Forum: PC Hard- und Software Doppelgehrungssäge mit Dos Steuerung auf neuem System


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von Sebastian K. (sebkos)


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Hallo zusammen,
seit heute stehe ich vor dem Problem das unsere Doppelgehrungssäge nicht 
mehr funktioniert da die Hardware des alten i486 den Geist aufgegeben 
hat. Die verbaute Festplatte mit 500MB Speicherkapazität, auf der per 
Diskette die Steuerung für die Doppelgehrungssäge installiert wurde ist 
defekt, ein Austausch ist nicht ohne weiteres möglich wie ihr vermutlich 
wisst und was ich heute selbst feststellen musste. ( Link zur Säge: 
http://www.emmegi.com/admin/upload/big/Img57141237.jpg )

Mir kam dann der Gedanke die Software für die Steuerung auf einem 
"neuerem" System zu installieren. Als Ersatz wählte ich einen Athlon 
1800+ und installierte WinXP, anschließend über die Eingabeforderung die 
Diskette aufgerufen und die installationsroutine gestartet. Soweit war 
ich auch erfolgreich und konnte alles zum laufen bringen aber ich habe 
Schwierigkeiten die Maschine welche über den Com1 Port angeschlossen 
wird anzusteuern. Wenn ich in dem Programm auf "Eichen" gehe um die 
Maschine zu justieren endet das Programm in einem schwarzen Bildschirm, 
ich vermute hier das Problem mit dem ComPort.

Anfangs versuchte ich auch die Disketten auf die formatierte fat32 
Platte zu installieren aber mir scheint als wenn ich über die 
installation keinen Zugriff auf die HDD habe. Muss ich diese nochmal 
mounten bevor ich ein Programm installieren will? Eventuell kann ich mir 
so das Betriebssystem auch sparen.

Morgen wollte ich das ganze nochmal mit DosBox ausprobieren, wie man 
dort den com1 port einbindet habe ich mir bereits durch das Wiki 
aneignen können, ich hoffe es reicht die Einbindung oder muss ich da 
noch etwas in Hinsicht auf Baudrate etc. beachten?

Leider liegt Dos etwas vor meiner Zeit und ich besitze nur die absoluten 
basics, daher würde ich mich freuen wenn ihr vielleicht einen Tipp habt 
wie ich das zum laufen bekomme.

Vielen Dank

Gruß
Sebastian K.

: Bearbeitet durch User
von Lukas E. (lukas_e147)


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Versuchs mal mit Windows 9x. Ich meine ab 2000/XP gabs da irgendwelche 
Änderungen im System der Ansteuerung der Ports.
Außerdem hast du da noch ein natives DOS als Unterbau.

Und für Athlon XP sollte es auch noch 98er Treiber geben.


Wenn du ein ISO brauchst, schick mir einfach eine PN.

Lukas

: Bearbeitet durch User
von Werner F. (Gast)


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Hallo,

offenbar handelt es sich bei der Software um eine MS-DOS-Version.
Unter MS-DOS wurden die COM-Ports noch direkt aus der Anwendung heraus 
angesprochen. Man brauchte also keine Treiber.
Unter MS-Windows sieht das anders aus. Da kommuniziert die Anwendnung 
mit den COM-Ports nur noch über den MS-Windows-Treiber.
Installiere Dir sofern möglich MS-DOS 6.22 auf einem alten 486'er 
Rechner. Dann müsste es funktionieren.
Falls es etwas nützt: Eine alte 40 GB IDE Platte  (früher auch AT-BUS 
genannt) kannst Du von mir geschenkt haben. Ob MS-DOS die in voller 
Größe erkennt, weiß ich leider nicht.

MfG. Zeinerling

von Sebastian K. (sebkos)


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Ich habe heute bereits versucht die defekte Platte durch eine 4Gb Maxtor 
zu ersetzen, leider scheiterte ich bei der Anbindung. Im Bios zeigte er 
mir erst unerklärbare Werte für HDD (CYL/Heads/Sect) nach dem neuen 
einlesen "aktualisieren" stimmten die Werte mit den Angaben auf der 
Festplatte überein aber ich konnte das nicht Speichern. Beim nächsten 
start standen dort wieder die mir unerklärbaren Werte für die HDD. Ist 
die vielleicht auch defekt? Morgen mache ich mal ein chkdsk aber man 
hört zumindest keine Klack Geräusche. Die Idee den alten i486 wieder 
gängig zu machen werde ich morgen mal in Angriff nehmen.

Langfristig gesehen wäre es aber aus meiner Sicht besser die Software 
auf einem anderen System lauffähig zu bekommen, da es mit Sicherheit nur 
eine Frage der Zeit ist bis sich weitere Bauteile des 486 verabschieden, 
oder gibt es da wirklich unüberwindbare Probleme mit der Verbindung über 
den Com Port?


Verwendet Dosbox denn auch die MS-Windows Treiber?

von Tr (Gast)


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Lukas E. schrieb:
> Versuchs mal mit Windows 9x. Ich meine ab 2000/XP gabs da irgendwelche
> Änderungen im System der Ansteuerung der Ports.

Ja genau, seit Windows 2000 sind keine direkten Zugriffe auf die 
Register mehr möglich. Eventuell musst du auch ins BIOS schauen ob der 
Port auf der richtigen Adresse liegt (0x378 usw.) wenn das fest codiert 
wurde.

Schau da mal rein, scheint am Ende irgendwie zu laufen:
Beitrag "DOS-Programm mit ser. Schnittstelle unter Win XP"

von Kai A. (kaiand1) Benutzerseite


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Ja das Problem haben viele mit Maschinen wo so ein ältere PC als 
Steuerungssystem genommen wurde.
Da es so nur noch Gebrauchtgeräte gibt haben sich eine Firmen mal eine 
neue Generation rausgebracht um die alten Steuerungsgeräte ersetzten zu 
können.
Finden wirst du dafür noch Geräte in der Industrie Steuerungssysteme.
Dazu gab es dafür auch mal ein Projekt (Kickstarter?) um dort einen 
Ersatz Herzustellen jedoch hab ich den Link dazu grad nicht.

von Werner F. (Gast)


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Sebastian K. schrieb:
> Verwendet Dosbox denn auch die MS-Windows Treiber?

JA!

Denn die DOS-Box ist nur eine DOS-Emulation. Es sieht quasi so aus wie 
DOS, ist es aber nicht.

MfG. Zeinerling

von Manfred (Gast)


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Sebastian K. schrieb:
> Ich habe heute bereits versucht die defekte Platte durch eine 4Gb Maxtor
> zu ersetzen, leider scheiterte ich bei der Anbindung. Im Bios zeigte er
> mir erst unerklärbare Werte für HDD
Da war mal 'was, bei 540 MB?, dass alte DOS-Systeme die Platte nicht 
mehr können.

500 Mb brauchst Du vermutlich nicht, versuche mal das: 
http://www.pollin.de/shop/dt/MDEyODkyOTk-/Computer_Informationstechnik/Hardware/Festplatten_intern/DiskOnModule_PQI_IDE_128_MB.html

Wenn Du irgendwo einen SCSI-Controller bekommst, je nach Hardware einen 
Adaptec 1540 (IDE) oder 2940 (PCI), sollte der Platten bis 4Gb auch 
unter DOS verwalten können.

von Georg (Gast)


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Sebastian K. schrieb:
> Ich habe heute bereits versucht die defekte Platte durch eine 4Gb Maxtor
> zu ersetzen, leider scheiterte ich bei der Anbindung

Kannst du im BIOS die Parameter Cylinder/Head/Sector selbst setzen (ganz 
altes System)? Dann setze sie mal probehalber auf die Werte deiner 500 
MB-Platte. Viele IDE-Platten akzeptieren auch "falsche" Werte und nutzen 
dann eben nur eine kleinen Teil.

Georg

von S. R. (svenska)


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Wenn das BIOS alt genug ist, dann stelle einfach manuelle CHS-Werte ein 
(1024 Cyl  16 Hd  63 Sec ergibt genau 504 MB und ist exakt das 
Maximum, was ohne jede P-CHS/L-CHS/LBA-Translation benutzt werden kann).

Wenn das BIOS schon zu neu dafür ist (z.B. 486er mit PCI), dann haben 
alte Festplatten einen Jumper, mit dem man die sichtbare Größe 
beschränken kann.

Bedenke, dass kleine IDE-Platten ebenfalls alt sind und ausfallen 
können. Besorge dir lieber einen CF-auf-IDE-Adapter und stecke da eine 
CF-Karte rein. Die gibt es in klein und sind definitiv kompatibel.

DOS kann maximal 2 GB pro Partition verwalten (wegen FAT16) und als 
Festplattengröße nur das, was das BIOS auch versteht (also üblicherweise 
8 oder 32 GB). Ein SCSI-Controller ersetzt die BIOS-Treiber und kann 
damit sämtliche Limits aufheben (also theoretisch 2 TB, aber dann gehen 
die Laufwerksbuchstaben aus). Mit einem eigenen IDE-Controller kann das 
auch klappen, oder mit ROM-Erweiterungen wie z.B. XT-IDE.

DOSBox emuliert einen normalen UART-Baustein und wenn das 
Kommunikationsprotokoll nicht zu kaputt ist, kann die Anwendung damit 
problemlos und zuverlässig funktionieren (evtl. sogar mit 
USB-Seriell-Wandler). Oder nix geht, weil z.B. fixes Timing 
vorausgesetzt wird...

von Sebastian K. (sebkos)


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Guten Abend,
die Festplatte habe ich nun an einem zweiten Rechner mit IDE Anschluss 
und mit Hilfe von einer Boot CD/Parted Magic in fat16 (500MB) Partition 
formatiert. Den Rest ließ ich als ungenutzen Speicher.

Platte wieder an den 486´er angeschlossen und wurde erkannt! HealthCheck 
habe ich bei der Gelegenheit auch gemacht und sieht eher schlecht aus 
wird aber für die nächsten Wochen reichen, neue Platte wurde bereits 
bestellt und die Möglichkeiten mit CompactFlash und DiskonModule behalte 
ich mir im Hinterkopf, die Platte wurde einfach aus Vorsorge/Zeitdrang 
schon geordert.

Die Software habe ich von der Diskette gestartet, erst lädt MSDos dann 
wechselt das Bild in den installer, läuft alles einwandfrei und ich 
komme zum Schluss auch in das Programm. Ob es auch läuft werde ich 
Montag erst testen können.

Leider habe ich ein blödes Problem, nachdem ich den Rechner ausschalte 
und wieder starte, lädt er nicht das Programm für die Steuerung sondern 
sagt mir: Operating System not found desweiteren Ungültige 
Partitionstabelle. Die installation wird abgebrochen.

Wenn ich nun über die Diskette wieder in MSDos gelange kann ich aber auf 
Laufwerk C: zugreifen und auch die Software starten.

Woran kann das liegen?


Vielen Dank für eure Hilfe - ich denke es ist jetzt zumindest wieder 
Betriebsbereit.

von Georg (Gast)


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Sebastian K. schrieb:
> Operating System not found desweiteren Ungültige
> Partitionstabelle

Das muss man halt beheben - notfalls mit MSDOS-Disketten. Zuständig ist 
fdisk.

Könnte sein dass du nochmal die Platte kopieren musst, aber nach dem was 
du schreibst müsste es ja grundsätzlich funktionieren. Ich würde auf dem 
Originalsystem CHS auf 500 MB stellen und die Platte dort formatieren 
(als bootbar natürlich).

Georg

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Wenn Du den Rechner von Diskette gestartet hast, ruf' mal folgendes auf:
1
sys c:

Das sorgt dafür, daß C: (die Festplatte) als bootfähiges Laufwerk 
initialisiert wird. Das löscht nicht die Festplatte (wie es "format c: 
/s" täte), aber es initialisiert den Bootsektor und kopiert einige 
DOS-Systemdateien.

Das macht ein Parted- oder sonstiges Formatieren nicht, weil die 
wenigsten Systeme heutzutage noch ein bootfähiges DOS benötigen.

Danach solltest Du allerdings auch den kompletten Inhalt der 
DOS-Diskette auf die Festplatte kopieren, z.B. in ein Verzeichnis namens 
c:\DOS.

Die Dateien config.sys und autoexec.bat kopierst Du nach c:\, und mit 
einem Editor bearbeitest Du autoexec.bat dergestalt, daß die 
PATH-Umgebungsvariable auf c:\DOS zeigt.
(set path=c:\dos)

Auch musst Du jedes Auftauchen von a: durch c: ersetzen.


Viel Erfolg.

von Sebastian K. (sebkos)


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Ok, ich verstehe.
Ähnliches habe ich eben mit Hilfe der BootCD über fdisk versucht zu 
erreichen, die Partition war nicht "Aktiv" auch wenn ich darauf 
Schreiben und Lesen konnte, naja... brachte aber nicht der erhofften 
Erfolg. Was ich nun aber erreicht habe, die 4Gb Platte wird nur noch 
sporadisch\gar nicht erkannt bzw. ich vermute die ist jetzt auch Defekt. 
Die Geräusche die sie nun von sich gibt bestätigt dies.


Zumindest kenne ich nun den Weg, Montag kommt die Ersatzplatte dann wird 
die Prozedur nochmal durchgeführt, eventuell treibe ich Morgen aber auch 
ein CF oder DiskOnModul auf.

Blöd das man sowas nicht mehr um die Ecke bekommt

von Sebastian S. (amateur)


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Zu diesem Thema fallen mir Freedos und DR-DOS ein.

Für ein paar Antiquitäten nutze ich D-Fend. Ist eigentlich für die 
Spieler optimiert, aber ein paar alte DBase-Sequenzen (genauer Clipper) 
erfreuen sich bei mir bester Gesundheit.

Meine Erfahrungen beziehen sich allerdings auf Fenster 7. In wie fern 
die Teile, bei höheren Indizes, noch zucken ist mir nicht bekannt.

von Sebastian S. (amateur)


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Ich Vergaß!
Bei der Installation von D-Fend hat mich niemand nach einer Boot-Disk; 
nach sys ?:; format irgendwas: oder einem Floppy-Original-System 
gefragt.
Natürlich war auch D-Fend neugierig, vor allem was die Pfade betraf. 
Aber das sollte bei einer "normalen" DOS-Installation wohl normal sein.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Sebastian K. schrieb:
> Ähnliches habe ich eben mit Hilfe der BootCD über fdisk versucht zu
> erreichen,

fdisk kann Partitionen erstellen und als bootfähig kennzeichnen, aber 
den DOS-Bootsektor erzeugt es ebensowenig wie es die DOS-Systemdateien 
kopiert.

Verwende nicht format c: - das löscht Deine Festplatte, und auf die 
hast Du ja wohl schon alles draufkopiert. Nimm sys c:

> Für ein paar Antiquitäten nutze ich D-Fend.

Das ist für DOSbox, das eh' schon mit einem installierten DOS 
daherkommt.

Du aber willst echtes DOS verwenden, und damit das starten kann ...

von Sebastian S. (amateur)


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Soweit mir bekannt passen die heutigen Festplatten in keine DOSe.

Die Organisation und die schiere Größe lassen das nicht zu.

Eine Zeit lang hat folgender Trick funktioniert:
Eine fabrikneue (noch nicht partitionierte) Platte nehmen und ganz am 
Anfang, als erstes, eine Minipartition (wie sie von der Größe her von 
Dos noch vertragen wird) anlegen. Ist schon sehr lange™ her, aber ich 
glaube bei 640 Mbyte war damals Schluss!?!
Wenn der Kontroller dann noch Sektoren, Köpfe und Spuren kennt könnte es 
gehen.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Die Grenze wurde bereits genannt, sie liegt bei 2 GByte. Das ist durch 
das von DOS verwendete FAT-Dateisystem bedingt.

Andere Größenbeschränkungen sind auf Fehler/Inkonsistenzen in manchen 
BIOSen verschiedener Mainboards zurückzuführen. BIOSe, die kein LBA 
(logical block addressing) unterstützen, und Festplatten nur mit 
CHS-Werten (Cylinders, Heads & Sectors) ansprechen können, haben eine 
Grenze von 504 MByte.

Noch ältere BIOSe unterstützen nicht die Eingabe beliebiger CHS-Werte, 
sondern verwenden eine Liste vorgefertigter Parametersätze, aus der 
einer ausgesucht werden muss.

Mit einer größeren Festplatte funktioniert all' das aber, 
vorausgesetzt, daß die Platte vor dem Anschluss an den Ziel-PC 
wirklich leer war, d.h. der erste Sektor, der den Bootloader und die 
Partitionstabelle enthält, komplett gelöscht war.

Steht da schon irgendwas drin, scheitern Versuche, die Festplatte mit 
abweichender Geometrie zu initialisieren. Das Löschen lässt sich unter 
DOS mit einem Tool namens s0kill erledigen. Danach mit fdisk /auf dem 
Zielsystem/ die gewünschte(n) Partition(en) anlegen und mit format /s 
die erste davon formatieren.

Mit dieser Vorgehensweise wird zwar nicht die komplette Kapazität der 
Platte genutzt, aber die maximale, die das jeweilige Motherboard-BIOS 
und DOS erlaubt.

: Bearbeitet durch Moderator
von Zeno (Gast)


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Sebastian K. schrieb:
> Wenn ich nun über die Diskette wieder in MSDos gelange kann ich aber auf
> Laufwerk C: zugreifen und auch die Software starten.
>
> Woran kann das liegen?

Versuch mal, wenn es wieder läuft ein "fdisk /mbr".

Zu Deinem Problem allgemein: Wie hier schon teilweise erwähnt spricht 
alte Software für DOS die Hardware direkt an. Das funktioniert in aller 
Regel nur bis Win98. ME und NT Versionen kapseln die Hardware, wodurch 
die alten Programme keinen Zugriff mehr darauf haben.
Ich habe beruflich mit einer ähnlichen Software zu tun, welche auch die 
direkten Hardware extensiv nutzt. Die Software hat zudem noch das 
Problem, daß sie bis maximal Pentium III läuft, weil sie direkte 
Coprozessorzugriffe macht, die sich ab Pentium IV geändert haben.
Die Probleme werden auch nicht durch eine Emulation gelöst, da Du 
direkten Hardwarezugriff benötigst.

Bei einen neuen PC ist es wichtig, daß man im BIOS die Hardwareadressen 
auf feste Werte setzt, also 0x03F8 für COM1 bzw. 0x02F8 für COM2.
Wenn sich auf dem neuen PC MS DOS nicht installieren läßt, dann versuchs 
mal mit FreeDOS (http://www.freedos.org), das sollte auch mit einem 
aktuellen PC zurecht kommen.

Zeno

von Jan L. (ranzcopter)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> fdisk kann Partitionen erstellen und als bootfähig kennzeichnen, aber
> den DOS-Bootsektor erzeugt es ebensowenig wie es die DOS-Systemdateien
> kopiert.

Hm, war da nicht mal was mit 'fdisk /mbr'?

[Oops, zu spät :)]

: Bearbeitet durch User
von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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fdisk /mbr schreibt nicht den DOS-Bootsektor, sondern die 
Partitionstabelle und den diese Tabelle auswertenden Bootloader, eben 
den "master boot record". Das ist ein kleines Programm, das zusammen mit 
der Partitionstabelle in einen 512-Byte-Sektor hineinpasst, und das beim 
Starten des Rechners vom BIOS geladen und ausgeführt wird. Dieses 
Programm wiederum wertet die Partitionstabelle aus und lädt den ersten 
Sektor der ersten als aktiv markierten primären Partition, um den dann 
als Programm auszuführen.

Das ist dann der DOS-Bootsektor

Der DOS-Bootsektor ist der erste Sektor in der Partition, auf der DOS 
installiert ist, während der MBR der physikalisch erste Sektor der 
Festplatte ist.


Der Bootloader im MBR ist zwar im Laufe der Zeit von Betriebssystem- zu 
Betriebssystemversion erweitert worden, das Grundkonzept aber bleibt das 
gleiche (solange man nicht zu GPT anstelle von MBR wechselt).


Festplattenpartitionierungsprogramme wie auch fdisk beschreiben den MBR, 
aber eben nicht den Bootsektor der aktiven primären Partition. Das macht 
unter DOS der sys-Befehle, und auch der format-Befehl (mit der 
Kommandozeilenoption /s).

von Zeno (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> fdisk /mbr schreibt nicht den DOS-Bootsektor

Hat das so jemand behauptet?
Auf alle Fälle macht der Befehl eines, er schreibt den zur aktiven DOS 
Partition passenden Bootlader in die Bootsektor der Platte also in die 
ersten 512MB.
Noch etwas war meines Wissens wichtig : man muß die Partition auf aktiv 
setzten und das Bootflag setzen (das mit dem Bootflag weis ich aber 
nicht mehr so genau) - geht alles mit fdisk.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Festplattenpartitionierungsprogramme wie auch fdisk beschreiben den MBR,
> aber eben nicht den Bootsektor der aktiven primären Partition. Das macht
> unter DOS der sys-Befehle, und auch der format-Befehl (mit der
> Kommandozeilenoption /s).

Stimmt lang lang ist es her.


Zeno

von S. R. (svenska)


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Die Partition als "aktiv" markieren und das Boot-Flag setzen ist unter 
DOS dasselbe. Wenn FDISK eine Partition aktiviert, setzt es das Bootflag 
auf allen anderen Partitionen auch zurück, mehrere aktive Partitionen 
sind nur schwach definiert.

Um DOS booten zu können, müssen ein paar Dinge erfüllt sein:
- MBR muss bootfähig sein (FDISK /MBR)
- Partition korrekten Partitionstyp haben und aktiviert sein (FDISK)
- Dateisystem muss gültigen Bootsektor und Systemdateien enthalten (SYS)
- Geometrie (CHS) zwischen BIOS (Festplatte), Partitionstabelle,
  Dateisystem und Bootsektor muss übereinstimmen

Insbesondere das letzte ist eher schwierig zu garantieren, wenn die 
Platte nicht im Zielsystem unter DOS partitioniert und formatiert wurde. 
Die auftretende (DOS-)Fehlermeldung ist nicht besonders aussagekräftig.

Ist keine Partition als aktiv markiert, kommt eine Fehlermeldung vom 
BIOS, die inhaltlich irgendwo zwischen "No OS", "Press Return to reboot" 
und "No ROM BASIC found" (älteres Toshiba) liegt, aber den wahren Grund 
nicht nennt. Manchmal muss auch eine FAT16-Partition existieren (älteres 
IBM Thinkpad), wobei es egal ist, ob davon auch gestartet wird.

von Sebastian K. (sebkos)


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Das mit dem booten von der platte habe ich noch nicht hin bekommen, 
programm ist aber drauf allerdings habe ich wieder ein neues problem. 
Normalerweise war es in farbe jetzt lauft es nur in schwarzweiss und 
irgendwie eingeschrankt, kann das auf einen abgesicherten modus 
hinweisen?

von Reiches (Gast)


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Ihr könntet aber auch einen Diskmanager einsetzen.
Dann kann man auch grössere Palttten verwenden.
Diese emulieren ein Bios.
Hatte früher oftmals funktioniert :-)

https://en.wikipedia.org/wiki/Disk_Manager

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Sebastian K. schrieb:
> kann das auf einen abgesicherten modus hinweisen?

Nein. So etwas gibt es unter DOS nicht. Vermutlich fehlt Deinem Programm 
irgendeine Konfigurationsdatei, in der der Farbbetrieb eingestellt wird.

Manche Programme verwenden zur Ansteuerung des Textbildschirmes den 
VT100-Emulationstreiber "ANSI.SYS", fehlt der, gibt es in diesen Fällen 
auch keine bunten Texte.

: Bearbeitet durch Moderator
von Sebastian K. (sebkos)


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Ok, erstmal vielen Dank für eure hilfe, die Maschine läuft soweit 
wieder.

Über Weihnachten richte ich die Festplatte noch korrekt ein, über 
ultimate Boot cd an anderem pc mit diversen Tools drauf habe ich es 
nicht zum laufen bekommen. Da bleibt nur noch der oldschool weg über das 
diskettenlaufwerk im zielsystem.



Ich melde mich bestimmt nochmal!

Gruß
Sebastian

von Georg (Gast)


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Sebastian K. schrieb:
> Da bleibt nur noch der oldschool weg über das
> diskettenlaufwerk im zielsystem.

Ja, so richtig kompatibel ist halt nur das Original.

Georg

von Sebastian S. (amateur)


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Ich würde es trotzdem mal mit D-Fend versuchen.

Wie bereits gesagt halte ich damit ein paar Ur-Alte Clipper-Programme am 
Laufen.

Als es für mich wichtig war, lief sogar ein echt antikes DOS-Programm 
für die Programmierung einer FESTO-SPS. So richtig mit Bauklötzchen 
Grafik und funktionierender serieller Schnittstelle.

Und das in Farbe...

Noch was: Du kannst Deine Versuche in einer normalen Windows-Umgebung 
(bei mir #7) ausführen und das ohne irgendwelche Klimmzüge am MBR.
Im Falle eines Falles hat das Teil hat auch eine Deinstallation.

von Sebastian K. (sebkos)


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Guten Abend,
besitzt einer von euch noch MSDos 6.22 (Installationsdisketten) die er 
gerne verkaufen möchte?

: Bearbeitet durch User
von S. R. (svenska)


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Ich empfehle dir Google oder eBay...

von Jens G. (jensig)


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@ Zeno (Gast)

>> fdisk /mbr schreibt nicht den DOS-Bootsektor
...
>Auf alle Fälle macht der Befehl eines, er schreibt den zur aktiven DOS
>Partition passenden Bootlader in die Bootsektor der Platte also in die
>ersten 512MB.

Wieso "er schreibt den zur aktiven DOS Partition passenden Bootlader"
Er schreibt einfach "den" DOS MBR - egal, was in der aktiven Partiton 
ist.

>Noch etwas war meines Wissens wichtig : man muß die Partition auf aktiv
>setzten und das Bootflag setzen (das mit dem Bootflag weis ich aber
>nicht mehr so genau) - geht alles mit fdisk.


@S. R. (svenska)

>Die Partition als "aktiv" markieren und das Boot-Flag setzen ist unter
>DOS dasselbe. Wenn FDISK eine Partition aktiviert, setzt es das Bootflag
>auf allen anderen Partitionen auch zurück, mehrere aktive Partitionen
>sind nur schwach definiert.

Mehrere aktive Partitionen kann es nicht geben, denn sonst wüsste der 
Bootloader im MBR gar nicht, welche er denn nun booten sollte.

>Um DOS booten zu können, müssen ein paar Dinge erfüllt sein:
>- MBR muss bootfähig sein (FDISK /MBR)
Er ist immer bootfähig, wenn er ein MBR ist. Für das BIOS genügt es, 
wenn die letzten zwei Byte im MBR die Sequenz 55AA (oder umgekehrt) 
haben. Wenn dem so ist, lädt das Bios den (vermuteten) MBR.

: Bearbeitet durch User
von Sebastian K. (sebkos)


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Einzige Sofortkaufoption 89,- € also ebay ist keine wirkliche "schnelle" 
Alternative und über Google ist es auch relativ schwer vor allem wenn es 
nicht verseucht sein soll.

Bin da aber gerade über etwas gestolpert, falls es dennoch jemand im 
Originalzustand hat kann er sich gerne bei mir melden.

von S. R. (svenska)


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Jens G. schrieb:
> Mehrere aktive Partitionen kann es nicht geben, denn sonst wüsste der
> Bootloader im MBR gar nicht, welche er denn nun booten sollte.

Da das Flag "aktiv" pro Partition vergeben wird, kann man das auch für 
jede Partition aktivieren. Linux fdisk/cfdisk können das. Was der MBR 
damit macht, ist nicht definiert. Andererseits beachtet nicht jeder MBR 
das Flag.

Jens G. schrieb:
> Er ist immer bootfähig, wenn er ein MBR ist.

Auch das ist nicht zwingend so. Andere Architekturen haben ebenfalls 
eine DOS-Partitionierung mit MBR benutzt und deren Bootloader 
funktioniert auf einem PC natürlich nicht. Nicht jeder MBR hat die von 
dir genannte Signatur (z.B. Xenix) und nicht jedes BIOS (z.B. älteres 
IBM) prüft sie auch ab. Andererseits prüfen manche BIOS-Varianten (z.B. 
älteres IBM Thinkpad) deutlich mehr als die Signatur ("es muss eine 
aktive FAT16-Partition vorhanden sein") oder starten direkt die erste 
aktive Partition (z.B. älteres Toshiba).

Sebastian K. schrieb:
> und über Google ist es auch relativ schwer vor allem wenn es
> nicht verseucht sein soll.

Hast du Angst vor antiken DOS-Viren? Die sollten moderne Virenscanner 
alle erkennen (aber zum letzten Mal vor >15 Jahren getestet). Wenn es 
dann noch bootet, kannst du es als sauber betrachten.

: Bearbeitet durch User
von Jens G. (jensig)


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@S. R. (svenska)

>> Mehrere aktive Partitionen kann es nicht geben, denn sonst wüsste der
>> Bootloader im MBR gar nicht, welche er denn nun booten sollte.

>Da das Flag "aktiv" pro Partition vergeben wird, kann man das auch für
>jede Partition aktivieren. Linux fdisk/cfdisk können das. Was der MBR
>damit macht, ist nicht definiert. Andererseits beachtet nicht jeder MBR
>das Flag.

Das ist richtig - nur welchen Sinn würde das denn machen? Ursprünglich 
zeigte es die zu startende Partition an, was nicht mehr funktionieren 
kann, wenn mehrere aktiviert sind.

von Jens G. (jensig)


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> Er ist immer bootfähig, wenn er ein MBR ist.

>Auch das ist nicht zwingend so. Andere Architekturen haben ebenfalls
>eine DOS-Partitionierung mit MBR benutzt und deren Bootloader

Wie andere Architekturen? Wir reden doch von einem PC auf Intelbasis. Da 
würde ich natürlich nicht auf die Idee kommen, einen MBR von einer 
anderen Architektur herüberzukopieren.

>funktioniert auf einem PC natürlich nicht. Nicht jeder MBR hat die von
>dir genannte Signatur (z.B. Xenix) und nicht jedes BIOS (z.B. älteres
>IBM) prüft sie auch ab. Andererseits prüfen manche BIOS-Varianten (z.B.

Es ist eine Festlegung, daß der MBR (und auch die 
Partitions-Bootsektoren, wobei das dann davon abhängt, was der 
OS-spezifische MBR wiederum akzeptiert) diese Signatur zu haben hat. Und 
das BIOS kann (oder hat sogar)  das zu prüfen. Wenn manche 
Extrawurst-BIOSe das nicht machen, dann ist das deren Problem.
Auch Xenix kann das zumindest beim MBR nicht ändern, sofern das auf 
jedem PC laufen will.

>älteres IBM Thinkpad) deutlich mehr als die Signatur ("es muss eine
>aktive FAT16-Partition vorhanden sein") oder starten direkt die erste
>aktive Partition (z.B. älteres Toshiba).

Aha, ich konnte also kein OS/2 darauf installieren? Oder wie alt ist das 
von Dir angesprochen alte Thinkpad?
Du willst damit sagen, daß das alte Toshiba-BIOS einfach den MBR 
überspringt?

: Bearbeitet durch User
von Sebastian S. (amateur)


Angehängte Dateien:

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DR-DOS und Free-DOS sollten weitestgehend MS-DOS kompatibel sein.

Hast Du es eigentlich mal D-Fend probiert. Bei mir wurde dazu eine 
versteckte Platte mit 250 MByte eingerichtet.

Unter Windows sieht das so aus:
C:\Users\Benutzer\D-Fend Reloaded\VirtualHD
[Bild: DOSWIN]

Im DOS-Fenster:
C:\
[Bild: DOSDOS]

Für einfache Dateioperationen gibt es DZ - einen NC-Klone
[Bild: DZ]

von Jens G. (jensig)


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>Hast du Angst vor antiken DOS-Viren? Die sollten moderne Virenscanner
>alle erkennen (aber zum letzten Mal vor >15 Jahren getestet). Wenn es
>dann noch bootet, kannst du es als sauber betrachten.

Kaum.

von S. R. (svenska)


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Jens G. schrieb:
> Es ist eine Festlegung, daß der MBR (und auch die
> Partitions-Bootsektoren, wobei das dann davon abhängt, was der
> OS-spezifische MBR wiederum akzeptiert) diese Signatur zu haben hat.

Es ist eine Übereinkunft, mehr nicht. Wenn der Mainboard-Hersteller nur 
"Windows 98 oder ME" garantiert, dann darf das BIOS auch gerne eine 
md5sum vom MBR mit einer Whitelist abgleichen oder die ACPI-Tabellen 
darauf zuschneiden.

Jens G. schrieb:
> Wenn manche Extrawurst-BIOSe das nicht machen, dann ist das
> deren Problem. Auch Xenix kann das zumindest beim MBR nicht
> ändern, sofern das auf jedem PC laufen will.

Xenix wurde für den IBM-PC entwickelt, und da der die Signatur nicht 
geprüft hat, lief das trotzdem. Zur Entwicklungszeit war das "jeder PC". 
Und auch Microsoft hat sehr lange eine Kompatiblitätsliste mitgeliefert 
und außerhalb dessen nichts garantiert.

Es gibt einen weichen Standard (MBR-Signatur, Partitionstabelle und so) 
und es gibt die Realität. Letztere ist schlimmer, und UEFI macht das 
nicht besser.

Jens G. schrieb:
>>älteres IBM Thinkpad) deutlich mehr als die Signatur ("es muss eine
>>aktive FAT16-Partition vorhanden sein") oder starten direkt die erste
>>aktive Partition (z.B. älteres Toshiba).
>
> Aha, ich konnte also kein OS/2 darauf installieren? Oder wie alt ist das
> von Dir angesprochen alte Thinkpad?

Das war ein Pentium II mit 64 MB RAM, wo mir dieses Verhalten 
aufgefallen ist. Eine einzelne Typ 0x07-Partition (HPFS oder NTFS) hätte 
jedenfalls nicht funktioniert, denn damit hatte ich getestet. Der OS/2 
Bootmanager kommt auf seine eigene Partition, vielleicht wäre es damit 
gegangen. Ist nicht mein Gerät.

Ein Windows 98 mit FAT32 oder ein Linux ließ sich jedenfalls nicht 
starten, erst nachdem ich eine ein-Zylinder-große Partition vom 
FAT16-Typ (unformatiert!) angelegt hatte, lief es.

> Du willst damit sagen, daß das alte Toshiba-BIOS einfach den MBR
> überspringt?

In dem Fall bin ich mir nicht zu 100% sicher, aber ich hatte auf dem 
betroffenen System viel Spaß mit einem Disk-Manager. Das System war ein 
Notebook (486DX/33), aber mit Farbdisplay.

: Bearbeitet durch User
von Jens G. (jensig)


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>Xenix wurde für den IBM-PC entwickelt, und da der die Signatur nicht
>geprüft hat, lief das trotzdem. Zur Entwicklungszeit war das "jeder PC".
>Und auch Microsoft hat sehr lange eine Kompatiblitätsliste mitgeliefert
>und außerhalb dessen nichts garantiert.

Also wenn Du wirklich nur von den ersten (IBM) PC's redest, dann mag das 
ja stimmen. Da kannte MSDOS ja noch nicht mal Partitionen (ging wohl 
erst mit V3.2 oder so los). Mit dem Partitionskonzept kamm aber 
gleichzeitig die Signatur im MBR ins Spiel.
Ob die vom BIOS geprüft wurde, ist eine andere Sache, wird aber 
inzwischen seit Jahrzehnten von den meisten BIOS'n geprüft.
Selbst das Handbuch zum EC1834 (alter "IBM" 8086-Rechner der DDR) 
spricht über diese Signatur.

: Bearbeitet durch User
von michael_ (Gast)


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S. R. schrieb:
> In dem Fall bin ich mir nicht zu 100% sicher, aber ich hatte auf dem
> betroffenen System viel Spaß mit einem Disk-Manager. Das System war ein
> Notebook (486DX/33), aber mit Farbdisplay.

Damals hat man unter "Disk-Manager" etwas anderes verstanden.
Wenn ein BIOS max. 512MB Platten kannte, wurde so einer installiert.
Da konnte man auch Platten mit wahnsinnigen 640MB voll nutzen.
Das System hatte aber viele Haken. Bis zum Datenverlust.

S. R. schrieb:
> Das war ein Pentium II mit 64 MB RAM, wo mir dieses Verhalten
> aufgefallen ist. Eine einzelne Typ 0x07-Partition (HPFS oder NTFS) hätte
> jedenfalls nicht funktioniert, denn damit hatte ich getestet. Der OS/2
> Bootmanager kommt auf seine eigene Partition, vielleicht wäre es damit
> gegangen. Ist nicht mein Gerät.

Den hatte ich auch. Der konnte alles booten. Prima Teil.

Eigentlich ist das Problem garkeines.
Nur sind die alten Computer-Säcke alle in Rente, die das noch können.

Ich glaube, in 2h habe ich sowas erledigt.
Die alten Tools sind auch noch da.

Und ob man die lizensierten Disks für DOS hat, da fragt doch keiner 
mehr.
Ihr habt doch schließlich ein lizensiertes DOS gehabt.

von Sebastian K. (sebkos)


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Irgendwie komme ich nicht weiter und mir scheint es als wenn der Rechner 
eine Eigenart entwickelt um es mir schwer zu machen.

Die Disketten habe ich erstellt bzw. aus der Image extrahiert und auf 
die Disketten kopiert. Bootfähig sind diese beim start aber nicht 
(Inhalt Diskette 1 siehe Bild).

Mit der Steuerungssoftware komme ich zumindest in Dos, dort habe ich 
anschließend die Diskette gewechselt und konnte über fdisk die 
Einstellungen vornehmen.

1. Partition gelöscht
2. neue primäre Partition erstellt

Im Anschluss kam schon die Frage ob ich eine Installationsdiskette 
besitze, diese erkennt er aber nicht.

Beim starten kommt jetzt Datenträger entfernen Neustart Taste drücken.
Wenn ich die Diskette auswerfe sagt er mir Betriebssystem fehlt.

Dann habe ich nochmal versucht über die Diskette mit der 
Steuerungssoftware drauf in MSDos zu gelangen, dies wird aber gestoppt 
mit der Meldung Befehl oder Dateiname nicht gefunden. Unzulässiger 
Datenträgertyp beim Lesen von Laufwerk C Abbrechen - Wiederholen - 
Übergehen

Für die Installation habe ich folgendes Video zur Hilfe genommen: 
https://www.youtube.com/watch?v=M-1DIoGwp0g

Die verlinkte Version in der Beschreibung des Videos habe ich nicht 
verwendet!

Vermutlich scheitert es an dem Disketteninhalt, übrigens schimpfte mein 
Virenscanner bei 3 geladenen Dos 6.22 Version, das meinte ich mit 
verseucht.


michael_ schrieb:
> Und ob man die lizensierten Disks für DOS hat, da fragt doch keiner
> mehr.
> Ihr habt doch schließlich ein lizensiertes DOS gehabt.
Du glaubst gar nicht wie schwer es ist eine brauchbare Version zu 
finden, ich war sogar eben im Microsoft Live Support und habe freundlich 
angefragt ob vielleicht im msdn Netzwerk noch eine Dos 6.22 Version 
verfügbar ist. Die Reaktion war nicht schlecht, er hat einfach den Chat 
verlassen.
Und direkte Anfragen sind nicht erlaubt da nach wie vor Urheberrecht 
besteht :)


PS.: @Sebastian: Ich versuche erst das alte System zum laufen zu 
bekommen damit die Produktion nicht steht, im Anschluss versuche ich 
mich mit "aktueller" Hardware und anderer Software.

: Bearbeitet durch User
von S. R. (svenska)


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michael_ schrieb:
> Damals hat man unter "Disk-Manager" etwas anderes verstanden.
> Wenn ein BIOS max. 512MB Platten kannte, wurde so einer installiert.

Ja, genau um so einen Fall ging es. Wobei das BIOS eine Beschränkung auf 
knapp 240 MB hatte (also die größere angebotene Festplatte).

Sebastian K. schrieb:
> Die Disketten habe ich erstellt bzw. aus der Image extrahiert und auf
> die Disketten kopiert. Bootfähig sind diese beim start aber nicht
> (Inhalt Diskette 1 siehe Bild).

Ja, genau das ist falsch. Du darfst die Images nicht extrahieren, 
sondern du musst die genau so wie sie sind auf die Diskette schreiben. 
Passende Software sind z.B. RAWRITE (DOS, gibt's aber auch grafisch für 
Windows) oder dd (Linux, gibt's aber auch für Windows). Oder der 
Klassiker WinImage.

Wenn du nur die Dateien draufkopierst, fehlt der Startcode.

von Jens G. (jensig)


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Schon im BIOS mal nachgeschaut, ob A: als erstes Boot-LW aktiviert 
wurde?
Wie heist denn die genaue Fehlermeldung beim boooten von Floppy?
sys a: sollte die Diskette bootfähig machen, bzw. die Fehlermeldung 
ändern, wenn sie nicht bootfähig war.

>Mit der Steuerungssoftware komme ich zumindest in Dos, dort habe ich
>anschließend die Diskette gewechselt und konnte über fdisk die
>Einstellungen vornehmen.

>1. Partition gelöscht
>2. neue primäre Partition erstellt

>Im Anschluss kam schon die Frage ob ich eine Installationsdiskette
>besitze, diese erkennt er aber nicht.

Ich verstehe jetzt nicht, was Du wie von wo startest.
Um was für eine Installationsdiskette geht es hier. Eine 
MSDOS-Install-Diskette? Oder eine InstallDiksette des 
Steuerungsprogramms?
Zumindest eine MSDOS-Installdikette ist nicht einfach nur eine 
bootfähige DOS-Diskette, sondern da sind die DOS-Files zum großen Teil 
im gepackten Format drauf, so wie in deinem Listing zu sehen - ist also 
eine InstallDiskette (habe es mal auch mit meiner InstallDikette 
verglichen - sieht genau so aus. Sogar eine io.sys und sys.com ist da - 
sieht also bootfähig aus, sofern der Bootsektor auch gültig ist
Was für eine Fehlermeldung kommt denn, wenn Du damit bootest (genauer 
Text, denn der entscheidet, ob der vom DOS-Bootsektor kommt)?

: Bearbeitet durch User
von Jens G. (jensig)


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S. R. (svenska) schrieb:

>Ja, genau das ist falsch. Du darfst die Images nicht extrahieren,
>sondern du musst die genau so wie sie sind auf die Diskette schreiben.

Ja, stimmt. Einfach nur kopieren ist schlecht. Sieht man auch an den 
Timestamps - normalerweise spiegelt sich zumindest bei den letzten 
Versionen die Version in der Zeitangabe wieder - also 06:22 für ein 
MSDOS 6.22 bei allen Dateien (und auch immer das gleiche Datum)
Aber falls Du schon irgendiwe ein lauffähiges DOS-System hast, dann 
einfach sys a: machen, um die bootfähig zu machen.
Ansonsten - einfach das Image mit den genannten Tools auf die Floppy 
"brennen", dann sollten die bootfähig sein.

von michael_ (Gast)


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Sebastian K. schrieb:
> Die Disketten habe ich erstellt bzw. aus der Image extrahiert und auf
> die Disketten kopiert.

Welches Image?
Hast du die Disk mit sys A: bearbeitet?
Du brauchst eine startfähige Disk/HD mit diesem DOS.
Sonst drehst du dich im Kreis.

Sebastian K. schrieb:
> Mit der Steuerungssoftware komme ich zumindest in Dos,

Hat deine Maschine zwei Computer?

von Jens G. (jensig)


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Ich meinte übrigens in meinem vorletzten Beitrag io.sys+msdos.sys, nicht 
io.sys+sys.com

von Sebastian K. (sebkos)


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S. R. schrieb:
> Ja, genau das ist falsch. Du darfst die Images nicht extrahieren,
> sondern du musst die genau so wie sie sind auf die Diskette schreiben.
> Passende Software sind z.B. RAWRITE (DOS, gibt's aber auch grafisch für
> Windows) oder dd (Linux, gibt's aber auch für Windows). Oder der
> Klassiker WinImage.
>
> Wenn du nur die Dateien draufkopierst, fehlt der Startcode.

WinImage habe ich auch dafür verwendet allerdings auf einem 3. PC mit Xp 
drauf nachdem ich von meinem Hauptrechner Win10 die Dateien mit Hilfe 
von WinImage auf einen USB Stick extrahierte. Was bedeutet der Startcode 
fehlt?

Morgen extrahiere ich die Images vom Xp System aus mit WinImage auf die 
Disketten, dass wird es vermutlich sein. Das Xp System dient übrigens 
nur dem kopieren da ich an meinem Hauptrechner kein Floppy anschließen 
kann.

Jens G. schrieb:
> Ich verstehe jetzt nicht, was Du wie von wo startest.
> Um was für eine Installationsdiskette geht es hier. Eine
> MSDOS-Install-Diskette? Oder eine InstallDiksette des
> Steuerungsprogramms?

Ja, das Steuerungsprogramm startet die Installationsroutine von der 
Diskette dies kann aber mit ESC abgebrochen werden, dann lande ich in 
MSdos. Dort wechselte ich die Diskette und führte fdisk aus. Wie gesagt 
erstelle ich aber morgen nochmal die Installationsdisketten von dem Xp 
system aus

: Bearbeitet durch User
von michael_ (Gast)


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Jens G. schrieb:
> Zumindest eine MSDOS-Installdikette ist nicht einfach nur eine
> bootfähige DOS-Diskette, sondern da sind die DOS-Files zum großen Teil
> im gepackten Format drauf, so wie in deinem Listing zu sehen - ist also
> eine InstallDiskette (habe es mal auch mit meiner InstallDikette
> verglichen - sieht genau so aus.

Nein!
Die Install-DISK -1 vom DOS-6.22 sieht so aus wie oben.

Sebastian, sucht euch jemanden, der das kann.
Wie gesagt, in 2h erledigt.
Bei so einer Maschine kommt es doch auf 100EUR nicht an.
Es ist falscher Ehrgeiz. Spätestens bei der autoexec und config kommst 
du wieder ins schleudern.

von michael_ (Gast)


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Sebastian K. schrieb:
> Morgen extrahiere ich die Images vom Xp System aus mit WinImage auf die
> Disketten, dass wird es vermutlich sein.

Kann passen.

Sebastian K. schrieb:
> Ja, das Steuerungsprogramm startet die Installationsroutine von der
> Diskette dies kann aber mit ESC abgebrochen werden, dann lande ich in
> MSdos. Dort wechselte ich die Diskette und führte fdisk aus.

Ich verstehe nur Bahnhof!
Wozu war eigentlich die genannte Festplatte?

von Jens G. (jensig)


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>Nein!
>Die Install-DISK -1 vom DOS-6.22 sieht so aus wie oben.

Vielleicht hast Du eine andere Variante, oder gar ein anderes DOS 
(DRDOS, FREEDOS, ...) - meine jedenfalls bootet, und started das Setup 
(gerade in einer VM getestet)

von Jens G. (jensig)


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>> Ja, das Steuerungsprogramm startet die Installationsroutine von der
>> Diskette dies kann aber mit ESC abgebrochen werden, dann lande ich in
>> MSdos. Dort wechselte ich die Diskette und führte fdisk aus.

>Ich verstehe nur Bahnhof!
>Wozu war eigentlich die genannte Festplatte?

Aber ich glaue, ich versteh es jetzt:
Das ist eine InstallDiskette für das Steuerungsprogramm, scheinbar 
bootfähig, auf DOS basierend, bootet also ein DOS, startet aber via 
autoexec.bat dann das Setup des Steuerungsprogramms. Wenn er dieses 
abbricht, landet er dann automatisch am DOS-Prompt. alles klar, wenn dem 
so wäre.
Offensichtlich verlangt dieses Setup nach der MSDOS-InstallDiskette, um 
das DOS auf Platte installieren zu können, dies bricht aber ab, weil die 
gebotene InstallDiskette eben keine ordentliche InstallDiskette ist.
Gut - dann warten wir mal auf morgen ...


@michael_ (Gast)
>Es ist falscher Ehrgeiz. Spätestens bei der autoexec und config kommst
>du wieder ins schleudern.

Nicht bei einer DOS-Standardinstallation - da werden erstmal alle 
nötigen Einträge automatisch gemacht.

von Sebastian K. (sebkos)


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michael_ schrieb:
> Die Install-DISK -1 vom DOS-6.22 sieht so aus wie oben.

Da bin ich aber weit von entfernt, morgen sehe ich mich nochmal nach 
einer anderen Dos 6.22 Installation um. Du meinst also es wird nicht zum 
Erfolg führen wenn ich die Disketten morgen direkt auf die Disketten 
schreibe?

michael_ schrieb:
> Ich verstehe nur Bahnhof!

Da sind wir schon zwei!

michael_ schrieb:
> Wozu war eigentlich die genannte Festplatte?

Da soll Dos 6.22 und anschließend die Steuerungssoftware drauf nachdem 
die Festplatte korrekt eingerichtet ist.

Ich hatte nur versucht zu tricksen uu die nicht funktionsfähige 1. Dos 
6.22 Installationsdiskette öffnen zu können.

michael_ schrieb:
> Sebastian, sucht euch jemanden, der das kann.
> Wie gesagt, in 2h erledigt.
> Bei so einer Maschine kommt es doch auf 100EUR nicht an.
> Es ist falscher Ehrgeiz. Spätestens bei der autoexec und config kommst
> du wieder ins schleudern.

Morgen lasse ich es auf einen Versuch ankommen - ich halte euch auf dem 
laufenden!

: Bearbeitet durch User
von michael_ (Gast)


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Sebastian K. schrieb:
> Du meinst also es wird nicht zum
> Erfolg führen wenn ich die Disketten morgen direkt auf die Disketten
> extrahiere?

Doch!

michael_ schrieb:
> Sebastian K. schrieb:
>> Morgen extrahiere ich die Images vom Xp System aus mit WinImage auf die
>> Disketten, dass wird es vermutlich sein.
>
> Kann passen.

Sebastian K. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Wozu war eigentlich die genannte Festplatte?
>
> Da soll Dos 6.22 und anschließend die Steuerungssoftware drauf nachdem
> die Festplatte korrekt eingerichtet ist.
>
> Ich hatte nur versucht zu tricksen uu die nicht funktionsfähige 1. Dos
> 6.22 Installationsdiskette öffnen zu können.

Tricksen kann man nur, wenn man ein Experte ist.
Warum habt ihr kein Image von der HD gemacht?
Das Elend war doch nur eine Frage der Zeit.

von Jens G. (jensig)


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> Tricksen kann man nur, wenn man ein Experte ist.

Durch Tricksen wird man erst Experte.

>Warum habt ihr kein Image von der HD gemacht?

Wer macht das schon.

>Das Elend war doch nur eine Frage der Zeit.

Tja ....

von Georg (Gast)


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michael_ schrieb:
> Die Install-DISK -1 vom DOS-6.22 sieht so aus wie oben.

Sieht sie nicht, das sind alles irgendwie zusammengeschusterte 
Privatversionen. Die Originaldisketten 1-4 sehen aus wie im Bild 
(Original MSDOS 6.22 deutsch), und natürlich muss die Diskette 1 bootbar 
sein.

Irgendwelche Experimente mit USB-Sticks usw. scheitern ziemlich sicher 
daran, dass es kein MSDOS 6.22 mit USB gab und kein PC aus dieser Zeit 
vom USB-Stick booten kann. Mit einem heutigen PC kann das gehen, aber 
dann muss man wissen was man tut, was beim TO offensichtlich nicht der 
Fall ist.

Ich habe mir später auch alles in ein Verzeichnis einer bootbaren CD 
kopiert, um DOS von CD zu installieren, aber das wird auf der Steuerung 
auch nicht gehen. Ausserdem habe ich sowieso nur noch DOS 7 verwendet 
(das DOS von WfW3.11), wegen der besseren Netzwerkunterstützung.

Mit dem Diskettensatz ist die Installation von DOS eine Sache von 15 
min, und nochmal 10min um das Netzwerk zum Laufen zu bringen. Wenn man 
Lust hat kann man noch Windows 3.11 installieren, da ist die 
Dateiverwaltung etwas bequemer als mit dem DOS-Prompt, und sonst muss 
man es ja nicht starten.

michael_ schrieb:
> Tricksen kann man nur, wenn man ein Experte ist.

Man musste damals nicht tricksen und heute auch nicht. Nur genauso 
vorgehen wie man das in den 80er Jahren auch gemacht hat.

Georg

von Georg (Gast)


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michael_ schrieb:
> Sebastian, sucht euch jemanden, der das kann

Nachdem ich nochmal den Anfang des Threads angesehen habe, kann ich mich 
dem nur anschliessen. Da wird jetzt schon mehr als einen Monat ohne Sinn 
und Verstand herumgebastelt, also entweder wird die Maschine tatsächlich 
garnicht mehr zum Sägen gebraucht, oder die Sache muss dringend in 
professionelle Hände, damit sie in absehbarer Zeit wieder läuft. Wenn so 
weitergemacht wird, kann man die Maschine auch gleich verschrotten.

Georg

von Sebastian K. (sebkos)


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michael_ schrieb:
> Bei so einer Maschine kommt es doch auf 100EUR nicht an.

Der Techniker hat über 10.000€ für eine neue Steuerung veranschlagt, 
dies ist der Grund warum ein Laie versucht die Situation zu retten. Eine 
Reparatur sei laut Aussage nicht mehr möglich was ich nicht wahr haben 
wollte.

Ich komme zwar nur schleppend voran aber ich sehe zumindest das Licht am 
Ende des tunnels, demnach würde ich vorschlagen wir warten einfach ab 
und diejenigen die mir helfen möchten verfolgen weiterhin den thread.

Vielen Dank

: Bearbeitet durch User
von Dieter F. (Gast)


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von michael_ (Gast)


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Sebastian K. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Bei so einer Maschine kommt es doch auf 100EUR nicht an.
>
> Der Techniker hat über 10.000€ für eine neue Steuerung veranschlagt,
> dies ist der Grund warum ein Laie versucht die Situation zu retten. Eine
> Reparatur sei laut Aussage nicht mehr möglich was ich nicht wahr haben
> wollte.

Es soll ja nur das DOS neu von einem Fachmann gemacht werden.

Die wollen doch nur eine neue Steuerung verkaufen.
Und wahrscheinlich haben die auch keine Ahnung mehr vom alten DOS.

Georg schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Die Install-DISK -1 vom DOS-6.22 sieht so aus wie oben.
>
> Sieht sie nicht, das sind alles irgendwie zusammengeschusterte
> Privatversionen.

Hab erst mal meine "Arbeitskopien" gefunden.
Die Originale finde ich vielleicht noch.

von Georg (Gast)


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michael_ schrieb:
> Hab erst mal meine "Arbeitskopien" gefunden.
> Die Originale finde ich vielleicht noch.

Muss ja nicht sein, es hätte mich höchstens interessiert, wie du die 101 
Dateien auf eine Diskette kopierst.

Die Originale habe ich ja, aber das interessiert kein Schwein mehr 
(ausser mir).

Georg

von Sebastian K. (sebkos)


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Es lag tatsächlich daran WIE ich die Disketten erstellt habe, nachdem 
ich die Images jetzt mit WinImage direkt auf die Disketten kopiert habe 
funktionierte auch alles.

Zur Sicherheit habe ich DOS auf 2 Platten installiert um schnell mal 
wechseln zu können falls eine ausfällt.

Die Steuerungssoftware muss ich noch aufspielen aber ich denke ab hier 
dürfte es keine Probleme mehr geben.

Alle Hinweise zur Erstellung von Sicherungskopien werde ich beherzigen, 
da ich dort relativ neu bin hatte ich zuvor keinen Einfluss darauf.

Georg schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Tricksen kann man nur, wenn man ein Experte ist.
>
> Man musste damals nicht tricksen und heute auch nicht. Nur genauso
> vorgehen wie man das in den 80er Jahren auch gemacht hat.

Wenn man Baujahr 87 ist und mit Win 98 groß wurde hat man nunmal ein 
paar anfängliche Schwierigkeiten, zumal das auch nicht mein Fachbereich 
ist als Metallbaumeister.

Vielen Dank das ich mit eurer Hilfe meinen Horizont erweitern konnte, 
die einen oder anderen Kommentare fand ich vielleicht überflüssig aber 
insgesamt gesehen bin ich dankbar für den kleinen Exkurs.


Lieben Gruß

Sebastian



PS.: Wenn ich wieder Zeit dafür habe kümmere ich mich um die Erneuerung 
der Hardware, falls ich da Fragen zu haben sollte hoffe ich mich an euch 
wenden zu dürfen :)

: Bearbeitet durch User
von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Sebastian K. schrieb:
> funktionierte auch alles.

Glückwunsch!

von S. R. (svenska)


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Sebastian K. schrieb:
> Es lag tatsächlich daran WIE ich die Disketten erstellt habe, nachdem
> ich die Images jetzt mit WinImage direkt auf die Disketten kopiert habe
> funktionierte auch alles.

Sag ich ja! ;-)

Ein Image einer Diskette ist vergleichbar mit einer ISO-Datei für 
CDs/DVDs. Wenn du die einfach extrahierst oder sogar nur draufkopierst, 
wird das Ergebnis nicht funktionieren. Also wieder was gelernt.

Glückwunsch und viel Spaß damit.

von Gerald B. (gerald_b)


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Besorge dir doch einen IDE zu CF-Card Adapter und hänge eine 1 GB 
CF-Karte (vorzugsweise Industrial Grade Qualität) da rein. Das habe ich 
vor ein paar Jahren auf einem System mit ähnlich betagter Hardware 
gemacht, auf dem ein Windows 3.11 lief. Unser Ing. wollte von sich aus 
schon die alte Platte clonen, scheiterte aber immer daran, das das alte 
BIOS keine Platten über 2 GB mochte. Von CF-Karte bootete Win 3.11 in 
affenartiger Geschwindigkeit! ;-)))
Wenn dir 128 MB Platz langen, dann bekommst du bei Pollin ein DOM (Disc 
on Module) für lächerliche 1,95. Eine installieren und nen Clone davon 
in die Schublade.
http://www.pollin.de/shop/dt/MDEyODkyOTk-/Computer_Informationstechnik/Hardware/Festplatten_intern/DiskOnModule_PQI_IDE_128_MB.html

von Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite


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Was macht denn die Steuerung der Maschine bzw. was macht die so 
aufwändig, das man die unbedingt am Leben halten muss? Ich muss zugeben 
das ich keine Ahnung habe, wie so eine Maschine konkret aussieht. Es 
würde mich aber interessieren. Kannst du vielleicht mal ein paar Bilder 
posten?

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

von Sebastian K. (sebkos)


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Gerald B. schrieb:
> Wenn dir 128 MB Platz langen, dann bekommst du bei Pollin ein DOM (Disc
> on Module)

Hat mir bereits jemand hier im Thread empfohlen, da ich 3.5" Disketten 
brauchte habe ich direkt das DOM Modul mit bestellt. Leider passt das 
Modul nicht auf die ISA Karte da direkt daneben das Floppy eingesteckt 
ist und das dringend benötigt wurde für die "Operation".

Bei der nächsten Gelegenheit muss ich mir ein IDE Verlängerungskabel 
bestellen.

Thorsten O. schrieb:
> Was macht denn die Steuerung der Maschine bzw. was macht die so
> aufwändig, das man die unbedingt am Leben halten muss? Ich muss zugeben
> das ich keine Ahnung habe, wie so eine Maschine konkret aussieht. Es
> würde mich aber interessieren. Kannst du vielleicht mal ein paar Bilder
> posten?

Die Software/Hardware ist für den Zuschnitt an der Säge zwingend 
erforderlich, ohne ist sie quasi wertlos da sowohl die Länge als auch 
der Zuschnittwinkel darüber gesteuert wird.

Im ersten Eintrag des Threads habe ich einen Bildlink gepostet, hier 
nochmal: ( Link zur Säge:
http://www.emmegi.com/admin/upload/big/Img57141237.jpg )

Die Maschine wird bei uns für den Zuschnitt von Aluminium Profilen 
verwendet, insbesondere für Fenster und Türanlagen.

: Bearbeitet durch User
von michael_ (Gast)


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Sebastian K. schrieb:
> PS.: Wenn ich wieder Zeit dafür habe kümmere ich mich um die Erneuerung
> der Hardware, falls ich da Fragen zu haben sollte hoffe ich mich an euch
> wenden zu dürfen :)

Erst mal Glückwunsch!
Aber lass das mit neuer Hardware.

Sebastian K. schrieb:
> Als Ersatz wählte ich einen Athlon
> 1800+ und installierte WinXP,

Vor allem nicht mit so einem stromfressndem Monster.
Kümmer dich lieber um die Datensicherung.

Ich bereue auch eine Maschine.
Hauptrechner ein P-II mit seltener Hauptplatine und NT-4.
Wegen Kondensation und Dauerlauf ist da die dritte drin.
Dann ein DOS Nebenrechner mit BS auf Eprom.
Die HD (4GB) mußte auch schon mehrfach erneuert werden.
Ein Image und eine funktionierende liegt im Panzerschrank.

von michael_ (Gast)


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Sebastian K. schrieb:
> Leider passt das
> Modul nicht auf die ISA Karte da direkt daneben das Floppy eingesteckt
> ist und das dringend benötigt wurde für die "Operation".

Wenn alles läuft und du lange Weile hast, kannst du das durch so einen 
Floppy-Emulator ersetzen.

ebay 291973683655

Da NT-4 wie auch dein DOS kein USB kann, war das für die Maschine eine 
gute Lösung.
Man könnte das DOS dann auch gleich von dem USB-Stick starten.

von Georg (Gast)


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michael_ schrieb:
> Ich bereue auch eine Maschine

Nennt sich Freud'sche Fehlleistung.

Georg

von Ralph S. (jjflash)


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Ähnliche Probleme hatte ich auch und ich hatte mir über Linux einen 
MS-DOS 6.22 gemacht, der in ein ECHTES MS-DOS 6.22 gebootet hat.

Hierbei ist der Stick dann die Festplatte (und sollte wie eine 
Festplatte nicht während des laufenden Systems abgezogen werden).

Heute hab ich dann mal gemutmaßt, dass ein virtueller IDE-Port von 
Oracles VirtualBox doch kompatibel mit einem echten IDE-Port sein muß 
(und unter DOS bis 528 MB auch kein Treiber benötigt wird).

Also hab ich einen Versuch gestartet:

Meine 3 Diskettenimages von originalen Installationsdateien genommen und 
eine virtuelle Maschine eingerichtet mit den von der VirutalBox 
angebotenen Standardeinstellungen (32 MB Ram, 500 MB Festplatte, die 
Festplatte allerdings als statische Festplatte angegeben, erzeugt eine 
*.VHD Datei).

Von den 3 Diskettenimages einen virtuellen Rechner mit MS-DOS 6.22 
installiert.

Virtuelle Maschine ausschalten und in dem Ordner in dem nun die 
virtuelle Platte liegt mittels:

vboxmanage clonehd msdos622.vhd c:\users\myname\scratch\msdos622.img 
--format raw

Ein Image der virtuellen Platte erzeugt.

Mit dem Win Disk Imager32 diese Datei auf einen 2GB Stick übertragen und 
siehe da, ein Computer bootet vom Stick.

Auf diesen Stick hab ich zum Testen ein altes Bitbanging Programm für 
serielle Schnittstelle und LPT draufkopiert und diesen Stick an einem 
HP-Thin Client 5000 gebootet (der eben noch COM und LPT Schnittstellen 
hat).

Der Thin Client hat gebootet und das Bitbangingprogramm welches die 
Ports direkt anspricht hat auch funktioniert.

Von daher sollte MS-DOS auch auf neuen Computern funktionieren. Die 
letztes Jahr mit Linux erzeugten Sticks laufen auf Arbeit wunderbar mit 
neuen Mini-ATX Mainboards zusammen, auf den auch heute noch eine native 
COM-Schnittstelle vorhanden ist (entgegen landläufiger Meinung gibt es 
noch viele neue Mainboards mit seriellen Schnittstellen, nur sind bei 
fertigen PC's diese häufig nicht mehr nach außen geführt und neuen 
Mainboards liegt auch oft kein Slotblech mit D-Sub Anschluß bei).

Gruß, Ralph

von michael_ (Gast)


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Georg schrieb:
> ichael_ schrieb:
>> Die Install-DISK -1 vom DOS-6.22 sieht so aus wie oben.
>
> Sieht sie nicht, das sind alles irgendwie zusammengeschusterte
> Privatversionen. Die Originaldisketten 1-4 sehen aus wie im Bild
> (Original MSDOS 6.22 deutsch), und natürlich muss die Diskette 1 bootbar
> sein.

Die Beschriftung war kaum lesbar.
Ich habe da noch "Stepup" entziffern können.
Also um ein 6.0 auf 6.22 zu bringen. Ganz offiziell von MS.

von S. R. (svenska)


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Das DOS-Stepup müsste sogar noch von MS heruntergeladen werden können 
(STEPGER.EXE für Deutsch). Damit kriegt man jedes MS-DOS 6.x auf 6.22.

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