Hallo Hat das jemand mitbekommen? http://www.car-it.com/audi-gruendet-tochter-fuer-autonomes-fahren/id-0049560 Ich war doch etwas überrascht weil die AEV schon einiges in diesem Themenbereich macht. Kann evtl. Jemand etwas mehr zu den Hintergründen sagen? Kann man davon ausgehen, dass die ebenfalls tarifgebunden sein werden ähnlich wie die AEV?
Tochtergesellschaft von Automobilkonzern und Tarifvertrag? Hahaha. Die Gründe sind immer die gleichen.
Wissenschaftler schrieb: > Ich war doch etwas überrascht weil die AEV schon einiges in diesem > Themenbereich macht. Kann evtl. Jemand etwas mehr zu den Hintergründen > sagen? Der Hintergrund ist, dass die Sache sehr manpower-intensive auf hochqualifiziertem Niveau ist und das Projekt auch sehr lange Entwicklungszeiten hat. Sowas muss man so "nah" wie möglich im Konzern haben für die Projektierung, Controlling und Schutz des gewonnen Know-how, was per Dienstleister nie so möglich ist. Da man natürlich auch keine Gehälter nach IGM zahlen will und auch keine neuen Tausende von MAs mit quasi Beschäftigungsgarantie bis zur Rente im Audi-Konzern haben möchte, der Kniff mit der GmbH. Beim autonomen Fahren weiß sowieso keiner, ob das Geld für die Entwicklung in den nächsten 15 Jahren nicht für den Popo war, wenn sich nicht bis dahin wirklich autonmomes Fahren und damit Komfortgewinn für den Benutzer/Kunde realisieren lassen hat und der damit nicht mehr bereit ist, 20 und mehr Prozent Kaufpreisaufschlag für ein Assistenzsystem deluxe auf den Tisch zu legen. Wie gesagt, keiner kann in die Zukunft schauen, deshalb müssen alle Hersteller auf den Zug aufspringen, denn er kann die Zukunft bedeuten, aber auch sich als Fahrt ins Stumpfgleis entpuppen. Dann macht man die GmbH dicht und braucht wenigstens keine Altlasten weiter im Konzern durchschleppen.
R2D2 schrieb: > Da man natürlich auch keine Gehälter nach IGM zahlen will und auch keine > neuen Tausende von MAs mit quasi Beschäftigungsgarantie bis zur Rente im > Audi-Konzern haben möchte, der Kniff mit der GmbH. So sieht halt ein echter Fachkräftemangel aus. ;)
Bald soll ja ein Audi-Rover auf dem Mond den alten Mondbuggy filmen :-)
genervt schrieb: >> ähnlich wie die AEV? > > Ich gehe mal davon aus, dass du IAV meinst... AEV passt schon, Audi Electronics Venture GmbH. IAV ist ein Entwicklungsdienstleister an dem VW beteiligt ist. AEV ist 100% Audi-Tochter. AEV macht klassisch Vorentwicklung, nicht Serienentwicklung.
Beitrag #4959128 wurde von einem Moderator gelöscht.
R2D2 schrieb: > was per Dienstleister nie so möglich ist. was per FESTEINSTELLNG widerum sehr leicht möglich wäre. Bei Audi ist es aber so, dass sie Leute über 35 nicht einstellen und die über 40 sehr dünn gesäht sind, im Konzern. Man will sich jugendlich geben.
Wissenschaftler schrieb: > > Kann man davon ausgehen, dass die ebenfalls tarifgebunden sein werden > ähnlich wie die AEV? Am Arsch die Waldfee. ;) Quelle: Ich bin bei ner Audi-Tochter~ Die AEV mag IG Metall haben, die Töchter habens nicht.
Korrektor schrieb: > Man will sich jugendlich > geben. Jugendwahn ist aber ein alter Hut. Die neuerliche Fanta-Werbung zeigt das auch deutlich.
Tochter für autonomes Fahren vielleicht schieben sie damit die Gefahren, die von dieser noch recht unbekannten Technologie ausgehen, einfach auf die Tochtergesellschaft ab sozusagen eine ausgelagerte Gefahrenquelle wenn dann was passiert steht nur die Tochter im bösen Rampenlicht und nicht die Muttergesellschaft mit ihrem guten Namen Und so eine Tochter kann man dann auch ganz schnell mal pleite gehen lassen.
Mike B. schrieb: > vielleicht schieben sie damit die Gefahren, die von dieser noch recht > unbekannten Technologie ausgehen, einfach auf die Tochtergesellschaft ab > sozusagen eine ausgelagerte Gefahrenquelle > > wenn dann was passiert steht nur die Tochter im bösen Rampenlicht und > nicht die Muttergesellschaft mit ihrem guten Namen > Und so eine Tochter kann man dann auch ganz schnell mal pleite gehen > lassen. Audi bzw. die 100%-Tochter AEV hat mehrere weitere Töchter, jeweils auf bestimmte Themenschwerpunkte (Fahrwerk/Sicherheit...) ausgelegt. Die Erklärung ist ganz einfach: weils Sinn macht.
Korrektor schrieb: > Man will sich jugendlich > geben. Audi ist doch jetzt total fly. Auf ihrer aktuellen HR-Kampagne auf Facebook machen sie Werbung mit Start-up-Flair und Darts spielen in Jeans...
Ich denke was Autonomes Fahren angeht ist der Zug sowieso schon abgefahren für die deutschen Entwickler. Tesla ist mind. 10 Jahre voraus. Aber die zahlen eben auch 150k $ bis 200k $ für die Entwickler. Audi vllt. 60 TEUR bis 70TEUR. Die IT-Elite lebt eben in den Staaten, nicht im Hochlohnland Deutschland mit anschließender 1000 TEUR Brutto Rente.
djm schrieb: > Korrektor schrieb: >> Man will sich jugendlich >> geben. > > Audi ist doch jetzt total fly. Auf ihrer aktuellen HR-Kampagne auf > Facebook machen sie Werbung mit Start-up-Flair und Darts spielen in > Jeans... Interessant, SCRUM, Darts und Jeans (hatte im Entwicklungsalltag noch nie was anderes an) sind jetzt "Startup-Flair"? Wahnsinn.
vn n. schrieb: > Interessant, SCRUM, Darts und Jeans (hatte im Entwicklungsalltag noch > nie was anderes an) sind jetzt "Startup-Flair"? Wahnsinn. Vielleicht war das bei Audi bis jetzt anders?
djm schrieb: > Audi ist doch jetzt total fly. Auf ihrer aktuellen HR-Kampagne auf > Facebook machen sie Werbung mit Start-up-Flair und Darts spielen in > Jeans... Liest man den verlinkten Werbeartikel erfährt man zwischen den Zeilen was wirklich Sache ist, war das Absicht oder hat da die PR-Abteilung geschlampt? Der Wirtschaftsingenieur versucht verzeifelt mit "Big Data" entspr. Dienste innerhalb des Unternehmens anzubieten, sonst wird die Abteilung dicht gemacht. Was die bisher geleistet haben ist jetzt nicht der Burner, von meiner Glaskugel aus diagnostiziere ich eher bescheidene Kenntnisse, das hört sich alles nach klassischen BWL-Optimierungen an aber nicht nach Big Data, da werden Begriffe in Zusammenhängen benutzt die nicht zusammenpassen. Dann noch das Bullshittbingogeschwätz 'disruptiv', 'destinationspezifisch'.... Das ganze wird dann noch als "Forschung" verkauft, man merkt den BWLer-Hintergrund, viel Getöse nix dahinter. Stellplätze haben se optimiert, das war früher eigentlich Standard und wurde on the fly gemacht, heute brauchts das Big Data Super Hero Emergency Response Team dazu. Das liest sich alles eher nach Trauerspiel, deshalb wohl auch das schwarze CMS-Theme, das Projekt ist wohl schon am sterben. ;) Ne Dartscheibe + leerem Billyregal macht noch lange kein Startupflair aus. Das Büro sieht zwar neu aber nach 0815 aus. Von der Grösse her soweit man das erkennen kann eher nach Besenkammer mit Südseite wo den ganzen Tag die Sonne drauf knallt.
Audi hat doch recht. Warum sollen die sich tausende neue Leute in die AG holen, die wegen der Gewerkschaft und dem Tarif dann quasi unkündbar sind. Die Arbeitnehmerrechte sind in einer GmbH ohne "echten" Betriebsrat auch schwerer durchzusetzen. Eine GmbH lässt sich halt schnell und geräuschlos abwickeln, wenn alles gegen die Wand fährt. So gut ich die Arbeit der IGM auch finde: Wer innovativ, schnell und unbürokratisch etwas aufbauen will, holt sich bestimmt keine Gewerkschaft ins Haus. Die sind der eigentliche Grund, warum sich die deutschen Konzerne oft schwer tun, mit dem Tempo des Silicon Valleys oder von China mitzuhalten. Die Gewerkschaften sind generell Schuld am Boom von Zeitarbeit, Werksverträgen und Auslagerung, weil sie inzwischen viel zu viel fordern und wenig flexibel sind. Die Leute aus der Stammbelegschaft freut das natürlich, den Kollege nebenan mit 40 % Gehalt und 12-Monats-Befristung sicher nicht.
Ich versteh es schrieb: > Die Gewerkschaften sind generell Schuld am Boom von Zeitarbeit, > Werksverträgen und Auslagerung, weil sie inzwischen viel zu viel fordern > und wenig flexibel sind. Nö, daran ist der "Fachkräftemangel" schuld.
Und natürlich die ganzen anspruchslosen Ings. die gerne für ein Butterbrot arbeiten.
vn n. schrieb: > Interessant, SCRUM, Darts und Jeans (hatte im Entwicklungsalltag noch > nie was anderes an) sind jetzt "Startup-Flair"? Wahnsinn. Is vllt. das Dress von "Walker" Chuck Norris besser? Oder sollen die NSU´ler olle Rally Monte Carlo Filmchen mit Grandpa Röhrl reinstellen bei Youtube?
Cha-woma M. schrieb: > genervt schrieb: > Nö, daran ist der "Fachkräftemangel" schuld. > > Nein, schuld sind die Grünen! Ja, auch....
Ich versteh es schrieb: > Wer innovativ, schnell und unbürokratisch etwas aufbauen will, holt sich > bestimmt keine Gewerkschaft ins Haus. Die sind der eigentliche Grund, > warum sich die deutschen Konzerne oft schwer tun, mit dem Tempo des > Silicon Valleys oder von China mitzuhalten. Aber nicht wegen der Gehälter, die sind selbst bei Gewerkschaften spürbar in Sachen Reallohn niedriger als im Ausland. Eher ist es mehr der Kündigungsschutz, andere Rechte von AN, dann der EU-Wahnsinn, der in Deutschland haarklein ausgelegt wird, Politik die mit Geldern aus Lohn- und Mwststeuer und Sozialabgaben nur so um sich schmeißt und deshalb die Abgabenlast ständig nach oben drücken muss. Das alles gibt es so im Auland nicht, da wird mehr gelebt nach Own Nation first. Schon mal ein riesiger Wettbewerbsvorteil im globalen egomanischen Kapitalismus. Deutschland ist weiter von Kopf an ein unbeweglicher Dinosaurier und das geht als allerstes von Berlin aus. Zudem glaubt man, man sei ja sogut und besser als der Rest, dass man mit minimalstem Geldeinsatz beste Resultate erreichen könnte. Mit ein Grund warum große Projekte hier reihenweise floppen, sich verzögern oder Infrastruktur völlig marode und ungeeignet geworden ist. Deutschland ist ne internationale Lachnummer geworden mit Photovoltaik zugepflasterten Dächern und paar Windrädchen geworden, die für die höchsten Preise pro kWh sorgen, ein weiterer Killer für Fortschritt Wohlstand für die Masse. Schnelle, teure Autos für den besser betuchten Rest der Welt kann Deutschland noch bauen, das wars dann aber schon gewesen.
Ich versteh es schrieb: > Die Gewerkschaften sind generell Schuld am Boom von Zeitarbeit, > Werksverträgen und Auslagerung, weil sie inzwischen viel zu viel fordern > und wenig flexibel sind. Die Leute aus der Stammbelegschaft freut das > natürlich, den Kollege nebenan mit 40 % Gehalt und 12-Monats-Befristung > sicher nicht. Der Kollege nebenan soll nicht so laut jammern, der kann sich ja auch beim Konzern bewerben. Ich schätze die Arbeitsbedingungen, welche die IG Metall hart erkämpft hat. Gäbe es sonst wohl eine reguläre 35h-Woche, bezahlte Überstunden, regelmäßige Tarifrunden und so weiter und so fort?
Geht es nur mir so, oder fällt auch anderen auf, dass hier fast nur Automobilies unterwegs sind?
Fahrradfreund schrieb: > Geht es nur mir so, oder fällt auch anderen auf, dass hier fast > nur Automobilies unterwegs sind? Nein, das geht nur dir so.
Audi zahlt US-Gehälter(nicht) schrieb: > Tesla ist mind. 10 Jahre > voraus. Aber die zahlen eben auch 150k $ bis 200k $ für die Entwickler. > Audi vllt. 60 TEUR bis 70TEUR. Die IT-Elite lebt eben in den Staaten, > nicht im Hochlohnland Deutschland > nicht im Hochlohnland Deutschland Du siehst den Widerspruch nicht?
Audi zahlt US-Gehälter(nicht) schrieb: > Tesla ist mind. 10 Jahre > voraus. Bullshit. Tesla kann nichts, was ein aktueller Mercedes, Audi oder BMW nicht auch können. Der einzige Unterschied ist: Tesla nennt es "Autopilot". Die deutschen OEMs nennen es "Fahrassistenz".
Audi zahlt US-Gehälter(nicht) schrieb: > Ich denke was Autonomes Fahren angeht ist der Zug sowieso schon > abgefahren für die deutschen Entwickler. Tesla ist mind. 10 Jahre > voraus. Totaler Quatsch. Tesla ist nichtmal eine richtige Firma. Die haben bis jetzt Milliardenverluste gemacht, die ausschließlich durch Risikokapital gedeckt wurden. Wenn das Model 3 auch nur irgendwie schlechter als der absolute Superhit wird, knallt es dort gewaltig. Die Fahrsicherheitssysteme haben außerdem die deutschen Hersteller erfunden und eingeführt, maßgeblich Daimler-Benz. Man gibt sich nur verhalten, den "Tesla-Schritt" zu tun und die Systeme aktiv zu vernetzen. Nicht vergessen, Tesla hat es bereits geschafft, ein gerüttet Maß an Todesfällen aufs Parkett zu zaubern, wo deutsche Behörden längst den Stecker gezogen hätten!
Audi Sport quattro schrieb: > dann der EU-Wahnsinn Dümmliches AfD-Stammtisch-Geseier. Welcher EU-Wahnsinn denn? Der überwiegende Teil der EU-Bestimmungen tritt insbesondere den rechtskonservativ-bürgerlichen Seilschaften schön in den Arsch. Die selbsterklärten Leistungsträger von Union und FDP, die egal wo immer knietief in der Korruptionsjauche stehen. Sich immer an der normierten Krümmung der Gurke aufzuhängen...ja nee, is klar. > Deutschland ist ein unbeweglicher Dinosaurier und das > geht als allerstes von Berlin aus. Berlin, Berlin, der Sündenbock für alles. Hat natürlich nichts mit dem eigenen Kreuzchen an der Wahlurne zu tun... Deutschland ist nach wie vor hochinnovativ. Hier werden abstruse Managementansätze und Korruption im Unternehmen mit Politik verwechselt. Die mag mitunter drinhängen, ein Winderkorn wird aber nicht aus dem Kanzleramt ferngesteuert. Eher umgekehrt wird ein Schuh draus... > Infrastruktur völlig marode und ungeeignet geworden ist Bahahahahahahahahahahahahahahaaaaa. Baaaaaaaahahahahahahahahahahahaaaaaaaahahahahahahaaaaa. Komm mal in die USA, wenn du marode Infrastruktur sehen willst. Wenn ich auf Deutschlandurlaub meinen AMG miete und geschmeidig mit 270 über die wunderbare Autobahn förmlich schwebe könnte ich FAST vergessen, wie sehr mein AMG in den USA leidet... > Deutschland ist ne internationale Lachnummer geworden mit Photovoltaik > zugepflasterten Dächern Sehe ich nirgends...das ist genau der Punkt. Dort sollten die Deutschen hin, sind aber unterwegs irgendwo stehengeblieben. > höchsten Preise pro kWh sorgen Was nichts kostest, ist nichts wert. Beispiel gefällig? Sprit in den USA. Würde hier die US-Gallone Sprit 9 Dollar kosten (= Armageddon), verschwänden die ganzen V8-Saugmotoren binnen weniger Jahre vom Markt. so wie in Deutschland, wo die Straßen vom Vierzylinder beherrscht werden. In den USA gibt es Vierzylinder höchstens mit Turboaufladung oder mechanischem Lader (Kompressor) und auch nicht unterhalb von 1,8 Litern Hubraum. So etwas wie mein Opel Kadett 1,4 mit 60 PS (!!) existiert hier nicht...schon seit 70 Jahren nicht...vermutlich noch nie in der jüngeren modernen Automobilgeschichte. Die stinknormale US-Weiberklischeeschleuder - VW Jetta - hat in den USA standardmäßig eine ZWEIEINHALBlitermaschine. ZWEIEINHALB. IN NEM JETTA! Und die neueste Version des Jetta sieht nem Passat zum Verwechseln ähnlich, und ist fast so groß!!! Und nicht anders würde es der deutschen Umweltbilanz ergehen. Die Deutschen sind doch nur deshalb umweltbewußt und Fetischisten im Recycling, Energiesparen, Spritsparen etc. weil gehörig Zwang dahintersteht. Wenn es im Geldbeutel nicht wehtut, bewegt sich nichts. Billige Energie in Deutschland hieße: die Degenerierung des Deutschen zum Amerikaner. > ein weiterer Killer für Fortschritt Schwachsinn. Eher ein Killer für ineffiziente Drecksbuden, die bis jetzt nur überleben konnten, weil es früher niemanden interessiert hat, was die da rausblasen. > Schnelle, teure Autos für den besser betuchten Rest der Welt kann > Deutschland noch bauen, das wars dann aber schon gewesen. Unfug. Volkswagen ist gewaltig groß und gewaltig gut im Geschäft. Seat, Skoda, demnächst vielleicht sogar Fiat. Mich wundert, daß Opel nicht von VW gekauft wurde... Erschwingliche, wortwörtliche Volkswagen beherrschen das Straßenbild in Deutschland. Was mich auf der Autobahn an Skodas, Seats, Gölfen ;) usw. verfolgt, ist der Wahnsinn. Ne fette Zweilitermaschine drin, und dem AMG bei 200 im Kofferraum auf den Geist gehen, bis man die Geduld verliert und entweder Geh mit Gott aber Geh ruft oder auf 250 beschleunigt... Wer natürlich den vollumfänglich ausgestatteten Edelpassat zuhause herumstehen haben möchte, der zahlt. Isses klar?!
Dipl.- G. schrieb: > Komm mal in die USA, wenn du marode Infrastruktur sehen willst. > Wenn ich auf Deutschlandurlaub meinen AMG miete und geschmeidig mit 270 > über die wunderbare Autobahn förmlich schwebe könnte ich FAST vergessen, > wie sehr mein AMG in den USA leidet... Keine Angst, der würde in DE genauso leiden ;-)
Letztes Mal habe ich einen C63 S gemietet, davor einen BWM 435d xDrive mit Dreilitersechszylinderdieselmotor und davor einen A45. Die haben auf der Autobahn nicht gelitten...höchstens unter Mittelspurschleichern, Zucklern, Traumtänzern und lahmarschig überholenden Hutschachteln, die sich mit 130 am Tschechen-LKW vorbeikämpfen und die linke Spur blockieren! Davon abgesehen ist die Autobahn die beste Fahrstraße der Welt, mit der besten Auslegung und dem besten Asphalt. Die schlimsmte Passage nach Sachsen ist für mich immer der Raum Eisenach in Thüringen, wo man ne ganze Weile über Adolfs Panzerverschiebestraße mit 120 zuckeln muß. Da passieren die Unfälle, weil man wegen zu niedrigen Blutdruckes einschläft...
Dipl.- G. schrieb: > Audi Sport quattro schrieb: > > >> Infrastruktur völlig marode und ungeeignet geworden ist > > Bahahahahahahahahahahahahahahaaaaa. > > Baaaaaaaahahahahahahahahahahahaaaaaaaahahahahahahaaaaa. > > Komm mal in die USA, wenn du marode Infrastruktur sehen willst. > Wenn ich auf Deutschlandurlaub meinen AMG miete und geschmeidig mit 270 > über die wunderbare Autobahn förmlich schwebe könnte ich FAST vergessen, > wie sehr mein AMG in den USA leidet... Die Infrastruktur in einem Land, das sich für das Beste und technologisch fortschritlichste Land der Wlt hält, ist eine Katastrophe. Als dort war, konnte ich einfach nicht glauben. Die Highways mit den Betonplatten wie im Osten in den 90ern. Die Stromkabeln hängen herum, wie in Afrika. Dafür hat man viel Geld fürs Militär. Zum Thema. Ich hatte letztens bei Xing im Postfach ein Angebot vom Personaler. Lockangebot für einen Softwareentwickler in Ingolstadt, anscheinend bei der Tochter, weil Themengebiet war autonomes Fahren. Man wird angelockt mit dem Satz "attraktiven Arbeitgeber, Premium-OEM". Dass man nicht direkt bei Audi angestellt wird und nicht zum Tarif IGM, wird wohl erst bei der Vertraguntezeichnung verraten, clever was? Mir war es sofort klar, dass Audi niemals über Personaler neue Mitarbeiter ins Haus holt, die brauchen das nicht. Es gibt genug von den Externen, die viel buckeln und es bewerben sich tausende. Für die neue Tochter hat man wohl doch Personaler bemüht. Cheers.
Dipl.- G. schrieb: > höchstens unter Mittelspurschleichern, > Zucklern, Traumtänzern und lahmarschig überholenden Hutschachteln, die > sich mit 130 am Tschechen-LKW vorbeikämpfen und die linke Spur > blockieren! Er hat wieder mal was Unverträgliches geraucht.... ,kgkhzlkhl
Danilo H. schrieb: > Die Infrastruktur in einem Land, das sich für das Beste und > technologisch fortschritlichste Land der Wlt hält, ist eine Katastrophe. > Als dort war, konnte ich einfach nicht glauben. Die Highways mit den > Betonplatten wie im Osten in den 90ern. Sind aber breit und die Verkehrsdichte ist meist geringer. Durch das Tempolimit gibt es trotz Kreuz-und Querfahren kaum Auflaufstaus, was man bei uns nicht behaupten kann. Dann kann es auf der linken Spur mal ganz schnell und ganz oft im Berufsverkehr von 120 auf Schritt in paar Sekunden runtergehen und dann geht das Spiel von vorne los. Betonplatten sind nicht schlecht, sind schnell verlegt und halten ordentlich was aus. Bei uns sind im Teer-Bitumenmatsch auf der rechten Spur spätestens nach 2 Jahren durch die Lkws gute Spurrinnen eingearbeitet. Frost und Wasser verträgt unser Asphalt auch nicht so dolle.
Die Infrastruktur in Deutschland ist einfach nur hervorragend. Die Autobahnen sind wie gemalt, alles funktioniert und wird gepflegt. Es gibt Wartungsstau (bei Brücken etwa), aber kein Vergleich zu anderen Ländern. Die Betonpisten in den USA sind in der Tat nicht übel. Vor allem wenn man die Tempolimits anschaut. Da reichen die völlig aus. In den USA ist es auch angenehmer und viel entspannter zu fahren, weil die anderen Fahrzeuge berechenbarer sind als in D. Längere Strecken sind zwar sehr öde, aber entspannt. Nach ein paar tausend Meilen in den USA, kann ich mir ein generelles Tempolimit auch in Deutschland gut vorstellen. Aber was für den Amerikaner sein Waffenrecht ist, ist für den Deutschen die "freie Fahr für freie Bürger". :)
so ist es schrieb: > Die Betonpisten in den USA sind in der Tat nicht übel. Vor allem wenn > man die Tempolimits anschaut. Da reichen die völlig aus. > > In den USA ist es auch angenehmer und viel entspannter zu fahren, weil > die anderen Fahrzeuge berechenbarer sind als in D. > > Längere Strecken sind zwar sehr öde, aber entspannt. Nach ein paar > tausend Meilen in den USA, kann ich mir ein generelles Tempolimit auch > in Deutschland gut vorstellen. > > Aber was für den Amerikaner sein Waffenrecht ist, ist für den Deutschen > die "freie Fahr für freie Bürger". :) Ja, in der Tat. Man findet dort keine Drängler auf der linken Spur. Alle cruisen gemütlich mit dem Tempomat oder ACC mit max. 120 kmh je nach Bundesstaat. Fahren ist viel entspannter und die Straßen sind breit.
so ist es schrieb: > In den USA ist es auch angenehmer und viel entspannter zu fahren, weil > die anderen Fahrzeuge berechenbarer sind als in D. Diesen Schwachsinn schreibt mindestens einer in jeder Diskussion... nochmal zum Mitmeißeln: Das ist nicht korrekt. Wer so etwas schreibt, war noch nie in den USA oder hat dort nur in irgendwelchen dünnbesiedelten Gegenden Urlaub gemacht. Verkehr in den USA ist eben genau NICHT berechenbar, weil jeder Fährt wie er will, weil es keine Fahrschule gibt, weil niemand überhaupt die Verkehrsregeln kennt und Konzepte wie vorausschauendes Fahren, Vekehrsbeobachtung, Antizipation, Blinker benutzen usw. NICHT existieren. Wenn man auch nur irgendwie im entferntesten in einer andeutungsweise urbanen Gegend unterwegs ist, und nicht nur just for fun im Urlaub sondern tagtäglich, ist da nichts mit entspanntem, berechenbarem Fahren. Wenn ich nicht so ein ausgezeichneter Fahrer wäre mit strenger deutscher Fahrschule und Fahrausbildung, wäre ich hier jedes Jahr mehrmals unverschuldet in irgendwelche Unfälle verwickelt worden. Sicherheitsabstand gibt es überhaupt nicht und die ganzen häßlichen, minderwertigen V8-Saugmotor-Drecksbuden wie Camero, Charger, Mustang usw. wollen Rennstrecke spielen. Vor allem die schwarzen Mitbürger wollen in solchen lächerlichen Mistbuden gerne außerhalb von der "Hood" auftrumpfen... > Längere Strecken sind zwar sehr öde, aber entspannt. Es gibt Untersuchungen, daß zu geringe Tempolimits die Unfallquote negativ beeinflussen, weil alle nur noch dahindämmern und nicht mehr aufmerksam sind. Das deutsche System ohne Geschwindigkeitsbegrenzung und striktem Rechtsfahrgebot ist wesentlich besser geeignet, den Blutdruck hochzuhalten. Im Übrigen geben das sogar alle US-Kollegen zu, die wenigstens einmal in Deutschland auf der Autobahn gefahren sind. Die meinen grundsätzlich "freedom" und daß alles signifikant besser organisiert ist. Außerdem, daß die Leute sich tatsächlich an die Regeln halten. > Nach ein paar > tausend Meilen in den USA, kann ich mir ein generelles Tempolimit auch > in Deutschland gut vorstellen. Mit Verlaub, so etwas können nur minderbe++++++++ Id+++++ von sich geben, die glauben, "von ein paar tausend Meilen" Ahnung zu haben. Ich denke ernsthaft drüber nach, meine Dashcam zum Spaß in den Langzeitaufzeichnungsmodus zu stellen und die Highlights vom US-Verkehrswahnsinn hochzuladen. Damit hier diese Nonsenskommentare der Urlauber mal aufhören. Entspannt kann man in den USA vielleicht in Wyoming fahren, wo kein Arsch wohnt, ansonsten ist es nichts weiter als brandgefährlich. Selbst mit den ganzen Verkehrstoten auf den Alleen ist die deutsche Verkehrsstatistik um ein Vielfaches besser als die US-amerikanische. Schon das spricht Bände; deutlich geringere Geschwindigkeiten, viel größere Autos, keine Alleen, und trotzem zigfach mehr Verkehrsunfälle, zigfach mehr Tote, echte Scheißstraßen fast überall (und die besseren sind Mautstraßen) und nichtmal Frei Fahrt für Freie Bürger. Es gibt einige Sachen, die in den USA besser sind als in Deutschland...Infrastruktur und Vekehr aber gerade NICHT. Überhaupt nicht.
Ich versteh es schrieb: > Die Gewerkschaften sind generell Schuld am Boom von Zeitarbeit... Das wird aber langsam myseriös. Steckt vielleicht womöglich noch ein Putin dahinter? PS: Ich wusste nicht dass Clemant Mitglied in der Gewerkschaft ist, der Gesetz/Beschränkung für Zeitarbeit gekippt hat.
djm schrieb: > Audi ist doch jetzt total fly. Auf ihrer aktuellen HR-Kampagne auf > Facebook machen sie Werbung mit Start-up-Flair und Darts spielen in > Jeans... und genau so bewerbe man sich dann dort hipp, locker, flockig, alles easy Dipl.- G. schrieb: > Komm mal in die USA, wenn du marode Infrastruktur sehen willst. wann warst Du das letzte mal in D?
Wissenschaftler schrieb: > @Dipl-Gott > Was machst du denn schönes in den USA? Afaik Applikationsingenieur Energietechnik, ist nach dem Studium aus DE geflüchtet... Aber ich finds lustig wie OT das hier geworden ist. :D
● J-A V. schrieb: > Dipl.- G. schrieb: >> Komm mal in die USA, wenn du marode Infrastruktur sehen willst. > > wann warst Du das letzte mal in D? Mal ganz davon abgesehen dass er überall predigt wie überlegen die Preußen doch sind/waren und wie unfähig die Süddeutschen aus Bayern oder dem Ländle. Obwohl, für jeden offensichtlich, das Gegenteil der Fall ist. Und den willst du als seriöse Quelle anerkennen?
Masl schrieb: > ● J-A V. schrieb: >> Dipl.- G. schrieb: >>> Komm mal in die USA, wenn du marode Infrastruktur sehen willst. >> >> wann warst Du das letzte mal in D? > > Mal ganz davon abgesehen dass er überall predigt wie überlegen die > Preußen doch sind/waren und wie unfähig die Süddeutschen aus Bayern oder > dem Ländle. > Obwohl, für jeden offensichtlich, das Gegenteil der Fall ist. > > Und den willst du als seriöse Quelle anerkennen? Was für ein historisch ungebildeter Trollkommentar. Wenn sie doch damals auf Wilhelm gehört hätten. Den mußte man ja 1871 wegen der Süddeutschen unter Tränen unter die deutsche Kaiserkrone drunterschieben.
Masl schrieb: > Mal ganz davon abgesehen dass er überall predigt wie überlegen die > Preußen doch sind/waren und wie unfähig die Süddeutschen aus Bayern oder > dem Ländle. Preußen existiert nicht mehr. Oder willst du etwa behaupten, dass der rote Haufen im Norden noch "preußsisch" ist? Da gibt es keine Ordnung. Hohe Arbeitslosigkeit, Gegenden verkommen etc. Trotz hoher Mietkosten würde ich nie von Bayern weg. Viel zu links da oben.
Wissenschaftler schrieb: > @Dipl-Gott > Was machst du denn schönes in den USA? Geld ausgeben. Reisen. Geld verdienen daß selbst ATler alt aussehen ;) :P
Dipl.-Gott, der Jakob Augstein des µC.net Forums :-) Links predigen, aber in den USA abgreifen ;P
Dipl.- G. schrieb: > Geld ausgeben. Reisen. Geld verdienen daß selbst ATler alt aussehen ;) Aber zu welchem Preis? 10 Tage Urlaub? Wie viele Wochenstunden? Überstunden auf Gleitzeit?
genervt schrieb: > Dipl.- G. schrieb: >> Geld ausgeben. Reisen. Geld verdienen daß selbst ATler alt aussehen ;) > > Aber zu welchem Preis? > > 10 Tage Urlaub? Wie viele Wochenstunden? Überstunden auf Gleitzeit? als Selbstständiger kann das irgendwann auch anders aussehen. aber nochmal zur Infrastruktur: hier in de rUmgegend sind soviele Brücken marode, dass es bald nicht mher möglich ist, 'nen Schwertransport durch S-H durch zu bekommen. -also westliches Deutschland, nech...? seit 5 Jahren ist eine kleine Brücke über einen 10m-Bach so baufällig, dass man nur noch mit 30kmh (nicht mph) an dieser Stelle auf einer Bundesstrasse unterwegs sein kann. im selben Zeitraum wird in Schweden ein 1,5km langer Tunnel durch Granit geplant und gebohrt. ein hier zu untertunnelnder Bahnübergang hat vom ersten Erscheinen der Idee in der Lokal-Presse (Man könnte doch...) bis Fertigstellung 38Jahre gedauert. Auch wenn es gerne anders dargestellt wird, das Maß aller Dinge sind wir in D schon lange nicht mehr. das Rumgekasper an Elphi oder BER spricht da Bände.
Abradolf L. schrieb: > Dipl.-Gott, der Jakob Augstein des µC.net Forums :-) Links predigen, > aber in den USA abgreifen ;P Wenn die Deutschen mich nicht ordentlich bezahlen wollen...sind eure Steuereinnahmen, die ihr nicht bekommt. Selbstgemachter Ärger. Davon abgesehen predige ich nicht links, sondern bin links. Jetzt komm mir bloß nicht mit Salonkommunist oder dergleichen - ich finde es wirr, daß Leute sich ernsthaft einbilden, bloß weil man Besserverdiener ist, müsse man sich nicht mehr um die Gesellschaft, das Miteinander und die Mitmenschen kümmern. Wäre ich so reich wie Bill Gates, ich würde von den etwa 40 Milliarden 39,9 Milliarden weggeben und die Welt verändern. Dann hätte ich immer noch 100 Millionen, wäre also "filthy rich" ohne materielle Sorgen, hätte aber mehr getan als alle reichen H*rensöhne der letzten 50 Jahre zusammen. Es wird regelrecht erwartet, zu einem intellektuell degenerierten Biest des rechtskonservativen Spektrums zu mutieren, nur weil man ein hohes Gehalt hat. Quasi nach dem Motto: Wie Du warst noch nicht beim Holländer Michel und hast Dir ein Herz aus Stein geholt? (Wer's nicht kennt: Das Kalte Herz) Das einzig umweltbelastende Laster übrigens, was ich intensiv pflege, sind schnelle Autos und schnelles Fahren. Ich bin quasi jedes Wochenende auf der Rennstrecke. Ansonsten nur nachhaltiger Lebensstil und harmlose Freiluftaktivitäten. Dieses Jahr bin ich allerdings in bezug auf die Briefwahl in einem Dilemma. Normalerweise ist das Kreuz bei der Linkspartei gebongt. Die Angela Merkel hat sich jedoch als Lichtgestalt der Demokratie erwiesen und einen bewundernswert humanistischen Kurs in der Flüchtlingspolitik gefahren, der Deutschland ungemein gut dastehen lies. Und jetzt mit Schulz ein moderater Linker am Steuer - aber hat der den vermaledeiten Seeheimer Kreis im Griff? Das wird schwierig.
H-G S. schrieb: > Bald soll ja ein Audi-Rover auf dem Mond den alten Mondbuggy > filmen :-) Dass man die TDI-Technik von Audi zum Mond schießen kann, hat man in Kalifornien ja zuerst endeckt.
Dipl.- G. schrieb: > Wissenschaftler schrieb: >> @Dipl-Gott >> Was machst du denn schönes in den USA? > > Geld ausgeben. Reisen. Geld verdienen daß selbst ATler alt aussehen ;) > :P Die Jobs gehen zurück an Amerikaner. Du wirst bald abgeschoben. Irgendwann stehen die ICE-Beamten vor der Tür... #MAGA
Dipl.- G. schrieb: > und einen bewundernswert humanistischen Kurs in der Flüchtlingspolitik > gefahren, der Deutschland ungemein gut dastehen lies. Da hast du wohl die letzten Wochen bezüglich ihrer Motivlage etwas verpasst, ...
Dipl.- G. schrieb: > Schwachsinn > minderbe++++++++ Id+++++ > Dümmliches > Bahahahahahahahahahahahahahahaaaaa. > Schwachsinn. > Unfug. Junge, Junge. Du magst ja den ein oder anderen richtigen Gedanken haben, aber glaubst Du wirklich, der kommt zwischen all den Pöbeleien ans Tageslicht? Mal abgesehen, daß ich immer noch hoffe, daß so etwas: > Wenn ich auf Deutschlandurlaub meinen AMG miete und geschmeidig mit 270 > über die wunderbare Autobahn förmlich schwebe bald der Vergangenheit angehört.
Ich durfte mal einen E 55 AMG bewundern, der mit 200+ auf der Autobahn an mir vorbeischwebte. Fünf Minuten später durfte ich ihn wieder bewundern, sah aber nicht mehr so schön aus. Hatte sich bis zur Rücksitzlehne unter einen Tanklastzug geschoben. Tachonadel steckte bei 210 fest. Fahrer hat Gottseidank nur sich umgebracht und keinen sonst.
Lu R. schrieb: > Fahrer hat Gottseidank nur sich umgebracht und keinen sonst. und das ist auch gut so.
Dipl.- G. schrieb: > Normalerweise ist das Kreuz bei der Linkspartei gebongt. Die > Angela Merkel hat sich jedoch als Lichtgestalt der Demokratie erwiesen > und einen bewundernswert humanistischen Kurs in der Flüchtlingspolitik > gefahren, der Deutschland ungemein gut dastehen lies. Na, dann komm mal lieber wieder hierher, um dir die Geschenke und Goldmenschen näher anzuschauen und auch die Sozialkasse für die lebenslange Päppelung und Schadensbegrenzung dieser zu füllen. Von Übersee und über SAT-TV betrachtet, kann man natürlich die großen Reden schwingen. Die USA machen Realpolitik, erst die Reichen der USA, dann die USA selber. Der Rest muss inkl. Umwelt leider draußen bleiben oder sich hinten anstellen. Das ist ein so großer Vorteil im Kapitalismuswettbewerb, den kein humanitärer Staat kompensieren kann.
Abradolf L. schrieb: > Dipl.- G. schrieb: >> und einen bewundernswert humanistischen Kurs in der Flüchtlingspolitik >> gefahren, der Deutschland ungemein gut dastehen lies. > > Da hast du wohl die letzten Wochen bezüglich ihrer Motivlage etwas > verpasst, ... Das ist Papperlapapp. Wichtig ist, daß es gemacht wurde. Daß Deutschland es allen in Erinnerung gerufen hat, wo die Wiege von aufklärerischen Werten liegt und welches Land auf der Welt wirklich danach handelt. Den Flüchtlingen zu helfen, war die richtige Entscheidung und hat Deutschland soviel besser aussehen lassen, insbesondere im Vergleich mit den osteuropäischen faschistischen Regierungen (Polen, Ungarn, Weißrußland etc.). Merkel hat demonstriert, daß, wenn es drauf ankommt, Deutschland da ist, wo die USA immer angeblich sein wollen. Was jetzt geredet wird, ist doch eh Stumpfsinn. Es ist Wahlkampf.
Dipl.- G. schrieb: > Merkel hat demonstriert, daß, wenn es drauf ankommt, Deutschland da ist, > wo die USA immer angeblich sein wollen. > > Was jetzt geredet wird, ist doch eh Stumpfsinn. Es ist Wahlkampf. Nein, Merkel ging es nur darum unangenehme Bilder zu vermeiden. Die Bundespolizei und schweres Gerät stand bereit, der Einsatzbefehl war vorhanden, nur wollte ihn dann im entscheidenden Moment niemand geben. Alles nachzulesen in "Die Getriebenen".
Johann L. schrieb: > Dipl.- G. schrieb: > >> Schwachsinn >> minderbe++++++++ Id+++++ >> Dümmliches >> Bahahahahahahahahahahahahahahaaaaa. >> Schwachsinn. >> Unfug. > > Junge, Junge. Du magst ja den ein oder anderen richtigen Gedanken haben, > aber glaubst Du wirklich, der kommt zwischen all den Pöbeleien ans > Tageslicht? Wenn Du Dich von ein bißchen urischer Kraftsprache abschrecken läßt, ist Dir auch nicht mehr zu helfen. Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß ich das unabsichtlich einbaue. Um Dir auf die Sprünge zu helfen, zitiere ich Nietzsche aus "Menschliches, Allzumenschliches": "An die dumme Stirne gehört als Argument von Rechts wegen die geballte Faust."
Abradolf L. schrieb: > Dipl.- G. schrieb: >> Merkel hat demonstriert, daß, wenn es drauf ankommt, Deutschland da ist, >> wo die USA immer angeblich sein wollen. >> >> Was jetzt geredet wird, ist doch eh Stumpfsinn. Es ist Wahlkampf. > > Nein, Merkel ging es nur darum unangenehme Bilder zu vermeiden. Wo ist da der Unterschied? Es ist doch ganz egal, welche situative Motivation mich antreibt, wenn der Prozeß des Nachdenkens und der Entscheidungsfindung am Ende auf das gleiche hinausläuft; ob ich nun aus voller Inbrunst eine humanitäre Entscheidung treffe, oder ob ich mich gegen die schlechte Alternative entscheide, weil "man so etwas einfach nicht macht" bleibt gehuppt wie gesprungen. Da ich Merkel für keine "Kant-ine" halte und ihr den selbstlosen Humanisten nicht abkaufen würde, ist mir die zögerliche rest-anständige Pastorentochter mit Agitprop-Hintergrund zehnmal lieber und ehrlicher. Wie auch immer, da können die ganzen Affen salbadern und schimpfen und toben wie sie wollen, am Ende hat Merkel eine der größten innen- und außenpolitischen Entscheidungen überhaupt getroffen. Ich bin sicher keiner, der umherrennt und "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" propagiert, und Merkel ist politisch soweit weg, wie man als Ossi von einem Ossi nur weg sein kann, aber die Deutschen wachsen in der Tat mit einem vom Nazi-Minderwertigkeitskomplex überdeckten unterschwelligen Überheblichkeitsgefühl auf. Man wäre ja besser als alle anderen und die anderen können ja nichts. Ja, zu einem gewissen Grad gibt es sogar historische Belege in bezug auf einstige Kultur- und Wissenschaftsleistungen. Es kann aber nicht sein, daß plötzlich alle Sturm laufen, wenn ein Politiker mal Butter bei die Fische macht und diese Überheblichkeit in Handlungsmaxime ummünzen will. Nach dem Motto: Wenn die Deutschen so überheblich sind, sollen sie es doch beweisen. Jetzt haben wir es einmal mehr bewiesen, bzw. Merkel im Alleingang, und es ist auch wieder nicht richtig. Lächerlich. Nein, nein, wer großkotzig durch die Welt geht, muß wenigstens Potential aufblitzen lassen und liefern. Die Amis sind arrogant und patriotisch, weil sie dumm und ungebildet sind. Das ist einfach geistige Umnachtung. > Die > Bundespolizei und schweres Gerät stand bereit, der Einsatzbefehl war > vorhanden, nur wollte ihn dann im entscheidenden Moment niemand geben. Und im Herbst 1989 stand die NVA bereit, die friedliche Revolution niederzuschießen. Wie die Chinesen auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Soldaten, Grenzer und schweres Gerät standen bereit, der Einsatzbefehl war vorhanden, nur wollte ihn dann im entscheidenden Moment niemand geben. Was bei Dir wie eine Verfehlung und Vernachlässigung der Dienstpflichten klingt, ist in Wirklichkeit genau diese großartige Entscheidung. Wenn man nämlich solche Sachen bürokratisch, stur nach Vorschrift und mit maximale Akkuratesse durchzieht, was kommt denn dabei raus? Richtig...Treblinka. Die Nazis haben gezeigt, was passiert, wenn man den Boden der "Dichter und Denker" verläßt und ohne Empathie mit höchster bürokratischer Effizienz gnadenlos durchzieht. Nee Danke, du.
Abradolf L. schrieb: > Nein, Merkel ging es nur darum unangenehme Bilder zu vermeiden. Die > Bundespolizei und schweres Gerät stand bereit, der Einsatzbefehl war > vorhanden, nur wollte ihn dann im entscheidenden Moment niemand geben. > Alles nachzulesen in "Die Getriebenen". "Die Getriebenen" von Robin Alexander? Könnte aber auch ein geschickter PR-Roman zu Gunsten der CDU-Kanzlerin sein. Richtige Belege für seine Behauptungen fehlen ja. https://de.wikipedia.org/wiki/Robin_Alexander Mein Eindruck ist bis heute, dass die Frau Merkel ein doppeltes Spiel immer schon spielte. Und die Willkommenskultur in Radio und TV war wohl damals auch "Volkes Stimme", oder etwa nicht?
Was zum lesen, wie die Zeit mal wieder alles umdeuten will: http://www.zeit.de/2017/14/angela-merkel-die-getriebenen-fluechtlingspolitik-robin-alexander
Cha-woma M. schrieb: > Könnte aber auch ein geschickter PR-Roman zu Gunsten der CDU-Kanzlerin > sein. > Richtige Belege für seine Behauptungen fehlen ja. Der unterschwellige Ton in dem das Buch geschrieben ist und auch der Titel suggeriert sie wäre "getrieben", ist mir beim Lesen schon aufgefallen. Dennoch, mal wieder ein Lehrstück was geht oder was nicht geht jenachdem wie der politische Wille ist.
Cha-woma M. schrieb: > Mein Eindruck ist bis heute, dass die Frau Merkel ein doppeltes Spiel > immer schon spielte. > Hauptsache, sie bleibt Kanzlerin, also es bei den Reichen nicht verscheißen, sonst wird sie von Friede Springerstiefel und Lizz Mohn zu Fall gebrachtund dem Volk versuchen nach dem Mund zu reden. > Und die Willkommenskultur in Radio und TV war wohl damals auch "Volkes > Stimme", oder etwa nicht? Große Teile des Volkes sind leider unzurechnungsfähig, weil sie nicht weiter als 30 Tage in die Zukunft denken können, nur ein Kurzgedächtnis haben und sonst auch von schlichtem Gemüt sind. Jetzt kocht die Scheiße allerorten auch für den letzten Deutschdepp sichtbar über, ein Teil sucht verzweifelt einen Rettungsanker, der andere große Rest versucht sich in gespielter Desintersse zur Beruhigung und betet, dass alles gut wird oder wenigstens das Ende kurz und schmerzlos kommt.
Dipl.- G. schrieb: > Wissenschaftler schrieb: > @Dipl-Gott > Was machst du denn schönes in den USA? > > Geld ausgeben. Reisen. Geld verdienen daß selbst ATler alt aussehen ;) > :P Erzähle doch mal bisschen mehr. Energietechnik kann ich auch ;) Hast du dich direkt beworben, wo und wie? Oder wurdest du entsendet von einer deutschen Firma?
Wissenschaftler schrieb: > Hast du dich direkt beworben, wo und wie? Oder wurdest du entsendet von > einer deutschen Firma? Greencard gewonnen und nach dem Studium rüber. Scheinst wohl noch nicht solange im Forum unterwegs zu sein ;) Dipl.-Gott ist hier hinlänglich (in all seinen Facetten positiv wie negativ) bekannt :)
Abradolf L. schrieb: > Wissenschaftler schrieb: > Hast du dich direkt beworben, wo und wie? Oder wurdest du entsendet von > einer deutschen Firma? > > Greencard gewonnen und nach dem Studium rüber. Scheinst wohl noch nicht > solange im Forum unterwegs zu sein ;) Dipl.-Gott ist hier hinlänglich > (in all seinen Facetten positiv wie negativ) bekannt :) Ich lese hin und wieder mit. ;) aber der Dipl-Gott ist mir noch nicht negativ oder positiv aufgefallen ? Interessant ist es allemal.
Wissenschaftler schrieb: > Abradolf L. schrieb: >> Wissenschaftler schrieb: >> Hast du dich direkt beworben, wo und wie? Oder wurdest du entsendet von >> einer deutschen Firma? >> >> Greencard gewonnen und nach dem Studium rüber. Scheinst wohl noch nicht >> solange im Forum unterwegs zu sein ;) Dipl.-Gott ist hier hinlänglich >> (in all seinen Facetten positiv wie negativ) bekannt :) > > Ich lese hin und wieder mit. ;) aber der Dipl-Gott ist mir noch nicht > negativ oder positiv aufgefallen ? Interessant ist es allemal. Dann nutz die Foren-Suche oder eine eingeschränkte Google-Suche nach den Einträgen von hipot :-) Ist halt alternativ-faktisch zur Ostvergangenheit unterwegs, aber zu Amerika und Energietechnik kann er was vernünftiges beitragen.
Abradolf L. schrieb: > Dipl.-Gott ist hier hinlänglich > (in all seinen Facetten positiv wie negativ) bekannt :) Ich habe keine negativen Facetten. Ich bin perfekt.
Dipl.- G. schrieb: > Abradolf L. schrieb: > >> Ist halt alternativ-faktisch zur Ostvergangenheit unterwegs > > Spinner "Spinner", sagte der Irre zum Psychiater.
Dipl.- G. schrieb: > Abradolf L. schrieb: > >> Ist halt alternativ-faktisch zur Ostvergangenheit unterwegs > > Spinner Wieso? Trifft doch zu!
Cha-woma M. schrieb: > Dipl.- G. schrieb: >> Abradolf L. schrieb: >> >>> Ist halt alternativ-faktisch zur Ostvergangenheit unterwegs >> >> Spinner > > "Spinner", sagte der Irre zum Psychiater. Er merkst nicht, aber liefert promt den Beweis: Beitrag "Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel (ein Gastkommentar im manager magazin)"
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