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Forum: Haus & Smart Home Heizölstand automatisiert mit Afriso DTA10 messen


Autor: Marcel S. (marcel_74)
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Hallo zusammen,

ich habe an meinen Heizöltanks eine Füllstandanzeige von Afriso (DTA10). 
Jetzt würde ich gerne die Messung automatisieren (zB täglich einmal) und 
die Daten loggen. Das Triggern der Messung ist kein Problem (ich kann ja 
das Drücken der Taste am Gehäuse per µC erledigen), aber wie komme ich 
an die Daten? Auf der Platine befindet sich eine Schnittstelle, der 
Prozessor ist ein ATMega644. Die Schnittstelle scheint seriell, sie 
landet an den RX und TX Anschlüssen des Prozessors. Dazwischen ist ein 
wenig Hühnerfütter (Transistoren, Dioden, Widerstände) vermutlich zum 
Schutz und zur Pegelanpassung. Die Schnittstelle ist hardwareseitig als 
3,5mm Stereo-Klinkenbuchse ausgelegt. Sieht schon sehr danach aus, als 
wenn Sie dafür gedacht sei, da was dran anzuschließen. ;-)

Hat schon mal jemand versucht herauszufinden, ob über diese 
Schnittstelle die Daten ausgelesen werden können? Interessant wäre 
natürlich das Protokoll.

Viele Grüße
Marcel

: Verschoben durch Moderator
Autor: Pete K. (pete77)
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Steht denn nichts in der Bedienungsanleitung? Evtl. mal den Hersteller 
anschreiben?

Autor: H. (Gast)
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Schau mit dem Scope, ob etwas herauskommt (z.B. Einschaltmeldung). Dann 
hast Du schon einmal Baudrate und Pegel. Vielleicht gibt es dann schon 
einen Hinweis.

Autor: Marcel S. (marcel_74)
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Hallo zusammen,

ja das habe ich vor. Der Hersteller wird vermutlich nichts 
sachdienliches beitragen (wollen). Ich hoffe mal, dass zu Beginn eine 
Statusmeldung abgesetzt wird. Wenn es aber kein Daten im Klartext sind 
wird es schon schwierig. Schlimmer wäre noch, wenn das Gerät nur auf 
Anforderung sendet. Was dann? Ein Protokoll ohne passende Gegenseite 
herauszufinden ist fast unmöglich.

Viele Grüße
Marcel

Autor: Marcel S. (marcel_74)
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Hallo liebe Moderatoren,

ich bin schon gespannt auf den Grund, weshalb mein Thema in Haus & 
SmartHome gelandet ist?! Im Moment interessiert mich die hardware- und 
softwareseitige Analyse einer (fast) unbekannten Schnittstelle - 
unabhängig von der Herkunft und der Zukunft der Daten.

Das Thema ist in µC&Elektronik eindeutig besser aufgehoben. Wenn es dann 
mal darum geht die Daten in ein SmartIrgendwas zu integrieren, dann 
mache ich in Haus&SmartHome ein neues -passendes- Thema auf.

Meine Bitte: Wieder zurück mit dem Thema!

Viele Grüße
Marcel

Autor: Harald (Gast)
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Marcel S. schrieb:
> Ich hoffe mal,
> Schlimmer wäre noch
> Was dann?

Messe doch erstmal...

Kann auch gut ein, dass das nur ein Interface für Softwareupdates ist...

Autor: Marcel S. (marcel_74)
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Hallo,

habe mir gerade mal die Schnittstelle mit einem Terminalprogramm 
angesehen. Es wurde nichts gescheites gesendet. Um genau zu sagen gar 
nichts. Ich besorge mir erst mal ein Speicheroszilloskop. Dann kann ich 
sehen, ob da überhaupt mal Bytes gesendet werden. Es gibt zwar Impulse 
auf der Leitung (kann ich mit einem normalen Oszilloskop sehen), aber 
das scheinen keine seriellen Daten zu sein. Vielleicht muss ich erst was 
hinsenden, damit mir das Gerät antwortet.

Viele Grüße
Marcel

Nachtrag: Der ISP ist separat herausgeführt. Kann aber natürlich sein, 
dass der AtMega dennoch nur einen Bootloader für Firmwareupdates hat. 
Dann wäre die Art (3,5mm Klinke + Schutzschaltung) des vermeintlichen 
seriellen Anschlusses aber schon reichlich dekadent. Für ein vermutlich 
nie notwendiges Softwareupdate schon etwas oversized.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hubert G. (hubertg)
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Sinnvoll wäre ein Logikanalyser. Es gibt etliche mit automatischer 
Protokollerkennung. Kosten nur ein paar Euro für USB.

Autor: Marcel S. (marcel_74)
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Hallo,

so, ich hatte in meinem Fundus sogar noch einen USBee. War zwar 
irgendwie die Hölle den USB-Treiber zu installieren aber hat dann auch 
geklappt.

Habe die Signale dann mit sigrok und pulseview ausgewertet und musste 
feststellen, dass da nichts ist. Die Pulse, die ich auf dem Oszilloskp 
gesehen habe waren nur einzelne Ereignisse. Ein Wechsel von Low auf High 
nach dem Einschalten des Gerätes und ab und zu (nicht reproduzierbar) 
ein Nadelimpuls nach der Messung.

Ich habe keine Erfahrung mit Bootloadern. Ich würde gerne harausfinden, 
ob da wirklich einer drauf ist. Gibt es so "Standard-Bootlader", die 
sich auf Anforderung zurückmelden? Andererseits ist diese Erkenntnis 
auch wenig hilfreich. Nach dem Abarbeiten des Bootloaders könnte die 
serielle Schnittstelle ja dennoch für die Datenübermittlung verwendet 
werden.
Ich habe den Hersteller angeschrieben. Mal sehen was und ob er 
antwortet.

Viele Grüße
Marcel

Autor: Marcel S. (marcel_74)
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Hallo,

ich hatte ja geschrieben, dass ich den Hersteller fragen werde. Zunächst 
hatte ich eine Mail bekommen, dass der "Produktmanager" gefragt werden 
muss, ob die Daten herausgegeben werden dürfen. (Aha, es gibt also 
Daten, die man herausgeben kann). Allerdings kam dann später die 
Antwort, dass die Ausgabe der Daten bei diesem Gerät nicht vorgesehen 
ist. Das kann alles heißen. Ich vermute, dass die Software das kann, 
aber es nicht gewünscht ist.

Ich denke, ich probiere noch ein bisschen mit der seriellen 
Schnittstelle herum und sende mal einzelne Zeichen dorthin um zu gucken 
ob was zurück kommt. Baudraten teste ich die gängigen durch, 8N1 kann 
ich hoffentlich voraussetzen. Viele einfache Messgeräte mit ser. 
Schnittstelle werden auch durch das Senden eines einzelnen Buchstaben 
dazu gebracht die Messwerte zu übermitteln. Ich kann mir nicht 
vorstellen, dass in meinem Gerät ein komplexes Protokoll implementiert 
ist, wenn überhaupt.

Viele Grüße
Marcel

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