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Forum: HF, Funk und Felder EMC/EMV Test


Autor: Matt (Gast)
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Hallo,

eine Frage an die Fachleuchte zum EMC/EMV.
Wie wird ein Gerät untersucht?
- Standalone?
- Aufbau nach Anleitung?
- Dürfen weitere Geräte, die nicht zum Standardaufbau gehören, in den 
Testaufbau aufgenommen werden?

Thx

Matt

P.S.: Wo kann man die Antworten auf diese Fragen finden?

Autor: Wolfgang H. (Firma: AknF) (wolfgang_horn)
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Hi, Matt,

> eine Frage an die Fachleuchte zum EMC/EMV. ...
> P.S.: Wo kann man die Antworten auf diese Fragen finden?

In den Publikationen der Hersteller findest Du mehr vernünftige 
Antworten, als Dir vernünftige Fragen einfallen könnten.

Die Herstellen bieten sogar Seminare, auf denen man mit dem Referenten 
näher ins Gespräch kommen kann.

Ciao
Wolfgang Horn

Autor: HF-Werkler (Gast)
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Das kommt darauf an. Man kann weitere Teile im Testsetup verwenden, 
diese müssen im Report separat als "Hilfsmittel" einzeln 
beschrieben/aufgeführt sein.

Zu deinen Fragen:
1.) Ja, manchmal
2.) Wie sonst? (bestimmungsgemässer Gebrauch)
3.) Ja, je nachdem.

Wichtige Fragen vor einem Test (nicht abschliessend):
- Was beinhaltet des Gerät für Funktionen?
- Welche Teile werden an die Kunden mitverkauft?
- Welche Folgen sind bei Problemen zu erwarten?
- Welche Schnittstellen und Kabellängen können beim Gerät genutzt 
werden?
- Wie kann man die Funktionen und Schnittstellen nutzen und überwachen?
- Wie häufig strahlt das Gerät ab (Zeit bei Tests je Richtung)?
- Welche Teile des Gerätes sind besonders empfindlich?
- Wie nutzt der Kunde das Gerät (typischer Setup)?
- Mit welchem Setup könnten Grenzwerte verletzt werden (Worst-Case)?
- ...

Solche Fragen sollte man im Vorfeld mit dem ausführenden Labor klären.

Autor: Matt (Gast)
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Folgender Test wird angezweifelt, weil zusätzliche (hier Lipochecker) 
zum Betrieb nicht notwendige, im Lieferumfang nicht enthaltene 
Komponenten enthält.
Zu Recht. Alle i.O?


Quelle Pdf: 
https://www.dropbox.com/s/hhjuiq3meizcja8/1187-17-EE-17-PP002.pdf?dl=0

Autor: Dumdi D. (dumdidum)
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Ob alles ok ist muesstest Du uns noch sagen welche Produktnorm anwendbar 
ist. (61000...) sind keine Produktnormen)

Autor: Matt (Gast)
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Ich hab leider nicht mehr als dieses Dokument. Dort steht EN 61000-6-3.

Autor: Matt (Gast)
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Das ist ein Modellbau-Ladegerät...

Autor: EMV Nerd (Gast)
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Wie kann in diesem Setup denn sichergestellt sein, dass die Störung 
wirklich vom zu überprüfenden Gerät und nicht vom zusätzlich in den 
Messaufbau eingebrachten Gerät stammt?

Existiert für den LiPo Checker ein Prüfprotokoll auf dem man das 
Störspektrum erkennen kann?

Welchen Zweck hatte der LiPo Checker im Messaufbau?

Autor: Dumdi D. (dumdidum)
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Matt schrieb:
> Ich hab leider nicht mehr als dieses Dokument.

Dann bin ich etwas verwirrt. Ich dachte das waere Dein Produkt. Warum 
interessiert Dich das dann.ueberhaupt falls.das nicht der.Fall ist.

Autor: MaWin (Gast)
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Matt schrieb:
> Wie wird ein Gerät untersucht?
> - Standalone?

Wenn es alleine eine Funktion hat. Ein Ladegerät ist ohne 
Stromversorgung und Akku wohl sinnlos, ohne Balancer eventuell nicht 
verwendbar.

> - Aufbau nach Anleitung?

Ja. Der Zusammenbau erfolgt mit den mitgelieferzen Kabeln (falls 
mitgeliefert) und der Aufbau entsprechend der Anleitung.

> - Dürfen weitere Geräte, die nicht zum Standardaufbau gehören, in den
> Testaufbau aufgenommen werden?

Nein. Wenn das Gerät eine Softwareauswertung per Laptop an USB 
ermöglicht, sollte man mit und ohne messen.

Autor: Matt (Gast)
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Dumdi D. schrieb:
> Matt schrieb:
>> Ich hab leider nicht mehr als dieses Dokument.
>
> Dann bin ich etwas verwirrt. Ich dachte das waere Dein Produkt. Warum
> interessiert Dich das dann.ueberhaupt falls.das nicht der.Fall ist.

Als Tekki ist man an Technik interessiert...

Hier geht es um Ladegeräte, die ich verwende. Aus diesem Dokument zieht 
ein Großhändler den Schluß, daß das Gerät kein CE hat und damit nicht 
verwendet werden/darf/soll.

Das sieht der Hersteller anders.

Ich hab keine Ahnung. Gefühlt ist das Ergebnis für den Testaufbau 
gültig. Für das Ladegerät an sich aber eben nicht,  weil der Lipochecker 
weder zum Lieferumfang gehört noch für den Betrieb in irgendeinerweise 
notwendig ist.

Daher frage ich hier.

Autor: Uwe M. (uwe_mettmann)
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Matt schrieb:
> Als Tekki ist man an Technik interessiert...
>
> Hier geht es um Ladegeräte, die ich verwende. Aus diesem Dokument zieht
> ein Großhändler den Schluß, daß das Gerät kein CE hat und damit nicht
> verwendet werden/darf/soll.
>
> Das sieht der Hersteller anders.

Sorry, aber dass dir als Anwender bekannt ist, dass der Großhändler die 
Konformität der Geräte anzweifelt, dir gar Messprotokolle und weitere 
Hintergrundinfos zu den Messungen vorliegen und dir auch die Aussage des 
Herstellers bekannt ist, verwundert doch etwas. Hast du dir als normaler 
Anwender wirklich so viel Mühe gegeben, die Infos zusammenzukratzen? Wie 
hast du überhaupt erfahren, dass der Großhändler die CE-Konformität 
anzweifelt?

Man hat eher das Gefühl, dass du kein normaler Anwender sondern 
Mitarbeiter der Firma iSDT bist oder von dieser Firma beauftragt bist, 
dem Problem auf den Grund zu gehen. Sollte das tatsächlich der Fall 
sein, solltest du dies hier auch auf den Tisch legen.

Als Anwender hingegen braucht es dich überhaupt nicht zu interessieren, 
wie und ob die Geräte überhaupt CE-konform sind. Nutze die Geräte 
einfach.

Nun zu den Messungen. So ein Labor wird in der Regel sicherstellen, dass 
die gemessenen Störaussendungen nicht von einem Zubehörgerät herrühren. 
Also kann man davon ausgehen, dass die Messungen wohl korrekt sind. Mehr 
kann man dazu ohne genauere Hintergrundinfos nicht sagen.

Im Übrigen ist es keine tolle Idee, das Messprotokoll ohne 
Unkenntlichmachung einiger Daten (Namen, Adressen, Telefonnummer usw.) 
öffentlich ins Internet zu stellen. Wenn du das aber schon ohne Bedenken 
gemacht hast, warum hast du relevante Daten weggelassen. Das 
Messprotokoll hat 6 Seiten und auf den 5 Seiten, die du nicht gepostet 
hast, werden wohl noch interessante Infos sein (eventuell Infos zum 
Messaufbau oder Fotos zum Messaufbau).

Eine fundierte und passende Antwort erhält man nur, wenn man auch die 
notwendigen Infos dazu liefert.


Gruß

Uwe

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian K. (Gast)
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warum die Aufregung. Beide Messungen reißen die Latte. Mit ein, zwei 
Clamp-on Ferriten auf den Batterieleitungen wird alles in Butter sein. 
Natürlich kann man die EMV Maßnahmen auch in die Geräte einbauen.

Mit freundlichen Grüßen
Christian

Autor: Achim H. (anymouse)
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Uwe M. schrieb:
> warum hast du relevante Daten weggelassen. Das
> Messprotokoll hat 6 Seiten und auf den 5 Seiten, die du nicht gepostet
> hast, werden wohl noch interessante Infos sein (eventuell Infos zum
> Messaufbau oder Fotos zum Messaufbau).

Wieso, es sind doch (mittlerweile?) alle 6 Seite zu sehen -- selbst in 
der Dropbox-Fassung.

Die Messprotokollen zeigen Werte von ca. 6 dB über dem Limit bei 56 MHz 
bzw. zwischen 100 und 140 MHz.

Uwe M. schrieb:
> Man hat eher das Gefühl, dass du kein normaler Anwender sondern
> Mitarbeiter der Firma iSDT bist oder von dieser Firma beauftragt bist,
> dem Problem auf den Grund zu gehen. Sollte das tatsächlich der Fall
> sein, solltest du dies hier auch auf den Tisch legen.

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: Er ist Kunde (Verbraucher) und 
möchte das Gerät, weil andere unnütz oder deutlich teuerer sind -- und 
bekommt es jetzt nicht.

Autor: Uwe M. (uwe_mettmann)
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Achim H. schrieb:
> Wieso, es sind doch (mittlerweile?) alle 6 Seite zu sehen -- selbst in
> der Dropbox-Fassung.
>
Oje, du hast recht. Mein blöder Browser hat nur eine Seite angezeigt. :(

@Matt
Sorry, für meine nicht gerechtfertigte Kritik.


Achim H. schrieb:
> Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: Er ist Kunde (Verbraucher) und
> möchte das Gerät, weil andere unnütz oder deutlich teuerer sind -- und
> bekommt es jetzt nicht.

Kann sein, glaube ich aber eher nicht, daher meine Nachfrage. Einem 
einfachen Kunden würde der Großhandel in der Regel keine Messprotokolle 
zur Verfügung stellen.

Wenn er einfacher Kunde ist, kann er aber auch einfach in dem Labor 
anrufen und dort nachfragen, wie sicherhergestellt wurde, dass das 
Zubehör das Messergebnis nicht beeinflusst. Zwar glaube ich nicht, dass 
das Labor Auskunft geben wird, dennoch ein Versuch ist es wert. Mehr als 
eine (nett formulierte) Abfuhr kann er nicht bekommen.


Gruß

Uwe

Autor: Matt (Gast)
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>
> Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: Er ist Kunde (Verbraucher) und
> möchte das Gerät, weil andere unnütz oder deutlich teuerer sind -- und
> bekommt es jetzt nicht.

Exakt. Der ehemaliger(?)* Importeur hat alles ins Netz gestellt. Die 
Konter von ISDT hat nicht lange auf sich warten lassen.

Was mein persönlichen Interesse ist?

Die Geräte von ISDT sind genial. Klein, leicht, handlich und günstig.
Sie haben in zwei Jahren den Markt wohl komplett überrollt. ISDT dürfte 
innerhalb von 2 Jahren von nicht existent  auf Platz 1 geschafft haben.

Wieso schafft es ein Chinese technisch geniale Ladegeräte auf den Markt 
bringen und die deutschen Ingenieure nicht?



* Der Importeur hat sich die Marke in DE eintragen lassen. Was der 
Hersteller mit der Streichung aus der Händlerliste beantwortet haben 
soll.

Autor: Matt (Gast)
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> Wenn er einfacher Kunde ist, kann er aber auch einfach in dem Labor
> anrufen und dort nachfragen, wie sicherhergestellt wurde, dass das
> Zubehör das Messergebnis nicht beeinflusst. Zwar glaube ich nicht, dass
> das Labor Auskunft geben wird, dennoch ein Versuch ist es wert. Mehr als
> eine (nett formulierte) Abfuhr kann er nicht bekommen.

Ist leider nicht so einfach. Ich soll heute eine Antwort bekommen.

Autor: gerhard (Gast)
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>Wieso schafft es ein Chinese technisch geniale Ladegeräte auf den Markt
>bringen und die deutschen Ingenieure nicht?
ein paar anmerkungen zu dem "genialen" ladegerät:

1) der lader hat nur eine sehr minimale entladeleistung und daher kann 
das gerät auch sehr kompakt und klein sein.

2) emv-richtlinien sollen den störungsfreiben betrieb von mehreren 
geräten sicherstellen. wenn sich eine firma darum nichts schert kann das 
gerät günstiger und kleiner werden.

3) wer sagt das "deutschen Ingenieure" das nich auch zustande bringen?
schon mal die lader der fa. orbit/evojetgesehen?

gruss
gerhard

Autor: Matt (Gast)
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gerhard schrieb:
> orbit/evojet

gerhard schrieb:
> ein paar anmerkungen zu dem "genialen" ladegerät:
>
> 1) der lader hat nur eine sehr minimale entladeleistung und daher kann
> das gerät auch sehr kompakt und klein sein.
>
> 2) emv-richtlinien sollen den störungsfreiben betrieb von mehreren
> geräten sicherstellen. wenn sich eine firma darum nichts schert kann das
> gerät günstiger und kleiner werden.
>
> 3) wer sagt das "deutschen Ingenieure" das nich auch zustande bringen?
> schon mal die lader der fa. orbit/evojetgesehen?
POCKETLADER V3 - ISDT 608
1/3:
Versorgungsspannung: 8 V - 15 V -  9-30V DC
LEISTUNG: 10W - 65W, 80W PEP - 150 W
ENTLADEN: 50mA - 3A max. 7W - 5 W (Beide nicht brauchbar)
LCD-ANZEIGE: 2x16 Zeichen beleuchtet - grafisch
ABMESSUNG: 108 x 69 x 24 mm (108 x 110 x 24)  - 88x58x21mm
Gewicht:  200 (280)-  110 g

Doppelte Leistung, halbes Gewicht, usw.

2. ISDT hat ein CE Kennzeichen. Sie haben Fotos vom EMC aus dem Labor 
gezeigt. Sie scheinen sich damit intensiv beschäftigt zu haben.

Autor: Matt (Gast)
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ISDT verwendet konstant XT60 Stecker... Kein Kabelsalat mehr.

Autor: gerhard (Gast)
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@Matt
was den Vergleich angeht:
bitte mit POCKETLADER-XL V4 vergleichen

>2. ISDT hat ein CE Kennzeichen.
Das muss vohanden sei nsonst darf das Gerät in der EU nicht eingesetzt 
werden!

>Sie haben Fotos vom EMC aus dem Labor gezeigt.
Der Testbericht eines unabhängigen Prüflabors zeigt ein anderes 
Ergebnis.

>Sie scheinen sich damit intensiv beschäftigt zu haben.
Das ist auch die Aufgabe und zwar bevor das Gerät auf den EU-Markt 
gebracht wird!

>ISDT verwendet konstant XT60 Stecker... Kein Kabelsalat mehr.
und worin liegt der Vorteil von XT60 Steckern?

gruss
gerhard

Autor: Matt (Gast)
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gerhard schrieb:
> @Matt
> was den Vergleich angeht:
> bitte mit POCKETLADER-XL V4 vergleichen

Gewicht: 660 g - 110g - das Sechsfache
Abmessungen: 164 x 145 x 35 mm - 88x58x21 mm  2x3x1,5 mal größer
Entladeleistung: 35 W - 7 W - beides nutzlos.

Die max Ladeleistung > 150 W  brauchen die meisten, wenn man daheim die 
Autobatterie auflädt. Wenn überhaupt.

Also ...

>
>>2. ISDT hat ein CE Kennzeichen.
> Das muss vohanden sei nsonst darf das Gerät in der EU nicht eingesetzt
> werden!

ISDT bringt eins von Haus aus mit. Einer sagt gilt nicht. Was gilt nun?

> Der Testbericht eines unabhängigen Prüflabors zeigt ein anderes
> Ergebnis.


Die Frage ist, ob das Ergebnis des unabhängigen Prüflabors überhaupt 
eine Aussagekraft bzgl. des Laders hat.Stichwort Lipochecker.
Momentan sehe ich erheblich zweifel an dem Test/unabhängigem Labor.


>>ISDT verwendet konstant XT60 Stecker... Kein Kabelsalat mehr.
> und worin liegt der Vorteil von XT60 Steckern?

Dass fast alle neuen Akku einen haben? Daß ich im Fall der POCKETLADER 
zwei verschiedene Stecker und Adapter vorhalten muß?

Autor: Mac G. (macgyver0815)
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Matt schrieb:
> Wieso schafft es ein Chinese technisch geniale Ladegeräte auf den Markt
> bringen und die deutschen Ingenieure nicht?


>
> Evojet

Gibt z.B. auch was von Graupner:
https://www.graupner.de/Ladetechnik-Akkus/?p=1

Oder Hitec/Multiplex:
https://www.multiplex-rc.de/produkte/rc-zubehoer/ladetechnik/
Und sicher noch andere.


Die sind halt etwas teurer oder sehen (die älteren Modelle) nicht so 
hipp aus.
Die älteren günstigeren Produkte haben halt ein vor ein paar Jahren 
übliches Textdisplay - erst die neueren Premium Modelle haben ein 
moderneres Grafik Farb-Display. Textdisplay tuts auch, sieht aber halt 
nicht so cool aus wie etwas was gerade frisch entwickelt wurde. Erfüllen 
dafür aber vermutlich die EMV-Richtlinien und sonstige EU übliche 
Normen...


In Deutschland ist es nicht so billig was neues zu entwickeln wie in 
China - Du brauchst erstmal Kapital um so eine Neu-Entwicklung und die 
Produktion zu finanzieren. Das zusammen zu bekommen dauert und daher 
sind die Entwicklungszyklen länger.
Ein Ingenieur der sowas entwickeln kann kostet so einiges - und dazu 
noch die ganzen Nebenkosten...
Wenn bereits ein fertig entwickeltes Produkt auf dem Markt ist - warum 
was neues machen oder ändern? Oder warum etwas besseres billiger 
anbieten als die noch verfügbaren einfacheren Geräte?
Muss sich halt rechnen.

BYD oder wie die heissen sind auch billiger als VW/BMW/Audi/Mercedes.


In China sind die Arbeitskräfte nunmal billiger (wobei die auch schon 
teurer geworden sind), da kannst Du statt einem Ingenieur eben drei dran 
arbeiten lassen.

Und was westliche Manager oft nicht verstehen: Wenn erstmal Produktion 
UND Entwicklung nach China ausgelagert sind, dann ist auch irgendwann 
das Management im Westen überflüssig und die gründen halt eigene Firmen 
die die Produkte dann insgesamt billiger anbieten können da sie 
geringere Kosten haben.
China hatte schon immer genau das als Ziel, Know-How ins Land holen und 
dann alles von dort anbieten. Und sie sind damit sehr erfolgreich.


Und ja, das ist sehr schlecht für Europa, so exportiert man hochbezahlte 
Arbeitsplätze und damit Wohlstand. Und nicht nur für die jew. Ingenieure 
- denn am Ingenieursarbeitsplatz hängen indirekt ein paar andere 
Arbeitsplätze dran die er mit seinem Gehalt/Ausgaben mit finanziert...

Autor: Matt (Gast)
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Mac G. schrieb:
> Gibt z.B. auch was von Graupner:
> https://www.graupner.de/Ladetechnik-Akkus/?p=1
>
> Oder Hitec/Multiplex:
> https://www.multiplex-rc.de/produkte/rc-zubehoer/ladetechnik/
> Und sicher noch andere.

Größe/Gewicht usw. usf.

Bitte vorher vergleichen und dann posten.

> Wenn bereits ein fertig entwickeltes Produkt auf dem Markt ist - warum
> was neues machen oder ändern? Oder warum etwas besseres billiger
> anbieten als die noch verfügbaren einfacheren Geräte?
> Muss sich halt rechnen.

Das neue ist der Feind des Guten...
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit...

Autor: Matt (Gast)
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Mac G. schrieb:
> China hatte schon immer genau das als Ziel, Know-How ins Land holen und
> dann alles von dort anbieten. Und sie sind damit sehr erfolgreich.

Wie weit sie sind, ist eine meiner treibenden Fragen.

Autor: Mac G. (macgyver0815)
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Matt schrieb:
>>
>>>2. ISDT hat ein CE Kennzeichen.
>> Das muss vohanden sei nsonst darf das Gerät in der EU nicht eingesetzt
>> werden!
>
> ISDT bringt eins von Haus aus mit. Einer sagt gilt nicht. Was gilt nun?

Ja schön, CE Aufkleber kann man für nen Cent kaufen.
Das heisst erstmal gar nix, es ist eine Selbsterklärung des Herstellers 
- er muss das im Zweifel nachweisen können das alles passt.

Oft heisst CE nur "China Export" ;-)



Matt schrieb:
>> Der Testbericht eines unabhängigen Prüflabors zeigt ein anderes
>> Ergebnis.
>
> Die Frage ist, ob das Ergebnis des unabhängigen Prüflabors überhaupt
> eine Aussagekraft bzgl. des Laders hat.


Asiatische EMV Labore sind oft laxer was sowas angeht bzw. die 
Ergebnisse werden für den Kunden so hingebogen bis es passt.
Im Zweifel gilt die Aussage des "besseren" Labors...

Hat ISDT überhaupt einen Prüfbericht eines Labors? Vielleicht gibts da 
auch schlicht nix weil nix gemacht wurde.
So ein EMV Labor kostet viel Geld, was man sich als Chinese auch locker 
sparen kann weil einen eh niemand aus Europa für Verstöße belangen kann.

Autor: Mac G. (macgyver0815)
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Matt schrieb:
> Größe/Gewicht usw. usf.
>
> Bitte vorher vergleichen und dann posten.


Vielleicht haben Größe+Gewicht ja auch einen technischen Grund - und 
seien es "nur" Lebensdauer und Zuverlässigkeit und EMV.
(ich kenne mich mit den Details von Ladegeräten aber nicht aus, daher 
ist das nur eine Vermutung)

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Matt schrieb:

> Die Frage ist, ob das Ergebnis des unabhängigen Prüflabors überhaupt
> eine Aussagekraft bzgl. des Laders hat.Stichwort Lipochecker.
> Momentan sehe ich erheblich zweifel an dem Test/unabhängigem Labor.

Nö, der Bericht ist sauber. Da ist alles drin was man als Auftraggeber 
erwarten kann.
Der Lader reißt mehrfach die Grenzwerte. So wie er verkauft wird kann er 
nicht in der EU eingesetzt werden. Die Selbsterklärung seitens des 
Herstellers wird damit hinfällig. Jetzt wäre der Hersteller an der Reihe 
und müßte seine Messungen vorlegen. Am besten so daß sie reproduzierbar 
sind.

Autor: Matt (Gast)
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Michael X. schrieb:
> Matt schrieb:
>
>> Die Frage ist, ob das Ergebnis des unabhängigen Prüflabors überhaupt
>> eine Aussagekraft bzgl. des Laders hat.Stichwort Lipochecker.
>> Momentan sehe ich erheblich zweifel an dem Test/unabhängigem Labor.
>
> Nö, der Bericht ist sauber. Da ist alles drin was man als Auftraggeber
> erwarten kann.
> Der Lader reißt mehrfach die Grenzwerte. So wie er verkauft wird kann er
> nicht in der EU eingesetzt werden. Die Selbsterklärung seitens des
> Herstellers wird damit hinfällig. Jetzt wäre der Hersteller an der Reihe
> und müßte seine Messungen vorlegen. Am besten so daß sie reproduzierbar
> sind.

Naja... In dem Bericht werden zwei Geräte vermessen. Der Lipochecker hat 
da nichts verloren. Die Aussagekraft bzgl des Laders selber dürfte damit 
gegen null gehen. So meine laienhafte Vorstellung.

Autor: Mac G. (macgyver0815)
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Matt schrieb:
> Naja... In dem Bericht werden zwei Geräte vermessen. Der Lipochecker hat
> da nichts verloren. Die Aussagekraft bzgl des Laders selber dürfte damit
> gegen null gehen. So meine laienhafte Vorstellung.


Vielleicht wurde vorher der Testaufbau einmal mit abgeschaltetem 
Prüfling gemessen. Dann das ISDT Teil anschalten und dann sieht man die 
Unterschiede.
Ist aber auch nur eine Vermutung, da müsste man beim Labor mal 
nachfragen weil das steht nicht im Bericht.

Autor: Matt (Gast)
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> Vielleicht wurde vorher der Testaufbau einmal mit abgeschaltetem
> Prüfling gemessen. Dann das ISDT Teil anschalten und dann sieht man die
> Unterschiede.
> Ist aber auch nur eine Vermutung, da müsste man beim Labor mal
> nachfragen weil das steht nicht im Bericht.

Der Kunde hat dem Labor jegliche Auskunft verboten ;-)

Autor: gerhard (Gast)
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>ISDT hat ein CE Kennzeichen. Sie haben Fotos vom EMC aus dem Labor
>gezeigt. Sie scheinen sich damit intensiv beschäftigt zu haben.
Wo sind den diese Fotos zu finden?
Auf der ISDTZ-Homepage finde ich nicht mal eine CE-Konformitätserklärung 
geschweige den Testberichte von den selbst durchgeführten Tests.

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