Ich wollte einen kleinen Brieffunkmelder bauen, sobald ein Brief
eingeworfen wird, sollte es ein Signal geben.
Nachdem Briefkästen aus Metall sind, schirmen sie das Signal ab, das ein
Gerät im Inneren sendet.
a) Gibt es eine (praktikable) Möglichkeit aus dem Briefkasten heraus zu
senden?
b) Wie müßte eine Antenne geformt sein, die aus dem Briefkasten
herausragt, damit das Senden funktioniert?
Kadda schrieb:> Ich wollte einen kleinen Brieffunkmelder bauen, sobald ein Brief> eingeworfen wird, sollte es ein Signal geben.>> Nachdem Briefkästen aus Metall sind, schirmen sie das Signal ab, das ein> Gerät im Inneren sendet.>>> a) Gibt es eine (praktikable) Möglichkeit aus dem Briefkasten heraus zu> senden?> b) Wie müßte eine Antenne geformt sein, die aus dem Briefkasten> herausragt, damit das Senden funktioniert?
Versuchs mal mit einer "Schlitzantenne".
Kurt
Kadda schrieb:> a) Gibt es eine (praktikable) Möglichkeit aus dem Briefkasten heraus zu> senden?
Klar, Briefkasten aus Holz der Plaste.
> b) Wie müßte eine Antenne geformt sein, die aus dem Briefkasten> herausragt, damit das Senden funktioniert?
Auf welcher Frequenz willst Du senden? Wie weit ist die Entfernung zum
Empfänger? Besteht Sichtverbindung zum Empfänger?
Sven D. schrieb:> Kadda schrieb:>> a) Gibt es eine (praktikable) Möglichkeit aus dem Briefkasten heraus zu>> senden?>> Klar, Briefkasten aus Holz der Plaste.
Unpraktisch.
>>> b) Wie müßte eine Antenne geformt sein, die aus dem Briefkasten>> herausragt, damit das Senden funktioniert?>> Auf welcher Frequenz willst Du senden? Wie weit ist die Entfernung zum> Empfänger? Besteht Sichtverbindung zum Empfänger?
434 Mhz. 60m. Nein, es sind zwei Betonböden/decken dazwischen.
Paul B. schrieb:> Mit Kontroller und Kamera dran kann er sie sogar vorlesen...
Könnte das nicht auch ein sog. Minijobber tun,
oder ist der schon zu gross für Briefkästen?
Dann müsste man es mit einem Mikrojobber
versuchen.
Hallo,
ich selbst hab mir auch so ein Briefkastenmelder gebaut.
Den Sender (433 MHz) habe ich mit einem Magneten von innen angebracht.
Die Antenne (17 cm einfachen isolierten Draht)
habe ich um den Einwurfschlitz (auch von innen) herumgebogen.
Das Signal kommt bei mir in der Wohnung an, doch die Entfernung ist
geringer.
Geschätzte Luftlinie 10 m durch eine Decke und zwei Wände.
Wenn du die Antenne, versteckt ausserhalb, anbringen kannst, sollte das
evtl. mit der Entfernung klappen...
Gruss Börge
Εrnst B. schrieb:> meint Wilfried, dass sein Melder trotz Blechkasten Emails schicken kann,> wenn Post da ist.
Bei mir ist es genau umgekehrt. Wenn mir jemand eine E-Mail an meine
ePost-Adresse sendet, dann bekomme ich einen Brief von der Post. So weiß
ich immer bald, dass ein E-Mail eingetroffen ist.
Der Briefkasten gehört nicht mir, es ist einer von vielen, die gleich
aussehen und Teil des Mietvertrages sind. Ich kann kein Loch dort
bohren.
Börge, warum genau 17 cm?
Zeichne doch mal eine Skizze davon, wie du die Antenne umwickelst.
Wie hast du die Elektronik vom Magneten abgeschirmt?
Was würde denn passieren, wenn ich einfach den Briefkasten als Antenne
mißbrauche, also die Antenne meines Senders mit meinem Briefkasten von
innen verbinde?
Kadda schrieb:> Was würde denn passieren, wenn ich einfach den Briefkasten als Antenne> mißbrauche, also die Antenne meines Senders mit meinem Briefkasten von> innen verbinde?
Nix. Kein Stromschlag, keine Abstrahlung, keine Erwärmung.... , einfach
nix. Du mußt nur regelmäßig Batterien tauschen damit weiterhin nix
passiert.
MiWi
Hallo,
Kadda schrieb:> warum genau 17 cm?
das sind diese 1/4 Lambda , kannst Du hier nachlesen!
Genauere Erklärung überlass ich den Profis, das ist nicht mein Gebiet...
https://www.mikrocontroller.net/articles/433_MHz_Funk%C3%BCbertragung#AntenneKadda schrieb:> Zeichne doch mal eine Skizze davon, wie du die Antenne umwickelst.
siehe angehängtes Bild, der rote Draht.
Kadda schrieb:> Wie hast du die Elektronik vom Magneten abgeschirmt?
Ich habe den Sender mit Isolierband umwickelt, dann ein kleines Stück
Schaumstoff (das rote zeug) - dann den Magneten, dann nochmal etwas
Tesafilm. Fertig war die Befestigung. Kann man evtl auf dem Foto
erkennen?
Hoffe ich konnte helfen !?!
Gruss Börge
Harald W. schrieb:> Das sieht für mich aber eher wie Kunststoff und nicht> wie Metall aus.
Hallo,
ist Metall, sonst würde der Magnet ja nicht halten ;-)
Ausserdem hab ich im Briekasten inneren etwas rumgebogen, würde bei
Kunststoff ja brechen.
Gruss Börge
Oder einfach wenigstens einmal am Tag den Hintern aus dem Sessel
bekommen und hinlaufen.
Normalerweise kommt man am Briefkasten doch eh vorbei wenn man vom
Arbeiten/Einkaufen/Sport machen nach Hause kommt.
Der Andere schrieb:> Oder einfach wenigstens einmal am Tag den Hintern aus dem Sessel> bekommen und hinlaufen.> Normalerweise kommt man am Briefkasten doch eh vorbei wenn man vom> Arbeiten/Einkaufen/Sport machen nach Hause kommt.
Es geht hier um die Freude am Bauen und Entwerfen!
Börge schrieb:> Kadda schrieb:>> Wie hast du die Elektronik vom Magneten abgeschirmt?>> Ich habe den Sender mit Isolierband umwickelt, dann ein kleines Stück> Schaumstoff (das rote zeug) - dann den Magneten, dann nochmal etwas> Tesafilm. Fertig war die Befestigung. Kann man evtl auf dem Foto> erkennen?
Ich habe gerade https://www.youtube.com/watch?v=dL0VAb9RkAo gefunden und
es ausprobiert, es funktioniert. Das ist schonender für die Technik...
Der Andere schrieb:> Normalerweise kommt man am Briefkasten doch eh vorbei wenn man vom> Arbeiten/Einkaufen/Sport machen nach Hause kommt.
Vielfach ist man anwesend in Haus oder Wohnung und möchte eben deshalb
einen Einwurf in den Briefkasten detektiert bekommen.
Wenn beispielsweise ein fauler (oder überforderter) Paketzusteller
eine Sendung gar nicht ausliefern will und deshalb einfach eine
Benachrichtigungskarte in den Briefkasten wirft. Dies ist überaus
ärgerlich, da man sich ja per Sendungsverfolgung über den veraus-
sichtlichen Liefertermin informiert hat.
So kann man bei einem Briefkastenalarm spontan reagieren. Oft kommt
man dann trotzdem zu seinem Paket, da sich der Zusteller noch in der
unmittelbaren Nachbarschaft befindet.
Mir fiel auf, daß der Briefkasten zwar aus Metall, das Namensschild aber
aus Plastik ist. Den Sender davor zu halten hat nichts gebracht. Der
Sender hat eine offizielle Reichweite von 200m.
Wenn ich eine 17cm-Antenne anschließe, wie sollte ich sie biegen, damit
ich den Namensschlitz ausnutze?
Wie kann ich die Antenne richten, damit sie auf den Empfänger zielt?
Kadda schrieb:> Was würde denn passieren, wenn ich einfach den Briefkasten als Antenne> mißbrauche, also die Antenne meines Senders mit meinem Briefkasten von> innen verbinde?
Wenn du eine "Schlitzantenne" zusammen basteln kannst dann geht's damit
so gut wie mit einem "Normalstrahler".
Kurt
Mich interessiert, wie die Detektion neuer Post funktioniert?
(ich weiss, etwas offtopic)
Folgende Ideen hatte ich gefunden:
Reflex Lichtschranke
Lichtschranke
Ultraschall-Sensor
Reed-Schalter
Mechanischer Schalter (Mikroswitch)
Beschleunigungssensor (Erschütterung messen oder Klappen bewegung)
Lichtsensor
Dehnmessstreifen DMS (Briefwaage, Gewichtsmessung der Post)
Welches Verfahren wird hier verwendet?
Simon W. schrieb:> Reflex Lichtschranke> Lichtschranke> Ultraschall-Sensor> Reed-Schalter> Mechanischer Schalter (Mikroswitch)> Beschleunigungssensor (Erschütterung messen oder Klappen bewegung)> Lichtsensor> Dehnmessstreifen DMS (Briefwaage, Gewichtsmessung der Post)
Mikroswitch. Alles andere benötigt eine Extra-Stromversorgung.
Kadda schrieb:> Simon W. schrieb:>> Reflex Lichtschranke>> Lichtschranke>> Ultraschall-Sensor>> Reed-Schalter>> Mechanischer Schalter (Mikroswitch)>> Beschleunigungssensor (Erschütterung messen oder Klappen bewegung)>> Lichtsensor>> Dehnmessstreifen DMS (Briefwaage, Gewichtsmessung der Post)>> Mikroswitch. Alles andere benötigt eine Extra-Stromversorgung.
Vielen Dank für die Auskunft.
Ich gehe davon aus, dass Briefe und Postkarten wenige Gramm wiegen.
Bis jetzt habe ich erst Mikroswitches gefunden, die ab ca. 10 Gramm
auslösen.
Ist dies bei deiner Anwendung kein Problem, oder wirkt dein Mikroswitch
auf die Klappe?
Wenn ja, wie stellst du sicher, dass keine Fehlalarme generiert werden,
wenn jemand an der Klappe herumspielt, aber keine Post einwirft?
Simon W. schrieb:> Reflex Lichtschranke> Lichtschranke> Ultraschall-Sensor> Reed-Schalter> Mechanischer Schalter (Mikroswitch)> Beschleunigungssensor (Erschütterung messen oder Klappen bewegung)> Lichtsensor> Dehnmessstreifen DMS (Briefwaage, Gewichtsmessung der Post)
Ein IR-Bewegungsmelder sollte hier eigentlich auch funktionieren. Es
gibt preiswerte Module, die im Standby-Betrieb nur um die 40µA ziehen.
Aus Gründen der Platzersparnis im räumlich beengten Briefkasten kann
man dabei ruhig die Fresnel-Linse über dem PIR-Sensor entfernen.
NN schrieb:> Simon W. schrieb:>> Reflex Lichtschranke>> Lichtschranke>> Ultraschall-Sensor>> Reed-Schalter>> Mechanischer Schalter (Mikroswitch)>> Beschleunigungssensor (Erschütterung messen oder Klappen bewegung)>> Lichtsensor>> Dehnmessstreifen DMS (Briefwaage, Gewichtsmessung der Post)>> Ein IR-Bewegungsmelder sollte hier eigentlich auch funktionieren. Es> gibt preiswerte Module, die im Standby-Betrieb nur um die 40µA ziehen.> Aus Gründen der Platzersparnis im räumlich beengten Briefkasten kann> man dabei ruhig die Fresnel-Linse über dem PIR-Sensor entfernen.
Vielen Dank für den Hinweis.
Meines Wissens reagieren PIR Sensoren auf ändernde/bewegte
Infrarot-Strahlung. Wie würde der PIR Sensor auf Post reagieren?
Hat die Post eine andere Temperatur als der Briefkasten?
Kann die Bewegung von "kalten" gegenständen detektiert werden?
Simon W. schrieb:> Kadda schrieb:>> Simon W. schrieb:>>> Reflex Lichtschranke>>> Lichtschranke>>> Ultraschall-Sensor>>> Reed-Schalter>>> Mechanischer Schalter (Mikroswitch)>>> Beschleunigungssensor (Erschütterung messen oder Klappen bewegung)>>> Lichtsensor>>> Dehnmessstreifen DMS (Briefwaage, Gewichtsmessung der Post)>>>> Mikroswitch. Alles andere benötigt eine Extra-Stromversorgung.>> Vielen Dank für die Auskunft.>> Ich gehe davon aus, dass Briefe und Postkarten wenige Gramm wiegen.> Bis jetzt habe ich erst Mikroswitches gefunden, die ab ca. 10 Gramm> auslösen.>> Ist dies bei deiner Anwendung kein Problem, oder wirkt dein Mikroswitch> auf die Klappe?>> Wenn ja, wie stellst du sicher, dass keine Fehlalarme generiert werden,> wenn jemand an der Klappe herumspielt, aber keine Post einwirft?
Die Kunst ist ein längerer Hebel. M = F*x
Berechne den aktuellen Hebel, berechne das Gewicht eines Briefes(vergiß
nicht, F = m*a. Der Brief wird geworfen, die Kraft ist nicht einfach
m*g.)
Am Ende hast du ein x_Hebel, den du anbringst. Schon wird es leichter.
Alternativ bringst du bereits ein Anfangsgewicht auf dem Hebelarm an,
damit der Hebelarm plus Gewicht plus Briefgewicht sich über dem Gewicht
des Auslösens befindet.
Kadda schrieb:> Am Ende hast du ein x_Hebel, den du anbringst.
Wie kann ich mir den Aufbau vorstellen?
Wird der Schalter seitlich am Gehäuse der Elektronik befestigt und
dieses Gehäuse mittig am Boden des Briefkastens befestigt?
Wie wird sichergestellt, dass die Post auf den Schalter/Hebel trifft?
Hast du Bilder von deinem Aufbau?
Ich finde das Prinzip mit dem Schalter sehr praktisch. Damit kann der
Stromverbrauch auf Null gesenkt werden, so lange keine Post eintrifft.
Mit dem Schalter kann dann die Speisung des Senders aktiviert werden.
Aktive Sensoren müssten immer kurz mit Strom versorgt werden.
Kadda schrieb:> Simon W: Drehen wir es doch mal um. Wie würdest du das Problem lösen?
1. So einfach wie möglich:
Schalter seitlich am Gehäuse der Elektronik befestigt und
dieses Gehäuse mittig auf den Boden des Briefkastens kleben.
2. Falls Briefe nicht auf Schalter treffen:
Zwei Mikroschalter parallel im Abstand von 10cm am Gehäuse der
Elektronik befestigen. Über die Hebel der Schalter einen Karton legen.
Diesen an den Hebeln befestigen (kleben).
Mit dem Karton wird eine grosse Fläche geschaffen, auf welcher die
Briefe sicher landen.
Simon W. schrieb:> Meines Wissens reagieren PIR Sensoren auf ändernde/bewegte> Infrarot-Strahlung. Wie würde der PIR Sensor auf Post reagieren?
Der PIR-Sensor erfasst natürlich die Körperwärme der Hand bzw.
des Oberkörpers vom Postzusteller, wenn die Briefkastenklappe geöffnet
wird.
Bei Verwendung von mechanischen Sensoren sollte man bedenken, dass eine
Standard-Postkarte (Papiergewicht 150g/qm) gerade mal etwa 1,9g wiegt.
Auch werden grössere Poststücke oftmals nicht vollständig in den Brief-
kasten hineingeworfen.
NN schrieb:> Bei Verwendung von mechanischen Sensoren sollte man bedenken, dass eine> Standard-Postkarte (Papiergewicht 150g/qm) gerade mal etwa 1,9g wiegt.
Das hat Simon schon gut adressiert:
Simon W. schrieb:> Über die Hebel der Schalter einen Karton legen.> Diesen an den Hebeln befestigen (kleben).>> Mit dem Karton wird eine grosse Fläche geschaffen, auf welcher die> Briefe sicher landen.
Gleichzeitig mindert es die notwendige Kraft zum Herunterdrücken, da
damit nicht nur das Gewicht erhöht wird, sondern auch der Hebelarm.
Eine tolle Idee von Simon.
Ich stehe immer noch vor dem Problem der Antenne. Ich habe versucht, was
Börge getan hat, doch ist mein Auffangsender am Boden und bis zum
Schlitz sind es mehr als 17cm.
Was würde passieren, wenn ich einfach einen langen Draht verwende,
darauf schauend, daß er so geformt ist wie bei Börge und nicht darauf
achtend, daß er maximal 17 cm ist?
Bedeutend schwächeres Signal? Frequenzverschiebung?
Kurt B. schrieb:> Wenn du den Einwurfschlitz des Kastens als Schlitzantenne hinbekommst> dann wird die Leistung des Senders auch abgestrahlt, so wie bei einem> Dipol oder GP usw. auch.>> Kurt
Wie?
Kadda schrieb:> Kurt B. schrieb:>> Wenn du den Einwurfschlitz des Kastens als Schlitzantenne hinbekommst>> dann wird die Leistung des Senders auch abgestrahlt, so wie bei einem>> Dipol oder GP usw. auch.>>>> Kurt>> Wie?
Hat er doch geschrieben. Geht wunderbar. Habe ich bei meinem Briefkasten
so gemacht.
Britel schrieb:> Kadda schrieb:>> Kurt B. schrieb:>>> Wenn du den Einwurfschlitz des Kastens als Schlitzantenne hinbekommst>>> dann wird die Leistung des Senders auch abgestrahlt, so wie bei einem>>> Dipol oder GP usw. auch.>>>>>> Kurt>>>> Wie?>> Hat er doch geschrieben. Geht wunderbar. Habe ich bei meinem Briefkasten> so gemacht.
Super! Zeig mir doch mal ein Foto vom Inneren deines Briefkastens!
Kurt B. schrieb:> Kadda schrieb:>> Kurt B. schrieb:>>> Versuchs mal mit einer "Schlitzantenne".>>>>>> Kurt>>>> Kannst du das auf das Problem angewendet ausführen?>> Schau mal da:> https://de.wikipedia.org/wiki/Schlitzantenne
Ein Blech-Briefkasten ist kein hermetisch dichtes HF-Gehäuse. Der
Briefkasten wird wahrscheinlich mehr Schlitze haben, als nur den
Einwurfschlitz. Zum Beispiel an der Tür. Oder da, wo die Bleche
zusammengenietet sind. Eine dünne Farbschicht zwischen den Blechen
genügt, und schon ist es elektrisch gesehen ein Schlitz.
Kadda schrieb:> zeigt die Öffnung des Schlitzes auf deinen Empfänger?
Hallo
also die Briefkastenöffnung ist Parallel zum Empfänger.
Der Empfänger ist aber Transportabel und innerhalb des Flures kann ich
ihn halten wie ich will, das Ding empfängt.
Wenn ich in das Wohnzimmer geh, ist der Empfang weg.
Gruß Börge
Kadda schrieb:> NN schrieb:>> Bei Verwendung von mechanischen Sensoren sollte man bedenken, dass eine>> Standard-Postkarte (Papiergewicht 150g/qm) gerade mal etwa 1,9g wiegt.>> Das hat Simon schon gut adressiert:>> Simon W. schrieb:>> Über die Hebel der Schalter einen Karton legen.>> Diesen an den Hebeln befestigen (kleben).>>>> Mit dem Karton wird eine grosse Fläche geschaffen, auf welcher die>> Briefe sicher landen.>> Gleichzeitig mindert es die notwendige Kraft zum Herunterdrücken, da> damit nicht nur das Gewicht erhöht wird, sondern auch der Hebelarm.>> Eine tolle Idee von Simon.
Bei der Parallelschaltung von Federn summieren sich die Federkonstanten
auf. Die Benötigte Kraft für das Auslösen der Schalter verdoppelt sich
hier also.
Kadda schrieb:> Ich stehe immer noch vor dem Problem der Antenne. Ich habe versucht, was> Börge getan hat, doch ist mein Auffangsender am Boden und bis zum> Schlitz sind es mehr als 17cm.>> Was würde passieren, wenn ich einfach einen langen Draht verwende,> darauf schauend, daß er so geformt ist wie bei Börge und nicht darauf> achtend, daß er maximal 17 cm ist?
Wenn die Impedanz des Antennen-Anschlusses auf der Leiterplatte bekannt
ist, könnte dort eventuell ein Koaxialkabel angebracht werden. Dieses
kann bei korrekter Impedanz-Anpassung fast beliebig lang sein (je
länger, desto grösser die Signaldämpfung).
Für eine einfache Antenne würde es ausreichen, wenn du vom anderen Ende
des Koaxialkabels 17cm abisolierst. Danach musst du nur noch den Schirm
zurück klappen und deine Antenne ist fertig. Jetzt kannst du sie
Parallel zur Klappe montieren.
Wie gut die Abstrahlung durch den Schlitz dabei funktioniert kann ich
aber nicht sagen.
Kadda schrieb:> Es sind ca. 10m Abstand, nicht 60m.
Nach deiner Skizze hast du keinen Sichtkontakt zwischen Sender und
Empfänger.
Du wirst wahrscheinlich gegenüber deines Hauses/Briefkasten ein anderes
Haus zu stehen haben welches du als Reflexionsfläche nutzen kannst.
(Das hat bei mir schon gut funktioniert, ich habe so die Signale aus
allen Kellern eines Neubaublocks empfangen können da die Keller alle ein
kleines Fenster haben und die Antennen in den Kellern jetzt in Richtung
des kleinen Fensters abstrahlen. Es wäre zwar effektiver wenn der
Empfänger an der Außenwand des Nachbargebäudes angebracht wäre ... ist
aber nicht möglich. Die Reflexion an der anderen Hauswand und die
Rückstrahlung funktioniert zufriedenstellend.)
Die Spulenförmige Antenne hat dort ihre höchste Feldstärke wo die beiden
Enden der zylindrischen Spule sind.
Du kannst den Draht um einen Stift (oder 5mm Bohrer) wickeln und mit dem
Stift dann auf das Nachbargebäude zeigen.
Du kannst also mit der Spule in Richtung des Reflexionspunktes des
Nachbargebäudes zeigen. Der sollte etwa in 5m Höhe liegen wenn sich dein
Empfänger in 10m Höhe befindet.
Zur Antenne:
Die Länge einer solchen, ist m.E. völlig irrelevant, solange nicht
bekannt ist welche Ausgangsimpedanz der Sender hat.
Ich bezweifele, dass sich die Konstrukteure eines solchen Senders auf
50R festlegen, da solche Antennen naturgemäss nicht über ein Koaxkabel
gespeist werden. Es gibt also keinen Grund den Fusspunkt auf 50R
festzumachen.
Damit sind also auch alle lambda-abhängigen Konstruktionen möglich.
Im Prinzip hilft da nur ausprobieren.
Mein Vorschlag um den F-Käfig zu umgehen: Eine der Halteschrauben des
Kastens besonders lang auswählen, einen ebenso langen Dübel, die
Schraube gegenüber dem Kasten mittels Kunststoffhülse isolieren und als
Antenne an den Sender ankoppeln. Man hat dann zwar keine resonante
Antenne, aber man will ja auch keine QSOs fahren. Ein irgendwo
hingeklebter Draht ist auch nicht besser.
Gruss
Mein System ist nun seit einiger Zeit im Einsatz und ich habe
festgestellt, daß bei normaler Post, Briefumschlag, eine Seite, mein
System auslöst - auch durch die größere Krafteinwirkung beim Wurf.
Ich bin sehr zufrieden.
Dennoch habe ich mir elektrische Waagen angeschaut. Da scheint es kaum
Sensoren zu geben und sie verändern auch normalerweise ihren Widerstand
nicht, sondern enthalten komplette Schaltkreise, die etwa über I²C
digitale Werte weitergeben - nichts, was man eben mal mit einem
Schmitt-Trigger/Komparator verwenden könnte und definitiv
überdimensioniert für diese Anwendung.
Ich bleibe bei meinem System, es sei denn, es gibt einen besseren
Sensor.
Kadda schrieb:> Mein System ist nun seit einiger Zeit im Einsatz und ich habe> festgestellt, daß bei normaler Post, Briefumschlag, eine Seite, mein> System auslöst - auch durch die größere Krafteinwirkung beim Wurf.>> Ich bin sehr zufrieden.
Schön für dich! Viele Mitleser wird es sicherlich interessieren, wie das
Problem letztendlich gelöst wurde. Offensichtlich kam ein mechanischer
Sensor zum Einsatz. Wie wurde das genau umgesetzt? Wo sitzt die Antenne?