Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Netzfilter testen


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von Hubert G. (hubertg)


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Hallo an alle.
Gibt es eine einfache Möglichkeit so ein Netzfilter wie im Bild zu 
testen. Zerlegen und die Einzelteile testen ist in den meisten Fällen 
nicht möglich da vergossen.
Grund ist der Ausfall von Netzteile der sich nicht durch Überspannung, 
Blitzschlag und dergleichen erklären lässt.
Ich möchte in dem Zusammenhang einen defekten Netzfilter als Mitursache 
ausschließen können.

Danke im Voraus für die Mithilfe

von Teo D. (teoderix)


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KA ob da was bei raus kam!
Beitrag "Alternative zum Burst-Generator"

von Pandur S. (jetztnicht)


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Naja. Frequenzgang ist halbwegs pruefbar, und die Spannung auch.
Der Frequenzgang ist zB mit einem Arbitraergenerator und einem 
Oszilloskop messbar, bei kleinen Signalen. Die Spannung wuerd ich mit 
einem Puls oder einer Halbwelle messen.

Fuer ein zuverlaessige Aussage wuerd ich alllerdings zu einem 
Dienstleister.

von Volker S. (sjv)


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Ich halte es für höchst unwahrscheinlich, das ein Fehler im Filter zum 
Ausfall des Netzteils führen kann. Bei defekten Filter (Schluß) müßte 
die Netzsicherung ansprechen. Ich würde da eher das Netzteil selber als 
Ursache ansehen.

von Hubert G. (hubertg)


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Danke für die Antworten.
Es wird wohl bei einer gelegentlichen L/C Vergleichsmessung mit einem 
neuen Filter bleiben wenn so einer vorhanden ist.
Das ein defekter Filter sporadisch zu einem Netzteilausfall führen kann 
war von meiner Seite sicher etwas optimistisch. Aber wenn man 
ausschließen kann das es nicht so ist, dann hat man auch etwas gewonnen.

von Homo Habilis (Gast)


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Hubert, wie kommst Du zu dieser Aufgabe (Bestimmung der Ursächlichkeit 
von Defekten an Schaltreglern)?

von Hubert G. (hubertg)


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Keine Aufgabe im Sinne das sie mir zugeteilt wurde. Es ist mehr 
Eigeninteresse, daher kann ich auch keinen Aufwand mit Meßgerätepark, 
Zeit oder sonstigen finanziellen Aufwand treiben.

von Karl B. (gustav)


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Hubert G. schrieb:
> Ich möchte in dem Zusammenhang ein defektes Netzfilter als Mitursache
> ausschließen können.

Hi @hubert,
im Bild ist ein selbstgebautes Filter.
Im Prinzip ähnlich aufgebaut, wie das, welches im Thread gezeigt wurde.

Was vielleicht kaputt gehen könnte, ist der VDR-Widerstand, eine der 
beiden Vorsicherungen, das Leckschlagen der Y-Konds. gegen PE, das 
Durchbrennen der Drosseln, wenn eine Sicherung mit falschem (zu hohem) 
Wert eingesetzt würde, ein Durchschlagen der X- Konds.
Das hätte aber IMHO auch ein Ansprechen diverser vorgeschalteter 
FI-Schutzschalter, Leitungsschutzschalter und einen Ausfall der 
Netzspannung zum Gerät zur Folge, aber IMHO keineswegs ein Fehlverhalten 
oder gar eine Beschädigung der angeschlossenen Verbraucher.

Dass das Filter zum Beispiel in Resonanz gesteuert würde und selbst eine 
Überspannung produzierte, würde ich IMHO eher ausschliessen wollen.

ciao
gustav

von Hubert G. (hubertg)


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Die Filter mit denen ich zu tun habe sind alle vergossen. Also kommt man 
zu den einzelnen Komponenten nicht dazu.
Wenn ein Filter unterbrochen ist oder Kurzschluss hat ist der Fehler 
klar. In so einem Fall war aber noch nie das Netzteil selbst auch 
defekt.
Ich werde bei Netzteilausfall noch einige Filter auf meine weise testen. 
Wenn sich nichts ergibt, war meine Idee halt nicht zielführend. Ist ja 
auch eine Erkenntnis.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Hubert G. schrieb:

> Ich werde bei Netzteilausfall noch einige Filter auf meine weise testen.
> Wenn sich nichts ergibt, war meine Idee halt nicht zielführend. Ist ja
> auch eine Erkenntnis.

Wenn Du die Filterwirkung testen willst musst Du die Dinger 
durchwobbeln. Wenn Du hast mit einem Network-Analyzer, ansonsten auf die 
klassische Weise mit Signalgenerator am Eingang und Millivoltmeter mit 
Demodulator-Tastkopf am Ausgang.

von Mark S. (voltwide)


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Ich würde es mal mit Lastwechsel am Filterausgang versuchen, und dabei 
auf Oszillationen achten.

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