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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Laser-Lichtschranke mit Modulation - Projekt?


Autor: Piter Kura (kurczaq)
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Hi

kennt jemand einen Link zu einer modulierten Laser-Lichtschranke (Laser 
perimeter) zum Nachbauen? Google findet nur trivialen Mist (LDR + 
Laser), ich brauche etwas mit Modulation (der Strahl sollte nicht durch 
hineinleuchten mit einem Laser-Pointer ausgeschaltet werden können). 
Sender sollte den Laser mit Code modulieren und der Empfänger den Code 
auswerten (z.b. über FFT).

Zu überbrücken sind ca. 50m im Freien.

vielen Dank.

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Schau mal in Richtung IR-Fernbedienungs-Empfänger. Die haben AGC, 
Demodulation etc. alles fertig integriert.

Du darfst beim Senden aber nicht einfach ständig das modulierte Signal 
senden, sondern Du musst darauf etwas ähnliches wie einen 
IR-Fernsteuerungscode senden. Bei Dauersignal schaltet der Empfänger 
bald ab.

Die meisten von den Dingern haben eine IR-Fotodiode fertig integriert. 
Du könntest also dann nur einen IR-Laser verwenden, was das Ausrichten 
etwas mühseliger macht.

Von Vishay gibt es aber einen IC der nur die Auswertung enthält und vor 
den Du selbst eine Fotodiode setzen musst. Und da könntest Du dann 
natürlich auch eine für sichtbares Licht verwenden. Genaue Bezeichnung 
hab ich nicht im Kopf, musst Du mal deren Sortiment durchgehen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Beitrag "Re: Infrarot LED Lichtschranke"

Man kann die LED des Senders einfach durch eine Laserdiode ersetzen, für 
die Anwendung ist das kein Problem.

Autor: Piter Kura (kurczaq)
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TSSP4038 ist schon mal interessant. Der IC erwartet wohl eine 38kHz 
modulation im IR. Ob man das mit einer Laserdiode schafft? Wie moduliere 
ich eine Laserdiode? Einfach Strom unter und über die Laserschwelle? 
Oder ganz aus & an? Wie lange dauert es, bis die Diode in den 
Laserbetrieb übergeht? Weiß jemand ein paar Zahlen dazu?

Kann man auch eine rote Laserdiode verwenden? Oder muss es IR sein?

Es bleiben eine Menge Fragen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Piter Kura (kurczaq)

>TSSP4038 ist schon mal interessant. Der IC erwartet wohl eine 38kHz
>modulation im IR.

Ja.

> Ob man das mit einer Laserdiode schafft?

Warum nicht? Das ist zittricger Gleichstrom!

> Wie moduliere
>ich eine Laserdiode? Einfach Strom unter und über die Laserschwelle?

Ja, so wie bei einer LED, an/aus, das reicht.

>Oder ganz aus & an? Wie lange dauert es, bis die Diode in den
>Laserbetrieb übergeht? Weiß jemand ein paar Zahlen dazu?

Ein paar hundert Nanosekunden. Das kann man hier vollkommen 
vernachlässigen.


>Kann man auch eine rote Laserdiode verwenden? Oder muss es IR sein?

IR, denn der Empfänger sieht nur IR, da ist ein optisches Filter davor.

Autor: Klaus (Gast)
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Das Bild hab ich in meiner Schaltungssammlung gefunden. Kurze Erklärung: 
der LM567 ist eine PLL mit Frequenzdiskriminator. Er liefert ein Signal, 
wenn die Eingangsfrequenz gleich (oder in der Nähe) seiner 
Oszillatorfrequenz ist. Wenn man also den Laser moduliert und die 
Frequenz des VCO in der PLL auf dem gleichen Wert hat, bekommt man ein 
Ausgangssignal. Die Schaltung hier geht noch etwas weiter. Bei einer 
Reflexlichtschranke sind Sender und Empfänger ja beieinander. Da kann 
man den Sender auch gleich mit dem VCO der PLL ansteuern. Statt des 
Reflexkopplers CNY70 kann man für größere Entfernungen natürlich auch 
einen billigen Laser aus einem Werbekugelschreiber und einen 
Phototransistor verwenden.

MfG Klaus

Autor: Wolfgang (Gast)
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Klaus schrieb:
> Statt des Reflexkopplers CNY70 kann man für größere Entfernungen
> natürlich auch einen billigen Laser aus einem Werbekugelschreiber
> und einen Phototransistor verwenden.

Warum willst du einen ganzen Kugelschreiber wegwerfen, wenn es die 
Lasermodule für 20ct zu kaufen gibt?
ebay 381375065752

Autor: TestX (Gast)
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Dazu braucht man Lasermodule bei denen der Treiber eine Modulation 
zulässt (analog oder digital). Mit billig-Modules funktioniert das 
nicht..

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Piter K. schrieb:

> kennt jemand einen Link zu einer modulierten Laser-Lichtschranke

Warum muss es unbedingt ein Laser sein? Nur, weil das gerade in
Mode ist? Mit einer (IR-)LED und optischer Bündelung erreichst
Du das gleiche.

Autor: Klaus (Gast)
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TestX schrieb:
> Dazu braucht man Lasermodule bei denen der Treiber eine Modulation
> zulässt (analog oder digital). Mit billig-Modules funktioniert das
> nicht..

Der Treiber, die KSQ bei diesen Modulen ist ein Widerstand, bei manchen 
nur der Innenwiderstand der Batterie. Es funktioniert bestimmt.

Wolfgang schrieb:
> Warum willst du einen ganzen Kugelschreiber wegwerfen, wenn es die
> Lasermodule für 20ct zu kaufen gibt?

Weil ich noch soviele andere Werbekugelschreiber habe;) Es war auch nur 
für die gedacht, die unter Laser immer was mit Wasserkühlung verstehen.

MfG Klaus

Autor: Sven B. (scummos)
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Harald W. schrieb:
> Piter K. schrieb:
>
>> kennt jemand einen Link zu einer modulierten Laser-Lichtschranke
>
> Warum muss es unbedingt ein Laser sein? Nur, weil das gerade in
> Mode ist? Mit einer (IR-)LED und optischer Bündelung erreichst
> Du das gleiche.

Nein. Du kannst das Licht einer nicht-Laser LED nicht in einen Strahl 
bündeln.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Sven B. (scummos)

>> Warum muss es unbedingt ein Laser sein? Nur, weil das gerade in
>> Mode ist? Mit einer (IR-)LED und optischer Bündelung erreichst
>> Du das gleiche.

>Nein. Du kannst das Licht einer nicht-Laser LED nicht in einen Strahl
>bündeln.

Auch andere Lichtquellen lassen sich bündeln, wenn gleich nicht in dem 
extremen Maße wie ein Laser. Für die Praxis der Lichtschranken reicht es 
locker.

Autor: Horst (Gast)
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Klaus schrieb:
> Es funktioniert bestimmt.

Tut es.
Hab ich hier mit zwei Tiny85, TSSP4038, so einem ChinaLaserModul und 
IRSend/IRMP als Software über mehr als 10m stabil laufen.

Autor: Klaus (Gast)
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Falk B. schrieb:
> Auch andere Lichtquellen lassen sich bündeln, wenn gleich nicht in dem
> extremen Maße wie ein Laser. Für die Praxis der Lichtschranken reicht es
> locker.

Richtig. Wobei ein

Wolfgang schrieb:
> Lasermodule für 20ct

billiger ist, als eine Leistungs-LED plus Linse.

MfG Klaus

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Klaus (Gast)

>> Lasermodule für 20ct

Jaja, billig will ich.

>billiger ist, als eine Leistungs-LED plus Linse.

Mein Gott, sind Bastler jetzt schon dem Cent-Sparwahn verfallen? Ob der 
Kram 5 oder 6 Euro kostet ist doch scheißegal. Außerdem, versuch mal 
einen IR-Laser auf 10m und mehr auf einen Detektor mit 5mm Durchmesser 
auszurichten . . .

Eine IR-LED mit 15 Grad Öffnungswinkel hat da keine Probleme, und die 
braucht auch keine Linse, die interne Bündelung reicht. Siehe mein Link.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Sven B. schrieb:

>>> kennt jemand einen Link zu einer modulierten Laser-Lichtschranke
>>
>> Warum muss es unbedingt ein Laser sein? Nur, weil das gerade in
>> Mode ist? Mit einer (IR-)LED und optischer Bündelung erreichst
>> Du das gleiche.
>
> Nein. Du kannst das Licht einer nicht-Laser LED nicht in einen Strahl
> bündeln.

Wie gut, das das die Hersteller von Lichtschranken nicht wissen und
trotzdem welche bauen. Übrigens muss das Licht von Laserdioden auch 
gebündelt werden.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Falk B. schrieb:
> Außerdem, versuch mal einen IR-Laser auf 10m und mehr auf einen Detektor
> mit 5mm Durchmesser auszurichten . . .

Hast du so ein kleines Lasermodul schon mal in der Hand gehabt?

Da sitzt vorne eine Linse drauf und damit läßt sich die Strahldivergenz 
so einstellen, wie man sie braucht. Es zwingt dich bei einem Lasermodul 
doch niemand, mit einem 0.5mrad Strahl zu arbeiten.

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Piter K. schrieb:
> TSSP4038 ist schon mal interessant.
[...]
> Kann man auch eine rote Laserdiode verwenden? Oder muss es IR sein?

Bei dem (und seinen Verwandten) muss es IR sein.

Wenn Du eine rote Diode verwenden möchtest:

Gerd E. schrieb:
> Von Vishay gibt es aber einen IC der nur die Auswertung enthält und vor
> den Du selbst eine Fotodiode setzen musst. Und da könntest Du dann
> natürlich auch eine für sichtbares Licht verwenden. Genaue Bezeichnung
> hab ich nicht im Kopf, musst Du mal deren Sortiment durchgehen.

Ich hab grad nochmal gesucht, es ist der VSOP38338:
http://www.vishay.com/ir-receiver-modules/list/pro...

Autor: Klaus (Gast)
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Falk B. schrieb:
> Mein Gott, sind Bastler jetzt schon dem Cent-Sparwahn verfallen?

Na sicher. Die diskutieren wochenlang rum, wie sie ein Stück SW 3 Byte 
kürzer und schneller hinkriegen, um einen kleineren µC nehmen zu können 
oder wie man mit Transistoren einen FET-Treiber billiger hinmurksen 
kann, und ....

MfG Klaus

Autor: Sven B. (scummos)
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Falk B. schrieb:
> @ Sven B. (scummos)
>
>>> Warum muss es unbedingt ein Laser sein? Nur, weil das gerade in
>>> Mode ist? Mit einer (IR-)LED und optischer Bündelung erreichst
>>> Du das gleiche.
>
>>Nein. Du kannst das Licht einer nicht-Laser LED nicht in einen Strahl
>>bündeln.
>
> Auch andere Lichtquellen lassen sich bündeln, wenn gleich nicht in dem
> extremen Maße wie ein Laser. Für die Praxis der Lichtschranken reicht es
> locker.

Also bündeln kannst du sie schon zu einem gewissen Grad (so hell wie der 
Emitter eben ist), aber du kannst sie nicht parallel machen. Entweder 
ist ganz viel von deinem Licht weg, oder du musst neben dem Ausrichten 
auch noch fokussieren. Für 2 Meter sicher ok, aber für 50?

: Bearbeitet durch User
Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Sven B. (scummos)

>ist ganz viel von deinem Licht weg, oder du musst neben dem Ausrichten
>auch noch fokussieren. Für 2 Meter sicher ok, aber für 50?

Auch für 500 wenn es sein muss. Lichtschranken und Datenübertragungen 
ohne Laser gab es Jahrzehnte vor dem Laser.

Autor: Sven B. (scummos)
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Falk B. schrieb:
> @ Sven B. (scummos)
>
>>ist ganz viel von deinem Licht weg, oder du musst neben dem Ausrichten
>>auch noch fokussieren. Für 2 Meter sicher ok, aber für 50?
>
> Auch für 500 wenn es sein muss. Lichtschranken und Datenübertragungen
> ohne Laser gab es Jahrzehnte vor dem Laser.

Lichtschranke oder Datenübertragung auf 500 Meter mit Licht, bei 
Umgebungslicht, ohne Laser? Glaub ich nicht. Lasse mich aber gern eines 
Besseren belehren ;)

Autor: controllergirl (Gast)
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Knuffig finde ich auch den hier: IS471 "OPIC Light Detector with 
Built-in Signal Processing Circuit for Light Modulation System"
http://roboter-teile.de/Oxid/Entfernungsmesser/Inf...
Allein die Bauteilbeschreibung zeigt schon was der alles kann :O)
Takterzeugung, Treiber, Auswertung, Empfänger, IR-Filter... alles schon 
drin!
Habe das Teil noch nicht getestet - scheint aber für LS Anwendungen sehr 
interessant.
Vielleicht könnte man auch eine IR_laser-LED... ???
Aber allein die Möglichkeit, mit einer 10W-IR-Led die ganze Siedlung 
auszuleuchten... :O)

Autor: Conny G. (conny_g)
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Falk B. schrieb:
> @ Sven B. (scummos)
>
>>> Warum muss es unbedingt ein Laser sein? Nur, weil das gerade in
>>> Mode ist? Mit einer (IR-)LED und optischer Bündelung erreichst
>>> Du das gleiche.
>
>>Nein. Du kannst das Licht einer nicht-Laser LED nicht in einen Strahl
>>bündeln.
>
> Auch andere Lichtquellen lassen sich bündeln, wenn gleich nicht in dem
> extremen Maße wie ein Laser. Für die Praxis der Lichtschranken reicht es
> locker.

50 Meter?

Autor: Gerd E. (robberknight)
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controllergirl schrieb:
> Knuffig finde ich auch den hier: IS471 "OPIC Light Detector with
> Built-in Signal Processing Circuit for Light Modulation System"

Hübscher IC für diese Aufgabe.

Scheint leider seit 2010 abgekündigt:
http://www.mouser.com/PCN/Sharp-PCN-20091001-01.pdf
http://www.mouser.de/ProductDetail/Sharp-Microelec...

Bei Farnell etc. sind noch ein einige auf Lager. Aber ewig wirds die 
nicht mehr geben.

Autor: controllergirl (Gast)
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hüstel Mist... Verdammt...
Sorry, hatte ich natürlich wieder nicht mitbekommen...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Sven B. (scummos)

>> Auch für 500 wenn es sein muss. Lichtschranken und Datenübertragungen
>> ohne Laser gab es Jahrzehnte vor dem Laser.

>Lichtschranke oder Datenübertragung auf 500 Meter mit Licht, bei
>Umgebungslicht, ohne Laser? Glaub ich nicht. Lasse mich aber gern eines
>Besseren belehren ;)

google optischer Richtfunk Amateurfunk

Wenn gleich die meisten professionellen Systeme natürlich mit Laser 
arbeiten, so gibt es dennoch diverse Experimente mit LEDs oder sogar 
Glühlampen!!!

http://ronja.twibright.com/

Autor: Wolfgang (Gast)
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Falk B. schrieb:
> Wenn gleich die meisten professionellen Systeme natürlich mit Laser
> arbeiten, so gibt es dennoch diverse Experimente mit LEDs oder sogar
> Glühlampen!!!

Wenn du eine ausgedehnte Primärlichtquelle (Glühfaden) hast, kannst du 
die schon genauso gut abbilden, wie einen Laser. Der Haken ist nur, dass 
du für gleiche Strahldivergenz entsprechend größere Brennweiten für die 
Abbildung verwenden musst. Um dabei die gleiche Lichtstärke des Systems 
zu erzielen, wachsen die erforderliche Durchmesser der optischen 
Elemente linear mit der Lichtquellenausdehnung und das Gewicht etwa 
kubisch. Und genau da hat eine kleine Primärlichtquelle ihre Vorteile - 
sonst wird es schnell ausgesprochen unhandlich.

Autor: Sven B. (scummos)
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Falk B. schrieb:
> @ Sven B. (scummos)
> Wenn gleich die meisten professionellen Systeme natürlich mit Laser
> arbeiten, so gibt es dennoch diverse Experimente mit LEDs oder sogar
> Glühlampen!!!
>
> http://ronja.twibright.com/

Benutzt Laser, wenn ich mich nicht sehr täusche.

> Wenn du eine ausgedehnte Primärlichtquelle (Glühfaden) hast, kannst du
> die schon genauso gut abbilden, wie einen Laser. Der Haken ist nur, dass
> du für gleiche Strahldivergenz entsprechend größere Brennweiten für die
> Abbildung verwenden musst.

Nein ... einen Glühfaden kann ich nie komplett auf eine 300µ Photodiode 
abbilden. Die Ausdehnung wird immer nur größer.
Du kannst auch mit großen Linsen aus einer Glühlampe keinen Strahl 
formen. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Etendue

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Sven B. schrieb:

> Lichtschranke oder Datenübertragung auf 500 Meter mit Licht, bei
> Umgebungslicht, ohne Laser? Glaub ich nicht. Lasse mich aber gern eines
> Besseren belehren ;)

Bauanleitungen für "Lichtsprechgeräte" mit modulierten Glühlampen
gab es schon in den 1960er Jahren. Zwar nicht über 500m, aber
50...100m gingen schon.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Sven B. schrieb:
> Du kannst auch mit großen Linsen aus einer Glühlampe keinen Strahl
> formen.

Dann guck dir einen Stern am Himmel an. Den kannst du, bis auf 
Beugungseffekte/Luftunruhe ziemlich perfekt abbilden. Und nun sag nicht, 
dass ein Stern mit einem Durchmesser 10000 .. 100E6 Kilometern ein 
kleines Objekt wäre.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Wolfgang schrieb:
> Sven B. schrieb:
>> Du kannst auch mit großen Linsen aus einer Glühlampe keinen Strahl
>> formen.
>
> Dann guck dir einen Stern am Himmel an. Den kannst du, bis auf
> Beugungseffekte/Luftunruhe ziemlich perfekt abbilden. Und nun sag nicht,
> dass ein Stern mit einem Durchmesser 10000 .. 100E6 Kilometern ein
> kleines Objekt wäre.

Uah, der Vergleich hinkt aber gewaltig. Was bei uns ankommt ist 
lediglich das was genau in unsere Richtung abgestrahlt wurde (als ein 
winziger Teil der Oberfläche des Sterns, der in unsere Richtung zeigt), 
der Rest wurde "weggeworfen".
Mach das mit einer Glühlampe, dann ist nach 500m einfach nicht mehr viel 
da.

Autor: Sven B. (scummos)
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Wolfgang schrieb:
> Sven B. schrieb:
>> Du kannst auch mit großen Linsen aus einer Glühlampe keinen Strahl
>> formen.
>
> Dann guck dir einen Stern am Himmel an. Den kannst du, bis auf
> Beugungseffekte/Luftunruhe ziemlich perfekt abbilden. Und nun sag nicht,
> dass ein Stern mit einem Durchmesser 10000 .. 100E6 Kilometern ein
> kleines Objekt wäre.

Ja, aber überleg dir mal die Effizienz dieses Abbildungsprozesses ... du 
kriegst beliebig gute Strahlen, aber nur indem du alle Energie 
wegwirfst, die nicht genau entlang der Strahlachse propagiert. "Bündeln" 
kannst du sie nicht. Insbesondere nützt dir die Linse nichts für's 
Strahl formen: das geht nur mit einer Blende (bei Angucken des Sterns 
ist das dann zum Beispiel dein Spiegel).

: Bearbeitet durch User
Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Sven B. (scummos)

>> http://ronja.twibright.com/

>Benutzt Laser, wenn ich mich nicht sehr täusche.

Du täuscht dich wieder einmal.

"Old but fascinating open hardware: 10MBit 1400m airlink w/ LEDs."

"Transmitter LED from car brake light (cost 1$)"

Autor: Sven B. (scummos)
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Ok, interessant!

Autor: Johannes R. (krampmeier)
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Ich habe so etwas vor vielen Jahren schon mal gebaut. Empfänger war ein 
TSOP34836, und der Sender eine normale 1 mW Laserdiode mit Optik und 51 
Ohm Vorwiderstand an 5 V. Sehr krude, hat wunderbar funktioniert. Falls 
eine hohe Lebensdauer erforderlich ist, jemand in den Strahl blicken 
könnte oder gar in einem kommerziellen Produkt würde man natürlich etwas 
mehr Aufwand treiben.

Auch wenn das Gehäuse der Empfänger schwarz aussieht und das sichtbare 
Licht zum großen Teil herausfiltert, reicht die Empfindlichkeit locker 
aus, wenn der Laser direkt 'draufscheint. Auch die Modulationsfrequenz 
muss man nicht auf das kHz genau treffen - ich habe einige verschiedene 
Emfänger probiert, und mit 38 kHz gingen sie alle, auch wenn eine andere 
Frequenz angegeben war. Die Filter sind wohl nicht allzu steil.

uint8_t lightbarrier_trigger_state(void)
{
  // The receiver needs some time to recover
  // in case this function is called periodically
  // see the TSOP34836 data sheet for more information
  // I use a static variable to minimize the response time for a detected->not detected transition
  static uint8_t carrier_detected = 0;
  if(!carrier_detected) _delay_ms(0.3); 
  ir_send_36kHz();  // send one burst: 36kHz carrier
  carrier_detected = ir_trigger_state();  // was the beam reflected into the receiver?
  if (!carrier_detected) return (0); // taking the side exit -> fast!
  else
  {
    _delay_ms(0.3);    
    return (1);    
  }
}

void ir_send_36kHz(void)
{
  uint8_t i;
  for(i=15; i !=0; i--)
  {
    LED_PORT &= ~(LED_LASER);
    _delay_us(13);
    LED_PORT |= (LED_LASER);
    _delay_us(13);
  }
}

Autor: Bernhard D. (pc1401)
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Sven B. schrieb:

>
> Lichtschranke oder Datenübertragung auf 500 Meter mit Licht, bei
> Umgebungslicht, ohne Laser? Glaub ich nicht. Lasse mich aber gern eines
> Besseren belehren ;)

Bitte sehr, das ging in einem frontreifen Gerät schon im 2. Weltkrieg 
über mindestens 2..3 km:
http://www.la6nca.net/tysk2/lispr/
http://www.kriegsfunker.com/radios/LiSpr80.html

usw...

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
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Hi

Bernhard D. schrieb:
> http://www.la6nca.net/tysk2/lispr/
> http://www.kriegsfunker.com/radios/LiSpr80.html

Geile Technik :)
Danke für die Links - trotzdem würde ich heute eine Laser-Diode dafür 
einspannen - man muß ja nicht immer mit einem Faustkeil beginnen.

MfG

Autor: Gustl Buheitel (-gb-)
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Könnte man nicht einfach einen Laser ein- und ausschalten und so eine 
binäre Folge senden? Damit Sender und Empfänger immer das Muster 
vergleichen können sendet man z. B. den Wert eines LFSRs das in Sender 
und Empfänger gleich implementiert wird und den gleichen Seed hat.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Gustl B. schrieb:
> Damit Sender und Empfänger immer das Muster
> vergleichen können sendet man z. B. den Wert eines LFSRs das in Sender
> und Empfänger gleich implementiert wird und den gleichen Seed hat.

Ob die Wert der PRBS von einem LFSR kommen, ist völlig egal. Für die 
Übertragung zählt das Ergebnis. GPS macht das seit Jahrzehnten so und 
hält über die unterschiedlichen Rauschfolgen bis zu 36 Datenströme auf 
der selben Frequenz auseinander.

Autor: Stefan --- (xin)
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Die Manipulationssicherheit kannst Du ggf. auch ohne Modulation 
erreichen. Ein Laser kommt i.d.R. sehr intensiv am Empfänger an, so dass 
der Empfänger nicht übermäßig empfindlich sein muss - wodurch sich eine 
optische Falle als Manipulationsschutz anbietet.
Zwei möglichst dunkle und matte Platten werden dazu im Abstand von ca. 5 
mm zueinander montiert. Die Äußere kann z.B. Teil des eh' vorhandenen 
Gehäuses sein - die zweite mit Abstandhaltern dahinter. Nun wird durch 
beide Platten ein möglichst kleines Loch gebohrt, so dass sich auf der 
gleichen optischen Achse das Loch außen, das Loch innen und der 
Empfänger befinden.
Das schräg einfallende Licht erreicht den Empfänger nicht mehr, da es 
sich zwischen den Platten totläuft. Das Licht des Senders erreicht den 
Empfänger jedoch problemlos, da es sich auf der gleichen optischen Achse 
befindet.
Versucht nun jemand, das System zu stören, muss er zuerst den Strahl 
unterbrechen, bevor er seinen Störsender optimal positionieren kann; was 
eh' schwierig ist, wenn beide Löcher nicht größer als bspw. 2 mm sind.

Autor: Piter Kura (kurczaq)
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Horst schrieb:
> Klaus schrieb:
>> Es funktioniert bestimmt.
>
> Tut es.
> Hab ich hier mit zwei Tiny85, TSSP4038, so einem ChinaLaserModul und
> IRSend/IRMP als Software über mehr als 10m stabil laufen.

Ich brauche eher 20m hin und 20m zurück...

Autor: Wolfgang (Gast)
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Piter K. schrieb:
> Ich brauche eher 20m hin und 20m zurück...

Eine zusätzliche kleine Linse vor dem Empfänger und ein vernünftiger 
Retroreflektor dürfte helfen.
Aber wer weiss, wieviel Reserven die Strecke vom Klaus noch hat?

Autor: Piter Kura (kurczaq)
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Am billigsten für mich wäre einen roten oder grünen Laserpointer zu 
nehmen. Kann ich den irgendwie modulieren? Es müssen keine 38khz sein, 
für die Verhältnisse hier würde 500-1000Hz reichen, dazu detektion mit 
Phototransistor und Arduino.

Hat es schon jemand versucht so einen billigen China-Laser zu 
modulieren? Einfach Strom an/aus? Oder muss ich mich an dem Modul 
irgendwie vergreifen?

Autor: Horst (Gast)
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Stefan . schrieb:
> Die Manipulationssicherheit kannst Du ggf. auch ohne Modulation
> erreichen.

Die Modulation ist weniger gegen Manipulationen als vielmehr gegen 
Fremdlicht aka Sonnenschein und ist einfacher und robuster als Deine 
Lichtfalle

Piter K. schrieb:
> Ich brauche eher 20m hin und 20m zurück...

Da hab ich keine Bedenken, daß mein Aufbau auch die schafft, allerdings 
würde ich wegen der höheren Empfindlichkeit des Empfängers ein IR-Laser 
wie 
https://www.aliexpress.com/item/3VDC-780nm-3mW-5mW... 
nehmen.

Autor: Horst (Gast)
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Piter K. schrieb:
> Es müssen keine 38khz sein,
> für die Verhältnisse hier würde 500-1000Hz reichen, dazu detektion mit
> Phototransistor und Arduino.

Wie kommst Du auf diese Frequenz? Die 38KHz ergeben sich aus dem 
vorgeschlagenen Empfänger, bei dem ist der 38KHz-Demodulator gleich 
eingebaut. Du müsstest selber auf Deine Frequenz filtern, wird 
aufwändiger und teurer.

Piter K. schrieb:
> Hat es schon jemand versucht so einen billigen China-Laser zu
> modulieren? Einfach Strom an/aus?

Die haben einen Widerstand als 'Regelung' und lassen sich wie einen 
normale LED schalten.

Autor: Piter Kura (kurczaq)
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> Piter K. schrieb:
>> Hat es schon jemand versucht so einen billigen China-Laser zu
>> modulieren? Einfach Strom an/aus?
>
> Die haben einen Widerstand als 'Regelung' und lassen sich wie einen
> normale LED schalten.

Konstantstromquelle müßte doch mindestens drin sein?

Autor: Piter Kura (kurczaq)
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Kann ich so ein Chinapointer-Modul einfach ans 38kHz PWM hängen? (über 
einen Steuertransistor).

Autor: Horst (Gast)
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Piter K. schrieb:
> Konstantstromquelle müßte doch mindestens drin sein?

Bei den ganz billigen? Nö.
Selber kannst Du die natürlich einbauen.

Piter K. schrieb:
> Kann ich so ein Chinapointer-Modul einfach ans 38kHz PWM hängen?

Warum nicht? Da ist auch nur eine LED drin und 38kHz sind ja nur 
wackelnder Gleichstrom.

Autor: Piter Kura (kurczaq)
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>
>>Kann man auch eine rote Laserdiode verwenden? Oder muss es IR sein?
>
> IR, denn der Empfänger sieht nur IR, da ist ein optisches Filter davor.

gibt es keine 38kHz Empfänger für rotes Laserlicht? Wenn ich mir die 
Datenblätter auf farnell anschaue, machen diese Sensoren bei ca. 820nm 
"dicht". Roten Laser zu verwenden wäre unheimlich einfacher und auch 
sicherer (für die Augen beim Basteln). Wie justiere ich sonst eine IR 
Lichtschranke ohne eine spezielle IR-Kamera?

Autor: Wolfgang (Gast)
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Piter K. schrieb:
> gibt es keine 38kHz Empfänger für rotes Laserlicht?

Gibt es, nennt sich dann Photodiode. Um das Tageslichtsperrfilter musst 
du dich dann selber kümmern. Vielleicht gibt es eine 
lichtschrankegeeignete Form der Signalaufbereitung in integierter Form. 
Die VSOP38336 bzw. VSOP58438 dürften wegen der Regeleigenschaften nur 
für Fernbedienungen, aber nicht für Lichtschrankenanwendungen passen.

> Wie justiere ich sonst eine IR Lichtschranke ohne eine
> spezielle IR-Kamera?

Mit einer billigen Kamera. Oft impliziert "billig" die Einsparung des 
IR-Sperrfilters. Im Gegensatz zum RGB-Filter, dass sich in Form eines 
Bayer-Filters auf dem Sensorchip sitzt, befindet sich das IR-Sperr meist 
aufgeklebt hinten auf dem Objektiv (oder eben auch nicht). Beim 
Raspberry Pi gibt es die zugehörige Kamera auch als NoIR-Variante. 
Überwachungskameras mit IR-Beleuchtung fehlt auch das Sperrfilter.

Autor: Sven B. (scummos)
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Wolfgang schrieb:
>> Wie justiere ich sonst eine IR Lichtschranke ohne eine
>> spezielle IR-Kamera?

IR-Detektorkärtchen. 
Ebay-Artikel Nr. 111122872869

Autor: controllergirl (Gast)
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Oder sowas: 
Ebay-Artikel Nr. 401231004117
Ist halt fertig aber ohne Laser, dafür nur $25... Vielleicht kann man 
die Optik gebrauchen und den Rest mit der Codierung nachrüsten, falls 
einfache Modulation nicht ausreicht?

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Sven B. schrieb:

> IR-Detektorkärtchen.
> 
Ebay-Artikel Nr. 111122872869

Bei 50m Abstand?

Autor: Piter Kura (kurczaq)
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>> Wie justiere ich sonst eine IR Lichtschranke ohne eine
>> spezielle IR-Kamera?
>
> Mit einer billigen Kamera.

ist trotzdem nicht so spannend fürs Auge, sollte mal was daneben gehen. 
IR Laser sind mir zu gefährlich.

Gibt es keine 38khz Sensoren mit Preprocessing für 650nm??

Autor: Sven B. (scummos)
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Piter K. schrieb:
>>> Wie justiere ich sonst eine IR Lichtschranke ohne eine
>>> spezielle IR-Kamera?
>>
>> Mit einer billigen Kamera.
>
> ist trotzdem nicht so spannend fürs Auge, sollte mal was daneben gehen.
> IR Laser sind mir zu gefährlich.

Das kommt auf das IR an und auf die Leistung. Die 800nm sind tatsächlich 
sehr gefährlich, > 1400nm sehr viel weniger.

Autor: Piter Kura (kurczaq)
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980nm sind auch gefährlich... somit bleibt mir nur ein roter Laser oder 
ein grüner mit schlechtem IR Filter - billige grüne emittieren teilweise 
mehr IR als grünes Licht (DPSS). Der grüne Strahl wäre eine Art 
"Zielhilfe". Nachteil für mich ist, daß man grüne Laser arg sieht 
insbesondere nachts.

Hat es schon jemand versucht einen 38khz Sensor mit grünem Laser zu 
"verkuppeln"? Reicht das im Strahl vorhandene IR zur Aktivierung des 
Sensors?

Kann ich mir einen 38khz sensor irgendwie nachbauen? Es müssen keine 
38khz sein, irgendwas in der Größenordnung von ein paar khz würde mir 
reichen. Ich dachte hier an einen Phototransistor und Auswertung über 
Arduino ADC. Danach eine Filterung mit FFT und Bestimmung des Peaks... 
Hat schon jemand so was ähnliches versucht?

Autor: Wolfgang (Gast)
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Piter K. schrieb:
> ist trotzdem nicht so spannend fürs Auge, sollte mal was daneben gehen.
> IR Laser sind mir zu gefährlich.

Guck dir die MZB-Werte in den Unfallverhütungsvorschrift Laserstrahlung 
der DGUV an und bleibe darunter. Im Anhang 2 auf S.48 findest du die 
Werte für die maximal zulässige Bestrahlungsstärke abhänging von 
Wellenlängen und Einwirkdauer.
http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/vorschrift12.pdf

Bei gepulstem Betrieb hast du über das Tastverhältnis einen recht guten 
Hebel.

Autor: Piter Kura (kurczaq)
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trotzdem nicht so prickelnd mit den Dinger zu basteln.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Piter K. schrieb:
> trotzdem nicht so prickelnd mit den Dinger zu basteln.

Du sollst doch keinen Materialbearbeitungslaser wie für das Schneiden 
von 20mm Edelstahl für eine Lichtschranke verwenden ;-)

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Was spricht denn gegen den oben von mir vorgeschlagenen VSOP38338 und 
eine Photodiode für sichtbares Licht?

Dann kannst Du jede gängige rote Laserpointer-Diode zum Senden 
verwenden, siehst den Strahl zum Einstellen und es besteht keine Gefahr 
fürs Auge.

: Bearbeitet durch User
Autor: Falk Brunner (falk)
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Mann, Mann, Mann. Mal wieder TYPISCH deutsch! Sinnloses Gesülze!

Jeder normale Mensch hätte einen einfachen 1mW roten Laser genommen und 
gut! Der ist augensicher! Und der reicht locker 1km weit, wenn man weiß 
was man tut auch 10km.

Autor: Piter Kura (kurczaq)
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Gerd E. schrieb:
> Was spricht denn gegen den oben von mir vorgeschlagenen VSOP38338 und
> eine Photodiode für sichtbares Licht?
>

sieht gut aus das Bauteil... wenn ich denn eins kriege. Das Package ist 
allerdings bastlerunfreundlich... schwer zu löten. Was vergleichbares im 
SOT package vielleicht?

Autor: Piter Kura (kurczaq)
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Falk B. schrieb:
> Mann, Mann, Mann. Mal wieder TYPISCH deutsch! Sinnloses Gesülze!
>
> Jeder normale Mensch hätte einen einfachen 1mW roten Laser genommen und
> gut! Der ist augensicher! Und der reicht locker 1km weit, wenn man weiß
> was man tut auch 10km.

sag ich ja... ich will einen roten nehmen, geht aber nicht mit standard 
38khz Empfängern wegen des Filters dort. Grüne haben eventuell hohen IR 
Anteil, sieht man aber nachts - ist nicht der Sinn der Sache. Ich könnte 
so einen billigen grünen nehmen (mit schlechtem IR filter), justieren 
und dann eventuell einen Filter davor setzen, der grünes Licht blockt - 
wird dann wiederum teuer.

VSOP38338 geht schon in die richtige Richtung, muss mal sehen, ob ich 
was ähnliches vielleicht in einer anderen Gehäuseform finde. Einen 
Reflowofen habe ich nicht :/

: Bearbeitet durch User

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