Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Peaktech 6080 (Labornetzteil) verhält sich seltsam


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von Jens (Gast)


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Hallo,

ich habe das genannte Peaktech 6080 seit ein paar Jahr und vor etwas 
längerer Zeit fing es bereits an.

Das Netzteil hat anfangs natürlich ganz normal geregelt, ich konnte die 
Spannung einstellen und sah, wieviel Strom gezogen wurde.

Dann sprang es ab und an in einen "Modus", dass es volle 15 Volt ausgab 
und jetzt ist es dauerhaft auf 30V Ausgabe. Mit einem Spannungsregler, 
der das aushält, kann ich es noch benutzen, aber ich würde die Spannung 
gerne wieder herunterdrehen und den Strom begrenzen können.

Was kann das sein, wonach muss ich suchen?

: Verschoben durch Moderator
von Jens (Gast)


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Das Handbuch sagt folgendes, was NICHT funktioniert :(.
1. 
Zur  Einstellung  der  konstanten  Ausgangsspannung 
drehen  Sie  den  Stromregler  (3)  im 
Uhrzeigersinn bis zum Anschlag. 
Schalten   Sie   das   Gerät   mit   dem   Netzschalter   (7)   ein
   und   stellen   Sie   mit   dem 
Spannungsregler  (4)  die  gewünschte  Ausgangsspannung
  ein.  Dann  verbinden  Sie  die  Last 
mit den Ausgangsbuchsen (5 + 6). 
2. 
Zur  Einstellung  des  konstanten  Ausgangsstromes  d
rehen  Sie  den  Spannungsregler  (4)  im 
Uhrzeigersinn  bis  zum  Anschlag.  Drehen  Sie  den  Stro
mregler  gegen  den  Uhrzeigersinn  bis 
zum Anschlag. Schalten sie das Gerät mit dem Netzsc
halter (7) ein und schließen dann die 
Last  an  die  Ausgangsbuchsen  (5  +  6)  an.  Stellen  Sie
  den  gewünschten  Ausgangsstrom mit 
dem Stromregler (3) ein. 
3. 
Um die Strombegrenzung zu aktivieren, schalten S
ie den Netzschalter (7) ein, drehen Sie den 
Stromregler (3) gegen den Uhrzeigersinn bis zum Ans
chlag. Stellen Sie den Spannungsregler 
(4) im Uhrzeigersinn auf die gewünschte Ausgangsspa
nnung und schließen dann die Last an 
die Ausgangsbuchsen (5 + 6). 
Mit    dem    Stromregler    (3)    stellen    Sie    den    Ausgangsstr
om    bis    zur    gewünschten 
Strombegrenzung ein

von Luca E. (derlucae98)


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Leistungstransistor durchlegiert?

von Jens (Gast)


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Dieser gute Stück auf der Rückseite? Großer ovaler Transistor, 2N3055 - 
über den lese ich ja nichts gutes, der hat sogar einen eigenen Wikipedia 
Eintfag..

von Jens (Gast)


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Kann ich das irgendwie - ohne Netzspannung - überprüfen?

von Andrew T. (marsufant)


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Jens schrieb:
> Kann ich das irgendwie - ohne Netzspannung - überprüfen?

z.B. mit:

- Ohmmeter
- Transistortester

Du mußt dazu aber mind. 2 der 3 Anschlüsse am 2n3055 ablöten/abstecken 
.-)

von MM (Gast)


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Jens schrieb:
> Das Netzteil hat anfangs natürlich ganz normal geregelt, ich konnte die
> Spannung einstellen und sah, wieviel Strom gezogen wurde.
>
> Dann sprang es ab und an in einen "Modus", dass es volle 15 Volt ausgab
> und jetzt ist es dauerhaft auf 30V Ausgabe.

Poti oder eine Lötstelle setzt aus. Jemand mit Erfahrung in deiner Nähe 
wäre vorteilhaft.

von MM (Gast)


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(Von 15V auf 30V kommt der o.g. Transistor dann natürlich auch in 
Frage.)

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Jens schrieb:
> über den lese ich ja nichts gutes

Was? Der 2N3055 war eines der grossen Arbeitspferde in den 70er und 80er 
Jahren und bei korrektem Betrieb ein prima Teil - nur noch übertroffen 
von 2N3771-2N3773 :-P
Mein dickeres Labornetzteil hat 2 davon parallel und läuft seit 
mindestens 20 Jahren ohne Probleme. Genauso mein Beomaster 3000, der 
allerdings den Europäer BD130 verbaut hat - 4 Stück und arbeitet seit 
1971.

von Luca E. (derlucae98)


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Bei offensichtlich nur einem 2N3055 sind 30V und 3A auch sehr auf Kante 
genäht.

von hinz (Gast)


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Luca E. schrieb:
> Bei offensichtlich nur einem 2N3055 sind 30V und 3A auch sehr auf
> Kante
> genäht.

Das 6080 hat nur 15V/3A...

http://www.peaktech.de/produktdetails/kategorie/acdc-stabilisierte-labornetzgeraete/produkt/p-6080.html

von gk (Gast)


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Such mal nach NG1620, dann findest Du etliche Infos, z.B. auch hier im 
Forum.

gk

von Jens (Gast)


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Genau, die 30V sind gar nicht beabsichtigt. Ich werde mir mal einen 
2n3055 besorgen und die Potis überprüfen.

Das Gerät hat auch sehr viele Trimmer, aber die werden - wenn korrekt 
angelötet - eher nicht so einen Fehler verursachen oder?

von hinz (Gast)


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Jens schrieb:
> Ich werde mir mal einen
> 2n3055 besorgen

Der ist über einen Stecker angeschlossen, kann also leicht geprüft 
werden.

von Christoph Z. (rayelec)


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> Ich werde mir mal einen 2n3055 besorgen und die Potis überprüfen

Aber schau, dass Du ein Originalteil kaufst! Von den grossen Herstellern 
ist einzig On Semiconductor übrig. Auf ebay und Aliexpress ist die 
Fälschungsquote bei nahezu 100%! Die Faketeile sind z.T. massiv 
schwächer als das Original!

von gk (Gast)


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Da das Gerät schrittweise ausgefallen ist, würde ich eher auf das Poti 
tippen.

gk

von Der Andere (Gast)


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Jens schrieb:
> Großer ovaler Transistor, 2N3055 -
> über den lese ich ja nichts gutes,

Alles Fake News.

von hinz (Gast)


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Christoph Z. schrieb:

> Aber schau, dass Du ein Originalteil kaufst! Von den grossen Herstellern
> ist einzig On Semiconductor übrig.

ST ist noch nicht so lange raus, Restbestände sind noch im Handel.


> Auf ebay und Aliexpress ist die
> Fälschungsquote bei nahezu 100%! Die Faketeile sind z.T. massiv
> schwächer als das Original!

ACK.

von Jörg R. (solar77)


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Zeigt das Voltmeter von dem Netzgerät die zu hohe Spannung an - oder 
liegt sie auch tatsächlich an den Ausgangsklemmen an? Hast Du das mit 
einem Multimeter überprüft?

30 Volt, bei einem Netzteil was max. 15 Volt liefert, kommt mir etwas 
hoch vor.

von Paul B. (paul_baumann)


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Wenn Du kein Vertrauen in die Lieferanten von 2N3055 hast, dann kaufe 
KD503 von Tesla. Das sind Transistoren für Männer.

MfG Paul

von hinz (Gast)


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Paul B. schrieb:
> Wenn Du kein Vertrauen in die Lieferanten von 2N3055 hast, dann
> kaufe
> KD503 von Tesla. Das sind Transistoren für Männer.

Männertransistoren kommen nicht im Kleidchen (TO-3) daher, sondern als 
Hockey Puck.

von Jens (Gast)


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Die 30V werden angezeigt und liegen auch an -mit Multimeter gemessen.

WICHTIG:
Zusätzlich - habe ich vergessen zu sagen - steht auf der Ampere Anzeige 
immer ein Wert um 90mA an, auch wenn gar nix angeschlossen ist.

von Luca E. (derlucae98)


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hinz schrieb:
> Das 6080 hat nur 15V/3A...

Aber wenn 30V am Ausgang anliegen, liegen im Kurzschlussfall doch auch 
30V über dem Transistor?
Oder etwa nicht?

von Andrew T. (marsufant)


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Luca E. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Das 6080 hat nur 15V/3A...
>
> Aber wenn 30V am Ausgang anliegen, liegen im Kurzschlussfall doch auch
> 30V über dem Transistor?
> Oder etwa nicht?

nein.

weil die 30V im nahezu Leerlauf anliegen (ca. 90 mA lt. Amperemeter 
schreibt der TE).

Bei ca. 1A oder mehr brich tdie Spannugn auf einen kleineren Wert ein. 
Ca. 20 V ... 25V schätze ich mal über den "Daumen".-)

von Jens (Gast)


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Ich kann das Netzteil "ganz normal" benutzen. Mein verbrauchterStrom 
wird zu den 90mA hinzuaddiert und mit einem 7805 komm ich grade auch so 
mit den 30V klar.

Ist dennoch nicht schön. Was muss ich denn am 2n3055 messen? Ob ein 
Kurzer vorliegt?

von Luca E. (derlucae98)


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Andrew T. schrieb:

> Bei ca. 1A oder mehr brich tdie Spannugn auf einen kleineren Wert ein.
> Ca. 20 V ... 25V schätze ich mal über den "Daumen".-)

Macht Sinn, danke. ;-)

von Paul B. (paul_baumann)


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>> Wenn Du kein Vertrauen in die Lieferanten von 2N3055 hast, dann
>> kaufe
>> KD503 von Tesla. Das sind Transistoren für Männer.
hinz schrieb:
> Männertransistoren kommen nicht im Kleidchen (TO-3) daher, sondern als
> Hockey Puck.

Ich weiß nicht, ob man sich für Hilfe hier nun auch noch rechtfertigen 
muß?
-Was nützt dem TO ein Transistor in einer völlig anderen Bauform als 
TO3?
-Die 2N3055 werden offenbar gerne gefälscht. Von den von mir 
vorgeschlagenen KD503 hat man das noch nicht gehört.

-Paul-

von Jobst M. (jobstens-de)


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hinz schrieb:
> Männertransistoren kommen nicht im Kleidchen (TO-3) daher, sondern als
> Hockey Puck.

Ach, den größten Transistor, den ich bisher in der Hand ... im Arm 
hielt, war so groß wie ein Aktenkoffer. Aus einer E-Lok.

Der 2N3055 (im Original) ist schon ein ordentliches Arbeitstier. Der 
verträgt eigentlich auch einiges an Misshandlung. Normalerweise würde 
ich sagen, mit dem verbauten Trafo ist der nicht kaputt zu bekommen.
Entweder wurde der nicht richtig am Kühlkörper befestigt oder hat 
Spannung von außen bekommen.

Über die 30V bin ich etwas verblüfft, da bei ca. 8V die Trafowicklung 
umgeschaltet wird, also die Spannung schon knapp berechnet wurde.

Ich habe das Gerät hier selber stehen, läuft seit 6 Jahren im 
Dauerbetrieb bei 0,3-1A und 8V. Klaglos.


Gruß

Jobst

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Jens schrieb:
> Ob ein
> Kurzer vorliegt?

Ja, und zwar vor allem vom Emitter zum Kollektor. Ist aber wurscht, 
jeder Kurzschluss an diesem Transistor deutet auf Defekt hin. Wie oben 
schon erwähnt, geht auch ein BD130 oder ein 2N3771, die sind allerdings 
schwerer erhältlich, sollten aber keine Fakes sein. Nur der populäre 
2N3055 ist davon ein Opfer.
Pauls Transistor kenne ich nicht, aber wenn er das sagt, wirds schon 
passen.
Übrigens ist BD249 im SOT93 Gehäuse soweit kompatibel, das nach umbiegen 
der Emitter und Basis Beinchen der Transistor auf den gleichen 
Kühlkörper passt.
Der Kollektor wird dann über die Schraube kontaktiert, die weiter von B 
und E entfernt ist.

: Bearbeitet durch User
von Tany (Gast)


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Jobst M. schrieb:
> Normalerweise würde ich sagen, mit dem verbauten Trafo ist der nicht kaputt >zu 
bekommen.

Full ACK.

Wie kommt man auf Idee, den (original)2N3055 zu ersetzen, wenn man nicht 
100% weiß, dass der kaputt ist?

Vielleicht liegt das Problem wo anders wie hier
https://www.youtube.com/watch?v=uETMB_L4mKg

von Andrew T. (marsufant)


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Jobst M. schrieb:
> Über die 30V bin ich etwas verblüfft, da bei ca. 8V die Trafowicklung
> umgeschaltet wird, also die Spannung schon knapp berechnet wurde.

Einfach gesagt: und zwar wird die Wicklung(-anzapfung) von 12V AC auf 
21V AC umgeschaltet. Und 20V AC machen rund 30V DC (Leerlauf erhöht) am 
Ladekondensator.


Paßt von den Werten also recht gut zum vom TE festgestellten.

von Jobst M. (jobstens-de)


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Andrew T. schrieb:
> Einfach gesagt: und zwar wird die Wicklung(-anzapfung) von 12V AC auf
> 21V AC umgeschaltet. Und 20V AC machen rund 30V DC (Leerlauf erhöht) am
> Ladekondensator.
>
> Paßt von den Werten also recht gut zum vom TE festgestellten.

Stimmt, die Werte hatte ich nicht.

Die Frage ist nun, warum wird die 20V Wicklung aktiviert?


Gruß

Jobst

von Der Andere (Gast)


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Paul B. schrieb:
> Ich weiß nicht, ob man sich für Hilfe hier nun auch noch rechtfertigen
> muß?

Du schreibst hier doch jeden Tag diverse Beiträge die witzig sein 
sollen. Muss man dir jetzt eine Brille machen daß du einen anderen 
Beitrag der witzig sein soll erkennst?
Nur weil er deinen als Bezug für den Scherz nimmt?

von hinz (Gast)


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Jobst M. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Männertransistoren kommen nicht im Kleidchen (TO-3) daher, sondern als
>> Hockey Puck.
>
> Ach, den größten Transistor, den ich bisher in der Hand ... im Arm
> hielt, war so groß wie ein Aktenkoffer. Aus einer E-Lok.

Kenne ich, aber das sind Module.


> Der 2N3055 (im Original) ist schon ein ordentliches Arbeitstier. Der
> verträgt eigentlich auch einiges an Misshandlung.

Insbesondere der 2N3055A von ONSemi, oder der Urvater von RCA.

von Jörg R. (solar77)


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Andrew T. schrieb:
> Jobst M. schrieb:
>> Über die 30V bin ich etwas verblüfft, da bei ca. 8V die Trafowicklung
>> umgeschaltet wird, also die Spannung schon knapp berechnet wurde.
>
> Einfach gesagt: und zwar wird die Wicklung(-anzapfung) von 12V AC auf
> 21V AC umgeschaltet. Und 20V AC machen rund 30V DC (Leerlauf erhöht) am
> Ladekondensator.
>
>
> Paßt von den Werten also recht gut zum vom TE festgestellten.

Das bedeutet aber das die Regelelektronik dafür sorgt das die Wicklung 
auf den höheren Wert umgeschaltet wird. Deshalb würde ich dort mal 
ansetzen. Ich vermute einen LM723 als Reglerchip. Das könnte der TO 
(oder Jobst ?) aber nachsehen.

Das NT ist ein ziemlicher Kabelverhau, trotzdem aber sehr einfach 
aufgebaut. Ich würde erst einmal mit einer ausführlichen Sichtprüfung 
beginnen.

Den 2N3055 gibt es noch bei Reichelt zu kaufen.

von SR (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Ich vermute einen LM723 als Reglerchip.

Ich kenne viele Versionen dieses Netzteils, aber mit LM723 ist mir 
keines untergekommen. Meistens ist nur ein LM324 oder Vergleichstypen 
verbaut...

von Jörg R. (solar77)


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SR schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Ich vermute einen LM723 als Reglerchip.
>
> Ich kenne viele Versionen dieses Netzteils, aber mit LM723 ist mir
> keines untergekommen. Meistens ist nur ein LM324 oder Vergleichstypen
> verbaut...

Der LM723 ist auch nur eine Vermutung, der wurde schon oft und gerne 
verbaut.

Ich würde messen ob das Relais mit Spannung versorgt wird oder evtl. 
klebt. Mehr würde ich entscheiden wenn das NT vor mir liegen würde oder 
es weitere Details gibt. Einen Schaltplan findet man nicht im Netz.

von Marko X. (kohaerenzkorrelator)


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Wie schon jemand angemerkt hatte, ein einzelner 2N3055 bei 30V und 3A 
ist gröbster Pfusch. Mein 30V/2A Netzteil hat auch 2N3055 verbaut - aber 
vier davon. Die 3A Version hat dann 6 Stück 2N3055 drin.

von hinz (Gast)


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Marko X. schrieb:
> Wie schon jemand angemerkt hatte, ein einzelner 2N3055 bei 30V und 3A
> ist gröbster Pfusch.

Beitrag "Re: Peaktech 6080 (Labornetzteil) verhält sich seltsam"

von Jobst M. (jobstens-de)


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Jörg R. schrieb:
> Das könnte der TO (oder Jobst ?) aber nachsehen.

Ist aber gerade in Betrieb und keine Ablösung in Sicht ... :-/


Gruß

Jobst

von Jörg R. (solar77)


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Jobst M. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Das könnte der TO (oder Jobst ?) aber nachsehen.
>
> Ist aber gerade in Betrieb und keine Ablösung in Sicht ... :-/
>
>
> Gruß
>
> Jobst

Das habe ich vermutet. Aber der TO kann mal einige Fotos liefern.

von Jemand (Gast)


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Also wenn ich nicht wüsste das es das Internet in der heutigen Form und 
erst recht nicht das Forum in den 1970er und 1980er Jahren gegeben hat, 
würde ich behaupten der Thread ist mindestens 35 Jahre alt:

2N3055 , LM723 da gibt es heute doch wesentlich bessere Möglichkeiten, 
kein Rumesblatt für Peaktech (Display und Ansteuerung auch nur einfach 
aber wenigstens einigermaßen zeitgemäß).
Ist irgendwie so als wenn ein Automobilhersteller einen VW Käfermotor in 
einen aktuellen Serienfahrzeug einbauen würde (Aber trotzdem das Auto 
mit Fahrerassistenzsystem und Navigationssystem ausrüstet) .

Für mich absolut unverständlich.

Jemand

von Jobst M. (jobstens-de)


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Jemand schrieb:
> Für mich absolut unverständlich.

Ja, sowas kommt vor. ;-)


Gruß

Jobst

von Rita (Gast)


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Es ist ein Lm324 verbaut. Der 2n3055 hat in keine Richtung einen Kurzen. 
Das Netzteil klackert (Relais) beim einschalten fleißig. Irgend etwas 
durchgebranntes kann ich auch nicht sehen.

Ab und zu, ganz kurzzeitig, verhält es sich ja normal. Ich habe mal bei 
abload.de ein paar Bilder hochgeladen:

https://abload.de/img/img_2685a8s0h.jpg
https://abload.de/img/img_2686jxss2.jpg
https://abload.de/img/img_2687r0sd0.jpg
https://abload.de/img/img_2688m3sgy.jpg

von Jens (Gast)


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Natürlich bin Rita = Jens, hier sitzen noch mehr am PC...

von Jörg R. (solar77)


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Jemand schrieb:
> Für mich absolut unverständlich.

Eric Clapton, Queen, Dire Straits, Tina Turner, LM723, 2N3055, 1N4007... 
darüber spricht man in 30 Jahren noch ? Da sind die Attiny's und Co 
längst in Vergessenheit geraten...genau wue Dein unnützer Beitrag.

Nur weil es alt ist muss es nicht schlecht sein.

#####
#####

Rita schrieb:
> Es ist ein Lm324 verbaut. Der 2n3055 hat in keine Richtung einen Kurzen.
> Das Netzteil klackert (Relais) beim einschalten fleißig. Irgend etwas
> durchgebranntes kann ich auch nicht sehen.

Wenn das Relais "fleißig" schaltet muss sich auch die Ausgangsspannung 
"fleißig" ändern.

> Ab und zu, ganz kurzzeitig, verhält es sich ja normal. Ich habe mal bei
> abload.de ein paar Bilder hochgeladen:
>
> https://abload.de/img/img_2685a8s0h.jpg
> https://abload.de/img/img_2686jxss2.jpg
> https://abload.de/img/img_2687r0sd0.jpg
> https://abload.de/img/img_2688m3sgy.jpg

Wenig aussagekräftig und schlechte Qualität. Handyfotos?

Du kannst nur sytematisch vorgehen. Hilfsspannungen messen, ggf. Dioden 
testen, Ist evtl. ein Elko verpolt (ja, kommt schon mal vor), kalte 
Lötstellen usw. usw.

#####
#####

Jens schrieb:
> Natürlich bin Rita = Jens, hier sitzen noch mehr am PC...

...und stellt mal das Bier weg, sonst wird aus dem 2N3055 noch ein 
4M60105 ?

: Bearbeitet durch User
von Paul B. (paul_baumann)


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Jörg R. schrieb:
> Nur weil es alt ist muss es nicht schlecht sein.

Genau. Das sieht man auch an mir!
;-)

MfG Paul

von Jobst M. (jobstens-de)


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Rita schrieb:
> Ich habe mal bei
> abload.de ein paar Bilder hochgeladen:

Warum nicht hier?

TRANSUN !? Nie gehört ... steht bei mir aber tatsächlich auch drauf. =-O


Gruß

Jobst

von hinz (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Wenn das Relais "fleißig" schaltet muss sich auch die Ausgangsspannung
> "fleißig" ändern.

Oder der Komparator spinnt, z.B. wegen defekten Trimmers.

von Andrew T. (marsufant)


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Jobst M. schrieb:
> Die Frage ist nun, warum wird die 20V Wicklung aktiviert?

Schreibst Du selbst bereits oben "...ich messe 30V am Ausgang".

Eben diesen Wert stellt der Komparator der das Relais ansteuert auch 
fest, das liegt oberhalb der für ihn eingestellten Schaltschwelle (diese 
ist irgendwas um 8 V...9V), und damit macht der Komparator genau das was 
er laut Entwickler machen soll: Er aktiviert den Schaltungspart, an dem 
die Relais- spule hängt. Diese...

u.s.f.

von Jens (Gast)


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Heute morgen hat sich das Netzteil kurzzeitig so verhalten, dass 15V 
dauerhaft anlagen und der Strom bei 0 war, sprich nur der von mir 
tatsächlich benötigte Strom wurde angezeigt.

Jörg R. schrieb:
> Du kannst nur sytematisch vorgehen. Hilfsspannungen messen, ggf. Dioden
> testen, Ist evtl. ein Elko verpolt (ja, kommt schon mal vor), kalte
> Lötstellen usw. usw.

Das wird wohl einer er wenigen Wege sein. Können die (zahlreichen) 
Trimmer Schuld sein, bzw. so ein Verhalten hervorrufen?

von voltwide (Gast)


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Wenn das Netzteil gelegentlich funktioniert, ist der 2N055 intakt - da 
brauchst Du garnicht suchen. Es ist also ein Kontaktproblem, das 
irgendwelche Aussetzer bewirkt.
Hauptverdächtige sind die Schleiferkontakte der Potentiometer und 
Trimpotis, vor allem dann, wenn das Gerät in einer Raucherwohnung steht.
Oder eine morsche Lötverbindung, evtl ein angebrochender Draht.
Solche Fehler hat man früher mit Kältespray eingegrenzt.

von Tany (Gast)


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Das oben verlinkte Video will keiner angucken, aber hauptsächlich um den 
tollen 2N3055 diskutieren.
Aber typisch: wenn es Labornetzteil geht --> beim Linear sind 2N3055's 
und bei Schaltsnetzteil die Elkos immer schuld.

von Labornetzteil? (Gast)


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Das Peakschrott kostet bei Reichelt gerade mal 53€. Da kann man kein 
"Labornetzteil" erwarten. Hake das Ganze als Fehlkauf ab und erspare dir 
und uns weitere Zeitverschwendung mit Reparaturversuchen, die wenn 
überhaupt, nur kurzfristig das Problem eines auf Kante genähten 
Netzteils lösen können.

von Dietrich L. (dietrichl)


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voltwide schrieb:
> Oder eine morsche Lötverbindung, evtl ein angebrochender Draht.

... oder wackelige / oxidierte Steckverbinder ...

von Dietrich L. (dietrichl)


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Jens schrieb:
> ich habe das genannte Peaktech 6080 seit ein paar Jahr

Labornetzteil? schrieb:
> Reparaturversuchen, die wenn
> überhaupt, nur kurzfristig das Problem eines auf Kante genähten
> Netzteils lösen können.

Für Jens hat es wohl lange genug gereicht. Und wegen einem 
(vermutlichen) Kontaktproblem muss man nicht gleich Elektroschrott 
produzieren...

von Jens (Gast)


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Hinzu kam, es war ein Geschenk :D... (wenn das zählt)

von Labornetzteil? (Gast)


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Jens schrieb:
> Hinzu kam, es war ein Geschenk

Was hat der Schenker gegen Dich? Auch wenn es ein Geschenk eines lieben 
Menschen war, sollte man nicht allzu sentimental sein und Schrott dahin 
befördern, wo er hingehört: Auf den Wertstoffhof. Wobei mir bei 
"Wertstoff" in diesem Fall eigentlich nichts einfällt.

von voltwide (Gast)


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Unsinn. Hast Du schon jemals in so ein Netzteil reingeschaut?
Eher glaube ich, dass auf Deinem Arbeitsplatz nur Netzteile von 
HP-stehen, Du Vollprofi.
Analoge Netzteile kann inzwischen auch der china-Mann gut und günstig.
Von geschalteten Labornetzteilen aus diesen Quellen würde ich allerdings 
die Finger lassen, dazu braucht er noch etwa 20 Jahre.

von Elektrofan (Gast)


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Ganz alte 2N3055 (RCA-"hometaxial") waren zwar langsam, aber kaum 
kaputtzubekommen.
Bei Belastung ohne Kühlkörper mit 30 V / 2A konnte man zwar das Gehäuse 
verzinnen, durchlegiert waren sie aber immer noch nicht.

von Labornetzteil? (Gast)


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voltwide schrieb:
> Analoge Netzteile kann inzwischen auch der china-Mann gut und günstig.

Dann ist dieser Thread wohl nur ein Fake. Bitte an die Moderatoren 
dieses Forums um Löschung. Das würde das Niveau dieses Forums um 
gefühlte 1000% erhöhen. Besten Gruß an Andreas Schwarz.

von Jörg R. (solar77)


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Jens schrieb:
> Das wird wohl einer er wenigen Wege sein. Können die (zahlreichen)
> Trimmer Schuld sein, bzw. so ein Verhalten hervorrufen?

Ja, das könnte eine Ursache sein.

Dietrich L. schrieb:
> voltwide schrieb:
>> Oder eine morsche Lötverbindung, evtl ein angebrochender Draht.
>
> ... oder wackelige / oxidierte Steckverbinder ...

Das wäre ein anderer Grund.

#####
#####

voltwide schrieb:
> Wenn das Netzteil gelegentlich funktioniert, ist der 2N055 intakt - da
> brauchst Du garnicht suchen. Es ist also ein Kontaktproblem, das
> irgendwelche Aussetzer bewirkt.
> Hauptverdächtige sind die Schleiferkontakte der Potentiometer und
> Trimpotis, vor allem dann, wenn das Gerät in einer Raucherwohnung steht.
> Oder eine morsche Lötverbindung, evtl ein angebrochender Draht.
> Solche Fehler hat man früher mit Kältespray eingegrenzt.

Mit Fön und Kältespray habe ich mal einen Haarriss in einer Leiterbahn 
detektiert...und auch so manches defekte IC.

Mit den Steckverbindungen und Potis würde ich bei der Fehlersuche 
beginnen. Vorsichtiges klopfen mit der isolierten Seite eines 
Schraubendrehers unter Beobachtung der Ausgangsspannung ist ein weiterer 
Ansatz. Hier wäre ein analoges Messgerät hilfreich.

(Für die Arduinofraktion: Analog=Zeigermessgerät)

Wobei, heute verfügen viele Digitalmultimeter über eine Tendenzanzeige 
in Balkenform.

#####
#####

Jens schrieb:
> Hinzu kam, es war ein Geschenk :D... (wenn das zählt)

Ja, das zählt.

#####
#####

Labornetzteil? schrieb:
> Das Peakschrott kostet bei Reichelt gerade mal 53€. Da kann man
> kein
> "Labornetzteil" erwarten. Hake das Ganze als Fehlkauf ab und erspare dir
> und uns weitere Zeitverschwendung mit Reparaturversuchen, die wenn
> überhaupt, nur kurzfristig das Problem eines auf Kante genähten
> Netzteils lösen können.

Quatsch mit Soße!

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#####

Dietrich L. schrieb:
> Jens schrieb:
>> ich habe das genannte Peaktech 6080 seit ein paar Jahr
>
> Labornetzteil? schrieb:
>> Reparaturversuchen, die wenn
>> überhaupt, nur kurzfristig das Problem eines auf Kante genähten
>> Netzteils lösen können.
>
> Für Jens hat es wohl lange genug gereicht. Und wegen einem
> (vermutlichen) Kontaktproblem muss man nicht gleich Elektroschrott
> produzieren...

Richtig, und gerade die alten Teile kann man gut reparieren. Für das des 
TO benötigt man nicht mal ein Schaltbild. Und lernen kann man auch was.

#####
#####

Labornetzteil? schrieb:
> voltwide schrieb:
>> Analoge Netzteile kann inzwischen auch der china-Mann gut und günstig.
>
> Dann ist dieser Thread wohl nur ein Fake. Bitte an die Moderatoren
> dieses Forums um Löschung. Das würde das Niveau dieses Forums um
> gefühlte 1000% erhöhen......

Noch mehr Quatsch mit Soße!

: Bearbeitet durch User
von Andrew T. (marsufant)


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Tany schrieb:
> Das oben verlinkte Video will keiner angucken, aber hauptsächlich um den
> tollen 2N3055 diskutieren.

Doch, aber "das oben verlinkte Video" zeigt ein Trimmer Problem auf, 
welches zu einer fehlerhaften Anzeige der eingebauten LCD-Panelmeter 
führte. Die Ausgangsspannung war im Wesentlichen korrekt, und wurde dort 
nicht als "voll auf 30V" diskutiert.

Somit ist das Video gelinde gesagt wenig hilfreich.

Es bleibt als mögliche Problemursache u.A.:

> Oder eine ( morsche) "kalte" Lötverbindung,
> evtl ein angebrochender Draht.
> ... oder wackelige / oxidierte Steckverbinder ...

..evtl. ein IC mit Haarris in der Bondung/Außenpins/ggfs. therm. 
Problem.


Ohne das Gerät vor sich zu haben, bliebt es sehr schwer da den exakten 
Fehler anzugeben. Man kann lediglich Hinweise geben, was es sein kann.

von Jens (Gast)


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Geht ja munter zu hier.

Ich werde einfach mal alles durchmessen/klingeln. Das kann aber eine 
Weile dauern. Vielleicht finde ich ja einen Kurzschluss oder eine kalte 
Lötstelle oder ein kaputtes Bauteil...

von Labornetzteil? (Gast)


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Jens schrieb:
> Ich werde einfach mal alles durchmessen/klingeln.

Mach das. Und wenn du nach einigen Jahren neue Erkenntnisse erlangt 
hast, lass es uns wissen.

von Jens (Gast)


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Labornetzteil? schrieb:
> Jens schrieb:
>> Ich werde einfach mal alles durchmessen/klingeln.
>
> Mach das. Und wenn du nach einigen Jahren neue Erkenntnisse erlangt
> hast, lass es uns wissen.

Bist du eigentlich mit dem falschen Bein aufgestanden? Ich hab so ein 
Ding hier rumliegen, das hat lange funktioniert und jetzt hat es eine 
Macke. Wenn ich das mit paar Stunden Arbeit reparieren kann ist es doch 
in Ordnung.

Ja, es ist kein 4000€ Netzteil, aber für meine Anwendungen reicht es. 
Deine Meinung könntest du evtl. auch etwas gelassener ausdrücken - bzw. 
wir haben deine Meinung registriert und dein letzter Beiitrag war mehr 
als unnötig.

von Jörg R. (solar77)


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Labornetzteil? schrieb:
> Jens schrieb:
>> Ich werde einfach mal alles durchmessen/klingeln.
>
> Mach das. Und wenn du nach einigen Jahren neue Erkenntnisse erlangt
> hast, lass es uns wissen.

Quatsch mit Soße Teil III. Du bist für den Trolloscar nominiert ?

von Jens (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Labornetzteil? schrieb:
>> Jens schrieb:
>>> Ich werde einfach mal alles durchmessen/klingeln.
>>
>> Mach das. Und wenn du nach einigen Jahren neue Erkenntnisse erlangt
>> hast, lass es uns wissen.
>
> Quatsch mit Soße Teil III. Du bist für den Trolloscar nominiert ?

Das Problem ist aber, dass mein bauchgefühl sagt, dass diese Person 
leider kein Troll ist, sondern ernste Probleme hat...

von Jörg R. (solar77)


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Jens schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Labornetzteil? schrieb:
>>> Jens schrieb:
>>>> Ich werde einfach mal alles durchmessen/klingeln.
>>>
>>> Mach das. Und wenn du nach einigen Jahren neue Erkenntnisse erlangt
>>> hast, lass es uns wissen.
>>
>> Quatsch mit Soße Teil III. Du bist für den Trolloscar nominiert ?
>
> Das Problem ist aber, dass mein bauchgefühl sagt, dass diese Person
> leider kein Troll ist, sondern ernste Probleme hat...

Nein, er ist der typische Troll der keine Ahnung hat. Er sucht sich 
Threads aus nur um rumzustänkern. Er hat Langeweile und vermutlich nicht 
mal ein 50,- Euro Netzteil.

von H. E. (hobby_elektroniker)


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Jens schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Labornetzteil? schrieb:
>>> Jens schrieb:
>>>> Ich werde einfach mal alles durchmessen/klingeln.
>>>
>>> Mach das. Und wenn du nach einigen Jahren neue Erkenntnisse erlangt
>>> hast, lass es uns wissen.
>>
>> Quatsch mit Soße Teil III. Du bist für den Trolloscar nominiert ?
>
> Das Problem ist aber, dass mein bauchgefühl sagt, dass diese Person
> leider kein Troll ist, sondern ernste Probleme hat...

Lass dich davon weder beeindrucken noch verunsichern. Ich ermuntere dich 
hiermit durchzutesten so lange wie du brauchst. ;) Wie Jörg schon 
geschrieben hat, schon allein der Lerneffekt ist es alle mal wert und 
unbezahlbar.

von Dietrich L. (dietrichl)


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Jens schrieb:
> Ich werde einfach mal alles durchmessen/klingeln.

Jörg R. schrieb:
> Mit den Steckverbindungen und Potis würde ich bei der Fehlersuche
> beginnen. Vorsichtiges klopfen mit der isolierten Seite eines
> Schraubendrehers

Ich würde die mechanische Behandlung (klopfen, bewegen, drücken) mit 
einem isolierten Teil zuerst machen, das geht schneller und risikoloser. 
Wenn man damit den Ort eingegrenzt haben sollte und die Ursache noch 
nicht auf der Hand liegt, dann ist messen der nächste Schritt.

von Manfred (Gast)


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Jens schrieb:
> Dieser gute Stück auf der Rückseite? Großer ovaler Transistor, 2N3055 -
> über den lese ich ja nichts gutes,
Jens schrieb:
> Kann ich das irgendwie - ohne Netzspannung - überprüfen?

Jens schrieb:
> Bist du eigentlich mit dem falschen Bein aufgestanden? Ich hab so ein
> Ding hier rumliegen, das hat lange funktioniert und jetzt hat es eine
> Macke. Wenn ich das mit paar Stunden Arbeit reparieren kann ist es doch
> in Ordnung.

Keine Ahnung von garnichts und dann noch frech werden? Vielleicht 
würdest Du die Zeit besser in der Bücherei und am Basteltisch verbringen 
als hier.

von voltwide (Gast)


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Nun schon der Zweite hier mit Verdauungsstörungen.
Oder ist es noch der Erste?!

von Jörg R. (solar77)


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voltwide schrieb:
> Nun schon der Zweite hier mit Verdauungsstörungen.
> Oder ist es noch der Erste?!

Kann sein, wobei "Manfred" auch gerne in anderen Threads "schlaue 
nichtssagende" Kommentare absondert.

von Toxic (Gast)


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Paul B. schrieb:
> Wenn Du kein Vertrauen in die Lieferanten von 2N3055 hast, dann kaufe
> KD503 von Tesla. Das sind Transistoren für Männer.

Oder noch bigger:
2SD373 - ca. 1980

von Manfred (Gast)


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Toxic schrieb:
> Oder noch bigger:
> 2SD373 - ca. 1980
Sieht nett aus - wie heißt das Gehäuse?

von Toxic (Gast)


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Manfred schrieb:
> Sieht nett aus - wie heißt das Gehäuse?

Keine Ahnung - hab den Transistor mal auf einem Elektronikschrottplatz 
von einem riesigen Kuehlkoerper abmontiert.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Normalerweise verhält sich PeakTech recht kooperativ, was ihre Produkte 
betrifft. Du kannst dich also mal bei denen melden und dein Problem 
schildern, evtl. lassen sie dir sogar Schaltungsunterlagen zukommen oder 
sie verbinden dich mit einem Techniker:
http://www.peaktech.de

von hinz (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Normalerweise verhält sich PeakTech recht kooperativ, was ihre Produkte
> betrifft.

Kann ich nicht bestätigen, ehr das Gegenteil.

von Frank (Gast)


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Elektrofan schrieb:
> Ganz alte 2N3055 (RCA-"hometaxial") waren zwar langsam, aber kaum
> kaputtzubekommen.
> Bei Belastung ohne Kühlkörper mit 30 V / 2A konnte man zwar das Gehäuse
> verzinnen, durchlegiert waren sie aber immer noch nicht.
Das Problem vom 2N3055 ist auch eher das langfristige Verhalten. Mag 
sein, daß er kurzdristig auch Mißhandlungen verträgt. Fakt ist aber, daß 
er nach einigen Jahren zu gehäuften Ausfällen neigt.

Seit ein 2N3055 meine VC1541 kaputt gemacht habe steht der 2N3055 auf 
der schwarzen Liste. Er hat das erst nach 5 Jahren Betrieb gemacht.

Zum Peaktech: Ich habe ein anderes Peaktech Netzteil, das ist schon 25 
Jahre alt, läuft einwandfrei und lediglich eine Billigbuchse(4mm) mußte 
ich tauschen. Ist natürlich Billigware aber es geht trotzdem. Ich würde 
versuchen es zu reparieren und nicht wegschmeißen.

von VOA (Gast)


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Frank schrieb:
> Seit ein 2N3055 meine VC1541 kaputt gemacht habe steht der 2N3055 auf
> der schwarzen Liste. Er hat das erst nach 5 Jahren Betrieb gemacht.

Auf die schwarze Liste gehört höchstens derjenige, der den 3055 dort 
eingebaut hat!
Die beiden TO3-Gehäuse in der 1541 sind normalerweise zwei 
Spannungsregler, ein 7805 und ein 7812...

von Der Andere (Gast)


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Frank schrieb:
> Das Problem vom 2N3055 ist auch eher das langfristige Verhalten. Mag
> sein, daß er kurzdristig auch Mißhandlungen verträgt. Fakt ist aber, daß
> er nach einigen Jahren zu gehäuften Ausfällen neigt.

Wie groß ist denn dein Stichprobenumfang, der dich zu dieser Aussage 
gebracht hat?

Der eine Transistor?

von M. K. (sylaina)


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Frank schrieb:
> Seit ein 2N3055 meine VC1541 kaputt gemacht habe steht der 2N3055 auf
> der schwarzen Liste. Er hat das erst nach 5 Jahren Betrieb gemacht.

Etwa an der Stelle eingebaut, die das Bild zeigt? Das linke TO-03 ist 
eine 7812, das rechte TO-03 ein 7805. Wer zur Hölle hat da einen 2N3055 
eingebaut?

von kein Frank (Gast)


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Frank schrieb:
> Seit ein 2N3055 meine VC1541 kaputt gemacht habe steht der 2N3055 auf
> der schwarzen Liste.

In meiner C64 Floppy gibt es keinen 2N3055. Ist wahrscheinlich eine Fake 
Floppy.

von Jobst M. (jobstens-de)


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Frank schrieb:
> Seit ein 2N3055 meine VC1541 kaputt gemacht habe steht der 2N3055 auf
> der schwarzen Liste. Er hat das erst nach 5 Jahren Betrieb gemacht.

Und das, obwohl er das falsche Bauteil war - ich finde, das spricht für 
ihn!


Gruß

Jobst

von hinz (Gast)


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kein Frank schrieb:

> In meiner C64 Floppy gibt es keinen 2N3055. Ist wahrscheinlich eine Fake
> Floppy.

Das sind nur alternative Halbleiter...

;-)

von Manfred (Gast)


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Frank schrieb:
> steht der 2N3055 auf
> der schwarzen Liste. Er hat das erst nach 5 Jahren Betrieb gemacht.
Der 2N3055 hat das Problem eines_jeden_Halbleiters, nämlich häufige 
thermische Wechsel und hohe Endtemperaturen.

von Paul B. (paul_baumann)


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Manfred schrieb:
> Der 2N3055 hat das Problem eines_jeden_Halbleiters, nämlich häufige
> thermische Wechsel und hohe Endtemperaturen.

Das Problem tritt auch beim Wechsel vom Frühjahr zu Sommer beim Menschen 
auf. Da muß man nicht einmal Leistungstransistor sein.
:)
MfG Paul

von U. B. (pasewalker)


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> KD503 von Tesla. Das sind Transistoren für Männer.

Mit 20A ?   Lächerlich!       ;-)

Im TO3-Gehäuse (mit dickeren Anschlüssen) gibt/gab es den BUX 20 mit 
50A.

Der ESM 3001 kann 300A, damit kann man schon mehr machen.
Zum Befestigen auf dem Kühlblech genügt eine Mutter M12:

http://www.bakersfieldads.net/Venola-/New-ESM3001-high-power-superswitch-transistor-400W.jpg

von Jens (Gast)


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Zurück zum Thema. Ich habe noch nicht alles durchgemessen, hatte aber 
das Gerät jetzt zwei Tage am Stück mehrere Stunden an. Jeweils nach 1,2 
Stunden sprang es in den normalen Betriebszustand.

Vielleich hilft dise Info ja bei der Fehlersuche :).

von hinz (Gast)


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Jens schrieb:
> Zurück zum Thema. Ich habe noch nicht alles durchgemessen, hatte
> aber
> das Gerät jetzt zwei Tage am Stück mehrere Stunden an. Jeweils nach 1,2
> Stunden sprang es in den normalen Betriebszustand.
>
> Vielleich hilft dise Info ja bei der Fehlersuche :).

Kältespray einsetzen.

von Dietrich L. (dietrichl)


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hinz schrieb:
>> das Gerät jetzt zwei Tage am Stück mehrere Stunden an. Jeweils nach 1,2
>> Stunden sprang es in den normalen Betriebszustand.
>>
>
> Kältespray einsetzen.

Dann doch wohl eher Heißluft, wenn das Gerät nach Einschalten nicht 
richtig funktioniert.

von Jörg R. (solar77)


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Dietrich L. schrieb:
> hinz schrieb:
>>> das Gerät jetzt zwei Tage am Stück mehrere Stunden an. Jeweils nach 1,2
>>> Stunden sprang es in den normalen Betriebszustand.
>>>
>>
>> Kältespray einsetzen.
>
> Dann doch wohl eher Heißluft, wenn das Gerät nach Einschalten /nicht/
> richtig funktioniert.

Ich würde beides kombinieren. Erst Heißluft und dann gezielt Bauteile 
mit Kältespray abkühlen.

Das Verhalten ist allerdings etwas untypisch. Eigentlich machen sich 
thermische Fehler in der Regel umgekehrt bemerkbar. Also, erst 
funktioniert ein Gerät und fällt aus wenn es wärmer wird. Das ist im 
vorliegendem Fall anders.

: Bearbeitet durch User

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