Können Computer Feuer fangen, so dass das Haus abbrennt?

Gast #4930407
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Kann ein normaler Computer Feuer fangen, was dann dazu führt, dass das 
Haus abbrennt?

Als normaler Computer dachte ich da an einen PC in einem gewöhnlichen 
Computergehäuse, wie man sie eben auf dem Markt kaufen kann.

Dazu noch folgende Fallunterscheidung für die Frage:
Im Fall A soll das Gehäuse kein Sichtfenster haben.
Im Fall B soll es ein Sichtfenster haben.

Aus Holz und ähnlichen entflammbaren Stoffen, mal vom Kunststoffanteil 
den man oft an der Gehäusefront hat abgesehen, soll das Gehäuse nicht 
sein.
Gast #4930413
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Zeno schrieb:
> Kann ein normaler Computer Feuer fangen, was dann dazu führt, dass das
> Haus abbrennt?

Nein.

Die relevanten Bauteile sind alle selbstverlöschend, FR4, da kann es 
zwar heiss werden und schmurgeln, stinken und sogar Flammen können 
entstehen, aber dabei geht der PC kaputt und schaltet sich dadurch 
irgendwann selbst aus, weil eine Sicherumg rausfliegt. Dann sollte auch 
jede Flamme verlöschen.

Wenn du allerdings von PC Gehäusen mit Sichtfenster redest, dann sind 
das chinesische Spielzeuge die nicht unbedingt LR flame redardend gebaut 
sind weil sie sowieso die Vorschriften nicht einhalten.

Auch wenn die Kiste gnadenlos voller Staub ist, kann sich der Staub 
entzünden und nach ihm der Teppichboden.
Gast #4930427
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Denkt doch nur an die Leistungen die die Teile manchmal brauchen.
Da ist es gar nicht nötig in das Gehäuse zu gehen.
Es reicht schon wenn der Netzstecker nicht richtig sitzt, oder eine 
Vielfach Steckdose nicht die Beste ist. Oder auch nur ein gequetschtes 
Kabel.
Dann gibt es das Problem schon vor dem Rechner.
Eigene Erfahrung :(
Gast #4930432
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Wenn Tantalkondensatoren verbaut sind besteht eine gute Chance das Feuer 
entsteht:
Beitrag "Brennende Tantalkondensatoren"

Und im worst case brennt zwar der PC nicht, aber die Hitzeentwicklung 
setzt irgendwelchen leicht entflammbaren "Dreck" der sich am Gehäuse 
befindet in Brand. Unwahrscheinlich aber auch Feuer passiert. Einfach 
mal nach "Brandursache Computer" googeln:

https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort28297/defekter-computer-loest-zimmerbrand-aus-7337153.html
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/heisse-akkus-todesfall-durch-laptop-brand-a-645556.html
http://travemuende-aktuell.de/artikel/12786-Feuer-in-der-Grundschule.html

http://www.feuerwehr-staden.de/brandschutz/brandursache-elektrische-geraete.htm
Persönliche Seite #4930533
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Zeno schrieb:
> Zahlt die Versicherung, wenn man kurz für 20 Minuten Einkaufen geht und
> den Rechner laufen lässt?

Sofern das ein halbwegs normal konstruierter PC ist und er nicht im mit 
Papier, spiritusgetränkten Stofflappen und anderen Brandbeschleunigern 
ausgestatteten Papierkorb steckt, ja. Die Stofflumpensammlung rund um 
den PC herum und die zur Schalldämmung drangeklebten Eierkartons sind 
vielleicht auch nicht optimal.

Bei Selbstbaukonstruktionen ("Case Modding") ist hier die eigene 
Vernunft zu gebrauchen - wenn da atemberaubende 
Pappmaché-Konstruktionen verbaut sind, und dank einer "Wakü" für lokale 
Hotspots auf der Platine gesorgt wird, sollte man sich mit 
Brandexperimenten vielleicht zurückhalten.

Ansonsten: Ja, natürlich darf man elektrische Verbraucher auch mit mehr 
als 15 Watt Leistungsaufnahme bei Abwesenheit im Haus betreiben - 
Waschmaschinen, Kühlschränke und auch Backöfen sind dafür konstruiert.
#4930538
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Roland E. schrieb:
> Alles was über 15W umsetzt ist in der Lage, Feuer zu entfachen.


Auch alles was einen Li-Ion Akku enthält (Notebooks, Handies, ...) - 
muss dazu nichtmal eingeschaltet sein.
Das ist meiner Meinung nach eine etwas größere Gefahr im Vergleich zu 
einem Desktop PC (den kann man über schaltbare Steckdosenleiste komplett 
abschalten wenn man weg ist - dann ist Ruhe - es sei denn die 
Steckdosenleiste gibt auf).

Auf keinen Fall Geräte mit Akku aufladen während man länger abwesend 
ist.
Gast #4930566
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Zeno schrieb:
> Alex W. schrieb:
>> Ja!
>
> Quelle?

Gesunder Menschenverstand!
Kannst du 100% ausschließen das ein defekter PC kein Hausbrand 
verursacht?
Also gar nie nie nicht!

Frag mal einen Brandschutztechniker! Wer keinen Wohnungsbrand hatte, hat 
bisher nur Glück gehabt! Gibt es sogar ein Gerichtsurteil darüber.
#4930583
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Rufus Τ. F. schrieb:

> Ansonsten: Ja, natürlich darf man elektrische Verbraucher auch mit mehr
> als 15 Watt Leistungsaufnahme bei Abwesenheit im Haus betreiben -
> Waschmaschinen, Kühlschränke und auch Backöfen sind dafür konstruiert.

Bei meiner Nachbarin hat eine Waschmaschine bei einstündiger
Abwesenheit für einen Schwelbrand gesorgt. Die Maschine war
zwar eingesteckt, aber nicht eingeschaltet. Daraufhin habe
ich meine eigene Maschine umgebaut. Das Störfilter sitzt
jetzt nicht mehr vorm Schalter, sondern dahinter.
Gast #4930607
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> Bei meiner Nachbarin...

Jeder kennt irgend jemanden, bei dem man irgend ein Gerät Feuer gefangen 
hat.

Die holländische Feuerwehr hatte sich die Sache mal genauer angeschaut. 
Kam zu dem Ergebnis - das kommst so selten vor, an dieser Stelle 
ansetzen bringt nichts.

Möglicherweise könnte der Umbau die Gefahren erhöhen. Dein Lötkolben 
fällt runter, du übersiehst ein abstehendes Drähtchen...
Gast #4930615
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Roland E. schrieb:
> Alles was über 15W umsetzt ist in der Lage, Feuer zu entfachen.

Und ich Idiot ziehe meinen 12W Lötkolben immer aus der Steckdose, bevor 
ich ihn Zeitungspapier einwickle und in die Schublade lege.
Wieder was gelernt, danke ;-)

Aber ernsthaft: alles was Wärme freisetzt, kann potentiell einen
Brand auslösen, also auch ein PC.
Bleibt die Frage der Wahrscheinlichkeit und da müssen bei einem PC
imho schon sehr viele sehr unglügliche Umstände aufeinander treffen,
dass ein Feuer entsteht.
Und damit eine Versicherung nicht bezahlt, muss schon grobe 
Fahrlässigkeit
vorgeworfen werden können, solange man nicht gerade den Pinselreiniger
offen im PC-Gehäuse lagert, sehe ich da kein Problem.
Der PC kann ja auch als NAS, oder Home/Office/Cloud-Server eingerichtet
im Dauerbetrieb laufen, das ist ein normaler Anwendungsfall.
Aber der Umwelt zuliebe: schalte ihn aus, oder wenigstens in den
Energiesparmodus, wenn du ihn nicht benötigst.
Ein Windows 8/8.1/10 PC ist mit einem Tastendruck innerhalb von
wenigen Sekunden wieder einsatzbereit als wäre nichts gewesen,
inklusive aller geöffneten Programme.
Gast #4930629
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MaWin schrieb:

> Auch wenn die Kiste gnadenlos voller Staub ist, kann sich der Staub
> entzünden und nach ihm der Teppichboden.

Oder wenn Du als umweltbewusst denkender Mensch den PC an einer 
Steckdosenleiste mit Schalter hängen hast und diese dann irgendwo vom 
Wühltisch stammt. Das sind tolle Brandbeschleuniger -- da kann Dir jeder 
Feuerwehrmann was zu erzählen.

Brennbarer Kunststoff, ein Schalter, der mit seinen Abreissfunken 
Schaltnetzteile himmelt, gebogenes golden angemaltes Stahlblech als 
Kontaktleiste, Crimpverbindungen die man mehr als Klemmverbindung 
bezeichnen würde, usw.
#4930632
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Zeno schrieb:
> Kann ein normaler Computer Feuer fangen, was dann dazu führt, dass das
> Haus abbrennt?
Das Tema ist komplex und tägliche Arbeit bei der Bewertung der 
Übereinstimmung.
Es kommt darauf an wie du die Scenarien beschreibst.

Zur Vorgehensweise Wie man ein Risiko bewertet eine Empfehlung der EU 
Kommission:
http://ec.europa.eu/consumers/archive/ipm/risk_assesment_guidelines_non_food.pdf

Der Schaden "Haus brennt ab" ist isoliert gesehen nur ein materieller 
Schaden und somit nicht weiter schlimm.
Die Wahrscheinlichkeit des Schadens hängt von deiner Scenario ab.

Die Matrix schreibt man in die Risikobewertung nach 
https://ec.europa.eu/consumers/consumer-safety/rag/
und gibt eine RAPEX aus.

Heute ist Freitag, also gibt mal wieder eine neue RAPEX Mitteilung.
Heute sind die Schwaben mal wieder dabei:
https://ec.europa.eu/consumers/consumers_safety/safety_products/rapex/alerts/main/?event=main.notification&search_term=A12/0286/17&exclude_search_term=0&search_year=2017

Ansonsten kannst du auch suchen ob ein Computer mal dabei war:
http://ec.europa.eu/consumers/consumers_safety/safety_products/rapex/alerts/repository/content/pages/rapex/index_en.htm

> Als normaler Computer dachte ich da an einen PC in einem gewöhnlichen
> Computergehäuse, wie man sie eben auf dem Markt kaufen kann.
Heisst "gewöhnlich" entsprechend der gültigen Normen und mit CE 
Kennzeichnung?
Gast #4930692
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Was zu Steckdosenleisten und PC allgemein zu sagen wäre, ist das Problem 
des Inrush-Stroms. Ein PC-Netzteil ist eine stark kapazitive Last, und 
beim Einschalten zum falschen Zeitpunkt (Sinus grad auf Max) fließen 
exorbitant hohe Ströme - mit 300A ist durchaus zu rechnen.

Das ist wirklich so, wer es nicht glaubt, möge das messen ;-)
Was dazu führt, dass kein Schalter das lange überstehen wird. Ein 
Nullspannungsschalter kann das Problem lösen.
Ob eine Steckdosenleiste eine gute Idee ist, ist also fraglich.

Was die Qualität von Steckdosenleisten angeht:
Es gibt durchaus auch noch normale Qualität zu kaufen (also nicht nur 
Todesfallen). Man muss halt etwas mehr Geld investieren.

Beispiel:
http://www.brennenstuhl.de/
Die produzieren auch in Deutschland und Österreich und schieben nicht 
nur Kisten rum. Kostet aber deutlich mehr.
Gast #4930712
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Aha? schrieb:
> Was dazu führt, dass kein Schalter das lange überstehen wird

Bla Bla, alte PCs (vor AtX) hatten immer normake Schalter, und die waren 
selten der Ausfallgrung.

Aha? schrieb:
> Man muss halt etwas mehr Geld investieren.

Bla Bla, mehr Geld ist keineswegs eine Garantie auch besseres zu 
bekommen.

http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/test-viele-steckdosenleisten-brandgefahrlich-20139

Zeno schrieb:
> Zahlt die Versicherung, wenn man kurz für 20 Minuten Einkaufen geht und
> den Rechner laufen lässt?

Ja. Millionen von Rechnern sind dauer-an. Bei platzendem Schlauch einer 
Waschmaschine redet sich die Versicherung lieber raus. Aufladen von 
LiIon, und damit der Laptop oder das Smartphone, ist brandgefährlicher 
als der PC.
Gast #4930774
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Rufus Τ. F. schrieb:
> und dank einer "Wakü" für lokale
> Hotspots auf der Platine gesorgt wird, sollte man sich mit
> Brandexperimenten vielleicht zurückhalten.

Ich dachte eher eine WaKü wirkt hier präventiv? - man muss eben die 
günstigen Schläuche kaufen.
Die, die nicht hitzebeständig sind duckundweg
Gast #4930793
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Zeno schrieb:
> Alex W. schrieb:
>> Ja!
>
> Quelle?

Es gibt in DE keinerlei Statisk über solche Dinge.

---
In den USA gibts es eine 'NFPA' National Fire Protection Agency.
Unter Umständen Interessant:

home-and-non-home-fires-involving-office-equipmenthome-and-non-home-fire 
s-involving-office-equipment

In 2007-2011, U.S. municipal fire departments responded to 1,360 
structure fires per year involving office equipment, including 730 home 
fires and 630 non-home fires, with associated annual home losses of 11 
civilian deaths, 51 civilian injuries and $28 million in direct property 
damage, and associated annual non-home losses of no civilian deaths, 11 
civilian injuries and $42 million in direct property damage. 
Computer-related equipment accounted for 79% of the home office 
equipment fires and 67% of the non-home office equipment fires.
Gast #4930806
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muss jetzt nen Fisch braten :) schrieb:
> Es gibt in DE keinerlei Statisk über solche Dinge.

Keine detaillierten bzgl. welche Geräte, wohl aber eine, bei der die 
Brandursache "Elektrizität" bei 1/3 aller Brände liegt. Wenn man davon 
ausgeht daß bei "Ungeklärt" und "Überhitzung" eventuell auch noch ein 
Teil "Strom" involviert ist, dann ist fast jeder 2. Wohnungsbrand durch 
Elektrizität verursacht.

http://www.ifs-ev.org/schadenverhuetung/ursachstatistiken/brandursachenstatistik/
Gast #4930874
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Der Andere schrieb:

>
> 
http://www.ifs-ev.org/schadenverhuetung/ursachstatistiken/brandursachenstatistik/

Hast du dich mal mit diesem nutzlosen Verein beschäftigt?

Einzelne Versicherer werden die Daten ihrer Klientel schon entsprechend 
auswerten um ihre Produkte entsprechend zu gestalten, geben aber gewiss 
keine detaillierten Daten an den Verband.

Weiter ist die Brandbekämpfung Sache der Länder, einzelne sind sehr wohl 
in der Lage ordentliche Brandstatistiken zu führen aber jedes macht das 
anders und diese mal aus Interresse im Netz zusammen zu suchen kann man 
vergessen, eine Bundesstatistik gibt es nicht.

-------

zu weiter oben,

Also das Tantal da eine überhaupt erwähnenswerte Rolle spielen soll 
halte ich für nicht zutreffend. Wenn Kondensatoren in dem Zusammenhang 
eine Rolle spielen dann sind es Entstörkondensatoren idH. X-Typen.
Aber auch nur unter besonderen Umständen.

Der klassische PC dürfte nur wirklich extrem selten zum Auslöser eines 
solchen Ereignisses werden. Laptops usw. mit Batterien/Akkus stehen da 
ganz anders da.
Gast #4930894
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Roland E. schrieb:
> Alles was über 15W umsetzt ist in der Lage, Feuer zu entfachen.

Das würde ja die meisten Geräte im Standby ausnehmen. Die Regel kannst 
du komplett vergessen. Selbst das Glühbirnchen in einer Armbanduhr mit 
Knopfzelle erzeugt Temperaturen über 1000°C am Wolframfaden und kann 
damit im Prinzip so ziemlich alles entzünden. Es geht nur um 
Wahrscheinlichkeiten.
Gast #4930910
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muss jetzt nen Fisch braten :) schrieb:
> Hast du dich mal mit diesem nutzlosen Verein beschäftigt?
>
> Einzelne Versicherer werden die Daten ihrer Klientel schon entsprechend
> auswerten um ihre Produkte entsprechend zu gestalten, geben aber gewiss
> keine detaillierten Daten an den Verband.

Was willst du jetzt damit sagen?
Ich habe nur eine Statistik von einem (seriösen) Verband gezeigt. Wenn 
du der Meinung bist das das eine falsche Information ist dann solltest 
du das begründen.
Die mindestens 1/3 Ursache durch "elektrische Geräte und Installation" 
deckt sich übrigens mit einem Verwandten, der seit 20 jahren beid er 
Feuerwehr ist.

muss jetzt nen Fisch braten :) schrieb:
> Der klassische PC dürfte nur wirklich extrem selten zum Auslöser eines
> solchen Ereignisses werden.

Weiss ich nicht, da er aber in den meisten Fällen ein Metallgehäuse hat 
würde ich das auch vermuten.

muss jetzt nen Fisch braten :) schrieb:
> Laptops usw. mit Batterien/Akkus stehen da
> ganz anders da.

Da stimme ich dir völlig zu.
Gast #4930948
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Der Andere schrieb:

> du der Meinung bist das das eine falsche Information ist dann solltest
> du das begründen.

Das sind doch vollkommen nutzlose Informationen.

Ob nun zu einem drittel, der Hälfte oder einer beliebigen anderen 
Prozentsatz elektrisches Gerät oder Installationstechnik ursächlich 
zeichnet.
Ein Verzicht auf Nutzung elektrischer Gerätschaften mindert das 
Brandrisiko.
Weitere Schlüsse lassen sich daraus nicht ziehen.

Kein Erkenntisgewinn, nicht der geringste.


Mahlzeit.
Gast #4931034
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Harald W. schrieb:
> Bei meiner Nachbarin hat eine Waschmaschine bei einstündiger
> Abwesenheit für einen Schwelbrand gesorgt. Die Maschine war
> zwar eingesteckt, aber nicht eingeschaltet. Daraufhin habe
> ich meine eigene Maschine umgebaut. Das Störfilter sitzt
> jetzt nicht mehr vorm Schalter, sondern dahinter.

Hmm sitzt der Störfilter nicht gegen PE? Vielleicht war ein Fehlerhafter 
FI die eigentlich Ursache. Normalerweise sollte ein Strom, der gross 
genug ist einen Schwellbrand im Störfilter zu erzeugen, den FI auslösen.
Gast #4931086
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muss jetzt nen Fisch braten :) schrieb:
> Das sind doch vollkommen nutzlose Informationen.

Ach und wo ist jetzt der größere Erkenntnisgewinn deiner Information?

muss jetzt nen Fisch braten :) schrieb:
> In den USA gibts es eine 'NFPA' National Fire Protection Agency.
> Unter Umständen Interessant:

Wenn die Diskussion deiner Meinung nach sinnlos ist, warum nimmst du 
dann teil?
Gast #4931318
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Harald W. schrieb:

> Hmm, im Mittelalter sind ganze Städte abgebrannt. Sowas passiert
> heutzutage eher selten.

Och, durch den massiven Einsatz von Brandbeschleunigern gelingt das auch 
heute:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ungl%C3%BCck_von_Guadalajara_1992
http://www.freiwillige-feuerwehr-burg.de/Sites/einsaetze_tanklast.htm

Und ein Flughafen ist zwar noch keine Stadt kan aber auch gut in Brand 
geraten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Brandkatastrophe_am_D%C3%BCsseldorfer_Flughafen_1996

Oder es wird gleich ein Depot mit 1000 Raketen entflammt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Raketenkatastrophe_von_Dannenwalde

Aber den Größten Ruuums der Neuzeit schafft natürlich der böse Kim:
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnunfall_von_Ryongch%C5%8Fn
Gast #4931352
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soul e. schrieb:
> MaWin schrieb:
>
>> Auch wenn die Kiste gnadenlos voller Staub ist, kann sich der Staub
>> entzünden und nach ihm der Teppichboden.
>
> Oder wenn Du als umweltbewusst denkender Mensch den PC an einer
> Steckdosenleiste mit Schalter hängen hast und diese dann irgendwo vom
> Wühltisch stammt. Das sind tolle Brandbeschleuniger -- da kann Dir jeder
> Feuerwehrmann was zu erzählen.
>
> Brennbarer Kunststoff, ein Schalter, der mit seinen Abreissfunken
> Schaltnetzteile himmelt, gebogenes golden angemaltes Stahlblech als
> Kontaktleiste, Crimpverbindungen die man mehr als Klemmverbindung
> bezeichnen würde, usw.

Ich habe an meinen PCs nur Steckdosenleisten von Brennstuhl.
Manche haben auch so ne Art Überspannungsschutzfunktion, ein paar wenige 
haben auch so ne Art Filterfunktion.
Sind diese Brennstuhlleisten okay oder soll ich was besseres kaufen?
Gast #4931494
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A. K. schrieb:
> Auf der Siegertreppe: Waschmaschine, Fernseher, Kühlschrank:
> http://www.schadenprisma.de/pdf/sp_2009_3_1.pdf

Jo aber wieder das uebliche blabla bla, keine Zahlen.
Und wie immer die ominoese Statistik der Versicherer die nie einer zu 
Gesicht bekommt.


Wens interessiert, auch wenn nat. nur begrenzt vergleichbar
selbst wenn man Zahlen aus DE haette.

bei den Amis ca. 1% der Wohnungsbraende von ca. 40.000 bei denen 
elektrisches Equipment eine ausoesende Rolle spielte.
Das halt in relat. zu ? 320Mio Einwohnern.

Seite 25
homefires involving electrical failure or malfunction

Report: NFPA's "Electrical Fires"
Author: John R. Hall, Jr.
Issued: April 2013

komplett:
http://www.nfpa.org/~/media/files/news-and-research/fire-statistics/major-causes/oshomeelectricalfires.pdf?la=en
Angehängte Dateien:
Gast #4931519
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Aha? schrieb:
> Beispiel:
> http://www.brennenstuhl.de/
> Die produzieren auch in Deutschland und Österreich und schieben nicht
> nur Kisten rum. Kostet aber deutlich mehr.
Der Beweis, dass Preis und Qualität keinen Zusammenhang bilden.

soul e. schrieb:
> Ich nehme gerne die 19"-Leisten von Schroff oder Rittal.
Ich habe hier diverse Leisten von Knürr. Die drei Hersteller sind 
Industrieausrüster im gehobenen Preissegment und dem Privatkunden 
unbekannt bzw. für den garnicht beschaffbar. Auch von Kopp gibt es sehr 
anständige Steckdosenleisten, kosten das fünffache von Aldi und Co. und 
sind mir im Einzelhandel auch noch nicht begegnet.

Zeno schrieb:
> Ich habe an meinen PCs nur Steckdosenleisten von Brennstuhl.
> Manche haben auch so ne Art Überspannungsschutzfunktion, ein paar wenige
> haben auch so ne Art Filterfunktion.
> Sind diese Brennstuhlleisten okay oder soll ich was besseres kaufen?
Brennenstuhl hat es geschafft, mit grenzwertiger Technik eine Marke 
aufzubauen. Nach Ausfällen und Betrachtung des Innenlebens kommt mir 
diese "Marke" nicht mehr ins Haus.

A. K. schrieb:
> "Die in der Brennen­stuhl-Leiste einge­baute Elektronik verabschiedete
> sich bei der Simulation eines Kurz­schlusses mit einer Stich­flamme.
> Beide Leisten erhitzten sich außerdem zu stark bei hohem Stromfluss."
Passt, diese "Marke" verdient kein Vertrauen.
Gast #4932436
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Kurz zum Thema Brennenstuhl: Ich habe schon mehrere Leisten von denen 
mit erheblichen Kontakt- und Elektronikproblemen "erleben" dürfen, teils 
mit nicht unerheblicher Hitze- und/oder Rauchentwicklung.

Ein Funk-Steckdosenset von denen, natürlich zum Premiumpreis, war bis 
zur letzten Lötstelle identisch mit einem billigen Set aus dem Baumarkt.

Bei mir steht Brennenstuhl schon länger auf der schwarzen Liste.
Gast #4933733
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Keine Angst.
Bei Brennenstuhl brennt nur der Stuhl.
Nicht das ganze Haus!

Ansonsten, bei einem guten alten steinernen Altbau brennt höchstens die 
Wohnung.
Ansonsten ist die Frage des TE sowieso nur eine Quatschfrage.

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