Gast
#4947540
Hallo Forum, ich baue mir zur Zeit ein Elektrofeldmeter, besser bekannt als "Feldmühle". In Wikipedia habe ich zu diesem Thema eine Aussage gefunden, die mir nicht ganz klar ist. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Erst einmal besagter Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrofeldmeter Anstoß (für mich) ist dieser Satz: "Im einfachsten Fall wird die Sensorelektrode über einen sehr hochohmigen Widerstand geerdet, um eine ausreichend große Zeitkonstante zu erzielen." Die Sensorelektrode bildet zusammen mit der geerdeten Gegenplatte einen Kondensator. Der in Reihe angeschlossene Mess-Widerstand macht das ganze dann zu einer RC-Reihenschaltung. Mir ist nicht klar, warum die Zeitkonstante dieses "Kondensators" groß sein muss. Ich würde gerade sagen, sie muss sehr klein sein, damit sich die Elektrode rasch innerhalb der Abtastung (unter Abtastung versteht man den Zeitpunkt, an dem die Sensorelektrode nicht durch das Flügelrad vom elektrischen Feld abgeschirmt wird) aufladen kann. Gruß an euch