Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik RS485 mit atmega und 1 Mhz takt


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von Oli K. (Gast)


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Guten Abend zusammen,

ich wollte den MAX485 mit einem Atmega verwendet und wollte allerdings 
nur den internen Takt von 1Mhz verwendet.. wird das funktionieren? ich 
finde leider nichts im Internet.

Das ganze soll ein Bus sein, dort hängen leider aber auch AVR's die 
laufen auf 8Mhz

von Horst (Gast)


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Der Prozessortakt ist egal, wenn die den Bustakt schaffen, Mit wieviel 
Baud läuft der denn?

von Oli K. (Gast)


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Horst schrieb:
> Der Prozessortakt ist egal, wenn die den Bustakt schaffen, Mit wieviel
> Baud läuft der denn?

Das ist noch festgelegt, es sollten doch schon längen von bis zu 1000m 
überwunden werden.
Was würdet ihr empfehlen? bin in Sachen RS485 noch frischling.

von Jan W. (jannyboy)


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Oli K. schrieb:
> Das ist noch festgelegt, es sollten doch schon längen von bis zu 1000m
> überwunden werden.
> Was würdet ihr empfehlen?


1200 - 9600 Baud und eine Prüfsumme (z.B. CRC8) als Fehlererkennung.
Verlass dich nicht aus das Frame-Error.

von Jim M. (turboj)


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Horst schrieb:
> Der Prozessortakt ist egal

Schwachsinn. Der Baudratentakt wird aus dem Prozessortakt berechnet, ein 
Atmel hat keine Auto-Baud Funktion.

Die 1 MHz sind nur im Labor manchmal genau genug für UART Betrieb, im 
realen Leben will man da einen Quarz dran haben. Man bedenke: Sobald das 
8. Bit einen Fehler >50% einer Bitzeit hat, ist Schicht im Schacht: 
Datenfehler. Egal ob 9600 oder 115200 Baud. Und jetzt lies mal nach 
wieviel Abweichung der interne RC Oszillator so hat.

von Jakob (Gast)


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RS485/RS232 haben zwei Unterschiede:
symmetrisch/unsymmetrisch: (RS485 ist störsicherer)
Busfähigkeit: RS232 kann das nicht, bei RS485 gehört noch
ein Software-Protokoll dazu.

Aber, was die Baudrate betrifft, sind beide auf gut aneinander
angepasste Baudraten angewiesen.

Bei einigen Anwendungen mit viel Zeitreserven und großem Zwang
zur Minimalisisierung kann man sich eine Synchronisier-Software
ausdenken. Das geht recht sicher.
Aber wenn schon RS485 zur Debatte steht, würde ich sagen: QUARZ.
Den ohne 'T'

Die 0,2 Cent, die man mit Piezoresonatoren sparen könnte, die
dann vielleicht doch nicht genau genug sind, lassen wir die
Controller-Abteilung gar nicht erst sehen! Gleich SCHRIFTLICH
vor teuren Regressforderungen warnen!

von STK500-Besitzer (Gast)


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Jakob schrieb:
> RS485/RS232 haben zwei Unterschiede:
> symmetrisch/unsymmetrisch: (RS485 ist störsicherer)
> Busfähigkeit: RS232 kann das nicht, bei RS485 gehört noch
> ein Software-Protokoll dazu.

und dann gibt es noch RS422, wobei es sich um die symmetrische 
Punkt-zu-Punkt-Übertragung handelt - also RS232 für lange Strecken 
(1200m).

von Andy (Gast)


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1 mal JA
1 mal NEIN

also? nochmal... benötige ich nun einen quarz um den MAX485 zu 
betreiben?
Baudrate ist egal..
Allerdings ist die gegenstelle ein Rasperry Pi...

von Wolfgang (Gast)


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Andy schrieb:
> also? nochmal... benötige ich nun einen quarz um den MAX485 zu
> betreiben?

Guckst du Datenblatt? Siehst du da irgendeinen Quarz?
Der MAX485 ist ein Bustreiber und ist nur das Bindeglied zwischen deinen 
"TTL"-Signalen vom U(S)ART des µC und der differentiellen RS485 
Busleitnug.

von c-hater (Gast)


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Oli K. schrieb:

> ich wollte den MAX485 mit einem Atmega verwendet und wollte allerdings
> nur den internen Takt von 1Mhz verwendet.. wird das funktionieren? ich
> finde leider nichts im Internet.
>
> Das ganze soll ein Bus sein, dort hängen leider aber auch AVR's die
> laufen auf 8Mhz

OMG.

Diese Sache ist schon gefühlt 10000mal hier durchgechelt worden. Wenn du 
angeblich nichts im Internet dazu findest, dann ist deine Kompetenz 
gleich NULL, denn du bist ja offensichtlich nicht einmal in der Lage, 
diese früheren Inkarnationen dieses Threads zu finden.

Dementsprechend kann man wohl mit hoher Warscheinlichkeit annnehmen: 
nein, es wird bei dir wohl nicht funktionieren. Denn wer schon zum 
Googlen zu blöd ist, wird definitiv auch nicht in der Lage sein, sowas 
zuverlässig zum Laufen zu bringen...

Übrigens: die Spezifika von RS485 spielen für die Problematik erstmal so 
gut wie keine Rolle. Sprich: "UART", "USART" oder "RS232" sollte dein 
primäres Suchfeld sein. Den RS485-spezifischen Kram kannst du später 
checken. Das ist nur ein anderer PHY-Layer für praktisch absolut 
dieselbe Sosse...

von Marc H. (marchorby)


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c-hater schrieb:
> dann ist deine Kompetenz
> gleich NULL,

Es reicht aber nicht "Kompetenz" zu haben!

https://www.youtube.com/watch?v=-q0Sm8Kldn0

von HaRy (Gast)


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Manchmal schaue ich hier in das Forum weil auch ich die eine oder andere 
Frage habe die hier bereits gestellt wurde.
Aber ich lese öfter so dummes Gelaber was NULL mit dem Thema zu tun hat.
Es hängen nicht alle in ihren dunklen Kellern rum so wie ihr und spielen 
an ihrer Eisenbahn.
Es gibt auch Leute (mich eingeschlossen) die komplett was anderes 
gelernt / studiert haben, sich aber dennoch dafür interessieren und hier 
auf Hilfe hoffen.

von C. A. Rotwang (Gast)


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Oli K. schrieb:
> Guten Abend zusammen,
>
> ich wollte den MAX485 mit einem Atmega verwendet und wollte allerdings
> nur den internen Takt von 1Mhz verwendet.. wird das funktionieren? ich
> finde leider nichts im Internet.
>
> Das ganze soll ein Bus sein, dort hängen leider aber auch AVR's die
> laufen auf 8Mhz

Quartze kosten nur ein paar cent (bspw 
https://www.conrad.de/de/quarz-hc49-serie-crystal-euroquartz-8000mhz-hc49-30504018pfatf-frequenz-8000000-mhz-b-x-h-x-t-103-x-136-x-49-mm-155191.html) 
die 27pf Kondensatoren auch.
Es sind driftige Gründe warum man Quartze statt den RC-Oszillator bei 
der seriellen Taktübertragung einsetzt:

Beitrag "ATxmega UART ohne Quarz"

von c-hater (Gast)


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HaRy schrieb:

> Es gibt auch Leute (mich eingeschlossen) die komplett was anderes
> gelernt / studiert haben, sich aber dennoch dafür interessieren und hier
> auf Hilfe hoffen.

Mein Gott, was ist das denn für eine lächerliche Ausrede. Ich z.B. bin 
ursprünglich gelernter Reparaturschlosser für Werkzeugmaschinen. 
Inwiefern sollte mich das davon abhalten, heute auch ein guter 
Programmierer zu sein mit guten bis sehr guten Kenntnissen über eine 
Vielzahl von Protokollen?

Und nein: diese Kenntnisse sind nicht daraus erwachsen, dass ich in 
irgendwelche Foren um Hilfe gebettelt hätte...

Das tut man (wenn man mit einem hinreichenden Maß an Selbstachtung 
ausgestattet ist) nur dann, wenn man irgendwo wirklich nicht weiter 
kommt. Weil entweder eine benötigte Dokumentation nicht öffentlich 
verfügbar ist oder man eine Formulierung aus einer verfügbaren 
Dokumentation nicht korrekt verstanden und sich deswegen selbst in's Off 
geschossen hat.

Alles andere kann man allein durch Fleiß selbst erledigen. Sowas ist 
aber in der Generation YT scheinbar völlig verpönt...

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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c-hater schrieb:
> Inwiefern sollte mich das davon abhalten, heute auch ein guter
> Programmierer zu sein mit guten bis sehr guten Kenntnissen über eine
> Vielzahl von Protokollen?

Das mag sein. Der fachliche Inhalt deiner Beiträge lässt sogar darauf 
schließen. Dieses Forum aber ist kein reines Fachleuteforum, sondern 
richtet sich auch an Anfänger, Hobbyisten und andere weniger mit dem 
Fach vertraute.

Aus einem echten Fachleuteforum wärest du allerdings schon längst 
rausgeflogen, denn was deine soziale Kompetenz angeht, bist du ein 
totaler Rohrkrepierer.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Im Datenblatt findest du eine Tabelle, welche zeigt, welche Baudraten 
mit welchem Systemtakt verwendbar sind. Bei (exakt) 1Mhz wären dies: 
2400, 4800, 9600. Weniger als 2400 geht sicher auch.

Allerdings kannst du dich nicht darauf verlassen, dass der interne R/C 
Oszillator seine Soll-Frequenz langfristig genau genug einhält. Für 
Experimente reicht es meist, aber verkaufen soll man so etwas nicht.

von Oli K. (Gast)


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Stefan U. schrieb:
> Im Datenblatt findest du eine Tabelle, welche zeigt, welche Baudraten
> mit welchem Systemtakt verwendbar sind. Bei (exakt) 1Mhz wären dies:
> 2400, 4800, 9600. Weniger als 2400 geht sicher auch.
>
> Allerdings kannst du dich nicht darauf verlassen, dass der interne R/C
> Oszillator seine Soll-Frequenz langfristig genau genug einhält. Für
> Experimente reicht es meist, aber verkaufen soll man so etwas nicht.

Das ist mal ne Aussage... Danke;)

von W.A. (Gast)


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Stefan U. schrieb:
> Für Experimente reicht es meist, ...

Wahrscheinlich aber nur, solange die RC-Oszillatoren der µC auf Sende- 
und Empfängerseite eine ausreichend gleiche Temperatur haben. Bei 
Übertragung zwischen zwei weiter voneinander entfernten Orten kann das 
mit der Temperaturdifferenz schon mal schief gehen, wenn die 
Klimatisierung nicht stimmt.

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