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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Siemens brushless Motor (Waschmaschine) als Generator


Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ich habe einen bürstenlosen AC Motor einer Siemens Waschmaschine IQ700 
mit 3 Phasen an einem Brückengleichrichter angeschlossen, er liefert nun 
DC. Und das ganz ordentlich, mit einer Handbewegung der Welle leuchtet 
bereits eine LED. An einen Akkubohrer angeschlossen geht es schon auf 
110 Volt., vermutlich auch noch einiges mehr.

Nun stellt sich das Problem, dass eine Wind- oder Wasserturbine hier 
sehr unterschiedlich von 10 V bis weit über 100 V erzeugen würde. Das 
ist gut, aber alles andere als verwertbare konstante Spannung. Mir sind 
keine Konvertoren Step-UP / Step-Down bekannt, die damit zurecht kommen. 
Meist ist da von 5 V bis max. 60 V DC Eingang Schluss. Welche 
Möglichkeiten gibt es?

Gruß, Frank

: Verschoben durch Admin
Autor: Roland Ertelt (roland0815)
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Üblicherweise regelt man dies über die Erregerspannung. Geht halt nicht 
bei Permanenterregung.

Sepic-bzw Buck/Boost-Wandler.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Roland E. schrieb:

> Sepic-bzw Buck/Boost-Wandler.

Da bin ich jetzt leider nicht fündig geworden. Auch bei Sepic ist meist 
deutlich unter 100 V im Eingang schon Schluss.
Wenn ich das richtig sehe, würde ich die mögliche Generatorleistung zB. 
durch eine Drehzahlbremse deutlich reduzieren?

Autor: Stephan (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Nun stellt sich das Problem, dass eine Wind- oder Wasserturbine hier
> sehr unterschiedlich von 10 V bis weit über 100 V erzeugen würde.

Definiere erst mal den sinnvollen Arbeitsbereich und ermittle dafür die 
(Leerlauf-)Spannungen.
Faktor 10 ist reichlich viel. Bei 10-facher Windgeschwindigkeit könntest 
du bei gleichem "Wind-"Schlupf die 1000-fache Leistung abnehmen.

Relevant ist eher der Bereich von 10km/h bis 40km/h (je nach Ort auch 
andere Werte). Darunter wird das Rad eh kaum drehen. Höhere 
Windgeschwindigkeit hat man nur recht selten > Bremse oder aus dem Wind 
drehen.
Außerdem kann man das mehr an Leistung regelmäßig nicht verwerten. Und 
ich will schließlich nicht nur an windigen Tagen oder nach einem Orkan 
ins Wochenendhaus.

Frank K. schrieb:
> Mir sind
> keine Konvertoren Step-UP / Step-Down bekannt, die damit zurecht kommen.
> Meist ist da von 5 V bis max. 60 V DC Eingang Schluss.

Die Spannung kannst du bei der Entwicklung fast beliebig festlegen. Nur 
auf Ebay wirst du die Wandler halt nicht mehr finden.

Autor: THOR (Gast)
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Nen Step-Down für 110V zu bauen ist nicht so krass schwierig, man 
braucht halt nen spannungsfesten FET und ne Pegelwandlung.
Auf Ebay gibts sowas nicht, weil die China-Module generell so one-chip 
Lösungen sind. Schaltwandler-ICs mit eingebautem Leistungstransistor.

Da musst du dir dann nen Schaltwandler selbst bauen.

Was für Leistungen sollen da rauskommen? WKA schon geplant und 
dimensioniert? Bzw. Wasserkraftwerk?

Autor: MaWin (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Nun stellt sich das Problem, dass eine Wind- oder Wasserturbine hier
> sehr unterschiedlich von 10 V bis weit über 100 V erzeugen würde.

Die Spannung hängt von der Drehzahl ab, ab Nennspannung geht das 
Eisenblech zunehmend in Sättigung, die Spannung steigt also nicht weiter 
aber die Verluste.

Frank K. schrieb:
> Mir sind keine Konvertoren Step-UP / Step-Down bekannt, die
> damit zurecht kommen.

Könnte man bauen, z.B. LM5116.

> Welche Möglichkeiten gibt es?

Je nach Belastung (also Stromentnahme) bremst der Motor. Ein 
angeschlossener Akku wird also den Rotor frei laufen lassen bis seine 
Ladespannung erreicht wird, dann allen Strom abnehmen und so eine 
weitere Drehzahlerhöhung begrenzen.

Schwierig wird es, wenn der Akku voll ist, dann muss auf 
Belastungwiderstände umgeschaltet werden, oder der Antrieb abgekuppelt 
werden.

Autor: Stephan (Gast)
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THOR schrieb:
> Nen Step-Down für 110V zu bauen ist nicht so krass schwierig

Auf das wirds evtl. rauslaufen. Als erstes sollten aber die praktisch 
relevanten Zahlen (Spannungen) ermittelt werden.
Ein Windrad hat je nach Größe, Flügelprofil und Steigung einige wenige 
U/min bis über 1000 U/min bei max. Drehzahl.

Und außerdem: was solls werden? Inselanlage im Wochenendhaus, Anlage mit 
Netzeinspeisung, Zusatzversorgung vor Hallogenbeleuchtung im Haus, ... 
Mit Akku / ohne Akku? Leistungsbedarf, Energiebedarf, Nachladezeitraum, 
...

THOR schrieb:
> Auf Ebay gibts sowas nicht, weil die China-Module generell so one-chip
> Lösungen sind. Schaltwandler-ICs mit eingebautem Leistungstransistor.

Und weil die 100V weit über der Schutzkleinspannung liegen und damit 
kaum noch ein Markt dafür bei den Bastlern existiert. Auch rechtlich 
wirds dann schwierig.

Evtl. auch mal das Gleichrichtverfahren spannungsabhängig umschalten.

MaWin schrieb:
> Je nach Belastung (also Stromentnahme) bremst der Motor. Ein
> angeschlossener Akku wird also den Rotor frei laufen lassen bis seine
> Ladespannung erreicht wird, dann allen Strom abnehmen und so eine
> weitere Drehzahlerhöhung begrenzen.
>
> Schwierig wird es, wenn der Akku voll ist, dann muss auf
> Belastungwiderstände umgeschaltet werden, oder der Antrieb abgekuppelt
> werden.

Wenn der Generator den Strom auch bei hoher Windgeschwindigkeit 
verkraftet sind die Bremswiderstände ok. Wenn der Generator die Drehzahl 
bei hoher Windgeschwindigkeit verkraftet kann man auch einfach nur die 
Verbraucher trennen.
Oft reicht die einfache Variante. Der Akku kann eh nicht mehr 
speichern... Und noch öfter sind solche Projekte kompletter Quatsch.
Erst wenn das ganze wirklich auf den genauen Anwendungsfall hin 
ausgelegt wird macht's Sinn.

Ist aber alles reichlich spekulativ.
Der TE hat einen Motor, den man auch als Generator nutzen kann und der 
dann je nach Drehzahl unterschiedliche Leerlaufspannungen erzeugt. 
(welch Wunder) Und es gibt die Erkenntnis, dass das für die Versorgung 
von Verbrauchern ein Problem darstellt.
Welche Spannungen das dann praktisch sein werden ist völlig unklar, für 
was das Ganze verwendet werden soll ebenso. Welche Verbraucher. 
Kenndaten des Generators dito ...

Und am End kommt dann raus, dass das ganze mit dem Lüfterrad des 
KFZ-Lüfters nicht genug Leistung bringt...

Autor: THOR (Gast)
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Die Drehzahlbegrenzung von ner Klein-WKA macht man über Stallregelung, 
nicht indem man die Windenergie in Bremswiderständen verheizt. Oder man 
dreht das Windrad aus dem Wind.

Sprich: Dimensioniert man die WKA korrekt, kann es gar keine 
Überdrehzahl geben die man irgendwie abfangen muss.

Autor: MiWi (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Ich habe einen bürstenlosen AC Motor einer Siemens Waschmaschine IQ700
> mit 3 Phasen an einem Brückengleichrichter angeschlossen, er liefert nun
> DC. Und das ganz ordentlich, mit einer Handbewegung der Welle leuchtet
> bereits eine LED. An einen Akkubohrer angeschlossen geht es schon auf
> 110 Volt., vermutlich auch noch einiges mehr.
>
> Nun stellt sich das Problem, dass eine Wind- oder Wasserturbine hier
> sehr unterschiedlich von 10 V bis weit über 100 V erzeugen würde. Das
> ist gut, aber alles andere als verwertbare konstante Spannung. Mir sind
> keine Konvertoren Step-UP / Step-Down bekannt, die damit zurecht kommen.
> Meist ist da von 5 V bis max. 60 V DC Eingang Schluss. Welche
> Möglichkeiten gibt es?
>
> Gruß, Frank


Jedes Weitbereichs-Steckernetzteil rennt von 60-400VDC. Die 60V sind 
nicht die Startspannung sondern die Abschaltspannung wenn es "von oben" 
kommend ausschaltet.

Wenn Du die Versorgung des Wandlerchips "extern" machst - wo ist das 
Problem das entsprechend anzupassen?

Weiters: es gibt von Linear Wandlerchips mit externen FETs, die bis zu 
150V DC am Chip vertragen. Suchen mußt Du selber (LTC3895 oder so 
ähnlich).

Es liegt also an Deinem Wollen und Können und nicht unbedingt an 
fehlenden Möglichkeiten sowas zu bauen.


MiWi

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ok, ich fange mal beim Motor an. Das ist er:

Ebay-Artikel Nr. 222511213421

Wie gesagt, der Motor liefert schon mit einer Drehbewegung per Hand an 
der Welle.

Geplant ist ein VAWT mit einem inneren Savonius für den Anlauf und 
Lenz-Profilen im äußeren Bereich. Da es dafür noch keine Werte gibt, 
kann ich dazu leider noch nichts sagen. Es ist nicht ganz trivial, die 
entsprechenden Profile herzustellen. In der Regel liefern diese Profile 
recht hohe Drehzahlen.

Den Motor kann ich momentan nur simuliert mit Bohrmaschine, 
Drehzahlmesser und Multimeter beurteilen.

Zielsetzung: 12 Volt als konstante Spannung unter verschiedenen 
Betriebsbedingungen. Die sollte direkt verwendet oder über einen 
Sinus-Inverter aus dem KFZ-Bereich als 230 V zur Verfügung stehen.
Ich möchte dabei Leistungsverluste im Generatorbetrieb möglichst 
ausschließen.

Autor: THOR (Gast)
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Frank K. schrieb:
> In der Regel liefern diese Profile
> recht hohe Drehzahlen.

Die Schnelllaufzahlen davon sind niedrig und der cp miserabel. Die 
Drehzahlen werden nur noch, wenn du den Rotordurchmesser klein machst. 
Das hat mit dem Profilen gar nichts zu tun.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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THOR schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> In der Regel liefern diese Profile
>> recht hohe Drehzahlen.
>
> Die Schnelllaufzahlen davon sind niedrig und der cp miserabel. Die
> Drehzahlen werden nur noch, wenn du den Rotordurchmesser klein machst.
> Das hat mit dem Profilen gar nichts zu tun.


Entschuldigung, aber beim VAWT weiß ich, was ich da plane. Beruht auf 
fast 5 Jahren Recherche. Ich weiß, dass diese Projekte immer wieder als 
"miserabel" dargestellt werden von Leuten, die ihre grausamen 
Bird-Killer Windpropeller in die Landschaft pflastern wollen. Aber das 
ist ein anderes Thema.

Hier geht es um einen Generator und nicht, was diesen zum Drehen bewegt.

Autor: THOR (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Entschuldigung, aber beim VAWT weiß ich, was ich da plane. Beruht auf
> fast 5 Jahren Recherche.

Das hindert dich nicht daran, aus diesen Informationen falsche 
Schlussfolgerungen zu ziehen.

Autor: THOR (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Hier geht es um einen Generator und nicht, was diesen zum Drehen bewegt.

5 Jahre Recherche und kein Bedürfnis nach einem sinnvollen 
Gesamtkonzept?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Fertige Regler für Windgeneratoren sind ja kein Hexenwerk und frei 
verkäuflich:
http://www.ebay.de/bhp/wind-laderegler

Der iSta Breeze 500 z.B. ist direkt für den Anschluss eines 3-Phase 
Brushless Generator. Der iSta Breeze Generator liegt hier rum, taugt 
allerdings nicht viel, der Regler soll aber recht brauchbar sein.
Einfache Windgeneratoren dreht man auch nicht aus dem Wind, weil sie gar 
keine Vorrichtung dafür haben, sondern sie werden per Regler bei der 
max. Drehzahl per Bremschopper reduziert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefan Us (stefanus)
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Passen denn die Drehzahlen des Motors/Generator mit den Drehzahlen des 
Windrades zusammen?

Für Elektromotren sind einige tausen U/min ganz normal, aber für 
Windräder mit Spannweiten wie meine Arme wohl eher nicht.

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Ist völlig schnurz, da man NUR eine Powersenke benötigt.

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Etwas konkreter: einer Dampflok Osts es egal womit sie befeuert wird, 
Papierbriketts, Hackschnitzel, Deutsche Eiche, Kohle allgemein, etc. pp.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ei der Daus schrieb:
> Ist völlig schnurz, da man NUR eine Powersenke benötigt.

Hört sich interessant an, aber was genau ist eine Powersenke? Ich stelle 
mir das so vor, bei jeder erzeugten Leistung Eingang VDC des Motors 
immer nur 12 VDC am Ausgang zu erhalten. Bin da bislang nur auf DC / DC 
Wandler gekommen. Aber da wird es sehr schwierig, einen mit zB. 20 - 180 
VDC Eingang unter Berücksichtigung der Leistung von 545 Watt laut 
Datenkleber beim Motor zu finden.
Ich möchte natürlich auch so wenig potentielle Generatorleistung wie 
möglich verlieren.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Stefan U. schrieb:
> Passen denn die Drehzahlen des Motors/Generator mit den Drehzahlen des
> Windrades zusammen?
>
> Für Elektromotren sind einige tausen U/min ganz normal, aber für
> Windräder mit Spannweiten wie meine Arme wohl eher nicht.

Ich hatte oben schon geschrieben, dass der Motor als Generator mit einer 
Handbewegung der Welle schon auf 12 VDC kommt und mit einem 
Akkuschrauber bei 110 VDC landet. Die bürstenlosen Waschmaschinenmotoren 
sind da salopp gesagt "recht giftig", was wohl mit ihrer Auslegung für 
den Antrieb der 10 kg - Trommel mit unterschiedlichsten Belastungen und 
Umdrehungen zu tun hat.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael F. (sharpals)
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hast du mal balastwiderstände angeschlossen ?

Dann dürfte die generatorspannung sinken.

Du wirst sowiso einen schutz benötigen, damit der generator nicht 
hochdreht, wenn die last komplett wegfällt.

Autor: Stephan (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Aber da wird es sehr schwierig, einen mit zB. 20 - 180
> VDC Eingang unter Berücksichtigung der Leistung von 545 Watt laut
> Datenkleber beim Motor zu finden.

Ne. z.B.:
http://www.schams-solar.de/windmppt.html

Autor: Stephan (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Hört sich interessant an, aber was genau ist eine Powersenke?

Ein geeigneter Verbraucher.

Frank K. schrieb:
> Ich stelle
> mir das so vor, bei jeder erzeugten Leistung Eingang VDC des Motors
> immer nur 12 VDC am Ausgang zu erhalten. Bin da bislang nur auf DC / DC
> Wandler gekommen.

Das ist schon richtig. Viele kleine Anlagen arbeiten aber über weite 
Bereiche mit konstanter Drehzahl um eine passive Stallregelung zu 
erlauben.

Frank K. schrieb:
> Ich möchte natürlich auch so wenig potentielle Generatorleistung wie
> möglich verlieren.

Wirklich? Dann musst du ein spezialisiertes Ingenieursteam beauftragen. 
Nach einigen Jahren Entwicklungsaufand wirst du das Ziel nach aktuellem 
Stand der Technik annähernd erreicht haben. Man könnte natürlich auch 
einen geeigneteren Generator verwenden und damit ohne jede Entwicklung 
über dem mit diesem Generator je erreichbaren Werten landen. Zu einem 
Bruchteil der Kosten...
Ich vermute eher du willst mit einem Budget x ein Ziel y erreichen.

Der DC/DC-Wandler lässt sich jedenfalls auch mit einem 
Eingangsspannungsbereich von 2-1000V > 12V entwickeln. Fertig gibt es 
den nicht.
Als einzelner Wandler ist sowas aber nicht effektiv. Die hohe 
Max-Spannung/-Leistung treibt die Kosten in die Höhe und die Verluste 
bei geringer Spannung steigen. Für hohe Spannungen sollte auf einen 
gesonderten Wandler umgeschaltet werden.
Passive Stallregelung erfordert Generatorreserven (von den 545W solltest 
du nicht mal träumen) alternativ geht auch ne Bremse.

Hohe Windgeschwindigkeiten sind bei Inselbetrieb auch nicht relevant. 
Der Wind schaltet ja nicht zwischen 2 und 30 m/s um.

Frank K. schrieb:
> Hier geht es um einen Generator und nicht, was diesen zum Drehen bewegt.

Das ist nicht sehr Konstruktiv. Wenn du hier Hilfe bekommen willst wirst 
du mit mehr Informationen zum Projekt rausrücken müssen. Niemand hilft 
gern kostenlos ohne zu Wissen ob das ganze ansatzweise Sinn ergibt. 
Außerdem sollte die Diskussion nicht nur für dich sondern auch für 
Nachahmer nützlich sein.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Hallo Frank,


wenn es dein Ziel ist Verluste zu minimieren, heist das im 
Umkehrschluss: Du willst sämtliche Energie verwerten. Du enötigst ergo 
eine hochdynamische Last. Wenn du das bei konstanter Spannung erreichen 
willst, so musst du die Drehzahl über die Stromaufnahme regeln. Wenn du 
keine unendliche Akkukapazität hast, so landest du zwangsläufig beim 
Bremschopper.

Um es mit Jochen Malmsheimer zu sagen: "Das ist Physik!" und an der 
führt kein "Mystik Regulator" vorbei.

Namaste

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Michael F. schrieb:
> hast du mal balastwiderstände angeschlossen ?
>
> Dann dürfte die generatorspannung sinken.
>
> Du wirst sowiso einen schutz benötigen, damit der generator nicht
> hochdreht, wenn die last komplett wegfällt.

Ich habe mir eine Test-Tafel mit 6 Halogensockelstiften gebaut, wo ich 
die Lampen einzeln zuschalten kann. Dann lassen sich beliebig 10  20  
50 W in Kombinationen testen. Vorausgesetzt natürlich, der Eingang zur 
Tafel bleibt bei konstant 12 VDC...

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Stephan schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Hier geht es um einen Generator und nicht, was diesen zum Drehen bewegt.
>
> Das ist nicht sehr Konstruktiv. Wenn du hier Hilfe bekommen willst wirst
> du mit mehr Informationen zum Projekt rausrücken müssen. Niemand hilft
> gern kostenlos ohne zu Wissen ob das ganze ansatzweise Sinn ergibt.
> Außerdem sollte die Diskussion nicht nur für dich sondern auch für
> Nachahmer nützlich sein.

Das ist richtig, aber wenn mir hier jemand erzählt, dass bei einem VAWT 
die Profile egal wären (wofür haben wir dann C-Rotor, Lenz, NACA 0018 
etc.), steige ich in die Diskussion nicht ein. Kenne ich aus anderen 
Foren und führt zu nichts.

Und danke für den Link, dann gibt es ja doch fertige Lösungen. Nur muss 
ich dafür den "Leistungsbereich" meines Motors je nach Umdrehung noch 
weiter testen. Auch bzgl. Rückschlüsse auf zu erwartende Umdrehungen der 
Windturbine. Werde das hier dann dokumentieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ich fange mal "klein" an und habe mir zu dem Zweck jetzt diesen Wandler 
bestellt:

Ebay-Artikel Nr. 332233914157

Um einem Vorschlag hier zu folgen, könnte man ja bei höherem 
Ausgangsstrom vom Motor auf einen Wandler zB. 90 V bis 230 V umschalten? 
Und könnte dieser mit anderen Bauteilen nach diesem Platinenlayout 
aufgebaut werden?

Ich möchte bei diesem Projekt zu Testzwecken im Budget bleiben. Bisher 
haben mich Motor, Gleichrichter und Wandler etwas über 90 Euro gekostet.

Autor: THOR (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Das ist richtig, aber wenn mir hier jemand erzählt, dass bei einem VAWT
> die Profile egal wären

Hat keiner gesagt.

Autor: THOR (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Ebay-Artikel Nr. 332233914157

Das ist ein Linearregler?! Ich dachte, du willst effizient arbeiten?

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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THOR schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Ebay-Artikel Nr. 332233914157
>
> Das ist ein Linearregler?! Ich dachte, du willst effizient arbeiten?

Und was genau ist daran jetzt nicht effizient?

Autor: Stephan (Gast)
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THOR schrieb:
> Das ist ein Linearregler?! Ich dachte, du willst effizient arbeiten?

Ich glaub eher ein PWM-Regler, kenne das ding aber nicht.
Wenns PWM ist kann der nur einen Motor oder vielleicht eine Glühlampe 
treiben.
Mit Akku als Last wird er sofort durchbrennen.
Um hohe Spannung bei mittlerem Strom in mittlere Spannung bei hohem 
Strom zu wandeln ist er ungeeignet.

Frank K. schrieb:
>> Das ist ein Linearregler?! Ich dachte, du willst effizient arbeiten?
>
> Und was genau ist daran jetzt nicht effizient?

Wenns doch ein Linearregler ist, dann verheizt er die Überspannung 
einfach. Spricht 30V 1A rein, 12V 1A raus.
Mehr vertragen dann auch die Kühlkörper nicht mehr.
Ich tippe aber eher auf PWM.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Frank K. schrieb:
> Ich fange mal "klein" an und habe mir zu dem Zweck jetzt diesen Wandler
> bestellt:
>
> Ebay-Artikel Nr. 332233914157

Upps, das ist ein PWM Steller für Motoren - wirklich nicht das, was du 
wolltest. Wenn du damit Akkus laden möchtest, muss da auf jeden Fall 
noch ein dickes LC Filter kommen, sonst zerbrätst du den Akku. Stelle 
auch sicher (evtl. über eine Feedbackschaltung), das der Ausgang nicht 
nur gesteuert, sondern geregelt wird, denn die Impulshöhe der PWM wird 
direkt so hoch sein wie die Eingangsspannung. Hand anlegen ist auf jeden 
Fall angesagt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Oha, falsch gekauft? Zurückgeben oder weiter verkaufen ist ja immer noch 
möglich.Beschreibung war ja leider kurz und knapp..
Bedeutet "PWM Steller für Motoren", dass man den hier rein gar nicht 
verwenden kann? Was würde passieren, wenn ich den mit dem Poti auf 12 V 
stelle und einen Sinusinverter zu 230 AC anhänge? So einen habe ich für 
den PKW hier.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Ich sehe auf dem Teil keine Spule, aber er soll 15A aushalten. Demnach 
kann es sich nur um einen PWM Regler handeln. Das heisst, er gibt 
Spannungsimpulse in der vollen Höhe ab, die dein generator liefert. 
Deinen Inverter wirst du damit zerstören.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Stephan schrieb:
> Generatorreserven (von den 545W solltest du nicht mal träumen) >

Verstehe ich jetzt auch nicht wirklich. Wenn ich nicht träume, was 
könnte ich unter geeigneten Bedingungen dann rausholen?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Frank K. schrieb:
> Bedeutet "PWM Steller für Motoren", dass man den hier rein gar nicht
> verwenden kann?

Nicht in dieser 'Ausbaustufe'. Wie schon geschrieben, macht die Kiste 
ein einstellbares Pulsbreiten-moduliertes Signal, dessen Pulshöhe so 
hoch ist wie die Eingangsspannung.
Entweder schaltest du jetzt ein fettes Tiefpassfilter hinterher und eine 
Regelung und machst dadaraus einen selbstgebritzelten Stepdown Regler 
(dazu musst du aber schon ein wenig Erfahrung mitbringen) oder du 
schaust nach Schaltplänen/Geräten für Windgenerator MPPT Regler und 
kaufst/baust gleich sowas.

Frank K. schrieb:
> Was würde passieren, wenn ich den mit dem Poti auf 12 V
> stelle

Das kannst du gar nicht. Selbst wenn du für eine Windgeschwindigkeit 12V 
einstellst, sind es bei mehr Wind mehr als die 12V und bei weniger Wind 
eben unter 12V. Regelung hat das Dings nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Matthias S. schrieb:

> Das kannst du gar nicht. Selbst wenn du für eine Windgeschwindigkeit 12V
> einstellst, sind es bei mehr Wind mehr als die 12V und bei weniger Wind
> eben unter 12V. Regelung hat das Dings nicht.

Ok, der Verkäufer hat angegeben:

"Abwärtswandler

Eingang: 6-90V

Ausgang: 1-85V regelbar über Potentiometer bis max.15A

oder 1000W." Nicht mehr, nicht weniger.

Wenn ich 90 V reingebe (evtl. manuelle Drehzahlregulierung über 
entsprechend dimensionierte Riemenscheibe), auf 12 V Ausgang einstelle 
und das Ding liefert nix oder fliegt mir um die Ohren, geht es halt 
zurück und ich kaufe etwas anderes. Weil es dann nicht in der 
Artikelbeschreibung so stand.

Werde zunächst nur Multimeter und mal eine billige Halogenlampe 
anschließen. Und über der Platine einen Ventilator betreiben. Wird auch 
bei den anderen Chinateilen (Buck Boost step up down) zwecks Kühlung und 
besserer Leistung immer empfohlen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefan Us (stefanus)
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Du solltest die Angaben der chinesischen Händler nicht für bare Münze 
nehmen. Wenn im Fensehen die Barbiepuppen mit ihren 
Schmetterlingsflügeln durch Kinderzimmer fliegen und alles in 
Regebogenfarben bundt machen, dann glaubst du das doch auch nicht, oder 
etwa doch?

Verlasse Dich auf die fachliche Kompetenz von mir und einigen Anderen, 
die Dir bereits die gleiche Antwort gaben: Dieses Produkt gibt keine 12V 
aus, sondern Impulse in Höhe der Eingangsspannung. Es ist für deinen 
Anwendungsfall ungeeignet.

> Werde zunächst nur ... ine billige Halogenlampe anschließen.

Das wird wohl gehen. Aber umfangreichere Elektronik (wie dein Inverter) 
verlangt eine halbwegs stabile 12V Gleichspannung, nicht 90V Impulse.

Die Eingangskondensatoren im Inverter können herrlich explodieren. Dann 
ist Schluss mit lustig.

: Bearbeitet durch User
Autor: dercr (Gast)
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Frank K. schrieb:
> "Abwärtswandler
>
> Eingang: 6-90V
>
> Ausgang: 1-85V regelbar über Potentiometer bis max.15A
>
> oder 1000W." Nicht mehr, nicht weniger.

Ist zwar missverständlich, aber nicht zwingend falsch.

Heraus kommen wohl Uein - 5V, regelbar ist das Tastverhältnis.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Frank K. schrieb:
> bay-Artikel Nr. 332233914157
>
> Um einem Vorschlag hier zu folgen, könnte man ja bei höherem
> Ausgangsstrom vom Motor auf einen Wandler zB. 90 V bis 230 V umschalten?
> Und könnte dieser mit anderen Bauteilen nach diesem Platinenlayout
> aufgebaut werden?

Hallo Frank,

 da du meine Bemerkung weiter oben dezent übergangen hast,
und auch sonst Fragen stellst welche verschiedene Rückschlüsse, zulassen 
stelle ich mal die Frage konkret, ob du eine Elektrotechnische 
Ausbildung gemacht hast. Bitte nimm es mir nicht übel aber dein Know How 
scheint eher das eines Maschinenbauers, was was keineswegs abwertend 
verstanden wissen will. Es geht nur um die Klärung der Voraussetzung um 
dir effizient weiter helfen zu können.

Zum Beispiel sehe ich bei dir keine Unterscheidung zwischen Strom und 
Spannung. Selbige ist aber für das Verständnis jedweder elektrischen 
Regelung essentiell.


Bitte vergegenwärtige Dir das, die Größen Spannung, Strom,  Widerstand 
und Leistung in einem stringenten Wechselverhältnis zu einander stehen.


Entscheidend für jede Generator-Verbraucher Lösung ist das Gleichgewicht 
zwischen eingebrachter Leitung und entnommener Leistung.

Da dein Windrad keine Konstante Leistung liefert du aber Verluste 
minimieren willst musst du die entnommene Leistung entsprechend der 
Leistungsabgabe des Windrades anpassen.

Bei deinem Generator gilt im Bereich seiner Belastbarkeit:

E(GeneratorSpannung) proportional n(Drehzahl)

Zu berücksichtigen sind noch die inneren Verluste der Maschine.

Da du einen 3 Brushlessmotor als Generator verwendest kannst du die 
Spannung nach dem Gleichrichter bei Nenndrehzahl des Motors und 
Nennleistung des Motors als elektrische Last  für den Oberen Stützwert 
der Drehzahl_Spannungskurve ausgehen. Der Untere Stützwert liegt bei 0V 
bei N=0
Damit ist Drehzah_Spannungskurve, bei Lastanpassung vorgegeben.

Du hast jetzt die Möglichkeiten:

1)
Auf konstanten Strom zu regeln, d.h. Widerstand an Spannung anpassen.
Macht Sinn bei Verbrauchen welche einen konstanten Strom benötigen. z.B.
LED zur Regelung kann man mehr oder weniger Stromzweige zuschalten

2)
Auf konstante Spannung regeln.
Das ist die Methode für deine Wünsche
Nötig dafür wäre ein 2_Stufen_Inverter mit Zwischenkreis und 
"unendlicher Zwischekreiskapazität". Hier beginnt dein Problem.

3)
Auf Proportionale Leistung regeln (um die Verluste zu minimieren und 
hohe Effizienz zu erreichen). Das machen Professionelle Solar- und 
Windkraftregler. Als Puffer dient das Stromnetz der EVU.
Das ist was du willst, aber der Motor ist dafür nur bedingt geeignet
und du benötigst das Stromnetz als Puffer mit allen Formalien.

4)
Auf konstante Spannung regeln, Überschüsse in der ersten Regelstufe in 
Akkus Puffern. Weitere Überschüsse in der 2. Regelstufe verheizen
(Bremschopperlösung)

Eventuell kannst du ja mal das Typenschild des Motors hier einstellen.
Das sollte Licht in den Nebel bringen! In welche Richtung die Leistung 
durch die Maschine geht ist ihr nämlich schnuppe. Und so lassen sich 
alle wichtigen Parameter errechnen.

Namaste

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Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Frank K. schrieb:
> geht es halt
> zurück

Artikeltext gelesen? Der Verkäufer nimmt es nicht zurück, ist ein 
Privatverkauf.

Frank K. schrieb:
> Ausgang: 1-85V regelbar über Potentiometer bis max.15A

Ich vermute, das dem Verkäufer der Unterschied zwischen 'regelbar' und 
'steuerbar' nicht klar ist, und er deswegen 'regelbar' geschrieben hat.
Das Ding ist die übliche 'Fang-den-555' PWM Schaltung mit 2 Dioden an 
den Enden des Potis.
https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaer...
http://www.instructables.com/id/Simple-and-dirty-P...

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Winfried J. schrieb:

>
> Hallo Frank, da du meine Bemerkung weiter oben dezent übergangen hast,
> und auch sonst Fragen stellst welche verschiedene Rückschlüsse, zulassen
> stelle ich mal die Frage konkret, ob du eine Elektrotechnische
> Ausbildung gemacht hast. Bitte nimm es mir nicht übel aber dein Know How
> scheint eher das eines Maschinenbauers, was was keineswegs abwertend
> verstanden wissen will.

Hallo Winfried, ich habe Deine Bemerkung keineswegs ignoriert. Eine 
elektrotechnische Ausbildung habe ich nicht. Den "Mechatroniker" gab es 
in meiner Jugend noch nicht. Ich danke Dir und allen anderen hier auf 
jeden Fall für ihre Beiträge.

"Eventuell kannst du ja mal das Typenschild des Motors hier einstellen.
Das sollte Licht in den Nebel bringen! In welche Richtung die Leistung
durch die Maschine geht ist ihr nämlich schnuppe. Und so lassen sich
alle wichtigen Parameter errechnen."

Stand schon weiter oben: 
https://www.mikrocontroller.net/link/ebay/222511213421

Ich sage mal dazu, dass viele interessierte Leute, die experimentell im 
Bereich alternative / erneuerbare Energie unterwegs sind, keine 
Fachleute in jedem Bereich sind. Dazu zähle ich mich auch.
Die Waschmaschinenmotoren gelten in der Wind und Wasserkraftszene als 
interessant. Auf meinen Motor bin ich durch 2 Videos aus Dänemark 
gekommen.

Youtube-Video "How to get FREE ENERGY from neighbors scrap washing machine  - Siemens iQdrive"
Youtube-Video "How to get FREE ENERGY from neighbors scrap washing machine - Part 2"

Leider habe ich auf Fragen an den Ersteller bisher keine Antwort 
bekommen. Deshalb bin ich nun selber auf der Suche nach einer Lösung.

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Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Frank K. schrieb:
> elektrotechnische Ausbildung habe ich nicht

o.K. das erklärt einiges und entschuldigt es dadurch.
Ich vermutete es bereits


also Klären wir Begriffe, die du Verstehen solltest!


elektrische Urspannung E treibt den Strom I durch den Stromkreis Dabei 
ist ihm der Widerstand R wörtlich im Wege. An ihm fällt die Spannung U = 
E ab.  Er begrenzt den Strom entsprechend dem Ohmschen Gesetz I =U/R 
(R=U/I   oder  U= I*R sagen das selbe aus). Dabei wird die Leistung 
P=U*I freigesetzt.

Jede Leitung hat einen Widerstand R, egal ob diese Im Generator liegt 
oder in im Verbraucher oder dazwischen


Beim Widerstand im Innern des Generators spricht man vom 
Innenwiderstand. Er begrenzt den Strom welchen der Generator maximal 
liefern kann (im Kurzschlussfall).
Bitte in Fachbüchern oder Tutorials nachlesen und verstehen!

Da wir die Leistung haben wollen benötigen wir eine Leistungsanpassung
d.h. wir müssen ein Gleichgewicht zwischen dem Innenwiderstand und dem 
Lastwiderstand erreichen inklusive der Verluste.

Hier kommen die physikalischen Werte der Maschine Motor/Generator ins 
Spiel, weshalb ich nach dem Typenschild des Motors fragte. Diesem Motor 
ist es nämlich schnurz ob er Motor oder Generator geheißen wird, wenn es 
wirklich ein permanent erregter Motor ist.


Da ein Generator/Motor auf dem Induktionsgesetz/Lorenzgesetz (Umkehrung) 
beruht kommen noch Imaginäre Größen ins Spiel und weiter Größen wie 
Induktivität L und Kapazität C müssen für das Zeitverhalten des Stromes 
in Spulen und Kondensatoren berücksichtigt werden.

Aber gehen wir Schritt für Schritt vor.

Komm mal mit dem Typenschild oder dessen Angaben ums Eck dann sehen wir 
weiter.

Namaste

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Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Matthias S. schrieb:
>
> Artikeltext gelesen? Der Verkäufer nimmt es nicht zurück, ist ein
> Privatverkauf.

> Ich vermute, das dem Verkäufer der Unterschied zwischen 'regelbar' und
> 'steuerbar' nicht klar ist, und er deswegen 'regelbar' geschrieben hat.
> Das Ding ist die übliche 'Fang-den-555' PWM Schaltung mit 2 Dioden an
> den Enden des Potis.

Oh, da kenne ich gar nichts. Da ich noch nicht überwiesen habe, werde 
ich mit Deiner Darstellung im Wortlaut den Kauf widerrufen. Ich hoffe, 
Du bist Dir mit Deiner Analyse sicher..:-)

Autor: Oma (Gast)
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Alternativ, Grüner, ... Freie Energie, Phantast!


Naturgesetze gelten für sie nicht wie man allzeit überall feststellen 
kann...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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o.k.
das Typenschild gibt mir trotzdem ein Rätsel auf

ich werd mal schauen was das für ein Zaubermotor ist

16755 rpm bei 50 Hz in Stern? dafehlt mir einfaktor 6 und ein 7%schlupf

Was gegen eine Synchronmaschine spricht BL hin oder her der Ofen ist 
asynchron und wird mit 300 bis zu Hz gehetzt bei knapp7% Schlupf

Das sehe ich mir mal näher an.

Es stinkt gewaltig nach Hoax egal ob Frank Treibling  oder Treiber ist.

Namaste

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Autor: hinz (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> das Typenschild gibt mir trotzdem ein Rätsel auf
>
> ich werd mal schauen was das für ein Zaubermotor ist

https://www.youtube.com/watch?v=uKQdlfueBeU

Autor: THOR (Gast)
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Oma schrieb:
> Alternativ, Grüner, ... Freie Energie, Phantast!
>
> Naturgesetze gelten für sie nicht wie man allzeit überall feststellen
> kann...

Du hast noch Gutmensch und Weltverbesserer vergessen. Und mindestens 13 
völlig unnötige Satzzeichen zusätzlich zu der ebenso unnötigen Ellipse.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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hinz schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> das Typenschild gibt mir trotzdem ein Rätsel auf
>>
>> ich werd mal schauen was das für ein Zaubermotor ist
>
> https://www.youtube.com/watch?v=uKQdlfueBeU

Leider nicht aufschlussreicher außer  12 magnetpolen auf 3Phasen 
aufgeteilt ist nur ein Läufer mit 8? Magneten oder Schlusstäben? zu 
erkennen und viel geschwurbel. ??? ob der patentiert ist oder ein BWL 
Erfindung?

Wie auch immer viel Magie wenig Substanz und das Typenschild ist auch 
unter aller Sau. Alle wesentlichen Parameter die Aufschlussüber die 
Funktionsweise und Effizienz geben könnte wurden fortgelassen.
Bullshitwerbung halt.
Namaste

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Autor: hinz (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> 8? Magneten

Ja.


> Bullshitwerbung halt.

Das Typenschild bekommt kein normaler Kunde je zu sehen.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Winfried J. schrieb:

> Wie auch immer viel Magie wenig Substanz und das Typenschild ist auch
> unter aller Sau. Alle wesentlichen Parameter die Aufschlussüber die
> Funktionsweise und Effizienz geben könnte wurden fortgelassen.
> Bullshitwerbung halt.
> Namaste

Sach ma Leute, habt Ihrs bald? Auf den Motor alleine gibt es von Siemens 
10 Jahre Garantie, wenn der in einer 800 Euro Waschmaschine läuft. Ihr 
könnt den ja gerne selber mal kaufen und testen, wenn das hier alles als 
Fake bezeichnet wird. Und Esoteriker etc. bin ich auch nicht.

Ich würde Euch "Experten" mal empfehlen, sich damit zu beschäftigen, 
bevor man unnötigen Dampf ablässt, der zu nichts außer überflüssigen 
Diskussionen führt.
Dieser Motor aus der Siemens IQ700 ist original, liegt hier und wird 
getestet. Nicht mehr und nicht weniger. Schönen Sonntag allerseits.

: Bearbeitet durch User
Autor: hinz (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Auf den Motor alleine gibt es von Siemens
> 10 Jahre Garantie,

Auch auf die Steuerungsplatine für den Motor?

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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hinz schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Auf den Motor alleine gibt es von Siemens
>> 10 Jahre Garantie,
>
> Auch auf die Steuerungsplatine für den Motor?

Da ich nicht vorhabe, mit dem Motor eine Waschmaschine zu betreiben und 
die Steuerungsplatine insofern nicht brauche - nur die 3 Phasen - was 
inzwischen klar sein sollte - werde ich ab jetzt nur noch auf 
sachdienliche Kommentare antworten. Weiowei.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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nu ma janz laaaangsam Fränki Boy,

du suchst Rat den sollste kriejen,

Wat? ham wa denn?

en typenschild das in der DDR nicht am normer vorbei jekommen wäre.
ne Handvoll Aussagen die nicht systematisch sortiert sinn.

Für det Typenschil kannste nicht, och det de os nem andern zweich 
kimmmst keen Problem. Aba fisik wirs ja wohl je habt, ham ottach?


So zu den Fakten

16755 rpm bei 50 Hz und 240 V vor der elektronik

Das sagt leider nichts Konkretes über den Motor. Es fehlen:
-Wirungsgrad (in der Effizienklasse fürs gerät vermischt und damit nicht 
separat vorliegend)
- cos Phi (gäbe Aufschluss über die Induktivität)

trotz dem ist einiges bekannt und das lässt Schlüsse zu

angenommen die Leiterspannung entspricht dem Typenschild, was ich ber 
bezweifle

würde dies heißen , dass sich die gesamtleistung auf die drei leiter 
symmetrisch aufteilt
https://rechneronline.de/steckdose/3-phasen-drehstrom.php
bei angenommen cos Phi 0.9 (hoch angesetzt)

Macht das einen Leiterstrom von 1,46A Wichtig für den Gleichrichter 
dessen Dioden das sicher Vertagen sollten.
Die Sperrspannung würde ich mit 600V ansetzen!

wie ich Oben schon schrieb  wird das Optimum sich bei Leistungsanpassung 
entlang der Generator U(n)Kennlinie bewegen welche eine annähernde 
Gerade zwischen (n=0,0V) und (n_max,240V)
der Strom wird dabei annähern die
Gerade zwischen (n=0,0A) und und (N_max,1,46 A)

Die Leistung steig Quadratisch von 0 auf 545 Watt wenn der Widerstand 
der Last konstant 164,4 Ohm hat

Wie sich der Motor als Generator bei anderen Lasten verhält hängt stark 
von den nicht bekannten Parametern ab und ist mit Kennlinien aufnahmen 
zu ermitteln jedoch wird die Leistung ehe schlechter werden.

Ich hoffe das hilft dir weiter.

Namaste

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Frank K. schrieb:
> Ich hoffe,
> Du bist Dir mit Deiner Analyse sicher..:-)

Das bin ich. Diese Schaltung ist auch von dutzenden Anbietern aus 
Fernost für billig Geld erhältlich und sie sehen alle gleich aus:
Ebay-Artikel Nr. 391721961983
Ebay-Artikel Nr. 361176567895
Ebay-Artikel Nr. 302314033867

Usw. Fairerweise muss man sagen, das einige Anbieter korrekt 
'Drehzahlsteller' schreiben und andere, des Deutschen weniger 
bewanderte, eben 'Drehzahlregler'.
Aber der Sprachgebrauch ist ja auch bei 'Lautstärkeregler' üblich, wobei 
die Regelung der Mensch übernimmt, der die Lautstärke stellt.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Ein ordentliches Typenschild würde ich bei Motoren erwarten, die einzeln 
an Endverbraucher und Elektro-Monteure verkauft werden.

Dieser Motor ist jedoch als Bestandteil/Ersatzteil einer Maschine 
gedacht, ergo genügt ein Typenschild auf der Maschine. Sicher gibt es 
auch für den Motor ein Datenblatt, es wäre allerdings völlig normal, 
wenn dieses nur dem Hersteller der Waschmaschine vorläge.

> werde ich mit Deiner Darstellung im Wortlaut den Kauf widerrufen.

Ich bin sicher, daß er Recht hat. Allerdings könnte der Verkäufer Stress 
machen, wenn du ihn so grob belehrst, wie das hier im Forum üblich ist. 
In diesem Land kommt man mit Höflichkeit weiter. Und da du in diesem 
Fall der Bittsteller bist, gehört ein bisschen Unterwürfigkeit dazu, 
höflich zu sein.

Mein Vorschlag für den Grund des Rücktritts vom Kaufvertrag: "Ich habe 
das falsche Produkte gewählt, da ich die Produktbeschreibung 
missverstanden habe. Da ich keine andere Anwendung für dieses Produkt 
habe, bitte ich darum, vom Kaufvertrag zurück treten zu dürfen".

Wenn der Händler kein Arsch ist (und das sind die wenigsten), wird er 
keine Probleme machen. Eventuell wird er sich sogar für die schlechte 
Produktbeschreibung entschuldigen.

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Autor: Oma (Gast)
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Ja so wie er sich hier aufführt wird das aber schwierig.

Autor: hinz (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> en typenschild das in der DDR nicht am normer vorbei jekommen wäre.

Da es sich nicht um einen Normmotor handelt...

> 545 Watt

Das ist hier die Leistungsaufnahme, und das auch nur bei S3/64%.


Der Motor hängt übrigens normel an einem Umrichter mit 325V 
Zwischenkreis.

man iMotion von IRF/Infineon
man CIPOS

Entwickelt wird das Zeug bei BSH in Regensburg, gefertigt bei BSH in 
Michalovce, eingebaut in den diversen Waschmaschinenwerken der BSH.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ich möchte noch diesen Wandler in den Raum stellen:

http://www.buy-components.com/components/bel-power...

Den kann ich gebraucht für 60 Euro bekommen, möchte aber Euch mal 
fragen, da mir das für "ins Blaue" etwas teuer ist. Evtl. mit 150 W 
etwas unterdimensioniert? Oder könnte man meinen Sinusinverter (der 300 
Watt AC liefert) damit betreiben?

: Bearbeitet durch User
Autor: Stephan (Gast)
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Frank K. schrieb:
>> Generatorreserven (von den 545W solltest du nicht mal träumen) >
>
> Verstehe ich jetzt auch nicht wirklich. Wenn ich nicht träume, was
> könnte ich unter geeigneten Bedingungen dann rausholen?

Hier gibts einen zerlegten Motor:
http://www.usinages.com/threads/recyclage-moteur-d...
Werd da aber auch nicht recht schlau draus.
Sieht mir aber nach Asynchronmotor aus. Wie sich der dann im 
Generatorbetrieb verhält kann ich nicht sagen. Normalerweise sind dann 
für den Generatorbetrieb Kondensatoren nötig die den Erregerstrom 
steuern.
Ein Betrieb ohne Bremse sollte aber für den Generator bei der hohen 
angegeben Max.-Drehzahl problemos sein.

Ich versuchs mal für einen Synchronmotor:
- 545W (mech.) als Motor
- 240V Nennspannung (nicht gleichgerichtet)
- Wirkungsgrad 80% (geschätzt)
- Nennstrom 2,8A
- Einschaltdauer 64% > Nennstrom 1,8A

Schätzung für Generatorbetrieb:
- 600W mech. (bei Nenndrehzahl)
- Einschaltdauer > 384W
- 210V Nennspannung (nicht gleichgerichtet)
- 1,8A
- Gleichrichtspannung ~280V
- Gleichgerichteter Strom 1,35A
- Derating für Gleichrichtung: Faktor 1,2 > 1,13A
- max-Leistung: 315W (bei Nenndrehzahl!)
- max-Leistung bei halber Nenn-Drehzahl: 155W
- bei 12V: 14W
- Praktisch sind 20-50% davon realistisch (du wirst die optimalen 
Arbeitspunkte nicht treffen)

Und dann wird's schwierig.

Für maximale Generatorleistung (im Jahresmittel) brauchst du ein Windrad 
das bei geringen Windgeschwindigkeiten bereits die Nenndrehzahl und 
mech. Leistung liefert. Das ist aber normalerweise unwirtschaftlich, da 
ein kleineres Windrad mit größerem Generator billiger zu bauen ist und 
das gleiche leistet.
Braucht normalerweise eine mechanische Bremse weil keine Regelreserven 
im Generator existieren.

Bei gängiger Auslegung wird bei 12m/s die Nennleistung erreicht und das 
Windrad liegt nahe am Strömungsabriss. Für eine zuverlässige 
Drehzahlbegrenzung sind dann noch Stromreserven beim Generator 
notwendig. 50% würde ich auf jeden Fall vorsehen.

Hängt letztendes vieles von den aerodynmischen Eigenschaften des 
(geheimen) Windrades ab.
Normalerweise würde man ein Windrad vor dem Hintergrund der Umgebung und 
Generatortechnologien entwickeln. Mit Testgeneratoren testen. Und dann 
Generatoren entwickeln lassen.

Entscheidend für eine sinnvolle Empfehlung sind die Kennlinien von 
Windrad, Generator, Nutzung und Windgeschwindigkeit am Aufstellort.
Als Bastelprojekt kann man natürlich auch weit abseits der 
Spezifikationen bleiben und nur 10% Nutzen oder einen Defekt in Kauf 
nehmen.

Die tollen YouTube-Videos ignoriert inzwischen sogar mein 9-jähriger 
Neffe weitgehend. Ist in 95% der Fälle reingefallen.

Autor: hinz (Gast)
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Stephan schrieb:
> Sieht mir aber nach Asynchronmotor aus.

Ist aber keiner, sondern BLDC, auch als PMEC bekannt, und so stehts 
sogar auf dem Typenschild...

Autor: hinz (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Ich möchte noch diesen Wandler in den Raum stellen:
>
> http://www.buy-components.com/components/bel-power...
>
> Den kann ich gebraucht für 60 Euro bekommen, möchte aber Euch mal
> fragen, da mir das für "ins Blaue" etwas teuer ist. Evtl. mit 150 W
> etwas unterdimensioniert?

Wird nicht richtig funktionieren.


> Oder könnte man meinen Sinusinverter (der 300
> Watt AC liefert) damit betreiben?

Sicher nicht.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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hinz schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Ich möchte noch diesen Wandler in den Raum stellen:
>>
>> http://www.buy-components.com/components/bel-power...
>>
>> Den kann ich gebraucht für 60 Euro bekommen, möchte aber Euch mal
>> fragen, da mir das für "ins Blaue" etwas teuer ist. Evtl. mit 150 W
>> etwas unterdimensioniert?
>
> Wird nicht richtig funktionieren.
>
>
>> Oder könnte man meinen Sinusinverter (der 300
>> Watt AC liefert) damit betreiben?
>
> Sicher nicht.

Das hilft mir jetzt ehrlich gesagt nicht weiter! Eine Begründung, warum 
es denn nicht funktioniert, wäre ganz hilfreich und brauchbar...

Der Motor ist im Generatorbetrieb übrigens mal bei 110 VDC mit 120 W ab 
Ausgang Brückengleichrichter gemessen worden (Aussage in einem anderen 
Forum, ohne Angabe von RPM an der Welle, von mir so nicht überprüft).

Namaste & Stephan, vielen Dank für Eure Analysen. Das Projekt sieht mal 
wieder nicht ganz trivial aus. Aber den Motor wird man wohl doch nur 
unter Betriebsbedingungen "erkunden" können.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Frank K. schrieb:
> den Motor wird man wohl doch nur
> unter Betriebsbedingungen

Wie Stephan ich schon oben schrieben: Das lässt sich durch 
Kennlinienaufnahmen sehr gut analysieren, was aber nur mangels 
verwertbarer Datenlage überhaupt notwendig ist. Wäre es mein Projekt, so 
würde ich ihn an einen anderen Motor Kuppeln welchen ich mittels FU über 
den relevanten Drehzalbereich regeln kann und bei verschiedenen 
Testlasten vermessen. Das gäbe ein Bündel Kennlinien, welche man zu 
einem Kennfeld interpolieren kann. Mit diesem einen 
Stepupstepdownwandler  gefüttert  und schön ist es. Aber bei den zu 
erwartenden Leistungen lohnt das nicht mal das Ganze Aufzubauen, außer 
man will etwas dabei lernen...
ein paar Ledlamen wirst du damit betreiben können auch einen Bleiakku 
laden
wenn du  auf max 2,36V die Spannung je Zelle und den Strom in A auf ein 
1/10-1/5  der Kapazität (Ah) begrenzt aber mach einen Fetten LC Filter 
davor so kochst du den Akku und bei  bei Ladeschlusspannung! abschalten 
(und WR mechanisch auskuppeln)  da kannst du dann deine LKW Inwerter 
dranbaumeln.

Versprich dir aber nicht zu viel davon ei KW wird das nicht nicht. WM 
und Backofen bleiben Kalt. Aber Hell und Laptop ist im Bereich des 
möglichen, wenn du weist wie.

@hinz

ja so etwas denke ich mir Schließlich hängt er ja am Lichtnetz und da 
ist das etwa die zu erwartende Gleichspannung hinter einem 
Brückengleichrichter.

Der FU muss aber dafür weit Rauf mit der Frequenz schließlich sind das 2 
Polpaare je Phase d.h. du brauchst die doppelte Frequenz der 
Nenndrehzahl

also 16755*2 rpm =558,5 HZ für synchron, aber ich glaube nicht das der 
schlupffrei läuft, also eher 600 HZ. Und da dürfte der Frosch die Locken 
Haben die Hohe Frequenz sorgt für eine festere  magnetische Kopplung, 
und damit besseren Wirkungsgrad  und die 50 Hz auf dem Typenschild 
gelten für den Betrieb mit FU und als Motor aber nicht im 
Generatorbetrieb.

Gefran hat einen schönen 4 Quadranten Invertter im Angebot, aber dafür 
ist der Motor noch zu mickrig. Bei unseren Liften speisen wir damit bis 
zu 3 A ins Netz zurück, bei 8 A Nennstrom im Motorbetrieb eine 
Gearless-Synchronantriebes.


Namaste



Namaste

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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hier 
http://www.johnwmorehead.com/nissan-leaf-ev-and-wh... 
habe ich noch etwas Background zum Thema PM AC Motor gefunden was etwas 
Licht ins dunkel bringt.
der Schlüssel zu Effizienz(nahe 99%) sind hohe Frequenz des FU und hohe 
Drehzahl. und das war auch schon der ganze Zauber. Wirkungsgrad steigt 
mit Eisenmasse und/oder Frequenz

Namaste

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Frank K. schrieb:
>>> Oder könnte man meinen Sinusinverter (der 300
>>> Watt AC liefert) damit betreiben?
>>
>> Sicher nicht.
>
> Das hilft mir jetzt ehrlich gesagt nicht weiter! Eine Begründung, warum
> es denn nicht funktioniert, wäre ganz hilfreich und brauchbar...

Wie möchtest du mit einem 150W DC/DC Wandler einen 300W Wechselrichter 
denn betreiben? Die fehlenden 150W fallen ja nicht vom Himmel, es sei 
denn, du speicherst zwischen. Als Ladegerät ist aber der o.a. DC/DC 
Wandler nicht gedacht.
Nein, wie schon des öfteren gesagt, brauchst du einen MPPT Regler für 
Windgeneratoren und der sollte etwa 500-600W vertragen können. Den 
kannst du dir selber bauen oder fertig kaufen - gerne auch gebraucht.
Damit lädst du Akkus, und die betreiben dann den Wechselrichter.

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Matthias S. schrieb:
> Frank K. schrieb:
>>>> Oder könnte man meinen Sinusinverter (der 300
>>>> Watt AC liefert) damit betreiben?
>>>
>>> Sicher nicht.
>>
>> Das hilft mir jetzt ehrlich gesagt nicht weiter! Eine Begründung, warum
>> es denn nicht funktioniert, wäre ganz hilfreich und brauchbar...
>
> Wie möchtest du mit einem 150W DC/DC Wandler einen 300W Wechselrichter
> denn betreiben? Die fehlenden 150W fallen ja nicht vom Himmel, es sei
> denn, du speicherst zwischen. Als Ladegerät ist aber der o.a. DC/DC
> Wandler nicht gedacht.

Wie funktioniert es denn bei den eher hochpreisigen Sinus-PKW-Invertern, 
die aus der 12-V-Bordspanung 2 KW und mehr generieren sollen? Denn eine 
Batterie bei bzw. über 100 A hat wohl kaum jemand im Fahrzeug. Das wären 
dann ja alles Fake-Produkte.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Frank K. schrieb:
> Denn eine
> Batterie bei bzw. über 100 A hat wohl kaum jemand im Fahrzeug. Das wären
> dann ja alles Fake-Produkte.

Nö. Du kannst ja aus einer 12V Batterie 100A ziehen, es gibt Anlasser, 
die sowas jedesmal beim Starten machen. Die Frage ist eben, wie lange 
der Wechselrichter aus der Akkuladung läuft.

Ich habe letztes Jahr auf einem Schiff genauso sowas gebaut, mit 2000W 
Sinus-WR - allerdings 24V. Die Solarmodule auf dem Dach laden über einen 
MPP Regler die beiden 200Ah Batterien.

Dein Problem ist nicht der Betrieb des Wechselrichters, sondern aus der 
ungleichmässig laufenden Windturbine einen gleichmässigen Ladestrom für 
Akkumulatoren zu machen. Dafür brauchts halt einen MPPT Regler für 
Windgeneratoren.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Die 2KW kann das Ding vertragen und liefern, wenn die 12V Quelle das 
schafft. Sonnst nicht. 12V 100A ist ein kleiner Anlasser wie lange du 
den aus dem Akku juckeln kannst weist du selbst.

Nicht alles was funktioniert ergibt Sinn. Du kannst vieles Kaufen, aber 
bei Energiefragen gilt  stringent erst vorn reinstecken dann hinten 
entnehmen.

Und durch bekommst du nicht mehr als durch den Flaschenhals geht. Mit 
mehr Druck / Spannung gehts flotter, aber wenn das Glass die Leitung zu 
dünn ist, geht was zu Bruch/ in Rauch auf.

Namaste

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Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Winfried J. schrieb:
>
> Und durch bekommst du nicht mehr als durch den Flaschenhals geht. Mit
> mehr Druck / Spannung gehts flotter, aber wenn das Glass die Leitung zu
> dünn ist, geht was zu Bruch/ in Rauch auf.
>
> Namaste

Ok, ich fasse mal den Aktionsplan zusammen:

- Es wird zunächst nichts mehr gekauft. Kein MPPT etc. Der PWM Steller 
wird storniert.
- Der Motor wird an der Welle mit stufenloer Bohrmaschine über eine 
eingespannte Riemenscheibe verbunden. Ein RPM Messgerät ist vorhanden.
- Die Leistung VDC wird bei verschiedenen RPM und Multimeter 
dokumentiert.

Da Volt alleine nichts aussagt: ich würde gerne auch Watt / Ampere 
messen, aber das kann ich mit meinen 12 V Halogenlampen ja nicht, 
solange der Generator voltmäßig nicht reguliert ist. Daher kann ich mein 
Halogenstift-Messbrett momentan vergessen.

Hat jemand eine Idee, wie ich am Ausgang Lasten simuliere, die von wenig 
bis 230 VDC geeignet sind, um Werte zu erhalten? Bitte mit kleiner 
Skizze, Bauteilen oder so. Das kann ich selber leider nicht ohne 
Anleitung umsetzen. Aufbau und verlöten auf Lochrasterplatine ist aber 
kein Problem.

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Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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nim einen 230V 500(-600) Watt Heizstab/Widerstand , der sollte den 
annähernd richtigen Widerstandswert für den Motor haben.

Glühlampen sind blöd, weil sie keine Lineare Strom Spannungskurve 
aufweisen  sie sind Kaltleiter, das ist ungünstig weil es die Kurven 
verfälscht

Bügeleisen ungeregelt oder auf max gestellt. oder billiger Plattenherd 
mit Stufenschalter (nicht geregelt!!!) geht auch lässt sogar 
verschiedene Stufen zu.

Den Widerstand kann man aus Nennleistung(P) und Nennspannung(U) 
errechnen.


R= U/I mit  I=P/U eingesetzt erhältst du  R=(U^2)/ P

außerdem halt die Herdplatte auch mehr als 240 V aus.

Ich würde mich freuen deine Wertetabellen/ Diagramme hier zusehen. es 
ist auch für mich interessant was es für Ergebnisse gibt. Deine heutige 
Reaktion erscheint mir jetzt mal zielführend. ;)

Aber schön fest spannen! Da ist schon etwas Arbeit unterwegens 
(kinetische Energie)

Namaste

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Frank K. schrieb:
> Die Leistung VDC

Spannung U DC  Einheit V(olt)
Leistung P DC  Einheit W(att)
Strom    I DC  Einheit A(mperé)

Klugscheis aus, du willst ja watt jelernt kriegen. ;)

Namaste (ist eine Grußformel aus dem asiatischen Raum)

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Winfried J. schrieb:

> Bügeleisen ungeregelt oder auf max gestellt. oder billiger Plattenherd
> mit Stufenschalter (nicht geregelt!!!) geht auch lässt sogar
> verschiedene Stufen zu.>

Öh, Moment jetzt mal... habe altes Bügeleisen und Einzelkochplatte aus 
Omas Zeiten. Sind ja eigentlich für 230 VAC. Die soll ich an den Ausgang 
vom Brückengleichrichter an VDC hängen??

> Aber schön fest spannen! Da ist schon etwas Arbeit unterwegens
> (kinetische Energie)

Kein Problem. Bin ja eher der Konstrukteur, nicht der Elektroniker...

Autor: Carl Drexler (jcw2)
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Frank K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>
>> Bügeleisen ungeregelt oder auf max gestellt. oder billiger Plattenherd
>> mit Stufenschalter (nicht geregelt!!!) geht auch lässt sogar
>> verschiedene Stufen zu.>
>
> Öh, Moment jetzt mal... habe altes Bügeleisen und Einzelkochplatte aus
> Omas Zeiten. Sind ja eigentlich für 230 VAC. Die soll ich an den Ausgang
> vom Brückengleichrichter an VDC hängen??

Alte Bügeleisen und Herdplatten sind Allstromgeräte.
Die vertragen auch Einbahnstraßenelektronen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Carl Drexler (jcw2)
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Der Motor aus dem weiter oben verlinkten Bild hat übergeb's die 
Aufschrift:

Workmode S3 63%

http://www.machinebuilding.net/ta/t0379.htm

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Frank K. schrieb:
> Öh, Moment jetzt mal... habe altes Bügeleisen und Einzelkochplatte aus
> Omas Zeiten. Sind ja eigentlich für 230 VAC. Die soll ich an den Ausgang
> vom Brückengleichrichter an VDC hängen??

Ja genau die sind die ideale Testlast. Alles was keinen Thermostat oder 
Energieregler besitzt, Stufenschalter an Herdplatte sind O.K.

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Carl D. schrieb:
> Workmode S3 63%
>
> http://www.machinebuilding.net/ta/t0379.htm

Ja das ist auch nicht unwichtig die Kühlung ist auf Einschaltdauer 63 % 
ausgelegt

Also solltest du auch bei Wind nicht mehr als 60% als dauerhafte 
Leistung anstreben sonnst brennt die Hütte ab.
Hinz hatte das auch schon mehrfach erwähnt.
Besonders Die Magnete im Kunstoffanker sind gefährdet diesen zu 
verlassen.

rechne außerdem damit das die Spannung im Leerlauf schnell steigt also 
nicht ohne Last über 350V hoch drehen. Ab 2000 V riskierst du 
Isolationsschöden. Je nach Induktivität kannst du die im Leerlauf schon 
bei 30-60 % von der Nenndrehzahl erreichen.... Überhaupt sollte man 
Gleichstrommaschinen nicht unbelastet laufen lassen! Ich weis nicht ob 
dieser Motortyp durchgehen kann, eher nicht. Aber das willst du nicht 
ausprobieren.

In Boxberg glaube ich hat mal ein asymetrisch belasteter Generator das 
Maschinenhaus des Kraftwerkes demoliert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Boxberg

Namaste

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Carl D. schrieb:
> Workmode S3 63%
>
> http://www.machinebuilding.net/ta/t0379.htm

Ja das ist auch nicht unwichtig die Kühlung ist auf Einschaltdauer 63 % 
ausgelegt

Also solltest du auch bei Wind nicht mehr als 60% als dauerhafte 
Leistung anstreben sonnst brennt die Hütte ab.
Hinz hatte das auch schon mehrfach erwähnt.
Besonders Die Magnete im Kunstoffanker sind gefährdet diesen zu 
verlassen.

rechne außerdem damit das die Spannung im Leerlauf schnell steigt also 
nicht ohne Last über 350V hoch drehen. Ab 2000 V riskierst du 
Isolationsschäden. Je nach Induktivität kannst du die im Leerlauf schon 
bei 30-60 % von der Nenndrehzahl erreichen.... Überhaupt sollte man 
Gleichstrommaschinen nicht unbelastet laufen lassen! Ich weis nicht ob 
dieser Motortyp durchgehen kann, eher nicht. Aber das willst du nicht 
ausprobieren.

In Boxberg glaube ich hat mal ein asymetrisch belasteter Generator das 
Maschinenhaus des Kraftwerkes demoliert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Boxberg

Namaste

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ok, nun sieht der Aktionsplan für kommende Woche so aus:

- Meine alte ungeregelte Studenten-Einzelkochplatte in Köln bei den 
Eltern aus dem Keller abholen :-)
- aus dem vertikalen Bohrständer einen horizontalen konstruieren, damit 
die Wellen fluchten...
- den Motor auf selbiger Konstruktion fixieren und alles vibrationsfrei 
auf einer Platte montieren
- an den Brückengleichrichter die alte ungeregelte 
Studenten-Einzelkochplatte über eine Steckerleiste anschließen
- abwarten, was passiert...

Was ich wo messen soll, könnt Ihr mir dann mitteilen, wenn das so 
aufgebaut ist. Stelle dazu Bilder ein. Verbesserungsvorschläge immer 
willkommen. Multimeter, RPM-Messer vorhanden.

Das wird "spannend" und macht aber auch Spaß. So sollte es sein. Das 
Leben ist ja eh viel zu ernst..:-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Noch eine kleine Denksportaufgabe um Mitternacht..

Die Welle vom Motor / Generator hat einen Durchmesser von 25 mm. Wie 
groß muss die antreibende Riemenscheibe der Bohrmaschine mit max. 1050 
RPM sein, um die angegebenen 16755 RPM zu erreichen (insofern die 
überhaupt nötig sind)? :-)

Ausgerechnet habe ich es schon. Ist eher mein Bereich als die 
Elektronik.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Eeehhmm...ist das jetzt ernst gemeint? Ansonsten spannendes Thema, 
grdstzl...mich würden mal konstruktive Details zum Rest interessieren, 
Skizzen.

Klaus.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Was mir noch nicht klar ist welche mechanische Leistung kann deine 
Bohrmaschine bringen und was davonbringst du über den riemen drezahl 
allein ohne leistung wird nicht klappen.

Namaste

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Ich möchte noch diesen Wandler in den Raum stellen

Dazu können wir erst etwas sagen, wenn wir die technischen Daten deines 
Generators kennen. Insbesondere die Ausgangsspannung imgesamten 
Arbeitsbereich mit und ohne Last sowie den maximal zu erwartenden Strom.

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Nach gefühlt 100 Postings immer noch nicht fertig? So was baut man in 
einer halben Stunde auf...

Autor: hinz (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> @hinz

> also 16755*2 rpm =558,5 HZ für synchron, aber ich glaube nicht das der
> schlupffrei läuft, also eher 600 HZ. Und da dürfte der Frosch die Locken
> Haben die Hohe Frequenz sorgt für eine festere  magnetische Kopplung,
> und damit besseren Wirkungsgrad  und die 50 Hz auf dem Typenschild
> gelten für den Betrieb mit FU und als Motor aber nicht im
> Generatorbetrieb.
>
> Gefran hat einen schönen 4 Quadranten Invertter im Angebot, aber dafür
> ist der Motor noch zu mickrig. Bei unseren Liften speisen wir damit bis
> zu 3 A ins Netz zurück, bei 8 A Nennstrom im Motorbetrieb eine
> Gearless-Synchronantriebes.
>
> Namaste

Dein Halbwissen ist lustig.

Autor: hinz (Gast)
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Ei der Daus schrieb:
> Nach gefühlt 100 Postings immer noch nicht fertig? So was baut man in
> einer halben Stunde auf...

Bist du schon fertig?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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hinz schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> @hinz
>
>> also 16755*2 rpm =558,5 HZ für synchron, aber ich glaube nicht das der
>> schlupffrei läuft, also eher 600 HZ. Und da dürfte der Frosch die Locken
>> Haben die Hohe Frequenz sorgt für eine festere  magnetische Kopplung,
>> und damit besseren Wirkungsgrad  und die 50 Hz auf dem Typenschild
>> gelten für den Betrieb mit FU und als Motor aber nicht im
>> Generatorbetrieb.
>>
>> Gefran hat einen schönen 4 Quadranten Invertter im Angebot, aber dafür
>> ist der Motor noch zu mickrig. Bei unseren Liften speisen wir damit bis
>> zu 3 A ins Netz zurück, bei 8 A Nennstrom im Motorbetrieb eine
>> Gearless-Synchronantriebes.
>>
>> Namaste
>
> Dein Halbwissen ist lustig.

Klär mich auf!

Namaste

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ei der Daus schrieb:
> Nach gefühlt 100 Postings immer noch nicht fertig? So was baut man in
> einer halben Stunde auf...

Da ich mit den Infos hier erst auf die Komponeneten gekommen bin, die 
noch benötigt werden, soll das ja wohl ein Witz sein. Ich kann natürlich 
auch den Motor in die rechte, die Bohrmaschine in die linke Hand nehmen, 
mir ne Kochplatte auf den Kopf setzen und ein Multimeter um den Hals 
hängen. Hillbilly Versuchsaufbau.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ich wollte mal fragen, ob sich die Anschaffung dieses Zangenamperemeters 
lohnt. Immerhin liefert es auch für DC V und A. Ich nehme an, beides 
über die Zange.

Ebay-Artikel Nr. 322524742951

Ich habe Bedenken, ob mein einfaches Multimeter (Düwi 07975) mit den 
angedachten Messungen bei diesem Projekt hier zurecht kommt.

Autor: THOR (Gast)
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Den Messbereich von 40/400A wirst du mit deinem Projekt nie ausnutzen. 
Das ist vom Messfehler her ungünstig.

Kauf dir ein billiges Mastech oder sowas.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ich weiß ja noch gar nicht, was der Motor im Generatorbetrieb 
"ausspuckt". Wenn das Ganze alleine voltmäßig über 250 gehen sollte, 
verdampft mein Multimeter. Auch im Amperebereich ist glaube ich bei 10 
Schicht, und selbst das nur kurz. Wollte nicht meine Hardware 
schrotten...

: Bearbeitet durch User
Autor: THOR (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Wenn das Ganze alleine voltmäßig über 250 gehen sollte,
> verdampft mein Multimeter.

Wie hast du dir denn die Erstellung der Kennlinie vorgestellt? 
Bohrmaschine dran und Vollgas?

Du brauchst 2 Multimeter, eins für Spannung, eins für Strom. Und dann 
schrittweise Drehzahl hochfahren und Last entsprechend ändern. Von 250V 
wirst du genauso meilenweit entfernt bleiben wie von 10A. Weder 
Kurzschluss noch Leerlauf sind nämlich normaler Betriebszustand eines 
Generators.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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THOR schrieb:

> Wie hast du dir denn die Erstellung der Kennlinie vorgestellt?
> Bohrmaschine dran und Vollgas?

Hatte ich ja schon geschrieben. Bohrmaschine mit stufenloser Regulierung 
am Bedienschalter.

> Du brauchst 2 Multimeter, eins für Spannung, eins für Strom. Und dann
> schrittweise Drehzahl hochfahren und Last entsprechend ändern.

Da ich eh nur 1 Multimeter habe, kam mir das Zangenamperemeter in den 
Sinn. Die ganz billigen messen bei DC kein Ampere.

> Von 250V wirst du genauso meilenweit entfernt bleiben wie von 10A. Weder
> Kurzschluss noch Leerlauf sind nämlich normaler Betriebszustand eines
> Generators.

Nicht wirklich, weil ich die Spannung ohne Last ja schon mit einem 
Akkubohrer auf 110 V / 120 W bringe (aus einem anderen Forum, nicht 
überprüft). Die 1 komma irgendwas A wurden wohl mit einem Widerstand 
getestet.

Mit einer richtigen Bohrmaschine / höherer Drehzahl könnte das weitaus 
mehr werden. Noch weiß ja niemand, was der Motor im angetriebenen 
Zustand mal ausgeben wird...

: Bearbeitet durch User
Autor: Klaus (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Nicht wirklich, weil ich die Spannung ohne Last ja schon mit einem
> Akkubohrer auf 110 V bringe.

Von den 110V wird unter Last kaum was bleiben.

Winfried J. schrieb:
> Glühlampen sind blöd, weil sie keine Lineare Strom Spannungskurve
> aufweisen  sie sind Kaltleiter, das ist ungünstig weil es die Kurven
> verfälscht

Auch wenn das theoretisch blöd sein soll, einfach mal eine 230V Birne 
anschließen (so ne Fassung zum Renovieren wirst du doch haben) und dann 
mal die Spannung ansehen. Kost keine 30sec, und du gewinnst ein Gefühl 
für das Verhalten deines Generators. Experimentieren bringt viel mehr 
als Lamentieren. Und die "Kurven" denkst du dir dazu.

MfG Klaus

Autor: hinz (Gast)
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Autor: THOR (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Die 1 komma irgendwas A wurden wohl mit einem Widerstand
> getestet.

Angabe irrelevant ohne Kennlinie

Frank K. schrieb:
> Mit einer richtigen Bohrmaschine / höherer Drehzahl könnte das weitaus
> mehr werden. Noch weiß ja niemand, was der Motor im angetriebenen
> Zustand mal ausgeben wird...

Spekulationen

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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THOR schrieb:

> Angabe irrelevant ohne Kennlinie
> Spekulationen

Du nimmst es ja ganz genau, oder?
Ich stelle jetzt noch mal klar, dass ich hier weder ein 
elektrotechnisches Labor betreibe noch vorhabe, mir eines einzurichten, 
nur um einen Motor zu testen.
Es geht mit Hausmitteln und dann ist gut.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Frank, lass dich nicht provozieren. Die ganzen pausbackigen Nerds meinen 
das nicht so, die wollen nur ihr Machtgefühl befriedigen. Leider ein 
gesamtgesellschaftliches Problem der letzten Jahre. Cool bleiben, es 
gibt ja auch wissende UND hilfsbereite Kollegen hier :)

Klaus.

Autor: THOR (Gast)
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Klaus R. schrieb:
> Frank, lass dich nicht provozieren. Die ganzen pausbackigen Nerds
> meinen
> das nicht so, die wollen nur ihr Machtgefühl befriedigen. Leider ein
> gesamtgesellschaftliches Problem der letzten Jahre. Cool bleiben, es
> gibt ja auch wissende UND hilfsbereite Kollegen hier :)
>
> Klaus.

Und mit dem Beleidigungen von Leuten erreichst du was ganz anders, ja?

Autor: Andreasgs (Gast)
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Was spricht den dagegen, nen brückengleichrichter an die phasen zu 
klemmen, den dc ausgang an nen bleiakku und dann mal mit der 
bohrmaschine langsam die drehzahl aufzudrehen? Wenn du den strom im auge 
behälst kannst schonmal kuggen, ob deine Maschine in die knie geht.

Freilich sauber vermessen wird das ding nur mit leerlauf und 
kurzschlussreihe...

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Andreasgs schrieb:
> Was spricht den dagegen, nen brückengleichrichter an die phasen zu
> klemmen, den dc ausgang an nen bleiakku und dann mal mit der
> bohrmaschine langsam die drehzahl aufzudrehen? Wenn du den strom im auge
> behälst kannst schonmal kuggen, ob deine Maschine in die knie geht.

Du lieber Himmel. Wie soll ich denn bitte den Strom im Auge behalten? 
Und wer läd einen Akku mit evtl. 110 Volt und mehr an einer wertemäßig 
noch völlig unbekannten ungeregelten Stromquelle? Soll mir das um die 
Ohren fliegen?

Kopfschüttel

: Bearbeitet durch User
Autor: Elektrofan (Gast)
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> Mit einer richtigen Bohrmaschine / höherer Drehzahl könnte das weitaus
> mehr werden. Noch weiß ja niemand, was der Motor im angetriebenen
> Zustand mal ausgeben wird...

Ganz viele "richtige" Bohrmaschinen haben einen Reihenschlussmotor.
Dann sieht die Sache wieder anders aus ...

Autor: THOR (Gast)
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Andreasgs schrieb:
> Was spricht den dagegen, nen brückengleichrichter an die phasen zu
> klemmen, den dc ausgang an nen bleiakku und dann mal mit der
> bohrmaschine langsam die drehzahl aufzudrehen?

Dann ist die Spannung am Generator zu jedem Zeitpunkt um die 12V. Wieder 
nur einen Punkt auf der Kennlinie vermessen.

Einzelne Punkte zu bekommen ist einfach, die ganze Kennlinie wird aber 
benötigt, wenn man wissen will wie sich das Ding am Windkraftwerk 
verhält.

Sattelmoment wäre zum Beispiel ganz ungünstig.

Frank K. schrieb:
> Andreasgs schrieb:
>> Was spricht den dagegen, nen brückengleichrichter an die phasen zu
>> klemmen, den dc ausgang an nen bleiakku und dann mal mit der
>> bohrmaschine langsam die drehzahl aufzudrehen? Wenn du den strom im auge
>> behälst kannst schonmal kuggen, ob deine Maschine in die knie geht.
>
> Du lieber Himmel. Wie soll ich denn bitte den Strom im Auge behalten?
> Und wer läd einen Akku mit evtl. 110 Volt und mehr an einer wertemäßig
> noch völlig unbekannten ungeregelten Stromquelle? Soll mir das um die
> Ohren fliegen?
>
> Kopfschüttel

Am Akku werden keine 110V anliegen und ein Bleiakku ist in der Lage, 
diverse 100A kurzzeitig sowohl aufzunehmen als auch abzugeben. Viele PKW 
Limas sind im 600W Bereich, da geht das auch.

Was Andreas schreibt ist praktikabel, allerdings reichlich unnütz.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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guten Abend Frank,

bevor du dir die "Stromzange" besorgst achte darauf,  dass sie wirklich 
auch Gleichstrom misst und  wie sie dazu benutz werden soll, nicht alle 
Zangen können das.

Grundsätzlich solltest du dich mit den Messmethoden für Strom- und 
Spannungsmessungen beschäftigen es ist nicht kompliziert und es bringt 
dich zügiger voran. Wichtig wie schließe ich die Messgeräte richtig an!

Hier zwei Beispiele:


http://www.phywe-es.com/index.php/fuseaction/downl...

http://www.mechatronik-forum.at/klausuren/etech_pr...

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Winfried J. schrieb:
> guten Abend Frank,
>
> bevor du dir die "Stromzange" besorgst achte darauf,  dass sie wirklich
> auch Gleichstrom misst und  wie sie dazu benutz werden soll, nicht alle
> Zangen können das.

Stimmt, deshalb bin ich auf die Zange aus dem Link gekommen. Von diesem 
Hersteller gibt es 10 Euro günstigere Modelle, die aber A nur bei 
Wechselstrom messen. Für die UNI-T UT203 steht da auch DC Current 40A / 
400A. Und es kann auch die Frequenz gemessen werden.

Mir ist ehrlich gesagt die berührungslose Messung über die Zange ohne 
Öffnen vom Stromkreis sympathischer. Möglichst nicht offen am Strom 
rumfummeln - was mich betrifft...:-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Naja, der Messbereich passt nicht wirklich  zum zu messenden Strom 
Dieser sollte im mittleren Drittel des Messbereichs liegen. D.h. Ein 4 
bis 6 Ampere Bereich würde geneauere Werte liefern. Aber womöglich gibt 
es ja eine automtische Bereichsanpassung.
Ansonsten halte ich deine Argumente für berechtigt.
Namaste

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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hinz schrieb:
> http://www.maxonmotor.de/medias/sys_master/8797816...

Danke Hinz
Ich kann das interpretieren und weiß auch um die Zusammenhänge auch wenn 
ich zugebe nicht mehr alles darüber present zu haben. Vor 30 Jahren habe 
ich das runtergebetet, schneller als ich es heute lesen kann. O.k., 
brushless Motoren waren da noch ein feuchter Traum den ich aber auch 
damals schon hatte. nur gab es die nötigen Halbleiter noch nicht. Und 
man vergisst auch was man selten benötigt. Und in heutiger Zeit mit PC 
und Internet wird ein altes Hirn gern faul.

Aber glaubst du ehrlich Frank könne mit deinen hingeworfenen Knochen 
irgend etwas anfangen, wo er sich gerade durch die Grundlagen zu wühlen 
bereitfindet. Lass ihm etwas Zeit und er wird dich an Dinge erinnern 
welche du längst vergessen hast, falls er nicht auch schon Halbzeit 
hatte und nun noch was neues lernt, was schwer genug ist wenn man den 
Kopf schon 2 mal voll hat.

Übrigens wäre es hilfreicher für ihn, du würdest etwas mehr erklären als 
ihm oder Anderen vorzuwerfen welche Defizite sie in deinen Augen hätten.

Eventuell haben sie Stärken von denen du keine Ahnung hast, z.B etwas 
Geduld und weniger Voreingenommenheit ...

Danke trotzdem, das PDF ist für mich als Merkblatt hilfreich, da brauch 
ich nicht stundenlang in alten Büchern  rum suchen oder meine noch 
älteren grauen Zellen quälen. Das kommt in mein persönliches Archiv

Namaste

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Wir können doch alle nur dazu lernen, jeden Tag. Jeder ist begabt in 
seiner "Profession", aber auch da ändern sich in wenigen Jahren die 
begleitenden Umstände gravierend. Physikalische Grundlagen natürlich 
nicht. Aber neue Ideen kommen hinzu. Ob es funktioniert, muss 
ausprobiert werden, aber bitte sicher. Wenn ich meinen 80-jährigen 
Schwiegervater (gelernter Elektriker) hier an stromführenden 
Verteilerdosen werkeln sehe, überkommt mich kalter Schweiß. Nach dem 
Motto "früher haben wir die Asbestplatten ja auch noch von Hand über dem 
Knie gesägt"...

Autor: Stephan (Gast)
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hinz schrieb:
>> Sieht mir aber nach Asynchronmotor aus.
>
> Ist aber keiner, sondern BLDC, auch als PMEC bekannt, und so stehts
> sogar auf dem Typenschild...

Ich glaubs ja. Geht für mich aber nicht wirklich zusammen.
Scheitelspannung nehme ich mal mit 400V an. Drehzahl ist mit 16755rpm 
angegeben. Am Akkubohrer (max. 2000rpm) wurden 110V im Generatorbetrieb 
gemessen.
Drehzahl während des Waschens wird ca. Faktor 10 unter dem beim 
Schleudern liegen. Die Leistung beim Schleudern ist aber doch wohl nicht 
um einen Faktor 10 höher, oder? Warum hätten ältere Maschinen sonst eine 
umschaltbare Erregerwicklung.
Ist eine Feldschwächung um Faktor 2+ durch Vektorsteuerung machbar? Oder 
wie sonst lässt sich der Drehzahlbereich erklären?

Ich spekuliere mal:
Kann es sein, dass der Motor die 545W bei 16755rpm und 400V 
Scheitelspannung (3A Scheitelstrom) liefert. (=600W elektrisch) 
Verbunden mit Feldschwächung (-50%) und heftigen Eisenverlusten.
Während des Waschens wären 100V Scheitelspannung (8A Scheitelstrom) ohne 
Feldschwächung und mit minimalen Eisenverlusten noch in etwa plausibel. 
(=400W elekrisch, 2100rpm) Geht auch ansatzweise mit den Messergebnissen 
zusammen.

Für die Vermessung des Generators sehe ich jedenfalls das Problem, dass 
weder Drehzahl noch Spannung noch Strom bei Nennleistung bekannt sind.
Wie soll man da auf den max. Strom der Wicklung schließen können zumal 
auch die Gewichtung Eisen-/Kupferverluste unklar sind.
Wicklungstemperatur messen ist eine Möglichkeit dem Strom nahezukommen.
Evtl. hilft auch der Drahtdurchmesser. Kannst du den evtl. messen?

Autor: hinz (Gast)
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Stephan schrieb:
> Drehzahl während des Waschens wird ca. Faktor 10 unter dem beim
> Schleudern liegen.

Waschen 30-60rpm


> Ist eine Feldschwächung um Faktor 2+ durch Vektorsteuerung machbar?

Ja, durch Vorkommutierung.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Da nach der angedachten Windturbine gefragt wurde. Es soll eine 
Kombination dieser vertikalen Modelle werden, natürlich jetzt nicht so 
groß

Youtube-Video "TURBINA VAWT Vlasic"
Youtube-Video "hybrid/dyna 3"

Die Videos sind alt und entsprechend schlecht. Nur ist es leider so, 
dass die "Propheten, Entwickler und Investoren" der horizontalen 100 
Meter Horror-Windpropeller - Vogel-Killer - Lärmverursacher, die überall 
unsere Landschaft verschandeln, eine Lobby haben. Und damit verhindert 
man selbstverständlich jegliche Alternativen beim VAWT und blockiert 
dessen Weiterentwicklung. Ein VAWT funktioniert bereits ab 2-3 Meter 
über Bodenhöhe in geeigneter Umgebung, wo auch Turbulenzen in stadtnahen 
Lagen aufgenommen werden.

Von "Bedenkenträgern" lasse ich mich allerdings grundsätzlich nicht 
abschrecken, weil die noch nie etwas nach vorne gebracht haben, außer 
sich bevorzugt in bornierter Eitelkeit zu aalen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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hinz schrieb:

>> Drehzahl während des Waschens wird ca. Faktor 10 unter dem beim
>> Schleudern liegen.
>
> Waschen 30-60rpm

Weiß jemand, wie groß im Durchmesser üblicherweise das Antriebsrad der 
Waschmaschinentrommel ist? Da ich nur den Motor habe, dessen 
aufnehmender Durchmesser für den Riemen an der Welle 25 mm beträgt. Das 
muss man ja auch erstmal sinnvoll ausrechnen. Wenn ich eine 250 mm 
Riemenscheibe auf die Bohrmaschine spanne, könnte die bei 1000 RPM 
immerhin 10.000 RPM an der Motorwelle generieren, was 6000 RPM unter 
dessen Nenndrezahl liegt. Das alles theoretisch und ohne Last. Die erste 
Riemenscheibe (Versuch mit PVC) flog mir um die Ohren. Wird jetzt aus 
Holz oder Metall gedengelt.

Es ist schon schwierig genug, im unteren Bereich RPM zu erzeugen. Bei 
einer 1000 W Bohrmaschine geht das bei mir nicht. Den unteren 
Drezahlbereich kann ich nur mit dem Akkubohrer darstellen. Ist aber ok, 
der macht mit 18 V bis 550 RPM max.

Autor: Martin Kreiner (maart)
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Hm. Also Riemen zusammen mit der hohen Drehzahl hört sich für mich jetzt 
nicht unbedingt langlebig an.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Laut Amazon dreht die Trommel beim Schleudern mit 1400 rpm
Das ist üblicherweise die maximale Schleuderdrehzahl von WM

Gibt ca 1:12  also ca 300 mm

Btw Langlebigkeit versus WM: Die geplante Obsoleszenz wird derzeit mit 
den im Waschtrog nichtaustauschbar eingeschweisten oder eingenieteten 
Trommelhauptlagern erziehlt. Meine letze Bauknecht klang nach 5 Jahren 
im Schleudergang wie eine Mig25 beim abheben,so hat das Lager gepfiffen. 
beim drehen der Trommel von Hand war ein deutliches Rastmoment spürbar 
mit Geräusch, als wäre ein Würfellager verbaut.
Repaparaturangebot: Neuer Waschtrog mit Trommel am Stück zu 80 % des 
Neupreises der WM
Also wirtschaftlicher Totalschaden.
Fachmann dazu: modellunabhängiger Trend.

Neukauf,  Frage optionale Reparaturgarantie abschließen erwünscht? 
Gegenfrage auf Hauptlager einbezogen? Nein augeschlossen! Dann Nein 
danke.

Namaste

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Autor: Carl Drexler (jcw2)
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Dieser Motor muß einen breiten Drehzahlbereich ab können, wobei er im 
Dauerbetrieb eher für die Waschbewegung ausgelegt ist. Das dürften so 
60rpm..120rpm sein. Wenig Drehzahl, deshalb Untersetzung (aus 
Motorsicht) von 10:1..12:1. Manchmal muß sich die Trommel aber auch mit 
1400rpm..1600rpm drehen, deshalb muß er auch 16500rpm mechanisch 
aushalten und elektrisch/thermisch une paar Minuten überleben. 
Wohlfühlen wird er sich auf Dauer aber eher bei der 
Waschgeschwindigkeit, also bei ca 600rpm..1200rpm. Und da muß er 
offensichtlich dann auch nicht seine Maximalleistung bringen, die hält 
er, wenn er die 2Jahre Gewährleistung überstehen soll, immer nur wenige 
Minuten, in 2..3 Zyklen mit danach wieder min 1h Schonbetrieb aus. So 
erlebte ich bisher Waschmaschinenbetrieb.
 Es macht also wenig Sinn, 50% der Windenergie in ein Riemengetriebe und 
einen deshalb im Grenzbereich arbeitenden Generator zu stecken. Welche 
Drehzahl wird den der (kleine) Vertikalrotor erreichen? 300..1200rpm 
sind doch sicher nicht völlig falsch, Luft nach oben hat der Generator 
genügend und seine max. 16000rpm werden ihn als allerletztes Problem 
dieser Konstruktion übrig lassen.
Also erst mal 1..1
Da kann man dann am Windrotor ein Wellenende im Durchmesser der 
Motorwelle vorsehen in beide mit einem aufgesteckten Schlauch verbinden, 
da freuen sich die Lager auf beiden Seiten und diese Kuplung wird nicht 
alle Leistung verschlucken.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Fachmann dazu: modellunabhängiger Trend.

Mir hat ein Fachmann empfohlen, keine teuren Marken-Waschmaschinen mehr 
zu kaufen. So mancher hat noch eine 20 Jahre alte 
Bauknecht/Miele/Siemens herum stehen, weil die damals noch mit Qualität 
produziert wurden.

Heute ist da aber der gleiche billig-Kram drin, wie in Clatronic und 
Bomann. Außerdem kann man wie du schon sagtest viele Teile gar nicht 
mehr erneuern.

Da kaufe ich mir lieber alle 3 Jahre eine neue Bomann für 200 Euro (gibt 
mit Beulen soagr schon ab 100 Euro). Die hält nicht lange aber sie 
kostet auch nicht viel.

Autor: Der Andere (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Nur ist es leider so,
> dass die "Propheten, Entwickler und Investoren" der horizontalen 100
> Meter Horror-Windpropeller - Vogel-Killer - Lärmverursacher, die überall
> unsere Landschaft verschandeln, eine Lobby haben. Und damit verhindert
> man selbstverständlich jegliche Alternativen beim VAWT und blockiert
> dessen Weiterentwicklung. Ein VAWT funktioniert bereits ab 2-3 Meter
> über Bodenhöhe in geeigneter Umgebung, wo auch Turbulenzen in stadtnahen
> Lagen aufgenommen werden.

Mit der geeigneten Verschwörungstheorie kann man sich die ganze Welt 
schönfärben oder einschwärzen, je nach persönlicher Vorliebe.

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Carl D. schrieb:
> Welche

Stefan U. schrieb:
> wurden.

Carl D. schrieb:
>
> Wohlfühlen wird er sich auf Dauer aber eher bei der
> Waschgeschwindigkeit, also bei ca 600rp

Carl D. schrieb:
>
> Wohlfühlen wird er sich auf Dauer aber eher bei der
> Waschgeschwindigkeit, also bei ca 600rpm..1200rpm. Und



Echt? Wie eine Waschmaschine funktioniert ist dir bekannt?

Autor: THOR (Gast)
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Ei der Daus schrieb:
> Echt? Wie eine Waschmaschine funktioniert ist dir bekannt?

Die rotiert konstant mit 600..1200rpm und danach ist die Wäsche sauber. 
Ist doch ganz einfach.

Der Andere schrieb:
> Mit der geeigneten Verschwörungstheorie kann man sich die ganze Welt
> schönfärben oder einschwärzen, je nach persönlicher Vorliebe.

Ich wollts nicht sagen :)

Autor: Ei der Daus (Gast)
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THOR schrieb:
> Ei der Daus schrieb:
>> Echt? Wie eine Waschmaschine funktioniert ist dir bekannt?
>
> Die rotiert konstant mit 600..1200rpm und danach ist die Wäsche sauber.
> Ist doch ganz einfach.
>
> Der Andere schrieb:
>> Mit der geeigneten Verschwörungstheorie kann man sich die ganze Welt
>> schönfärben oder einschwärzen, je nach persönlicher Vorliebe.
>
> Ich wollts nicht sagen :)

Ich dachte so: dip dip in the water, clean!

Autor: Stephan (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Weiß jemand, wie groß im Durchmesser üblicherweise das Antriebsrad der
> Waschmaschinentrommel ist?


1400rpm Schleuderdrehzahl, 16755rpm Motordrehzahl > Übersetzung 12:1
30-60rpm beim Waschen > 360-720 rpm am Motor

Bei Johnson gibt es "Flux-Multiplier"-Motoren (kein Flux-Kompensator) 
die in der Technologie ähnlich sein könnten.
https://www.yumpu.com/en/document/view/13494359/fl...
Nenndaten je nach Ansteuerung:

550rpm
1,37A
41W (mech), 75% Wirkungsgrad > 55W (elektr.)
> 40V

16200rpm
2,36A
525W (mech), 70% Wirkungsgrad > 750W (elektr.)
> 320V

Ist aber trotzdem alles reichlich vage. Strangstrom / Strangströme der 3 
Phasen / Gesamtstrom.
Dann kann die Technologie doch ne andere sein oder nur die 
Dimensionierung anders.

Nutzbare Drehzahl wird bei unter 3000rpm liegen.
Die 16000rpm sind im Dauerbetrieb sicher für die Lager schädlich. Ohne 
die Feldschwächung durch die Ansteuerung wird auch die Spannung viel zu 
hoch.

Für den Strom würde vom Johnson-Motor ausgehen (über die Wirkleistung).
Drehzahl 550rpm ist stimmig. Wir gehen von 41W (mech.) / 55W (elektr.) 
für den Waschbetrieb aus. Also:

- Motor mit 600rpm antreiben (Ausgleich für Motorbetrieb > 
Generatorbetrieb ohne Last)
- kein Gleichrichter
- alle 3 Phasen leicht belasten (100mA), unbelastet kommt oft Mist raus
- Spannung zwischen 2 Phasen messen (Wechselspannung, Messgerät muss die 
Frequenz noch messen können, vorzugsweise TrueRMS)
- gemessene Spannung durch Wurzel(3) teilen > Strangspannung
- 55W / (3 * Strangspannung) = Strangstrom
Den hier gemessenen Strangstrom sehe ich auch als maximalen Strangstrom 
im Dauerbetrieb.

Dann hast du zumindest mal einen leidlichen Messpunkt. Den kann man dann 
nochmal diskutieren. (Spannung /Strom unplausibel, etc.)
Anschließend kannst du dann unter Beachtung des maximalen Strangstromes 
die Spannungskennlinie unter Last für verschiedene Drehzahlen aufnehmen.

Wie man die dann am Besten auf 12V bringt ist der 4./5. Schritt. Vorher 
müssen die Windraddrehzahlen mit dem Generator abgestimmt werden.
Die Maximalleistung des optimal bedienten Generators wird aber unter 
300W liegen.
Getriebe (auch Keilriemen) solltest du vermeiden. Außer die Windradgröße 
spielt keine Rolle.

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Stefan U. schrieb:
>
>
> Die Eingangskondensatoren im Inverter können herrlich explodieren. Dann
> ist Schluss mit lustig.

Ich habe das mal live miterlebt, kein Spaß. Von dem Kondensator blieb 
nichts mehr übrig! Die Beinchen fand ich irgendwann in einer Ecke!

Autor: THOR (Gast)
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Ei der Daus schrieb:
> Ich dachte so: dip dip in the water, clean!

dip dip dip in the whizz whizz whizz, in the water...cleeeean! ;)

Stephan schrieb:
> Getriebe (auch Keilriemen) solltest du vermeiden.

Ich würd schon nen Keilrippenriemen nehmen, falls eine 
Drehzahlübersetzung erforderlich ist. Die Lagerkräfte kann man ja mit 
nem zusätzlichen Lager abfangen.

Stephan schrieb:
> Vorher
> müssen die Windraddrehzahlen mit dem Generator abgestimmt werden.

Die Planung gibts ja noch gar nicht.

Wir wissen nur:
Youtube-Video "TURBINA VAWT Vlasic" (was zum Teufel das auch immer sein 
soll, sieht mir nach Widerstandsläufer aus?!)

sowie Youtube-Video "hybrid/dyna 3" (H-Rotor mit ziemlich vielen 
Flügeln)

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass der Vlasic-Teil nur fürs Anlaufen da 
ist und nicht maßgeblich zur Leistungserzeugung da ist.

Trotzdem wird die Schnelllaufzahl eher niedrig und der cp reichlich 
mittelmäßig sein.

Sollen da 300W rauskommen, muss es eher groß werden. Das bedeutet 
wiederum niedrige Drehzahlen und die bedeuten wieder Getriebe.

Der Vlasic sieht übrigens aus wie ein riesiger Häcksler. Kartoffel rein, 
Pürree raus.

Autor: Stephan (Gast)
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THOR schrieb:
> Ich würd schon nen Keilrippenriemen nehmen, falls eine
> Drehzahlübersetzung erforderlich ist.

Wenns gar nicht anders geht. Normalerweise würde man eher einen 
geeigneteren Generator nehmen...
Für langsame Windräder evtl. aus einer DirectDrive WaMa.

THOR schrieb:
>> Vorher
>> müssen die Windraddrehzahlen mit dem Generator abgestimmt werden.
>
> Die Planung gibts ja noch gar nicht.

Wird es aber geben müssen. Bzw. einen / viele Prototypen. Bevor man 
nicht den interessanten eistungs- und Spannungs-Bereich kennt machen 
weitere Überlegungen keinen Sinn.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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THOR schrieb:

> Ich würd schon nen Keilrippenriemen nehmen, falls eine
> Drehzahlübersetzung erforderlich ist. Die Lagerkräfte kann man ja mit
> nem zusätzlichen Lager abfangen.

Verbreitet sind einfache Fahrradritzel mit dazugehörigen Ketten, da 
günstig zu beschaffen. Ich befürchte da Leistungsverluste.
>
> Stephan schrieb:
>> Vorher
>> müssen die Windraddrehzahlen mit dem Generator abgestimmt werden.
>
> Die Planung gibts ja noch gar nicht.
>
> Wir wissen nur:
> Youtube-Video "TURBINA VAWT Vlasic" (was zum Teufel das auch immer sein
> soll, sieht mir nach Widerstandsläufer aus?!)
>
> sowie Youtube-Video "hybrid/dyna 3" (H-Rotor mit ziemlich vielen
> Flügeln)

Doch, die Planung gibt es schon längst. Der Vlasic arbeitet mit 
Windkonzentratoren als starre Außenflügel, die den Wind "sammeln", 
konzentrieren und nach innen in die eigentliche Turbine führen. Dadurch 
wird deren Umdrehungszahl deutlich erhöht. Der Vorteil eines VAWT ist ja 
insbesondere, dass es nicht dem Wind nachgeführt werden muss.

Youtube-Video "ultralow windspeed vawt booster wind turbine"

Der "H-Rotor mit ziemlich vielen Flügeln" ist nichts anderes als ein 
Lenz-Profil mit 6 Elementen. Die Lenz-Profile stehen für hohes 
Drehmoment unter Last - wurde in Foren mehrfach getestet. Insofern 
ergibt sich ein interessantes Projekt in der Kombination der 
Windkonzentratoren mit dem effizienten Profil der Turbinenflügel.

Autor: Stephan (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Doch, die Planung gibt es schon längst.

Die Planung bringt aber nichts. Was zählt ist das 
Drehzahl-Drehmoment-Kennlinienfeld des Windrades. Oder zumindest ein 
paar Punkte daraus. Vorzugsweise gemessen, berechnet ist aber auch ok.

Ich könnte das jetzt nicht ausrechnen, Frank aber evtl. schon.
Ich würde daher erst mal den Generator vermessen.
Dann Generator mit Windrad aufbauen.
6-Puls-Gleichrichter anschließen. (Gleichrichtwert=2,34*Strangspannung)
Elektronische Last bauen / passende Lasten besorgen.
Anemometer besorgen.
Drehzahlmesser bauen / besorgen. (kann aus der Generatorfrequenz 
ermittelt werden)
Das ganze bei verschiedenen Windgeschwindigkeiten und Belastungen 
testen.
Dabei den Strom auf den maximalen Strangstrom * 3 / 2,34 begrenzen.

Je nach Ergebnissen kann man dann den Laderegler auslegen. Oder vorher 
das Windrad optimieren.

Autor: Carl Drexler (jcw2)
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Ei der Daus schrieb:
> Carl D. schrieb:
>> Welche
>
> Stefan U. schrieb:
>> wurden.
>
> Carl D. schrieb:
>>
>> Wohlfühlen wird er sich auf Dauer aber eher bei der
>> Waschgeschwindigkeit, also bei ca 600rp
>
> Carl D. schrieb:
>>
>> Wohlfühlen wird er sich auf Dauer aber eher bei der
>> Waschgeschwindigkeit, also bei ca 600rpm..1200rpm. Und
>
>
>
> Echt? Wie eine Waschmaschine funktioniert ist dir bekannt?

Motordrehzahl! 1:12 untersetzt Richtung Trommel!

Lesen kannst du aber schon, oder?

Autor: THOR (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Doch, die Planung gibt es schon längst.

Geht so.

Frank K. schrieb:
> Der Vlasic arbeitet mit
> Windkonzentratoren als starre Außenflügel, die den Wind "sammeln",
> konzentrieren und nach innen in die eigentliche Turbine führen.

Den Rotordurchmesser einfach zu vergrößern hätte nen viel stärkeren 
Effekt.
Und nochmal: Widerstandsläufer?! Nichtmal fürn gebogenes Blech hats 
gereicht?

Frank K. schrieb:
> Dadurch
> wird deren Umdrehungszahl deutlich erhöht.

Bei nem 8-flügeligen Widerstandsläufer? Sicher, das wird ein Rennauto.
Dieses Diagramm ist dir hoffentlich bekannt?
https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/none...

Falls es nicht gleich auffällt: Das sagt aus, dass Drehzahl und 
Windgeschwindigkeit direkt zusammenhängen. Selbst wenn die 
Konzentrator-Sache ohne Strömungsverluste auskäme: 10% mehr Windfläche 
ergibt 10% mehr Drehzahl. Und mehr sehe ich da in dem Video nicht. 
"Deutlich mehr" ist für mich was anderes.

Frank K. schrieb:
> Der Vorteil eines VAWT ist ja
> insbesondere, dass es nicht dem Wind nachgeführt werden muss.

Well, duh.

Frank K. schrieb:
> Youtube-Video "ultralow windspeed vawt booster wind turbine"

Noch son unnötiger Bullshit. Weniger Flügel und dafür mehr 
Rotordurchmesser wäre richtig. Und die komischen Waben drumherum sorgen 
sogar noch dafür, dass die Windrichtung nicht mehr egal ist, man nimmt 
sich sogar noch den Vorteil einer VAWT weg.

Also den Mangel an tatsächlicher Fachkenntnis merkt man dir schon an. 
Sowas passiert, wenn man sich aus Youtube und "diversen Foren" 
informiert. Da kommt dann son Sud aus mehr oder weniger gefährlichem 
Halbwissen zusammen.

Frank K. schrieb:
> Verbreitet sind einfache Fahrradritzel mit dazugehörigen Ketten, da
> günstig zu beschaffen. Ich befürchte da Leistungsverluste.

Ne geschmierte Rollenkette ist das Optimum. Aber du wirst die nicht 
lange geschmiert halten können.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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THOR schrieb:

> Noch son unnötiger Bullshit. Weniger Flügel und dafür mehr
> Rotordurchmesser wäre richtig. Und die komischen Waben drumherum sorgen
> sogar noch dafür, dass die Windrichtung nicht mehr egal ist, man nimmt
> sich sogar noch den Vorteil einer VAWT weg.
>
> Also den Mangel an tatsächlicher Fachkenntnis merkt man dir schon an.
> Sowas passiert, wenn man sich aus Youtube und "diversen Foren"
> informiert. Da kommt dann son Sud aus mehr oder weniger gefährlichem
> Halbwissen zusammen.

Ist klar. Da sitzt wieder einer hinter seinem Monitor und wirft anderen 
gefährliches Internet-Halbwissen vor, obwohl er selbiges selber 
verbreitet.

ODVG - Omni-Direction-Vane-Guide. Absolut nichts Neues, gibt es schon 
lange. Wenn ich eine 360 Grad Skala in 45° Schritten durch angestellte 
Außenflügel umgebe, wird der Wind selbstverständlich immer von allen 
Seiten aufgenommen. In einer weiteren Ausbaustufe kann man die 
Außenflügel je nach Windlage noch beweglich aufbauen.

Es ist vollkommener Quatsch, die Turbinenflügel respektive den Rotor um 
den Faktor der Außenflügel skalieren zu wollen. Das Lenz-Profil in einer 
Ausbaustufe mit 6 Flügeln hat mit Form und Funktion der 
Windkonzentratoren zudem rein gar nichts zu tun.

Naja, Hauptsache mal wieder was abgelassen.

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Aua, da sprach der absolute Fachspezialist...

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ei der Daus schrieb:
> Aua, da sprach der absolute Fachspezialist...

Aua, da sprach der, der ja gerade sein eigenes optimales VAWT plant, 
nicht wahr? Man könnte diesen Thread um 50 % eindampfen, wenn man solche 
Beiträge wegschneidet...

Autor: Der Andere (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Aua, da sprach der, der ja gerade sein eigenes optimales VAWT plant,
> nicht wahr?

Ist doch einfach: Überzeuge durch Fakten, nicht durch uralte Videoclips.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Der Andere schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Aua, da sprach der, der ja gerade sein eigenes optimales VAWT plant,
>> nicht wahr?
>
> Ist doch einfach: Überzeuge durch Fakten, nicht durch uralte Videoclips.

Ist doch noch einfacher: wir reden hier über die Eigenschaften und 
Leistungen meines Siemens Motors als Generator und nicht über vertikale 
Windanlagen - das kann ich woanders, wo Leute Konstruktionen von der 
Simulation bis zum Windkanaltest auf den Prüfstand bringen.
Insofern gebe ich gerne die Ergebnisse zum Motor weiter, die 
VAWT-Diskussion erspare ich mir hier. Wer sich wirklich für mein Projekt 
im Sinne von Fachliteratur interessiert:

https://umexpert.um.edu.my/file/publication/000098...

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Autor: Ei der Daus (Gast)
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Ja, nur dazu hast du schon mehr als genug Informationen hier bekommen.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ei der Daus schrieb:
> Ja, nur dazu hast du schon mehr als genug Informationen hier bekommen.

Sagt ausgerechnet der, der hier die meisten Informationen beigetragen 
hat...

> Nach gefühlt 100 Postings immer noch nicht fertig? So was baut man in
> einer halben Stunde auf..
>Echt? Wie eine Waschmaschine funktioniert ist dir bekannt?

Bei allen anderen nochmal Danke und so wie vorgeschlagen wird der Motor 
dann getestet. Zangenamperemeter sollte am Montag hier sein.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Und noch ein Vorschlag an diverse Poster hier: besorgt Euch beim 
Fossilienhändler eine Nautilus und verinnerlicht Euch das Prinzip 
effektiver Geometrie. Da haben einige wohl nicht ganz zugehört, damals 
in der Mathestunde...
https://www.heise.de/imgs/71/2/2/0/6/0/9/1/3_Fred_...
Es funktioniert nur das, was uns die Natur selber bereits seit 
Ewigkeiten vorgibt. Und wer es nicht glaubt, kann ja mal in den 
Turbolader seines PKW oder in ein Flugzeugtriebwerk schauen...:-)

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Autor: hinz (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Und noch ein Vorschlag an diverse Poster hier: besorgt Euch beim
> Fossilienhändler eine Nautilus und verinnerlicht Euch das Prinzip
> effektiver Geometrie. Es funktioniert nur das, was uns die Natur selber
> bereits seit Ewigkeiten vorgibt.

So wie permanenterregte elektronisch kommutierte Motoren.

Autor: THOR (Gast)
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hinz schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Und noch ein Vorschlag an diverse Poster hier: besorgt Euch beim
>> Fossilienhändler eine Nautilus und verinnerlicht Euch das Prinzip
>> effektiver Geometrie. Es funktioniert nur das, was uns die Natur selber
>> bereits seit Ewigkeiten vorgibt.
>
> So wie permanenterregte elektronisch kommutierte Motoren.

Oder Windparks. Leiten sich praktisch ohne Umwege von nem fallenden 
Lindenblatt ab.

Frank K. schrieb:
> kann ja mal in den
> Turbolader seines PKW oder in ein Flugzeugtriebwerk schauen...:-)

Die Ähnlichkeiten dieser beiden Dinge sind schon arg begrenzt.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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THOR schrieb:

> Frank K. schrieb:
>> kann ja mal in den
>> Turbolader seines PKW oder in ein Flugzeugtriebwerk schauen...:-)
>
> Die Ähnlichkeiten dieser beiden Dinge sind schon arg begrenzt.

Aber seltsamerweise trotz arger Begrenzung der Ähnlichkeiten in ihrer 
angedachten Funktion durchaus nautilusähnlich aufgebaut.

Und den per Vektorsteuerung um 2+ feldgeschwächten elekronisch 
vorkommutierten permanenterregten Motor werde ich auch jeden Fall in 
Betracht ziehen, wenn mein Teststand die antizipierten Spezifikationen 
nicht in einer durchaus steilen Kurvenlage umzusetzen vermag.

Der leitende Ingenieur der RWTH Aachen ist gerade mal aufm Klo und fährt 
dann ins Wochenende, wird wohl heut nix mehr...:-)

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Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Jungs,

schaltet mal nen Gang runter sis is Freitag und warm dazu geht mal 
abkühlen.

Namaste

Autor: Der Andere (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Und den per Vektorsteuerung um 2+ feldgeschwächten elekronisch
> vorkommutierten permanenterregten Motor werde ich auch jeden Fall in
> Betracht ziehen, wenn mein Teststand die antizipierten Spezifikationen
> nicht in einer durchaus steilen Kurvenlage umzusetzen vermag

Komm, jetzt hast du genug Buzzwords aneinandergereiht, jetzt mach 
einfach und erschlage jede Kritik durch dein tolles Ergebnis.

Frank K. schrieb:
> Der leitende Ingenieur der RWTH Aachen

Ach sowas gibts? In meiner Uni waren das Fachbereichsleiter und alle 
Profs.

Das die Nautilusse mit dieser Struktur Windenergie genutzt haben wusste 
ich auch noch nicht, danke für diese Info.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Winfried J. schrieb:
> Jungs,
>
> schaltet mal nen Gang runter sis is Freitag und warm dazu geht mal
> abkühlen.
>
> Namaste

Das mit der Abkühlung hätte ich gestern verstehen können. Wie schön, 
heute nur 26° hier...
Schönes Wochenende allerseits. Ich baue da mal den Teststand auf.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Der Andere schrieb:

> Frank K. schrieb:
>> Der leitende Ingenieur der RWTH Aachen
>
> Ach sowas gibts? In meiner Uni waren das Fachbereichsleiter und alle
> Profs.

Hier gibt es keine Smilies. Ansonsten hätte ich einen gesetzt. Und zwar 
den mit dem ganz breiten Grinsen. Abschluss im Theoretikum der RWTH 
Aachen. Villarriba und Villabajo...

> Das die Nautilusse mit dieser Struktur Windenergie genutzt haben wusste
> ich auch noch nicht, danke für diese Info.

Kehr die innere Nautilusschraube zur Äußeren um und schon hast Du ein 
perfektes Venturi / Turbo Prinzip im Zentrum. Auch die 
Archimedes-Schraube gilt als nicht ganz unfähige Wind- bzw. 
Wasserturbine. Immer abhängig vom Aufstellungsort.

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Und nein, der Turbolader ist etwas gaaaaanz anderes und hat auch keine 
variablen Leitschaufeln, die den Aussendruck auf die Innenturbine 
abgeben, wofür denn auch. Es ist doch gar nicht nötig, etwas von außen 
zu konzentrieren, um es dann nach innen abzugeben, nicht wahr?....

http://www.t4-wiki.de/w/images/Motor_Turbolader_VT...

Wie man sieht, es braucht nicht mal eine Bremse, bei entsprechender 
Dimensionierung machen die Leitschaufeln (die mir nach NACA-Profilen 
aussehen) zur Not alles dicht bzw. fahren die Turbine runter.

Beschäftigt euch mal lieber mit Elektronik, ich kümmere mich derweil um 
den dazugehörigen Wind und wie ich den am besten nutze...:-)

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Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Hallo Frank,


ich habe einenen netten Artikel gefunden, 
https://www.researchgate.net/publication/286202531... 
Er befasst sich mit deroptimierung von Lüfter und Pumpenmotoren. Die 
darin erklärten Zusammenhänge ließen sich umgekehrt auf dein geplantes 
System anwenden.Speziell was den Drezahl Drehmoment Zusammenhang angeht.

Namaste

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Winfried J. schrieb:
> Hallo Frank,
> ich habe einenen netten Artikel gefunden,
> 
https://www.researchgate.net/publication/286202531...

Danke für den Link. Strömungsoptimierung ist immer ein hochinteressantes 
Thema. Interessant ist auch, dass eine entsprechend aufgebaute vertikale 
Windturbine in horizontaler Montage auch für Wasserkraft tauglich ist.

Ich baue momentan noch an einer anderen Turbine für den Einsatz im 
Fließgewässer, eine Kombination aus Pelton und Tesla. Wir haben hier die 
Erft mit sehr hoher Fließgeschwindigkeit / Druck. Ich wollte mal etwas 
Flusskies für mein Aquarium mit einem Salatsieb vom Grund holen, da hat 
es mir das Sieb schon vorher komplett zerdrückt...
Auch das wird ein spannendes Projekt, den Motor in der Praxis als 
Generator an einer Wasserturbine zu testen. Zudem mit eher konstanten 
Werten gegenüber der Windturbine.

Das Octagon ist übrigens die ideale Kombination aus 2 Quadraten und 
einem Kreis. Insofern ergibt sich die beste Kombination aus 8 
Außenflügeln, 6 Mittelflügeln und 3 Innenflügeln, diese für den 
leichteren Anlauf der Windturbine bei schwachem Wind. Während das 
Octagon eher starr mit den Konzentratoren aufgebaut wird, rotieren die 
äußeren und inneren Rotoren auf einer Kreisscheibe. Bild folgt.

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Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Anbei die Skizze zur Windturbine. 8 NACA 0018 führen im Anstellwinkel 9° 
umgebenden Wind auf die 6 Lenz-Profile (für die derselbe Anstellwinkel 
gilt). Die inneren Flügel sind 3 Savonius Schaufeln mit mittlerer 
Öffnung. Das ist für den Anlauf bei Schwachwind und den Vortexeffekt 
vorgesehen.
Wie ich schon mal geschrieben hatte, die Biegeradien der Lenz-Flügel 
sind alles andere als trivial und insofern schwer herzustellen.
Konstruktive Kritik und Anregungen willkommen.

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Autor: THOR (Gast)
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Frank K. schrieb:
> 8 NACA 0018 führen im Anstellwinkel 9°

Nein. Die mögen zwar im Stillstand 9° zur Tangente hin haben, sobald 
sich das Rad dreht ist der Anstellwinkel keine 9° mehr.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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THOR schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> 8 NACA 0018 führen im Anstellwinkel 9°
>
> Nein. Die mögen zwar im Stillstand 9° zur Tangente hin haben, sobald
> sich das Rad dreht ist der Anstellwinkel keine 9° mehr.

Was soll mir denn das jetzt sagen? Wenn ich auf einer äußeren und einer 
inneren Kreisbahn starre Flügel im selben Anstellwinkel montiere, stehen 
sie bei Kreisbewegung des inneren Rotors mehrfach pro Sekunde / Minute 
je nach Drehzahl tangential...
Soll ich Dir jetzt noch ausrechnen, wie oft die Abrisskante des NACA 
0018 den Luftstrom in die Lenz-Profile transferiert? Kann ich gerne, 
wenn das Ding gebaut ist und läuft. Das hier gezeigte Prinzip nennt sich 
übrigens Drag & Lift...

Derweil kannst Du Dir ja gerne mal eigene konstruktive Überlegungen 
machen und diese hier kundtun, wie Du das besser aufbaust, wenn Dir das 
Projekt nicht gefällt...:-)

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Autor: Ei der Daus (Gast)
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Ich finde dich nicht als Mitarbeiter der RWTH Aachen. Warum nicht?

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ei der Daus schrieb:
> Ich finde dich nicht als Mitarbeiter der RWTH Aachen. Warum nicht?

Weil Du den Witz nicht verstanden hast. Wo hast Du Dein Theoretikum 
absolviert? Ein weiterer sinnvoller Beitrag von Dir.

Have fun, finally it´s Saturday Night... go get the girls waiting for 
you.

Youtube-Video "Bee Gees - Saturday Night Fever (John Travolta) [HD]"

: Bearbeitet durch User
Autor: Ei der Daus (Gast)
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Genau das wollte ich von Dir lesen!

Autor: THOR (Gast)
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Ei der Daus schrieb:
> Genau das wollte ich von Dir lesen!

Ich finds auch lustig, dass er den Beitrag für wertvoll genug erachtet 
hat, um ihn nochmal zu bearbeiten.

Meine strategischen Popcornreserven werden knapp.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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THOR schrieb:
> Ei der Daus schrieb:
>> Genau das wollte ich von Dir lesen!
>
> Ich finds auch lustig, dass er den Beitrag für wertvoll genug erachtet
> hat, um ihn nochmal zu bearbeiten.
>
> Meine strategischen Popcornreserven werden knapp.

Ich muss Euch nicht verstehen. Unser Foodtruck-Festival mit Live-Bühne 
am Samstagabend war viel besser als manche... man muss nur hingehen.
Ok, Nacht zusammen.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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THOR schrieb:

> Meine strategischen Popcornreserven werden knapp.

Der übliche überflüssige Dummschwatz. Schönen Sonntag. Setz Dich am 
Morgen bei einer Tasse Kaffee mal mit Deinem alten Geometrielehrbuch zum 
Brötchen.

Auch Dir zur Beruhigung noch ein schönes Stück Musik. Entspannt, macht 
heiter, fördert die Kreativität.

Youtube-Video "Maksim Mrvica - Croatian Rhapsody (LIVE)"

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Autor: Blackbird (Gast)
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Argumentation, Denk- und Sprechweise erinnern mich an den Thread 
"Kleiner Generator in Planung" von Ingo alias Bernd.

Lieber Frank, wenn es Simulationen von Deinem geplanten Aufbau gibt, 
dann stelle die Kurven doch bitte hier ein. Dann kann auch über Dein 
Anliegen, etwas über die Beschaltung und die Untersetzung zu Deinem 
"Generator" zu erfahren, fundiert Auskunft gegeben werden.
Und ein paar Messwerte von Deinem Waschmaschinenmotor.

Solange Du diese Werte nicht bringst, werden die meisten User Dir 
nichts, aber auch gar nichts, glauben.

Blackbird

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Blackbird schrieb:
> Argumentation, Denk- und Sprechweise erinnern mich an den Thread
> "Kleiner Generator in Planung" von Ingo alias Bernd.

Den Beitrag kenne ich sogar. War lang und sehr interessant zu lesen. Es 
gibt sicher immer wieder Gründe, warum der TE dann plötzlich nicht mehr 
weitermacht. In einem anderen Forum wurde ich mal informiert "der TE ist 
leider verstorben"...

> Solange Du diese Werte nicht bringst, werden die meisten User Dir
> nichts, aber auch gar nichts, glauben.

Das ist klar. Nur ist das hier ein Projekt, keine fertige Entwicklung, 
die man nur noch präsentieren braucht. Den Aufbau mache ich in der 
kommenden Woche, dann wird der Motor getestet. In so einem Aufbau 
stecken immer ein paar unbekannte Faktoren, deshalb hatte ich ja hier 
gefragt und die noch fehlenden Tipps bekommen.
Was die spätere Turbine betrifft, die hat ja so ach noch niemand gebaut, 
obwohl es Sinn macht.

http://turboladerschutz.de/wp-content/uploads/2016...

Interessanter Artikel dazu:
http://turboladerschutz.de/turbolader-aufbau

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Autor: Carl Drexler (jcw2)
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Wenn der Werbeflyer eines Herstellers von Motorölzusatz als die Quelle 
des Wissens genannt wird, dann der Kleingeneator-Thread nach unten 
überrundet.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Carl D. schrieb:
> Wenn der Werbeflyer eines Herstellers von Motorölzusatz als die Quelle
> des Wissens genannt wird, dann der Kleingeneator-Thread nach unten
> überrundet.

Und was hat der Hersteller von Motorölzusatz mit den Informationen zu 
Aufbau und Funktion des Turobladers zu tun? Macht es deshalb die 
Beschreibung unglaubwürdig?
Ihr solltet Euch mitunter echt mal selber reden hören. Ist 
unglaubwürdiger als manch Link, den man hier anfügt. Und wen es nicht 
interessiert, ist nicht verpflichtet, es zu lesen und zu kommentieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Blackbird (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Den Beitrag kenne ich sogar. War lang und sehr interessant zu lesen. Es
> gibt sicher immer wieder Gründe, warum der TE dann plötzlich nicht mehr
> weitermacht.

Weil er nur gelabert hat und nichts vorweisen konnte, aber trotzdem 
immer schlauer sein wollte. Heiße Luft nennt man das.

Frank K. schrieb:
> Was die spätere Turbine betrifft, die hat ja so ach noch niemand gebaut,
> obwohl es Sinn macht.

Deshalb solltest Du mal die von Dir erwähnten Simulationsergebnisse 
reinstellen und genau die, die für den "Generator" interessant wären. 
Wenn Du soviel von Mechanik und Aerodynamik verstehst, sollte die 
Aufbereitung der Simulationsergebnisse für die unwissenden Elektroniker 
für Dich absolut kein Problem darstellen.
Sonst: siehe 2. Absatz.

"Nur der hat eine gute Reputation, der andere mit Fakten, Ergebnissen 
und Zusammenhängen sein Wissen nachvollziehbar darlegen kann."

Blackbird

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Blackbird schrieb:

> "Nur der hat eine gute Reputation, der andere mit Fakten, Ergebnissen
> und Zusammenhängen sein Wissen nachvollziehbar darlegen kann."

> Blackbird

Diese Argumentation stelle ich mal unter "Nehmen und Geben". Wenn heute 
jemand sein fertiges Projekt im Netz veröffentlicht, kommt meist 
entweder "ist doch alles Fake" oder "schick doch bitte mal alle Pläne 
dazu an meine E-Mail, und vorher mess es nochmal für meine Zwecke 
aus"...."Und das bitte zackig, sowas baut man in 30 Minuten auf". So 
gelesen hier in diesem Thread.

Insbesondere, sich dann noch über Aerodynamik belehren zu lassen von 
Postern, die nicht mal ne tangentiale Flügelanstellung auf ner 
rotierenden Kreisbahn selber berechnen oder das Wirkprinzip eines 
Turboladers nachvollziehen können, da die "Infos ja aus einem 
Werbeflyer" stammen und ähnlicher Schwachsinn.

Das ist wohl etwas falsch verstandener Umgang mit "Open Source", aber 
heute im Netz durchaus üblich. "Ich habe zwar nichts dazu beigetragen, 
aber profitieren will ich trotzdem, wenn es fertig ist".

: Bearbeitet durch User
Autor: Blackbird (Gast)
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Deine (eure?) Windmühle interessiert keinen. Aber das 
Drehzahl-Leistungsdiagramm von ihr ist nun mal notwendig. Oder irgendein 
anderes äquivalentes Diagramm.
Und weil Du auch noch einen exotischen Generator angibst, musst Du auch 
von dem ein paar Datenpunkte (nicht zu verwechseln mit Eckdaten) 
anbieten.

Dann wird Dir jeder Fachmann helfen.

Hat mit open source nichts zu tun, nachbauen kann es auch keiner.
Es geht nur um die Anpassung an die "ausgeschlachtete" Waschmaschine.

Eine Fehlanpassung vernichtet alles, aber auch alles, was Du Dir (ihr 
euch) von Deinen (euren) Tricks erwartet.

Soweit klar?

Blackbird

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Blackbird schrieb:
> Deine (eure?) Windmühle interessiert keinen.
> Soweit klar?

Wer ist bitte "Euch"? Und was machst Du hier, wenn Dich der spätere 
Verwendungszweck dann doch so wenig interessiert? Ich wurde hier 
mehrfach nach der späteren Verwendung gefragt. Schließt du jetzt von Dir 
auf andere? Oder mal wieder was aussagen ohne weitere Kenntnisse und 
Argumente?

Na egal, halt es wie Du willst. Im Laufe der Woche gibt es Ergebnisse 
zum Motor als Generator. Mit einigen hier etwas zu planen ist vom 
Spaßfaktor ja eher vollkommen befreit.

Internetforum 2017, die 7 Regeln:

- Ah, mal wieder ein Projekt!
- Der TE zeichnet sich wie immer durch Phantasien und sein 
Internet-Halbwissen aus.
- Das Projekt ist daher komplett in Frage zu stellen.
- Dem TE kann daher grundsätzlich widersprochen werden, selbst wenn man 
es selber nicht besser kann oder weiß.
- Der TE hat sämtliche relevanten Fakten selber und auf seine Kosten 
schnellstens zu liefern.
- Wenn das Projekt fertig ist und tatsächlich funktioniert, könnte es 
immer noch ein Fake sein.
- Der Thread kann hiermit nach Abschöpfung evtl. relevanter Erkenntnisse 
beendet werden.

Autor: Stephan (Gast)
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@Frank

Was hast du denn die letzten Tage so gefrühstückt?
Ich finde du vergreifst dich ganz massiv im Ton.

Wenn du etwas bekommen willst musst du geben und/oder mindestens höflich 
sein.
Ich finde vom Forum wurde schon sehr viel gegeben. Ansätze zur 
Vermessung des Generators, Umspannung, ..., Hinweise zu Irrwegen, ...

Du hast bislang nur sehr wenig geliefert (von Beschimpfungen abgesehen). 
Viel mehr als der Generatortyp ohne weitere Daten ist nicht bekannt.
Ich kann nicht mal sagen ob aus dem Generator vorzugsweise ein Akku 
geladen werden soll oder die Energie sofort verbraucht wird. Das mag 
irgendwann in Post 97 oder so am Rande genannt worden sein. Das gehört 
aber in Post 0. Und noch viel mehr.
Ich hab keine Lust mir kostenlos Lösungen für Problemstellungen mit 15 
Freiheitsgraden auszudenken.

Die klare Frage aus dem Ursprungspost ist aber auch schon lange gelöst:
- Geeignete Wandler sind problemlos baubar.
- Im Billig-Segment (China) vmtl. keine Fertiglösungen.
- Auch ansonsten kaum Fertiglösungen (Module/hochintegrierte Chips).

Der Rest der Fragen geht darum Daten für eine wirtschaftlich sinnvoll 
Implementierung zu bekommen. Die sind zu 99% unbeantwortet.

Autor: Blackbird (Gast)
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Heiße Luft.
Lies Dir nochmal Dein Eröffnungsposting durch.

Blackbird

Autor: Blackbird (Gast)
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Ich meinte mit meinem Posting Frank, nicht Stephan.

Blackbird

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Stephan schrieb:

> Die klare Frage aus dem Ursprungspost ist aber auch schon lange gelöst:
> - Geeignete Wandler sind problemlos baubar.
> - Im Billig-Segment (China) vmtl. keine Fertiglösungen.

Da ist noch gar nichts gelöst! Wenn ich im Laufe der Woche die 
Leistungsdaten zum Motor hier mitteile, bin ich auf den ersten hier 
gespannt, der einen "geeigneten problemlos baubaren Wandler" anbietet.
Seit dem ersten Post war klar, dass die Umsetzung von Spannung/Leistung 
an Ein-/Ausgang mein eigentliches Problem darstellt.

Wenn ich knappe 500 Euro in die Hand nehme, kann ich mir so ein Ding 
kaufen. Dafür brauche ich dieses Forum allerdings nicht. Dann können wir 
das hier und sofort beenden.
Der einzig zielführende Vorschlag war bisher, mir als Verbraucher im 
Test eine alte ungeregelte Herdplatte hinter dem Brückengleichrichter an 
den VDC-Ausgang zu hängen. So mache ich es dann!

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Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Stephan schrieb:

> Was hast du denn die letzten Tage so gefrühstückt?
> Ich finde du vergreifst dich ganz massiv im Ton.

Im Ton vergriffen haben sich hier höchstens diejenigen, die mich über 
das Prinzip einer Windturbine belehren wollten, meine Planungen und 
Links als Bullshit bezeichneten und es ja offenbar alles so viel besser 
wissen. Danke.

Thema wird hier nur noch der Siemens-Motor als Generator sein. Sonst 
nix.

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Autor: THOR (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Seit dem ersten Post war klar, dass die Umsetzung von Spannung/Leistung
> an Ein-/Ausgang mein eigentliches Problem darstellt.

Nein, die entsprechende Regelung. Das wurde aber auch schon oft genug 
gesagt.

Frank K. schrieb:
> Wenn ich im Laufe der Woche die
> Leistungsdaten zum Motor hier mitteile, bin ich auf den ersten hier
> gespannt, der einen "geeigneten problemlos baubaren Wandler" anbietet.

Netter Versuch, aber die Art von Psychologie zieht hier eher selten.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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THOR schrieb:

> Frank K. schrieb:
>> Wenn ich im Laufe der Woche die
>> Leistungsdaten zum Motor hier mitteile, bin ich auf den ersten hier
>> gespannt, der einen "geeigneten problemlos baubaren Wandler" anbietet.
>
> Netter Versuch, aber die Art von Psychologie zieht hier eher selten.

Das wäre lediglich eine Antwort auf eine längst gestellte Frage. Würde 
mich nicht wundern, wenn dann alle lautstarken "Experten" hier den Po 
zukneifen... Ausnahmen konstruktiv beitragender Teilnehmer ausdrücklich 
ausgenommen.

Netter Versuch, aber "die Art von Psychologie" wird dann höchstens 
belegen, dass man eigentlich nur negativ daher schwafelt, um anderen 
ihre Projekte und Ideen am besten schon im Vorfeld zu diskreditieren. 
Egal ob und was.

Funktioniert bei Dir mit unzutreffenden Behauptungen über offenbar 
unbekannte Sachverhalte regelmäßig und zuverlässig.

Wir werden es ja sehen, Herr THOR....

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Blackbird schrieb:
> Heiße Luft.
> Lies Dir nochmal Dein Eröffnungsposting durch.
>
> Blackbird

Grüße in dem Zusammenhang auch an Dich. Wissen und Erfahrung von 
Testsituationen bei Usern abschöpfen ist natürlich viel einfacher, als 
selber etwas aufzubauen, mitzurechnen oder dazu beizutragen, gelle?

Du kommst hier so ziemlich am Ende des Threads ohne irgendwelche 
konstruktiven Vorschläge in den Beitrag hinein und führst damit mal 
gleich das Thema an? Ruhe wohl, Nero...:-)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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lass doch den Troll,hör auf ihn zu füttern.

Du scheinst dasnoch nicht zu kennen,aber die gibts hier auch zu hauf.

Hast du heute schon mal ignoriert, nein? Dann wird es Zeit.


b b dein fisch  <o,))))))>< , gib Ruh.

Namaste

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Winfried J. schrieb:
> lass doch den Troll,hör auf ihn zu füttern.
>
> Du scheinst das noch nicht zu kennen,aber die gibts hier auch zu hauf.
>
> Hast du heute schon mal ignoriert, nein? Dann wird es Zeit.

Da hast Du wohl recht. Gebot der kommenden Woche: testen und Umgebung 
ignorieren. Namaste.

Heute bekam ich 4 Strohballen geschenkt, auf denen ich im Garten Pilze 
züchten möchte. Noch weiß ich nicht, wie ich es am besten mache. Man 
stelle sich eine Diskussion darüber vor: die meisten würden sagen, dass 
Pilze doch nur im Wald oder in Kellergewölben wachsen und das Projekt 
sinnlos ist.

Ich mache es aber trotzdem GRINS Hat jemand noch eine auf Erfahrung 
beruhende Empfehlung dazu? Meistens ist an dem Punkt ja Schluss. Bis 
dann der erste Pilz wächst...

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Fliegenpilze wachsen von selbst. Sonst die Strohballen gut durchfeuchten 
und impfen. Halbschatten ist sinnvoll.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Wachsen eigentlich FußPilze auf Stroh?
SCNR

Autor: Stephan (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Da ist noch gar nichts gelöst! Wenn ich im Laufe der Woche die
> Leistungsdaten zum Motor hier mitteile, bin ich auf den ersten hier
> gespannt, der einen "geeigneten problemlos baubaren Wandler" anbietet.
> Seit dem ersten Post war klar, dass die Umsetzung von Spannung/Leistung
> an Ein-/Ausgang mein eigentliches Problem darstellt.

Die Generatordaten nützen gar nichts / wenig wenn nicht auch die realen 
Betriebsparameter bekannt sind.
Zwischen Pmax=400W@200V/2.0A bei Pavg=16W@40V/0.4A und Pavg=80W@40V/2.0A 
liegen Welten.
Wie sieht's bei niedrigen Windgeschwindigkeiten aus? Plow=1W@10V/0.1A 
[1], Plow=5W@10V/0.5A [2] oder Plow=20W@10V/2.0A [3].
[1] nicht sinnvoll nutzbar
[2] evtl. nutzbar, in Kombination mit Drehzahlbereich 1:20 kaum 
wirtschaftlich
[3] nutzbar, Windturbine aber unwirtschaftlich groß

Frank K. schrieb:
> Wenn ich knappe 500 Euro in die Hand nehme, kann ich mir so ein Ding
> kaufen. Dafür brauche ich dieses Forum allerdings nicht. Dann können wir
> das hier und sofort beenden.

Immerhin mal ein Kostenrahmen. Ohne weitere Leistungsdaten des 
Gesamtsystems wird dir hier aber niemand sinnvoll weiterhelfen können. 
Auch die Fertiglösung wird nur vielleicht zu deinem Generator passen, 
und wenn nur leidlich.

Das ganze ist machbar ohne die Welt neu zu erfinden. Ob du die 
Elektronik/Software dann entwickeln kannst ist ne andere Baustelle. Und 
was letztenendes wirtschaftlich ist die Dritte.
Ob der Generator ab 6V oder ab 40V sinnvoll Leistung liefern kann hängt 
von den Daten (insbesondere des Windrades ab). Ein Spannungswandler mit 
300W Max-Leistung braucht halt schnell mal 5-10W für sich (ohne Last).

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Der Montag ist bald rum und noch keine Rückmeldung vom TE, der Dienstag 
wird dann auch so verstreichen... Es wird wohl noch chts mehr werden...

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Der Montag ist bald rum und noch keine Rückmeldung vom TE, der Dienstag 
wird dann auch so verstreichen... Es wird wohl nichts mehr werden...

Autor: Blackbird (Gast)
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Den Generator an "eine Wind- oder Wasserturbine" anzupassen ist schon 
der richtige Weg. Obwohl die Eingangsfrage genau das nicht zum Ziel hat; 
hier wird nur gefragt, wie man eine konstante Spannung (welche?) 
erzeugen kann.

Gehen wir mal davon aus, dass der TO den Arbeitsbreich seines 
Energielieferanten kennt - entweder gemessen (scheinbar nicht, ist ja 
nur "Planung") oder simuliert/errechnet (offenbar auch nicht, sind nur 
Videos aus anderen Quellen).

Bleibt unterm Strich nur, den 2. Schritt vor dem 1. zu machen und so 
vielleicht die Zeit bis zur Ermittlung der "Wind- oder 
Wasserturbine(n)"-Daten zu überbrücken und schon mal einen vorhandenen 
Motor als Generator" zu vermessen.
Könnte ja zum doch zum zu bauenden Energielieferanten passen und bringt 
außerdem Erkenntnisgewinn. Eine sinnvolle Beschäftigung ist es auch.
Das kann man guten Gewissens unterstützen und das Forum hilft hier auch 
gerne.

Dass der TO das Schulwissen über Strom/Spannung/Leistung und elektrische 
Maschinen so weit verdrängt hat, ist allerdings schade. Ein bisschen 
Vorbereitung vor dem Thread-Eröffnen wäre nicht nur höflich, sondern 
auch hilfreich. Für beide Seiten!

Das Forum hat dem TO die nötigen Schritte zum Ermitteln der Daten seines 
"Generators" genau erläutert, Dank einiger sehr geduldiger User.

An dieser Stelle wäre der Thread eigentlich zu Ende. Schön ware es 
natürlich, wenn der TO seine Ergebnisse der Generatordatenermittlung 
hier kurz mitteilen würde. Das honoriert die Mitarbeit der User in 
diesem Forum.

Wir wissen aber, dass diese Generatordaten noch nicht einmal die "halbe 
Miete" ist, sondern die Probleme jetzt erst richtig anfangen:

Die Anpassung des Generators an den Arbeitsbereich des 
Energielieferanten - erst dann weiss man, welche Spannung überhaupt 
entsteht und ob der "Gernerator" überhaupt geeignet ist und nicht meht 
Verluste als Ertrag bringt.

Wie diese "Wind- oder Wasserturbine" aussieht ist völlig irrelevant wenn 
der TO die Daten angeben kann um den Arbeitsbereich des "Generators" und 
seinen nachgeschalteten Spannungswandlers ermitteln zu können.

Statt Daten Daten bekommen wir nur Bildchen, Videos und Behauptungen. 
Wenn sie logisch nachvollziehbar wären, könnten die Experten in diesem 
Forum sich selbst einen ungefähren Arbeitsbereich zusammenreimen.

Aber sie sind unlogisch und widersprüchlich.
Also wird zu Recht daran gezweifelt.
So ist nun mal das (Forscher-)Leben.

Lieber TO, das kann man nicht mit Beleidigungen und Unterstellungen 
kontern - da ist man "durch", wie es so schön heisst.

Lasse den Thread schließen.


Blackbird

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ei der Daus schrieb:
> Der Montag ist bald rum und noch keine Rückmeldung vom TE, der Dienstag
> wird dann auch so verstreichen... Es wird wohl nichts mehr werden...

Habt Ihr immer beliebig Zeit für ein Hobby? Also mein Job hat heftige 
Arbeitszeiten im Schichtdienst. Das geht während der Woche erst mal vor 
allem anderen. Insofern - ruhig bleiben.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Blackbird schrieb:

> Lieber TO, das kann man nicht mit Beleidigungen und Unterstellungen
> kontern - da ist man "durch", wie es so schön heisst.
>
> Lasse den Thread schließen.

DU lässt also den Thread schließen???
Don´t feed the Troll, wie Winfried J. oben schon schrieb.

Autor: Blackbird (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Blackbird schrieb:
>
>> Lieber TO, das kann man nicht mit Beleidigungen und Unterstellungen
>> kontern - da ist man "durch", wie es so schön heisst.
>>
>> Lasse den Thread schließen.
>
> DU lässt also den Thread schließen???

Da scheint ja noch viel mehr Schulbildung verloren gegangen zu sein :)


Blackbird

Autor: THOR (Gast)
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Ich würde den Thread nicht unbedingt schließen, aber als "Wichtig" oben 
anpinnen.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Blackbird schrieb:

>>> Lieber TO, das kann man nicht mit Beleidigungen und Unterstellungen
>>> kontern - da ist man "durch", wie es so schön heisst.
> Da scheint ja noch viel mehr Schulbildung verloren gegangen zu sein :)

Ich glaube, dem ist nichts mehr hinzufügen. Sich mit dem eigenen 
Geschütz getroffen und versenkt.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Da ich jetzt die Herdplatte abgeholt habe - 1500 Watt, 3 Stufen. Da 
steht "nur mit Wechselstrom zu betreiben". Ihr seid Euch also sicher, 
das ich diesen Hinweis ignorieren kann?

Autor: THOR (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Da ich jetzt die Herdplatte abgeholt habe - 1500 Watt, 3 Stufen.
> Da
> steht "nur mit Wechselstrom zu betreiben". Ihr seid Euch also sicher,
> das ich diesen Hinweis ignorieren kann?

Dieser Hinweis ist im Kontext der Hauselektrik zu verstehen: NICHT mit 
Drehstrom betreiben!

Gleichstrom muss gehen, wenn das ein simpler Stufen-Umschalter ist.

Autor: hinz (Gast)
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THOR schrieb:

>> steht "nur mit Wechselstrom zu betreiben"

> Dieser Hinweis ist im Kontext der Hauselektrik zu verstehen: NICHT mit
> Drehstrom betreiben!

Nö, nicht mit Gleichstrom!

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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hinz schrieb:
> THOR schrieb:
>
>>> steht "nur mit Wechselstrom zu betreiben"
>
>> Dieser Hinweis ist im Kontext der Hauselektrik zu verstehen: NICHT mit
>> Drehstrom betreiben!
>
> Nö, nicht mit Gleichstrom!


Ja was denn jetzt? Ich will doch mit DC testen, was anderes habe ich 
nicht.

Autor: SweetDreams (Gast)
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Miss den Gleichstromwiderstand bei verschiedenen Schalterstellungen mit 
einem Multimeter. Dann lässt sich abschätzen ob es wirklich eine 
"primitive" Heizplatte ist. - Oder mach doch mal eine Foto.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Also ehrlich ich keine Herdplatte mit Trafo.

Wahrscheinlich ist der Stufenschalter nicht für 
Gleichstrom_aus/um_schaltung geeignet und könnte bei Last am 
Gleichstromnetz betrieben einen Lichtbogen nicht löschen, während die 
Abstände im Innern des Schalters bei WS eine Löschung des Lichtbogens 
sicherstellen.

Für GS sind andere Lastschalter erforderlich!

Dies ist in der Tat zu beachten weil du den Schalter dann nicht unter 
Strom schalten solltest, sondern erst den Generator zuvor runterfahren 
mußt.

Aber während der Messung wechselt man eh die Last nur wenn man genau das 
testen will.

Das geht mit dem Stufenschalter nicht, aber schon gar nicht mit einer 
vom Bimetall geschalteten.

Namaste

Autor: hinz (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> Also ehrlich ich keine Herdplatte mit Trafo.

Das Heizelement selbst verträgt keinen Gleichstrom. Das 
Einbettungsmaterial des Heizleiters verliert langsam aber sicher seine 
isolierende Wirkung.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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https://de.wikipedia.org/wiki/Schaltlichtbogen

@  Hinz
hast du dazu eine Quelle, sowas wäre mir neu aber ich lerne gern auch im 
Alter.

Namaste

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Also wenn Ihr Euch einig seid oder andere Vorschläge habt, mache ich ja 
gerne weiter. Aber die Bude abfackeln oder mir die Heizplatte kaputt 
machen werde ich nicht.

Autor: hinz (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Aber die Bude abfackeln oder mir die Heizplatte kaputt
> machen werde ich nicht.

Schaffst du mit dem kleinen Motörchen eh nicht.

Autor: hinz (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> hast du dazu eine Quelle,

Sowas weiß man wenn man Jahre als Ingenieur bei einem der (ehemals?) 
größten Hersteller von gusseisernen Elektrokochplatten gearbeitet hat.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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hinz schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Aber die Bude abfackeln oder mir die Heizplatte kaputt
>> machen werde ich nicht.
>
> Schaffst du mit dem kleinen Motörchen eh nicht.

Das haben andere von LiPo-Akkus und "kleinen Motörchen" bis zum Knall 
auch schon behauptet. Ich möchte mich da nicht einreihen.

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Wie wäre es denn mal mit einem aussagekräftigen Photo von dem 
Typenschild?

Immer diese Ratereien...

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ei der Daus schrieb:
> Wie wäre es denn mal mit einem aussagekräftigen Photo von dem
> Typenschild?
>
> Immer diese Ratereien...


Bilder zur Platte. Hersteller nicht ersichtlich.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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@ hinz

deine Erfahrung bezweifle ich nicht, würde nur gerne etwas mehr darüber 
erfahre, speziell welches Isomaterial nicht gleichspannungsfest ist.

@ frank
tut mir leid das hatte ich nicht auf dem Plan.
Aber das Tantalkondesatoren und Lipos zickig sind ist nicht von der Hand 
zu weisen.

 Insofern  sollte man einen solchen  Hinweis beachten, zumal ein solches 
Isolationsmaterial die Messung wertlos machte.

Allerdings bliebe noch der Betrieb ohne Gleichrichter an aber dafür 
bräuchte man drei symmetrische Lasten für die symmetrische Belastung des 
Prüflings.

Namaste

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Winfried J. schrieb:

> Allerdings bliebe noch der Betrieb ohne Gleichrichter an aber dafür
> bräuchte man drei symmetrische Lasten für die symmetrische Belastung des
> Prüflings.

Das kommt nicht in Frage, weil an sämtlichen mir bekannten 
Installationen bei Wind  Wasser  Solar mit DC gearbeitet wird. Und so 
soll es auch getestet werden.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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EGU --- Elektro Grosshandels Union

dürfte ein Import aus dem Ostblock eventuell Ostdeutsch oder Tschechisch 
sein.

Namaste

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Ne, dort lese ich aber EGO.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ich habe die Platte jetzt mal an einem Verbrauchsmesser / Wattmeter 
getestet und sie ist wohl doch thermostatgesteuert. Beim Hochfahren 
komme ich auf 1,6 KW, schaltet sich aber dann recht flott wieder ohne 
weiteren Verbrauch ab und in Intervallen wieder zu.
Dann ist die Platte wohl doch geregelt und insofern nicht tauglich?

Autor: SweetDreams (Gast)
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Wie hoch ist denn nun der Gleichstromwiderstand?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Frank K. schrieb:
> Ich habe die Platte jetzt mal an einem Verbrauchsmesser /
> Wattmeter
> getestet und sie ist wohl doch thermostatgesteuert. Beim Hochfahren
> komme ich auf 1,6 KW, schaltet sich aber dann recht flott wieder ohne
> weiteren Verbrauch ab und in Intervallen wieder zu.
> Dann ist die Platte wohl doch geregelt und insofern nicht tauglich?

dann schon aus beiden gründen nicht, eine automatische Abschaltung 
während der Messung wäre nicht nur blöd sonder könnte auch den Genrator 
töten, in Folge des Lastabfalls die Drehzahl und Spannung steil 
ansteigen könten.

Namaste

Autor: Stephan (Gast)
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Was soll das mit der Herdplatte eigentlich werden. Ein Test bei welcher 
Drehzahl (und welchem Strom) die Wicklung des Motor durchbrennt?
Oder ein vorsichtiger Test mit Strom bis 1, max. 1.5A ob überhaupt was 
sinnvolles rauszuholen ist? Statt Herdplatte sind auch Wasserkocher, 
Tauchsieder o.ä. meistens geeignet.

Ich würde ja erst mal so anfangen (ja, mit einer 
Wechselspannungsmessung):

Stephan schrieb:
> Für den Strom würde vom Johnson-Motor ausgehen (über die Wirkleistung).
> Drehzahl 550rpm ist stimmig. Wir gehen von 41W (mech.) / 55W (elektr.)
> für den Waschbetrieb aus. Also:
>
> - Motor mit 600rpm antreiben (Ausgleich für Motorbetrieb >
> Generatorbetrieb ohne Last)
> - kein Gleichrichter
> - alle 3 Phasen leicht belasten (100mA), unbelastet kommt oft Mist raus
> - Spannung zwischen 2 Phasen messen (Wechselspannung, Messgerät muss die
> Frequenz noch messen können, vorzugsweise TrueRMS)
> - gemessene Spannung durch Wurzel(3) teilen > Strangspannung
> - 55W / (3 * Strangspannung) = Strangstrom
> Den hier gemessenen Strangstrom sehe ich auch als maximalen Strangstrom
> im Dauerbetrieb.
>
> Dann hast du zumindest mal einen leidlichen Messpunkt. Den kann man dann
> nochmal diskutieren. (Spannung /Strom unplausibel, etc.)
> Anschließend kannst du dann unter Beachtung des maximalen Strangstromes
> die Spannungskennlinie unter Last für verschiedene Drehzahlen aufnehmen.

Autor: Blackbird (Gast)
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Stephan schrieb:
> Ich würde ja erst mal so anfangen (ja, mit einer
> Wechselspannungsmessung):
>
> Stephan schrieb:
>> Für den Strom würde ...

Stephan, an Hand seiner Fragen und Antworten ist das, was Du hier 
schreibst, absolute Raketentechnik für ihn.

Er hat ein Multimeter, einen Waschmaschinenmotor und jetzt noch eine 
Herdplatte.

Also mach' den McGyver und schreibe ihm, wie er damit die (immmer noch 
nicht genannte) Ausgangsspannung X erhält, konstant natürlich.


Blackbird

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Stephan schrieb:
> Was soll das mit der Herdplatte eigentlich werden. Ein Test bei welcher
> Drehzahl (und welchem Strom) die Wicklung des Motor durchbrennt?
> Oder ein vorsichtiger Test mit Strom bis 1, max. 1.5A ob überhaupt was
> sinnvolles rauszuholen ist? Statt Herdplatte sind auch Wasserkocher,
> Tauchsieder o.ä. meistens geeignet.

Na prima. Vertragen die Gleichstrom, und wieviel mögliche Spannung VDC?

> Ich würde ja erst mal so anfangen (ja, mit einer
> Wechselspannungsmessung):

Und wie oft soll ich jetzt noch von vorne anfangen? Es wird hier keine 
Wechselspannungsmessung geben, da VDC ausgegeben wird. Das war doch von 
Anfang an klar.

"Frank K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>
>> Bügeleisen ungeregelt oder auf max gestellt. oder billiger Plattenherd
>> mit Stufenschalter (nicht geregelt!!!) geht auch lässt sogar
>> verschiedene Stufen zu.>
>
> Öh, Moment jetzt mal... habe altes Bügeleisen und Einzelkochplatte aus
> Omas Zeiten. Sind ja eigentlich für 230 VAC. Die soll ich an den Ausgang
> vom Brückengleichrichter an VDC hängen??

Alte Bügeleisen und Herdplatten sind Allstromgeräte.
Die vertragen auch Einbahnstraßenelektronen."

Oder nicht oder doch? Ihr kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen...

Und jetzt ist es gut. Ich fange damit an, den Siemens Motor über eine 
180 mm Riemenscheibe, die ich im Keller gefunden habe, an den Akkubohrer 
zu hängen. Damit kann ich RPM an der Motorwelle bis geschätzt 3600 
simulieren und hinter dem Gleichrichter VDC ohne Last messen. Mit der 
800 W-Bohrmaschine und größerer Riemenscheibe geht hinterher mehr.

Nach diesen Ergebnissen wäre es dann wohl sinnvoll, mal über 
entsprechende und vor allem messgeeignete Testlasten nachzudenken.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Blackbird, führ Dir in der Fachliteratur doch mal die Definition eines 
"narzisstischen Zynikers" zu Gemüte. Vielleicht findest du Dich ja dort 
selbst wieder.

Autor: hinz (Gast)
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Ei der Daus schrieb:
> Ne, dort lese ich aber EGO.

Natürlich.

http://www.egoproducts.com/de/home/

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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hinz schrieb:
> Ei der Daus schrieb:
>> Ne, dort lese ich aber EGO.
>
> Natürlich.
>
> http://www.egoproducts.com/de/home/

Ganz genau, so entspricht es auch dem Logo vom Schild. Bin erstaunt, wie 
gut die Platte nach gefühlten 40 Jahren noch "regelt". Auch wenn sie mir 
jetzt außer für Partysuppe bei 230 VAC wohl nicht weiterhilft...:-)

: Bearbeitet durch User
Autor: SweetDreams (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Auch wenn sie mir
> jetzt außer für Partysuppe bei 230 VAC wohl nicht weiterhilft...:-)

Warum hilft die Platte nicht?
Wenn der Gleichstromwiderstand in beiden Richtungen etwa 32 Ohm beträgt, 
dann passt doch alles. Stell die Platte auf die höchste Stufe und stell 
einen Topf mit Wasser auf die Platte. Bevor das Thermostat anspricht 
glüht doch eher die Bohrmaschine.

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Daniel Düsentrieb lässt grüßen.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Da mir ja alles mögliche unterstellt wird, zB. nur Halbwissen und 
Youtube-Fake zu verbreiten, hier ein kurzer Test des Motors im 
Handbetrieb. Mal kurz die Welle bewegt, Aufbau hinter dem Gleichrichter, 
ging bis 12 Volt.

Autor: hinz (Gast)
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SweetDreams schrieb:
> Warum hilft die Platte nicht?

Weil er damit kein Kennlinienfeld messen kann.

Autor: THOR (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Da mir ja alles mögliche unterstellt wird, zB. nur Halbwissen und
> Youtube-Fake zu verbreiten, hier ein kurzer Test des Motors im
> Handbetrieb. Mal kurz die Welle bewegt, Aufbau hinter dem Gleichrichter,
> ging bis 12 Volt.

Ich kann mich nicht dran erinnern, dass da jemals jemand dran gezweifelt 
hätte.

Autor: SweetDreams (Gast)
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hinz schrieb:
> SweetDreams schrieb:
>> Warum hilft die Platte nicht?
>
> Weil er damit kein Kennlinienfeld messen kann.

Warum?
Wenn man zusätzlich noch eine Kaffeemaschine oder ähnliches hat, dann 
kann man durch Reihen- oder Parallelschaltung schon vier Lasten 
erhalten.
Die Drehzahlmessung ist einfach. Schwerer ist nur die Messung vom 
Drehmoment.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Frank möchte mit Gleichrichter messen, hinzs Argument erstaunt mich. Ich 
kenne Heizplatten nur als ohmsche Last.  Er sagt die Isolation sei nicht 
gleichspannungsfest, wozu ich gern mehr Infos hätte, möchte seine 
erfahungsbasierte Meinung aber nicht ohne triftigen Grund in Frage 
stellen, bei Schaltlichtbogen hingegen bin ich sicher.
Google wirft leider wenig zum Thema aus.
Namaste

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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SweetDreams schrieb:

> Die Drehzahlmessung ist einfach. Schwerer ist nur die Messung vom
> Drehmoment.

Drehmoment wird an der Turbine durch eine geeignete Flügelkonstruktion 
im dazu passenden Gehäuse bestimmt. Ein Savonius-Profil liefert zB. 
wenig Drehmoment, läuft aber leicht an. Tesla-Scheibenturbinen sind für 
hohe Drehzahlen bei wenig Drehmoment bekannt. Wasserkraft ist dabei 
gegenüber Wind eher konstant und klar im Vorteil, ergo besser zu 
kalkulieren.

Ein Anhaltspunkt ist, den Einbruch der Drehzahl unter angehängter 
elektrischer Last zu dokumentieren. Nur so kann ich es an der 
Bohrmaschine momentan testen. Ich werde dazu das Wattmeter an den 
Stromeingang der Maschine setzen und so Ampere AC (Bohrmaschine) in 
Relation zu VDC am Ausgang unter Last setzen können, bei gleichzeitiger 
Überprüfung der Drehzahl im Betrieb.

Eine Last an VDC ist ja nun leider noch nicht vorhanden...-) Vorschläge 
willkommen.

Autor: hinz (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> erfahungsbasierte Meinung

Ich bin kein Mediziner.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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hinz schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> erfahungsbasierte Meinung
>
> Ich bin kein Mediziner.

aber nicht viel auskunftfreudiger. Woranhätte ich es erkenne sollen?

s.c.n.r.

Namaste

Autor: SweetDreams (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Ich werde dazu das Wattmeter an den
> Stromeingang der Maschine setzen und so Ampere...

Ein Leistungsmessung (Watt nicht Ampere) ist besser als nichts. Eine 
Drehmomentmessung (zum Beispiel per Federwage an drehbarer 
Motoraufhängung) ermöglicht Dir aber die Bestimmung vom Wirkungsgrad.


Winfried J. schrieb:
> ...Schaltlichtbogen...

Es wird nur wenig Leistung an der Heizplatte oder der Kaffeemaschine 
(natürlich mit gefülltem Wassertank) ankommen. Man kann doch mit dem 
Finger die Temperatur der Platte prüfen und gegebenenfalls eine 
Messpause
einlegen. Ich halte einen Lichtbogen für vermeidbar.


Frank K. schrieb:
> Eine Last an VDC ist ja nun leider noch nicht vorhanden...-) Vorschläge
> willkommen.

Man misst doch keine keine Stunden. Wenn man möchte, dann kann man auch 
jede Minute einmal umpolen. Heizplatte, Kaffeemaschine, Tauchsieder... 
können verwendet werden.

Autor: SweetDreams (Gast)
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Da sich Frank anscheinend nicht soo gut mit "Elektrik" auskennt, sehe 
ich eher andere Gefahren.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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SweetDreams schrieb:
> Da sich Frank anscheinend nicht soo gut mit "Elektrik" auskennt, sehe
> ich eher andere Gefahren.

Äh, warum frage ich dann eigentlich hier?? Du brauchst meine Gefahren 
nicht einzuschätzen, das kann ich selber ganz gut.

Ich versuche es so sicher und vernünftig wie möglich aufzubauen, auf 
Anfragen gibt es keine Vorschläge, auf meine eigenen Ideen sich 
widersprechende oder gar keine Aussagen. Siehe sämtliche Beiträge vom 
heutigen Tag.

Ich wünsche Euch Einen angenehmen Dienstagabend, fahre jetzt zur 
Schicht. Morgen am Nachmittag geht es weiter, ohne weitere Rückfragen 
hier.

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Der Versuchsaufbau spricht Bände!

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ei der Daus schrieb:
> Der Versuchsaufbau spricht Bände!

Dann mach ihn doch besser. Geschwätz ohne Ende. Tschüss.

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Ich bitte die Moderatoren diesen Thread zu schließen um den TE vor 
seiner eigenen Dummheit aus Sicherheitsgründen zu schützen.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Ei der Daus schrieb:
> Ich bitte die Moderatoren diesen Thread zu schließen um den TE vor
> seiner eigenen Dummheit aus Sicherheitsgründen zu schützen.

Ich bitte die Moderatoren, User wie "Ei der Daus" vor ihren eigenen 
Aussagen zu bewahren, bevor sie ohne Einbringung eigener konstruktiver 
Vorschläge Threads anderer User mobben. Danke. schönen Abend.

Autor: THOR (Gast)
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Ei der Daus schrieb:
> Ich bitte die Moderatoren diesen Thread zu schließen um den TE vor
> seiner eigenen Dummheit aus Sicherheitsgründen zu schützen.

Du willst doch die Evolution nicht ausser Kraft setzen.

Autor: SweetDreams (Gast)
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Frank K. schrieb:
> SweetDreams schrieb:
>> Da sich Frank anscheinend nicht soo gut mit "Elektrik" auskennt, sehe
>> ich eher andere Gefahren.
>
> Äh, warum frage ich dann eigentlich hier?? Du brauchst meine Gefahren
> nicht einzuschätzen, das kann ich selber ganz gut.

Das sollte keine Beleidigung sein.

Ob der Motor zerstört wird oder die Heizplatte durchbrennt weil die 
Isolation beschädigt wird ist eine Sache. Ob Du beschädigt wirst ist 
etwas ganz anderes. Die Spannungen und Ströme reichen dazu allemal. Du 
solltest Dir sehr sicher sein genügend Grundlagen zu haben. Bei deinen 
Messungen wird Dir nämlich niemand die Hände führen oder über die 
Schultern schauen können.

Autor: Klaus (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> dann schon aus beiden gründen nicht, eine automatische Abschaltung
> während der Messung wäre nicht nur blöd sonder könnte auch den Genrator
> töten, in Folge des Lastabfalls die Drehzahl und Spannung steil
> ansteigen könten.

Sicher nicht. Er hat den Generator ja schon ohne Last mit seinem 
Akkuschrauber laufen lassen. In dieser Anordnung 
Akkuschrauber->Generator wird nichts kaputt gehen.

Frank K. schrieb:
> Eine Last an VDC ist ja nun leider noch nicht vorhanden...-) Vorschläge
> willkommen.

Hatte ich oben schon gemacht: eine Baufassung und eine gute alte 
Glühbirne. Der macht Gleichstrom nichts aus. Mich würde wirklich 
interessieren, wieviel von den 110V noch übrigbleiben, wenn eine 
nennenswerte Last dran hängt.

MfG Klaus

P.S. Jetzt können sich alle an der Glühbirne hochziehen, bis Frank von 
der Schicht zurückkommt.

Autor: Stephan (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Und wie oft soll ich jetzt noch von vorne anfangen? Es wird hier keine
> Wechselspannungsmessung geben, da VDC ausgegeben wird.

Schade, denn das wäre ein einfacher 1. Schritt an gute Daten zu kommen.

Eine echt gute Alternative ist die Wicklungstemperatur im Generator bei 
verschiedenen Strömen zu messen. Das kann auch mit Gleichstrom gemacht 
werden und muss nicht mal im Generatorbetrieb sein.
Also: Generator zerlegen, mit verschiedenen Spannungen bestromen, 
Temperatur der Wicklungen messen, das ganze sauber dokumentieren (wie 
angeschlossen, welcher Strom, welche Temperatur, wo genau gemessen, 
welche Umgebungstemperatur, ...). Dabei die Wicklungstemperatur bei max. 
30°C über der Umgebungstemperatur halten (man korrigiere mich). 
Temperaturmessung so 20 Sekunden nach Einprägung des Stromes.

Blackbird schrieb:
> Stephan, an Hand seiner Fragen und Antworten ist das, was Du hier
> schreibst, absolute Raketentechnik für ihn.

Tja, das fürchte ich auch etwas. Vor allem auch: wer soll die 
Spannungswandler entwickeln und die Regelalgorithmen implementieren?

Und nachdem die Daten des Windrades, des Speichers und der regional zu 
erwartenden Leistung hier kein Thema sein werden: Nochmal alles völlig 
offen. 100 mögliche Konzepte und jedes kann im Endeffekt völliger Mist 
bis Super sein.

Autor: Carl Drexler (jcw2)
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Frank K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>
>> Allerdings bliebe noch der Betrieb ohne Gleichrichter an aber dafür
>> bräuchte man drei symmetrische Lasten für die symmetrische Belastung des
>> Prüflings.
>
> Das kommt nicht in Frage, weil an sämtlichen mir bekannten
> Installationen bei Wind  Wasser  Solar mit DC gearbeitet wird. Und so
> soll es auch getestet werden.

Dann mußt du dir eben einen Wechselrichter besorgen, damit dein 1,5kW 
Zementwiderstand die ihm so wichtigen Schwingungen abbekommt. Daß der 
Thermostat in dem Ding keine 1,5kW DC schalten mag, mag ja sein, aber 
das Motörchen ist ja schon bei der Leistungsaufnahme meilenweit davon 
entfernt und erreich dabei Drehzahlen Jenseits von Gut&Böse. Wenn den 
eine Windturbine auf 16kupm bringt, dann hätte ich vor der Herdplatte am 
aller wenigsten Angst.


> Blackbird schrieb:
>
>> Lieber TO, das kann man nicht mit Beleidigungen und Unterstellungen
>> kontern - da ist man "durch", wie es so schön heisst.
>>
>> Lasse den Thread schließen.
>
> DU lässt also den Thread schließen???

"Lasse den Thread schließen" ist eine Aufforderung an den TO und keine 
Ankündigung selbst was zu tun. Früher gab's da mal ein Schulfach namens 
"Deutsch", um so was erklärt zu bekommen. Waren offensichtlich nicht 
immer alle da.

> Don´t feed the Troll, wie Winfried J. oben schon schrieb.

Wer weiß, wen er damit meinte...

Autor: Ei der Daus (Gast)
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> P.S. Jetzt können sich alle an der Glühbirne hochziehen, bis Frank von
> der Schicht zurückkommt.

Man nehme:

- ein Brett
- ca. 10 Glühbirenfassungen
- ca. 10 40 Watt Glühbirnen
- bisserl Draht, aber mit passendem Querschnitt
- Anschlußklemme rot
- anschlußklemme schwarz
- analogen Spannungsmesser
- analogen Strommesser

- lange Leitung für den Sicherheitsabstand


Und nun endlich mal anfangen...

Autor: Christian Kück (chris111)
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233 Beiträge und gerade mal mit der Hand an der Welle gedreht. Bei dem 
Erkenntnisfortschritt würden wir alle noch in Höhlen hausen.

Autor: THOR (Gast)
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Ich werf auch nochmal ne elektronische Last ins Rennen:

Ebay-Artikel Nr. 142259730155

Mit praktischer Anzeige von Spannung und Strom. Für zügiges Erfassen von 
Messwerten.

Autor: THOR (Gast)
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Christian K. schrieb:
> 233 Beiträge und gerade mal mit der Hand an der Welle gedreht. Bei
> dem
> Erkenntnisfortschritt würden wir alle noch in Höhlen hausen.

Der Unterhaltungswert ist dafür enorm.

Autor: Ei der Daus (Gast)
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THOR schrieb:
> Ich werf auch nochmal ne elektronische Last ins Rennen:
>
> Ebay-Artikel Nr. 142259730155
>
> Mit praktischer Anzeige von Spannung und Strom. Für zügiges Erfassen von
> Messwerten.

Zu teuer, der kann nur 60 Watt.... außerdem...sag ich nich...

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Carl D. schrieb:

>> Blackbird schrieb:
>>
>>> Lieber TO, das kann man nicht mit Beleidigungen und Unterstellungen
>>> kontern - da ist man "durch", wie es so schön heisst.
>>>
>>> Lasse den Thread schließen.
>>
>> DU lässt also den Thread schließen???
>
> "Lasse den Thread schließen" ist eine Aufforderung an den TO und keine
> Ankündigung selbst was zu tun. Früher gab's da mal ein Schulfach namens
> "Deutsch", um so was erklärt zu bekommen. Waren offensichtlich nicht
> immer alle da.

Ok, für Euch beide etwas "Deutsch"...

"Ist der Artikel noch vorrätig? Dann lass ihn mir bitte zukommen."
"Habe den Artikel noch vorrätig - lasse Ihn Dir morgen zukommen."

"lasse" steht also für die Verlaufsform einer eigenen Handlung, während 
"lass" als Handlungsaufforderung an die andere Person gilt. Alles soweit 
klar?

Lasse mir übrigens heute aus dem Baumarkt ein paar Baufassungen für 
Glühbirnen mitbringen.... (passte gerade so schön...:-)

Autor: Der Andere (Gast)
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Frank K. schrieb:
> Lasse mir übrigens heute aus dem Baumarkt ein paar Baufassungen für
> Glühbirnen mitbringen

Dann schraub da aber keine Energiesparlampen oder Led-Leuchtmittel rein.

und keine Pyrus domestica L.

Autor: Frank Kolling (weilerswister)
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Der Andere schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Lasse mir übrigens heute aus dem Baumarkt ein paar Baufassungen für
>> Glühbirnen mitbringen
>
> Dann schraub da aber keine Energiesparlampen oder Led-Leuchtmittel rein.
>
> und keine Pyrus domestica L.

Nein, da Pyrus domestica ja selber Strom erzeugt.

http://www.swp.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaeb...

Ich nehme die echten Glühbirnen, die ich hier noch liegen habe.