74HC123 Monoflop

OP #4809239
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Hallo :),
ich habe ein kontakt der entweder low oder high ist.
Nun brauche ich einen Impuls (low_|high|_low) von 5-10ms (high), sobald 
der Kontakt von Low auf HIGH geht oder HIGH zurück auf LOW.
Wie bekomme ich das mit dem 74HC123 hin?

http://www.mouser.com/ds/2/302/74HC_HCT123-839193.pdf
Gast #4809250
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Stefan A. schrieb:
> Hallo :),
> ich habe ein kontakt der entweder low oder high ist.
> Nun brauche ich einen Impuls (low_|high|_low) von 5-10ms (high), sobald
> der Kontakt von Low auf HIGH geht oder HIGH zurück auf LOW.
> Wie bekomme ich das mit dem 74HC123 hin?
>
> http://www.mouser.com/ds/2/302/74HC_HCT123-839193.pdf

Indem du dazu mal ein Diagramm zeichnest. Aus deiner Highlow Prosa kann 
doch keiner schlau werden.
Gast #4809260
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THOR schrieb:
> Aus deiner Highlow Prosa kann
> doch keiner schlau werden.

Doch schon. Er will bei jeder Flanke das Monoflop auslösen und einen 
Puls mit 5ms ... 10ms generieren.

Stefan A. schrieb:
> Wie bekomme ich das mit dem 74HC123 hin?

Ohne weiteres gar nicht.
Man könnte es mit einem zusätzlichen EXOR probieren, das durch einen Q 
oder nQ und durch das Triggersignal gesteuert wird. Dann auf nA oder B 
gehen.
Wie herum die Logik gerade ist, kannst du dir selber überlegen ...
#4810009
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Stefan A. schrieb:
> Es muss alles auf 12x12mm platz haben und bis 2.0V laufen (batterie
> betrieben CR2032) außerdem <20µA verbrauchen.

Wie schön, daß du das auch mal sagst. Die Variante mit dem XOR-Gatter 
von oben kann man schön klein mit einem Einzelgatter (74HC1G86) 
aufbauen. Noch einen Tick kleiner geht mit einem ATtiny4, der braucht 
gar keine externen Bauteile außer einem Abblockkondensator. Und der 
könnte auch gleich die evtl. notwendige Entprellung des Eingangssignal 
mit übernehmen.

Bis 2V geht beides und unter 20µA kommen auch beide Varianten.

Zwei Monoflops sind eher eine Lehrbuchlösung. Von Nachteil ist das 
zusätzliche Gatter, das man aber evtl. durch zwei Dioden substituieren 
könnte.
#4810094
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Stefan A. schrieb:
> Attiny4 muss man aber leider noch flashen, das heist ein weiterer
> schritt in der produktion

Ach guck mal! Noch ein weiterer Klecks an Information, der dir da aus 
der Nase tröpfelt. An so Leuten wie dir haben wir hier richtig Freude. 
NICHT!

HildeK schrieb:
> Bei minimal 2V Versorgung sind Dioden aber auch problematisch.

Stimmt auch wieder.

Andererseits wissen wir ja nicht, welche Anforderungen an das 
Ausgangssignal wirklich gestellt werden. Oder ob das Eingangssignal 
möglicherweise doch prellt. Ich bin aber optimistisch, daß es höchstens 
noch weitere 100 Posts dauern kann, bis der TE diese Information 
gnädigerweise zur Verfügung stellt.
OP #4810097
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Axel S. schrieb:
> Andererseits wissen wir ja nicht, welche Anforderungen an das
> Ausgangssignal wirklich gestellt werden. Oder ob das Eingangssignal
> möglicherweise doch prellt. Ich bin aber optimistisch, daß es höchstens
> noch weitere 100 Posts dauern kann, bis der TE diese Information
> gnädigerweise zur Verfügung stellt.

Deine posts tragen natürlich so viel mehr bei :D
#4810140
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Axel S. schrieb:
> Zwei Monoflops sind eher eine Lehrbuchlösung. Von Nachteil ist das
> zusätzliche Gatter, das man aber evtl. durch zwei Dioden substituieren
> könnte.

Hi, noch etwas Allgemeines:
Das im hier angehängten Bild gezeigte Monoflop ist zwar ein 
"nicht"-retriggerbares,
es sollte aber dennoch auf die schaltungstechnischen Besonderheiten im 
Umgang mit den TTL-(Nachfolgetyp-)Monoflops hingewiesen werden.

TTL-Bausteine haben typischerweise ein Fan-In von 1 bzw. 2, d. h. dass 
an einen Eingang maximal 2 Logikbaustein-Ausgänge angeschlossen werden 
dürften.

Bei diesem Monoflop 74121 fiel mir auf, dass bereits das 
7400-Gatter-Fan-In nicht zusammen mit dem Fan-In für den 74121 
funktioniert, deswegen die Entkopplung über die niederohmigen 68-Ohm 
Widerstände (R1/R4) und der Pulldown-Widerstand von 10 kOhm (R6).

Ebenso ist die "Entladediode" D1 vielleicht von Belang.

Dann muss man die "Erholzeit" mit ca. t=0,6 bis zum Eintreffen des 
folgenden Triggerimpulses berücksichtigen, was schlußendlich dazu 
führte, dass ich eine softwaremäßige Lösung favorisierte.


Beitrag "MSF60 Dekoder AVR Teil_2"


ciao
gustav



Die Monoflop-Variante scheidet deswegen aus, weil bei so hohen Zeiten
plus Diodenbeschaltung die Erholzeit mit ca. 0,6 t zu lang wird. Diese
Totzeit muss noch zur gewollten Sperr-Zeit hinzuaddiert werden. Beim
Minutenbeginn kann das wegen der 500-ms-Austastung dann eng werden. Das
High reicht dann evtl. in den folgenden Sekunden-Impuls hinein, und der
Low-Zustand ist dann vielleicht zu kurz oder wird ganz verschluckt. Wird
aber die Zeitkonstante im Monoflop dann wieder kürzer eingestellt, wird
die Schaltung unter Umständen wirkungslos, da sie dann ihrerseits unter
Umständen selber Spikes produziert. Insgesamt scheint dabei auch die
Stabilität nicht so gut zu sein. Im Versuchsaufbau hier lief das Ganze
etwa eine halbe Stunde, dann kamen nur noch Lottozahlen, und es musste
wieder am Poti gedreht werden.
Angehängte Dateien:
#4810514
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Stefan A. schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Andererseits wissen wir ja nicht, welche Anforderungen an das
>> Ausgangssignal wirklich gestellt werden. Oder ob das Eingangssignal
>> möglicherweise doch prellt.
>
> Deine posts tragen natürlich so viel mehr bei

Du hast doch alle Hilfe bekommen, die man brauchen kann? Die kanonische 
Schaltung mit zwei Monoflops und einem OR oder NAND Gatter steht sogar 
im Datenblatt. Wobei ich zweifle, daß du die auf 12x12mm² unterbringst. 
Der ebenfalls kanonische Flankendetektor mit XOR-Gatter und RC-Glied war 
auch schon da. Und der paßt in SMD sicher auf 12x12mm².

Beide Lösungen fliegen dir um die Ohren, wenn dein nicht näher 
definierter "Kontakt" prellen sollte.
Gast #4810533
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Axel S. schrieb:
> Beide Lösungen fliegen dir um die Ohren, wenn dein nicht näher
> definierter "Kontakt" prellen sollte.

???
Das Monoflop entprellt doch.

Und wenn der Kontakt wirklich prellt,
dann gibt er beim Ein - und Ausschalten
positive wie negative Flanken zum Triggern.

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