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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 3 Band Equalizer


Autor: Robin (Gast)
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Ich wollte mir ein Audiomischpult bauen. (Nicht um Kosten zu sparen 
sondern um genau das zu haben was ich möchte und um was zu lernen)

Ich arbeite ausschließlich mit Line Inputs. Phono und Mic sowie Gains 
brauche ich nicht.
PFL und 2 Auxwege sollen nach dem EQ und FIlter abgegriffen werden. Die 
Auxwege sollen Postfader sein. Daher dachte ich an folgenden Aufbau:

Line in => Eq => Filter => PFL => Fader => AUX => Out

Der Eq soll drei feste Bänder besitzen. Ich habe unter anderem dieses 
Beispiel gefunden:
http://homepages.internet.lu/absolute3/tronic/opcirc2.htm

Sollte das so klappen? Muss ich einen logarithmischen oder linearen Poti 
nehmen? Der hellgraue Teil der Zeichnung sorgt dafür das ich mich um die 
Ausgangsimpedanz des Vorgerätes nicht kümmern muss oder? Also könnte ich 
den Leiter der Chinchbüchse an den Eingangskondensator des EQ und die 
Masse mit der Masse am Mischpult verbinden?

Habe mir dazu auch das Projekt auf sound.westhost.com angeschaut. Die 
nutzen dort den NE 5532/5534 als OP Amp. Ist der zu empfehlen oder gibt 
es dort deutlich höherwertige? (Es darf ruhig was kosten)

Mfg

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Robin schrieb:
> Muss ich einen logarithmischen oder linearen Poti
> nehmen?

Die 3 Klangregelpotis sollten linear sein.

Robin schrieb:
> Die
> nutzen dort den NE 5532/5534 als OP Amp

Das spielt bei Line Pegel so gut wie keine Rolle. Der Rauschpegel dieser 
modernen Opamps liegen allesamt so niedrig, das du von ihnen nichts 
hörst.
Höherwertig wär z.B. der OPA 2134 , aber du brauchst ihn nicht wirklich.

Robin schrieb:
> Der hellgraue Teil der Zeichnung sorgt dafür das ich mich um die
> Ausgangsimpedanz des Vorgerätes nicht kümmern muss oder?
Eher um die Eingansimpedanz deiner Klangregelung. Damit ändert sich ihre 
Charakteristik nicht, unabhängig vom Input. Die Schaltung wäre auch gut, 
um noch einen Gain Regler einzusetzen (Manchmal sind die Quellen eben 
doch unterschiedlich laut). Nimm also Dual Opamps und bau die Stufe 
ruhig mit ein.

Autor: till (Gast)
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Robin schrieb:
> http://homepages.internet.lu/absolute3/tronic/opcirc2.htm
>
> Sollte das so klappen? Muss ich einen logarithmischen oder linearen Poti
> nehmen?

Ich rate dringend von EQ-Schaltungen ab, die B, M und H parallel (also 
in einem einzigen RK-Zweig) regeln!!!

Die gegenseitige Beeinflussung der einzelnen Potistellungen ist vieeel 
(!) zu groß! Der Ausregelbereich dagegen meist zu klein!


Was so grade annehmbare Ergebnisse bringt, ist B und H in einem 
RK-Zweig, ohne M! Google mal Kuhschwanzregler!

Am besten jeweils für B, M und H einen eigenen OpAmp verwenden!



Man kann auch LC-EQs bauen, die sind deutlich unkomplizierter aufgebaut. 
Dann muss man aber meistens Spulen von Hand wickeln und und für die Bs 
Folien-Cs im Bereich um 5µF benutzen.


Schieberegler gibt es übrigens günstig bei Oppermann!

Autor: Robin (Gast)
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Danke für deine super Antwort.

Einen Gain brauche ich aber nicht, da meine Signale aus einem anderen 
Gerät kommen wo ich die Lautstärken einstellen kann und ich grade den 
Eigenbau mache um das Pult genau auf mich abgestimmt zu haben.

Ich werde mal von beiden Opamps welche bestellen und schauen ob ich 
dabei einen unterschied höre. Bei 12 Kanälen kommen ja schließlich 
einige Opamps zusammen.  In meinem Aktuellen Mischpult (A&H Xone 4D) 
sind 072B 962G JRC verbaut. Leider habe ich nicht herrausfinden können 
in welcher Liga diese spielen.

Bei den Drehpotis dachte ich an diese:
http://www.reichelt.de/6mm-Potis-stereo/RK14K122-L...

Die sind nämlich in meinem Mischpult verbaut und bin sehr zufrieden. 
Leider steht dort nicht ob die ein Mittenraster haben. Werde ich einfach 
mal bestellen und ausprobieren.

___

Ich hätte jedoch noch eine andere Idee um einen Eq zu bauen.

Das Signal wird hierfür durch eine Frequenzweiche wie diese:
http://www.siliconchip.com.au/cms/gallery/article....

durchgeschickt. Dahinter setze ich dann logarithmische Potentiometer. 
Summiere dann alle  Bänder und verstärke um den Faktor, den das 
Mittenraster der Potentiometer abschwächt.



Welche Idee haltet ihr für geeigneter?

Autor: unruh (Gast)
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Robin schrieb:
> Bei den Drehpotis dachte ich an diese:
> http://www.reichelt.de/6mm-Potis-stereo/RK14K122-L...

ich will dir ja nicht reinreden, aber drehpotis für ein mischpult???


till schrieb:
> Schieberegler gibt es übrigens günstig bei Oppermann!

man sollte dazusagen, dass die teile bei o.-mann meist nicht im katalog 
stehen und man telefonisch nachfragen muss.
wenn man mehrere von einer sorte nimmt, kann es sein, dass man für 
50cent pro stück recht hochwertige schieberegler bekommt!

Autor: Robin (Gast)
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Fader habe ich bereits. Werde die aus meinem Xone 4D nehmen. Und für die 
anderen 8 Kanäle kaufe ich die Ersatzfader von Xone dazu. Nuztze die 
schon seit 3 Jahre.

@unruh
Die Drehpotis sind für den Eq gedacht nicht als Fader. Es gibt aber 
durchaus Pulte die Potis anstatt Fader verbauen.

@till
Eigentlich dachte ich mehr an einen 3 Band Eq. Könnt ich einfach einen 
Kuhschwanzfilter wie diesen 
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Ku... 
bauen und ein einfaches Band für die Mitte in Reihe schalten?


Was haltet ihr von der Frequenzweiche als Eq? Ich denke die Kurve wäre 
die ähnlichste zu meinem aktuellen Mixer. Der hat 3 Bänder die man bei 
Linksanschlag jeweils killen kann. Die haben pro Band eine Opmp verbaut.

Mfg

Autor: Hifi (Gast)
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>Ich rate dringend von EQ-Schaltungen ab, die B, M und H parallel (also
>in einem einzigen RK-Zweig) regeln!!!

Völlig richtig! Ich habe das vor kurzer Zeit mal hier simuliert:

Beitrag "Re: Vorverstärker mit Klangregelung HIFI?"

>ich will dir ja nicht reinreden, aber drehpotis für ein mischpult???

In der Klangregelung? Aber selbstverständlich!

Autor: MaWin (Gast)
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> Ich habe unter anderem dieses Beispiel gefunden:

Die handelsübliche Schaltung.

> Muss ich einen logarithmischen oder linearen Poti nehmen?

Natürlich linear.

> Die nutzen dort den NE 5532/5534 als OP Amp

Das wäre dann schon mal besser als in den meisten handelsüblichen 
Mischpulten, wo entweder simple Ein-Transistor-Stufen verwendet werden 
oder unsägliche TL072. Wenn es Geld kosten darf: 
LME49710/LM4562/LME49740/LME49722.

> Kuhschwanzfilter

Wie du leicht erkennen kannst, HAST du einen solchen.

Autor: Hifi (Gast)
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>Das wäre dann schon mal besser als in den meisten handelsüblichen
>Mischpulten, wo entweder simple Ein-Transistor-Stufen verwendet werden
>oder unsägliche TL072.

Und warum soll der TL072 "unsäglich" sein? Stand das heute in deinem 
Bauernkalender?

Autor: MaWin (Gast)
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Der TL072 ist erstens unsymmetrisch, er braucht 3V mehr negative 
Betriebspananung als positive bzw. seine (vrtuelle) Masse ilegt 1.5V 
höher als ind er Mitte.

Dann ist er als JFET recht hochohmig, was das Rauschminimum nicht in die 
üblichen Audioimpedanzen legt, sondern er wäre bei hochohmigeren 
Schaltungen passender.

Und zualledem leidet er unter phase reversal was bei manchen Schaltungen 
zu einenm lock up führen kann.


Alles blöd, alles nicht zeitgemäss, alles heute besser machbar.

Autor: Robin (Gast)
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> LME49710/LM4562/LME49740/LME49722
Solang man es hört kann ne Opamp auch 10€ kosten. Hauptsache das 
Ergebnis ist hochwertig :)
Welcher davon wäre den dein Favoriet?


> Ich hätte jedoch noch eine andere Idee um einen Eq zu bauen.
>
> Das Signal wird hierfür durch eine Frequenzweiche wie diese:
> http://www.siliconchip.com.au/cms/gallery/article....
>
> durchgeschickt. Dahinter setze ich dann logarithmische Potentiometer.
> Summiere dann alle  Bänder und verstärke um den Faktor, den das
> Mittenraster der Potentiometer abschwächt.

Was haltet ihr hiervon?

Autor: Steffen W. (derwarze)
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Als Mittenreglung würde ich besser auf eine parametrische Einstellung 
setzen als auf 3Band EQ mit fester Frequenz/Bandbreite.
Oft liegt die Mittenfrequenz die man beeinflussen möchte gerade da wo 
die festeingestellte Mittenregelung nicht liegt.
Idealerweise wird Mittenfrequenz, Güte (Q) und Anhebung/Absenkung 
eingestellt. F und Q können auch mit einem Doppel-Poti eingestellt 
werden wenn der Platz nicht reicht.
Hatte vor 25Jahren mal einen Mixer mit 2 solchen Mittenreglern gebaut, 
werde aber sicher den Plan dazu nicht mehr finden.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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MaWin schrieb:
> Der TL072 ist erstens unsymmetrisch, er braucht 3V mehr negative
> Betriebspananung als positive bzw. seine (vrtuelle) Masse ilegt 1.5V
> höher als ind er Mitte.

MaWin schrieb:
> Und zualledem leidet er unter phase reversal was bei manchen Schaltungen
> zu einenm lock up führen kann.

Das ist leider wahr, und mich ärgert auch immer wieder, das ich 
Live-Pulte von Herrn Uwe B...inger auf den Tisch kriege, wo die Dinger 
als Mikrofonvorstufe eingebaut sind. Erstens gibts da für ein paar Cent 
mehr was deutlich besseres und zweitens rauchen die Dinger bei der 
geringsten Überlast ab und heizen nur noch ihre Umgebung. Ein einfacher 
NE5532 wäre an der Stelle so einfach...
Ich verlange ja keinen OPA627 - nur das die Pulte vllt. mal ein paar 
Jahre halten.

Autor: Hifi (Gast)
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>Der TL072 ist erstens unsymmetrisch, er braucht 3V mehr negative
>Betriebspananung als positive bzw. seine (vrtuelle) Masse ilegt 1.5V
>höher als ind er Mitte.

Ist hier aber völlig irrelevant, weil der OPamp in invertierender 
Schaltung und mit ausreichender Versorgungsspannung betrieben wird.

>Dann ist er als JFET recht hochohmig, was das Rauschminimum nicht in die
>üblichen Audioimpedanzen legt, sondern er wäre bei hochohmigeren
>Schaltungen passender.

An dieser Stelle der Signalkette ist der Signalpegel ausreichend hoch, 
sodaß das Eigenrauschen hier keine gravierende Rolle spielt.

>Und zualledem leidet er unter phase reversal was bei manchen Schaltungen
>zu einenm lock up führen kann.

Erstens ist das hier eine invertiernde Schaltung, sodaß "Phase Reversal" 
keine Rolle spielt. Dann zeigt der TL072 zwar in bestimmten Situationen 
"Phase Reversal", aber kein "Lock-Up".

>Alles blöd, alles nicht zeitgemäss, alles heute besser machbar.

Die Kosten hast du hier völlig unterschlagen. Und da ist der TL072 fast 
unschlagbar. Natürlich kann man auch einen OPA2131 oder einen AD8512 
einsetzen. Aber die sind doch deutlich teurer.

>Solang man es hört kann ne Opamp auch 10€ kosten. Hauptsache das
>Ergebnis ist hochwertig :)

Nein, den Unterschied hört man natürlich nicht. Kümmer dich lieber 
darum, daß die Einstellungscharakteristik deines Klangregles stimmt, 
bevor du überteuerte OPamps einsetzt...

Autor: Hifi (Gast)
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>Erstens gibts da für ein paar Cent mehr was deutlich besseres und
>zweitens rauchen die Dinger bei der geringsten Überlast ab und heizen
>nur noch ihre Umgebung.

Schreib doch keinen Unsinn: Der TL072 hat eine Ausgangsstrombegrenzung, 
die wesentlich früher einsetzt als beim NE5534. Und die 
Ruhestromaufnahme beträgt beim TL072 1,4mA pro Amp gegenüber den 4mA 
eines NE5534.

Autor: Paul (Gast)
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Die gezeigt 3 Band-Schaltung ist halt Standard. Die 1. OPV-Stufe 
solltest Du auch nicht weglassen. Der Klangregler hängt in der 
Gegenkopllung des 2. OPV und ist damit impedanzabhängig.

Als weitere Möglichkeit für einen graphischen Equalizer wäre der Ersatz 
des L's in der LC-Kombi durch Gyratoren. Das sind die wirkungsvollsten 
Equalizerschaltungen schlechthin.

http://freecircuitdiagram.com/2008/09/01/10-band-g...

Ich würde allerdings für ein Mischpult, das nur 3 Regler haben soll 
(gerade für den Mikrokanal), einen parametrischen Equalizer vorsehen.

Als sehr guter Audio OPV ist der NE5532/NE5534 Standard. Noch besser und 
austauschbar ist der OP27 mit Kompensation. Für Mikrofonstufen ist der 
LT1028 Mittel der Wahl und für MC-Plattensysteme eine Vorstufe mit 
MAT02/LM394 in Parallelschaltung und LT1028 als Nachbrenner.

Autor: unruh (Gast)
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Hifi schrieb:
>>ich will dir ja nicht reinreden, aber drehpotis für ein mischpult???
>
> In der Klangregelung? Aber selbstverständlich!

Ja, geben tut es das, z.B. bei alten Hohner-Mischpulten.

Ob das bei einem Graphik EQ sinnvoll ist, bleibt Geschmackssache...

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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unruh schrieb:
>>>ich will dir ja nicht reinreden, aber drehpotis für ein mischpult???
>>
>> In der Klangregelung? Aber selbstverständlich!
>
> Ja, geben tut es das, z.B. bei alten Hohner-Mischpulten.

Selbst moderne Digitalpulte haben die Klangregelung (parametrisch oder 
HP/LP) auf Drehknöpfen. Nur Graphic EQs verwenden dafür Schieberegler, 
weils einfach besser zum Zweck passt. Für den o.a. 3-Bander sind 
Drehknöpfe natürlich völlig passend. Ich würde je nach Anwendung 
zumindest eine parametrische Regelung vorsehen (also ingesamt 4 Knöppe), 
aber wenns nicht gebraucht wird, ist auch gut.

Autor: Thomas D. (thomasderbastler)
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Bin auch noch, nach zig stunden Sucherei auch interessiert einen guten 
Schaltplan zu haben für einen wirklich guten EQ auf Ne oder OPA basis, 
hat jemand doch was komplettes ??? 3 Kanal, Stereo ?

Die Potis würde ich gegen x9c ersetzen und mit Drehencoder machen

MaWin unsere OpAmp Chefentwickler, könnte mal hier sein können zeigen..

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Hifi schrieb:
> Schreib doch keinen Unsinn: Der TL072 hat eine Ausgangsstrombegrenzung,
> die wesentlich früher einsetzt als beim NE5534. Und die
> Ruhestromaufnahme beträgt beim TL072 1,4mA pro Amp gegenüber den 4mA
> eines NE5534.

Das hat nichts mehr mit Ruhestrom oder Ausgangsstrom oder so zu tun, die 
TL072 brennen einfach durch. JFet Eingänge an XLR Buchsen mit 
schaltbarer +48 Volt Phantomspeisung macht man eben nicht.

Ist kein Unsinn, sondern erlebte Praxis. Du kennst dich ja vllt. mit 
HiFi aus, aber offensichtlich hast du keine Erfahrung mit Bühnentechnik 
und/oder Mischpulten.

Autor: Robin (Gast)
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> 
http://freecircuitdiagram.com/2008/09/01/10-band-g...

Könnt ich einfach 3 Bänder von dem vorgeschlagenen bauen und diese in 
Reihe schalten?
Wofür stehen die gestrichelten Linien auf dem Bild?


Ich habe für meine Klangerzeuger jeweils einen 4 Band vollparametischen 
Eq, die auf dem Pult sind nur für das schnelle Eingreifen. Daher brauche 
ich kein verschiebbares mitten Band.

Gibt es eigentlich Programme mit denen ich analoge Schaltungen 
simulieren kann und mir damit die Kruven anschauen kann? Dann könnte ich 
ja bisschen ausprobieren und dass nachbauen was mir am besten gefällt.

Mfg

Autor: Hifi (Gast)
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>Ist kein Unsinn, sondern erlebte Praxis. Du kennst dich ja vllt. mit
>HiFi aus, aber offensichtlich hast du keine Erfahrung mit Bühnentechnik
>und/oder Mischpulten.

Dann schreib doch gleich dazu, daß du die Phantomspeisung meinst! Aber 
selbst dann brennt ein TL072 nur dann durch, wenn er falsch beschaltet 
wird. Davon abgesehen ist ein TL072 an einem Mikrofoneingang natürlich 
völliger Schwachsinn, wie du schon richtig geschrieben hast.

>Könnt ich einfach 3 Bänder von dem vorgeschlagenen bauen und diese in
>Reihe schalten?

Für eine 2-Band- bzw. 3-Band-Anwendung reicht doch der Kuhschwanzregler 
völlig aus.

Autor: MaWin (Gast)
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> Welcher davon wäre den dein Favoriet?

Der, den man kriegt und braucht. Ich weiß ja nicht, welche Messwerte du 
erreichend musst, für "so gut wie möglich" brauchst du sie, aber "so gut 
wie möglich" ist bekanntermassen immer unsinnig.

> http://www.siliconchip.com.au/cms/gallery/article....

Humbug. Mit Summenverstärker hast du da 7 OpAmps in Reihe,
und jeder trägt sein Rauschen, Klirren, Übersprechen bei.

> 
http://freecircuitdiagram.com/2008/09/01/10-band-g...

Wenn man einen 10 band haben will, kann man den so bauen.

Autor: Thomas D. (thomasderbastler)
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Hat niemand einen brauchbaren Plan vorliegen ?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Robin schrieb:
> Könnt ich einfach 3 Bänder von dem vorgeschlagenen bauen und diese in
> Reihe schalten?

Nein, erstens sind die viel zu schmalbandig und zweitens würde man die 
ähnlich wie bei dem aktiven Crossover am Eingang parallel und am Ausgang 
dann mit Potis zusammenschalten. Wenn du dir allerdings zutraust, das Q 
(Schmalbandigkeit) deutlich zu verringern oder einstellbar zu machen, 
dann wäre das eine Überlegung wert. Diese Filter drehen allerdings ganz 
schön an der Phase und du solltest dir evtl. ein Filterberechner auf den 
Computer installieren.

Hifi schrieb:
> Für eine 2-Band- bzw. 3-Band-Anwendung reicht doch der Kuhschwanzregler
> völlig aus.

Finde ich auch. Wenn du in den Quellen schon EQs hast, dann brauchst du 
in deinem Selbstbaupult ja nichts grossartiges mehr. Es kommt eben auch 
drauf an, was du mit dem Pult machen willst. Wenn du damit umher ziehst 
und immer wieder andere Räume beschallst, dann könnte ein Stereo 10-15 
Band Graphic EQ direkt vor der Endstufe sehr nützlich sein, um die 
Anlage an die Räume anzupassen. Wenn die Kiste immer im gleichen Raum 
steht, dann dimensionierst du einmal den 3-Bänder richtig und brauchst 
dann nicht mehr dran rumzudrehen.

Thomas der Bastler schrieb:
> Hat niemand einen brauchbaren Plan vorliegen ?

Such das Internet nach Plänen eines älteren Studiomischpultes ab, z.B. 
Soundcraft, Allen&Heath, Neumann, Mackie, RTW, Philips oder so. In den 
Analogpulten sind meistens hervorragende EQs - heute überholt durch DSP 
und Konsorten, aber natürlich klingt das Zeugs gut.

Autor: Thomas D. (thomasderbastler)
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Hmmm..ich finde nichts passendes..also was ich suche :

3 Band EQ auf Ne oder vergleichbare Basis, sollte für jeden Kanal ein 
eigener OpAmp sein ( wie bereits schon diskutiert )

Was noch wichtig wäre, die Potis sollten / müssten die gleiche Werte 
haben, so kann ich 6 gleiche x9c einsetzen. Die sind nicht so einfach zu 
beschaffen, bei ELV habe ich gesehen Stück für 4,50 oder 10 Stück in der 
Bucht ca 30,- ( gleiche Wert )

Autor: Robin (Gast)
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> Such das Internet nach Plänen eines älteren Studiomischpultes ab, z.B.
> Soundcraft, Allen&Heath, Neumann, Mackie, RTW, Philips oder so. In den
> Analogpulten sind meistens hervorragende EQs - heute überholt durch DSP
> und Konsorten, aber natürlich klingt das Zeugs gut.

Ich möchte ja im Prinzip genau den Allen&Heath Eq. Dachte erstmal ich 
hau den aus meinem alten Pult raus. Aber der Signalweg ist mir da nicht 
so ganz klar.


Wie sähe es mit dem hier aus?
http://www.sound.westhost.com/p30a_f6.gif

Die Potis für die Mittenfrequenz könnte ich ja durch einen Wiederstand 
ersetzen.

Gibt es den irgendeine Software an dem ich ne Schaltung Simulieren kann? 
Dann würde ich einfahc mal paar Schaltungen ausprobieren und die Kurve 
meinen Allen&Heath nachbilden.

Mfg

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Robin schrieb:
> Wie sähe es mit dem hier aus?
> http://www.sound.westhost.com/p30a_f6.gif

Sieht ja lustig aus, aber warum nicht. Probiers mal aus, siehe unten.

Robin schrieb:
> Gibt es den irgendeine Software an dem ich ne Schaltung Simulieren kann?

Viele Leute hier im Forum benutzen LTSpice von Linear Technology. Kostet 
nix für Amateure und hat seine Stärken wohl gerade bei Opamps und deren 
Simulation. Also genau das richtige.

Autor: Hifi (Gast)
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Die Schaltung im Anhang ist ganz brauchbar.

Autor: Thomas D. (thomasderbastler)
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Ich suche eher eine Schaltung, wo pro Band, Bass,Midle, Treble jeweil 
ein OpAmp verwendet wird aus dem Grund , was schon oben beschrieben 
wurde.

Im Plan "Westhof" sehe aber MIC Eingang ud Fader Ausgang. Suche sowas 
wie Line-In und Line Out oder bin auf dem Holzweg ?

Am WE habe eine Schaltung fertig, wo man die Potis durch Drehencoder 
ersetzen kann, poste dann mal.

Autor: Robin (Gast)
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Danke dir. Teile werden gleich Bestellt. Ich melde mich dann mal wenn 
ich es getestet habe.

Autor: Thomas D. (thomasderbastler)
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Robin schrieb:
> Danke dir. Teile werden gleich Bestellt. Ich melde mich dann mal wenn
> ich es getestet habe.

Was meinst, was werdest testen ???

Autor: Robin (Gast)
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Meine die Schaltung von Hifi.

> Im Plan "Westhof" sehe aber MIC Eingang ud Fader Ausgang. Suche sowas
> wie Line-In und Line Out oder bin auf dem Holzweg ?

Ist ja im Prinzip das selbe. Seine Preamp bringt es ja auf Line Pegel. 
Die kannst du aber natürlich weglassen wenn du schon Linepegel hast. 
Sein Line Out ist dann der Weg zum Fader.

Autor: Thomas D. (thomasderbastler)
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Hifi:

Deine Schaltung sieht schon mal gut aus . Habe folgende Frage :

Du hast TL072 genommen, wie sieht es mit Ne5532 oder mit OPA2311 aus ?

Welche von der 3 Potis , was ?

Danke.

Autor: Robin (Gast)
Datum:

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Opamp ist Opamp die kannst du tauschen wie du willst.

Autor: Hifi (Gast)
Datum:

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>Du hast TL072 genommen, wie sieht es mit Ne5532 oder mit OPA2311 aus ?

Eigentlich gibt keinen Grund einen anderen OPamp als den TL072 zu 
nehmen. Der NE5532 hat hier einen unvorteilhaft hohen Rauschstrom und 
den OPA2311 kenne ich nicht.

>Welche von der 3 Potis , was ?

Das darfst du selbst herausfinden. Ich hatte schon genug Mühe damit, dir 
die Schaltung aufzumalen...

Autor: MaWin (Gast)
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Wenn du sowieso digital steuern willst,
warum nicht LC7537, LC75341, TC9184, M62446
oder einen der anderen
http://category.alldatasheet.com/index.jsp?Searchword=TONE CONTROL

Deren Qualität ist vielleicht nicht high end,
aber für Stage Audio reicht es allemal.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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MaWin schrieb:
> Wenn du sowieso digital steuern willst,

Davon war bisher nicht die Rede. Nur immer von Drehpotis und analogen 
Filtern. Bei digital siehts ganz anders aus, da hätte ich glatt einen 
kleinen Audio DSP vorgeschlagen :D

Autor: Thomas D. (thomasderbastler)
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Ich poste mal die Steuerung für DigitalPoti.

Weil man normaleweise Stereopotis benutzt ( Bass,Midle,Treble) wird 
jeder Encoder 2 mal verwendet.Vielleicht kann jemand gebrauchen. PCB 
kann ich nachliefern.

Autor: Mampf F. (mampf) Benutzerseite
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Thomas der Bastler schrieb:
> Ich poste mal die Steuerung für DigitalPoti.
>
> Weil man normaleweise Stereopotis benutzt ( Bass,Midle,Treble) wird
> jeder Encoder 2 mal verwendet.Vielleicht kann jemand gebrauchen. PCB
> kann ich nachliefern.

Darf ich mal fragen, wofür zB IC7D und IC7C benötigt wird? Wieso nicht 
nur IC7D und /INC und /CS verbinden?

Ist das irgendein Hack, damit man mit der richtigen Auswahl von C4 und 
C5 das Timing so hinpfuschen kann, dass es dem Digital-Poti passt?

Autor: MaWin (Gast)
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> > Wenn du sowieso digital steuern willst,
> Davon war bisher nicht die Rede.

Lesen lernen:

"Am WE habe eine Schaltung fertig, wo man die
Potis durch Drehencoder ersetzen kann"

Autor: Hifi (Gast)
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Hier teilen sich wohl zwei Herrschaften einen Thread...

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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MaWin schrieb:
> Lesen lernen:

Ja danke, werd ich dann mal machen.

Thomas der Bastler schrieb:
> Ich poste mal die Steuerung für DigitalPoti.

Mir ist der Sinn nicht klar. Ich kaufe teure Digitalpotis, die ich dann 
mit einem Encoder steuere, ohne jede Rückmeldung,Anzeige,ohne 
Speicherung und MC Anbindung? Tut mir leid, aber da sehe ich keinerlei 
Vorteile gegenüber dem klassischen Drehpoti. Im Gegenteil, nach dem 
Ausschalten sind die Einstellungen weg und ich weiss nicht mal, wo die 
Regler standen.

Autor: MaWin (Gast)
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> aber da sehe ich keinerlei Vorteile gegenüber dem klassischen Drehpoti

Na ja, "alle" aktuellen Mischpulte nutzen "keinerlei Vorteile".

Midi-(Fern-)Steuerung, Presets, Knob-sharing (ein Knopf, mehrere 
Funktionen), auto-Adjust, ....

Allerdings beeinflussen da die Incrementalencoder per Midi den DSP der 
dann die Klangbeeinflussung direkt digital macht.

Dann erst noch per Digitalpoti wieder analoge Rauschschaltungen zu 
beeinflussen ist natürlich durch die Brust ins Auge. Aber die von mir 
genannten Chips machen das, vor allem für Fernbedienbarkeit von 
Fernsehern und (Auto-)radios.

Autor: Fetz (Gast)
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Matthias Sch. schrieb:
> Thomas der Bastler schrieb:
>> Ich poste mal die Steuerung für DigitalPoti.
>
> Mir ist der Sinn nicht klar. Ich kaufe teure Digitalpotis, die ich dann
> mit einem Encoder steuere, ohne jede Rückmeldung,Anzeige,ohne
> Speicherung und MC Anbindung? Tut mir leid, aber da sehe ich keinerlei
> Vorteile gegenüber dem klassischen Drehpoti. Im Gegenteil, nach dem
> Ausschalten sind die Einstellungen weg und ich weiss nicht mal, wo die
> Regler standen.

Das seh ich genauso. Ein kleiner AVR hätte schon ausgereicht, um soetwas 
vernünftig umzusetzen.

Autor: Thomas D. (thomasderbastler)
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Fetz schrieb:
> Das seh ich genauso. Ein kleiner AVR hätte schon ausgereicht, um soetwas
> vernünftig umzusetzen.

Spannend und wie ?

Ich wollte nämlich die schlechte Eingenschaften ( klar abgesehen von 10 
€ Alps ) vermeiden, wie aussetzter, knacksen....usw

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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MaWin schrieb:
> Na ja, "alle" aktuellen Mischpulte nutzen "keinerlei Vorteile".
>
> Midi-(Fern-)Steuerung, Presets, Knob-sharing (ein Knopf, mehrere
> Funktionen), auto-Adjust, ....
>
> Allerdings beeinflussen da die Incrementalencoder per Midi den DSP der
> dann die Klangbeeinflussung direkt digital macht.

Ja, verstehe ich ja auch, doch ich beziehe mich ja direkt auf die 
gepostete Schaltung. Da ist ja nix von Speicherung, Fernsteuerung oder 
irgendwas eingebaut, was die Verwendung von Encodern oder Digitalpotis 
rechtfertig. Alles was da drin ist, ist ein Translator von 
Encoderimpulsen zu den Digitalpotis, was m.E. sinnlos ist.
Sinnvoll wäre das ganze dann, wenn die Encoder einen MC bedienen, der 
sich um Anzeige der Werte und Speicherung kümmert und die Digitalpotis 
bedient. Das lohnt aber nur, wenn die Qualität der EQs wirklich so gut 
ist, das die Digitalpotis sich lohnen.
Ansonsten kann man auch den guten altem LM1036 nehmen, der über 
Gleichspannungen Bass, Höhen, Volume und Balance kontrollieren kann. 2 
von den Dingern lassen sich bequem über einen 8-fach DAC a la TDA8444 
per MC kontrollieren.
Sonst halt die richtige DSP Lösung. TI hat z.B. den TAS3208, mit dem ich 
schon viel Spass hatte.

Autor: Robin (Gast)
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Ist es eigentlich egal was man für Kondensatoren verbaut? Oder müssen an 
gewissen Stellen Elkos , Folien etc?

Autor: MaWin (Gast)
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> Ist es eigentlich egal

was aus deinem Mischpult hinten rauskommt ?

Dann sind auch die Kondensatoren egal.

 http://stephan.win31.de/capdist.htm

Autor: Hifi (Gast)
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>Ist es eigentlich egal was man für Kondensatoren verbaut? Oder müssen an
>gewissen Stellen Elkos , Folien etc?

In die Klangregelung kommen am besten hochwertige Foliencaps, die eng 
toleriert sein sollten, damit bei Stereo nicht der Klang zerfällt. 
Reichelt hat so weit ich weiß FKP-2 Caps mit 2,5% Toleranz.

Der 33p Cap sollte NP0 sein.

Die 1µ und 2µ2 Koppelcaps können ebenfalls Foliencaps sein. Hier gehen 
aber auch gewöhnliche Elkos, am besten bipolare Ausführungen. Falls du 
die nicht bekommst, kannst du immer zwei antiseriell schalten, dann mit 
dem doppelten Cap-Wert. Also 1µ => 2 x 2µ2, mit +- -+.

Autor: Squall (Gast)
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Hifi schrieb:
> Die Schaltung im Anhang ist ganz brauchbar.

Ich habe die Schaltung mal nachgebaut für meinen 2x20watt Verstärker.
Ich bin sehr zufrieden damit, beim Bass habe ich einen anderen elko 
reingemacht. Was mir nur nicht gefällt ist das ich nicht weis wie man 
die Frequenz bei der Schaltung ausrechnen kann.

Vielleicht weis das ja eine und kann es mir sagen?

MfG

Autor: viel spass (Gast)
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hier der hat 3 verschiedene bänder ich empfele den 4µ gegen einen dreko 
zu tauschen den 1k gegen ein poti und die festinduktivität dürch einen 
dregschalter mit verschiedenen festinduktivitäten zu tauschen

Autor: viel spass (Gast)
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hier der hat 3 verschiedene bänder ich empfele den 4µ gegen einen dreko 
zu tauschen den 1k gegen ein poti und die festinduktivität dürch einen 
dregschalter mit verschiedenen festinduktivitäten zu tauschen

Autor: Steffen W. (derwarze)
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viel spass schrieb:

> ich empfele den 4µ gegen einen dreko

Wenn 'dreko' auf deutsch Drehkondensator bedeuten soll dann zeige mir 
mal einen mit 4µF. Einen Elko kann man zwar drehen, zwischen den Fingern 
oder in der Polarität, doch in diesem Fall knallt es schnell.

Im übrigen, schon mal aufs Datum des letzen Eintrags geschaut?

Autor: Anton (Gast)
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Interessanter Thread…… Bischen Wirr ;-) Ich habe glaube genau die 
gleiche Frage wie der Mensch der den Thread mal erstellt habe. Nur habe 
ich leider "fast" kein elektrotechnik Wissen ;-) (bin aber sehr 
wissbegierig)

Was ich aber aus dem ganzen herausgezogen habe ist: Für 3 Band EQ -> 
Kuhschwanzfilter! Korrekt?

Irgendjemand anders hat da ja auch die nette Skizze zu hochgeladen. 
Danke dafür! Aber könnt ihr mir vielleicht erklären wo da jetzt die 3 
Bänder sind und wo die Drehpotis (es haben übrigens ALLE DJ Mixer 
Drehpotis) hinkommen?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Anton schrieb:
> und wo die Drehpotis (es haben übrigens ALLE DJ Mixer
> Drehpotis) hinkommen?

Ja wie, da sind doch in der Skizze schon 3 Stück Potis 100k drin.
Das erste von links ist ein Bandpass für die Mitten und die 2. Stufe ist 
der klassische Kuhschwanz mit Höhen und Bass.

: Bearbeitet durch User
Autor: Anton D. (lancebjohnson)
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Matthias S. schrieb:
> Anton schrieb:
>> und wo die Drehpotis (es haben übrigens ALLE DJ Mixer
>> Drehpotis) hinkommen?
>
> Ja wie, da sind doch in der Skizze schon 3 Stück Potis 100k drin.
> Das erste von links ist ein Bandpass für die Mitten und die 2. Stufe ist
> der klassische Kuhschwanz mit Höhen und Bass.


Dank habs verstanden. Potentiometer = Poti/Schieberegler/einstellbarer 
widerstand. ;-)
Bei den Summierern an den die Operationsverstaerker haengen. Gehen die 
an die masse? Warum ist da 1/2 davor? Wie wird das jetzt stereo?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Anton D. schrieb:
> Gehen die
> an die masse? Warum ist da 1/2 davor?

Die gehen nicht an Masse. Da die Schaltung für eine einfache 
Versrgungsspannung gedacht ist und nicht für symmetrische, gehen die 1/2 
Anschlüsse an eine 'virtuelle' Masse, die auf der halben (1/2) 
Betriebsspannung liegt. Das kann im einfachsten Fall ein Spannungsteiler 
aus zwei gleichen Widerständen zwischen + und Masse und einem 
Abblockkondensator sein. An der Mitte dieses Spannungsteiler liegt 1/2 
Ub.

Anton D. schrieb:
> Wie wird das jetzt stereo?

Du baust die Schaltung zweimal auf und ersetzt die Mono Potis durch 
Stereoausführungen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Anton D. (lancebjohnson)
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Was kommt bei + und - am ersten bauteil ran? Mein Stereo Output hat ja 3 
Kontakte ich haette jetzt eine schaltung fuer plus, eine fuer minus und 
die masse an die 1/2 kontakte angeschlossen.

Der kondensator ueber dem letzten opv sollen das 33 pico farad sein?

: Bearbeitet durch User
Autor: anton (Gast)
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Wie berechnen sich hier die Grenzfrequenzen?

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