AVR an 12V Möglichst geringer Stromverbrauch im standby

Gast #4762476
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Hi,

ich habe bereits einige low power Projekte (Fernbedienung etc)gebaut, wo 
ich auch den AVR mal gerne ganz schlafen schicke, und dann zB von einem 
Level-Interrupt wieder aufwecke.
Bisher hatte ich immer glück - die Betriebsspanung kam immer aus einer 
Batterie ;-)

Jetzt muss ich aber einen AVR bei 12V betreiben, und habe da schon 
einige Low-Drop regler ins auge gefasst... 500µA werden da zB bei einem 
LF33 als Eigenverbrauch angegeben - das wollte ich aber als Maximum für 
die gesamte Schaltung - Wenn möglich noch weniger

Ich hatte mir gedacht im Standby den Controller (TINY85) bei einer sehr 
geringen Betriebsspannung laufen zu lassen, bei einem Event kann der 
Controller einen weiteren Spannungsregler hinzuschalten.

Kennt ihr regler die noch weniger Eigenverbrauch haben (keine 
Schaltregler, wegen der EMV), bzw evtl ne andere Möglichkeit? also zB 
ganz schmutzig die 300µA die der Tiny bei 1.8V benötigt mit einem R/Z 
Netzteil zu machen? Das wären dann 200k als Vorwiderstand -mit einem 
entsprechend dimensionierten Elko als kleinen Puffer dürfte auch der 
Anlaufstrom sicher zur Verfügung stehen...
Persönliche Seite #4762618
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Basti schrieb:
> Jetzt muss ich aber einen AVR bei 12V betreiben, und habe da schon
> einige Low-Drop regler ins auge gefasst...

Ein Low-Drop-Regler ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn es eben um "low 
drop", also geringe Spannungsdifferenz zwischen Ein- und Ausgang geht. 
Du aber hast 7V Spannungsdifferenz, das ist alles andere als "low".

Flip schrieb:
> TPS782

Schon mal im Datenblatt auf die "Input Voltage Range" gesehen? Hier geht 
es um 12V.
Gast #4762670
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Basti schrieb:
> Kennt ihr regler die noch weniger Eigenverbrauch haben (keine
> Schaltregler, wegen der EMV)

EMV ist bei Schaltreglern eher selten das Problem. Wenn, dann kommt es 
durch ungünstigen Aufbau und mangelnde Filterung zu elektromagnetischer 
Unverträglichkeit ;-)

Mit einem Linearregler bleibst du bei Betrieb an 12V und 1.8V deines µC 
mit deinem Wirkungsgrad deutlich unter 15%.

Mit einem stromsparenden kleinen Schaltwandler (z.B. LM5165) lägest du 
bereits bei 100µA locker kräftig darüber. Die Ruhestromaufnahme läge 
unter 15µA. Du müsstest mal dein Stromaufnahmeprofil aufstellen, um zu 
gucken, welcher Betriebszustand mit welcher Gewichtung in die mittlere 
Stromaufnahme eingeht und dann gucken, wo es lohnt, zu optimieren.

Aber mal ehrlich, wieso kommt es bei einem Netzteil auf 300µA an? Da 
größeren Aufwand in die Optimierung zu stecken, rechnet sich nur selten.
Gast #4762752
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Basti schrieb:
> mmhh ne zehner in Reihe schalten und die Spannung so auf zwischen 2V-5V
> einpegeln?
Pfusch mit Todesfolge - mangels Strom ist die Z-Spannung nicht sicher zu 
gewährleisten.

Mash schrieb:
> MCP1703A - 250mA cont. Vin bis 16v, 2uA Eigenverbrauch
Du warst schneller :-) Genau diese habe ich neulich bekommen, will mit 
einem ProMini an eine Bleibatterie.

Ob wirklich 2µA ... zumindest hier verbaute MCP1702 (an nur 4 Volt) 
reissen etwas in Richtung max. aus und wollen 5µA. Für eine Berechnung 
würde ich eher Iq max. als typisch ansetzen wollen.

Beachten solte man die Abwärme im Lastfall, sobald ich meinen realen 
Aufbau habe (in ein paar Wochen), kommen da ein Widerstand oder ein paar 
Dioden vor.

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