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Forum: Offtopic Mogeleien bei Adblue ?


Autor: Gustav K. (hauwech)
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Hallo,

es mehren sich die Anzeichen, dass auch Premiumhersteller bei den 
Abgaswerten etwas an der Software gedreht haben. Offensichlich schaltet 
sich diese Adblue Einspritzung nach einer gewissen Zeit ab, um Adblue 
einzusparen. Wohl aus Marketingründen möchte man nicht, dass der Kunde 
mit dem klebrigen Pippizeugs in Berührung kommt, der Vorrat im Fahrzeug 
soll von Ölwechsel zu Ölwechsel halten.

Offensichtlich benötigt man aber 5 Liter Adblue auf 100 Liter Diesel, 
will man die Menge an Stickoxiden wirksam bekämpfen. Bei einem 
angenommenen Verbrauch von 100 Liter Diesel pro 1.600 km würde man für 
10.000 Meilen (16.000 km) eine Menge von 50 Liter Adblue benötigen. Kaum 
denkbar, dass in einem PKW ein zweiter 50 Liter Tank für Adblue verbaut 
ist.

"Allerdings, und das ist nun eben auch Gegenstand von Ermittlungen: Das 
mit den 10 000 Meilen, also 16 000 Kilometern, stimmt nicht. Der Tank 
mit dem Harnstoff ist einfach zu klein dimensioniert. Und das musste 
eigentlich jedem klar sein, der ein wenig von Chemie und Physik 
verstand. Auf 100 Liter Diesel müssen etwa fünf Liter Adblue kommen, 
damit alles sauber wird."

http://www.sueddeutsche.de/auto/adblue-der-stoff-d...

Nebenbei: Bei LKW im Fernverkehr schalten besonders Schlaue mittels sog. 
"Emulatoren" (30 EUR in den Kleinanzeigen) die Adblue-Einspritzung 
komplett ab, um die Kosten für das zusätzliche Adblue (ca. 1 EUR/Liter) 
einzusparen.

http://www.sueddeutsche.de/auto/software-tricksere...

Schöne neue Software-Welt: Alles ist möglich ...

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
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Hi

Gustav K. schrieb:
> auch Premiumhersteller

NEIN ... nicht jetzt auch noch die PREMIUM-HERSTELLER :O

... ich dachte bisher immer, daß es der Praktikant war ... es war bisher 
IMMER der Praktikant ... auch ist Der nicht haftbar, da Er Es ja nicht 
besser wusste ... der Praktikant ...

Wer bitte ist noch so blauäugig anzunehmen, daß nicht ALLE etwas Dreck 
an der Hacke kleben haben?
Wie groß hätte der Aufschrei bei den ersten Anzeichen des 
Diesel-Abgas-Skandal sein müssen, wenn es auch nur EINEN Hersteller 
gegeben hätte, Der NICHT beschissen hat?

Was wäre DAS für ein Verkaufsargument gewesen, daß man selber die Werte 
einhalten kann OHNE zu bescheißen, nicht wie die Konkurrenz!!

Wenn von dem AdBlue s oviel gebraucht wird und das Zeug halt Geld 
kostet, werden sich auch hier findige Leute auftun, um Da eine Lösung zu 
finden.
Aber auch hier dürfte klar sein, daß wohl auch hier der Praktikant nicht 
Derjenige ist, Der das Geld einspart und die eigene Tasche damit füllt.

Vll einfach Mal die Augen offen halten und hier und da etwas NACHdenken.

MfG

Autor: Christian R. (supachris)
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Wer an der Tanke mal gesehen hat, wieviel Adblue ein LKW aus der 
Zapfsäule (!) tankt, der merkt schnell, dass da bei den PKW was nicht 
stimmen kann.
Aber solange das von der Politik so gewollt und der Diesel 
subventioniert ist, wird sich nichts ändern. Siehe Kaufprämie für 
"saubere" Diesel, ich lach mich schlapp, aber aus München kommt ja alle 
paar Wochen eine komplett beknackte Schnapsidee. Wer da wohl Lobbyarbeit 
geleistet hat? Sicher nicht die "Premium Hersteller", die sitzen ja 
nicht in Bayern...

Autor: A. K. (prx)
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Breaking News aus 2015, frisch aufgewärmt. Hogwarts gibts nicht, also 
haben alle das gleiche Problem und die gleiche Lösung.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Wenn du etwas zu sagen hast, was dort noch nicht geschrieben wurde, dann 
pack es da hin:

Beitrag "VW-Firmware manipuliert Diesel-Abgastests"

Autor: Stephan S. (outsider)
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Gustav K. schrieb:

> Nebenbei: Bei LKW im Fernverkehr schalten besonders Schlaue mittels sog.
> "Emulatoren" (30 EUR in den Kleinanzeigen) die Adblue-Einspritzung
> komplett ab, um die Kosten für das zusätzliche Adblue (ca. 1 EUR/Liter)

Holst du das Zeug aus der Apotheke? Also bei uns sieht das so aus:

http://www.clever-tanken.de/tankstelle_liste?sprit...

Vielleicht könnte man ja vom Größenverhältnis des Ad Blue Tanks zum 
Diesel Tank an LKW Rückschlüsse ziehen auf den Verbrauch? Oder kommen 
die regulär mit einem Adblue Tank mehr als einen Diesel Tank?

Könnte mir aber auch vorstellen dass sich das Verhältnis ändert. Je nach 
Lastprofil. Das sollte beim LKW im Fernverkehr deutlich konstanter sein 
als bei den meisten PKW. Außerdem könnte es da auch sein, dass ein 
erhöhter Adblue Verbrauch in Kauf genommen wird, wenn  dadurch der 
Diesel Verbrauch gesenkt werden kann. Dass sozusagen die Gesamtkosten 
betrachtet werden.

Autor: Werner H. (werner45)
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Der Dieselverbrauch sinkt aber nicht bei Adblue-Verwendung, sondern 
steigt sogar um etwa 5% (bei gleicher abgegebener Leistung).
AdBlue wird thermisch zu Ammoniak zersetzt (benötigt Energie), das mit 
dem NOx der Abgase (also nach dem Motor) zu Stickstoff umgesetzt wird. 
Gute Regeltechnik ist erforderlich.
Damit ist aber eine Reduktion des NOx auf 10% (nicht um 10%) erreichbar, 
also ein deutlich unschädlicheres Abgas möglich.

Diese zusätzliche Anlage kostet Geld, was den Profit der Hersteller 
schmälert.
Der Kunde muß das AdBlue zahlen...

Es wird sich gesetzlich erst etwas ändern, wenn das Verkehrsministerium 
nicht mehr komplett von der Autolobby beherrscht wird.

Gruß   -   Werner

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Gustav K. schrieb:
> Offensichtlich benötigt man aber 5 Liter Adblue auf 100 Liter Diesel,
> will man die Menge an Stickoxiden wirksam bekämpfen

Muss man aber nicht, man muss nur die real erzeugte Menge unter den 
gesetzlichen Grenzwert bringen, nicht alles umwandeln.

Werner H. schrieb:
> Der Dieselverbrauch sinkt aber nicht bei Adblue-Verwendung, sondern
> steigt sogar um etwa 5% (bei gleicher abgegebener Leistung).

Na ja, 5% ist sehr hoch gegriffen, 0.5% ist realistischer.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Gustav K. schrieb:
> es mehren sich die Anzeichen, dass auch Premiumhersteller bei den
> Abgaswerten etwas an der Software gedreht haben.

Das ist wie beim Doping: die Westpropaganda erweckt(e) erfolgreich den 
Eindruck, das hochgefährliche Staatsdoping sei die Wurzel allen Übels 
und könnte im Westen nicht vorkommen, weil es da keinen staatlich 
organisierten Sport und damit auch kein systematisches Doping gäbe.

Dann stellte sich heraus, dass auch im Westen das Doping organisiert 
ist/war durch Wunderdoktoren wie diesem Klümper, damals an der Uni 
Freiburg und diesem sauberen Eufemiano Fuentes - welch ein Euphemismus.

Merke: Was dem Sport seine Klümper und Fuentes, sind der 
Automobilindustrie Bosch & Consorten. Aber natürlich nix Organisiertes - 
Dobrint bewahre. (Der Pöbel soll weiterhin denken, alles Organisierte 
sei des Teufels...)

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Autor: A. K. (prx)
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Für solches KFZ-Doping benötigt man keine Organisationstruktur. Das 
passiert von ganz allein. Umgekehrt bräuchte man aber eine unabhängige 
kontrollierende Organisation, die ab und zu mal reingrätscht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
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A. K. schrieb:
> Für solches KFZ-Doping benötigt man keine Organisationstruktur.

Ja, dazu reicht auch eine neoliberal deregulierte "soziale 
Marktwirtschaft".

Das ist aber dummerweise auch eine Form der Organisation, vor allem wenn 
der Monopolisierungsgrad so weit fortgeschritten ist, wie es derzeit der 
Fall ist...

Merke: Nur der dumme Pöbel soll denken, alle Organisation sei sinnlos 
und des Teufels.

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Autor: Johannes O. (jojo_2)
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Gustav K. schrieb:
> Wohl aus Marketingründen möchte man nicht, dass der Kunde
> mit dem klebrigen Pippizeugs in Berührung kommt, der Vorrat im Fahrzeug
> soll von Ölwechsel zu Ölwechsel halten.

Und das am High-Tech Standort Deutschland... Traurig so etwas.

Aus technischer Sicht finde ich es unverständlich, warum da so ein 
Aufstand gemacht wird. Adblue ist von der Handhabung her ungefährlicher 
als Kraftstoff. Weder brennbar noch besonders giftig.
Ich würde daher auch eher Marketinggründe vermuten. Ob man es den Leuten 
denn zutrauen kann ZWEI Behältnisse an der Tankstelle zu füllen? Meine 
Meinung dazu: Wer sich nicht mindestens auf diese minimale Weise mit der 
Technik des Fahrzeugs beschäftigen will, soll einfach nicht fahren 
können.

"Früher" hatten wir im Roller übrigens auch zwei kleine Tanks. Einen 
fürs Öl und einen für den Sprit. Sprit musste häufiger getankt werden, 
das Öl nur alle paar mal. Das wurde dann vom Roller selbstständig 
vermischt, so dass das benötigte Gemisch entsteht. (ist das eventuell 
immer noch so?)


Gustav K. schrieb:
> um die Kosten für das zusätzliche Adblue (ca. 1 EUR/Liter)
> einzusparen.

Hier in der Gegend hab ich das an der Tankstelle (vermutlich für LKW) 
für grob die Hälfte gesehen. Auch daher verstehe ich den Aufstand nicht, 
das Zeug ist auch noch billig zu bekommen.

Ich persönlich hätte kein Problem damit, auch Adblue tanken zu müssen. 
Genau gesagt würde ich das sogar STARK bevorzugen, da ich einige Leute 
kenne, die es in der Werkstatt(!) nachfüllen lassen MÜSSEN.


Bin richtig froh, dass ich mir vor zwei Jahren KEINEN deutschen Diesel 
sondern einen nicht-Diesel Japaner gekauft hab.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Johannes O. schrieb:
> Ob man es den Leuten
> denn zutrauen kann ZWEI Behältnisse an der Tankstelle zu füllen?

Ja kann man, aber DREI sind entschieden zu viel.

(Du hast den Pott mit dem Scheibenwaschwasser vergessen.)

Autor: A. K. (prx)
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Taugt Adblue vielleicht auch für die Scheiben?

Autor: Uhu U. (uhu)
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A. K. schrieb:
> Taugt Adblue vielleicht auch für die Scheiben?

Möglicherweise, aber gewöhnliches Wasser gibts an der Tankstelle 
meistens kostenlos.

Nur sollte man die Pötte nicht verwechseln, in die man die jeweilige 
Suppe einfüllt.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Uhu U. schrieb:
> Johannes O. schrieb:
>> Ob man es den Leuten
>> denn zutrauen kann ZWEI Behältnisse an der Tankstelle zu füllen?
>
> Ja kann man, aber DREI sind entschieden zu viel.
>
> (Du hast den Pott mit dem Scheibenwaschwasser vergessen.)

Mit dem Kühlwasser wären das schon vier.

Autor: Jens G. (jensig)
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@ Rick McGlenn (rick-nrw)

>Mit dem Kühlwasser wären das schon vier.

Da würde ich mir aber langsam Sorgen machen, wenn Du hin und wieder 
Kühlwasser nachfüllen mußt.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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War da nicht auch noch etwas flüssiges im Bremssystem?

Namaste

Autor: A. K. (prx)
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Winfried J. schrieb:
> War da nicht auch noch etwas flüssiges im Bremssystem?

Musst du das an der Tanke immer mal nachfüllen?

Autor: Andreas B. (stromteam)
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AdBlue bald auch für GDI-Benziner?

www.deutschlandfunk.de/dreckige-benziner-direkteinspritzer-stossen-immer 
-mehr.676.de.html?dram:article_id=386764

Autor: Uhu U. (uhu)
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Andreas B. schrieb:
> AdBlue bald auch für GDI-Benziner?

Bei denen reicht es aus, alle 200 km in en Tank zu pinkeln.

Autor: Claus M. (energy)
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Werner H. schrieb:
> Es wird sich gesetzlich erst etwas ändern, wenn das Verkehrsministerium
> nicht mehr komplett von der Autolobby beherrscht wird.

Das ist der eigentliche Grund.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Das wäre aber auch das Ende des Verkehrsministeriums, wer sonst hätte 
ein Interesse daran?

Namaste 🙏

Autor: Lars R. (lrs)
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Autos werden immer noch vom Kunden gekauft.

Autor: Bernd T. (bastelmensch)
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Lars R. schrieb:
> Autos werden immer noch vom Kunden gekauft.

Das stimmt natürlich. Aber es gibt viele Kunden die haben der Werbung 
geglaubt und der Regierung vertraut.

Was natürlich im Jahr 2 nach dem Skandal (was heißt danach, wir sind 
ncoh mitten drin und das Ende noch nicht in Sicht...) immer noch manche 
denken und glauben und munter so weiterkaufen wie bisher ist ein eigenes 
Thema...

Autor: Lars R. (lrs)
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Bernd T. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Autos werden immer noch vom Kunden gekauft.
>
> Das stimmt natürlich. Aber es gibt viele Kunden die haben der Werbung
> geglaubt und der Regierung vertraut.

Von meinen Gesprächspartnern in den letzten 10 Jahren hat JEDER gewusst, 
dass viele Verbrauchswerte geschönt sind und die CO2-Zahlen (Abgas) eher 
zu niedrig angegeben wurden und somit die Steuereinstufung eher zu 
niedrig erfolgte; insbesondere beim Hubraum-reduzierten Turbo-Benziner. 
Negativ kaufentscheidend war dies für die Wenigsten, gerade die 
Turbo-Benziner gingen weg wie geschnitten Brot.


> Was natürlich im Jahr 2 nach dem Skandal

In Deutschland, welcher Skandal? Scheinbar bewegt sich alles im 
rechtsstaatlichen Bereich, so wie er heute verstanden wird, genauso wie 
bei x anderen Sachen auch. Hunderttausende Kunden, die gegen den Händler 
klagen, sind mir bisher jedenfalls entgangen. Lassen die sich alle mit 
zwei kostenlosen Inspektionen abspeisen? Somit sind alle glücklich?
Ich sehe das nicht als Skandal in der Automobilindustrie oder beim 
Verkehrsministerium. Das ist einfach nur ein Auswuchs einer 
grundlegenden gesellschaftlichen Entwicklung hinsichtlich dessen, was 
akzeptiert wird, solang nur der eigene Vorteil passt. Da können wir fast 
zu jeder Thematik Skandal titulieren.
Was genau soll hier der Skandal sein? Dass die Menschen weiter VWs 
kaufen? Dass die Händler nicht in Grund und Boden verklagt werden? Dass 
die Menschen nicht deshalb auf die Straße gehen und die Stilllegung der 
VWs fordern? Im wirklich Innersten, abgesehen von gespielter Hysterie, 
interessiert es kaum jemanden. Oder wir sagen, VW ist systemrelevant, 
die dürfen das und deshalb haben sie es sich vielleicht auch getraut.

Autor: A. K. (prx)
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Lars R. schrieb:
> Hunderttausende Kunden, die gegen den Händler
> klagen, sind mir bisher jedenfalls entgangen.

Musterklage: "US-Staranwalt verklagt VW jetzt auch in Deutschland
- Bereits 100.000 Betroffene unterstützen Klage"
https://www.welt.de/wirtschaft/article160833216/US...

Autor: Lars R. (lrs)
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A. K. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Hunderttausende Kunden, die gegen den Händler
>> klagen, sind mir bisher jedenfalls entgangen.
>
> Musterklage: "US-Staranwalt verklagt VW jetzt auch in Deutschland
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article160833216/US...

Interessant, aber so

"Zudem erlösche die Typengenehmigung ohnehin kraft Gesetz, wenn 
Änderungen vorgenommen werden, „durch die das Abgas- und 
Geräuschverhalten verschlechtert wird“, heißt es in der Klageschrift. Es 
gebe hier keinen Ermessensspielraum für die Genehmigungsbehörde. „Das 
Erlöschen der EG-Typgenehmigung hat wiederum zur Folge, dass die vom 
Abgas-Skandal betroffenen Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen nicht in 
Betrieb genommen werden dürfen“, heißt es weiter."

wird das nichts. Von einem "Erlöschen der EG-Typgenehmigung" habe ich 
noch nichts mitbekommen. Ob sich die Genehmigungsbehörde hierbei 
rechtlich korrekt verhält, tut bei einer Klage gegen VW nichts zur 
Sache. Ohne "Erlöschen der EG-Typgenehmigung" gibt es auch keinen 
Schaden (nicht vorhandene, zugesicherte Eigenschaft), der durch 
"Erlöschen der EG-Typgenehmigung" entsteht.

> - Bereits 100.000 Betroffene unterstützen Klage"

"Unterstützen Klage" überzeugt mich nicht.

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Autor: A. K. (prx)
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Lars R. schrieb:
> "Unterstützen Klage" überzeugt mich nicht.

Es gibt in D keine Sammelklagen. Das sind letztlich Leute, die diese 
Musterklage beobachten und bei entsprechendem Ergebnis ggf. selbst aktiv 
werden. Anders ist es in D nicht sinnvoll.

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
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Uhu U. schrieb:
> Merke: Was dem Sport seine Klümper und Fuentes, sind der
> Automobilindustrie Bosch & Consorten. Aber natürlich nix Organisiertes -
> Dobrint bewahre. (Der Pöbel soll weiterhin denken, alles Organisierte
> sei des Teufels...)

Bosch gerät in den Sog der Dieselaffäre
http://www.spiegel.de/wirtschaft/bosch-geraet-in-d...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:

> Bosch gerät in den Sog der Dieselaffäre

sollte es nicht heißen hat bewusst 
beteiligt,"Testprogrammentwicklung"und sich versucht danach die Hände in 
Unschuld zu waschen, durch aktenkundige juristische Erklärung zur 
Rechtslage an die Kunden, aber trotzdem das Endprodukt, nach 
Kundenwunsch und wider des Wissens über die Rechtslage, gefertigt und 
ausgeliefert.
Somit ist Bosch imho vorsätzlich beteiligt.

Ein Taxler kann auch nicht sagen der Kunde wollte rechtzeitig zum FH, 
deshalb musste ich rasen.
Kann er zwar versuchen, wird damit aber scheitern.

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
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Winfried J. schrieb:
> Somit ist Bosch imho vorsätzlich beteiligt.

Deswegen: "Bosch gerät in den Sog der Dieselaffäre".

M.a.W.: die waren beteiligt, es kam raus und jetzt haben die Amis sie am 
Wickel. (Die melken irgend welche ausländischen Unternehmen - wie z.B. 
die UBS im Zusammenhang mit "Nachrichtenlosen Vermögen" - notfalls mit 
Lügen und plumper Erpressung, aber wenn sich aber eine Möglichkeit 
findet, dasselbe auf "legalem" Weg zu erreichen, nutzen sie die sehr 
gerne. Hauptsache die ausländische Konkurrenz wird damit kräftig 
geschädigt.)

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Uhu U. schrieb:
> Hauptsache die ausländische Konkurrenz wird damit kräftig geschädigt.

Wobei du offensichtlich auch Chrysler zur ausländischen Konkurrenz 
zählst. Die gehören zwar mittlerweile Fiat, aber so richtig italienisch 
sind die noch nicht.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fiat-chrysler-101.html

: Bearbeitet durch User
Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Hi,
Harstoff kostet max. 300€/t am Rohstoffmarkt. Macht also ca. 100€/t 
30%ige Lösung, wie sie für ADBlue verwendet wird.
10cent/l für die Brühe, das ist doch ein Geschäft.
Warum die Leute das Zeugs in irgendeiner Apotheke kaufen ist mir auch 
nicht so ganz klar.

Gruß
Andreas

Autor: Lars R. (lrs)
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A. K. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> "Unterstützen Klage" überzeugt mich nicht.

> Es gibt in D keine Sammelklagen. Das sind letztlich Leute, die diese
> Musterklage beobachten und bei entsprechendem Ergebnis ggf. selbst aktiv
> werden.

Gerade diesen Automatismus gibt es eben nicht.

> Anders ist es in D nicht sinnvoll.

Als Nicht-Jurist schätze ich diesen Fall anders ein. Ich halte es für 
unwahrscheinlich, dass nach x Jahren jeder noch eine Entschädigung 
bekommt oder sein Fahrzeug zurück geben darf, wenn bereits heute in 
jedem einzelnen Fall auf die persönlichen Umstände (persönliche 
Kaufmotivation) abgezielt wird.
Hier liegt der extrem seltene Fall vor, dass Kunden einmal nachweisen 
können, dass eine zugesicherte Eigenschaft nicht geliefert wurde. Wenn 
man hier nun die Jahre bis zur Klage verstreichen lässt und erst noch 
Zehntausende weitere Kilometer verfährt, wie ausschlaggebend war dann 
diese Eigenschaft für die Kaufentscheidung?
Die im zitierten Artikel dargestellte Argumentation des US-Anwalts halte 
ich jedenfalls für quatsch, was mich an der Motivation des US-Anwalts 
zweifeln lässt.

Die Typzulassung betrifft nach meinem Verständnis nicht VW sondern erst 
einmal das KBA. In einem Artikel auf Focus online war es interessant 
formuliert. Letztlich läuft es auf folgende Frage hinaus: Kann das 
Bundesamt nicht "umgerüstete" Fahrzeuge nach einer gewissen Zeit still 
legen (Fahrzeug verliert Typzulassung) während die Umgerüsteten die 
Typzulassung behalten? Der Focus-Autor meinte nein, ich tippe auf ja. 
Falls ja, so darf das Bundesamt nach Belieben die Regeln willentlich für 
einzelne Fahrzeuge vorübergehend außer Kraft setzen. Damit bin ich 
wieder bei dem Punkt, den ich oben schon angesprochen hatte...

Als nächstes müsste der Betroffene nachweisen, dass ihm durch die 
Umrüstung ein Schaden entsteht (weniger Leistung, mehr Verbrauch, Auto 
verbraucht mehr AdBlue als zugesagt, ...). Viel Spaß dabei...

Autor: A. K. (prx)
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Lars R. schrieb:
>> Es gibt in D keine Sammelklagen. Das sind letztlich Leute, die diese
>> Musterklage beobachten und bei entsprechendem Ergebnis ggf. selbst aktiv
>> werden.
>
> Gerade diesen Automatismus gibt es eben nicht.

Hab ich was von Automatismus geschrieben?

Autor: Uhu U. (uhu)
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A. K. schrieb:
> Die gehören zwar mittlerweile Fiat, aber so richtig italienisch
> sind die noch nicht.

Geschädigt werden die Fiat-Anleger - wo ist das Problem?

Autor: Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Hauptsache die ausländische Konkurrenz wird damit kräftig geschädigt.

Ich wußte gar nicht, daß du zu den Verteidigern des Schweizer 
Bankgeheimnisses gehörst.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Gustav K. schrieb:
> Offensichtlich benötigt man aber 5 Liter Adblue auf 100 Liter Diesel,

Bei mir (Sprinter 316) sind es ca. 3-4l auf 1000km bzw. 100 Liter 
Diesel. Kommt auch gut mit der Angabe aus dem Handbuch "3,5l/1000km" 
hin, auch wenn im Handbuch steht, das es unter gewissen 
Bedingungen/Fahrweisen auch 6l werden können. Bei 18l AdBlue-Tank muss 
man also ca. alle 4000km mal AdBlue tanken. Das ist weit entfernt von 
den Ölwechselintervallen.

> Nebenbei: Bei LKW im Fernverkehr schalten besonders Schlaue mittels sog.
> "Emulatoren" (30 EUR in den Kleinanzeigen) die Adblue-Einspritzung
> komplett ab, um die Kosten für das zusätzliche Adblue (ca. 1 EUR/Liter)
> einzusparen.

AdBlue kostet momentan 0,599€/l.

Wie läuft das eigentlich bei PKW mit AdBlue? Können die auch an die 
Zapfsäule?

Autor: Uhu U. (uhu)
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Reinhard S. schrieb:
> AdBlue kostet momentan 0,599€/l.

So viel hat füher mal das Benzin gekostet - in DM.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Uhu U. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> AdBlue kostet momentan 0,599€/l.
>
> So viel hat füher mal das Benzin gekostet - in DM.

Muss vor meiner Zeit gewesen sein.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Autor: A. K. (prx)
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Reinhard S. schrieb:
>>> AdBlue kostet momentan 0,599€/l.
>>
>> So viel hat füher mal das Benzin gekostet - in DM.
>
> Muss vor meiner Zeit gewesen sein.

Bis zur ersten Ölkrise 1973. Damals war die Besteuerung von Benzin und 
Diesel auch noch recht ähnlich. In den 90ern brauchte man Geld für 
blühende Landschaften und entschied sich, die Mineralölsteuer kräftig 
anzuheben, dabei aber die Wirtschaft zu schonen, indem man bei Benzin 
erheblich mehr zulangt als bei Diesel.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Abradolf L. schrieb:
> 
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Schluss-mit-unserioe...

Wenn man das so liest, dann kommt glatt der Eindruck auf, dass man mit 
dem Beschiss getrost weiter machen kann. Denn auch ein abgeschalteter 
NOx Filter scheint ausreichend zu filtern.

Wer stellt eigentlich die dort erwähnten Messstationen her? Bosch?

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
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A. K. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>>>> AdBlue kostet momentan 0,599€/l.
>>>
>>> So viel hat füher mal das Benzin gekostet - in DM.
>>
>> Muss vor meiner Zeit gewesen sein.
>
> Bis zur ersten Ölkrise 1973.

Nein, das war in der ersten Hälfte der 1960er. Ich erinnere mich noch 
lebhaft, wie sich mein Alter freute, als er in Freiburg eine Tankstelle 
mit 55,9 Pf/l gefunden hatte. Das hielt aber nicht all zu lange an.

Autor: A. K. (prx)
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Uhu U. schrieb:
> Nein, das war in der ersten Hälfte der 1960er.

Widersprichst du mir eigentlich mittlerweile aus Prinzip? ;-)
http://www.was-war-wann.de/historische_werte/benzi...

Der Witz daran ist freilich, dass die Mineralölsteuer schon damals 
gelegentlich erhöht wurde. Und der Preis trotzdem bis zur Ölkrise stabil 
blieb. Seite 7:
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/S...

: Bearbeitet durch User
Autor: Lars R. (lrs)
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Abradolf L. schrieb:
> 
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Schluss-mit-unserioe...

Entgegengesetzte Darstellung:
http://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/umwelt...


Bin gespannt, ob Mazda die nächste Euronorm ohne Partikelfilter schafft.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5022925 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Uhu U. (uhu)
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A. K. schrieb:
> Widersprichst du mir eigentlich mittlerweile aus Prinzip? ;-)
> http://www.was-war-wann.de/historische_werte/benzi...

Die Graphik ist in Euro-Cent...

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Lars R. schrieb:
> Entgegengesetzte Darstellung:
> 
http://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/umwelt...

Oder bei n-tv den Tag davor:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Der-klimafreundliche...

Immerhin ist Volvos Abkehr ein deutliches Zeichen:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Volvo-will-keine-Die...
Mein 'neues' Auto ist also ein Benziner von 1996 geworden.

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Autor: Michael B. (laberkopp)
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A. K. schrieb:
> Für solches KFZ-Doping benötigt man keine Organisationstruktur.
> Das
> passiert von ganz allein. Umgekehrt bräuchte man aber eine unabhängige
> kontrollierende Organisation, die ab und zu mal reingrätscht.

Du darfst davon ausgehen, daß die amerikanische EPA auch keine 
unabhängige kontrollierende Organisation ist sondern den politischen 
Auftrag hat, die ausländischen KFZ Anbieter vom amerikanischen Markt zum 
Protektionsnismus der amerikanischen KFZ Hersteller fern zu halten.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Reinhard S. schrieb:

> AdBlue kostet momentan 0,599€/l.
>
> Wie läuft das eigentlich bei PKW mit AdBlue? Können die auch an die
> Zapfsäule?

Mehr oder weniger. Die PKWs fehlt der Magent um die Zapfpistole 
freizuschalten. Gibt aber einen Adpter dafür. Das größere Problem ist, 
dass bei den meisten PKW der einfüllstutzen im Kofferraum ist. Gibt für 
ungeübte ne Sauerei und macht permanente Flecken auf den Teppich...
Unser Firmenwagen ist schon ziemlich versaut...

Autor: A. K. (prx)
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Michael B. schrieb:
> Auftrag hat, die ausländischen KFZ Anbieter vom amerikanischen Markt zum
> Protektionsnismus der amerikanischen KFZ Hersteller fern zu halten.

Dann hat, umgekehrt betrachtet, Trump also recht mit dem Vorwurf, die 
Deutschen seine "bad, bad"? Also weshalb so wenige in den USA 
hergestellte Fahrzeuge in Deutschland verkauft werden. Weil man sie hier 
aus Protektionismus von den Strassen fernhält.

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Autor: Andreas S. (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Michael B. schrieb:
> Du darfst davon ausgehen, daß die amerikanische EPA auch keine
> unabhängige kontrollierende Organisation ist sondern den politischen
> Auftrag hat, die ausländischen KFZ Anbieter vom amerikanischen Markt zum
> Protektionsnismus der amerikanischen KFZ Hersteller fern zu halten.

Nur weil das gerade in dein Weltbild passen würde wird das noch lange 
nicht zur Tatsache...

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Michael B. schrieb:
> die ausländischen KFZ Anbieter vom amerikanischen Markt zum
> Protektionsnismus der amerikanischen KFZ Hersteller fern zu halten.

Nur merkwürdig, das bei Limousinen die Japaner ganz vorne mitspielen:

http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassu...

So protektionistisch scheint das in den USA also doch nicht zu laufen. 
Vllt. bauen die Japaner ja einfach preiswerte gute Autos?

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Fabian F. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>
>> AdBlue kostet momentan 0,599€/l.
>>
>> Wie läuft das eigentlich bei PKW mit AdBlue? Können die auch an die
>> Zapfsäule?
>
> Mehr oder weniger. Die PKWs fehlt der Magent um die Zapfpistole
> freizuschalten.

Da gibts einen Magneten für?

> Gibt aber einen Adpter dafür. Das größere Problem ist,
> dass bei den meisten PKW der einfüllstutzen im Kofferraum ist. Gibt für
> ungeübte ne Sauerei und macht permanente Flecken auf den Teppich...
> Unser Firmenwagen ist schon ziemlich versaut...

Das ist ja lustig. Beim Sprinter ist der im Motorraum (von vorne gut 
zugänglich und mit Auffangtrichter falls paar Tropfen daneben gehen), 
allerdings darf ich die Zapfpistole immer nur leicht andrücken, da sie 
ansonsten sperrt. Also schaff ich geschätzt 2 Liter pro Minute.

Spontanes Googlen brachte übrigens zu Tage, das es auch 
AdBlue-Tankstellen für PKW gibt, die ohne Magnet funktionieren.

Autor: vn n. (wefwef_s)
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Winfried J. schrieb:
> sollte es nicht heißen hat bewusst
> beteiligt,"Testprogrammentwicklung"und sich versucht danach die Hände in
> Unschuld zu waschen, durch aktenkundige juristische Erklärung zur
> Rechtslage an die Kunden, aber trotzdem das Endprodukt, nach
> Kundenwunsch und wider des Wissens über die Rechtslage, gefertigt und
> ausgeliefert.
> Somit ist Bosch imho vorsätzlich beteiligt.

Nicht zwingend, das ESP-Steuergerät benötigt lt. eines 
Bosch-Mitarbeiters tatsächlich eine Prüfstandserkennung. VW ist nun 
hergegangen, und hat anhand der Prüfstandserkennung vom ESP die 
Parametrierung der Motorsteuerung geändert. Bosch muss da nicht zwingend 
mit drinnen stecken (kann aber natürlich).

Michael B. schrieb:
> Du darfst davon ausgehen, daß die amerikanische EPA auch keine
> unabhängige kontrollierende Organisation ist sondern den politischen
> Auftrag hat, die ausländischen KFZ Anbieter vom amerikanischen Markt zum
> Protektionsnismus der amerikanischen KFZ Hersteller fern zu halten.

Interessant, deswegen pickt man sich ausgerechnet VW mit ihren 
unglaublichen 3,4% Marktanteil raus?
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249...

Btw, die ganze Sache nahm ihren Anfang mit einem europäischen 
Institut...

Autor: Gustav K. (hauwech)
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Johannes O. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> um die Kosten für das zusätzliche Adblue (ca. 1 EUR/Liter)
>> einzusparen.
>
> Hier in der Gegend hab ich das an der Tankstelle (vermutlich für LKW)
> für grob die Hälfte gesehen. Auch daher verstehe ich den Aufstand nicht,
> das Zeug ist auch noch billig zu bekommen.

Scheinbar sind die "Schnörchel" aber eher für die fetten Tanks der LKW 
dimensioniert, ebenso die Durchflußmenge. Wer also richtig draufdrückt, 
dem wird die klebrige Pippibrühe überwiegend auf die Hose oder das Kleid 
spritzen. Deshalb wird geraten, die Pippibrühe im Kanister zu beziehen 
und hier is nix mit 50 Cent/Liter. Natürlich kann man einen Kanister 
auch an der LKW-Tanke füllen, solange sich eine solche Tanke im Umfeld 
findet. Ich habe hier keine weit und breit.

Autor: Gustav K. (hauwech)
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Bernd T. schrieb:
> immer noch manche
> denken und glauben und munter so weiterkaufen wie bisher

Vor paar Tagen eine interessante Diskussion verfolgt: Scheinbar ahnen 
viele Autofahrer, dass es bald Schluss sein wird mit protzigen 
SUV-Kisten und deshalb wird noch schnell so ein Elefant auf Rädern 
gekauft. Nach dem Motto: Schnell noch einen kaufen, solange es noch 
welche gibt.

Da mittlerweile ein erheblicher Prozentsatz unserer Flotte aus diesen 
Kisten besteht, hofft man auf eine Art Bestandschutz, wenn es eng wird. 
Dann müssen die nicht ganz so Schlauen ein hässliches Miniauto mit 
E-Motor fahren, während die wirklichen Profis noch viele Jahre ihre 
alten Elefanten treten können.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Gustav K. schrieb:
> Vor paar Tagen eine interessante Diskussion verfolgt:

Logik für Bauernschlaue.

Autor: Le X. (lex_91)
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Gustav K. schrieb:
> Scheinbar ahnen
> viele Autofahrer, dass es bald Schluss sein wird mit protzigen
> SUV-Kisten und deshalb wird noch schnell so ein Elefant auf Rädern
> gekauft.

Durch welche Indizien wird diese Ahnung den untermauert?

Wird es den Autobauern untersagt werden, SUVs herzustellen?
Schmieden unsere Politiker an einem Anti-SUV-Gesetz?
Und überhaupt: wie ist in diesem Gesetzesentwurf ein SUV definiert?
Ich meine, das ist doch ein schwammiger Begriff.
Welche Modelle wird es also treffen?
Wird das am Gewicht festgemacht? Aber was ist dann mit Kombis und 
Family-Vans?
Oder werden bestimmte Karosseriemerkmale für die Einordnung 
herangezogen?
Ahh, deswegen hat der Q2 diese eigenwillige Form, die wollen durchs 
Raster rutschen, clever von Audi.

Oder bestimmt vielleicht der Verbrauch ob ein Fahrzeug ein SUV ist?
Ne, kaum, dicke Limos und Kombis sind da auch oben mit dabei.

Würd mich interessieren.
Wurde das in dieser Diskussion irgendwie konkretisiert?
Danke dir!

Autor: A. K. (prx)
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Gustav K. schrieb:
> Nach dem Motto: Schnell noch einen kaufen, solange es noch
> welche gibt.

Der letzte Whiskey vor der Prohibition. ;-)

Autor: A. K. (prx)
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Le X. schrieb:
> Wird es den Autobauern untersagt werden, SUVs herzustellen?

Die Kalifornier hatten vor Jahren mal eine Flottenregel in Spiel 
gebracht, gemäss der es Grenzwerte quer über die PKWs eines Herstellers 
gibt, unabhängig von der Grösse. Hersteller im gehobeneren Segment, also 
manche Deutschen, haben damit natürlich gewisse Probleme.

> Ich meine, das ist doch ein schwammiger Begriff.

Du musst dafür nicht den Begriff SUV definieren. Du musst nur Grenzwerte 
definieren, die ein SUV, das auch noch danach aussieht, kaum einhalten 
kann.

Ich hatte letzthin auf einer Busfahrt das Vergnügen, einer Unterhaltung 
zwischen dem Busfahrer und einem Fahrgast zu lauschen. Danach hätte ich 
in jedem Autoquartett gewonnen, was getunete Golf- und Audi Modelle mit 
400-700 PS angeht. War schon ulkig, wie beim Fahrer die Faszination 
solcher PS-Boliden mit der Vernunft rang, denn er (angeblich im Besitz 
eines 400 PS Audi) wusste andererseits auch, dass das ziemlicher Unsinn 
ist.

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Autor: Le X. (lex_91)
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A. K. schrieb:
> Du musst dafür nicht den Begriff SUV definieren. Du musst nur Grenzwerte
> definieren, die ein SUV, das auch noch danach aussieht, kaum einhalten
> kann.

Ah OK, es geht garnicht um SUVs sondern um dicke Autos mit hohem 
Verbrauch/Schadstoffausstoß aller Couleur.
Damit kann ich leben.

A. K. schrieb:
> War schon ulkig, wie beim Fahrer die Faszination
> solcher PS-Boliden mit der Vernunft rang, denn er (angeblich im Besitz
> eines 400 PS Audi) wusste andererseits auch, dass das ziemlicher Unsinn
> ist.

Des kleinen Mannes Sonnenschein
sind Ficken und besoffen sein.
Und dicke Autos.

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Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Patrick J. schrieb:
> Wer bitte ist noch so blauäugig anzunehmen,
>daß nicht ALLE etwas Dreck
> an der Hacke kleben haben?

die deutsche Autoindustrie ist sauber!
In D ist man ein Vorbild für die Welt.
Deutschland setzt Maßstäbe!

Autor: Falk B. (falk)
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@J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)

>In D ist man ein Vorbild für die Welt.
>Deutschland setzt Maßstäbe!

In Sachen wie Heuchelei, Moralismus und Selbstbetrug. 8-0
Nicht zu vergessen die Schafsköpfigkeit, mit der "wir" gern die Welt 
retten und nicht nur für Europa gern viel bezahlen.

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