Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Analog vs. Digital Volt- Amperemeter


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von Black J. (shaman)


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Wie der Betreff schon sagt,  würde ich gerne wissen,  was besser wäre 
und zwar im Bezug auf diese china Sachen (siehe Bsp. unten)

Digital:
Ebay-Artikel Nr. 262319044334

Analog:
Ebay-Artikel Nr. 282053289925

Vorallem würde mich die Genauigkeit (analog vs. digital) interessieren.

So einen digital volt- amperemeter habe ich ja schon und kann nur sagen: 
na ja...

PS: Nur so am Rande: Ich weiß,  dass die Genauigkeitsklasse dort steht, 
aber "das Papier"  ist geduldig. Ich möchte halt wissen,  ob jemand 
schon Erfahrungen mit solchen Analog Messinstrumenten aus China 
gesammelt hat.

von Jörg R. (solar77)


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Black J. schrieb:
> ...würde ich gerne wissen,  was besser wäre...

Wofür?

Einen Lipo und vieles andere misst Du mit dem analogen nicht genau 
genug. Ein Fluke ist das Digitale allerdings auch nicht?

von MaWin (Gast)


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Black J. schrieb:
> Vorallem würde mich die Genauigkeit (analog vs. digital) interessieren

Das digitale zeigt schon mal genauer an. Es ist auch nicht lageabhängig. 
Ob der chinesische Hersteller es genau justiert hat.ist unklar, lässt 
sich aber nachjustieren. So weit ich weiss verwenden die die interne 
Referenzspannung. Die ist temperaturstabil.
Dafür braucht das digitale eine Versorgungsspannung und das analoge 
nicht.

von Horst (Gast)


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Ohne Spiegelskala kannst Du das analoge sowieso nicht so genau ablesen, 
daß die 2,5% zum tragen kommen.
Normal geht man da andersrum vor: man überlegt welche Genauigkeit man 
braucht und wählt dann das passende Instrument. Die endgültige 
Genauigkeit im eingebauten Zustand prüft man ja sowieso noch mit einem 
richtigen Messgerät.

von schlaubischlumpf (Gast)


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Tipp 1:
Das analoge braucht fuer die 30 A noch einen Shunt.
Das Instrument selber ist ein Spannungsmesser mit dem
Endausschlag 75 mV.

Tipp 2:
Digitale Panelmeter gibt es als 4 1/2 stellige Ausfuehrung,
z.T. sogar mit Autorange.
Diese benutzen im allg. den MCP3421 (18-bit ADC).
Die sind recht genau.

P.S.: Ein analoges Multimeter fuer ca. 3 Eu habe ich aus
Interesse auch mal bestellt. Die aeussere Gestaltung sollte
an das Sanwa YX360 das es in vielen Varianten gibt, erinnern.
Aber statt 20 kOhm/V hatte es nur 10 kOhm/V und in den
Strommessbereichen war ein Widerstand voellig falsch
(vermutlich fehlbestueckt). Den habe ich dann getauscht.
Als Zappelmax ist es jetzt ganz brauchbar.

von Icke ®. (49636b65)


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Analoge Intrumente sind im Vorteil, wenn sich die zu messende Größe sehr 
schnell ändert und das beobachtet werden soll. Oder wenn es 
steampunkig/retro aussehen muß. Für alles andere eignen sich digitale 
Geräte besser.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Von diesen ganz billigen kleinen analogen Instrumenten kannst du nur 
mäßige Genauigkeit erwarten. Dafür kommen sie ohne Stromversorgung aus 
und sind je nach Anwendungsfall komfortabler abzulesen.

Besonders präzise Instrumente sind analog auf jeden Fall viel teurer, 
als digital. Beide haben ihre Existenzberechtigung.

Ich habe mir aus zwei 70mm Instrumenten und einem ATtiny eine Funkuhr 
gebaut. Die Stunden kann ich genau ablesen, bei den Minuten muss ich 
+/-1 Minute Abweichung in Kauf nehmen.

von W.A. (Gast)


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Icke ®. schrieb:
> Analoge Intrumente sind im Vorteil, wenn sich die zu messende Größe sehr
> schnell ändert und das beobachtet werden soll.

Gerade die schnellen Änderungen wird das analoge Instrument nicht 
anzeigen, so dass man sie mit einem solchen Teil nicht beobachten 
kann. Das wird nur mit einer vorgeschaltete Elektronik möglich, die 
Spitzenwerte erfasst und als relativ langsame Spannungsänderung zum 
Instrument weiterreicht.

Das analoge Instrument wird ohne Zusatzbeschaltung bei höherfrequenten 
Signalanteilen nur einen Mittelwert anzeigen.

Signalsprünge wird man allerdings schneller erkennen können, da das Auge 
qualitativ eine Bewegung des Zeigers besser erfassen kann als eine 
schnelle Digitalanzeige, darum gibt es bei vielen Digitalanzeigen auch 
zusätzlich eine Bar-Graph, der trotz geringer Auflösung die qualitative 
Erfassung erleichtert.

von Icke ®. (49636b65)


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W.A. schrieb:
> Gerade die schnellen Änderungen wird das analoge Instrument nicht
> anzeigen, so dass man sie mit einem solchen Teil nicht beobachten
> kann.
...
> Signalsprünge wird man allerdings schneller erkennen können, da das Auge
> qualitativ eine Bewegung des Zeigers besser erfassen kann als eine
> schnelle Digitalanzeige

Wo ist der Unterschied zwischen einer "schnellen Änderung" und 
"Signalsprüngen"? Zuerst widersprichst du, um dann mit anderen Worten 
den Sachverhalt zu bestätigen.

von Simon L. (dfgh)


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Signalsprung: Erst ein Wert, danach ein anderer - vor und nach dem 
Sprung verhält sich das Signal relativ ruhig.

(Meine Vermutung)

von Ralph B. (rberres)


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Black J. schrieb:
> Vorallem würde mich die Genauigkeit (analog vs. digital) interessieren.

wie schon geschrieben

das analoge Instrument hat laut Beschriftung eine maximala Abweichung 
von 2,5% bezogen auf den Skalenendwert.

Das heißt bei halben Ausschlag sind es dann schon 5% maximale 
Abweichung.

Deswegen sollte man immer bestrebt sein im oberen Drittel des Bereiches 
zu messen.

das digitale Instrument hat oft nur eine Linearität von +-1 Digit im 
Grundmessbereich. Die maximale Abweichung hängt von der Referenzspannung 
ab, mit der verglichen wird. Oft lässt die sich mit einen Trimmer 
einstellen, so das man dann auch auf eine maximala Abweichnung von +- 1 
Digit kommen kann. ( Die AD-Wandler von ICL710X und Konsorten sind 
tatsächlich so gut ).

Allerdings machen die digitalen Anzeigen in der Regel nur 2-3 Messungen/ 
Sekunde. Das kann hinderlich sein, wenn man z.B. am Netzteil die 
Spannung einstellen will.

Es gab aber mal 3stellige Anzeigen mit CA3161 /CA3162 welche man an 
einen Pin mitteilen konnte das sie 96 Messungen/ Sekunde machen. Aber 
halt nur mit einen Messbereich von -99 bis +999 statt -1999 bis +1999

Bei der schnellen Messrate waren sie etwas unlinearer als die ICL710X 
Serie. Sie lag bei etwa 2-3 Digits.

Welches Instrument jetzt für den jeweiligen Einsatzzweck besser geeignet 
ist muss der TO selbst entscheiden.

Ralph Berres

von Black J. (shaman)


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Ich hatte halt das Gefühl,  dass die digital Anzeige (zumindest aus 
China) alles mögliche zeigt und die Genauigkeit bei denen unter 
Umständen der analogen Anzeige ähneln würde.
30A analog habe ich nur als ein Bsp. gebraucht.  5-10A und 30-100V 
würden vollkommen ausreichend sein.

 z. B.  die hier

Voltmeter 50V:
Ebay-Artikel Nr. 122123809158

Amperemeter 10A:
Ebay-Artikel Nr. 122123826329

PS: Bezüglich den ICs,  die in so einer digitalen Anzeige verbaut 
wurden,  kann man in der Regel vor dem Kauf eher nicht wissen.

von Ralph B. (rberres)


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Black J. schrieb:
> Bezüglich den ICs,  die in so einer digitalen Anzeige verbaut
> wurden,  kann man in der Regel vor dem Kauf eher nicht wissen.

Das ist richtig

Aber es wäre ja mal eine Überprüfung wert, wie linear diese Chinateile 
wirklich sind. Ich vermute aber mal das die Linearität auch hier +- 1 
Digit beträgt. Einen Abgleich des Absolutwertes sollte man eigentlich 
immer mit Hilfe eines genauen Multimeters machen, sofern die 
Anzeigebaugruppe eine Abgleichmöglichkeit in Form eines Trimmpotis 
bietet.

Ralph Berres

von Frommer Jägersmann (Gast)


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Hmmm... für mich klingt Herr Berres hier irgendwie nicht nach "Null 
Ahnung vom Gerätepark". Nur mal nebenbei.

(Gruß an den anonymen Franz B.)

von Ralph B. (rberres)


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Frommer Jägersmann schrieb:
> Hmmm... für mich klingt Herr Berres hier irgendwie nicht nach "Null
> Ahnung vom Gerätepark". Nur mal nebenbei.
>
> (Gruß an den anonymen Franz B.)

Danke für die Blumen -:)

Aber  kann es sein, das du hier eventuell im falschen Thread gelandet 
bist?

Einen Franz B habe ich hier nie gesehen , wohl aber im Thread Messung 
mit 2 Eingängen am Oszilloskop

Viele Grüße

Ralph Berres

von Black J. (shaman)


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Ok,  danke an die allen,  die versucht hatten,  zu helfen. ;)

So wie es aussieht,  würde ich diese beiden analog Anzeigen nehmen, 
weil die digitale Anzeige,  die ich schon habe,  sind zumindestens für 
mich irgendwie nicht zufriedenstellend.  Die Schnelligkeit von so einer 
Anzeige wäre natürlich wünschenswert. Schade,  dass Chinesen zwar in der 
Lage sind die billige Multimeter im Bereich >10€ herzustellen und 
scheitern bei solchen digitalen Modulen.

von Frommer Jägersmann (Gast)


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Ralph B. schrieb:
> eventuell im falschen Thread gelandet

Naja, stimmt schon. Kleine Verwechslung. Nichtsdestotrotz sind das 
erstens "gehässige", und zweitens (zumindest nach den Posts hier zu 
urteilen) auch noch grundlose Anschuldigungen an Sie.

Allerdings habe ich auch nicht die Beiträge der letzten Jahre 
durchgeackert - man möge mir dies verzeihen. Ich habe einfach etwas 
gegen solcherlei Gebaren. Soll heißen:  WENN´S so wäre, ginge das doch 
auch keinen was an - meine Meinung.

Aber genug OT.

von Ralph B. (rberres)


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Frommer Jägersmann schrieb:
> Nichtsdestotrotz sind das
> erstens "gehässige", und zweitens (zumindest nach den Posts hier zu
> urteilen) auch noch grundlose Anschuldigungen an Sie.

Naja da muss man einfach drüber stehen.

In meiner Meisterausbildung ( Teil Pädagogik ) habe ich gelernt, das man 
niemals eine Person als solches kritisieren soll , sondern immer nur die 
Sache oder das Verhalten. Ich will damit sagen das es unklug ist zu 
sagen.

Du hast keine Ahnung, sondern besser ist konkret den Fehler aufzuzeigen, 
und dabei gleich zu sagen wie es richtig ist.

Wenn man dabei sachlich bleibt, ohne den Zeigefinger zu erheben, hat man 
schon halb gewonnen.

Jedenfalls versuche ich es so zu halten, und Dinge immer sachlich zu 
erklären ohne jemanden ( sogar persöhnlich ) anzugreifen.

Sowas muss man lernen und ist nicht jedermanns Sache. Deswegen kann ich 
ganz gut damit leben, wenn ich auch mal was abbekomme, ob begründet oder 
unbegründet.

Viele Grüße

Ralph Berres

An den TO  Bitte verzeihe mir den Einwurf welches mit dem Thread 
eigentlich nichts zu tun hat.

von Frommer Jägersmann (Gast)


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Ich verstehe... wenn Sie da tatsächlich völlig unberührt sind, war mein 
Einwurf unnötig. (Das kann aber nicht jeder, kühl zu bleiben.) Und 
hiermit verstumme ich dann auch wieder.

Möchte mich ebenfalls entschuldigen, @Black Jack.

von Ralph B. (rberres)


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Frommer Jägersmann schrieb:
> Ich verstehe... wenn Sie da tatsächlich völlig unberührt sind, war mein
> Einwurf unnötig. (Das kann aber nicht jeder, kühl zu bleiben.) Und
> hiermit verstumme ich dann auch wieder.

Trotz allen habe ich mich über Ihre Rückendeckung riesig gefreut.

Ralph Berres

von Harald W. (wilhelms)


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Ralph B. schrieb:

> Es gab aber mal 3stellige Anzeigen mit CA3161 /CA3162 welche man an
> einen Pin mitteilen konnte das sie 96 Messungen/ Sekunde machen. Aber
> halt nur mit einen Messbereich von -99 bis +999 statt -1999 bis +1999

Diese ICs werden aber inzwischen mit Gold aufgewogen. Der kleinere
Meßbereich stört eher nicht, wenn man die bei Netzgeräten typischen
30V/3A messen will.

von Ralph B. (rberres)


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Harald W. schrieb:
> Diese ICs werden aber inzwischen mit Gold aufgewogen. Der kleinere
> Meßbereich stört eher nicht, wenn man die bei Netzgeräten typischen
> 30V/3A messen will.

Deswegen gebe ich meinen Vorrat den ich noch habe auch nicht her.

Die sind in meinen Netzteilen verbaut.

Es gan noch ein IC LD111 die waren in dem E3 Einschub des Rohde&Schwarz 
Swob5 verbaut.

Ralph Berres

von Harald W. (wilhelms)


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Black J. schrieb:

> So wie es aussieht,  würde ich diese beiden analog Anzeigen nehmen,

Für den Strom reichen Zeigermeßinstrumente meist aus. Bei der
Spannung wäre eine digitale Anzeige besser, denn <1% Fehler
ist damit normalerweise kein Problem.

> weil die digitale Anzeige,  die ich schon habe,  sind zumindestens für
> mich irgendwie nicht zufriedenstellend.  Die Schnelligkeit von so einer
> Anzeige wäre natürlich wünschenswert. Schade,  dass Chinesen zwar in der
> Lage sind die billige Multimeter im Bereich >10€ herzustellen und
> scheitern bei solchen digitalen Modulen.

Ich glaube, es ist falsch, alle "Chinesen" in einen Topf zu werfen.
Es gibt sicherlich auch dort Anbieter von Panelmetern mit einer
Genauigkeit besser 1%. Vielleicht hast Du einfach ein Montagsgerät
erwischt.

von MaWin (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Diese ICs werden aber inzwischen mit Gold aufgewogen.

Dabei kann jeder uC mit seinem 10 bit A/D Wandler dasselbe, nur nicht 
pinkompatibel.

von Archie Backe (Gast)


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von MaWin (Gast)


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Harald W. schrieb:
>> zumindestens für mich irgendwie nicht zufriedenstellend.  Die
>> Schnelligkeit von so einer Anzeige wäre natürlich wünschenswert. Schade,
>> dass Chinesen zwar in der Lage sind die billige Multimeter im Bereich
>>>10€ herzustellen und scheitern bei solchen digitalen Modulen.
>
> Ich glaube, es ist falsch, alle "Chinesen" in einen Topf zu werfen.

Da er ja lauthals verschweigt, was ihn nicht zufrieden stellt, ob 
Displayhelligkeit, absolute Genauigkeit, Auflösung, Ziffernanzahl, 
Farbe, Befestigungspunkte, Strombedarf, wird es eh keine Lösung geben, 
manche Leute sind mit nichts zufrieden.

von Manfred (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Für den Strom reichen Zeigermeßinstrumente meist aus. Bei der
> Spannung wäre eine digitale Anzeige besser, denn <1% Fehler
> ist damit normalerweise kein Problem.
Als ich mein Labornetzgerät gebaut habe, waren DVMs noch sehr teuer, 
also hat es zwei Zeiger. Heutzutage würde ich wohl noch immer einen 
Zeiger für den Strom einsetzen, da ist besser erkennbar, wenn der Strom 
zappelt.

Ich habe mich ab etwa 1980 mit Prüf- und Meßtechnik für eine 
Elektronikfertigung beschäftigt, wie sind wir damals bloß mit diesen 
furchtbar ungenauen Zeigern zurecht gekommen? Wir haben uns ordentliche 
Ware gegönnt, aber besser als Klasse 1,5 war nicht realistisch.

Bei mir liegt noch ein Unigor 3s im Schrank, um z.B. den Abschaltpunkt 
einer elektronischen Sicherung zu bestimmen.

von Black J. (shaman)


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MaWin schrieb:

> Da er ja lauthals verschweigt, was ihn nicht zufrieden stellt, ob
> Displayhelligkeit, absolute Genauigkeit, Auflösung, Ziffernanzahl,
> Farbe, Befestigungspunkte, Strombedarf, wird es eh keine Lösung geben,
> manche Leute sind mit nichts zufrieden.

1. die Genauigkeit: Es wird zwar mit 1-2 Punkten in 2. Nachkommastelle 
beworben, aber das stimmt nicht, zu mindestens laut zwei Multimeter.

2. Langlebigkeit:  Aber hier habe ich anscheinend ein Montagsgerät 
erwischt, weil das 2. Modul (V-A Anzeige) läuft problemlos. Das defekte 
war übrigens eine sogenannte 4 bit Anzeige zwei Nachkommastellen bei 
Volt- und Amperemeter.

3. Kalibrieren: Funktioniert nicht wie gewünscht bzw. fast gar nicht

PS: Ich weiß nicht, ob es eventuell wichtig wäre, aber beide digital 
Anzeigen, die ich hatte, hatten einen externen Shunt (0,75mV, 1x20A und 
1x50A). Aber es sollte nur für die Strommessung relevant sein.


PS2: Also meint ihr, dass die analog Anzeigen im Bereicht von 10€(+-) 
pro Messinstrument umbrauchbar sind? d.h. man ist mit solchen Teilen 
(Link unten) besser aufgehoben?
Ebay-Artikel Nr. 141894185701

von schlaubischlumpf (Gast)


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Die 4 1/2 stelligen Module sind mindestens genauer als die
3 1/2 stelligen Baumarktmultimeter.
Fuer genauere Angaben gibt es einen laenglichen Fred im EEVBlog.
Einfach mal danach suchen.

Keine Ahnung warum der TO die nicht mal ansatzweise in seine
Betrachtung einbezogen hat.
Aber: Isr mir ja auch ehrlich gesagt egal...

von Black J. (shaman)


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@schlaubischlumpf

Meinst du unter 4 1/2 Module, das hier:
Ebay-Artikel Nr. 191819688563

Falls nein, kannst du mal ein Link posten.

von W.A. (Gast)


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Icke ®. schrieb:
> Wo ist der Unterschied zwischen einer "schnellen Änderung" und
> "Signalsprüngen"?

Ein Sprung kommt durch jedes Tiefpassfilter durch. Das kann beliebig 
langsam sein.

von MaWin (Gast)


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Black J. schrieb:
> . die Genauigkeit: Es wird zwar mit 1-2 Punkten in 2. Nachkommastelle
> beworben, aber das stimmt nicht, zu mindestens laut zwei Multimeter.

Die Anzahl der Nachkommastellen betreffen die Auflösung, nicht die 
Genauigkeit,.

> 2. Langlebigkeit:  Aber hier habe ich anscheinend ein Montagsgerät
> erwischt, weil das 2. Modul (V-A Anzeige) läuft problemlos.

Die Lebensdauer eines LED Panelmeters mit Gleichstromversorgung liegt 
bei 50 Jahren.

Bei Zeigerinstrumenten löst sich irgendwann der Kleber der 
Spannbyndhalterung, nach 25 Jahren gibt es da Ausfälle.

Und Pabelmeter mit Netzanschluss haben ofg nach 5 Jahren defekte 
Schaktnetzteile.

Dann gäbe es noch LCD Panelmeter, deren Epoxyverklebung der LCD Gläser 
nach 20 Jahren kaputt gehen.

Und solche mit VFD, die nach 10 Jahren Betriebszeit stark ausgeblichen 
sind.

Geht etwas in der Gewährleistungsfrist kaputt, war es schlecht 
hergestellt.

> Das defekte
> war übrigens eine sogenannte 4 bit Anzeige zwei Nachkommastellen bei
> Volt- und Amperemeter.

Was soll 4 bit hier heissen ? Du meinst wohl 4-stellig.

> 3. Kalibrieren: Funktioniert nicht wie gewünscht bzw. fast gar nicht

Du meinst, du kannst bei angelegter Nennspannung mit dem Trimmpoti den 
Wert nicht einstellen oder der richtig eingestellte stimmt schon morgen 
nicht mehr?

von Sebastian S. (amateur)


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Zwei seit ewigen Zeiten bekannte Sachen haben, nach meiner 
unmaßgeblichen Meinung, immer noch Gültigkeit:
Willst Du irgendetwas auf 1,082V einstellen, so ist ein digitaler 
Dingsbums unschlagbar.
Willst Du etwas aufs Minimum oder Maximum abgleichen, so geht nichts 
über eine gute, analoge Anzeige.

Also es gibt keine richtige Antwort, außer: Kommt darauf an was Du 
machen willst.

von oszi40 (Gast)


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Black J. schrieb:
> Vorallem würde mich die Genauigkeit (analog vs. digital) interessieren.

Auch eine 100-stellige digitale Anzeige heißt noch nicht, daß der 
Meßwert stimmt. Es könnte auch falsch gemessen worden sein...
Ergänzend zur digitalen Ziffernanzeige könnte eine Baragraph-Anzeige den 
Zeiger ersetzen um einen Trend besser erkennen zu lassen. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Bargraph-Anzeige

von Sebastian S. (amateur)


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Ich mache mir gelegentlich den Spaß, und lasse ein paar Leute, in einer 
bekannten Schaltung, eine supergenaue Spannungsreferenz, mit einem 
6-stelligen DVM, ausmessen.

In den meisten Fällen bestätigt sich mein Vorurteil:
Wer misst misst Mist!

Die Grenzen bei einem analogen Messinstrument sind natürlich die 
Grundgenauigkeit und die Augenmaßlehre.

von Black J. (shaman)


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@MaWin

>Die Anzahl der Nachkommastellen betreffen die Auflösung, nicht die Genauigkeit,.
Das ist schon klar.  Da wurde eher 1-2 Punkte (aka Zahlenwerte) bzw. 
deren mögliche Abweichung von Etalon gemeint.


Bezüglich  2: Alles schon und gut. Aber du hast vergessen,  dass so ein 
Modul außer einer 7Seg Anzeige auch andere Bauelemente hat und die 
können defekt gehen,  vorallem,  wenn man schon von Anfang an so einen 
Ic erwischt.


So zusagen 2 Stellen nach der Komma und ja das Teil wird als 4 bit 
Anzeige beworben.


Zu 3: Nein,  eher,  dass ich  nicht in der Lage bin,  den Wert (Anzeige) 
präzise (als Referenz ein Multimeter) einzustellen.


@Sebastian S.

Theoretisch würde für mich auch die Genauigkeit eines analogen 
Messinstrumentes ausreichend. Es sei denn,  die sind absolut 
unbrauchbar. Weil Kostenmäßig sind die digitale Anzeige auf jeden Fall 
günstiger.


@oszi40

Zu Bargraph: Wo kriegt man diese Teile? Bei eBay bekomme ich nur die 
digitale Bargraph angezeigt. Von analogen feht da jegliche Spur.

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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Black J. schrieb:
> Zu 3: Nein,  eher,  dass ich  nicht in der Lage bin,  den Wert (Anzeige)
> präzise (als Referenz ein Multimeter) einzustellen.

Dann muss man sich einfach darauf verlassen das diese Anzeigen mal 
werkseitig richtig eingestellt worden. Erfahrungsgemäß ist man dann aber 
verlassen, insbesonders bei Billigteilen wie aus China.
Man muss da schon froh sein wenn sie überhaupt langzeitstabil genug 
sind, und damit kalibrierfähig sind.

Ralph Berres

von ./. (Gast)


Angehängte Dateien:

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> Meinst du unter 4 1/2 Module, das hier:
> Ebay-Artikel Nr. 191819688563

Den Sinn von "4 1/2" hat sich Dir scheinbar noch nicht erschlossen.
Das ist ja auch so ein doppeltes Krueppelteil.

Sowas z.B. ist gemeint:
Red LED 5 Digit DC 0-4.3000-33.000V Digital Voltmeter Voltage Meter Car 
Panel
eBay item number:400490355805

von Harald W. (wilhelms)


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./. schrieb:

> Den Sinn von "4 1/2" hat sich Dir scheinbar noch nicht erschlossen.
> Red LED 5 Digit DC 0-4.3000-33.000V Digital Voltmeter
> Voltage Meter Car Panel

Naja, das sind für mich auch nur 4,5 Stellen, auch wenn "5"
dransteht. Wobei ich nicht weiss, wozu man im Auto die
Batteriespannung mit 1mVAuflösung braucht. Wenn man die in
Netzteilen üblichen 30V mit 3,5 Stellen messen kann, ist
das immerhin schon deutlich besser als die mit den ICL71xx
üblichen 2,5 Stellen mit denen man die 30V messen kann.

von ./. (Gast)


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Wenn Du lesen koenntest, haettest Du feststellen koennen,
das ich immer nur von 4 1/2 Stellen geprochen habe.

Wozu der Chinese denkt, das Mann das brauchen koennte,
tangiert mich eher nicht.

Diese Bauart, inklusive dem verbauten AD-Wandler, wurde
wie schon geschrieben, ueberaus wohlwollend im sonst eher
kritischen EEV-Blog besprochen.

Wenn Dir fuer Deine Netzteile die "schlechtere" Variante
genuegt, kannst Du sie gerne verwenden.
Die "noch schlechtere" Variante mit ICL.... braucht
zudem noch eine nicht auf GND bezogene Versorgungsspannung.

Ich benutzte die 4 1/2 stelligen recht gerne und konnte
an deren Genauigkeit nichts aussetzen.

von Peter D. (peda)


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Was mich an digitalen Multimetern ärgert, ist dieses bescheuerte 
Autorange. Man ist schnell im falschen Meßbereich und übersieht, daß 
statt V mV angezeigt wird.
Mein altes mit Drehschalter habe ich mir leider gehimmelt. Ich habe 
jetzt wenigstens eins, wo man Autorange abschalten kann, d.h. mit einer 
Taste zählt man die Bereiche durch.

von ./. (Gast)


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Nunja, Panelmeter haben im allgemeinen keine Bedienelemente.
Und der Autorange funktioniert bei den 4 1/2-stelligen recht gut.
Es gibt sie aber auch in einer Ausfuehrung von 0-33.000 V.
Vermutlich bestimmt ein winziges Bit im EEPROM wie es sich verhaelt.

Ansonsten gebe ich Dir gerne Recht. Wenn das Multimeter
genug aufloest bleibt es ueberwiegend im 20 V Bereich stehen.
Drehschalter sind bei mir eher unbeliebt. Ich bevorzuge Tasten.

von Helmut S. (helmuts)


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In Netzteilen verwenden alle Hersteller seit mindestens 20 Jahren 
digitale Anzeigen, weil die Kunden das einfach wollen. Analoge Anezeigen 
gibt es da nur noch in Billigstnetzteilen. Der große Vorteil digitaler 
Anzeigen ist die leicht ablesbare Anzeige und die hohe Auflösung. 
Außerdem gibt as da keine Diskussion wegen schief ablesen wie bei den 
Zeigerinstrumenten.

von Ralph B. (rberres)


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./. schrieb:
> Die "noch schlechtere" Variante mit ICL....

bleibt wirklich mal zu überprüfen wie linear die Chinesischen Low-Kost 
Dinger im Vergleich zu den ICL... wirklich sind.

Die ICL... haben jedenfalls eine Linearität von besser 1 Digit. Ob die 
Chinesen das auch können?

Mit dem Nachteil das sie galvanisch getrennte Betriebsspannung benötigen 
gebe ich dir recht.

Was ich vermisse, Gibt es keine Einbauvoltmeter mehr welche so zwischen 
10 und 20 Messwerte /Sekunde ausgeben?

Das wäre mir viel mehr wert als 5 Stellen im Netzteil zu haben.

Die CA3161 CA3162 gibt es ja nicht mehr.

Ralph Berres

von ./. (Gast)


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> Die ICL... haben jedenfalls eine Linearität von besser 1 Digit. Ob die
> Chinesen das auch können?

Es steht Dir frei das Datenblatt des MCP3421 zu konsultieren.

Dahinter haengt ein STM8S003F4P6 der den AD und die LEDs
am laufen haelt.

Den koennte Mann vermutlich auch selbst programmieren.
Fuer eine 16 bit-Conversion waeren 15 Sps moeglich.

von so what (Gast)


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Black J. schrieb:
> ... und ja das Teil wird als 4 bit Anzeige beworben.

Das kann sich dann wohl nur auf die Busbreite für die Anbindung der 
Anzeige beziehen. Bei einer Auflösung von 4 Bit hätte man alleine durch 
die Quantisierung schon eine Unsicherheit von gut 3%.

So tiefgehende technische Kenntnisse beim Verkäufer würden mich 
allerdings sehr wundern.

von Ralph B. (rberres)


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./. schrieb:
> Es steht Dir frei das Datenblatt des MCP3421 zu konsultieren.

Hast du so ein Modul? Oder woher weist du welcher ADC da werkelt?

Bei den Chinesischen Anbietern wird ja in der Regel nicht offengelegt 
welcher AD Wandler verwendet wird. Obendrein hat man keine 
Wahlmöglichkeiten ob man jetzt 16 Bit oder 18 Bit verwenden möchte.

Ralph Berres

von ./. (Gast)


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> Hast du so ein Modul? Oder woher weist du welcher ADC da werkelt?

[x]

von ./. (Gast)


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Wie ich schon schrub vllt einfach mal hier nachlesen:

http://www.eevblog.com/forum/projects/$5-voltmeter-with-5-digit-(0-1mv)-resolution/

von Black J. (shaman)


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Ok, diese 5 digit habe ich noch nicht im Betracht gezogen und wenn die 
Messungen, die auf eevblog gepostet wurden, tatsächlich stimmen, wären 
diese Anzeigen auf jeden Fall gute Messinstrumente.

PS: Ich habe aber nicht ganz verstanden, was es jetzt auf sich hat 
0-33.000V und 0-4.3000-33.000V? Ist jetzt die neue 
Version(0-4.3000-33.000V) besser?

Diese Dinge habe ich dann bei Ali ausgesucht, sogar mit dem Porto ist es 
immer noch günstiger als bei eBay und man hat noch dazu eine breitere 
Farbauswahl.

DC 0-4.3000-33.000V 0.36" Digital Voltmeter three Wires 5 Digit
https://www.aliexpress.com/store/product/Green-LED-display-Color-DC-0-4-3000-33-000V-0-36-Digital-Voltmeter-three-Wires/835957_1320678280.html
6,48€

0.36" Digital Ammeter DC 0-3.0000A Four wires 5 digit
https://www.aliexpress.com/store/product/Home-automation-module-LED-display-Color-0-36-Digital-Ammeter-DC-0-3-0000A-Four/835957_32275906238.html
6,01€

von Manfred (Gast)


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Black J. schrieb:
> PS: Ich habe aber nicht ganz verstanden, was es jetzt auf sich hat
> 0-33.000V und 0-4.3000-33.000V?
Ich vermute mal, dass ab 4,3V der Meßbereich ungeschaltet wird.

Blödsinn ist das allemal, die letzte Stelle wäre 0,01%. Das Gerät, was 
diese Genauigkeit unterhalb deutlich vierstelliger Euro liefert, will 
ich sehen!

von g457 (Gast)


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> Blödsinn ist das allemal, die letzte Stelle wäre 0,01%.

Kein Blödsinn. Auflösung und Genauigkeit sind zwei verschiedene Dinge.

> Das Gerät, was diese Genauigkeit unterhalb deutlich vierstelliger Euro
> liefert, will ich sehen!

HP 34401A oder Keithley 2000, gebraucht, 17025-Kalibrierung inklusive.

HTH

von ./. (Gast)


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Wer die bessere Aufloesung fuer Spannungen < 4.3 V nicht will,
kann ja die Ausfuehrung 0 - 33 V waehlen.


> Ich habe mich ab etwa 1980 mit Prüf- und Meßtechnik für eine
> Elektronikfertigung beschäftigt, wie sind wir damals bloß mit diesen
> furchtbar ungenauen Zeigern zurecht gekommen?

> Blödsinn ist das allemal, die letzte Stelle wäre 0,01%.

Immerhin haben wir nicht mehr 1980.
18 bit-Wandler gibt es in winzigen Gehaeusen fuer einen
Apfel und ein Ei.

Als langzeitstabile Genauigkeit 0.01% bei einem Panelmeter
fuer wenige Eu zu fordern, waere auch ziemlich vermessen.

Aber wie die Messungen aus dem EEV-Blog zeigen, ist es so
schlecht nun auch nicht. Diese kann ich im uebrigen auch
selber nachvollziehen. Meine ersten Module habe ich seit
ca. 2 Jahren im Einsatz und ich kann mich nicht beklagen.
Kohleschichtwiderstaende scheinen an den kritischen Stellen
nicht verwendet worden zu sein und die im MCP3421 enthaltene
Referenz tut ihr uebriges.

Dem Routineeinsatz als Multimeterersatz steht eigentlich
nur der Eingangswiderstand entgegen.

von Black J. (shaman)


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Ich melde mich zurück, da ich gerade die beide Module erhalten habe. Ich 
würde sagen, dass sie auf jeden Fall kein Vergleich ist, zu dem was ich 
vorher benutzt habe.

0.36" Digital Ammeter DC 0-3.0000A Four wires 5 digit car Current Panel 
Meter
https://de.aliexpress.com/item/Home-automation-module-LED-display-Color-0-36-Digital-Ammeter-DC-0-3-0000A-Four/32275906238.html?detailNewVersion=&categoryId=200003817

DC 0-4.3000-33.000V 0.36" Digital Voltmeter three Wires 5 Digit voltage 
Panel meter
https://de.aliexpress.com/item/Green-LED-display-Color-DC-0-4-3000-33-000V-0-36-Digital-Voltmeter-three-Wires/1320678280.html?isOrigTitle=true

Leider gibt es keine Version bis 50V(100V) und bis 5A(10A).

von Werner H. (werner45)


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Mit einem passenden Vorwidersdtand kannst Du den Bereich beliebig nach 
oben erweitern.
Beim Amperemeter brauchst Du einen Parallelwiderstand aus 
Widerstandsdraht.
In Haarnadelform mit einer verschiebbaren Kurzschlußschraube ist er 
abgleichbar.

Gruß   -   Werner

von Lurchi (Gast)


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Mit einem Abgleich des Shunts bzw. Teilers ist es leider nicht so 
einfach getan: Man müsste wenigstens noch den Dezimalpunkt um eine 
Stelle verschieben. Bei einer gemultiplexten Anzeige ist das nicht so 
einfach.

Die Frage wäre da also noch ob man die Software ändern kann oder ggf. 
die Kalibrierung neu starten kann und die dann auch andere Teiler 
akzeptiert.

Der ADC mag eine überraschend genaue Referenz enthalten (im alten 
Datenblatt stehen da 0,05% für den absoluten Wert - neu etwas mehr 
Toleranz). Wegen dem Teiler / Shunt dürfte da aber eine Art Abgleich des 
fertigen Moduls durchgeführt werden: etwa Testsignal (z.B. 10 V oder 2 
A)anlegen und dem µC irgendwie sagen, dass dies zum Abgleich genutzt 
werden soll.

von Peter R. (pnu)


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Vielleicht ist es in den vorangegangenen Beiträgen noch nicht erwähnt, 
ich hab halt nur so etwa 20 durchgelesen.

Meine Meinung:

Zeigermessgeräte nimmt man, um Änderungen zu beobachten oder um auf eine 
schnellen Blick eine Kontrollgröße zu erfassen:

Numerische Tachos oder Drehzahlanzeigen sind beim Auto schon oft vom 
Designer eingeführt worden aber schnell wieder verschwunden.

Ob 70 km/h über- oder unterschritten sind, sieht man aus dem Augenwinkel 
auf dem analogen Tacho und und braucht dazu keinerlei Rechenvorgang. 
auch die Unterschiedung von 5 oder 2 spielt da keine Rolle wie bei 
7-Segment.

Auf  Tafeln mit vielen Messwerten (Steuerzentralen, Cockpits usw.) sind 
die Zeigerinstrumente meist so eingerichtet, dass bei optimalem Wert der 
Zeiger nach oben zeigt.

Digitale Instrumente sind zum Messen geeigneter: wesentlich höhere 
Genauigkeit möglich, leichte Übergabe an Speicher, Steuerungen, 
Datenverarbeitung usw.

von Werner H. (werner45)


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Man braucht also beide - analog und digital.

Das Messen stark verrauschter oder gestörter Signale (z.B. bei der 
Fehlersuche) gelingt nur mit einem Analoginstrument, der Mittelwert des 
Zeigerzappelns ist mit dem Auge gut erkennbar.

Für Messungen an der Grasnarbe (im Rauschen) hat sich ein veraltetes 
Analoginstrument namens Kompensationsschreiber sehr gut bewährt.
Bei geringer Dämpfungseinstellung erhält man ein Rauschband 
aufgezeichnet, das sich mit dem Meßwert verschiebt (addiert). Das Auge 
erkennt den Mittelwert problemlos, die Auswertung erfolgt mit einem 
Maßstab. Hier ist auch eine Messung innerhalb des Rauschpegels 
reproduzierbar möglich!
Die geringe Dämpfung ist wichtig, mit größerer Dämpfung bekommt man nur 
Gekrakel.

Gruß   -   Werner

von Holm T. (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Ralph B. schrieb:
>
>> Es gab aber mal 3stellige Anzeigen mit CA3161 /CA3162 welche man an
>> einen Pin mitteilen konnte das sie 96 Messungen/ Sekunde machen. Aber
>> halt nur mit einen Messbereich von -99 bis +999 statt -1999 bis +1999
>
> Diese ICs werden aber inzwischen mit Gold aufgewogen. Der kleinere
> Meßbereich stört eher nicht, wenn man die bei Netzgeräten typischen
> 30V/3A messen will.


Achwas, halb so wild, google mal nach "C520D" und D34x als Decoder.. 
oder vielleicht besser nach MQE10...alte DDR Ware, aber die bekommt man 
ohne Gold.

@Ralph: Mit Deiner "Linearität +- 1 Digit" für die Digitalgeräte gehe 
ich nicht ganz mit, Linearität ist das Eine, das andere ist der bei AD 
Wandlern prinzipbedingt immer vorhandene Quantisierungsfehler vom +-1 
Digit der immer hinzu kommt. Dazu noch ein Offsetfehler und der TK der 
ganzen Mimik inklusive Referenzquelle.

Das ein Analoginstrument langsam ist kaufe ich so auch nicht ab, es gibt 
welche die deutlich schneller reagieren als die üblicherweise in 
Paneelmetern eingesetzten ADUs.. abhängig davon was der Hersteller für 
eine Dämpfung eingebaut hat. Ein Schnelles Digitalvoltmeter das 
"Würfelhusten" anzeigt zeigt genauso Hausnummern wie ein Drehspulmeßwerk 
das nicht hinterher kommt.

Gruß,

Holm

von Holm T. (Gast)


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Helmut S. schrieb:
> In Netzteilen verwenden alle Hersteller seit mindestens 20 Jahren
> digitale Anzeigen, weil die Kunden das einfach wollen. Analoge Anezeigen
> gibt es da nur noch in Billigstnetzteilen. Der große Vorteil digitaler
> Anzeigen ist die leicht ablesbare Anzeige und die hohe Auflösung.
> Außerdem gibt as da keine Diskussion wegen schief ablesen wie bei den
> Zeigerinstrumenten.


Ja ..suggerierte Genauigkeit im Digitalzeitalter.

Die Frage ist was man messen bzw. wissen will, bei einem Netzteil 
interessiert es mich wenig ob da 5V oder 5,02 Volt raus kommen und wenn 
mich das Ganze dann noch im blau anbrüllt ist mir wie aufs Gerät 
kotzen..

Warum haben sich Quarzuhren mit Analoger Zeigeranzeige wieder etabliert?

Sorry,

Holm

von Holm T. (Gast)


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Peter R. schrieb:
[..]
> Digitale Instrumente sind zum Messen geeigneter: wesentlich höhere
> Genauigkeit möglich, leichte Übergabe an Speicher, Steuerungen,
> Datenverarbeitung usw.

Ja, werden aber mit Nachteilen wie zusätzlich notwendiger (oft 
potentialgetrennter) Stromversorgung erkauft.

Es haben beide Lösungen ihre Berechtigung.

Gruß,

Holm

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