LED-Kennleuchte

OP #4769021
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Für Modellbauzwecke bin ich auf der Suche nach einer möglichst 
unkompliziert entworfenen Blinkschaltung, für den Bau einer 
LED-Kennleuchte
(Heck- und Frontblitzer).

Das Blitzmuster (zweimal kurz, einmal lang, ...) soll einer 
LKW-Kennleuchte, oder Feuerwehr-/ Polizei-/ Front- oder Heckblitzer (wie 
von den Firmen Hella, Hänsch erhältlich) identisch sein.
Das Blitzmuster findet sich auch bei den Knog Boomer USB-aufladbaren 
Fahrradleuchten, welches jedoch auf 3 LEDs verteilt wird (zwei für die 
kurzen, eine für den langen Blitz).
Für so eine atypische Blinkschaltung dürfte der einfach aufzubauende 
Multivibrator jedoch nicht ausreichend sein.
Gast #4769139
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Wobei man beim ATtiny4 bedenken sollte, dass der Chip für Hobbybastler 
nicht so leicht zu bekommen ist und keine ISP Schnittstelle hat. Man 
braucht daher einen teureren Programmieradapter (falls man nichzt schon 
einen passenden hat).

Für Anfänger ist der ATtiny13 oder ATtiny25 sicher eher geeignet.

Falls du noch keine Programmiererfahrung hast und momentan auch nicht 
aneignen möchtest, würde ich auch zum CD4017 raten.
Gast #4769528
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Stefan U. schrieb:
> Wobei man beim ATtiny4 bedenken sollte, dass der Chip für Hobbybastler
> nicht so leicht zu bekommen ist

Dann nimmt man den großen Bruder, den Tiny10, den gibst auch im GuloShop 
(https://guloshop.de/shop/Mikrocontroller/ATtiny10::84.html?XTCsid=hbj79vdm4pgq8mm3qoskl0itm3)
Im Netz gibt es reichlich anleitungen wie man SPi zu TPI zusammenfasst 
und dann ist das nicht mehr kompliziert.
Ich hab sowas grad als Blitzer und Warnblinklicht für Polizeiautos auf 
'ner Modellbahn gebaut, würd aber nur wieder nehmen wenn es wirklich 
klein sein soll (war Spur N).
#4770235
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4017 zum "programmieren"

4093 für Takt und spezielle Blitzeffekte, sind ja auch 4 Nand ST
zur freien Verwendung und Beschaltung drinnen...

Der braucht für einen Osszillator nur einen R und einen C, im
Gegensatz zum 555, die anderen 3 Gatter lassen sich gut für
Impulsschaltungen nützen oder sonst was...


Ja, ich bin ein Fan von 4093...
#4770318
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Stefan U. schrieb:
> Wobei man beim ATtiny4 bedenken sollte, dass der Chip für Hobbybastler
> nicht so leicht zu bekommen ist und keine ISP Schnittstelle hat. Man
> braucht daher einen teureren Programmieradapter (falls man nichzt schon
> einen passenden hat).

Conrad hat den Tiny 4 und mit dem AVRISP MK II lässt sich dieser leicht 
programmieren. Das ist übrigens mein "billiger" Programmieradapter. Mein 
JTAG ICE MK III z.B., der locker doppelt so teuer war wie der AVRISP MK 
II, kann den Tiny 4 nicht programmieren. ;)
Gast #4770350
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> AVRISP MK II. Das ist übrigens mein "billiger" Programmieradapter.

Zwischen 3 Euro incl Versandkosten für einen USBASP basierten Programmer 
und 69 Euro ohne Versandkosten für "deinen" Programmer liegt ein 
klitzekleiner Unterschied.
Gast #4770716
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Stefan U. schrieb:
>> AVRISP MK II. Das ist übrigens mein "billiger" Programmieradapter.
>
> Zwischen 3 Euro incl Versandkosten für einen USBASP basierten Programmer
> und 69 Euro ohne Versandkosten für "deinen" Programmer liegt ein
> klitzekleiner Unterschied.

Wen interessieren denn bitte ~70€ bei einer einmal Anschaffung wenn man 
dafür dann garantiert Ruhe hat und bei der Fehlersuche NICHT den 
Programmer mit einbeziehen muss?
Wobei, auch wenn es eigentlich vollkommen Egal ist, ich keinen USBAVR 
für 3€ incl. Versand finde, MK2 unter 69€ incl. Versand jedoch schon...
#4770759
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Ich habe mal meinen Vorschlag als Schaltbild gezeichnet, ein CD4093 mit 
entsprechend mehr Dioden geht natürlich auch. Reichelt hat den 74HC27 
und den CD4017 in SMD-Gehäusen. Es kommt noch auf die Stromversorgung 
an, die CD4xxx vertragen bis 15V, die 74HCxx sind für 3...6V. Als 
15-Version des 74HC27 wäre der CD4025 geeignet, den hat Reichelt nur im 
DIL-Gehäuse

R1*C1 muss etwa 1 sec sein, also 1MOhm*1µF oder  100kOhm*10µF. R2 darf 
das 5...10-fache von R1 haben. Die Dioden z.B. aus der BAV70-Serie
http://www.nxp.com/documents/data_sheet/BAV70_SER.pdf
Angehängte Dateien:
#4770764
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