Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Lötmaterial: Draht und Flussmittel - Beratung


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von Martin D. (matches)


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Guten Abend,

nun habe ich die lange erträume Lötstation. Eine Weller PU81.
Damit komme ich schon wesentlich besser zurecht als mit der ganz
billigen, die einfach über ein Dimmer "geregelt" wird.

Allerdings habe ich Bleifreies Lot, damit komme ich nicht so gut 
zurecht.
Als ich das angeschafft habe, wusste ich noch nicht, dass es schlechter
zu Löten geht.

In nem anderen Thema dazu habe ich erfahren, dass Sn60Pb38Cu2 das "gute 
alte"
ist? Dann würde ich wohl auch sowas suchen.
Außerdem scheint Flussmittel und Entlötlitze eine Sinnvolle Investition 
zu sein. Hier kenne ich mich ja nun überhauptnicht aus.
Und wie stark der Draht sein sollte weiß ich auch nicht.

Die Anforderungen:
-Häufig 2,5 mm^2 Kupferlitze
-Selten 4 mm^2 oder auch 1,5 mm^2 Kupferlitze
-Verschiedene Drähte (Frequenzweichen für Lautsprecher, deshalb auch die
 dicke Litze) von unter 1 mm bis 2 mm oder mehr Durchmesser.
-Typische Durchsteckbauteile in Rasterplatinen
-jetzt mal einen SOP (Temperatursensor, einen TSSOP 8 habe ich schon
 kaputt gemacht, weil es mit dem Löten nicht geklappt hat.)

Die Fragen:
-Welches Lötzinn nehme ich am besten in welchen Stärken?
 Es ist rein Hobbymößig, kann also Bleihaltig sein.
-Was für ein Flussmittel empfiehlt sich?
-Was für eine Entlötlitze? (Die Frage kommt eigentlich aus dem Artikel
 zum SMD-Löten)
-Welche Lötspitzen sind für Einsätze mit dem WPS80 geeignet?

Grüße

Maritn

von someone (Gast)


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Martin D. schrieb:
> -Welches Lötzinn nehme ich am besten in welchen Stärken?

Kommt ein wenig darauf an, was du willst. Ob du mit dem Lötkolben 
4mm^2-Litze noch gut verlöten kannst, musst du mal herausfinden. Ich 
behaupte aber, dass du damit leistungsmäßig schon an die Grenze kommst.

Für so große Lötungen kann es gerne dickes Lötzinn mit 1mm oder 1.5mm 
sein. Bleifreies braucht einfach nur eine höhere Temperatur als 
bleihaltiges. Das Lötzinn selbst ist bei Kabeln relativ unkritisch, da 
diese sehr unempfindlich sind.
Verbleites Lötzinn mit Kupferzusatz ist heutzutage nicht unbedingt so 
toll, das greift die Spitzen an. Sn60Pb40 ist sehr kostengünstig, meines 
Erachtens nach besser (da eutektisch) sind aber Sn63Pb37 und 
Sn62Pb36Ag2. Beim enthaltenen Flussmittel kommt es ein wenig darauf an. 
Halogenhaltige Flussmittel und höher aktivierte Flussmittel sind 
ziemlich widerlich (u.a. nicht besonders gesund), funktionieren aber 
sehr gut. Für frische Kabel reichen auch normale halogenfreie 
no-clean-Flussmittel.

Für SMD brauchst du allerdings kleineres Lötzinn. 0.5mm ist dabei gut, 
die Legierung eigentlich egal. Achte aber darauf, ein 
No-Clean-Flussmittel zu erhalten. Ich kann das Sn62Pb36Ag2 von Felder 
empfehlen, das nutze ich für sehr viel und hatte noch keine Probleme 
damit.

Bleifrei finde ich das Amasan BF32-3 total gut. Es ist wirklich 
unproblematisch, man muss allerdings die Temperatur etwas erhöhen. Für 
Anfänger ist das nicht so gut, da man mit der falschen Technik schnell 
Bauteile durch zu langes Löten beschädigt. Mit etwas Übung lötet man 
aber sowieso so kurz, dass die höhere Temperatur auch kein Problem mehr 
darstellt.

> -Was für ein Flussmittel empfiehlt sich?

Naja, kommt halt darauf an. Für deinen Lautsprecherbau ist es eigentlich 
egal, solange das Flussmittel nicht gerade aus dem Sanitär-Bereich 
kommt. Deine Kabel sind so dick, bis das Flussmittel die mal 
durchkorrodiert hat, interessiert sich wahrscheinlich niemand mehr 
dafür. Wenn du frische Kabel verwendest, einfach gutes 
no-clean-Flussmittel benutzen. Für leicht oxidierte Kabel brauchst du 
fiesere Sachen. Besonders günstig (und auch nicht schlecht) wird es mit 
Kolophonium, das du in Alkohol auflöst. Das ist altbewährt und 
weitgehend unproblematisch.

Für SMD-Arbeiten bevorzuge ich Flussmittelgel. Das Edsyn FL-22 ist gut 
und gut erhältlich. Amtech-Flussmittel ist auch super, das ist aber 
nicht leicht erhältlich (Unter den mir bekannten Händlern wird es 
lediglich von TME geführt). Finger weg von ebay und co, dort gibt es die 
Amtech-Flussmittel leider vorwiegend als Fälschung. Und ja, 
Flussmittelgel ist leider sehr teuer. Man braucht aber auch nicht so 
viel.

> -Was für eine Entlötlitze? (Die Frage kommt eigentlich aus dem Artikel
>  zum SMD-Löten)

Der Artikel ist total schlimm, die Entlötlitzenmethode überhaupt nicht 
empfehlenswert. Die Bauteile werden dabei viel zu warm und die nachher 
verbleibende Menge Lötzinn ist oft zu gering. Besser: Pins einzeln 
anlöten (ist bei einem SO-8 jetzt nicht besonders schwierig), oder mit 
einer geeigneten Spitze die Pinreihen am Fuße der Pins abfahren, nachdem 
man ordentlich Flussmittel aufgetragen hat.
Entlötlitze kann aber trotzdem nicht schaden, sowas braucht man immer. 
Kauf dir einfach zwei Packungen, einmal eine etwas breitere, einmal eine 
etwas schmalere. Ich mag Litze, die 2.5mm bis 3mm breit ist. Ist aber 
eine Geschmacksfrage

> -Welche Lötspitzen sind für Einsätze mit dem WPS80 geeignet?

Das sollte die LT-Serie sein. Da hast du Glück, dafür gibt es sehr viele 
Spitzen, die auch noch relativ günstig sind.
Empfehlenswert ist hier jedenfalls, für deine Kabel die dickste 
Meißelspitze zu kaufen, die es gibt.
Für allgemeine Lötaufgaben finde ich die Meißelspitzen mit 2mm bis 2.5mm 
Breite optimal. Damit kann man auch mal ein oder zwei SMD-Bauteile 
löten, wenn man keine Lust hat, die Spitze zu wechseln.
Für SMD empfehle ich eigentlich drei Spitzen:
1. LT-GW: Hohlkehle/Lotdepot. Die hat eine Einbuchtung, in die man 
Lötzinn gibt. Wenn man damit über eine Pinreihe fährt, die mit 
Flussmittel bestrichen ist, wandert das Lötzinn in genau passender Menge 
auf die Pins. Faszinierend.
2. LT-KN: Messerspitze. Damit kann man sehr schnell QFPs und TSSOPs 
einlöten, aber auch bedrahtete Bauteile wie Steckerleisten und 
Buchsenleisten und alles, was viele Pins in einer Reihe hat.
3. LT-1SC: Sehr kleine Meißelspitze (0.4mmx0.15mm). Das ist die, die du 
willst, wenn du einzelne SMD-Pins nochmal nachlöten musst. Oder 
SMD-Bauteile Pin für Pin einlöten willst.
4. Noch eine Meißelspitze mit 1.5mm bis 2.5mm, je nach Geschmack.

von Max G. (l0wside) Benutzerseite


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Es gibt aber auch bleifrei und bleifrei. Ich verwende das Amasan BF32-2 
(von Display 3000) und wüsste nicht, warum ich zurück zu bleihaltig 
sollte.

N.B.: bin weder mit Amasan noch mit Display 3000 irgendwie verbandelt.

von Werner M. (Gast)


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someone schrieb:
> Für SMD brauchst du allerdings kleineres Lötzinn. 0.5mm ist dabei gut,
> die Legierung eigentlich egal.

Für Drag-Soldering ist die Stärke der Lötzinns ziemlich egal
https://youtu.be/5uiroWBkdFY?t=105

Bei Einzellötstellen ist das eher relevant, damit man nicht zu viel Zinn 
auf einmal mobilisiert - da ist 0.5mm wirklich zu empfehlen.

von Gerd E. (robberknight)


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someone schrieb:
> Entlötlitze kann aber trotzdem nicht schaden, sowas braucht man immer.
> Kauf dir einfach zwei Packungen, einmal eine etwas breitere, einmal eine
> etwas schmalere. Ich mag Litze, die 2.5mm bis 3mm breit ist. Ist aber
> eine Geschmacksfrage

Entlötlitze ist auf jeden Fall praktisch da zu haben. Hier gibt es aber 
ganz enorme Qualitätsunterschiede. Ich kenne nur die von Chemtronics die 
wirklich taugt.

Siehe:
Beitrag "Gute Entlötlitze vermisst"

von Oli (Gast)


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Max G. schrieb:
> Es gibt aber auch bleifrei und bleifrei. Ich verwende das Amasan BF32-2
> (von Display 3000) und wüsste nicht, warum ich zurück zu bleihaltig
> sollte.

Jetzt bin ich verunsichert. Meinst Du wirklich BF32-2 oder doch BF32-3?
Weil bei Display3000 im Shop steht, dass das BF32-2 wesentlich 
schlechter sein soll da nur im -3 Silber vorhanden wäre.
Siehe hier: 
http://www.shop.display3000.com/werkstatt/loetzinn-lote/bleifreies-loetzinn-2.html 
im gelben Kasten.

von Marc X. (marc_x)


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Werner M. schrieb:
> Bei Einzellötstellen ist das eher relevant, damit man nicht zu viel Zinn
> auf einmal mobilisiert - da ist 0.5mm wirklich zu empfehlen.

Ich nutze auch bei THT 0,5mm Lötzinn, es lässt sich deutlich besser 
dosieren, ich kann einfach nicht verstehen warum dies so wenige tun.

Ich hatte auch mal leihweise ne Rolle 0,3mm Lötzinn, leider ohne 
Flussmittel und unverbleit, löten war damit nicht wirklich eine Freude

von Martin D. (matches)


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Sehr schön! Das hilft mir doch ordentlich weiter.

someone schrieb:
> Naja, kommt halt darauf an. Für deinen Lautsprecherbau ist es eigentlich
> egal, solange das Flussmittel nicht gerade aus dem Sanitär-Bereich
> kommt. Deine Kabel sind so dick, bis das Flussmittel die mal
> durchkorrodiert hat, interessiert sich wahrscheinlich niemand mehr
> dafür. Wenn du frische Kabel verwendest, einfach gutes
> no-clean-Flussmittel benutzen. Für leicht oxidierte Kabel brauchst du
> fiesere Sachen. Besonders günstig (und auch nicht schlecht) wird es mit
> Kolophonium, das du in Alkohol auflöst. Das ist altbewährt und
> weitgehend unproblematisch.

Das heißt ich würde zurecht kommen, wenn ich ein Lötdraht mit 
Halogenfreiem Flussmittelanteil nehme und Halogenhaltiges Flussmittel 
zusätzlich anschaffe? Wobei ich eigentlich auch nicht beabsichtige Litze 
mit Grünspan zu verwenden^^
Das Wochende wollte ich grad mal wieder 2.5er Litze an einen Widerstand 
löten. Allerdings ist die Litze bei eingestellten 350 °C oxidiert bevor 
das Lot (1 mm Draht, fixpoint, Ag3,5 Cu0,7 Sn) flüssig wurde. Mit 0,75er 
Litze ging es dann.
Ist Flussmittel für Bleifreies Lot "Abwertskompatibel" zu bleihaltigem?
Oder ist es wie beim Lot, dass es mit dem "normalen" einfacher geht?

> Das sollte die LT-Serie sein. Da hast du Glück, dafür gibt es sehr viele
> Spitzen, die auch noch relativ günstig sind.
> Empfehlenswert ist hier jedenfalls, für deine Kabel die dickste
> Meißelspitze zu kaufen, die es gibt.

Ja, genau. Die LT-Serie. Eine Dicke Meißelspitze habe ich auch bereits.

Jetzt noch ein paar Fragen zu den Bezugsquellen und einzelnen Produkten:
Das Felder LZ FE AG 0,5 70 kostet bei Reichelt gerade 6,30 €.
Das Edsyn SU 35100, allerdings in 0,35 mm und 100 g kostet bei Conrad 
aber fast 35 €. Ist das Edsyn einfach so teuer oder was ist da der 
Unterschied?

Ich würde also wohl eher zu dem Felder bei Reichelt greifen, außerdem 
hat das die 0,5 mm, die ihr mir empfohlen habt. Eben für SMD oder 
kleinere Durchsteckbauteile.
In 1 mm oder 1,5 mm finde ich leider mit der Legierung nichts. Sn63Pb37 
konnte ich überhauptnicht finden, würde also auch hier zu Felder 
greifen, aber eben LZ FE (HF) also Sn60Pb40, gibt mit und ohne Halogen 
im Flussmittel, die 250 g Rolle für je 7,3 €. Das ist ja nicht so viel 
Geld...

Gerd E. schrieb:
> Entlötlitze ist auf jeden Fall praktisch da zu haben. Hier gibt es aber
> ganz enorme Qualitätsunterschiede. Ich kenne nur die von Chemtronics die
> wirklich taugt.
>
> Siehe:
> Beitrag "Gute Entlötlitze vermisst"

Entlötlitze von chemtronics habe ich bei Reichelt nicht gefunden, dafür 
aber Flussmittel. CW 8500 bzw. CW 8700 (Bleifrei). Beides No-Clean.
Taugt das für meine Zwecke? Ich kenne nur die Näpfchen mit Lötfett. Also 
vermutlich genau das, was ich für Elektronik eher meiden sollte.

Am liebsten würde ich natürlich alles zusammen bestellen, bei Reichelt 
habe ich das meiste gefunden (Ich muss als Privatperson bestellen 
können).

Habt ihr noch andere Bezugsquellen? Farnell würde wahrscheinlich noch 
gehen, weil ich mich als Student anmelden konnte. Dort habe ich aber 
auch nicht alles gefunden.

Mir fehlt eigentlich nur eine Bezugsquelle für die Entlötlitze (ok, da 
habe ich noch nicht so sehr gesucht) und für Sn63Pb37 in 1 mm (oder 
knapp drüber).

Nochmal kurz zusammengefasst:
-Warum ist das Edsyn Sn62Pb36Ag2 so viel teurer als das Felder?
-Wo bekomme ich Sn63Pb37 in 1 mm her?
-Wenn ich Sn60Pb40 nehme, lieber mit oder ohne Halogen?
 Wobei ich für den Preis wohl einfach beide varianten nehmen kann.
-Sollte ich lieber Flussmittel "normal" oder für Bleifrei nehmen?
 Preislich nimmt sich das ja nicht viel.
-Taugt das Chemtronics CW 8500 bbzw. 8700 was?

Grüße

Martin

von Max G. (l0wside) Benutzerseite


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Oli schrieb:
> Jetzt bin ich verunsichert. Meinst Du wirklich BF32-2 oder doch BF32-3?

Sorry. Ich meinte -3.

Max

von Gerd E. (robberknight)


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Martin D. schrieb:
> In 1 mm oder 1,5 mm finde ich leider mit der Legierung nichts. Sn63Pb37
> konnte ich überhauptnicht finden, würde also auch hier zu Felder
> greifen, aber eben LZ FE (HF) also Sn60Pb40,

1,5mm ist fürs meiste zu dick, nimm 1mm. Ich mag Sn60PbCu2 lieber. Beim 
Conrad/Voelkner gibts wenn ich mich richtig erinnere welches von 
Stannol. Mit dem hab ihc gute Erfahrung.

> Gerd E. schrieb:
>> Entlötlitze ist auf jeden Fall praktisch da zu haben. Hier gibt es aber
>> ganz enorme Qualitätsunterschiede. Ich kenne nur die von Chemtronics die
>> wirklich taugt.
>>
>> Siehe:
>> Beitrag "Gute Entlötlitze vermisst"
>
> Entlötlitze von chemtronics habe ich bei Reichelt nicht gefunden

gibts z.B. bei Mouser, siehe die Sammelbestellungen hier im Forum.

Lies Dir aber den Thread genau durch, mein Angebot gilt noch.

> aber Flussmittel. CW 8500 bzw. CW 8700 (Bleifrei). Beides No-Clean.
> Taugt das für meine Zwecke? Ich kenne nur die Näpfchen mit Lötfett. Also
> vermutlich genau das, was ich für Elektronik eher meiden sollte.

genau, das Lötfett meiden.

Als Flussmittel nimmst Du am besten ein Flussmittelgel. Das Edsyn FL 22 
wurde Dir oben schon empfohlen, das taugt. Noch besser ist nur Amtech, 
das gibts aber nur bei TME.

> Am liebsten würde ich natürlich alles zusammen bestellen, bei Reichelt
> habe ich das meiste gefunden

Wenn Du richtig gute Sachen haben willst, musst Du halt bei mehreren 
Shops bestellen.

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Gerd E. schrieb:
> 1,5mm ist fürs meiste zu dick, nimm 1mm.
Wie bist Du denn unterwegs? Die Ursprungsfrage:

==== Martin D ====
-Häufig 2,5 mm^2 Kupferlitze
-Selten 4 mm^2 oder auch 1,5 mm^2 Kupferlitze
-Verschiedene Drähte (Frequenzweichen für Lautsprecher, deshalb auch die
 dicke Litze) von unter 1 mm bis 2 mm oder mehr Durchmesser.
-Typische Durchsteckbauteile in Rasterplatinen
-jetzt mal einen SOP (Temperatursensor, einen TSSOP 8 habe ich schon
 kaputt gemacht, weil es mit dem Löten nicht geklappt hat.)
==================

da ist 1,5mm passend, den dünneren Draht kann man garnicht so schnell 
nachschieben, wie das Flußmittel die Löstellen zusaut.

> Ich mag Sn60PbCu2 lieber.
Dagegen ist nichts einzuwenden, wobei hier auch ein 60/37 aus 
Industriebestand beste Dienste leistet.

> Beim Conrad/Voelkner gibts wenn ich mich richtig erinnere
> welches von Stannol. Mit dem hab ihc gute Erfahrung.
Rote Rollen "Fluitin" oder grüne "Elsold" gehen besser.

Gerd E. schrieb:
> Als Flussmittel nimmst Du am besten ein Flussmittelgel.
Braucht man so gut wie nie, wenn man löten kann.

von Gerd E. (robberknight)


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Manfred schrieb:
> -Häufig 2,5 mm^2 Kupferlitze
> -Selten 4 mm^2 oder auch 1,5 mm^2 Kupferlitze
> -Verschiedene Drähte (Frequenzweichen für Lautsprecher, deshalb auch die
>  dicke Litze) von unter 1 mm bis 2 mm oder mehr Durchmesser.
> -Typische Durchsteckbauteile in Rasterplatinen
> -jetzt mal einen SOP (Temperatursensor, einen TSSOP 8 habe ich schon
>  kaputt gemacht, weil es mit dem Löten nicht geklappt hat.)
> ==================
>
> da ist 1,5mm passend, den dünneren Draht kann man garnicht so schnell
> nachschieben, wie das Flußmittel die Löstellen zusaut.

Ok, die Sache mit den dicken Drähten hab ich übersehen. Da kann 1,5mm 
tatsächlich Sinn machen.

> Gerd E. schrieb:
>> Als Flussmittel nimmst Du am besten ein Flussmittelgel.
> Braucht man so gut wie nie, wenn man löten kann.

für die dicken Drähte nicht. Aber für feine SMD-ICs macht das ganz klar 
Sinn.

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