Hallo zusammen, TL;DR: Welche Batterie für große 7-Segment-Anzeigen? Ich habe vor einigen Tagen angefangen, eine Trainingsuhr fürs Schwimmen zu bauen - im Prinzip einfach einen Counter von 0-59, der im Sekundentakt hochzählt. Im Moment wird das ganze noch auf kleinen 7-Segment-Anzeigen dargestellt, da ist der Stromverbrauch kein ernsthaftes Problem. Jetzt möchte ich aber gewährleisten, dass man die Uhr auf 50 m Entfernung noch problemlos ablesen kann und werde dafür große 7-Segment-Anzeigen nehmen, selbstgebaut aus hellen, roten LEDs, Höhe etwa 15 cm. Die Frage ist nun, wie ich das ganze versorge, ich habe eigentlich keine Lust, da jedes Training neue Batterien einzusetzen oder jedes Mal die Akkus zu laden. Hat jemand eine gute Idee, welche Art Akku ich nehmen könnte, damit das ganze transportabel bleibt, mindestens 5 Stunden hält und im Idealfall noch einfach zu laden ist? Vielen Dank!
Gro schrieb: > Die Frage ist nun, wie ich das ganze versorge, Die Frage ist zunächst, welche Spannung bei welchem Strom Deine Anzeigen brauchen. Die Antwort kennst nur DU.
Gro schrieb: > damit das ganze transportabel bleibt, mindestens 5 Stunden hält > und im Idealfall noch einfach zu laden ist? Kannst du dein Auto in die Nähe stellen. :) 4x7-Seg. 50m. LED? 2-4A Sagt meine trübe u. gesplitterte Glaskugel. m.n. schrieb: > Die Antwort kennst nur DU. Mach die erst mal Gedanken über die Anzeige! Suche nach Erfahrungswerte, was man da für 50m bei Sonne so braucht. Hier im Forum gibt's einen guten Thread dazu, wo ???.
Wenn ein Netzanschluss keine Option ist, rate Ich zu Bleigel-Akkus.
Beitrag #5061221 wurde von einem Moderator gelöscht.
Für die LEDs würde ich grüne oder blaue nehmen, je Segment 6 Stück 10 mm LEDs, klares Gehäuse mit Innenreflektor. 3 LEDs in Reihe, mit entsprechenden Vorwiderständen, und das je Segment 2 mal. Bei 10mA je Strang wären das 20mA je Segment. Für den Zählbereich von 0-59 kommt man so eine max. Stromaufnahme von ca. 280 mA. Bei einer Betriebsdauer von 5 Stunden benötigt man eine notwendige Akkukapazität von ca. 1,4 Ah. Es gibt relativ kleine 12 Volt Bleigel-Akkus mit 2,1 Ah. Eine Nullunterdrückung der ersten Stelle würde die Stromaufnahme noch etwas reduzieren. Für die Zähler würde ich den CD40110 verwenden. Zähler, 7-Segmentdecoder und Treiber in einem Chip. Allerdings würde ich erst etwas experimentieren, bevor ich das so umsetzten würden. Ob Größe und Helligkeit der Anzeige ausreicht hängt ja nicht nur von der Entfernung ab. Gro schrieb: > TL;DR: Was bedeuten die Abkürzungen?
Jörg R. schrieb: > Gro schrieb: >> TL;DR: > > Was bedeuten die Abkürzungen? Too long, didn't read. Seinerseits eine kurze Zusammenfassung für Leute, die zu faul sind den langen Text zu lesen.
Stefan S. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Gro schrieb: >>> TL;DR: >> >> Was bedeuten die Abkürzungen? > > Too long, didn't read. > > Seinerseits eine kurze Zusammenfassung für Leute, die zu faul sind den > langen Text zu lesen. Na ja, so lang ist der Text nicht... Aber, Danke für die Aufklärung, man lernt ja nie aus.
Unterschätze Sonnenlicht nicht. Die LED Anzeige ist nur dann gut ablesbar, wenn sie deutlich heller ist, als die Umgebung. Da kann zwischen Sommer und Winter durchaus Faktor 1000 liegen. Ich habe eine blauen LED-Uhr im Wohnzimmer stehen, auf einer Lautprecherbox unter der Dachschräge. Unsere Wände sind Sandfarben und in Teracotta gestrichen. Also schattiger geht es kaum. Im Winter nervt sie mich, weil sie blendet. Beim TV schauen kippe ich sie dann immer um. Im Sommer kann man die Anzeige häufig nicht mehr ablesen, egal wie nah man heran geht. Also: Montiere die Uhr unbedingt an eine möglichst dunkle schattige Stelle, wo auch kaum reflektiertes Sonnenlicht hin kommt. Zum Beispiel in einem Kasten der ca 1 Meter tief in der Wand versenkt ist.
1 | ____________ |
2 | | Uhr | |
3 | | | |
4 | Wand ----------- ---------------------- |
5 | |
6 | Betrachter |
Das Ganze wird wesentlich unproblematischer, wenn Du eine mechanische Anzeige verwendest, so wie die Preisanzeigen an der Tankstelle oder eine analoge Anzeige mit Ziffernblatt und Zeiger. So macht man das: http://www.knzink.de/MM5314/digi3.htm
Gug mal hier rein: Beitrag "Re: Basketball Scoreboard selber bauen (Anfänger)" Beitrag "Re: Anzeigetafel"
Stefan U. schrieb: > Das Ganze wird wesentlich unproblematischer, wenn Du eine mechanische > Anzeige verwendest, so wie die Preisanzeigen an der Tankstelle Die mechanischen Anzeigen sind da am aussterben, es werden LEDs montiert.
> Die mechanischen Anzeigen sind da am aussterben, > es werden LEDs montiert. Das glaube ich Dir gerne. Moderne Lösungen sind allerdings häufig nicht bessser, als altmodische. Höchstens billiger. Wenn man schon so etwas selber baut, dann soll es es die Anwender doch auch positiv beeindrucken, findest du nicht? Lösungsansätze, wie man mechanische Anzeigen selber bauen kann: https://www.youtube.com/watch?v=mIueVwA-Rk4 https://www.youtube.com/watch?v=IbS95eigIZM https://www.youtube.com/watch?v=QxaxI9BYNN8
TL;DR: LiIon weil das das beste ist was Du bekommen wirst. Schnell zu laden, leicht, gut Kapazität und heutzutege auch schön günstig. Was soll man da groß überlegen?
Gibt es LiIon Batterien? Wenn schon Akku, dann natürlich LiFePO. Aber erstmal sollte man Strom sparen. Wie wär's mit LCD-Modulen? Ein längliches Grafik-Modul pro Segment gibt auch eine 7-Segment-Ziffer. Und dann (fast) alle Pixel ansteuern oder keins. Die DOGM von Electronic Assembly haben einen sehr schmalen Rahmen, es gibt sie in schwarz/weiss reflektierend bis 60°C und in vielen Größen. Damit wäre bis zu 250mm Schrifthöhe mit 0.5mA/Segment machbar. Und sie laufen direkt aus einer einzelnen LiFePO-Zelle, die man leicht per USB-Ladegerät laden kann.
> Gibt es LiIon Batterien?
Ja gibt es. Sie werden z.B. in Rauchmeldern benutzt.
So 'ne Powerbank ist praktisch. Gibt´s in vielen Größen und lässt sich leicht laden.
Pink S. schrieb: > So 'ne Powerbank ist praktisch. Gibt´s in vielen Größen und lässt > sich leicht laden. Guter Tipp, besser als mein Vorschlag mit dem Bleigelakku. Die 5 Volt aus der Powerbank können mit einem Stepup auf 12 oder 15 Volt gebracht werden. Eine Powerbank mit 10000mAh sollte ausreichen. Aufladen geht mit einem passendem Handynetzteil bzw. am PC.
Jörg R. schrieb: > > Die 5 Volt aus der Powerbank können mit einem Stepup auf 12 oder 15 Volt > gebracht werden. Eine Powerbank mit 10000mAh sollte ausreichen. Da stehen Strom und Spannung noch nicht fest und schon überschlagen sich die Angebote vermeintlich geeigneter Akkus. Eine 10 Ah PB finde ich wegen vermutlich zu kleiner Kapazität ungeeignet. > Guter Tipp, besser als mein Vorschlag mit dem Bleigelakku. Ein Bleigel-Akku wird der Anwendung vermutlich besser gerecht werden. Die 12 V können u.U. ohne Wandler direkt verwendet werden und es sind deutlich größere Kapazitäten als mit PBs verfügbar. Wer keine Kosten scheut, der kann sich auch einen fertigen LiIon-Akku zulegen: siehe Anhang. Der ist auf jeden Fall schön leicht ;-)
Gro schrieb: > Ich habe vor einigen Tagen angefangen, eine Trainingsuhr fürs Schwimmen > zu bauen - im Prinzip einfach einen Counter von 0-59, Versuch doch mal, so ein gebrauchtes Geschwindigkeitsmeßgerät zu bekommen, wie man es an Ortseingängen häufig sieht. Das sollte für Deine Zwecke ideal geeignet sein. Da es hier im Forum schon Anfragen zu solchen Displays gab, kann man die wohl irgendwo käuflich erwerben.
m.n. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> >> Die 5 Volt aus der Powerbank können mit einem Stepup auf 12 oder 15 Volt >> gebracht werden. Eine Powerbank mit 10000mAh sollte ausreichen. > > Da stehen Strom und Spannung noch nicht fest und schon überschlagen sich > die Angebote vermeintlich geeigneter Akkus. In meinem Beispiel mit den Leds stehen Strom und Spannung fest, und somit auch die ungefähr benötigte Kapazität. > Eine 10 Ah PB finde ich wegen vermutlich zu kleiner Kapazität ungeeignet. Wie kommst Du darauf? Du widersprichst Dir selbst, Strom und Spannung stehen doch noch gar nicht fest. Für meine Berechnung würde sie passen.
Harald W. schrieb: > Gro schrieb: > >> Ich habe vor einigen Tagen angefangen, eine Trainingsuhr fürs Schwimmen >> zu bauen - im Prinzip einfach einen Counter von 0-59, > > Versuch doch mal, so ein gebrauchtes Geschwindigkeitsmeßgerät zu > bekommen, wie man es an Ortseingängen häufig sieht. Das sollte > für Deine Zwecke ideal geeignet sein. Da es hier im Forum schon > Anfragen zu solchen Displays gab, kann man die wohl irgendwo > käuflich erwerben. Du meinst vermutlich die, die auch in 30er Zonen und vor Schulen und Kindergärten zu sehen sind. Die kannst Du aus Einzel-Leds aber auch schnell selber zusammenlöten.
Jörg R. schrieb: > Wie kommst Du darauf? Du widersprichst Dir selbst, Strom und Spannung > stehen doch noch gar nicht fest. Du kennst das Wort "vermutlich" schon? > Für meine Berechnung würde sie passen. Deine 'Berechnung' ist sehr mutig. Teo D. schrieb: > 2-4A Sagt meine trübe u. gesplitterte Glaskugel. Dem würde ich eher zustimmen.
m.n. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Wie kommst Du darauf? Du widersprichst Dir selbst, Strom und Spannung >> stehen doch noch gar nicht fest. > > Du kennst das Wort "vermutlich" schon? Wir alle können nur vermuten. Wir wissen ja nicht einmal, ob die Anzeige in einer Halle oder im Außenbereich betrieben wird. >> Für meine Berechnung würde sie passen. > > Deine 'Berechnung' ist sehr mutig. Schon, aber ich habe solche Leds hier. Der TO muss schon experimentieren. Klar, wenn ein Segment aus 2 oder 3 Reihen 5 mm Leds besteht sieht die Rechnung anders aus. Ich muss auch anmerken dass ich keine Ahnung habe, wie groß ein Display sein muss um es aus 50 m noch sicher ablesen zu können. Ich VERMUTE aber, dass 15 cm ausreichen. Natürlich würde ich eine Filterscheibe vor die Leds setzen.
Jörg R. schrieb: > Ich VERMUTE aber, dass 15 cm ausreichen. Einfach mal bei den Profis Spechten! 50m "Gut Ablesbar", geht ab 57mm Ziffernhöhe los. Allerdings Indoor.
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