde Hotelmitarbeiter sind.> 29) Sie öfter vom Hotelservice angerufen werden als von Ihrer Familie.> ...
Das ist nicht witzig, das ist erschreckend und traurig.
> Das ist nicht witzig, das ist erschreckend und traurig.
Ja, wenn man keinen Lebenssinn hat, kann das passieren.
Arbeit als Lebenssinn zu haben, halte ich für sehr gefährlich.
Freelancer schrieb:> Das ist nicht witzig, das ist erschreckend und traurig.>> Ja, wenn man keinen Lebenssinn hat, kann das passieren.> Arbeit als Lebenssinn zu haben, halte ich für sehr gefährlich.
Na dann hab ich ja Glück gehabt. Ich hasse meine Arbeit wie sonst was,
aber dafür hab ich ja meinen Lebenssinn im Besaufen gefunden.
In diesem Sinne, Prost
nicht "Gast" schrieb:> g. k. schrieb:>> Finde die Umfrage interessant, dann will ich mal teilnehmen. Aber>> gibt>> es hier im Forum nicht die Möglichkeit vernünftige Umfragen mit>> Auswertung einzubinden?>> Mach' die Umfrage halt in Marks Forum. Dort ist diese Funktion sicher> längst implementiert.
Wenn ich doch nur einen Euro hätte für jedes Mal, dass jemand ein
dämliches und falsches Totschlagargument benutzt.
M.Eng. schrieb:> Nein, du bist ein verwöhnter, arroganter Wohlstandsschnösel der von den> hinterzogenen Stuerern anderer subventioniert wird.
Du als Ingenieur gehörst im Allgemeinen (potentiel) zu den materiell
besser gestellten Menschen und damit auch deine Kollegen/Berufsbrüder.
Was der einzelne daraus macht ist ihm überlassen.
Und wenn diese ihren (in deinen Augen) Luxus auch ausleben oder noch
viel schlimmer, versuchen ihr Leben schön zu gestalten (und damit auch
das Berufsleben) ist dass doch etwas Gutes für sie?!
Da du damit nicht klarzukommen scheinst solltest du vielleicht in deinem
Leben oder deiner Weltanschauung grundlegend etwas ändern, denn so eine
Einstellung macht krank.
Natürlich hat der Call-Center-Mitarbeiter keine wirkliche
Selbstverwirklichung, theoretisch hat er aber die Chance an seinen
Umständen etwas zu ändern (wenn er wirklich will).
Wie sind (noch) nicht physisch versklavt in diesem Land, maximal
psychisch. ;)
Außerdem, wer auf Konsum pfeift dem reicht unter Umständen auch so ein
Job!
In dem Buch "Huxleys neue Welt" wird das unter anderem sehr schön
thematisiert. Sehr lesenswert finde ich.
Jeder sieht nur so viel wie er sehen kann ...
Und deine aggresive Ausdrucksweise ist eigentlich nur bemitleidenswert.
Ich glaube kaum dass dich die Lebensweise anderer stört, eher deine
eigenen Scheuklappen die dich davon abhalten auch so ein Leben zu
führen.
calculus schrieb:> Und deine aggresive Ausdrucksweise ist eigentlich nur bemitleidenswert.> Ich glaube kaum dass dich die Lebensweise anderer stört, eher deine> eigenen Scheuklappen die dich davon abhalten auch so ein Leben zu> führen.
Kanalreiniger und Müllmann sind ehrbare Berufe. Im Gegensatz zu Anwalt
oder Unternehmensberater. Also warum bin ich aggressiv?
Ich kenne leider zu viele, die ihren Job hassen. Gutes Ing. Studium
absolviert und dann als Excel Makroschubse im Konzern versauern kann ja
auch nicht jedem gefallen.
Wegen der Kohle bleiben die kleben und suchen sich einen "Ausgleich" in
der Freizeit.
Muckibude, saufen, Frau & Kinder boxen... Manchmal auch in der
Reihenfolge.
Meine Überlegung ist da eine andere: Pro Woche gibt mir die Natur
110-120 Stunden wache Zeit.
Mit Pendeln, Überstunden, passend Einkaufen/Vorkochen usw. "schenke" ich
davon knapp 50% einem Arbeitgeber. Der gibt mir dafür etwas Spielgeld,
mit dem ich mich einsatzbereit halten muss (essen, Auto tanken, Wohnung)
und mir gelegentlich was gönnen kann. Also eigentlich eine beschissene
Situation, aber ohne Spielgeld müsste ich verhungern.
Da finde ich es nur logisch mir diese Zeit so angenehm wie möglich zu
gestalten!
Außerdem kann ich nicht meine Gefühle auf Kommando wechseln. Wenn in mir
8h der Hass brodelt bin ich auch danach noch angespannt.
Wie gut das mit "ausgleichen" funktioniert sehe ich jeden Tag.
Tr schrieb:> Excel Makroschubse
Es ist unfair, den Frust über die Inscheniörsaufgaben immer auf Excel
oder Kraftzeig zu schieben. Die sind doch nur eine moderne Version von
Bleistift und Rechenschieber (zumindest ersteres). Inschenöre saßen auch
vor 100 Jahren schon in Großraumbüros und haben Tabellen gepflegt. Die
Makros automatisieren den Job halt ein Stück weit. Die Kunst ist es
doch, den Inhalt der Tabellen zu verstehen. Ein Genforscher macht so
betrachtet auch nur den ganzen Tag Excel.
Nette Geschichte btw :
http://www.sueddeutsche.de/wissen/fehlerhafte-publikationen-excel-fressen-gene-auf-1.3136213
Ein paar innovationsgenerierende Erfinder gibt es immer, aber wie viele
braucht ein Unternehmen von denen? Muss ja auch ein rentabler business
case daraus entstehen können.
M.Eng. schrieb:> Also warum bin ich aggressiv?M.Eng. schrieb:> Nein, du bist ein verwöhnter, arroganter Wohlstandsschnösel der von den> hinterzogenen Stuerern anderer subventioniert wird.
:D