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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USB Starter Board LabView Kommunikation


Autor: simon (Gast)
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Hallo zusammen,

ich würde gerne einen Datenaustausch zwischen einem PIC18F2550 und 
LabView realisieren. Der PIC sitzt auf einem Starter Board mit 
integrierter USB Schnittstelle und vorinstalliertem Bootloader.

Könnt ihr mir vielleicht eine Vorgehensweise ans Herz legen? Gibt es 
dafür Bibliotheken von Microchip? Finde leider nicht allzu viel Stuff 
dazu im Netz.

Bin um jeden Tipp dankbar.

Gruß Simon

Autor: chris (Gast)
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Gurgle mal.
Firmata für die CPU (picduino/ubw)
Firmata DLL für labview/visa

Autor: simon (Gast)
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Gibt es eine Art Treiber für PIC Mikrocontroller bzw fertige 
Bibliotheken vin Microchip für sowas ??

Autor: Volker SK (vloki)
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Ein 2550 ist nur ein leerer Microcontroller. Was für eine Art von 
USB-Geraet er darstellt und ob, bzw welche Treiber benötigt werden, 
entscheidet alleine das Programm,  das darauf läuft. Darüber wissen wir 
bis jetzt aber noch gar nichts...

Autor: simon (Gast)
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Der Mikrocontroller sitzt auf einem Board mit USB Schnittstelle und 
vorinstalliertem Bootloader:

https://shop.mikroe.com/development-boards/starter...

Autor: Volker SK (vloki)
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Ok, das ist also erst Mal gar kein USB Device. Vom Bootloader abgesehen, 
aber mit dem willst du ja später nicht mit LabVIEW kommunizieren. Der 
ist dafür da, das Programm mit dem später LabView kommuniziert auf den 
PIC zu bringen.
Das musst du natürlich erst Mal erstellen. Welche USB Geräteklasse 
schwebt dir denn so vor? (Falls dir das schon was sagt)
Es gibt einige Beispiele in den Microchip Libraries for Applications. 
Die einfachsten sind wohl CDC und HID. Siehe auch: 
http://www.hs-ulm.de/nocache/wir/Personal/Personal...
(Mit LabView kann ich allerdings nicht dienen)

Autor: simon (Gast)
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Volker S. schrieb:
> Ok, das ist also erst Mal gar kein USB Device. Vom Bootloader
> abgesehen,
> aber mit dem willst du ja später nicht mit LabVIEW kommunizieren. Der
> ist dafür da, das Programm mit dem später LabView kommuniziert auf den
> PIC zu bringen.
> Das musst du natürlich erst Mal erstellen. Welche USB Geräteklasse
> schwebt dir denn so vor? (Falls dir das schon was sagt)
> Es gibt einige Beispiele in den Microchip Libraries for Applications.
> Die einfachsten sind wohl CDC und HID. Siehe auch:
> http://www.hs-ulm.de/nocache/wir/Personal/Personal...
> (Mit LabView kann ich allerdings nicht dienen)

Hi Volker,

ich würde gerne die CDC Klasse nutzen. Habe mir dazu die aktuelle 
Version der MLA gerunter geladen. Wie gehe ich nun weiter vor?

Autor: Volker SK (vloki)
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Wenn du noch nie mit Microcontrollern gearbeitet hast und auch sonst mit 
Programmieren noch nicht viel am Hut hattest, dann liegt vermutlich eine 
harte Zeit vor dir und du solltest zuerst ein paar blinkende LED 
Beispiele durcharbeiten um den MC und die Arbeitsumgebung kennen zu 
lernen bis du dich an das USB Projekt wagst ;-)
http://microchipdeveloper.com/mplabx:start

Bevor wir zu der MLA Geschichte gehen, noch eine Frage.
Bietet MicroElectronika nur diese nackte Board mit dem Bootloader an?
Keine Beispiele, nichts?
https://libstock.mikroe.com/projects/view/481/star...
Die wären dann ja schon genau darauf abgestimmt und müssten nicht erst 
angepasst werden, wie die Beispiele der MLA.


Zum Bearbeiten der MLA Beispiele brauchst du zunächst noch passende IDE 
und Compiler. Das wären MPLABX und XC8. Beide von der MCHP Seite 
runterladen und installieren, falls das noch nicht geschehen ist.
Das Datasheet des 18F2550 brauchst du natürlich auch noch!!!

Mit der MPLABX IDE üffnest du dann das am besten passende Beispiel in 
den MLA. Das ist in deinem Fall 
...microchip/mla/v2016_11_07/apps/usb/device/cdc_basic/firmware/picdem_f 
s_usb.x
Das versuchst du dann zu kompilieren bevor du irgendwas daran änderst!
Am Ende des Kompilierens sollte da BUILD SUCCESSFUL stehen, ansonsten 
hast du das erste Problem.

Sollte alles passen (wovon auszugehen ist) dann kannst du jetzt in den 
Projekt Properties den PIC vom 18F4550 auf den 18F2550 umstellen und 
erneut versuchen zu kompoilieren.
Solltest du noch nicht wissen (oder es selber rausfinden können), wie 
man den gewünschten Controller auswählt, dann gehe zurück auf Los und 
mach noch ein paar blinkende LED Beispiele.

Sollte es dir gelingen das Projekt auf den 2550 zu ändern, dann kommen 
beim kompilieren jetzt einige Fehlermeldungen, die du beheben musst.
Mit Hilfe von PIC18Fxx50 DataSheet und den 2 Schaltplänen der beiden 
Boards (deinem und dem FSUSB von MCHP) müsste dir das gelingen. Dabei 
bekommst du dann den ersten Einblick in die Projektstruktur.

Hast du die Fehler behoben, kannst du versuchen das Demo Projekt mit 
Hilfe des MicroE Bootloaders auf deine Hardware zu spielen. Das 
benötigte Hex-File musst du mit Export Hex im Projekt Menü erzeugen!!!

Wenn du der mḾeinung bist, das Demo Programm läuft jetzt auf deinem 
Board, solltest du mit einem einfachen Terminal Programm wie HTerm, 
TeraTerm, Br@y Terminal, cuteCom ... mit dem Board zu kommunizieren.

Wenn das alles geklappt hat, kannst du anfangen deine eigentliche 
Apllikation zu entwickeln ;-)

<edit> Alternativ kannst du auch versuchen das Projekt hier 
http://www.hs-ulm.de/nocache/wir/Personal/Personal... 
anzupassen. Da wählst du am besten die Configuration PDFSUSB_4550_XC8

: Bearbeitet durch User
Autor: Volker SK (vloki)
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: Bearbeitet durch User
Autor: simon (Gast)
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Volker S. schrieb:
> Bist du zufällig dieser Simon?
> Beitrag "PIC 18F2550 I²C Kommunikation XC8 Compiler"

Ja genau, hast du richtig erkannt :-)

Habe versucht das von dir vorgeschlagene Beispiel aus der MLA

 (microchip/mla/v2016_11_07/apps/usb/device/cdc_basic/firmware/picdem_f
s_usb.x)

zu testen.

MPLAB, XC8 und 2550 Datasheet ist alles vorhanden.

Habe nach erfolgreichem kompilieren des Beispielprojektes, auf meinen 
PIC18F2550 in den Projekteigenschaften umgestellt. Nun kommen wie du 
erwähntest einige Fehlermeldungen, da das Projekt auf meinen PIC 
angepasst werden muss.

Und genau da ist das Problem, ich glaube dazu fehlt mir einfach noch zu 
viel Background. Ich weiß die Fehlermeldungen die auftreten nicht 
wirklich zu deuten.

Autor: Volker SK (vloki)
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simon schrieb:
> Und genau da ist das Problem, ich glaube dazu fehlt mir einfach noch zu
> viel Background. Ich weiß die Fehlermeldungen die auftreten nicht
> wirklich zu deuten.

Na dann poste doch einfach die erste der Fehlermeldungen, welche du 
nicht auflösen kannst und schreibe was dir dazu einfällt, bzw. warum dir 
dazu nichts einfällt ;-)

<edit> Vergiss den Bootloader Quatsch, falls du ein PICkit oder so was 
hast...

: Bearbeitet durch User
Autor: simon (Gast)
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> Na dann poste doch einfach die erste der Fehlermeldungen, welche du
> nicht auflösen kannst und schreibe was dir dazu einfällt, bzw. warum dir
> dazu nichts einfällt ;-)
>
> <edit> Vergiss den Bootloader Quatsch, falls du ein PICkit oder so was
> hast...

Hallo Volker,

im Anhang habe ich dir mal einen Screenshot meiner Bearbeitung und der 
Fehler die auftreten, angehangen. Anscheinend hat das Programm ein 
Problem mit der Klasse "leds.c".

Außerdem meckert er: undefined identifier "LATDbits"
Er kann wohl die Ausgangs Register nicht lesen, oder?

Mal ganz allgemein die Frage: Warum gibt es in dem Projekt überhaupt so 
viele Klassen (leds etc)? Eigentlich geht es doch "NUR" um die 
Initialisierung der USB Schnittstelle, oder ?

Gruß Simon

Autor: Volker SK (vloki)
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simon schrieb:
> Eigentlich geht es doch "NUR" um die Initialisierung der USB
> Schnittstelle, oder ?
Nein, da kann man noch einen Taster abfragen und LEDs ansteuern.

simon schrieb:
> Anscheinend hat das Programm ein Problem mit der Klasse "leds.c".
C kennt sowas wie Klassen gar nicht.

simon schrieb:
> Außerdem meckert er: undefined identifier "LATDbits" Er kann wohl die
> Ausgangs Register nicht lesen, oder?
Ein pic18f2550 hat keinen PortD!

Wenn kein PortD da ist, musst du überlegen, ob du das was da gemacht 
werden soll an einem anderen Port machst, oder ob du einfach darauf 
verzichten kannst...

Autor: simon (Gast)
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Hi Volker,

danke das du so ausführlich hilfst :-)

Ich habe nun das Beispiel, für das er den Port D braucht einfach 
gelöscht. Und siehe da, es gibt nur noch eine Fehlermeldung (s. Anhang).

undefinied Symbol "_APP_LEDUpdateUSBStatus"

Leider finde ich das in keiner der übrig geblieben Klassen :(


Gibt es eine Möglichkeit die Kommunikation zu testen? Sprich z.B. ein 
Byte schreiben, und mit HTerm gucken ob was ankommt?

Autor: Volker SK (vloki)
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simon schrieb:
> Ich habe nun das Beispiel, für das er den Port D braucht einfach
> gelöscht. Und siehe da, es gibt nur noch eine Fehlermeldung (s. Anhang).
>
> undefinied Symbol "_APP_LEDUpdateUSBStatus"
>
> Leider finde ich das in keiner der übrig geblieben Klassen :(
Klar, das hast du doch gelöscht ;-)
Jetzt müssen natürlich auch die Aufrufe gelöscht werden!
(Du musst danach suchen, ohne den Unterstrich am Anfang. Den hat der 
Compiler dazu gemacht...)

simon schrieb:
> Gibt es eine Möglichkeit die Kommunikation zu testen? Sprich z.B. ein
> Byte schreiben, und mit HTerm gucken ob was ankommt?
Natürlich ;-) Anscheinend wurde das Projekt etwas abgeändert. Wenn ich 
mich richtig erinnere, dann konnte man früher LEDs ansteuern. Jetzt 
schickt es wohl einfach das was empfangen wurde leicht modifiziert 
zurück.
switch(readBuffer[i])
            {
                /* If we receive new line or line feed commands, just echo
                 * them direct.
                 */
                case 0x0A:
                case 0x0D:
                    writeBuffer[i] = readBuffer[i];
                    break;

                /* If we receive something else, then echo it plus one
                 * so that if we receive 'a', we echo 'b' so that the
                 * user knows that it isn't the echo enabled on their
                 * terminal program.
                 */
                default:
                    writeBuffer[i] = readBuffer[i] + 1;
                    break;
            }

Autor: simon (Gast)
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Leider finde ich in keiner der Klassen einen Aufruf zu:

"_APP_LEDUpdateUSBStatus". Auch ohne den Unterstrich finde ich nirgends 
etwas. Wenn ich auf den Fehler draufklicke, springt er auch nicht an 
eine bestimmte Stelle im Quelltext :-(

Autor: Volker SK (vloki)
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Wie suchst du denn?

<edit>Sorry, ignoriere bitte die Treffer in meiner main_cdc.c.
Die sind aus einem anderen Projekt und entsprechen denen in 
usb_events.dc

: Bearbeitet durch User
Autor: simon (Gast)
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Volker S. schrieb:
> Wie suchst du denn?
>
> <edit>Sorry, ignoriere bitte die Treffer in meiner main_cdc.c.
> Die sind aus einem anderen Projekt und entsprechen denen in
> usb_events.dc

Hi Volker,

ich habe die letzte C Datei "usb_events.c" nicht durchsucht bzw 
vergessen!

Nun klappt es und es kommt kein Fehler mehr :-)


Nur das mit dem Schreiben funktioniert nocht nicht.

Ich habe mir gedacht ich versuche einfach mal folgendes Beispiel:

putUSBUSART(writeBuffer,numBytesRead);

Dieser Funktion habe ich (s. Screenshot) einfach zwei Integer Werte 
übergeben un HOFFTE, etwas über HTerm sehen zu können. Tut sich jedoch 
leider nichts...

Autor: simon (Gast)
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Screenshot vergessen :-)

Autor: Volker SK (vloki)
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simon schrieb:
> ich habe die letzte C Datei "usb_events.c" nicht durchsucht bzw
> vergessen!
Beim nächsten mal einfach [Strg]+[Umschalt]+f

simon schrieb:
> Ich habe mir gedacht ich versuche einfach mal folgendes Beispiel:
>
> putUSBUSART(writeBuffer,numBytesRead);
Das geht so nicht. Diese Funktion füllt nur den Sendepuffer.
Weggeschickt wird der dann mit CDCTxService();

Schreib das jetzt bitte blos nicht einfach da hinten dran sondern lösch 
den Unsinn wieder ;-)
ALLES passiert in APP_DeviceCDCBasicDemoTasks() die von main 
aufgerufen wird!

Versuch doch zuerst zu verstehen was passiert, wenn du vom Terminal aus 
was zum Device schickst...
Und keine while(1) Schleifen einbauen. Nirgendwo!!!

Autor: simon (Gast)
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So ich bekomme etwas in HTerm angezeigt :-)

Wenn ich z.B. schreibe:
 char data =7;
    unsigned char length[7];
    
    for (int test=0; test<50; test++)
    {
      
     putUSBUSART(data,length);
     CDCTxService();

    }

kommt was an.

Allerdings kann ich meine Puffereingaben (data, length) in HTerm nicht 
wirklich deuten? Warum bekomme ich da so einen Kauderwelsch angezeigt 
(s. Screenshot) ? Ich Würde gerne für den Anfang einfach ein Byte in 
Form von einer Zahl senden.

Autor: Volker SK (vloki)
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simon schrieb:
> Warum bekomme ich da so einen Kauderwelsch angezeigt
> (s. Screenshot) ?

Bei dem was du da übergibst wundert mich das nicht ;-)



simon schrieb:
> Ich Würde gerne für den Anfang einfach ein Byte in
> Form von einer Zahl senden

Syntax
void putUSBUSART(uint8_t * data, uint8_t Length);

-> putUSBUSART(&data,1); ?

PS: Deine Schleife blockiert das Programm, vergiss das!
Innerhalb von APP_DeviceCDCBasicDemoTasks() solltes du nicht mehrmals 
(zumindest nicht soooo oft) CDCTxService() aufrufen.

Ach übrigens, falls du dich fragst wie ich das Diagramm oben erstellt 
habe: http://microchipdeveloper.com/mplabx:call-graph

Noch was: Hast du jetzt eigentlich ausprobiert, was passiert, wenn du 
vom PC aus was wegschickst?

: Bearbeitet durch User
Autor: simon (Gast)
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Sooo,

nun bekomme ich anständige Werte :-)

Mein Code:
 char data =7;
 unsigned char length=2;
 int test=0;
 
    for (test=0; test<10; test++)
    {
    writeBuffer[test] = data+test;
    putUSBUSART(&writeBuffer[test], length);
     
     for (int test2=0; test2<50; test2++)
     {
         __delay_ms(10);
     }

    }
    
    CDCTxService();

Habe es nun so geändert, dass ich die Methode CDCTxService() nur noch am 
Ende aufrufe.

>Noch was: Hast du jetzt eigentlich ausprobiert, was passiert, wenn du
>vom PC aus was wegschickst?

Das funktioniert leider noch nicht. Mein Code, den ich zum Senden vom PC 
aus nutze ist ähnlich wie der zum empfangen vom PC.
 char data;
 unsigned char length=2;
 int test=0;
 
    for (test=0; test<10; test++)
    {
   
    data=getsUSBUSART(readBuffer, 2);
     
     for (int test2=0; test2<50; test2++)
     {
         __delay_ms(10);
     }

    }
    
    CDCTxService();

Leider tut sich nichts, wenn ich über HTerm versuche, Bytes zu 
schreiben. Es wird leider nichts vom Microkontroller gelesen.

Gibt es dazu vielleicht eine extra Methode wie auch zum senden 
(CDCTxService();) ? Rx statt Tx hab ich schon probiert ;-)



Noch eine Frage nebenher: Weißt du warum ich eine Fehlermeldung erhalte, 
dass mein Projekt Dateien mit Fehlern enthalten würde? ("project 
contains files with errors", s. Screenshot") Ich weiß erlich gesagt 
nicht mehr, ab welchem Zeitpunkt der Fehler das erste mal da war. Fakt 
ist: Alle C Files lassen sich ohne Fehler kompilieren und auf den 
Mikrocontroller überspielen...


(Vielen Dank für deine Hilfe bis hierhin :-) )

Gruß Simon



(Vielen Dank schon mal für alles bis hier hin :-) )

Autor: simon (Gast)
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Und hier wieder der vergessene Screenshot...

Autor: Volker SK (vloki)
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Ignoriere das mit den Fehlern in irgendwelchen Dateien.
Ich habe es auch aufgegeben, solange das Projekt sich ohne Probleme 
übersetzen lässt. Bei mir wird z.B auch in einem Projekt angezeigt:
release_notes_mla.htm "Error parsing file"

Die Delays in deinem Code solltest du tunlichst vermeiden.
Das Betriebssystem deines PCs schaut praktisch immer wieder nach, ob das 
USB Gerät noch da ist. Reagiert es zu langsam (antwortet nicht schnell 
genug), dann fliegt es raus. Das macht alles das USB Framework im 
Hintergrund. Aber nur wenn es nicht blockiert wird. -> Vergiss Delays, 
sind eh Müll ;-)

Das Empfangen und Verarbeiten von Daten die vom PC kommen müsste 
eigentlich out-of-the-box funktionieren. Die Größe der Sende- und 
Emfangs-buffer sollte den Endpunkten entsprechen, die in den 
Deskriptoren festgelegt sind (CDC_DATA_IN_EP_SIZE, CDC_DATA_OUT_EP_SIZE)

Autor: simon (Gast)
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Volker S. schrieb:

> Die Delays in deinem Code solltest du tunlichst vermeiden.
> Das Betriebssystem deines PCs schaut praktisch immer wieder nach, ob das
> USB Gerät noch da ist. Reagiert es zu langsam (antwortet nicht schnell
> genug), dann fliegt es raus. Das macht alles das USB Framework im
> Hintergrund. Aber nur wenn es nicht blockiert wird. -> Vergiss Delays,
> sind eh Müll ;-)
>
> Das Empfangen und Verarbeiten von Daten die vom PC kommen müsste
> eigentlich out-of-the-box funktionieren. Die Größe der Sende- und
> Emfangs-buffer sollte den Endpunkten entsprechen, die in den
> Deskriptoren festgelegt sind (CDC_DATA_IN_EP_SIZE, CDC_DATA_OUT_EP_SIZE)


Hi Volker,

sorry fürs späte Antworten, hatte gestern viel zu tun.

Nun bekomme ich meine Werte schon sauber in LabView rein, ein echter 
Erfolg :-)

3 Fragen hab ich noch:

1. Du sagtest ja Delays wären nicht so dolle. Aber wie kann ich dann 
kontrolliert Daten in Zeitabständen schreiben, wenn nicht so? Sende ich 
Daten ohne Delay, stürzt HTerm ab, zu viele Daten auf einmal. Mit Delay 
funktioniert es.

2. Leider funktioniert das Senden vom PC noch nicht. Dazu habe ich den 
Controller wie folgt programmiert:
 char data2=5;
 unsigned char length1=1;
 int test2=0, test3;
 
    for (test2=0; test2<5; test2++)
    {
   
    writeBuffer[test2] = data2+test2;
    putUSBUSART(&writeBuffer[test2], length1);    
        
    data2=getsUSBUSART(&readBuffer[test2], 1);
     
     for (test3=0; test3<50; test3++)
     {
         __delay_ms(10);
     }
     CDCTxService();  
    } 

Mein Gedanke:

-Ich Schreibe Daten in den writeBuffer
-Im darauffolgenden Zyklus erhalte ich die Daten im readBuffer und 
speichere sie in der Variable "data2"

Könntest du mir da nochmal weiterhelfen?

3. Ich habe nun 2 Projekte bei mir in MPLAB. Gibt es eine Möglichkeit, 
diese automatisiert zusammen zu fassen? Oder muss ich in den Project 
Properties gucken welche .h Files includiert sind und diese Manuell 
"kopieren" ? Einfach in MPLAB .c Files und .h Files verschieben klappt 
logischerweise nicht. Hättest du da einen Ratschlag zur Vorgehensweise?

Viele Grüße,

Simon


Gruß Simon

Autor: Volker SK (vloki)
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simon schrieb:
> 1. Du sagtest ja Delays wären nicht so dolle. Aber wie kann ich dann
> kontrolliert Daten in Zeitabständen schreiben, wenn nicht so?

Legst du dich Abends in's Bett und zählst bis zum Aufstehen?
So kannst du dir Delays vorstellen.

Die kontrollierten Zeitabstände werden (z.B) durch Timer erzeugt.
Der Timer löst dann einen Interrupt aus (der Wecker klingelt) und im 
Interrupt wird irgendwas gemacht, ggf. das Resultat davon irgendwo 
gespeichert und ein Merker (Flag) gesetzt, dass es was zu tun (was zum 
wegschicken) gibt.
Wenn das Programm das nächste mal die Funktion 
APP_DeviceCDCBasicDemoTasks() aufruft wird darin der Merker abgefragt 
und wenn der gesetzt ist wird z.B. was weggeschickt und der Merker 
wieder gelöscht. Beim nächsten Timerinterrupt beginnt alles von vorn...

Die Abfrage des Tasters im original Programm ist auch so gemacht. Wenn 
der Taster gedrückt wird, wird "Button pressed.\r\n" gesendet.

Wie schon gesagt, das originale Programm sollte eigentlich ankommende 
Bytes modifiziert wider zurück schicken. (Habe ich nicht selber 
getestet)
Falls du so was wie ein PICkit hast, kannst du ja einen Breakpoint 
setzten und schauen, ob das Programm in die Schleife rein springt.
/* For every byte that was read... */

zu 3. lass das lieber sein, bis du weißt, was du tust ;-)

Autor: simon (Gast)
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Hallo Volker, liest du noch mit?

Ich hab noch eine Frage zu meiner USB Kommunikation.

Habe das Beispiel mittlerweile sehr abgespeckt und in eine Methode 
verpackt.

USB_Kommunikation(unsigned int Aktualwert)
{
    
static uint8_t readBuffer[CDC_DATA_OUT_EP_SIZE];
static uint8_t writeBuffer[CDC_DATA_IN_EP_SIZE];
    
 char data =0;
 unsigned char length=1;

    writeBuffer[0] = Aktualwert;     
    
    putUSBUSART(&writeBuffer[0], length);

    
      CDCTxService();


Nun habe ich folgendes Phänomen:

Rufe ich in meiner Methode die Methode "USB_Kommunikation" auf, klappt 
es mit einem Sensorwert (Aktualwert) wunderbar.

Übergebe ich mehrere Sensorwerte (Aktualwert), so bekomme ich nur jeden 
zweiten Wert angezeigt. Weißt du worann das liegt?

Mein Beispiel:
void main(void)
{   
    unsigned int Messwerte[4];
    int x, y;
    
        
    Messwerte[0]= 91;
    Messwerte[1]= 22;
    Messwerte[2]= 17;
    Messwerte[3]= 44;

          for(x=0; x<4; x++)
          { 
          USB_Kommunikation(Messwerte[x]); 
          }
}

Als Beispiel habe ich dir einen HTerm Screenshot angehangen, an dem man 
das Phänomen erkennt...Er liest immer nur 2 der Werte.....Disconnecte 
ich und connecte erneut, liest er immer die anderen beiden Werte...

Gruß,

Simon

Autor: Volker SK (vloki)
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Du kannst nicht einfach drauflos schicken. Du musst warten, bis die 
Kommunikation wieder bereit ist mUSBUSARTIsTxTrfReady()

Ich verstehe gar nicht, was das soll mit der Funktion. Füll doch einfach 
ALLE Messwerte in einen Buffer und den schickst du dann ab...

Autor: simon (Gast)
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> Ich verstehe gar nicht, was das soll mit der Funktion. Füll doch einfach
> ALLE Messwerte in einen Buffer und den schickst du dann ab...

So hab ich es jetzt gemacht, klappt, danke :-)

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