Rauchmelder Loop

OP #5070310
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Hallo Zusammen,
bei Brandmeldeanlagen ist es wohl üblich Rauchmelder als Loop 
anzuschließen.

Dabei werden alle Rauchmelder in Reihe geschaltet. Auf dem Loop wird 
eine Spannung gegeben und über Pluse wird wohl ein Protokoll übertragen.

Hier 
https://www.apollo-fire.co.uk/getattachment/Products/Range/XP95/Ionisation-Detectors/55000-500APO-XP95-Ionisation-Smoke-Detector/f0000198_0001.pdf 
steht ja mal grundsätzlich drin wie das ganze funktioniert.

Mich würde einfach mal interessieren, ob sich jemand von Euch schon mal 
am Loop und dessen Protokoll versucht hat?
Beitrag #5070351 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5088678
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Hi Sven,

hatte mich erinnert, dass das in Bezug auf Esser by Honeywell-BMAs hier 
schon mal Thema war. - Schau mal: 
Beitrag "Novar / Esser BUS2 esserbus Esser BUS"

Prinzipiell basiert Brandmeldetechnik nach meiner Ansicht auf dem früher 
verwendeten Stromverstärkungs- bzw. dem Stromschwächungsprinzip, auf das 
dann eine Datenübermittlung aufgesattelt wurde:
Die BM-Zentrale sendet Bits als Spannungspulse in den Loop; Ein Melder 
kann seine Bits nur über "Widerstands-Änderungen" auf dem Loop zur 
Zentrale zurücksenden.

Gruß soldermaSTer
Gast #5088707
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Ich hab bei Bosch in der Sicherheitstechnik gearbeitet. Da die 
Entwicklung hausintern ist, hat man nicht nur Geräte um den Ring 
auszulesen, sondern auch das Protokoll und sämtliche Daten hierzu.

In den Boschgeräten der neuen Generation (früher war alles quasi analog 
mit Endwiderstand im letzten Gerät, im Prinzip eine analoge 
Widerstandsmessung auf der Leitung) ist ein Treiber-IC verbaut, der das 
Gerät an den Bus anschließt. Jedem Gerät muss eine einmalige Adresse 
hardware-technisch über Drehkodierschalter gegeben werden.

Das vorher zitierte Stromverstärkungs- bzw. dem Stromschwächungsprinzip 
gilt nicht mehr für die aktuellen (> 2000) Anlagen, da es sich 
mittlerweile um einen "echten" Datenbus handelt.

Aus Sicherheitsgründen gibt es natürlich kein öffentlich einsehbares 
Protokoll hierzu, aber einen Grundaufbau findet man zB hier -> 
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&ved=0ahUKEwjyuvyYxKLVAhUHSBQKHZJeC7AQFggxMAI&url=http%3A%2F%2Fresource.boschsecurity.com%2Fdocuments%2FDetectors_Commercial_Brochure_enUS_9007201918053771.pdf&usg=AFQjCNGPxiVUzyBsBOG_32EqlQhL5VI2DQ&cad=rja
#5088756
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Ohman schrieb:
>
> Das vorher zitierte Stromverstärkungs- bzw. dem Stromschwächungsprinzip
> gilt nicht mehr für die aktuellen (> 2000) Anlagen, da es sich
> mittlerweile um einen "echten" Datenbus handelt.
>

Hi Ohmann,
schon klar, dass SVP u. SSP Techniken von "früher" sind. - Bleibe aber 
dabei, dass beim "echten Datenbus" technisch gesehen die Melderantwort 
nur über vom Melder verursachte Stromveränderungen im Bit-Takt 
funktionieren kann, welche von der BMZ dann verstanden werden.
Ich programmiere (~konfiguriere) Esser-BMA als Anwender. - Was da "unter 
der Haube" passiert, gibt bestimmt keiner der Hersteller preis.

Gruß soldermaSTer

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