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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Hohe Wechselspannung schalten


Autor: Ge E. (re_n)
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Es soll eine Wechselspannung Spitze= max 2kV mitel=250V Strom im Mittel 
maximal 10A geschaltet werden.. Ich habe es schon mit 2 IGBTs sowie 2 
Mosfets versucht.. nur leider fallen über der CE bzw DS Strecke ein paar 
Volt ab so das ich unter Vollast auf eine Verlustleistung zwischen 
17..50W komme.. Mechanische Relais die meine kreterien erfüllen und 
bezahlbar sind finde ich auch keine.. Geschaltet werden muss nur im 
Spannungsfreien Zustand.

Kennt jemand noch andere Methoden?

: Verschoben durch Moderator
Autor: Falk Brunner (falk)
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Ge E. (re_n)
>Es soll eine Wechselspannung Spitze= max 2kV mitel=250V Strom im Mittel
>maximal 10A geschaltet werden..

Das schafft ein normales HV-Relais.

http://www.hengstler.de/de/s_c100503/Relais/Hochsp...

>Ich habe es schon mit 2 IGBTs sowie 2
>Mosfets versucht..

Bei 2kV sind MOSFETs eine schlechte Wahl. IGBTs sind hier deutlich im 
Vorteil, aber ein 2500V IGBT mit 10A Schaltstrom ist schon eher 
exotisch.

>bezahlbar sind finde ich auch keine.. Geschaltet werden muss nur im
>Spannungsfreien Zustand.

Also ein Relais.

Autor: Ge E. (re_n)
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Ok fangen wir mal an

Falk B. schrieb:
> Ge E. (re_n)
>>Es soll eine Wechselspannung Spitze= max 2kV mitel=250V Strom im Mittel
>>maximal 10A geschaltet werden..
>
> Das schafft ein normales HV-Relais.
>
> http://www.hengstler.de/de/s_c100503/Relais/Hochsp...

Normale HV Relaus sind zu teuer und viel zu groß und ich muss sie mit 5V 
ansteuern können

>
>>Ich habe es schon mit 2 IGBTs sowie 2
>>Mosfets versucht..
>
> Bei 2kV sind MOSFETs eine schlechte Wahl. IGBTs sind hier deutlich im
> Vorteil, aber ein 2500V IGBT mit 10A Schaltstrom ist schon eher
> exotisch.
Nee, ich habe 2x 1200V IGBT´s / MOSFETs in Reihe verwendet ... macht 
2,4kV Spannungsfestigkeit das passt.. funktioniert ja auch technisch 
prima und mit sehr wenig Aufwand nur ist die Verlustleistung auf der CE 
Strecke halt viel zu hoch

>
>>bezahlbar sind finde ich auch keine.. Geschaltet werden muss nur im
>>Spannungsfreien Zustand.
>
> Also ein Relais.

..kein brauchbares gefunden

Autor: MaWin (Gast)
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Ge E. schrieb:
> Geschaltet werden muss nur im Spannungsfreien Zustand

Na dann tut es doch ein normales 230V~ (griechisch my)-relais, die haben 
2.5kV Isolationsspannung wenn offen.

Autor: Ge E. (re_n)
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MaWin schrieb:
> Ge E. schrieb:
>> Geschaltet werden muss nur im Spannungsfreien Zustand
>
> Na dann tut es doch ein normales 230V~ (griechisch my)-relais, die haben
> 2.5kV Isolationsspannung wenn offen.

Stimmt die hate ich auch schon ne Weile im Einsatz gehabt.. diese Lösung 
macht aber keinen Langlebigen Eindruck auf mich.. die Kontakte haben 
sich schon nach wenigen Tagen verfärbt.. Achja die Frequenz liegt im 
Bereich 25-140kHz.. denke das das auch nicht so optimal für die dünnen 
Relaiskontakte ist

Autor: Peter II (Gast)
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Ge E. schrieb:
> Stimmt die hate ich auch schon ne Weile im Einsatz gehabt.. diese Lösung
> macht aber keinen Langlebigen Eindruck auf mich.. die Kontakte haben
> sich schon nach wenigen Tagen verfärbt.. Achja die Frequenz liegt im
> Bereich 25-140kHz.. denke das das auch nicht so optimal für die dünnen
> Relaiskontakte ist

man kann auch mehre in Reihe (für mehr Spannung) und parallel schalten.

Autor: hinz (Gast)
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Ge E. schrieb:
> Normale HV Relaus sind zu teuer und viel zu groß und ich muss sie mit 5V
> ansteuern können

LC1D09AL

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Ge E. (re_n)

>Normale HV Relaus sind zu teuer und viel zu groß und ich muss sie mit 5V
>ansteuern können

???

Willst du auch ein Kraftwerk mit ne Schubkarre voll Kohle betreiben?

>Nee, ich habe 2x 1200V IGBT´s / MOSFETs in Reihe verwendet ... macht
>2,4kV Spannungsfestigkeit das passt..

Um Wechselspannung zu schalten, braucht man dazu mindestens 4 IGBTs, 
denn die sperren nur unipolar.

> funktioniert ja auch technisch
>prima und mit sehr wenig Aufwand

Glaub ich nicht so ganz, denn man muss sie symetrieren und galvanisch 
getrennt ansteuern. Irgendwie glaub ich deine Geschichte nicht so ganz.

>..kein brauchbares gefunden

Was wäre denn für dich brauchbar? Wie groß und teuer darf es denn sein?


>> Na dann tut es doch ein normales 230V~ (griechisch my)-relais, die haben
>> 2.5kV Isolationsspannung wenn offen.

Eben.

>Stimmt die hate ich auch schon ne Weile im Einsatz gehabt.. diese Lösung
>macht aber keinen Langlebigen Eindruck auf mich.. die Kontakte haben
>sich schon nach wenigen Tagen verfärbt..

Dann hast du nicht lastfrei geschaltet.

> Achja die Frequenz liegt im
>Bereich 25-140kHz..

Klingt nach Induktionsofen etc.

>denke das das auch nicht so optimal für die dünnen
>Relaiskontakte ist

Wenn es 10A Kontakte sind, dann halten die auch 10A dauerhaft aus.

Autor: GB (Gast)
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Ge E. schrieb:
> Nee, ich habe 2x 1200V IGBT´s / MOSFETs in Reihe verwendet ... macht
> 2,4kV Spannungsfestigkeit das passt.. funktioniert ja auch technisch
> prima und mit sehr wenig Aufwand nur ist die Verlustleistung auf der CE
> Strecke halt viel zu hoch

Dann nimm SiC-MOSFETs so wie diese hier:
http://www.wolfspeed.com/downloads/dl/file/id/161/...

Dann werden aus einigen Ohm On-Widerstand weniger als 100mOhm 
Kanalwiderstand.
Kostet halt Geld.

Autor: hinz (Gast)
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Ge E. schrieb:
> 25-140kHz

Oh weh! Das wird sogar für das Schütz mit drei in Reihe geschaltete 
Kontakte knapp werden.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@hinz (Gast)

>> 25-140kHz

>Oh weh! Das wird sogar für das Schütz mit drei in Reihe geschaltete
>Kontakte knapp werden.

Naja. Mit dem oben verlinken Relais von Hengstler schalten wir hier 
(lastfrei) ~100kHz/2kV sicher, da brennt nix an. Das Relais hat ca. 5mm 
Kontaktabstand im geöffneten Zustand.

Autor: Ge E. (re_n)
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hinz schrieb:
> Ge E. schrieb:
>> Normale HV Relaus sind zu teuer und viel zu groß und ich muss sie mit 5V
>> ansteuern können
>
> LC1D09AL

zu groß und um Faktor 8 zu teuer ;) Außerdem muss es auf ne Platine 
gelötet werden

Autor: Ge E. (re_n)
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>>Nee, ich habe 2x 1200V IGBT´s / MOSFETs in Reihe verwendet ... macht
>>2,4kV Spannungsfestigkeit das passt..
>
> Um Wechselspannung zu schalten, braucht man dazu mindestens 4 IGBTs,
> denn die sperren nur unipolar.

Nope.. Gates zusammen und Emitter Zusammen.. Die last kommt an die 
Collectoren Wechselspannung lässt sich so prima schalten. ich will ja 
keine Wechselspannung erzeugen sondern sie nur Schalten.
>
>> funktioniert ja auch technisch
>>prima und mit sehr wenig Aufwand
>
> Glaub ich nicht so ganz, denn man muss sie symetrieren und galvanisch
> getrennt ansteuern. Irgendwie glaub ich deine Geschichte nicht so ganz.

siehe oben
>
>>..kein brauchbares gefunden
>
> Was wäre denn für dich brauchbar? Wie groß und teuer darf es denn sein?
>
>
>>> Na dann tut es doch ein normales 230V~ (griechisch my)-relais, die haben
>>> 2.5kV Isolationsspannung wenn offen.
>
> Eben.
>
>>Stimmt die hate ich auch schon ne Weile im Einsatz gehabt.. diese Lösung
>>macht aber keinen Langlebigen Eindruck auf mich.. die Kontakte haben
>>sich schon nach wenigen Tagen verfärbt..
>
> Dann hast du nicht lastfrei geschaltet.
Doch hab ich.. Das Problem hier ist einfach der Skineffekt.. der Strom 
wird nur noch an den Außenflächen übertragen und somit werden die 
Kontakte heiß und verfärben sich..
>
>> Achja die Frequenz liegt im
>>Bereich 25-140kHz..
>
> Klingt nach Induktionsofen etc.
Ultraschall.. Induktion liegt eher im Bereich 800kHz

>
>>denke das das auch nicht so optimal für die dünnen
>>Relaiskontakte ist
>
> Wenn es 10A Kontakte sind, dann halten die auch 10A dauerhaft aus.

Skin Effekt.. siehe oben

Autor: Ge E. (re_n)
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Falls es hilft: Die Grundproblematik ist Trafowicklungen abzutrennen bzw 
zu schalten. Eine Wicklung für den unteren FQ Bereich und eine für den 
Oberen.. etc

Autor: maaaaaaan (Gast)
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Absolut falsches Forum (falscher Forenbereich). Bei deiner 
Analysefähigkeit solltest du die Finger von so hohen Spannungen 
lassen...

Autor: Ge E. (re_n)
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maaaaaaan schrieb:
> Absolut falsches Forum (falscher Forenbereich). Bei deiner
> Analysefähigkeit solltest du die Finger von so hohen Spannungen
> lassen...

maaaaaan jetzt hab ich mich vor lachen bepisst.. Ich schick dir die 
Rechnung zwecks Reinigung.. ;)


Thema kann geschlossen werden, das wird hier nix

Autor: oszi40 (Gast)
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Ge E. schrieb:
> Mosfets versucht.. nur leider fallen über der CE bzw DS Strecke ein paar
> Volt ab so das ich unter Vollast auf eine Verlustleistung zwischen
> 17..50W komme..

Es wäre zu überlegen, ob ein geeignetes Relais sie DANN überbrücken 
könnte.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Ge E. (re_n)

>>>Nee, ich habe 2x 1200V IGBT´s / MOSFETs in Reihe verwendet ... macht
>>>2,4kV Spannungsfestigkeit das passt..
>
>> Um Wechselspannung zu schalten, braucht man dazu mindestens 4 IGBTs,
>> denn die sperren nur unipolar.

>Nope.. Gates zusammen und Emitter Zusammen.. Die last kommt an die
>Collectoren Wechselspannung lässt sich so prima schalten. ich will ja
>keine Wechselspannung erzeugen sondern sie nur Schalten.

Dann hast du aber keine 2kV Sperrspannung, sondern nur max. 1,2kV!

>Doch hab ich.. Das Problem hier ist einfach der Skineffekt.. der Strom
>wird nur noch an den Außenflächen übertragen und somit werden die
>Kontakte heiß und verfärben sich..

Hmm, kann sein.

>> Klingt nach Induktionsofen etc.
>Ultraschall.. Induktion liegt eher im Bereich 800kHz

Nö, es gibt auch Induktion im einstelligen kHz Bereich.

Autor: hinz (Gast)
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Ge E. schrieb:

> maaaaaan jetzt hab ich mich vor lachen bepisst..

Gut so.


> Ich schick dir die
> Rechnung zwecks Reinigung.. ;)

Lass dran, zwecks Erkennung.


> Thema kann geschlossen werden, das wird hier nix

Nicht nur hier und jetzt.

Autor: Ge E. (re_n)
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Ich kann mir einfach nicht Vorstellen das es in der heutigen Zeit nicht 
möglich sein soll eine Spannung mit 1,5kVss  bis 140kHz  max 10A eff. 
(ohne mech. Relais) elektrisch zu Schalten ohne das gleich etliche 10W 
an Verlusten entstehen. Fette HV Schütze für Hutschiene fallen aus

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Ge E. (re_n)

>Ich kann mir einfach nicht Vorstellen das es in der heutigen Zeit nicht
>möglich sein soll eine Spannung mit 1,5kVss  bis 140kHz  max 10A eff.
>(ohne mech. Relais) elektrisch zu Schalten ohne das gleich etliche 10W
>an Verlusten entstehen.

Ist aber so! Wenn gleich die Leistungshalbleister in den letzten 20 
Jahren RIESIGE Fortschritte gemacht haben, ist das Schalten derartig 
hoher Spannungen nicht ganz trivial. Da kommen real nur IGBTs in Frage, 
mit Einschränkungen SiC MOSFETs.

> Fette HV Schütze für Hutschiene fallen aus

Möglicherweise läßt sich das GESAMTPROBLEM anders lösen. Was soll den 
INSGESAMT gemacht werden? Du schriebst irgendwas von einer 
Trafoumschaltung für einen Ultraschallgenerator.

Wahrscheinlich reichen normale Relais. Die Kontaktverfärbung sollte man 
nicht überbewerten bzw. mal GENAU ansehen bzw. messen.

Autor: Alex S. (Gast)
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Musst du denn unbedingt auf HF/HV-Seite schalten?
Kann man nicht dem Generator die Versorgungsspannung oder das 
Treibersignal wegschalten?
Kann man nicht zwischen Generator und LC-Tank auf Primärseite das Signal 
unterbrechen?

Du sprichst von 1,5 kVss bei 10 A. Das sind mal eben locker bis zu 5,3 
kVA an Scheinleistung die da hin- und herpendeln. Dafür wird es wohl 
eher keine SMD-Reedrelais aus der Telefonanlage geben. Da braucht man 
schon ensprechendes Volumen.

Autor: Karl B. (gustav)
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Ge E. schrieb:
> Die Grundproblematik ist Trafowicklungen abzutrennen

Hi,
vielleicht kommt eine Idee von einer ganz anderen Seite:
Steuerung von E-Loks  (im Anlauf)
schau mal auf "DB-Seite"

http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?3,...

".....Die BR 143 und 155 haben ein Hochspannungsschaltwerk. D.h. das 
Schaltwerk mit S t u f e n w ä h l e r und Thyristorsteller hängt am H o 
c h s pannungsteil des Haupttrafos,
erst die dort geregelte Spannung wird über den Leistungsteil des 
Haupttrafos auf für die Fahrmotoren verträgliche Spannungen herunter 
transformiert.  .......Diese Gleichstrombeeinflussung kann im Extremfall 
zum Nichtabschalten eines Thyristors wegen fehlendem Nulldurchgang 
führen, was wiederum einen Stufenkurzschluss im Hauptrafo zur Folge hat. 
....."


ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Autor: Ge E. (re_n)
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Falk B. schrieb:
> @  Ge E. (re_n)
> Ist aber so! Wenn gleich die Leistungshalbleister in den letzten 20
> Jahren RIESIGE Fortschritte gemacht haben, ist das Schalten derartig
> hoher Spannungen nicht ganz trivial. Da kommen real nur IGBTs in Frage,
> mit Einschränkungen SiC MOSFETs.
>
>> Fette HV Schütze für Hutschiene fallen aus
>
> Möglicherweise läßt sich das GESAMTPROBLEM anders lösen. Was soll den
> INSGESAMT gemacht werden? Du schriebst irgendwas von einer
> Trafoumschaltung für einen Ultraschallgenerator.
>
> Wahrscheinlich reichen normale Relais. Die Kontaktverfärbung sollte man
> nicht überbewerten bzw. mal GENAU ansehen bzw. messen.

Genau es geht im Prinzip nur darum das die Trafo Wicklungen geschalten 
werden. Für 2 Frequenzbereiche. Auf der primärseite natürlich 
Pulsierende Gleichgerichtete Netzspannung und auf der Sekundärseite wird 
leicht hochtransformiert dort müsste der "Schalter" eine höhere 
Spannungsfestigkeit haben

Autor: Ge E. (re_n)
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Alex S. schrieb:
> Musst du denn unbedingt auf HF/HV-Seite schalten?
> Kann man nicht dem Generator die Versorgungsspannung oder das
> Treibersignal wegschalten?
> Kann man nicht zwischen Generator und LC-Tank auf Primärseite das Signal
> unterbrechen?
>
> Du sprichst von 1,5 kVss bei 10 A. Das sind mal eben locker bis zu 5,3
> kVA an Scheinleistung die da hin- und herpendeln. Dafür wird es wohl
> eher keine SMD-Reedrelais aus der Telefonanlage geben. Da braucht man
> schon ensprechendes Volumen.

Also die HF-HV Spannung pulsiert.. Das Oszi zeigt ca 250Veff und 
1,4...1,5 kVss an..  unterm Strich liegt die max. Effektive Ausgabe 
Leistung des Gen bei 2kW. Die 10A sind auch nur netzseitig 
Ausgangsseitig sidn die Ströme entsprechend geringer dafür aber die 
Spannung höher

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Ge E. (re_n)

>Genau es geht im Prinzip nur darum das die Trafo Wicklungen geschalten
>werden. Für 2 Frequenzbereiche. Auf der primärseite natürlich
>Pulsierende Gleichgerichtete Netzspannung und auf der Sekundärseite wird
>leicht hochtransformiert dort müsste der "Schalter" eine höhere
>Spannungsfestigkeit haben

Ja was denn nun? Wenn du primärseitig Netzspannung schaltest, hast du 
weder 1,5kVss noch 25-140kHz. Also mal bitte SINNVOLL kommunizieren! 
Siehe Netiquette!

Autor: Ge E. (re_n)
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Falk B. schrieb:
> @Ge E. (re_n)
>
>>Genau es geht im Prinzip nur darum das die Trafo Wicklungen geschalten
>>werden. Für 2 Frequenzbereiche. Auf der primärseite natürlich
>>Pulsierende Gleichgerichtete Netzspannung und auf der Sekundärseite wird
>>leicht hochtransformiert dort müsste der "Schalter" eine höhere
>>Spannungsfestigkeit haben
>
> Ja was denn nun? Wenn du primärseitig Netzspannung schaltest, hast du
> weder 1,5kVss noch 25-140kHz. Also mal bitte SINNVOLL kommunizieren!
> Siehe Netiquette!

oh man.. Also nochmal zum Mitschreiben: Aus einer IGBT Vollbrücke 
(welche aus gleichgerichteter Netzspannung gespeißt wird) generiere ich 
25..140 kHz die bei Frequenzen bis 45 kHz auf die große Primärwicklung 
gehen und bei Frequenzen ab 70kHz auf die kleine Wicklung. Es sollen die 
Wicklungen entsprechend geschalten werden auch sekundärseitig.. dafür 
suche ich einen (am Besten) elektronischen Schalter

Autor: Homo Habilis (Gast)
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Ge E. schrieb:
> oh man.. Also nochmal zum Mitschreiben:

Alles händisch kalligraphisch und in Echtzeit (Zeitsprung.) 
mitgeschrieben. Dadurch plötzlich über Deinem Projekt geschwebt. 
(Raumsprung.) Super, was Du da baust! ;-) Rockt. Voll. Und sonst kann 
das keiner hier. Weshalb auch keiner mehr schreibt. Aber "eh klar". 
Oder?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Ge E. schrieb:
> Aus einer IGBT Vollbrücke
> (welche aus gleichgerichteter Netzspannung gespeißt wird) generiere ich
> 25..140 kHz die bei Frequenzen bis 45 kHz auf die große Primärwicklung
> gehen und bei Frequenzen ab 70kHz auf die kleine Wicklung.

Dann nimm doch zwei Vollbrücken und schalte die Ansteuerung um. Das ist 
vermutlich im Endeffekt einfacher, als das Signal aus der Endstufe 
umzuschalten. Selbst wenn du die nicht benutzte Endstufe abtrennen 
müsstest, ist das, da sie stromlos ist, mit einem recht einfachen Öffner 
zu bewerkstelligen.

Autor: MiWi (Gast)
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Ge E. schrieb:
> Es soll eine Wechselspannung Spitze= max 2kV mitel=250V Strom im Mittel
> maximal 10A geschaltet werden.. Ich habe es schon mit 2 IGBTs sowie 2
> Mosfets versucht.. nur leider fallen über der CE bzw DS Strecke ein paar
> Volt ab so das ich unter Vollast auf eine Verlustleistung zwischen
> 17..50W komme.. Mechanische Relais die meine kreterien erfüllen und
> bezahlbar sind finde ich auch keine.. Geschaltet werden muss nur im
> Spannungsfreien Zustand.
>
> Kennt jemand noch andere Methoden?

Thyristoren richtig geschaltet sollten passen.

für die sind 2,5kV und 10A - wenn richtig gekühlt - kein sonderliches 
Problem, die Beschaltung ist halt ein bissi knifflig... aber bei den 
Freuquenzen und Leistung ist alles von vorn bis hinten zu bewurzeln...

Die Frage ist nur, ob Du beim Umschalten der Frequenzen eine kurze 
Auszeit hast, damit die auch sicher ausschalten.

btw: welche IGBTs benutzt Du primärseitig?

MiWi

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ MiWi (Gast)

>Thyristoren richtig geschaltet sollten passen.

Quark! Die 70er sind lange vorbei. Wenn er schon eine IGBT-Brücke hat, 
dann schaltet er doch nicht mit Thyristoren rum!

Autor: MiWi (Gast)
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Falk B. schrieb:
> @ MiWi (Gast)
>
>>Thyristoren richtig geschaltet sollten passen.
>
> Quark! Die 70er sind lange vorbei. Wenn er schon eine IGBT-Brücke hat,
> dann schaltet er doch nicht mit Thyristoren rum!

Ach Falk....

IGBTs will er nicht, Relais kann er nicht. FETs gehen nicht.

Die beste Variante ist die mit der Brückenumschaltung macht er nicht...

sonst noch brauchbare Vorschläge?

MiWi

Autor: hinz (Gast)
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MiWi schrieb:
> sonst noch brauchbare Vorschläge?

https://de.wikipedia.org/wiki/Trennschalter

Autor: Jens G. (jensig)
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MiWi schrieb:
> sonst noch brauchbare Vorschläge?

Klar - Thyratron ... ;-)

Autor: analog (Gast)
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>oh man.. Also nochmal zum Mitschreiben: Aus einer IGBT Vollbrücke
>(welche aus gleichgerichteter Netzspannung gespeißt wird) generiere ich
>25..140 kHz die bei Frequenzen bis 45 kHz auf die große Primärwicklung
>gehen und bei Frequenzen ab 70kHz auf die kleine Wicklung. Es sollen die
>Wicklungen entsprechend geschalten werden auch sekundärseitig.. dafür
>suche ich einen (am Besten) elektronischen Schalter

Dann nimm zwei Vollbrücken für die beiden Primäwicklungen, dann musst du 
nicht sekundärseitig herumkaspern.

Übrigens könntest du die Verlustleistung der Mosfets reduzieren indem du 
mehr als 5V Gatespannung verwendest. Ich kenn das so mit 10-15V, dann 
wird dein rdson auch kleiner, also jetzt für HV-Mosfets.

Autor: MiWi (Gast)
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analog schrieb:
>>oh man.. Also nochmal zum Mitschreiben: Aus einer IGBT Vollbrücke
>>(welche aus gleichgerichteter Netzspannung gespeißt wird) generiere ich
>>25..140 kHz die bei Frequenzen bis 45 kHz auf die große Primärwicklung
>>gehen und bei Frequenzen ab 70kHz auf die kleine Wicklung. Es sollen die
>>Wicklungen entsprechend geschalten werden auch sekundärseitig.. dafür
>>suche ich einen (am Besten) elektronischen Schalter
>
> Dann nimm zwei Vollbrücken für die beiden Primäwicklungen, dann musst du
> nicht sekundärseitig herumkaspern.
>
> Übrigens könntest du die Verlustleistung der Mosfets reduzieren indem du
> mehr als 5V Gatespannung verwendest. Ich kenn das so mit 10-15V, dann
> wird dein rdson auch kleiner, also jetzt für HV-Mosfets.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil...

Und wer dann seine Gedanken so ausdrücken kann das sie auch verständlich 
sind ist schon fast ein gebildeter Mensch....

iaW: wie verbindest Du die genannte IGBT-Vollbrücke mit 5V Gatespannung 
und HV-FETs?



MiWi

Autor: Homo Habilis (Gast)
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analog schrieb:
> Dann nimm zwei Vollbrücken für die beiden Primäwicklungen, dann musst du
> nicht sekundärseitig herumkaspern

Wie nun der DC-Bus auf die zwei Primärwicklungen geschaltet wird, 
ersetzt doch nicht plötzlich in jedem Fall eine zusätzlich( geplant)e 
(in der Art und im Zweck ja vom T.O. gar nicht näher spezifizierte) 
sekundäre Umschaltung. (Wurde auch in den bisherigen Vorschlägen dazu 
nie behauptet...)

Bis jetzt haben wir wenig Ahnung, was und wie das genau werden soll. 
Schlimmer - wir wissen doch fast gar nichts. (Deshalb ja auch meine 
ironische Anmerkung oben, nachdem der TO, ohne genaue Angaben gemacht zu 
haben, der Meinung war, wir wären hier "begriffsstutzig".)

Da lehnst Du Dich schon etwas weit aus dem Fenster...

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