Hallo zusammen, ich komme aus dem Modellbau und mir brennen andauernd brushed Fahrregler in meinem Schiff durch. Mir kam schon der Gedanke einen PWM z.B. mit einem Servo anzusteuern. Die (PWM) bekommt man schon sehr günstig, halten ob schon hohe Ströme aus und sind leichter zu kühlen, weil sie offener gebaut sind. Hier ein Beispiel: https://www.amazon.de/gp/product/B015F58K5Q/ref=oh_aui_detailpage_o09_s00?ie=UTF8&psc=1 Wenn ich ihn aber mit einem Servo ansteuere, kann ich nicht ohne Weiteres den Motor rückwärts fahren! Deshalb meine Frage: Kann man den PWM auch mit einem Signal vom Empfänger ansteuern? Und wie kann ich dann den Nullpunkt programmieren? Über eine Antwort freue ich mich sehr! Grüße P. Schäfer
Ich würde einfach die Leistung des Fahrtreglers an die Leistungsaufnahme des Elektromotors anpassen. Seit mir vor vielleicht 35 Jahren das letzte Mal ein Regler durchgebrannt ist, mache ich das so ohne daß ich seitdem einen durchgebrannten Fahrtregler gehabt hätte. Um was für eine Kombination von Boot Motor Regler handelt es sich den überhaupt?
Hallo, einen "größeren" Regler hast du noch nicht versucht? Mir ist noch kein vernünftig dimensionierter Fahrregler in meinem 1:10-Buggy abgeraucht. Kriegt der Regler denn genug Luft ab? Das wäre mein Ansatz, vielleicht einfach noch mit nem PC-Lüfter beatmen. Da gabs von Carson die komplett vergossenen Dinger, die könnte man auch in "Kühlwasser" hängen, so als "thermische Verzögerung". Ohne die Schaltung zu kennen (und selbst wenn), wird das schwierig über das Fernsteuerungssignal, das sind ja ca. 50 Hz-Signale mit 1-2 ms "High"-Pegel, da musst du schon noch ganz schön was dazwischen basteln. Rückwärtsgang hat das Ding von Haus aus nicht, müsstest du dir mit einer Wendeschützschaltung (bei 40 Ampere Gleichstrom schwer und sperrig) hinter den Regler bauen und mit einer passenden Mechanik zu deren Betätigung (Rückwärtsgang ein bzw. aus durch Drücken in Rückwärtsrichtung, wenn der Steller auf "0" steht). Damit baust du dir, zumindest sagt das mein Gefühl, mehr Fehlerquellen ein, als bisher schon da sind. Wenn du wenig Ahnung von Elektronik hast, dann würde ich dir raten, nichts zu basteln, sondern auf fertiges zurückzugreifen, also in diesem Fall ein dickerer Regler. Was hast du denn für eine Akkuspannung? Dein geposteter Regler funktioniert erst ab 10 Volt, und ich bin damals mit 7,2 bzw. 8,4 Volt gefahren... PS: Du meinst mit PWM den Drehzahlsteller, eigentlich ist das der Begriff für "Pulsweitenmodulation", mit der er arbeitet.
Vielen Dank schon mal für die Antworten! Ich habe bis jetzt diesen Regler und Motor in Verwendung: https://www.amazon.de/Andoer-Qualit%C3%A4t-Brushed-R%C3%BCckw%C3%A4rts-4-8-7-4V/dp/B00QIM6GKM/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1494861387&sr=8-1&keywords=esc+brushed https://www.conrad.de/de/automodell-brushed-elektromotor-modelcraft-tuning-12292-umin-windungen-turns-35-236262.html Beide Komponeten sind luftgekühlt und haben Kühlkörper anliegen. Über eine Wasserkühlung oder einen teureren Regler habe ich auch schon nachgedacht. Patrick schrieb: > Was hast du denn für eine Akkuspannung? Dein > geposteter Regler funktioniert erst ab 10 Volt, und ich bin damals mit > 7,2 bzw. 8,4 Volt gefahren... Ich fahre im Moment mit zwei 2s LiPo(2 Motoren = 2 Regler / für jeden Regler ein Akku), aber wenn ich das mit dem Drehzahlsteller machen würde, würde ich auf 3s umstellen - ich denke der Motor hält das aus. Patrick schrieb: > Du meinst mit PWM den Drehzahlsteller, eigentlich ist das der > Begriff für "Pulsweitenmodulation", mit der er arbeitet. Danke für die Zurechtweisung... :)
Ist das ein Schiff oder ein Rennboot? Schiffe sind eigentlich sehr sparsam mit dem Strom, wenn da die Welle frei läuft und der Propeller nicht wesentlich zu groß ist, sollte man da eigentlich kaum einen Steller kaputtkriegen. Bei Rennbooten mit ihren Hochleistungsantrieben sieht das natürlich ganz anders aus, da reicht schon eine Kleinigkeit und der Strom steigt ins bodenlose... Die 320A bei deinem Steller sind eine absolute Phantasiezahl. Wenn der 320A sieht, explodiert und verglüht der. Da schon die angegebenen Werte Schwachsinn sind, ist es der Steller vielleicht auch. Kauf dir lieber einen vernünftigen, wo 20A(im Fall von Schiff...) drauf steht und werde glücklich. LG, Björn
Kannst dir ja mal mein RC-Servoelektronik Projekt angucken. Wenn du da eine dicke Endstufe ranbaust, kannst du die mit Standard RC Signale steuern: Beitrag "RC-Servoelektronik für DC-Motor" Da gibts zwei Ausführungen. Einmal mit Polwenderelais und einmal mit H-Brücke.
Matthias S. schrieb: > Kannst dir ja mal mein RC-Servoelektronik Projekt angucken. Wenn du da > eine dicke Endstufe ranbaust, kannst du die mit Standard RC Signale > steuern: > Beitrag "RC-Servoelektronik für DC-Motor" > Da gibts zwei Ausführungen. Einmal mit Polwenderelais und einmal mit > H-Brücke. Danke, aber das ist mir dann doch zu Zeitaufwendig :) Leider findet man im Internet nur sehr wenige Brushed Regler mit einer Kühlung und ausreichend Ampere. Die meisten sind für Brushless-Motoren. Vielleich rüste ich einfach auf Brushless um (auch weniger Wärmeentwicklung beim Motor, keine Wartung und effizienter...) Es handelt sich bei dem Modell um ein Schiff Marke Eigenbau und etwa 1m Länge. Björn R. schrieb: > Die 320A bei deinem Steller sind eine absolute Phantasiezahl Ich habe beim Kauf auch nur mit etwa 35A gerechnet. Aber vielleicht hat er noch weniger. Ich habe seit Kurzem auch ein Amperemeter eingebaut, um die Stromstärke mir während des Betriebes anzeigen zu lassen, aber im Moment ist das Schiff nicht Betriebsbereit.
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