Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LED bei schwankender Gleichspannung betreiben (Spannungsbereich 200V bis 1000V)


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von Egzon R. (xoni345)


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Hallo zusammen !

Ich bräuchte Tipps oder Ideen von euch !
Und zwar geht es darum eine grüne LED zum leuchten zu bringen bei 
schwankender Gleichspannung in dem Spannungsbereich von 200V bis 1000V.

Ich kann keine Festwiderstände benutzen, weil die Spannung ja zwischen 
200V und 1000V schwankt. Ich hab mir gedacht vielleicht könnte ich ein 
Varistor (spannungsabhängiger Widerstand) benutzen, jedoch funktioniert 
er bei der Schaltung nicht, weil dieser bei steigender Spannungen ein 
sinkenden Widerstand hat und bei sinkender Spannung ein steigenden 
Widerstand. Ich bräuchte aber das genau nur andersrum.
Mit einer Spannungsstabilisierung mit einer Z-Diode und Transistor wollt 
ich es auch versuchen, jedoch ist die Verlustleistung zu hoch und es 
wird zu heiß.

Ich bin für jeden Tipp und jede Idee dankbar !

Mit freundlichen Grüßen
xoni345

: Verschoben durch Moderator
von Joachim B. (jar)


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Egzon R. schrieb:
> jedoch ist die Verlustleistung zu hoch und es
> wird zu heiß.

was ist zu heiss?
welche Verlustleistung wäre den genehm?
welcher LED Strom ist denn gewünscht? (oder ist der Strom egal, dann 
sollte wenigstens die Helligkeit und der Winkel genannt werden)

Ich kenne UH LEDs die schon bei 50µA erkennbar zu sehen sind, zwar nicht 
von jedem Winkel und auch nicht in 20m Entfernung unter heller 
Mittagssonne.

50µA an 1000V sind nur 50mW

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@ Egzon Rulani (xoni345)

>Ich kann keine Festwiderstände benutzen, weil die Spannung ja zwischen
>200V und 1000V schwankt.

Ja und? Dann schwankt halt der Strom auch 5:1

>Widerstand. Ich bräuchte aber das genau nur andersrum.

Richtig, du brauchst eine Konstantstromquelle.

>Ich bin für jeden Tipp und jede Idee dankbar !

Beitrag "Re: Spannungsversorgung mit hoher Spannungsdifferenz"

von Joe F. (easylife)


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Egzon R. schrieb:
> Ich bin für jeden Tipp und jede Idee dankbar !

Am besten wäre wohl, das Gerät hätte eine Batterie, und würde die 
200-1000V nur detektieren, und dann die LED aus der Batterie versorgen.

Um was geht es denn hier genau? Warngerät für E-Auto unter Spannung?

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Egzon R. schrieb:
> Und zwar geht es darum eine grüne LED zum leuchten zu bringen bei
> schwankender Gleichspannung in dem Spannungsbereich von 200V bis 1000V.
Wie hell muss die LED sein?
Wenn sie nur "leuchten" muss um im dunklen Schaltschrank erkannt zu 
werden, dann reichen auch 300uA und eine superhelle LED aus. Und das 
wären bei 1000V gerade mal 0,3 W Verlustleistung. Das sollte weggekühlt 
werden können...

von WasWillErDennMachen? (Gast)


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Die Frage ist ja auch - was soll die LED Signalisieren.
Soll sie immer voll leuchten, oder spannungsabhängig weniger stark ?

Ich kenne das z.B. als "Gefahrenanzeige" an DC Zwischenkreisbaugruppen.

von Mike (Gast)


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>Ich kann keine Festwiderstände benutzen, weil die Spannung ja zwischen
>200V und 1000V schwankt.

Hier wäre warscheinlich ein geregelter DC-DC-Wandler die geeignete Wahl, 
z.B.:

http://www.chondatech.com/e_productshow/?227-1000V-UK-photovoltaic-power-supply-for-junction-box-227.html

Wenn es nur eine leuchtende Spannungsanzeige sein soll, wäre eventuell 
auch eine Glimmlampe mit Vorwiderstand geeignet.

von Andrew T. (marsufant)


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Siemens hatte derartiges mal als Spezial-PTC in den zweipoligen 
Spannungsprüfern.

Das ist jetzt wohl alles unter epcos/TDK angesiedelt.

Im Prinzip würde dem TE 2 in Reihe geschaltete Typen 560V AC/800V DC 
helfen, ähnlich:
https://de.tdk.eu/download/1537856/ab335b2067bf7f0f55819b22912d7faa/ptc-icl-pb.pdf

Konkret könnte er einfach mal bei TDK application support wegen der 
exakten Teile anfragen.

von Eberhard H. (sepic) Benutzerseite


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Für 1mA LED-Konstantstrom (mehr wird kaum nötig sein, einfach geeignete 
LED auswählen) diese Schaltung mit einem der 
1000V-Depletion-Mode-MOSFETs* IXTY01N100D (TO-252), IXTU01N100D (TO-251) 
oder IXTP01N100D (TO-220) bestücken und am Ausgang mit 3,3 kOhm belasten 
(damit 1mA fließt): 
http://www.led-treiber.de/html/leds_off.html#HV-Linearregler.

Die LED dann am Besten von GND der gesamten Schaltung (= LED-Anode) nach 
Masse der schwankenden 200V-1000V (= LED-Kathode) legen (also Schaltung 
nebst Lastwiderstand = 1mA-Konstantstromquelle in Serie zur LED). Dann 
liegt die hohe Spannung nur am Drain-Anschluss des MOSFETs.

Zum Testen des Ganzen genügt auch eine niedrige Spannung von >15V.

* Von IXYS gibt es auch noch Depletion-Mode-MOSFETs für höhere Ströme 
und für 1.700V.

: Bearbeitet durch User
von Achim (Gast)


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Gleich oder Wechsel?
1mA oder 10 mal mehr/weniger?

von U. M. (oeletronika)


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Hallo,
> Egzon R. schrieb:
> eine grüne LED zum leuchten zu bringen bei Gleichspannung
> im Spannungsbereich von 200V bis 1000V.
> Mit einer Spannungsstabilisierung mit einer Z-Diode und Transistor wollt
> ich es auch versuchen, jedoch ist die Verlustleistung zu hoch und es
> wird zu heiß.
Wie schon geschrieben, ist die Verlustleistung noch ganz gut 
beherrschbar, wenn man den LED-Strom sehr gering hält. Mit 0,5....1mA 
kann man aber
superhelle LED schon gut benutzen.

Man kann eine klassische einfache Stromquellenschaltung mit Transistor
wie hier machen:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210253.htm

Natürlich muß der Transotor für gut 1000V spannungsfest sein.
Einen Reihenwiderstand, der beim gewünschten Strom knapp 200V wegnimmt, 
entschärft die Sache nur geringfügig.

> Ich bin für jeden Tipp und jede Idee dankbar !
Alternativ kann man auch ganz ohne spezielle Hochspannungs-Bauelemente 
auskommen. Siehe Schaltung im Anhang.

Nachteil: Es wird bei 1000V mehr Verlustleistung umgesetzt, weil dann 
auch der 5-fache Strom fließt.

Die Reihenschaltung von einigen kleineren Widerstandswerten (R1 ...R4 im 
Beispiel verteilt die Verlustleistung, so dass man keinen sehr großen 
hochohmigen Einzelwiderstand benötigt, der womöglich schwer zu 
beschaffen ist. Außerdem wird die Spannungsfestigkeit der einzelnen 
Widerst. nicht so hoch strapaziert. Bei 1000V muß man auch mit Luft und 
Kriechstrecken großzügig dimensionieren.
Gruß Öletronika

von Andrew T. (marsufant)


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Nachtrag zu Epcos:

Typ-Kennzeichnung B59758C0110A070 , bis 1000V DC, in einem Bauelement

von Dirk J. (dirk-cebu)


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Achim schrieb:
> Gleich oder Wechsel?

Steht doch im Eröffnungsbeitrag im 2. Satz!

von Günter Lenz (Gast)


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Soll das eine Kontrollanzeige werden? Dann nimm eine
Glimmlampe, die kannst du mit einem Vorwiderstand
im Megaohm-Bereich betreiben, es entstehen dann nur
wenig Verluste. Wenn du eine Hilfsspannung, vielleicht 5V
zu verfügung hast, würde ich die LED und Vorwiderstand
(berechnet für 5V) mit einem Transistor schalten.
Der Basiswiderstand kann dann auch im Megaohm-Bereich
sein.

von Dirk J. (dirk-cebu)


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Günter Lenz schrieb:
> Dann nimm eine Glimmlampe

Steht auch im Eröffnungsbeitrag im 2. Satz!
Egzon R. schrieb:
> geht es darum eine grüne LED zum leuchten zu bringen

Scheinbar liest hier niemand mehr die Infos des TO.

: Bearbeitet durch User
von Frank (Gast)


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Dirk J. schrieb:
> Günter Lenz schrieb:
>> Dann nimm eine Glimmlampe
>
> Steht auch im Eröffnungsbeitrag im 2. Satz!
> Egzon R. schrieb:
>> geht es darum eine grüne LED zum leuchten zu bringen
>
> Scheinbar liest hier niemand mehr die Infos des TO.

Ja, mag sein, aber der TO hat schon auf mind. dreimaliges Nachfragen, 
was es denn eigentlich werdn soll, nicht geantwortet. Da lohnt es sich 
einfach nicht, etwas dazu zu schreiben. Wer nicht will, der hat schon 
...

von Homo Habilis (Gast)


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Frank schrieb:
> auf mind. dreimaliges Nachfragen,
> was es denn eigentlich werdn soll, nicht geantwortet

Das ist ja eigentlich das Wichtigste. Meistens wäre die (bessere oder 
einzige) Lösung was ganz anderes, als die Fragesteller denken.

Weshalb auch Vorschläge in andere Richtungen legitim sind.

Aber ohne diese Info leider zumeist auch "fürn A...".

von oszi40 (Gast)


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Egzon R. schrieb:
> grüne LED in dem Spannungsbereich von 200V bis 1000V

Wir wissen immer noch nicht warum. Einfachste, robuste Ersatzlösung wäre 
Glimmlampe mit AUSREICHEND spannungsfesten Vorwiderstand oder 
-widerständen.

von Manfred (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Egzon R. schrieb:
>> grüne LED in dem Spannungsbereich von 200V bis 1000V
> Wir wissen immer noch nicht warum. Einfachste, robuste Ersatzlösung wäre
> Glimmlampe mit AUSREICHEND spannungsfesten Vorwiderstand oder
> -widerständen.
Du hättest lieber spannungsfest unterstreichen sollen.

Die Zeit der Glimmlampe sehe ich als vergangen an. Hier ist neulich ein 
Nachtlicht an Altersschwäche verstorben, Glimmlampe mit 150kOhm. Da sind 
nun zwei weiße LEDs antiparallel und ein größerer Vorwiderstand drin, 
bei 0,4mA kommt fast noch zuviel Licht raus.

Gerechnet spart das rund 1kWh pro Jahr ein, damit amortisieren sich 
sogar die Umbaukosten von unter 10 cent :-)

Seine 1000V sind etwas unhandlich, das gibt ja 1 Watt pro Milliampere, 
wenn man mit Längsregelung /-widerstand arbeitet. Grüne LED, die wird 
eher 5 oder mehr mA haben wollen, um halbwegs gut sichtbar zu sein. 
Einen Schaltregler für 1000V-Input gibt's nicht beim Chinesen, mir fällt 
als Lösungsansatz eher wenig ein.

Also: Suche bipolaren Transistor im TO-220 oder TO-3 mit 1200V UCE?

von oszi40 (Gast)


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Manfred schrieb:
> Also: Suche bipolaren Transistor im TO-220

Also 5 mA entspricht 5 Watt bei 1kV verheizen und hoffen daß nie eine 
Spannungsspitze den Transistor killt? Der mechanische Aufbau wird nicht 
besser als ein paar geeignete Widerstände.

von THOR (Gast)


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3 Schaltregler-Wandwarzen in Reihe schalten ^^

von Egzon R. (Gast)


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Ja also der Transistor wird viel zu heiß bei der Menge an Widerstand. 
Also die LED dafür sein, dass eine Funktion zeigt, das diese Funktion 
halt an ist.
Durch die LED soll ein Strom von 20mA fließen

Ich bin dabei ein Fehlersimulator, der einen Isolationfehler simulieren 
soll zu bauen. Dieser soll zwischen einer PV- Anlage und Wechselrichter 
(DC Seite) gesteckt werden. Die LED soll zeigen, dass der Fehler 
simuliert wird bzw. Das Gehäuse wo die Schaltung drinne ist, das diese 
an ist. Deswegen kann ich nicht Wiederstände oder Transistoren da rein 
setzen weil die zu heiß werden und die wärme kann von dem kleinen 
Gehäuse nicht raus.

Sorry für die späte Rückmeldung! Hatte noch einiges zu tun.

Viel Grüße
Egzon

von Falk B. (falk)


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@Egzon R. (Gast)

>Ja also der Transistor wird viel zu heiß bei der Menge an Widerstand.

Unsinn.

>Also die LED dafür sein, dass eine Funktion zeigt, das diese Funktion
>halt an ist.

Dafür braucht man keine 20mA, weniger als 1mA ist für eine ultrahelle 
LED ausreichend.

>Durch die LED soll ein Strom von 20mA fließen

>Ich bin dabei ein Fehlersimulator, der einen Isolationfehler simulieren
>soll zu bauen. Dieser soll zwischen einer PV- Anlage und Wechselrichter
>(DC Seite) gesteckt werden. Die LED soll zeigen, dass der Fehler
>simuliert wird bzw. Das Gehäuse wo die Schaltung drinne ist, das diese
>an ist. Deswegen kann ich nicht Wiederstände oder Transistoren da rein
>setzen weil die zu heiß werden und die wärme kann von dem kleinen
>Gehäuse nicht raus.

Dann wird das wohl nix.

Keine Arme, keine Kekse.

Dream on my little boy ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=JMTZiY8IKH4&list=PLHizIya0XqkfQcvWiOPFUEvVUChB-z8Vu&index=5

von M. K. (sylaina)


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Egzon R. schrieb:
> Ich bin für jeden Tipp und jede Idee dankbar !

Komparator bauen, wenn 200 V oder mehr am "Eingang" anliegen muss der 
Ausgang high werden, sinds weniger dann muss er low werden. z.B. wie im 
Anhang mit R1 = 910 Ohm und R2 = 10 Ohm. Die Vergleichsspannung muss 
dann nur auf ca. 2.174 V eingestellt werden.

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Also: Suche bipolaren Transistor im TO-220
> Also 5 mA entspricht 5 Watt bei 1kV verheizen und hoffen daß nie eine
> Spannungsspitze den Transistor killt? Der mechanische Aufbau wird nicht
> besser als ein paar geeignete Widerstände.
Was wollte ich bloß mit "Seine 1000V sind etwas unhandlich" ausdrücken? 
Und natürlich, mit "Spannungsspitze" hast Du vollkommen recht, auf 
dieser Spannungsebene sind sie schwer beherschbar.

Egzon R. schrieb:
> Ja also der Transistor wird viel zu heiß bei der Menge an Widerstand.
> Also die LED dafür sein, dass eine Funktion zeigt, das diese Funktion
> halt an ist.
> Durch die LED soll ein Strom von 20mA fließen
Die Physik ist gegen Dich. Deine LED hat 2 oder 3 Volt, egal - bei 1000V 
Eingang und 20mA musst Du am Vorwiderstand 20Watt verheizen.

Schaue Dir weiße und blaue LEDs an, ich habe hier blaue 3mm, die ich 
schon bei 0,5mA als deutlich hell empfinde. Würde ich diese mit 400 kOhm 
anschalten, gäbe das bei 1000 Volt dann 2,5mA entsprechend 2,5 Watt, das 
wäre beherrschbar.

von Friedhofsgärtner (Gast)


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Egzon R. schrieb:
> Deswegen kann ich nicht Wiederstände

Versuchs mit Widerständen wieder.

von Bernd K. (bmk)


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Egzon R. schrieb:
> Durch die LED soll ein Strom von 20mA fließen

Klar, eine 20mA LED muss mit einem Strom von 20mA betrieben werden.
Das geht nicht anders, weil es ja eine 20mA LED ist.

Analogie (hinkt natürlich):
Ich muss mit einem KFZ, das mit 200 km/h angegeben ist, durch eine
Fußgängerzone fahren. Wie kriege ich die Fußgänger dazu, möglichst
schnell zur Seite zu springen?

Klar: Gas wegnehmen ist gemäß TO keine Option.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Egzon R. schrieb:
> Durch die LED soll ein Strom von 20mA fließen
Eine halbwegs aktuelle LED brennt dir bei 20mA das Augenlicht weg.

> Ich bin dabei ein Fehlersimulator, der einen Isolationfehler simulieren
> soll zu bauen.
Was ist sonst noch in diesem Gerät? Wird dieses Gerät sonst noch 
irgendwie versorgt oder muss die Versorgung aus den 200..1000V 
erfolgen?

von THOR (Gast)


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Lothar M. schrieb:

>> Ich bin dabei ein Fehlersimulator, der einen Isolationfehler simulieren
>> soll zu bauen.
> Was ist sonst noch in diesem Gerät? Wird dieses Gerät sonst noch
> irgendwie versorgt oder muss die Versorgung aus den 200..1000V
> erfolgen?

Oder um das mal abzukürzen: Erstelle mal ein Blockschaltbild des 
Gesamtsystems und nenne uns die Anforderderungen an das Teilsystem 
"1000V LED".

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Manfred schrieb:
> Hier ist neulich ein
> Nachtlicht an Altersschwäche verstorben, Glimmlampe mit 150kOhm.

Das ist auch eine Sauerei, damit wird das arme kleine Dings völlig 
überfahren. 680k sind da deutlich besser geeignet und die Glimmlampe 
leuchtet nahezu genauso hell.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Manfred schrieb:
> Die Zeit der Glimmlampe sehe ich als vergangen an.

ja offensichtlich, mein Plattenspieler (BJ 1975) läuft immer noch 
Klasse, aber oh Schreck als ich genauer hin sah, die Stroboleuchte 
(Glimmlampe) ist aus!

Hat wohl weniger lange gehalten als die Mechanik und die Motorsteuerung.

von Harald W. (wilhelms)


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oszi40 schrieb:

> Egzon R. schrieb:
>> grüne LED in dem Spannungsbereich von 200V bis 1000V
>
> Wir wissen immer noch nicht warum. Einfachste, robuste Ersatzlösung wäre
> Glimmlampe mit AUSREICHEND spannungsfesten Vorwiderstand oder
> -widerständen.

Naja, Glimmlampen im Dauerbetrieb (Treppenhaustaster)sind
nach 5...10Jahren hin (Kolben schwarz). Ich glaube, LEDs
halten inzwischen länger. Wir wissen allerdings nicht, ob
der TE wirklich Dauerbetrieb benötigt.

von eProfi (Gast)


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> Naja, Glimmlampen im Dauerbetrieb (Treppenhaustaster)
> sind nach 5...10 Jahren hin (Kolben schwarz).
Das liegt am Wechselstrom. Die GL muss pro Sekunde 100 mal zünden.
nach 10 Jahren sind das 10*365,25*24*3600*100 = 31.557.600.000
Bei jeder Zündung wird etwas Elektrodenmaterial weggesputtert.
Da wäre ich auch schwarz.
Bei Gleichstrom halten die ewig. Siehe unmultiplexte Nixies.

Zum Siemens-PTC, an den hatte ich gedacht. Allerding würde ich auf jeden 
Fall einen normalen R in Reihe schalten, damit beim Anklemmen kein zu 
hoher Strom fließt (parasitäre Kapazitäten). Evtl. eine Transzorb-Diode 
o.ä dazu als Zwischenschritt.

von Peter D. (peda)


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Anbei mal ne einfache Schaltung für ne Spar-LED.
Der Trick ist die Abwärtswandlung (Drossel) und dadurch leuchtet sie 
schon bei <1mA recht hell.
Für R1 nimm bei 200V Widerständen 6*100k/0,5W in Reihe und schon geht es 
bis 1000V.
Bei 200V ist sie zwar dunkler, aber immer noch gut zu sehen.

Man kann die Werte bestimmt noch optimieren (Tastverhältnis, Frequenz).

von Manfred (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Eine halbwegs aktuelle LED brennt dir bei 20mA das Augenlicht weg.
Ich kenne hohe Wirkungsgrade von weiß und blau, grüne LEDs habe ich 
schon ewig nicht mehr gekauft. Kommen die inzwischen tatsächlich in 
ähnliche Bereiche?

Joachim B. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Die Zeit der Glimmlampe sehe ich als vergangen an.
> ja offensichtlich, mein Plattenspieler (BJ 1975) läuft immer noch
> Klasse, aber oh Schreck als ich genauer hin sah, die Stroboleuchte
> (Glimmlampe) ist aus!
Oh, ein Edelteil, mein Dual 1210 oder 1215 hatte sowas nicht. Ich hoffe, 
Du hast sowas noch im Vorrat.

> Hat wohl weniger lange gehalten als die Mechanik und die Motorsteuerung.
Ja, man gab sich Mühe, ordentlich zu bauen.

In ein paar Jahren kennt niemand mehr eine Stroboskopscheibe, weil diese 
dank ESL und LED schon jetzt nicht mehr benutzbar ist.

von Schreiber (Gast)


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Manfred schrieb:
> In ein paar Jahren kennt niemand mehr eine Stroboskopscheibe, weil diese
> dank ESL und LED schon jetzt nicht mehr benutzbar ist.

Stroboskopscheibe und LED funkioniert sehr gut. Billige LED-Lampen 
verwenden ein Kondensatornetzteil und flimmern daher mit 100Hz.

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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mal wieder Topic:


Egzon R. schrieb:
> Ich bin dabei ein Fehlersimulator, der einen Isolationfehler simulieren
> soll zu bauen. Dieser soll zwischen einer PV- Anlage und Wechselrichter
> (DC Seite) gesteckt werden. Die LED soll zeigen, dass der Fehler
> simuliert wird bzw. Das Gehäuse wo die Schaltung drinne ist, das diese
> an ist.

Wieviel Strom fließt denn da? Also nicht durch die Led, sondern über die 
Leitung.

von U. M. (oeletronika)


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Hallo,
> Manfred schrieb:
>> Eine halbwegs aktuelle LED brennt dir bei 20mA das Augenlicht weg.
> Ich kenne hohe Wirkungsgrade von weiß und blau, grüne LEDs habe ich
> schon ewig nicht mehr gekauft. Kommen die inzwischen tatsächlich in
> ähnliche Bereiche?
Weiße LED werden eh mit den extrem effizienten blauen LED-Chips gemacht.

Bei den grünen LED gibt es ein spezifisches halbleiter-physikalisches 
Problem, das sogenannten "Greengap". Das gilt aber nur für die 
Wellenlängen um 570nm. Hier beschrieben, siehe auch speziell auf S.8
https://www.ifkp.tu-berlin.de/fileadmin/i1/Kneissl/IS08_green-gap_JK.pdf

Alternativ gibt es aber seit einigen Jahren LED im Breich um 
520...530nm. Die leuchten aber mit einem anderen Grün (-> sehr satt, 
blau-grün), auch als sogenanntes Verkehrsgrün bezeichnet und nicht wie 
bei 570nm sehr nah am Gelb.

> In ein paar Jahren kennt niemand mehr eine Stroboskopscheibe, weil diese
> dank ESL und LED schon jetzt nicht mehr benutzbar ist.
Für CD und DVD braucht man das nicht und für MP3 vom Chip erst recht 
nicht.

Mit ausreichender Helligkeit funktioniert das aber allemal noch, auch 
wenn die Beleuchtung flackert. Nur  mit Glimmlapen wird das nicht so 
doll mit der Helligkeit.
Gruß Öletronika

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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U. M. schrieb:
> Bei den grünen LED gibt es ein spezifisches halbleiter-physikalisches
> Problem, das sogenannten "Greengap". Das gilt aber nur für die
> Wellenlängen um 570nm. Hier beschrieben, siehe auch speziell auf S.8
> https://www.ifkp.tu-berlin.de/fileadmin/i1/Kneissl/IS08_green-gap_JK.pdf
Interessante Ausarbeitung, danke für den Link!
Der Tabelle zufolge müsste dunkelgrün also fast die gleiche Helligkeit 
wie blau erreichen. Irritiert bin ich über den Wert von Hellrot - ich 
sollte mir ein paar aktuelle Spielmuster kaufen. Schade, dass im pdf 
weder Datum noch Firma benannt sind - vermute mal TU Berlin.

> Alternativ gibt es aber seit einigen Jahren LED im Breich um
> 520...530nm. Die leuchten aber mit einem anderen Grün (-> sehr satt,
> blau-grün), auch als sogenanntes Verkehrsgrün bezeichnet und nicht wie
> bei 570nm sehr nah am Gelb.
Ich hatte mal ein grün beleuchtetes Autoradio, wo eine LED Aussetzer 
hatte. Da haben Grüne aus dem Bastelbestand weder farblich noch von der 
Helligkeit gepasst und die "hellen" von R* hatten eine sichtbar andere 
Lichtfarbe als mein älterer Bestand.

>> In ein paar Jahren kennt niemand mehr eine Stroboskopscheibe, weil diese
>> dank ESL und LED schon jetzt nicht mehr benutzbar ist.
> Für CD und DVD braucht man das nicht und für MP3 vom Chip erst recht
> nicht.
Grins!

> Mit ausreichender Helligkeit funktioniert das aber allemal noch, auch
> wenn die Beleuchtung flackert.
Hier im Haus haben alle LED-Lampen elektronische Wandler, da erwarte ich 
keine 50Hz mehr im Licht. Wäre mal zu probieren.

von Joachim B. (jar)


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Manfred schrieb:
> Oh, ein Edelteil, mein Dual 1210

meiner 701 dd(1975 vom ersten Gesellennetto 1500,- DM), nie 
Riemenprobleme, alle 144 Transistoren treiben noch den direct drive :)

http://old-fidelity.de/thread-5810-post-409463.html#pid409463

ist nicht meiner, das einzige Problem bei meinem ist die Armautomatik, 
aber Handbetrieb geht ja auch solange der Gleichlauf stimmt.

: Bearbeitet durch User
von Werner (Gast)


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Manfred schrieb:
>> Mit ausreichender Helligkeit funktioniert das aber allemal noch, auch
>> wenn die Beleuchtung flackert.
> Hier im Haus haben alle LED-Lampen elektronische Wandler, da erwarte ich
> keine 50Hz mehr im Licht. Wäre mal zu probieren.

Selbst Leuchstoffröhren haben schon 100Hz.

von wackelkontakt (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> meiner 701 dd
> alle 144 Transistoren treiben noch den direct drive :)

Warum so viele, wurde dort versehentlich ein 100-Transistor-Sortiment 
von Pollin hinein geschüttet oder kleben die zum auswuchten am 
Plattenteller?

von THOR (Gast)


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Werner schrieb:
> Manfred schrieb:
>>> Mit ausreichender Helligkeit funktioniert das aber allemal noch, auch
>>> wenn die Beleuchtung flackert.
>> Hier im Haus haben alle LED-Lampen elektronische Wandler, da erwarte ich
>> keine 50Hz mehr im Licht. Wäre mal zu probieren.
>
> Selbst Leuchstoffröhren haben schon 100Hz.

Aber nicht mit EVG. Dann haben die eher 15 kHz, sieht man an rotierenden 
Maschinen sehr schön.

von Joachim B. (jar)


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wackelkontakt schrieb:
> Warum so viele,

wenn ich den Plan noch richtig im Kopf habe treiben 144 Transistoren die 
72-polige Motorwicklung.

Ist ewig her aber ich hatte 'damals' den Schaltplan bewundert und 
'wertig' schien das Teil auch zu sein 1500,-DM waren 1975 kein 
Pappenstil.

http://www.dual-doktor.de/ueber-uns-2/unser-archiv/dual-701-plattenspieler
http://www.hifimuseum.de/der-dual-701.html
Es war 1973 zur Hannover Messe der erste DUAL Hifi- Einzelspieler mit 
einem direkt angetriebenen Motor. Und alles hier war vom Feinsten.

mal nachsehen

finde ich nicht mehr war so ein Schnittbild, aber vielleicht täusche ich 
mich auch.

: Bearbeitet durch User
von U. M. (oeletronika)


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Hallo,
> Manfred schrieb:
> Irritiert bin ich über den Wert von Hellrot
bei den roten LED spielt noch etwas anders eine große Rolle, nämlich die 
spektrale Augenempfindlichkeit.
https://de.wikipedia.org/wiki/V-Lambda-Kurve
Die allerersten klassischen LED im Bereich von 650nm liegen schon recht 
weit am Rand des sichtbaren Rotbereichs. Die erscheinen trotz 
ordentlicher lichtleistung oft eher mau.
Dagegen werden die LED im Bereich um 625...630nm bei gleicher 
Lichtleistung schon viel heller wahrgenommen.
Gruß Öletronika

von U. M. (oeletronika)


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Hallo,
> THOR schrieb:
> Aber nicht mit EVG. Dann haben die eher 15 kHz, sieht man an rotierenden
> Maschinen sehr schön.
an rotierenden Maschinen sind die 50Hz bzw. 100Hz ein viel größeres 
Problem, weil das oft ziemlich genau mit der Drehfrequenz übereinstimmt 
(oder ganzen Teilern/Vielfachen).

Bei EVG mit den genannten hohen Frequenzen ist das Flackern im Licht von 
Leuchtstoffröhren kaum nachweisbar.
Das habe ich schon mit Photoempfänger und Oszi geprüft.
Nur nach dem Kaltstart sieht man noch einiges an Flackern, aber wenn die 
Röhren warm geworden sind, ist es fast vollständig weg.
Gruß Öletronika

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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U. M. schrieb:
> Die allerersten klassischen LED im Bereich von 650nm liegen schon recht
> weit am Rand des sichtbaren Rotbereichs. Die erscheinen trotz
> ordentlicher lichtleistung oft eher mau.
> Dagegen werden die LED im Bereich um 625...630nm bei gleicher
> Lichtleistung schon viel heller wahrgenommen.

Hier gibt das noch ein paar MV5054 von 1979, 660nm. Um 2 mcd bei 10mA 
:-) Etwa 10 Jahre jünger sind die HLMP-3315 bei 635nm.

Farbige LEDs habe ich schon ewig nicht mehr gekauft, seit weiß bezahlbar 
geworden ist, sind meine Kontrollampen weiß und zum Teil deutlich unter 
1mA.

Um mal zum Ursprung zurück zu kehren: Welchen Strom würdest Du aktuell 
für seine grüne Kontroll-LED ansetzen?

von THOR (Gast)


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U. M. schrieb:
> Hallo,
>> THOR schrieb:
>> Aber nicht mit EVG. Dann haben die eher 15 kHz, sieht man an rotierenden
>> Maschinen sehr schön.
> an rotierenden Maschinen sind die 50Hz bzw. 100Hz ein viel größeres
> Problem, weil das oft ziemlich genau mit der Drehfrequenz übereinstimmt
> (oder ganzen Teilern/Vielfachen).
>
> Bei EVG mit den genannten hohen Frequenzen ist das Flackern im Licht von
> Leuchtstoffröhren kaum nachweisbar.
> Das habe ich schon mit Photoempfänger und Oszi geprüft.
> Nur nach dem Kaltstart sieht man noch einiges an Flackern, aber wenn die
> Röhren warm geworden sind, ist es fast vollständig weg.
> Gruß Öletronika

Also ich sehe da schöne Muster auf der sich drehenden Scheibe meiner 
Flex. Und ja, es ist definitiv ein EVG, ich hab das Ding da aufgehängt.

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