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Forum: PC Hard- und Software Firefox nervt mit Hinweis - wie abschalten?


Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Seit neuestem klinkt Firefox bei jeder GUI-Anmeldung, die nur über HTTP 
statt HTTPS läuft, diesen dämlichen Hinweis (s. Screenshot) unter das 
Eingabefeld fürs Passwort.

Das nervt extrem, vor Allem als Admin bei diversen internen Geräten wie 
GUIs von Routern, NAS usw. Zumal der blöde "Lappen" oftmals das darunter 
befindliche Eingabefeld verdeckt und man immer erst auf den Hintergrund 
klicken mus, damit er verschwindet.

Kann man das irgendwie abstellen?

Wenn man im Web nach "Hinweis, HTTPS, Anmeldung" sucht, finde ICH immer 
nur Beiträge über Meldungen zu abgelaufenen oder ungültigen 
Zertifikaten, jedoch nichts zu dem beschrieben Fall.

Vlt. verwende ich aber auch nur die falschen Suchbegriffe. Danke für 
Tips.

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Autor: lkhxfgh (Gast)
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Frank E. schrieb:
> Das nervt extrem, vor Allem als Admin bei diversen internen Geräten wie
> GUIs von Routern, NAS usw.

Naja, gegenueber einem Popup, das mit einem Klick bestaetigt werden 
will, doch eher angenehm.
Ich wuerde das einfach nur ignorieren.

lkhxfgh

Autor: ff52 (Gast)
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Here’s how to disable Firefox insecure password warnings:

   1. Open a new tab, paste about:config into the address bar and hit 
enter.
   2. If you see the “This Might Void Your Warranty” page, click the 
blue “I accept the risk!” button. Understand we are manually modifying 
Firefox’s default settings.
   3. In the Search box at the top, paste 
insecure_field_warning.contextual.enabled

   4. Double click the setting to change it to “false”, to disable 
Firefox’s insecure password warning.
   5. Done! Now when you visit pages with HTTP login forms, the warning 
will no longer appear.

If you also want to restore autofill functionality, so that your saved 
login/password automatically populates in an HTTP form, keep the 
configuration page open and follow the next step.

Optional. In the Search Box on the about:config page, paste 
signon.autofillForms.http

         Double click the setting to change it to “true,” this will 
enable autofill.

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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ff52 schrieb:
> insecure_field_warning.contextual.enabled

Danke!

"insecure password warnings:"

Das waren die richtigen Suchbegriffe ... !

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerd E. (robberknight)
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ff52 schrieb:
> insecure_field_warning.contextual.enabled
>
>    4. Double click the setting to change it to “false”

das schaltet die Funktion aber global ab, nicht nur für Server im LAN.

Gibt es auch eine Möglichkeit das nur für eine bestimmte Liste an 
Servern/URLs abzuschalten, für den Rest aber an zu lassen?

Autor: ff52 (Gast)
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Gerd E. schrieb:
> ff52 schrieb:
>> insecure_field_warning.contextual.enabled
>>
>>    4. Double click the setting to change it to “false”
>
> das schaltet die Funktion aber global ab, nicht nur für Server im LAN.
>
> Gibt es auch eine Möglichkeit das nur für eine bestimmte Liste an
> Servern/URLs abzuschalten, für den Rest aber an zu lassen?

Interessante Frage, eine Antwort darauf findet sich evtl. hier:


How does Firefox determine if a password field is secure or not?
https://blog.mozilla.org/tanvi/2016/01/28/no-more-...

verweist auf:
https://w3c.github.io/webappsec-secure-contexts/#i...

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Frank E. schrieb:
> Vlt. verwende ich aber auch nur die falschen Suchbegriffe.

Es ist in der Tat ziemlich schwierig, den Text der Warnmeldung bei 
Google einzutippen. Aber wenn man diese Hürde überwunden hat, bekommt 
man erstaunlicherweise sofort brauchbare Suchergebnisse. Wer hätte das 
gedacht...

Autor: Rolf Magnus (rmagnus)
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Ich verstehe nicht, warum man das abschalten wollen könnte. Wozu sollte 
man einen Passwort-Schutz, aber kein HTTPS wollen? Gibt es überhaupt 
Geräte, die eine Passwort-Eingabe verlangen, aber kein HTTPS können?

Autor: Arthur (Gast)
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Rolf M. schrieb:
> Gibt es überhaupt
> Geräte, die eine Passwort-Eingabe verlangen, aber kein HTTPS können?

Aber klar doch.
Die sind unter anderem die Grundlage für die ganzen BOT-Netze.
Weiter Hilfen für BOT-Netze sind schwache oder standard Passwörter und 
das Abschalten der Warnmeldungen im Browser.

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Rolf M. schrieb:
> Ich verstehe nicht, warum man das abschalten wollen könnte. Wozu
> sollte
> man einen Passwort-Schutz, aber kein HTTPS wollen? Gibt es überhaupt
> Geräte, die eine Passwort-Eingabe verlangen, aber kein HTTPS können?

Ganz schön weltfremd.

Ja, es gibt hunderte GUIs von Druckern, Routern, Switche, Webcams, div. 
Maschinen usw. in Büros und Firmen, die kein HTTPS können oder nicht so 
eingestellt sind. Und dann nervt es.

Es steht doch garnich tin frage, dass die sicherer ist, aber es ist eben 
(noch) nicht verbreitet.

Autor: so in der Art (Gast)
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Rolf M. schrieb:
> Ich verstehe nicht, warum man das abschalten wollen könnte. Wozu sollte
> man einen Passwort-Schutz, aber kein HTTPS wollen? Gibt es überhaupt
> Geräte, die eine Passwort-Eingabe verlangen, aber kein HTTPS können?

Vermutlich ziemlich jedes private nicht-öffentliche Netz.
Erstmal Kein Domain-Name, kein CA.

Alternative 'Self Signed Certificate' dann hat man zwar https, was man 
intern evtl. garnicht braucht, aber der aufrufende Browser meckert 
trotzdem erstmal.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Rolf M. schrieb:
> Ich verstehe nicht, warum man das abschalten wollen könnte. Wozu sollte
> man einen Passwort-Schutz, aber kein HTTPS wollen?

Es steht oft nicht in der Macht der Nutzer wie irgendwelche 
Webseitenbetreiber ihre Server oder ihre Appliances zu konfigurieren 
belieben.

Daher ist es vollkommen daneben wenn die durchgeknallten 
fundamentalistischen Mozilla-Entwickler meinen ihren Frust darüber daß 
die Welt immer noch nicht bedingungslos nach ihrer Pfeife tanzt und 
ihren Dogmen huldigt ausgerechnet an den Anwendern auslassen mit 
nervigen kleinen Gängeleien überall, also ausgerechnet an denjenigen die 
überhaupt nichts dafür können.

Der Schuss wird hoffentlich nach hinten losgehen, ich zum Beispiel bin 
schon dabei mir einen Chromium passend einzurichten für den baldigen 
endgültigen Umstieg, das Faß fängt schon an überzulaufen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rolf Magnus (rmagnus)
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so in der Art schrieb:
> Alternative 'Self Signed Certificate' dann hat man zwar https, was man
> intern evtl. garnicht braucht, aber der aufrufende Browser meckert
> trotzdem erstmal.

Wenn man HTTPS nicht braucht, braucht man aber auch kein Passwort.

Bernd K. schrieb:
> Rolf M. schrieb:
>> Ich verstehe nicht, warum man das abschalten wollen könnte. Wozu sollte
>> man einen Passwort-Schutz, aber kein HTTPS wollen?
>
> Es steht oft nicht in der Macht der Nutzer wie irgendwelche
> Webseitenbetreiber ihre Server oder ihre Appliances zu konfigurieren
> belieben.

Den meisten Benutzern ist ohne so eine Warnung aber nicht mal bekannt, 
welcher Murks die Webseite ist. Die Warnung gibt ihnen die Möglichkeit, 
das zu erkennen und zu verstehen - und hoffentlich in Zukunft zu 
vermeiden.

> Daher ist es vollkommen daneben wenn die durchgeknallten
> fundamentalistischen Mozilla-Entwickler meinen ihren Frust darüber daß
> die Welt immer noch nicht bedingungslos nach ihrer Pfeife tanzt und
> ihren Dogmen huldigt ausgerechnet an den Anwendern auslassen mit
> nervigen kleinen Gängeleien überall, also ausgerechnet an denjenigen die
> überhaupt nichts dafür können.

Was für eine absurde Schlussfolgerung. Das ist etwa so, als ob ich den 
Herstellern von Nagivationssysteme vorwerfe, dass sie doch tatsächlich 
die Unverfrorenheit besitzen, uns zu warnen, wenn wir die 
Geschwindigkeitsbegrenzung übertreten. Was fällt denen eigentlich ein, 
uns mit sowas zu gängeln und uns ihr Verständnis von "angepasster 
Geschwindigkeit" mit Gewalt aufzuzwingen?

Autor: Ralf Döblitz (doeblitz)
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Rolf M. schrieb:
> Ich verstehe nicht, warum man das abschalten wollen könnte. Wozu sollte
> man einen Passwort-Schutz, aber kein HTTPS wollen? Gibt es überhaupt
> Geräte, die eine Passwort-Eingabe verlangen, aber kein HTTPS können?

Leider ja. Ich habe hier zuhause einen Accesspoint von TP-Link 
(TL-WA701N), für den es keinen Support mehr gibt und der kein SSL/TLS 
für die Konfiguration unterstützt. Das gleiche gilt für den 
Telekom-Router Speedport W724V.

Traurig, dass es heutzutage noch so etwas gibt ...

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Rolf M. schrieb:
> Herstellern von Nagivationssysteme vorwerfe, dass sie doch tatsächlich
> die Unverfrorenheit besitzen, uns zu warnen, wenn wir die
> Geschwindigkeitsbegrenzung übertreten.

Äpfel <-> Birnen

Wenn ich die Geschwindigkeit übertrete bin ich selber schuld und kann 
das selber korrigieren, das kann kein anderer für mich tun, allein ich 
bin dafür zuständig, also bin ich der richtige Ansprechpartner.

Wenn irgendeine Webseite oder ein Gerät das angeblich "falsche" 
Protokoll verwendet dann kann ich nichts dafür und kann auch nichts 
daran ändern. Ich bin nicht der Ansprechpartner für dieses "Problem".

Und ich will auch nicht die Schachfigur sein die durch Zufügen von 
Schmerzen dazu motiviert wird andern Leuten zu sagen was die 
Mozilla-Leute gerne von von ihnen wollen, es aber nicht auf die Reihe 
bringen ihnen selbst zu sagen.

> Den meisten Benutzern ist ohne so eine Warnung aber nicht mal bekannt,
> welcher Murks die Webseite ist.

Oben ist ganz deutlich entweder ein Schloss in der Adressleiste oder 
nicht. Die Zusammenhänge kann man dem Benutzer einmal erklären und dann 
reicht das. Wenn ein Benutzer es dann trotzdem ignorieren will ist das 
ganz allein seine Angelegenheit.

: Bearbeitet durch User
Autor: WaMin (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Wenn irgendeine Webseite oder ein Gerät das angeblich "falsche"
> Protokoll verwendet dann kann ich nichts dafür und kann auch nichts
> daran ändern. Ich bin nicht der Ansprechpartner für dieses "Problem".

Doch der bist du. Es sind deine Daten, die ungeschützt übertragen 
werden. Das solltest du also wissen.
Und daran ändern kannst du natürlich auch etwas indem du https 
verwendest, falls es angeboten wird, die Seite nicht mehr verwendest 
oder mit dem Seitenbetreiber in Kontakt trittst.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Bernd K. schrieb:
> Daher ist es vollkommen daneben wenn die durchgeknallten
> fundamentalistischen Mozilla-Entwickler meinen ihren Frust darüber daß
> die Welt immer noch nicht bedingungslos nach ihrer Pfeife tanzt und
> ihren Dogmen huldigt ausgerechnet an den Anwendern auslassen mit
> nervigen kleinen Gängeleien überall, also ausgerechnet an denjenigen die
> überhaupt nichts dafür können.

Kannst Du denn nicht den Mozilla-Quellcode für Deine Zwecke umschreiben?
Ich meine -Du bist doch sonst auch ein Fan von Hack und Crack, wie Du 
hier unter Beweis stellst:
Beitrag "Re: Geheimes Protokoll - Alternativprodukt"

MfG Paul

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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WaMin schrieb:
>> daran ändern. Ich bin nicht der Ansprechpartner für dieses "Problem".
>
> Doch der bist du.

Nein, der bin ich nicht. Derjenige der den Webserver konfiguriert hat 
ist der Ansprechpartner. Dem sollen sie meinetwegen bei jedem einzelnen 
Zugriff Elektroschocks verpassen. Aber nicht mir. Ich hab das nicht 
verbockt und auch nicht in Auftrag gegeben.

> Es sind deine Daten, die ungeschützt übertragen
> werden. Das solltest du also wissen.

Ich weiß es. Ich habe es schon beim ersten Mal zur Kenntnis genommen und 
beschlossen daß es in diesem Falle irrelevant ist. Warum also muß er mir 
es dann dennoch jedesmal wieder und wieder mitteilen und mir wieder und 
wieder mit der selben dummen Meldung auf die Nerven gehen?

Autor: Alex W. (a20q90)
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Bernd K. schrieb:
> Warum also muß er mir es dann dennoch jedesmal wieder und wieder
> mitteilen und mir wieder und wieder mit der selben dummen Meldung auf
> die Nerven gehen?

So sehe ich das auch! Interne Hardware, wir haben zb eun Switch der ein 
selbst erstelltes Zertifikat hat, was regelmäßig erneuert wird. Da macht 
eine Installation im Browser keinen Sinn, der mault nach nem Monat 
wieder. Also sollte die Meldung abgeschaltet werden. Oben steht ja 
glücklicherweise die Lösung. Wird morgen gleich eingepflegt.

Danke an ff52

Autor: Kaj (Gast)
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Ich finde, das passt hier gerade so schoen rein :D

Unsicheres Log-in-Feld: Webseiten-Betreiber beschwert sich bei Firefox 
über Warnung
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Unsicheres...

Autor: oszi40 (Gast)
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ff52 schrieb:
> click the blue “I accept the risk!” button.

Es gib so viele Meldungen, die der gewöhnliche User aus Unkenntnis 
einfach wegklickt, daß es eigentlich mal an der Zeit ist, dies Übel an 
der WURZEL abzustellen, statt die Augen zu verbinden!

Wenn ein Zertifikat abgelaufen oder unsicher geworden ist, so ist es die 
Aufgabe des Betreibers der Seite für Ordnung zu sorgen oder sein 
Zertifikate für 30 Jahre auszustellen (in der Hoffnung daß es keiner 
knackt).

Autor: ff52 (Gast)
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oszi40 schrieb:
> ff52 schrieb:
>> click the blue “I accept the risk!” button.
>
> Es gib so viele Meldungen, die der gewöhnliche User aus Unkenntnis
> einfach wegklickt, daß es eigentlich mal an der Zeit ist, dies Übel an
> der WURZEL abzustellen, statt die Augen zu verbinden!
>

Der “I accept the risk!” Button kommt bei der Spassmeldung das die 
Garantie verfallen wuerde wenn man im FF erstmals die aubout:config 
Seite aufruft.
Ernstgemeinte Sicherheitswarnungen gestaltet man anders.

> Wenn ein Zertifikat abgelaufen oder unsicher geworden ist, so ist es die
> Aufgabe des Betreibers der Seite für Ordnung zu sorgen oder sein

Wenn du keinen registrierten Domainnamen hast und deine private Webseite 
temporaer oder auch permanent via dyn. DNS und freier subdomain 
zugaenglich machst bekommt jeder Erstbesucher fuer den Fall man 
verwendet https mit selbsterstelltem Zertifikat vom FF gesagt diese 
Seite sei unsicher.
Da fuehrt kein Weg dran vorbei das der Besucher das Zert. akzeptiert. 
Manche kapieren das aber erst garnicht.

Autor: Da Dieter (dieter)
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Alex W. schrieb:
> So sehe ich das auch! Interne Hardware,

ok, interne Hardware. Interne Hardware ist ja per default sicher. Und es 
gibt ganz bestimmt keine 'internen' Geräte die jemals für ein Botnetz 
gekapert wurden...

Autor: Kaj (Gast)
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Autor: oszi40 (Gast)
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ff52 schrieb:
> temporaer oder auch permanent via dyn. DNS

Wahrscheinlich wäre es heute günstiger, ein Zertifikat an einem 
statischen Punkt zu erzeugen und zu stationieren? Dann stimmt auch die 
Zuordnung.

Früher haben die Schildbürger als sie die Glocke im See versenkten einen 
Ritz ans Boot gemacht um sie sicher wiederzufinden :-) 
https://de.wikipedia.org/wiki/Schildb%C3%BCrger

Autor: Alex W. (a20q90)
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Da D. schrieb:
> Interne Hardware ist ja per default sicher. Und es gibt ganz bestimmt
> keine 'internen' Geräte die jemals für ein Botnetz gekapert wurden...

Soll ich jetzt wegen dir meine Konfiguration überdenken, oder welche 
Message hast du für mich?

Du weist schon, wie interne Netze konfiguriert werden? Und ja, man kann 
das selbsterstellte Zertifikat des switches herunterladen und 
installieren, macht aber kein Sinn wenn am nächsten Tag ein anderer zum 
Konfigurieren drann ist! Weil da wieder die Meldung kommt!

Autor: WaMin (Gast)
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Alex W. schrieb:
> Weil da wieder die Meldung kommt!

Ja und? Dann ignoriere die Meldung halt, wenn du weißt, was du tust.
Die Passwortwarnung ist nur dazu da dir klarzumachen, dass der 
Passworttransfer unsicher ist. Nicht mehr und nicht weniger. Das kannst 
du ohne weiteres und in dem Fall eines lokalen Geräts auch gefahrlos 
ignorieren.

Wo ist das Problem?

Autor: Rolf Magnus (rmagnus)
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ff52 schrieb:
> Wenn du keinen registrierten Domainnamen hast und deine private Webseite
> temporaer oder auch permanent via dyn. DNS und freier subdomain
> zugaenglich machst bekommt jeder Erstbesucher fuer den Fall man
> verwendet https mit selbsterstelltem Zertifikat vom FF gesagt diese
> Seite sei unsicher.
> Da fuehrt kein Weg dran vorbei das der Besucher das Zert. akzeptiert.
> Manche kapieren das aber erst garnicht.

Seit let's encrypt hat sich das ja glücklicherweise erledigt.

Autor: Aha (Gast)
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Rolf M. schrieb:
> Ich verstehe nicht, warum man das abschalten wollen könnte. Wozu
> sollte
> man einen Passwort-Schutz, aber kein HTTPS wollen? Gibt es überhaupt
> Geräte, die eine Passwort-Eingabe verlangen, aber kein HTTPS können?

Naja, wenn das in einem LAN ist, dann verstehe ich schon, dass das 
unverschlüsselt ist. Da müsste sich die NSA schon ein Kabel zum Swich 
ziehen, um das abzufangen...

Bei Logins bei Webseiten macht die Warnung aber schon Sinn.

Beispiel:
http://www.nexusmods.com/games/?
Hat mich schon etwas geschreckt.

Ich hab mich da zum Glück wie immer mit einem einzigartigen Passwort und 
einer meiner Wegwerfadressen angemeldet.
Wer aber Passwörter und email-Adressen mehrfach verwendet, der hat hier 
ein echtes Sicherheitsproblem.

Da das doch eine Seite mit eher einer größeren Community ist, ist das 
schon etwas erschreckend.

Daher: Wertvoll, die Warnung.

Autor: Rolf Magnus (rmagnus)
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Aha schrieb:
> Naja, wenn das in einem LAN ist, dann verstehe ich schon, dass das
> unverschlüsselt ist. Da müsste sich die NSA schon ein Kabel zum Swich
> ziehen, um das abzufangen...

Es ging mir nicht darum, ob unverschlüsselte Übertragung an sich 
sinnvoll ist, sondern ob sie in Kombination mit einer Passwortabfrage 
sinnvoll ist.
Das bringt mir ja nur dann was, wenn ich in einem lokalen Netz bin, dort 
zwar andere aussperren möchte, aber sicher davon ausgehen kann, dass 
diese keine Tools wie Wireshark kennen und benutzen können.
Ein Passwort, das im Klartext übertragen wird, ist für mich einfach 
etwas absurdes. So wie wenn ich im Haus ein Zimmer abschließe, aber den 
Schlüssel einfach offen und für jeden zugänglich rumliegen lasse.

Autor: Hurra (Gast)
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Rolf M. schrieb:
> Aha schrieb:
>> Naja, wenn das in einem LAN ist, dann verstehe ich schon, dass das
>> unverschlüsselt ist. Da müsste sich die NSA schon ein Kabel zum Swich
>> ziehen, um das abzufangen...
>
> Es ging mir nicht darum, ob unverschlüsselte Übertragung an sich
> sinnvoll ist, sondern ob sie in Kombination mit einer Passwortabfrage
> sinnvoll ist.
> Das bringt mir ja nur dann was, wenn ich in einem lokalen Netz bin, dort
> zwar andere aussperren möchte, aber sicher davon ausgehen kann, dass
> diese keine Tools wie Wireshark kennen und benutzen können.
> Ein Passwort, das im Klartext übertragen wird, ist für mich einfach
> etwas absurdes. So wie wenn ich im Haus ein Zimmer abschließe, aber den
> Schlüssel einfach offen und für jeden zugänglich rumliegen lasse.

Das ist alles richtig.

Aber es ist halt so, dass der Aufwand für die Sicherheit angemessen sein 
muss. Nicht alles muss man perfekt absichern.
Will man z.B. nur die Routereinstellungen vor seinen Kindern schützen, 
ist es kein Beinbruch, wenn die Übertragung zwischen PC und Router nicht 
geschützt ist.

Ein anderes Beispiel wäre:
Unser Gartentor hat auch nur eine Klinke und kein Schloss. Die Rehe und 
den Hund der Nachbarn hält es trotzdem erfolgreich draußen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Rolf M. schrieb:
> Seit let's encrypt hat sich das ja glücklicherweise erledigt.

Dau weiß aber wo die Leute sitzen? .de wäre besser.
1 Letterman Drive, Suite D4700, San Francisco, CA 94129

Autor: lkknsdgf (Gast)
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Hurra schrieb:
> Will man z.B. nur die Routereinstellungen vor seinen Kindern schützen,
> ist es kein Beinbruch, wenn die Übertragung zwischen PC und Router nicht
> geschützt ist.

Mit der Einschaetzung gehe ich nicht mit.

lkknsdgf

Autor: Dirk D. (dicky_d)
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oszi40 schrieb:
> Rolf M. schrieb:
>> Seit let's encrypt hat sich das ja glücklicherweise erledigt.
>
> Dau weiß aber wo die Leute sitzen? .de wäre besser.
> 1 Letterman Drive, Suite D4700, San Francisco, CA 94129

Was willst du uns damit sagen?

Autor: Klaus P. (Gast)
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Hurra schrieb:
> Aber es ist halt so, dass der Aufwand für die Sicherheit angemessen sein
> muss. Nicht alles muss man perfekt absichern.
> Will man z.B. nur die Routereinstellungen vor seinen Kindern schützen,
> ist es kein Beinbruch, wenn die Übertragung zwischen PC und Router nicht
> geschützt ist.

Vollkommen richtig. Mich nervt die Meldung auch bei den Anwendungen im 
eigenen Netz. Bei externen Webseiten mag das hingegen sinnvoll sein.

Die Entwickler hätten ja einfach eine Möglichkeit "Warnung auf dieser 
Seite nicht mehr anzeigen" vorsehen können (so wie das beim RDP Client 
immer schon gemacht wird oder by putty, wenn das Zertifikat nicht 
installiert ist). Oder einfach Netzbereiche von der Warnung ausschließen 
können.

Autor: ff52 (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Rolf M. schrieb:
>> Seit let's encrypt hat sich das ja glücklicherweise erledigt.
>
> Dau weiß aber wo die Leute sitzen? .de wäre besser.
> 1 Letterman Drive, Suite D4700, San Francisco, CA 94129

Mmh, spielt keine Rolle da es nur mit eigener Domain funktioniert.

letsencrypt funkt. aber nicht mit freien (idR. Sub-)Domain-Namen.
Der Service selber ist im Gegensatz zu herk. CAs kostenlos.

Wenn man -unabhängig von Dritten- einem Besucher seiner privaten auf dem 
eigenen Computer gehosteten Seite/Webanwendung SSL verschlüsselten 
Zugang via HTTP gewähren will muss ein Besucher gewillt sein ein 
selbsterstelltes Zertifikat zu akzeptieren bzw. lokal zu speichern. Das 
schreckt viele ab schon in der Art und Weise wie der ff das präsentiert.

Das annehmen selbstertellter Zertifikate birgt nat. prinzipiell das 
Risiko das der Austeller erstmal nicht der ist für den man ihn hält ob 
das wirklich wichtig ist hängt aber auch von der Art der angedachten 
Kommunikation und den Inhalten ab.

Autor: Nikolaus (Gast)
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"Mich nervt die Meldung auch bei den Anwendungen im
eigenen Netz."

ca. 80% aller Angriffe kommen aus dem eigenen Netz ...

Autor: X2 (Gast)
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Klaus P. schrieb:
> Die Entwickler hätten ja einfach eine Möglichkeit "Warnung auf dieser
> Seite nicht mehr anzeigen" vorsehen können (so wie das beim RDP Client
> immer schon gemacht wird oder by putty, wenn das Zertifikat nicht
> installiert ist). Oder einfach Netzbereiche von der Warnung ausschließen
> können.

Dann mach doch einen Bug auf. Wenn du dich hier beschwerst, liest das 
sicher keiner der Entwickler...

Autor: Rolf Magnus (rmagnus)
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ff52 schrieb:
> letsencrypt funkt. aber nicht mit freien (idR. Sub-)Domain-Namen.

Was tut denn bei dir nicht? Bei mir geht's jedenfalls ohne Probleme.

Autor: ff52 (Gast)
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Rolf M. schrieb:
> ff52 schrieb:
>> letsencrypt funkt. aber nicht mit freien (idR. Sub-)Domain-Namen.
>
> Was tut denn bei dir nicht? Bei mir geht's jedenfalls ohne Probleme.


'rate-limits' (zu wenige Zertif.)
Bei allen moeglichen third-level-domains.
Wenn sie es jetzt hingekriegt haben, gut!

Mal bei gelegenheit wieder probieren.

---

Autor: Rolf Magnus (rmagnus)
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ff52 schrieb:
> 'rate-limits' (zu wenige Zertif.)
> Bei allen moeglichen third-level-domains.

Ja, das kann wohl passieren. Bei mir ging's aber auf Anhieb mit 
ddns.net.

Autor: Hacklefeucht (Gast)
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Ich möchte mich bei dir herzlich bedanken FF52 für deine Unterstützung 
mit:
insecure_field_warning.contextual.enabled
change it to “false”, to disable
und
signon.autofillForms.http
change it to “true”, to disable
Ich lasse mich nur ungern von Mozilla drangsalieren. Leider befürchte 
ich, das about:config auch bald gesperrt wird. Somit ist es wohl über 
kurz oder lang notwendig, nach einem anderen Browser ausschau zu halten, 
bei dem man in Zukunft nicht auf die Willkür von Mozilla angewiesen ist. 
Wer weiß, vielleicht wird dieser ja auch bald kostenpflichtig wie 
FreeTV.

Autor: ff52 (Gast)
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> Ich lasse mich nur ungern von Mozilla drangsalieren. Leider befürchte
> ich, das about:config auch bald gesperrt wird. Somit ist es wohl über
> kurz oder lang notwendig, nach einem anderen Browser ausschau zu halten,
> bei dem man in Zukunft nicht auf die Willkür von Mozilla angewiesen ist.
> Wer weiß, vielleicht wird dieser ja auch bald kostenpflichtig wie
> FreeTV.



Ehrlich gesagt kann ich da vielen Ausführungen auch deiner nicht folgen.
Wenns stört machs weg (hab ich auch gemacht), die Mglkt. gibt es doch. 
Ja das ist nirgends in einer Hilfsdatei beschrieben oder in der 
Oberfläche als zu oder abschaltbare Eigenschaft verankert aber wie 
sollte das auch gehen bei etlichen hundert nötigen Knöpfen um solche 
Sache einstellbar zu gestalten.

Das könnte man auch finden wenn man in der config mit den Stichworten 
sucht, vorausgesetzt man verwendet eine englischsprachige Version.
Und ja es nervt schon das man erst mal eine weile schrauben muss bis 
alles wieder passt aber das hat man doch überall.


---
Es gäbe auch andere Mgklt. das selektiv wegzubekommen schliesslich ist 
das dann auch blos HTML welches man parsen kann. Mittels addon wie z.B. 
Custumizeyourweb (mouseless.de) oder eines Greasemonkeyscripts welches 
die Meldung rausnimmt wenn man auf bestimmten Seiten ist wäre nicht 
schwer.
guck mal ob es "Custumizeyourweb" noch gibt für den aktuellen ff damit 
kannst du dir deine öfters besuchten Seiten recht leicht so 
zurechtstutzen wie es dir passt.

Autor: ff52 (Gast)
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ff52 schrieb:
Möööp, error.

> guck mal ob es "Custumizeyourweb" noch gibt für den aktuellen ff damit
> kannst du dir deine öfters besuchten Seiten recht leicht so
> zurechtstutzen wie es dir passt.

"Customize Your Web (CYW)"

Aber ob es mit dem aktuellen ff noch geht kann ich grad nicht sagen.

Beitrag #4950775 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Rolf Magnus (rmagnus)
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WaMin schrieb im Beitrag #4950775:
> Findest du nicht, dass du etwas überreagierst?
> Es ist eine Meldung, die dich in keiner Weise in deiner bisherigen
> Arbeitsweise behindert. Es ist nur eine Information.

Das hört man hier doch in letzter Zeit öfter. Da wird irgendeine Warnung 
in Firefox eingebaut, und gleich kommt einer und beschwert sich über die 
tyrannischen Firefox-Entwickler, die ihre Macht ausnutzen, ihrer Willkür 
freien Lauf lassen und die Benutzer traktieren und niederzwingen, aus 
Frust über ihre Unzufriedenheit mit der Welt.
Wie absurd das klingt, merkt er wahrscheinlich gar nicht.

Autor: pale moon (Gast)
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Rolf M. schrieb:

> tyrannischen Firefox-Entwickler, die ihre Macht ausnutzen, ihrer Willkür

:)

Leider wird es aber im laufe des Jahres zu echten Verlusten kommen.
Das alte plugin u. extensions System hat wohl ausgedient.
So viele Erweiterungen und Möglichkeiten als normaler Benutzer "seinen 
Browser" so zu verändern wie es noch bis vor der zertifizierung ein paar 
Versionen zurück gab, da sind auch schon etliche weggefallen,  wird es 
auf absehbare wohl Zeit nicht mehr geben. So manches plugin wird einfach 
wegfallen wenn der Autor das nicht in geeigeneter Weise portiert.

https://tech.slashdot.org/story/17/02/17/1635216/m...

exff52

Autor: pale moon (Gast)
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Einführung -signierter- addons war gemeint (nicht zertifizierter)


---
hier gehts zum aktuellen linux 'pale moon' 27.2.1 sse build
falls das jemanden auf alter Büchse ohne sse2 interessieren sollte.

https://forum.palemoon.org/viewtopic.php?f=40&t=13...

Beitrag #4951670 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4951673 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ralf Döblitz (doeblitz)
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MaWin schrieb im Beitrag #4951673:
> MaWin schrieb im Beitrag #4951670:
>> Aber solch eine nützliche und wichtige Fehlermeldung schlecht zu finden,
>> ..., ist doch eine gute Sache.
>
> ich sollte weniger Bier trinken.

Nicht nötig, solange man "don't drink and post" befolgt. ;-)

In der Sache selbst: Yep, jeder will mehr Performance ("Warum nutzt der 
Brwoser nicht alle Kerne ???") und Stabilität (Extension stürzt ab - 
egal der Browser läuft weiter), aber wenn dafür notwendige Änderungen 
schrittweise umgestezt werden (die Plugin-Entwickler haben dafür ja noch 
ein dreiviertel Jahr Zeit), dann wird auch rumgeheult. :-(

Ichrgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß keiner der Meckernden 
mal ein etwas größeres Software-Projekt über ein Jahrzehnt oder länger 
betreuen "durfte".

Autor: geste (Gast)
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Auch von mir vielen Dank FF52. Dieses lästige Problem nervt(e) mich 
ebenfalls hunderte Male täglich. Du hast mein Leben und meinen 
Arbeitsalltag gerade erheblich verbessert.

@WaMin und Rolf Magnus

Es ist gut, dass ihr kein Problem damit habt und es euch recht ist diese 
Meldung regelmäßig wegzuklicken oder den entsprechenden Dienst nicht zu 
nutzen. Aber stellt euch mal vor ihr habt z.B. diese Freiheit der Wahl 
nicht oder es ist euch egal wie sicher Daten übertragen werden ... warum 
solltet ihr dann "jedes Mal" Zeit verschwenden diese Meldung zu 
bestätigen/wegzuklicken. Das ist purer Wahnsinn.

Autor: Nachdenklicher (Gast)
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Ein Problem, das ich bei dieser Meldung auch sehe, ist, daß es 
anscheinend vom Protokoll, das zum Laden des Login-Forms abhängt, ob die 
Meldung gezeigt wird, oder nicht.

Ich kenne Seiten, bei denen wird das Formular ber HTTP geladen (wozu 
verschlüsseln, wenn's eh für jeden gleich aussieht beim Seitenaufruf), 
beim Absenden des Formulars geht der Request aber über HTTPS raus, das 
Paßwort wird also nicht im Klartext übertragen. Trotzdem kommt die 
Meldung. Wie es beim umgekehrten Szenrio aussieht(Laden per HTTPS, 
Request per HTTP) müßte ich mal ausprobieren...

Autor: Kaj (Gast)
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geste schrieb:
> hunderte Male täglich
Okay...
Ein Tag hat 1440 Minuten. Zieht man 9 Stunden fuer Schlafen, Klo, etc. 
ab, bleiben noch 900 Minuten.
Wenn ich diese "hunderte Male" einfach mal auf 100 setze, dann hast du 
ca. alle 9 Minuten so eine Meldung...
Bei einem 8 Stunden (480 Minuten) Arbeitstag also alle 4,8 Minuten. Wenn 
so dein Arbeitstag aussieht wuerde ich mir mal Gedanken machen...

Sorry, aber du erzaehlst Bullshit, und davon ziemlich viel!

geste schrieb:
> Das ist purer Wahnsinn.
Der pure Wahnsinn ist es, wenn
> euch egal ist wie sicher Daten übertragen werden
DAS ist purer Wahnsinn.

Autor: Da Dieter (dieter)
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geste schrieb:
> @WaMin und Rolf Magnus
>
> Es ist gut, dass ihr kein Problem damit habt und es euch recht ist diese
> Meldung regelmäßig wegzuklicken oder den entsprechenden Dienst nicht zu
> nutzen. Aber stellt euch mal vor ihr habt z.B. diese Freiheit der Wahl
> nicht oder es ist euch egal wie sicher Daten übertragen werden ... warum
> solltet ihr dann "jedes Mal" Zeit verschwenden diese Meldung zu
> bestätigen/wegzuklicken. Das ist purer Wahnsinn.

Hör auf hier rum zu nevern. Geh dem Betreiber wer Webseite(n) auf die 
nerven.

Autor: WaMin (Gast)
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geste schrieb:
> Aber stellt euch mal vor ihr habt z.B. diese Freiheit der Wahl
> nicht oder es ist euch egal wie sicher Daten übertragen werden ... warum
> solltet ihr dann "jedes Mal" Zeit verschwenden diese Meldung zu
> bestätigen/wegzuklicken. Das ist purer Wahnsinn.

Dann stellt man die Meldung einfach ab.
So einfach ist das.

Autor: WaMin (Gast)
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Nachdenklicher schrieb:
> Ich kenne Seiten, bei denen wird das Formular ber HTTP geladen (wozu
> verschlüsseln, wenn's eh für jeden gleich aussieht beim Seitenaufruf),

Natürlich muss die Meldung dann kommen, weil das Formular evtl. 
unterwegs verändert wurde und somit das eingegebene Passwort abgefangen 
werden kann.

Autor: voxy (Gast)
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ff52 schrieb:
> Here’s how to disable Firefox insecure password warnings:
>
>    1. Open a new tab, paste about:config into the address bar and hit
> ent................

vielen dank. hat mir auch sehr geholfen.
wusste nicht mehr wie das aufzurufen ist.

danke

Autor: Alexander (Gast)
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Here’s how to disable Firefox insecure password warnings:

   1. Open a new tab, paste about:config into the address bar and hit
enter.
   2. If you see the “This Might Void Your Warranty” page, click the
blue “I accept the risk!” button. Understand we are manually modifying
Firefox’s default settings.
   3. In the Search box at the top, paste
insecure_field_warning.contextual.enabled

   4. Double click the setting to change it to “false”, to disable
Firefox’s insecure password warning.
   5. Done! Now when you visit pages with HTTP login forms, the warning
will no longer appear.

If you also want to restore autofill functionality, so that your saved
login/password automatically populates in an HTTP form, keep the
configuration page open and follow the next step.

Optional. In the Search Box on the about:config page, paste
signon.autofillForms.http

         Double click the setting to change it to “true,” this will
enable autofill.

Autor: Felix (Gast)
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lkhxfgh schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Das nervt extrem, vor Allem als Admin bei diversen internen Geräten wie
>> GUIs von Routern, NAS usw.
>
> Naja, gegenueber einem Popup, das mit einem Klick bestaetigt werden
> will, doch eher angenehm.
> Ich wuerde das einfach nur ignorieren.
>
> lkhxfgh

Genau die Art Hilfe die man sich wünscht.

Autor: Manni (Gast)
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Mir ist dieser Thread ehrlich gesagt ein Rätsel. Wen die Meldung stört, 
kann sie abschalten, warum also Gemeckere? Wer die Meldung braucht, 
lasse sie bitte aktiv, höre aber auf, die eigene Meinung anderen 
aufzuzwingen.
Wir entwickeln z.B. Intranet-Umgebungen auch ohne SSL für lokale Netze 
Die Sicherheit wird neben Passwort auch auf andere Weise gewährt. Wer 
nun behauptet, ein Passwort hätte ohne Verschlüsselung keinen Sinn, kann 
über seinen Tellerrand einfach nicht hinausblicken. Browser werden eben 
nicht nur genutzt um Facebook & Co. zu besuchen. Ihre 
Einsatzmöglichkeiten sind ebenso vielfältig wie die damit verbundenen 
Konfigurationen.

Autor: vn nn (wefwef_s)
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Manni schrieb:
> Wir entwickeln z.B. Intranet-Umgebungen auch ohne SSL für lokale Netze
> Die Sicherheit wird neben Passwort auch auf andere Weise gewährt. Wer
> nun behauptet, ein Passwort hätte ohne Verschlüsselung keinen Sinn, kann
> über seinen Tellerrand einfach nicht hinausblicken.

Wer behauptet, im lokalen Netzwerk wär eh alles immer sicher und 
flauschig, auch nicht. Wer dann auch noch Software in diesem Bereich 
entwickelt, handelt fahrlässig.

Autor: Manni (Gast)
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Ja, genau das habe ich gemeint mit dem Tellerrand. Andere Meinungen 
werden ohne Hinterfragen abgeschmettert. Wir reden hier von einer 
Meldung die stört und für Anwender sogar problematisch sein kann. Der 
Grund: Der Inhalt wird möglicherweise als Fehler interpretiert und das 
Anklicken hat gar den ungewollten Aufruf einer Webseite (Mozilla) zur 
Folge. Also: Weg damit! Und die Behauptung, lokale Netze seien per Se 
sicher, habe ich weder angedeutet noch ausgesprochen. Stattdessen habe 
ich andere Sicherheitsvorkehrungen zumindest angedeutet.

Autor: Vn nn (Gast)
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Welche anderen Sicherheitsvorkehrungen, außer Verschlüsselung, 
verhindern mitlesen wirksam?

Autor: Rolf Magnus (rmagnus)
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vn n. schrieb:
> Manni schrieb:
>> Wir entwickeln z.B. Intranet-Umgebungen auch ohne SSL für lokale Netze
>> Die Sicherheit wird neben Passwort auch auf andere Weise gewährt.

Aha. Und wie? Indem nur Leute an das Netz kommen, die das Passwort 
sowieso kennen?

>> Wer nun behauptet, ein Passwort hätte ohne Verschlüsselung keinen Sinn,
>> kann über seinen Tellerrand einfach nicht hinausblicken.
>
> Wer behauptet, im lokalen Netzwerk wär eh alles immer sicher und
> flauschig, auch nicht.

Vor allem ist es immer noch totaler Blödsinn, ein Passwort zu verlangen 
und das dann so durch's Netz zu schicken, dass es jeder lesen kann. 
Entweder braucht man ein Passwort, dann muss es aber auch sicher 
übertragen werden, oder man kann sich das gleich ganz schenken. Ist, als 
ob ich den Haustürschlüssel auf (nicht unter) die Fußmatte lege. Da kann 
ich die Tür auch gleich offen lassen.
Deshalb nutzt man heute auch kein Telnet mehr. Bei dem meldet man sich 
auch meist mit Passwort an, aber ohne Verschlüsselung. In den 60ern des 
letzten Jahrhunderts war das auch noch ok, aber heute nicht mehr.

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Die Ignoranz mancher Thread-Teilnehmer ist wirklich herzallerliebst.

1. Der Hinweis ist eben nicht "einfach" abzuschalten, weil man dazu das 
passende Kommando bzw. den Eintrag in about:config erst mühselig 
irgendwo suchen muss (oder aus dem Forum erfährt :-) )

2. Der Hinweis ist aufdringlich und lästig, wenn man sein täglich Brot 
mit dem Browser verdienen muss. Wie bereits weiter oben erwähnt, gibts 
z.B. endlos Netzwerk-Infrastruktur mit WebGUI, z.B. Switche, TK-Anlagen 
oder Drucker, die eben kein SSL können und deshalb aber nicht 
weggeschmissen werden.

3. Offenbar hat niemand der anderen Threadschreiber Kundenkontakt oder 
Service-Erfahrung. Die Zahl der Anrufe, dass da jetzt plötzlich " ... so 
eine komische Fehlermeldung ..." stehe,  und " ... ob da jetzt was 
kaputt ist? ..." geht in die Hunderte!

Es ist, wie oft bei selbstverliebten Programmierern, man hat den 
Eindruck, die haben nie mit ihren eigenen Produkten wirklich gearbeitet 
(und nicht nur getestet).

Ich will ja den Sinn des Hinweises garnicht völlig negieren, aber es 
wäre sicher auch etwas weniger nervig und trotzdem Aufmerksamkeit 
erregend gegangen. Das blöde Pulldown verdeckt zudem meist die 
Passworteingabe.

Autor: B-Nutzer (Gast)
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Danke. Die Änderung in about:config war die Lösung des Problems.

An einem Arbeitsplatz mit lokalem Netz, der nur von mir genutzt wird, 
brauche ich den Hinweis nicht jedesmal, das nervt gewaltig. Gegen 
Überwachung, das Schüren von Terrorhysterie machts legal, hilft das 
https im übrigen auch nicht. Da spare ich mir den Aufwand, 
Jetzt-Und-Sofort auf https prinzipiell zu beharren, gleich. Es wird nach 
und nach kommen, was auch gut so ist.

Autor: Gero (Gast)
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Genau DAS, was Frank sagt!



Euch anderen sei mal gegöhnt, dass 3x am Tag jemand anruft und sagt, 
dass das Feld zur Passworteingabe verschwunden ist! =)

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