wenn der IGBT eingeschlatet ist, hat er einen widerstand (siehe
datenblatt, typ. und max. bei 25 und 125°C), und je nach dem wie viel
strom durch fließt wird leistung in wärme umgewandelt.
P=R*I²
ja das ist richtig, aber du benötigst noch die treiberleistung, wenn er
getaktet wird und die sperrverluste.
Nun stellt sich die frage, wie die aufgabe genau aussieht.
@c.m. Das ist der vorteil beim IGBT, dass die verlustleistung eben nicht
vom widerstand abhängt wie bei einem mosfet!
@Netkit teil uns doch bitte mit was du genau berechnen sollst..die
formeln für die on sowie schlatverluste findest du hier im wiki
@ c.m. (Gast)
>wenn der IGBT eingeschlatet ist, hat er einen widerstand (siehe>datenblatt, typ. und max. bei 25 und 125°C),
Falsch. Ein IGBT hat keine Widerstandscharakteristif, eher eine
Diodenkennlinie mit DIFFERENTIELLEM Widerstand.
> und je nach dem wie viel>strom durch fließt wird leistung in wärme umgewandelt.>P=R*I²
Nö.
Netkid schrieb:> Mehr angaben hab ich leider dazu nicht als den Link des Datenblattes.
Wirklich gar_keine weiteren Angaben?
Auch keine Bedingungen, Voraussetzungen, etc.?
(Sowohl in IGBT als auch Diode können die Verluste
je nach Betriebsbedingungen ganz unterschiedlich sein.)
Hat man (ein "Freund") Dir Deine Hausaufgabe
vielleicht ... unvollständig übermittelt? :)
Ansonsten gelten die Meßbedingungen im Datenblatt.
Wobei zu ergänzen wäre, daß Falks Formel lediglich
die Schalt-, nicht aber die Leitverluste beschreibt.
Und auch die des (im Modul enthaltenen) Treibers
nicht eingeschlossen sind. Und alles "x 6".
Wow,
danke für die schnelle und zahlreiche Hilfe, hätte nicht so schnell mit
einer Antwort gerechnet.
Also ich hab jetzt soweit eine Verlustleistung von 5265W raus.
Weiterhin stellt sich mir jetzt die Frage wie ich auf die
Temperaturerhöhung kommen würde, wenn der IGBT eine Stunde in Betrieb
ist und bei z.B. 25°C eingeschaltet wird.
Ist es Q=Pvss=alpha*Kontaktfläche*(t-25°C)*Zeit ???
Sind dann die 5265W die Wärmemenge die abtransportiert werden müssen
oder muss ich da noch was beachten.
Oder anders gefragt was wäre wenn der IGBT keinen, schon mitgelieferten
Kühlkörper hätte und man dafür einen ähnlichen entwerfen müsste.
Mit freundlichen Grüßen
Falk B. schrieb:> Falsch. Ein IGBT hat keine Widerstandscharakteristif, eher eine> Diodenkennlinie mit DIFFERENTIELLEM Widerstand.
Der differentielle Widerstand bezeichnet die Änderung der Spannung mit
dem Strom in der Nähe eines Arbeitspunktes und hat mit der Erwärmung nun
wirklich überhaupt nichts zu tun.
Die Verlustleistung ergibt sich aus U_CE, Strom und Duty-Cycle.
Netkid schrieb:> Oder anders gefragt was wäre wenn der IGBT keinen, schon mitgelieferten> Kühlkörper hätte und man dafür einen ähnlichen entwerfen müsste.
Dann würde ich meine Berechnungen nochmals überdenken oder mindestens
mehrere IGBTs verwenden.
5,2kW Verlustleistung? Dauerhaft?!
Ich meine, nur weil ein IGBT einen maximalen Strom aushält heißt das
nicht, dass man den auch ausreizen muss bzw sollte.
Wie bist du denn auf die Leistung gekommen?
Da würde ich wohl mindestens ein zweites Modul verwenden. Und das
benötigt eine mächtige Kühlung.
>> Also ich hab jetzt soweit eine Verlustleistung von 5265W raus.
Aha. Äpfle, Birnen und Zwiebeln in einen Topf...?
> Weiterhin stellt sich mir jetzt die Frage wie ich auf die> Temperaturerhöhung kommen würde, wenn der IGBT eine Stunde in Betrieb> ist und bei z.B. 25°C eingeschaltet wird.>> Ist es Q=Pvss=alpha*Kontaktfläche*(t-25°C)*Zeit ???>> Sind dann die 5265W die Wärmemenge die abtransportiert werden müssen> oder muss ich da noch was beachten.>
Denk noch einmal ein bischen nach:
wieso um Himmelswillen sollte die Kontaktfläche in die Verlustleistung
über die Zeit eingehen?
Und wieso hängt diese Leistung, die da über 1h verloren geht von der
Umgebungstemperatur ab?´
MiWi
>> Falsch. Ein IGBT hat keine Widerstandscharakteristif, eher eine>> Diodenkennlinie mit DIFFERENTIELLEM Widerstand.>Der differentielle Widerstand bezeichnet die Änderung der Spannung mit>dem Strom in der Nähe eines Arbeitspunktes und hat mit der Erwärmung nun>wirklich überhaupt nichts zu tun.
Aber sicher, mein irriger Freund. Der wird u.a. zur Abschätzen von
Verlustleitungen von IGBTs und Dioden verwendet.
P = I * Vt + I^2 * rd
Die Formel findet man in diversen Datenblättern.
@ Netkid (Gast)
>Also ich hab jetzt soweit eine Verlustleistung von 5265W raus.
Rechnung?
>Weiterhin stellt sich mir jetzt die Frage wie ich auf die>Temperaturerhöhung kommen würde, wenn der IGBT eine Stunde in Betrieb>ist und bei z.B. 25°C eingeschaltet wird.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das Ding nach 1h thermisch
eingeschwungen, d.h. thermische Kapzitäten spielen keine Rolle. Also
kann man das ganz einfach wie jeden anderen Kühlkörper berechnen.
>Ist es Q=Pvss=alpha*Kontaktfläche*(t-25°C)*Zeit ???
???
>Sind dann die 5265W die Wärmemenge die abtransportiert werden
5265W sind eine LEISTUNG, keine Wärmemenge.
>Oder anders gefragt was wäre wenn der IGBT keinen, schon mitgelieferten>Kühlkörper hätte und man dafür einen ähnlichen entwerfen müsste.
siehe Kühlkörper