Hallo, da der nRF24L01+ ja leider keinen Reset-Befehl kennt, will ich ihm dazu einfach die Spannungsversorgung für eine ausreichende Zeit wegnehmen. Ich dachte dabei, der Einfachheit halber einfach die Masse des Chips mit einem NPN-Transistor wegzunehmen. Sperrt der Transistor, hat der Chip keine Masse mehr. Ist das eine gute Idee oder könnte das den Chip beschädigen, wenn plötzlich alles Betriebsspannung hat?
Theo schrieb: > Ist das eine gute Idee oder könnte das den Chip beschädigen, wenn > plötzlich alles Betriebsspannung hat? Ich will es mal so formulieren (aus eigener Erfahrung): Wenn du beim nRF24L01+ einen Reset brauchst machst du etwas falsch, entweder in der Initialisierung oder im Register Handshake. Das bedingt allerdings bei einem Restart dass wirklich alles gesetzt wird was man braucht .... Siehe auch Beitrag "NRF24L01+ test program for Arduino Mega" Beitrag "NRF24L01+ test program for Arduino Uno" Beitrag "NRF24L01 - Testprogramm für Windows PC"
Mein Verständnis von CMOS sagt mir, dass dann alle Ausgangstransistoren an den GPIO Pins sperren. Aber das heisst nicht, dass da nicht trotzdem was kaputtgehen kann.
Theo schrieb: > Ich dachte dabei, der Einfachheit halber einfach die Masse des Chips mit > einem NPN-Transistor wegzunehmen. Sperrt der Transistor, hat der Chip > keine Masse mehr. > Ist das eine gute Idee Nein. Bzw nur dann, wenn du auch alle anderen Verbindungen zwischen dem µC und dem nRF kappst. Wenn auch nur ein Pin deines µC ein L ausgibt, dann wird der nRF über die Schutzdiode an diesem Eingang wieder mit Betriebsspannung versorgt. Das gleiche Problem besteht übrigens auch, wenn du Vcc des nRF wegschaltest und der µC irgendwo ein H ausgibt. Die einzige Möglichkeit, das sauber hinzubekommen, liegt darin, die Eingänge des nRF mit Pullup/Pulldown-Widerständen (je nach Funktion) zu versehen und die entsprechen Pins des µC als Eingänge zu schalten.
Ist also nicht sehr elegant. Dachte ich mir. Jetzt habe ich mal spontan das hier ausgesponnen. R1 soll die zu schaltende "Last" sein (ein Rauchmelder). Eigentlich will ich mit der Schaltung einen monatlichen Selbsttest des Melders machen, ohne jeden Testknopf drücken zu müssen. Detektieren werde ich das dann an einem anderen Pin des Melders, der sonst für die Vernetzung vorgesehen ist. Die 3.3 bzw. 0 V rechts sollen den Pin des Controllers simulieren. Ist das auch krank oder kann man das prinzipiell so machen? 3 Widerstände und 2 Transistoren kosten zusammen wahrscheinlich ca. 5 Cent und machen mich bei meinen 10-15 Platinen später sicherlich nicht arm. Zumal die maximal 5x5 cm ja auch irgendwie gefüllt werden müssen und ich auch ein wenig Designen und Routen über den Winter üben will...
Ei, ei, ei, da bin ich doch im Projekt durcheinandergekommen. Aber das Prinzip ist ja das Gleiche: Schalten der Betriebsspannung.
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