Forum: PC Hard- und Software Einfache Win-GUI mit virtuellen Bedienknöpfen für Serielle Ausgabe


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von Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Ich habe ein recht komplexes Board eines Kunden auf dem Tisch, das für 
Maschinensteuerung gedacht ist, welches aber nicht nicht 100% fertig 
ist. Vor allem fehlt viel Software. Für die Optimierung von 
Regelschleifen und Einfahrpunkten möchte Ich es dennoch schon einsetzen 
und brauche dazu eine einfache Möglichkeit die Register in den 
Controllern zu beschreiben.

Ich habe auf dem board einen kleinen FPGA, der eigentlich die 
Ethernetkommunikation macht und die Controller konfiguriert. Leider ist 
weder das ETH noch das FPGA fertig, d.h. die komplette Steuerung per 
Server-PC funktioniert nicht. Jetzt habe Ich einfach die FPGA-firmware 
ausgetauscht und schreibe die Controllerdaten selber. Ich muss dem FPGA 
jetzt nur noch mitteilen, welche Daten es ändern soll. Vorhanden ist ein 
Port für RS232.

Es bräuchte Ich nur noch eine kleine PC-APP, die über seriell die 
Befehle verschicken kann. Auf dem PC brauche Ich dann eine Anzahl von 
virtuellen Drehknöpfen, die bei Änderung ihren Wert absenden. Der FPGA 
muss dann nur wissen, von welchem Regler der Wert kam. Gut wären z.B. 
4x4 Drehknöpfe und 4x4 Taster für feste Codes. Damit schalte Ich die 
Controller und die RAM-Maps um.

Wie baut man so eine SW am Einfachsten? Gibt es da einen Baukasten?

Es wäre das Gegenteil von ComVisu.

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von Klaus (Gast)


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Markus W. schrieb:
> Es wäre das Gegenteil von ComVisu.

Wieso das denn?

Genauso

Beitrag "Projekt: Virtuelle Instrumente an serielle Schnittstelle"

Eine käufliche Software wäre zum Beispiel:

http://www.serialporttool.com/products_nbutton.htm

von Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Das ComVisu empfängt doch nur Daten, oder habe Ich da was verpasst?

von Bernd K. (prof7bit)


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Markus W. schrieb:
> Wie baut man so eine SW am Einfachsten? Gibt es da einen Baukasten?

Lazarus

von Klaus (Gast)


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Markus W. schrieb:
> Das ComVisu empfängt doch nur Daten, oder habe Ich da was verpasst?

Schon. Denn diverse Instrumente können auch Ausgaben veranlassen.

von Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Lazarus habe ich angesehen: Pascal /Delphi ist mir zu weit weg. Ich 
denke da mehr an Klicken und Platieren.

Dann eher doch das ComVisu. Gibt es da Tastenfelder und Knöppe?

Ich brauche z.B: einen Regler, der 4095 Stufen hat, also eine Art 
Endlos-Rotationsknopf.

: Bearbeitet durch User
von Tom W. (Gast)


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Ich hatte das hier mal in Erwägung gezogen:
Beitrag "Data Acqisition Audio und Video mit DSPROBOTICs"

Leider kostenpflichtig!

von Peter II (Gast)


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Markus W. schrieb:
> Lazarus habe ich angesehen: Pascal /Delphi ist mir zu weit weg.

dann schau dir mal C# an. Als kleine Entwicklungsumgebung kannst du 
www.icsharpcode.net/ laden.

Die Gui kannst du dir recht schnell als WindowsForms zusammenklicken. 
Die Serielle Schnittstelle kann man auch recht einfach nutzen.

von Tr (Gast)


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Schon mal in die Arduino/Raspi Abteilung geschaut? Da wird doch öfter 
eine simple GUI benötigt ohne viel Aufwand/Erfahrung. Vermutlich gibt es 
da was, in irgendwelchen Tutorials habe ich das auch schon gesehen..

Alternativ selbst zusammenstricken mit Visual Studio, Processing, ...?

von Volker S. (vloki)


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Peter II schrieb:
> Markus W. schrieb:
>> Lazarus habe ich angesehen: Pascal /Delphi ist mir zu weit weg.
>
> dann schau dir mal C# an.

Oder Qt (C++) ;-)
Hier wäre ein Einstiegsprogramm (Serial Demo) zum einfachen Erweitern 
mit den Drehknöpfen -->>
http://www.hs-ulm.de/nocache/wir/Personal/PersonalSaSchr/vschilli/QtProjekte/

: Bearbeitet durch User
von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Markus W. schrieb:
> Wie baut man so eine SW am Einfachsten? Gibt es da einen Baukasten?

ProfiLab-Expert 4.0, es gibt auch eine Demoversion davon.

von Einfach (Gast)


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Ganz einfach mit SerialComInstruments 4

Download:

Beitrag "Re: Projekt: Virtuelle Instrumente an serielle Schnittstelle"

von Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Einfach schrieb:
> Ganz einfach mit SerialComInstruments 4

Das ist der gleich Link wie oben???
Und es ist eine Ausgabe der eingelesenen Daten.

Ich brauche das Gegenteil: Die Ausgabe von eingestellten Daten.

Habe mir das ja runtergeladen, aber es gibt nur Taster. Ich brauche auch 
Analogwerte. Also z.B. ein virtuelles Poti z.B.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #4853605 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Ht schrieb im Beitrag #4853605:
> Vielleicht schaust Du Dir dazu das Programm einfach mal genauer an!

Nun bin Ich ein bischen verwirrt. Ich bezog mich auf das Programm hier 
und diesen Beitrag:

Klaus schrieb:
> Markus W. schrieb:
>> Es wäre das Gegenteil von ComVisu.
> Wieso das denn?
> Genauso
> Beitrag "Projekt: Virtuelle Instrumente an serielle Schnittstelle"

von Heinz B. (Firma: Privat) (hbrill)


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Markus W. schrieb:
> Ich brauche z.B: einen Regler, der 4095 Stufen hat, also eine Art
> Endlos-Rotationsknopf.

So ein Knopf müßte dann riesengroß sein, damit man die
4095 Stufen auch einzeln wählen bzw. sehen kann.

Da müßte man dann schon Schalter dazu machen, die die
1000er und 100er schon vorschalten und der eigentliche
Rotationsknopf nur noch die Einerschritte einstellt.

von Wolfgang (Gast)


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Heinz B. schrieb:
> So ein Knopf müßte dann riesengroß sein, damit man die
> 4095 Stufen auch einzeln wählen bzw. sehen kann.

Wer sagt denn, dass die 12Bit auf einer einzigen Umdrehung liegen 
sollen.

von Bernd K. (prof7bit)


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Also in der Zeit in der Du nach fertigen Tools suchst die aufs 
i-Tüpfelchen genau das können was Du brauchst hättest Du Dir auch binnen 
10 Minuten mit einem beliebigen (!) der vielen verfügbaren 
Desktop-RAD-Tools (Microsoft Visual-irgendwas, Lazarus, QT-Designer, 
etc...) ein maßgeschneidertes Fenster mit allen Controls und Buttons 
zurecht geklickt, dann das halbe Dutzend Eventmethoden für OnClick oder 
OnChange implementiert und fertig ist die maßgeschneiderte exe für den 
Zweck.

Ich meine wenn Du jetzt in Zukunft planst Hardware zu entwickeln die 
(auch) am PC angeschlosen werden soll wirst Du doch früher oder später 
ohnehin nicht umhin kommen auch auf dem PC mal was zu programmieren, 
also musst Du Dich doch eh irgendwann mit mindestens einer der dafür 
geeigneten Entwicklungsumgebungen anfreunden (immerhin bist Du ja schon 
vorbelastet mit µC und FPGA, da werden doch ein paar dutzend Zeilen C# 
oder FPC oder C++ oder meinetwegen auch VisualBasic für Dich keine 
Rakentenwissenschaft mehr sein) und so ein simples Ein-Fenster-exe mit 
einer Handvoll SpinEdits und ein paar Klickbuttons und sonst keinen 
komplexen Abläufen wäre doch genau die richtige Übung um mit sowas mal 
warm zu werden und den Einstieg zu finden.

Wenn Du da dann halbwegs drin bist (nach sehr kurzer Zeit) erledigst Du 
die Aufgabe nach der Du oben gefragt hast in weniger als 1 Stunde (und 
es macht dann exakt das was Du brauchst und noch mehr) und kämst nicht 
mal im Traum auf die Idee dafür ein fertiges aber voraussichtlich viel 
zu unflexibles Universal-Tool zu suchen.

von Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Es geht auch darum, dass eine Person, die das nicht so perfekt kann, 
sich für eine Schaltung etwas zusammenbauen können soll. Z.B. der Kunde 
oder eine Praktikant beim Kunden oder jemand bei mir.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Das noch keiner LabView gesagt hat?

Naja was für den jeweiligen einfach ist, ist im Grunde genommen ja 
Definiionssache.

von Volker S. (vloki)


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Bernd K. schrieb:
> Wenn Du da dann halbwegs drin bist (nach sehr kurzer Zeit) erledigst Du
> die Aufgabe nach der Du oben gefragt hast in weniger als 1 Stunde (und
> es macht dann exakt das was Du brauchst und noch mehr) und kämst nicht
> mal im Traum auf die Idee dafür ein fertiges aber voraussichtlich viel
> zu unflexibles Universal-Tool zu suchen.

Genau so sehe ich das auch!



Markus W. schrieb:
> Es geht auch darum, dass eine Person, die das nicht so perfekt kann,
> sich für eine Schaltung etwas zusammenbauen können soll. Z.B. der Kunde
> oder eine Praktikant beim Kunden oder jemand bei mir.

Dazu braucht er dann bestimmt eine kleine Anleitung, welche du ihm zu 
Verfügung stellen solltest.
Falls ein Beispielprogramm für die Kommunikation vorhanden ist, und nur 
noch Bedien- oder Anzeige-Elemente hinzugefügt werden müssen, dann ist 
das wirklich sehr einfach. Da reicht dann copy-paste und ein bisschen 
editieren. Dazu muss man nicht mal die verwendete Sprache können.
Dafür eine Anleitung zu erstellen wäre meiner Meinung nach auch sehr 
einfach...

Beitrag #4855506 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Labview ist aussen vor. Keine Drittlizenzen!

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