Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DAC0800: negative Spannung notwendig?


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von Dominic (Gast)


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Hallo zusammen,

ich möchte gerne den og DA-Wandler einsetzen. Im Datenblatt 
(http://www.farnell.com/datasheets/1974231.pdf?_ga=1.217383070.924752356.1487806328) 
wird eine Sapnnung V- und V+ angegeben. Operational Condition für V- 
liegen bei -15..-5V. Ich habe allerdings nur 10V zum Betrieb zur 
Verfügung. Meine Frage daher, ob die negative Spannung notwendig ist?

VG Dominic

von John D. (drake)


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Nach den Operating Conditions könnte man mit -10V / 0V arbeiten. Aber 
das ist Pfusch - nimm einen der unzähligen moderneren DACs.

von Dominic (Gast)


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Vielen Dank schonmal. Gibt es denn einen DAC, der keine negative 
Spannung benötigt und Analogwerte im Bereich von 2..8V ausgeben kann?

von John D. (drake)


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Moment, der DAC0800 hat Stromausgänge. Du brauchst eine 
Ausgangsspannung? Interface, Geschwindigkeit, Packaging, etc. fehlt auch 
noch für eine Empfehlung.

Daher:
Ein paar Standard-Typen findest du hier:
https://www.mikrocontroller.net/articles/Standardbauelemente#Converter
Für einen perfekt an die Anwendung passenden DAC nutze die 
Parametersuche bei:
http://www.digikey.de/products/de/integrated-circuits-ics/data-acquisition-digital-to-analog-converters-dac/701
Oder die Parametersuche bei einem der bevorzugten Hersteller.

von Michael B. (laberkopp)


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Dominic schrieb:
> Vielen Dank schonmal. Gibt es denn einen DAC, der keine negative
> Spannung benötigt und Analogwerte im Bereich von 2..8V ausgeben kann?

TLC7524 (man betriebt ihn als unipolaren Spannungs-DAC rückwärts, d.h. 
die Spannung kommt an REF raus), doch wenn man den mit 0V/10V betreibt, 
braucht er auch 0V/10V an den Digitaleingängen um ihn zu steuiern.

Bist du sicher, daß du das wirklich willst ? Falls deine Logic in CMOS 
ist, mag das ja kein Problem sein, bei einem uC als Ansteuerung ist es 
zumindest blöd, kostet 1 IC mehr.

von Peter D. (peda)


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Dominic schrieb:
> Gibt es denn einen DAC, der keine negative
> Spannung benötigt und Analogwerte im Bereich von 2..8V ausgeben kann?

Es gibt tausende.
Wenn Du mal so freundlich wärst, die anderen Paramter anzugeben oder die 
Anwendung. Z.B. brauchst Du wirklich 100ns Einstellzeit.

Ich würde nen standard SPI-DAC für 3,3V oder 5V nehmen und nen OPV 
dahinter für die 10V.
Mein Vorzugstyp ist der AD5668 (8*16Bit, 2,7..5,5V).
Parallele DACs nimmt man nur noch, wenn es wirklich sauschnell sein muß.

von Dominic (Gast)


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Hallo zusammen und vielen Dank für eure Antworten. Spezifikationen sind 
eher unrelevant. Es dient nur zum (Langzeit-)Test eines Motors, welcher 
unter verschiedenen, vorher definierten Drehzahlen laufen soll. Die 
Drehzahl wird über einen Frequenzumrichter geregelt, welcher ein 0..10V 
Signal erwartet.

Ich habe leider keinen Controller mehr liegen mit einem internen DAC, 
habe mir aber nun einen STM bestellt und einen RR-OP für dahinter.

von Michael B. (laberkopp)


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Dominic schrieb:
> Es dient nur zum (Langzeit-)Test eines Motors

Ob der Motor wirklich so reaktionsschnell ist, daß es ein DAC sein muss, 
und nicht einfach eine gefilterte PWM ausreicht ?
1
     +5V  +10V
2
      |    |
3
     +------+
4
     |      |
5
uC --|CD4504|--10k--+-- 0-10V
6
     |      |       |
7
     +------+     100nF
8
         |          |
9
        GND        GND
oder
1
    +5V +10V
2
     |   |
3
    10k  |
4
     |   |
5
uC --(--|+\ TS912
6
     |  |  >--10k--+-- 0-10V
7
     +--|-/        |
8
     |   |         |
9
    10k  |       100nF
10
     |   |         |
11
    GND GND       GND

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