3 Band Kuhschwanz EQ

#4954851
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ja man findet sehr viel bei google aber immer sind es andere aufbauten 
oder op-amps und und und... und kein video, tutorial oder sonstiges 
erklärt es für leute die sonst nicht sonderlich viel mit e-technik zu 
tun haben.

ich seh da auch garnicht so viele optionen. aber wo kommen denn dann 
meine chinch stecker ran? bzw. die versorgung? ich bin echt lost und 
hilfe wäre sehr nett.
#4954934
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Mani W. schrieb:
> Woher diese seltsame Schaltung?
>
> Ein Filter schon vor den Anderen, das ist sicher kein 3-Band EQ
> im klassischen Stil...
>
> Das ist eher ein Affenschwanzeinsteller...

kommt hier aus dem forum. erst bandpass dann low und high. der grund 
dafür war (glaube ich) das die in reihe sich zu stark beeinflussen 
würden. o.ä. bin auch gerne für alles andere offen nur hab ich die 
bauteile jetzt halt da und würde es gerne testen bevor ich was anderes 
baue.
#4955051
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Anton D. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Woher diese seltsame Schaltung?
>>
>> Ein Filter schon vor den Anderen, das ist sicher kein 3-Band EQ
>> im klassischen Stil...
>>
>> Das ist eher ein Affenschwanzeinsteller...
>
> kommt hier aus dem forum. erst bandpass dann low und high.

Ja, man kann das so bauen. Vor ~30 Jahren war das sogar zeitgemäß.

> bin auch gerne für alles andere offen nur hab ich die
> bauteile jetzt halt da und würde es gerne testen bevor ich was anderes
> baue.

Dann mach halt.

Deine OPV brauchen eine symmetrische Spannungsversorgung mit mindestens 
+/-9V (bis +/-15V). Der OPV vor dem ersten Stellglied ist nicht zwingend 
notwendig. Der verdeutlicht nur, daß die Stufe davor (vulgo: der Ausgang 
des Geräts an das du deinen Klangsteller anschließen willst) niederohmig 
sein muß. Wenn er das nicht ist, passiert auch nichts dramatisches: die 
Mittenanhebung funktioniert dann nicht. Oder schlimmstenfalls sackt der 
Pegel insgesamt ab.
Gast #4955057
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Christian S. schrieb:
> Ja, genau. - an 4 und +an 8. Gnd ist dann die Mitte, also Null
> Volt bei
> symmetrischer Versorgung.
>
> EEVblog #600 - OpAmps Tutorial - What is an Operational Amplifier?
>
> EEVblog 678.482 Aufrufe
>
>  Youtube-Video "EEVblog #600 - OpAmps Tutorial - What is an Operational
> Amplifier?"
>
> Hier noch eine Kleinigkeit nur zum Lesen:
> http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/opa1.htm
>
> Mit freundlichem Gruß

Christian danke für die Top antwort.

bedeutet das für das vorliegende Problem das ich die Schaltung wie bei 
min 29 im video um den spannungsteiler erweitere? wo geht dann der 
minuspol von meiner versorgung hin? v- geht ja dann an ground. wo meine 
2 chinch kabel hinkommen weiss ich jetzt leider auch noch nicht so ganz. 
oder war masse an ground und das andere vorne ran richtig?
#4955185
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Hallo,

danke für die Beweihräucherung der Antwort.

Es geht nun darum, einige Begriffe festzulegen:

GND sei gleichbedeutend mit Masse und ist in Deinem Bild des 
handschriftlichen Schaltplans ganz oben dort, wo an den 
nichtinvertierenden Eingängen der OPVs dieser waagrechte Strich dran 
ist. Im Wesentlichem sind das invertierende Verstärker.

So. Und an diesen GND würde man bei symmetrischer Spannungsversorgung 
mit +15V und -15V beispielsweise, um irgendeine sinnvolle Spannung zu 
nennen, eben die Mitte dieser beiden in Reihe geschalteten 
Spannungsquellen schalten. Das können zwei gleiche Batterien oder zwei 
gleiche  Trafowicklungen nach der Gleichrichtung sein.

Falls Du eine unsymmetrische Spannungsversorgung nimmst, wie es der 
australische sportlilche Ingenieur mit seiner Tenorstimme in min29 
erklärt, bildet die Mitte dieser beiden als Spannungsteiler geschalteten 
Widerstände den virtuellen GND der Schaltung. Parallel zu jedem dieser 
Widerstände sollte man noch je einen Elko, z.B. 100uF schalten, um die 
Quelle niederohmig zu machen. Das bleibt im Video unerwähnt. Für den 
Klangsteller  sollten die Widerstände schätzungsweise zwei mal 1...22 
Kilo Ohm so in etwa sein.

Pin8 = +Ub kommt dann an den + Pol der oberen Spannungsquelle und Pin4 = 
-Ub kommt an den -Pol der unteren Spannungsquelle bei symmetrischer 
Versorgung. Bei der unsymmetrischen Versorgung mit nur einer 
Spannungsquelle kommt Pin8 an + und Pin4 an -.

Der Ausgang kommt mit dem einen Ende an den Ausgang der Schaltung und 
mit dem anderen Ende an GND. Im Falle der unsymmetrischen Versorgung 
kann das entweder genauso geschehen oder man schaltet über einen richtig 
gepolten Elko den Ausgang zu +Ub oder zu -Ub.

Genauso verhält es sich mit den Eingängen. Der äußere Ring der 
Chinch-Buchsen kommt an GND, also dort, wo im Bild die 
nichtinvertierenden Eingänge sind. Das Innere kommt an den 
1uF-Kondensator.

Es kann sinnvoll sein, an die + und - Eingänge der OPVs zwei 
antiparallele  Dioden 1N4148 zu schalten, um zu vermeiden, daß bei 
Experimenten die OPVs kaputt gehen, was insbesondere bei teueren Type 
ärgerlich ist. Manche Typen vertragen keine große Differenzspannung an 
den Eingängen, bei anderen ist das egal. Die Dioden spielen im normalen 
Betrieb keinerlei Rolle. Bestelle am besten mehrere OPV-Exemplare, z.B. 
10 Stück.

mit freundlichem Gruß
Gast #4956210
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SCKL schrieb:
> Anton D. schrieb:
> das soll
> ja eigentlich garkein EQ werden sondern ein isolator.
>
> Was meinst du mit Isolator?

Ich glaub das ist DJ Sprache. Ist quasi ein EQ bei dem die Bänder z.B. 
10-300, 300-3000,3000-25000 Hz sind. Die dann jeweils bis +6db 
verstaerkt oder komplett gekillt werden. Klingt ganz cool. Ist quasi wie 
ein effekt.
#4956215
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Anton D. schrieb:
> ist sowas hier besser oder schlechter?
>
> http://www.4qdtec.com/graph.html

Gyrator-Schaltung ist jedenfalls interessant, und wie man sieht,sind
die einzelnen Gyratoren parallel geschaltet, so wie auch in einem
ordentlichen 3-Band oder 10 Band Equalizer...

Sieht nicht verkehrt aus, also teste mal diese Schaltung, allerdings
benötigst Du hier laut Plan +/- 12 Volt und Masse, sollte aber auch
mit 2 x 9V Batterien funktionieren...


Mit Gyratoren hatte ich schon mal ein Schlagzeug gebaut in den
80 ern, war aber mit Spulen auf Ferritkern, egal...

Die Schaltung solltest Du bauen und berichten...

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