Eremit schrieb:> Wie viele Stunden arbeitet deine Frau durchschnittlich in der Woche> (inklusive Dienste)?
Durchschnittlich kommt sie geschätzt auf 55h in der Woche. Darin
enthalten sind auch Dienste am Wochenende. Hinzu kommt noch ca. 1 Tag
pro Woche Rufbereitschaft, wo sie zwar nicht im Krankenhaus sein muss,
aber erreichbar. Das schränkt die Freizeitgestaltung entsprechend ein.
Eremit schrieb:> Muss man bei einem 24h Dienst durchgehend arbeiten, bzw. wach sein oder> kann man dort auch schlafen?
Man kann schlafen, wenn man auf Kommando schlafen kann und wenn nicht
alle Aufgaben auf Einem lasten. Also praktisch nicht. Ich habe mich
während eines Krankenhausaufenthaltes (Krankenhaus einer
40000-Einwohnerstadt) mit dem EINZIGEN in der Nacht anwesenden Arzt
darüber unterhalten.
-Feldkurat-
Krankenhaus ist hart. Deshalb machen viele Ärzte nach einigen Jahren
eine Praxis auf. Dann sieht die Welt ganz anders aus. Hier werden immer
Konzerningenieure vor Ihrer Verschrottung mit Klinikärzten vergliechen.
Genau so könnte ich Dienstleisteringenieure mit niedergelassenen Ärzten
vergleichen. Übrgens arbeiten viele Ärzte bis ins hohe Alter weil sie es
wollen, während viele Ingenieure früher aufhören weil sie es müssen.
Romy schrieb:> Übrgens arbeiten viele Ärzte bis ins hohe Alter
Das ging lange Zeit nicht, jedenfalls nicht für die Abrechnung mit den
Kassenärztlichen Vereinigungen. Seit einigen Jahren sind die
Bestimmungen dafür wohl gelockert.
Weil sie wollen stimmt auch nur halb. Ich kenne einige und die arbeiten,
weil die Kinder im Ausland studieren und das ne Schüppe Geld kostet.
Einige kriegen den Nummerus schon aus Prinzip nicht, "weil mache Lehrer
keine Eins geben" oder es den Neidfaktor gibt.
Dass die Welt in der Praxis schon eine ganz andere ist, wage ich auch zu
bezweifeln.. Sämtliche Ärzte die ich in den letzten Jahren besucht habe,
waren nach 2min schon beim nächsten Patienten und das auch häufig noch
nach angesetztem Dienstschluss. Man kann Patienten ja auch nicht eben
rausbitten, wenn sie schonmal da sind. Dazu der ganze Papierkram..
Versteht mich nicht falsch, der Arzt verdient selbstverständlich mehr,
jedoch nicht bei einer 35-40h Woche mit Gleitzeit und allen weiteren
Goodies der Wirtschaft. Und das muss bei allen Vergleichen eben mit in
die Waagschale geworfen werden.
Ich verstehe immer gar nicht, wie man als junger Mensch so
leidenschaftslos an die Studien- bzw. Berufsauswahl herangehen kann.
Die in ihrem Beruf erfolgreichen Leute in meinem Umfeld machen nach
eigener Aussage den Job, der ihnen Spaß macht. Nur so ist es möglich
(vor allem nach dem Berufseinstieg) massiv Überstunden zu leisten (vor
allem bei Selbstständigen), sich weiterhin wissbegierig fortzubilden und
somit seine eigene Qualifikation im Beruf auszubauen.
Dadurch verdient man dann irgendwann mal mehr als andere.
Ich kenne keinen guten Ing., der sich nicht schon als Kind gerne mit
Technik beschäftigt hat. Genau so wenig einen Mediziner, der eher der
menschenscheue Typ ist.
Daher mein Tip an Chris S.:
Überdenke deine Ziele (Familie gründen, viel Geld verdienen) ist kein
Plan aus dem sich ein Berufswunsch ableiten lässt.
Was ist, wenn dich deine Frau dann irgendwann verlässt, und du merkst,
dass dich dein Job eigentlich ankotzt, da du ihn ja nur wegen dem Geld
gewählt hast. Dann sitzt du in deinem Design-Bungalow und kriegst den
Blues.
Überlege dir, was deine persönlichen Interessen und Stärken sind, was
hast du als Kind/Jugendlicher schon immer gerne gemacht, was macht dir
wirklich Spaß im Leben.
Man kann auch Berufe kombinieren.
Ich kenne jemanden, der hat Informatik und Medizin studiert. Arbeitet
heute als Informatiker im Bereich Medizinsoftware, und ist
dementsprechend ein gefragter und gut bezahlter Mann.
Eine weitere Anmerkung noch:
"Karriere machen" heisst in der Regel auch (örtlich) flexibel sein.
D.h. sich frühzeitig auf einen Wohnort festlegen (Eigenheim im
Speckgürtel einer bestimmten Stadt) ist da eher hinderlich.
Joe F. schrieb:> Man kann auch Berufe kombinieren.
Beim Aufbau von Testschaltungen sind chirurgische Fähigkeiten manchmal
bestimmt auch nützlich.
MfG Paul
> Was macht dir denn mehr Spaß? Was bringt dir viel Geld, wenn du> unzufrieden mit deinem Job bist?
weil er/es ein Troll ist, der sich auch nicht mehr zu Wort meldet ...
und jeder fällt darauf rein.
> Ich verstehe immer gar nicht, wie man als junger Mensch so> leidenschaftslos an die Studien- bzw. Berufsauswahl herangehen kann.
ich gehe anhand der Fragestellung davon aus, daß er ein Troll ist.
Wenn es nur ums Geld geht, sollte man Medizin oder Verwaltungsrecht
studieren - da ist man dann auf der sicheren Seite.
Aus moralischen Gesichtspunkten bitte besser Verwaltungsrecht, Danke!
> Die in ihrem Beruf erfolgreichen Leute in meinem Umfeld machen nach> eigener Aussage den Job, der ihnen Spaß macht.
das muß aber nicht so sein - es gibt auch Jobs, die keinen Spaß machen
und da geht es dann nur ums Geld.
Spätestens, wenn Du mal arbeitslos werden solltest bist Du genötigt
JEDEN Job anzunehmen - also auch Arbeiten, die überhaupt keinen Spaß
machen!
Weiterhin gibt es auch auch Leute, die studieren nicht aus Leidenschaft
sondern wegen des Geldes bzw. wegen der besseren Berufsaussichten später
und wählen entsprechende Berufe - auch die können in Ihrem Beruf
erfolgreich sein, die Prioritäten sind dann bei denen aber anders.
Chris S. schrieb:> Was würdet Ihr studieren, wenn Ihr ein 1,0er Abi habt. Ist ein Medizin> Studium oder ein E-Technik Studium sinnvoller? Mit welchem hat man> bessere Berufsaussichten? Mit welchem verdient man wahrscheinlich mehr> Geld?
Ein sehr emotionsgeladenes Thema. :)
Bewertung: -18 (nicht lesenswert) :))
Zur Frage: Medizin oder ET?
Wenn man die Voraussetzungen für Medizin hat (NC, Auswahlprüfung, Los)
dann nur und ausschließlich Medizin!
Einzige Ausnahme: Vater/Eltern haben ein gut gehendes Unternehmen, das
man später einmal übernehmen wird und dafür ist ein ET-Studium
erforderlich.
Ansonsten Medizin - hat man die Voraussetzungen nicht, dann ist ein
Auslandsstudium innerhalb der EU empfehlenswert.
wissender schrieb:> Nö!> Als kreativer Ingenieur verdiene ich (>100k) mehr als der> Durchschnitts-Medizinmann (<80k) .
Ing. >100k schaffen vielleicht 10%
<80k ---> Assistenzarzt ;)
genervt schrieb:> Der Durchschnitts-Ing verdient übrigens um die 65k€, also auch da siehts> schlechter aus.
Das ist der Verdienst eines Assistenzarztes im ersten Berufsjahr (und
das finde ich nicht zu viel, sondern angemessen - damit es keine
falschen Unterstellungen gibt).
Jo S. schrieb:> dann nur und ausschließlich Medizin!
Deshalb gibt es sicher auch so viele schlechte Ärzte.
Ich würde niemals Arzt werden wollen. Kenne einige und keiner ist
richtig zufrieden. Dann immer mit stinkenden, schwitzenden und übel
gelaunten Menschen arbeiten müssen, nie im Leben. Und er Verdienst?
Assistenzarzt verdient so ca. 3800 Brutto. Einen anderen, den ich kenne,
der verdient zwar richtig gut (Chefarzt an zwei Häusern und eigene
Praxis), ist aber mindestens 12 Stunden jeden Tag am arbeiten.
Möchte nicht mit ihm tauschen.
Geld Geld Geld Geld..
Wie wärs mal mit einer gescheiten Work-Life-Balance? Da haperts gerade
bei den Mediziner-Schwerverdienern doch ganz gewaltig. Eine 35h Woche
bei 70k ist sowas von mehr wert als eine 50h Woche bei 100k.
Nachtrag: Ich bin teilweise schon erstaunt, wie wenig Freizeit unter der
Woche selbst bei einer 35h Woche bleibt. Will gar nicht wissen, wie das
mit ner 50h Woche aussieht. Da schafft man doch überhaupt nichts mehr?
Ingenieur wird man, weil man dazu berufen wurde. Geld spielt bei echten
Ingenieuren (TM) eine sekundäre Rolle.
Echte Ingenieure verkaufen ihre Seele auch nicht für
Management-Positionen, sondern bleiben der Technik treu, ganz egal wie
man sie behandelt.
möchtegerndoc schrieb:> Ein Assistenzarzt verdient mindestens zwischen 53k und 55k im ersten
Ich weiß das von einem der im zweiten Jahr ist. Die zahlen nichts mehr.
Crank schrieb:> Ich bin teilweise schon erstaunt, wie wenig Freizeit unter der> Woche selbst bei einer 35h Woche bleibt.
Wie bitte?
Wenn du die 35h auf Mo-Fr verteilst, hast du einen 7h Arbeitstag, also
17 Stunden frei. Selbst wenn dein gesunder Schlaf 8h davon verschlingen
sollte, bleiben dir 9h zur freien Verfügung?
Und das gesamte Wochenende.
Das ist doch irre viel!
Für einen (fiktiven) 35h-Freiberufler sähe die Rechnung so aus: Mo-Mi je
10h, Do 5h, Fr-So frei. Juhu.
> Will gar nicht wissen, wie das> mit ner 50h Woche aussieht. Da schafft man doch überhaupt nichts mehr?
Ab 70h/Woche wird's langsam knapp bei den Hobbies...
Es gibt Menschen, die können mit Geld nicht umgehen. Und es gibt
Menschen, die mit ihrer Zeit nicht umgehen können. Selbst bei 7*24h
Freizeit pro Woche kommen die nicht um die Runden. :)
Real Engineer schrieb:> Ingenieur wird man, weil man dazu berufen wurde. Geld spielt bei echten> Ingenieuren (TM) eine sekundäre Rolle.> Echte Ingenieure ... bleiben der Technik treu, ganz egal wie> man sie behandelt.
Du hast wichtige Eigenschaften vergessen: devot, naiv, ... intelligent
aber nicht klug, usw.
F. F. schrieb:> Ich weiß das von einem der im zweiten Jahr ist. Die zahlen nichts mehr.
An welcher Klinik arbeitet er dann bitte? Meine Bruder ist Assistenzarzt
(2. WBJ) an einem kommunalen Krankenhaus in Bayern und verdient zwischen
3600 und 4000 NETTO, je nachdem wie viele Dienste er an Feiertagen und
Samstagen macht. Seine Arbeitszeit beträgt, gemäß opt out zwischen 50h -
60h. Schon 2010 hat man an einem peripheren Kreiskrankenhaus ca. 3800€
ohne Dienste und Überstunden im 1.WBJ erhalten.
möchtegerndoc schrieb:> An welcher Klinik arbeitet er dann bitte?
Das verdient er laut Vertrag. Natürlich bekommt er Überstunden und
Dienste extra vergütet. Und am Ende hat er dann auch nicht so wenig.
Aber die Zeiten, wo es schon am Anfang richtig was bekommen hat, die
sind vorbei.
Genug Angebot aus aller Herren Länder.
Wen man eine Affinität für Medizin und Etechnik hat würde ich wohl
Medizin wählen. Deutlich sinnvoller. Besser bezahlt. Überall auf der
Welt benötigt ohne große Hürden. Selbstständigkeit grundsätzlich leicht
möglich.
Bei den Arbeitszeiten muss man sich nichts vor machen da sind gerade die
ersten Jahre als Assistensarzt ziemlicher Kack.
Ansonsten ist alles gesagt.
Ich finde dieses entweder - oder ist genauso sinnvoll wie: Werde ich
Baggerführer oder Taucher?
Beschäftige ich mich mit Kardiologie oder Urologie alternativ auch
Nachrichten- oder Energietechnik - so hätte ich das ja noch verstanden.
Geht es ausschließlich um die Kohle, so studiere doch Registerkasse oder
BWL.
Dieser Thread und die Kommentare sind mehr als peinlich. Wer glaubt,
dass ein Arzt schlauer ist als ein E-Techniker, dem kann man nicht mehr
helfen. Diejenigen, die das in diesem Forum glauben, hätten auch lieber
kein Elektrotechnik studieren sollen.
F. F. schrieb:> möchtegerndoc schrieb:>> Ein Assistenzarzt verdient mindestens zwischen 53k und 55k im ersten>> Ich weiß das von einem der im zweiten Jahr ist. Die zahlen nichts mehr.
Du weißt gar nix und erzählst hier Märchen! Ich habe Ärzte in der
Familie. Assistenzarzt im 2. Jahr hat man mit dem Grundgehalt ca. 4000+€
netto(!) raus. Dann kommen die ganzen Zulagen. Und die arbeiten nur
zeitweise mal 50h die Woche. Später geht es mit der Kohle dann erst
richtig rund. Mit der eigenen Praxis hat man immer Kunden, kann seinen
Standort quasi selber bestimmen und arbeitet max. 35h die Woche mit
mind. 40d Urlaub. Die haben richtig viel Freizeit und das Geld damit
auch richtig was zu machen.
> Dieser Thread und die Kommentare sind mehr als peinlich.
wieso?
> Wer glaubt, dass ein Arzt schlauer ist als ein E-Techniker, dem kann man > nicht
mehr helfen.
hat niemand hier behauptet - es geht um den monetären Aspekt der
Ausbildung ... und es gibt leider immer Leute für die genau dieser
Aspekt der primäre ist; finde ich nicht gut, aber ist so, Zeitgeist
eben.
Ansonsten müßte bei jedem Studiengang ein psychologischer
Einstellungstest als Zulassung erfolgen.
> Diejenigen, die das in diesem Forum glauben, hätten auch lieber> kein Elektrotechnik studieren sollen.
Ein Mediziner verdient nun einmal in der Regel besser als ein
Elektrotechniker und ich kenne mehr arbeitslose Etechniker als Mediziner
- deswegen ist Medizin wohl auch NC-Fach ?!
Hier wird der monetäre Faktor viel zu sehr beleuchtet. Ich als Ing
arbeite DE FACTO 15 Stunden weniger als der Durchschnittsarzt. Das sind
ZWEI volle Arbeitstage weniger. Dabei verdiene ich im Vergleich auch
sehr gut. Wenn man Geld vergleicht, dann bitte den Stundenlohn, da
siehts für den IGM-Ing schon sehr viel rosiger aus.
Trollalarm schrieb:> deswegen ist Medizin wohl auch NC-Fach ?!
Und der NC hat was genau zu sagen? Der sorgt doch nur, dass ein
Studiengang nicht überrannt wird. Bei Etechnik braucht man sowas gar
nicht. Die Dummies merken selber, dass sie für Etechnik nicht geeignet
sind oder werden rausgeprüft. So war das bei uns an der FH.
MfG
Chris S. schrieb:
Die Fragestellung war:
> Was würdet Ihr studieren, wenn Ihr ein 1,0er Abi habt. Ist ein Medizin> Studium oder ein E-Technik Studium sinnvoller?> Mit welchem hat man bessere Berufsaussichten?
Wenn man die angestellte als auch die selbständige Berufsausübung
betrachtet, eindeutig mit Medizin.
> Mit welchem verdient man wahrscheinlich mehr Geld?
Medizin
Chris S. schrieb:> Was würdet Ihr studieren, wenn Ihr ein 1,0er Abi habt. Ist ein Medizin> Studium oder ein E-Technik Studium sinnvoller?
Was für eine Frage.
Als MedizinMann hast du imho eine goldene Zukunft vor die. Die
Frauenquote liegt mittlerweile bei über 50% aus, die wollen aber später
fast alle in Teilzeit. Das Risiko einer eigene Praxis ist für viele auch
ein Hürde
Da kannst es dir später aussuchen, es gibt schon jetzt einen Mangel
obwohl so viele Studenten (m/w) eingeschrieben sind.
Es ist auch die wertvollste Ausbildung in Sachen Investment / Student,
andere Länder nehmen in Deutschland ausgebildete Mediziner gern.
Das Land wird auch immer älter, Opa und Oma brauchen kein HighTech
sondern Versorgung.
Im Gegensatz dazu bist du als Ing. der Paria. Du sollst mit Chinesen und
Indern Konkurrieren, deine Ausbildung ist relativ billig bei den Frauen
bist du der Nerd. Von deren Anteil her geht es and der techn. Hochschule
auch stramm in Richtung Zölibat.
Real Engineer schrieb:> Ingenieur wird man, weil man dazu berufen wurde. Geld spielt bei> echten Ingenieuren (TM) eine sekundäre Rolle.> Echte Ingenieure verkaufen ihre Seele auch nicht für> Management-Positionen, sondern bleiben der Technik treu, ganz egal wie> man sie behandelt.
Richtige Influencer erhalten als Teil ihrer Doppelstrategie den Narrativ
des dusseligen Nerds am Leben.
Nur sehr erfahrene Chefs durchschauen das, teils erst nach Jahren.
Henry G. schrieb:> Du weißt gar nix und erzählst hier Märchen! Ich habe Ärzte in der> Familie. Assistenzarzt im 2. Jahr hat man mit dem Grundgehalt ca. 4000+€> netto(!) raus.
Wenn du meinst. Und dass du Ärzte in der Familie hast, ist dann klar,
dass das für alle Ärzte dieses Landes gilt?
Netto raus, hat nun mal gar nichts mit dem Grundgehalt zu tun.
Ich glaube du verstehst überhaupt nicht wovon ich geschrieben habe.
Märchen habe ich früher erzählt, als meine Kinder noch klein waren, aber
da auch eher vorgelesen.
ing schrieb:> Ich kann dir ganz klar zu Medizin raten. Schau dir mal die Reinerträge> der niedergelassen Ärzte an. Hier findest du die neue Statistik:> http://www.healthrelations.de/was-niedergelassene-fachaerzte-verdienen/
Wenn man Äpfel mit Äpfeln vergleicht, ist das mMn nicht so klar.
Ein niedergelassener Ingenieur mit 3-4 Angestellten (ist wohl die
übliche Praxisbesetzung) kommt auch auf diese Summen, wenn er nicht ganz
blöd ist.
Man müsste hier also meist fragen: Wieviel hat ein angestellter Arzt im
Krankenhaus im Vergleich zum angestellten Ingenieur?
Und dann bitte noch den Stress und die Arbeitszeiten vergleichen ...
ing schrieb:> Ich kann dir ganz klar zu Medizin raten. Schau dir mal die Reinerträge> der niedergelassen Ärzte an. Hier findest du die neue Statistik:> http://www.healthrelations.de/was-niedergelassene-fachaerzte-verdienen/
Ein intelligenter Mensch wird freilich nicht allein den Reinertrag
beurteilen, sondern auch die Arbeitsstunden pro Woche die man dafür
investieren muss.
Achtung: der Mediziner-Job ist durch die Dienste in Randzeiten saumäßig
familienunfreundlich, besonders für Frauen mit Kindern oft sehr schwer
zu vereinbaren.
Person*in schrieb:> Achtung: der Mediziner-Job ist durch die Dienste in Randzeiten> saumäßig> familienunfreundlich, besonders für Frauen mit Kindern oft sehr schwer> zu vereinbaren.
Nach der Assizeit eigentlich ok
Das sind beides Studien die man nur machen sollte wenn es einen auch
interessiert!
Arzt ist eine Berufung, eine Lebenseinstellung das war es jedenfalls für
meinen Großvater, der hat dafür gelebt Arzt zu sein.
Wer das nicht hat, wird kein guter Arzt.
Ingenieur zu sein ist ähnlich, das ist ein "Lifestyle" wie man es heute
sagen würde, man ist nicht vorher "normal", wird von 9-17 Uhr Ingenieur
und dann wieder "normal".
Entweder man ist es oder eben nicht.
Außer man macht es nur fürs Geld, aber diese Leute können eh nix.
Die allermeisten Entwickler haben technische Hobbys und eine lange
"Vorgeschichte" an technischem Interesse.
Kann natürlich noch alles kommen, vlt. verfällst du ja einer dieser zwei
Sachen, aber wenn man so garkeinen Plan hat, dann vergiss beides.
Bzw. werde Ingenineur, ein lustloser Entwickler macht höchstens
finanziellen Schaden -entwickel halt keine Aufzüge oÄ.- beim Arzt ist
das anders, und was kann der arme Patient dafür dass du keinen Bock auf
den Job hast?
In beiden Disziplinen kann man wenig und auch viel verdienen, je nach
Können und auch Glück.
X4U schrieb:> Im Gegensatz dazu bist du als Ing. der Paria. Du sollst mit Chinesen und> Indern Konkurrieren, deine Ausbildung ist relativ billig bei den Frauen> bist du der Nerd. Von deren Anteil her geht es and der techn. Hochschule> auch stramm in Richtung Zölibat.
Wer sein Leben ernsthaft aufgrund der Befindlichkeiten irgenwelcher
17-20 Jährigen Mädchen ändert, dem kann man nicht helfen.
Jaja, der Nerd und Looser, so uncool, was fällt diesem Depp nur ein das
zu tun was er gern tut.
Es stimmt, MINT hat ein Imageproblem, verursacht durch Jahrzehntelange
Volksverdummung und andauerndes tolerieren weiblichen Fehlverhaltens.
Dazu noch eine Schnittmenge an Männern, die sich gerne anpassen um ein
wahrer "Stecher" zu sein, wilkommen in 2021.
Technische Berufe sind so wichtig, vorallem heutzutage, fast unser
gesamter Fortschritt basiert auf ihnen, vorallem als
Schlüsseltechnologien aber trotzdem sind wir nur die Stiefkinder einer
Gesellschaft die von uns abhängig ist.
Fleißig und unermüdlich entwickeln/konstruieren/erfinden/programmieren
"Nerds" für eine Gesellschaft die sie fast schon verachtet.
Und derweil ist es absolut unbegründet ganze Berufsgruppen zu
stigmatisieren, Idioten gibt es überall.
Ein Problem ist auch unsere Unterrepräsentation in der Politik, das sind
fast nur Juristen und BWLer. Dazu das immer größer werdende Desinteresse
an Technik und Wissenschaft.
Fast alle Entwickler die ich kenne sind verheiratet mit Kindern, haben
die Frauen aber meist erst ein paar Jahre nach dem Studium
kennengelernt.
Was man nie vergessen darf ist, dass ärzte ne verdammt großer
Verantwortung haben. Macht man als Ingenieur was falsch, können zwar
schnell hohe Kosten entstehen, aber die Menschliche Gesundheit ist doch
eher selten in Gefahr. Rutscht ein Arzt bei einer Augen-OP ab, hat man
eine Auge weniger.
Ja zum einen das. Typische Konzerningenieure tragen meist weit weniger
Verantwortung und haben doch am ehesten noch planbare Dienstzeiten. Auch
muss man als Arzt mit menschlischem Elend klar kommen. Jemandem schlimme
Diagnosen übermitteln und erklären, in der Anfangszeit schwere Notfälle
versorgen, unter aller höchstem Stresslevel. Aber manchmal auch Notfälle
von Menschen mit Angststörungen von echten Notfällen zu unterscheiden
muss man können. Auch sollte man nicht zimperlich sein, wenn es um
schwere Verletzungen geht, die wenig appetitlich sind oder Erkrankungen
an einem alten Menschen, an Stellen wo keine Sonne hin scheint, um es
mal mild auszudrücken. Dann muss man auch in der Lage sein, da hin zu
fassen, das zu untersuchen und zu behandeln, dabei sachlich korrekt zu
bleiben. Gleichzeitig warten noch 3 andere mit schweren Notfällen.
Ebenso aber auch der junge Simulant, der Montag Morgen in die Praxis
kommt und einfach nur den Krankenschein haben will, weil er am WE zu
viel gefeiert hat.
ESP8299 schrieb:> Alles hat seine vor und Nachteile. Zwar hat ein Arzt viel Verantwortung> muss jedoch nicht ab 50 um einen Job bangen.
Richtig. Ein Arzt um die 50 ist in etwa wie ein Ingenieur mit 50, also
noch relativ jung aber erfahren. Selbst mit 60 und 70 kann er problemlos
noch arbeiten, wenn seine eigene Gesundheit mitspielt. Mein früherer
Hausarzt ging mit 70 in Rente. Ein Facharzt bei dem ich vor ca. 8 Jahren
mal war, war sogar schon Anfang 70 und praktizierte noch. Als Ingenieur
ist man mit 50, zumindest bei Neueinstellungen, oft nur noch zu alt.
Teilweise fängt es mit 45 schon an.
Gerald K. schrieb:> Weder noch, ich würde heute Biotechnik studieren. Medikamente und> Impfstoffe werden auch in Zukunft gefragt sein.
Das heißt aber noch lange nicht, dass da auch übermäßig viel mehr
Stellen frei sind als jetzt, nur weil wir jetzt mal eine globale
Pandemie hatten. Alles mit "Bio" am Anfang bedeutet Promotion, lange
Jobsuche und danach befristete Stellen als Laborant mit unterirdischem
Gehalt.
Gerald K. schrieb:> Weder noch, ich würde heute Biotechnik studieren. Medikamente und> Impfstoffe werden auch in Zukunft gefragt sein.
Das heißt noch lange nicht, dass die Berufsaussichten in dem Bereich
besser sind. Ohne Promotion bleiben einem viele der besseren Stellen
verwehrt.
Mark B. schrieb:> Das heißt noch lange nicht, dass die Berufsaussichten in dem Bereich> besser sind. Ohne Promotion bleiben einem viele der besseren Stellen> verwehrt.
Und das gilt für Medizin und Elektonik nicht?
In medizinischen Einrichtungen wirden die Gehälter ebenfalls nach unten
gedrückt, oder?
Ich glaube die Biotechnik ist derzeit der innovativste Bereich.
Gerald K. schrieb:> Und das gilt für Medizin und Elektonik nicht?
Im Bereich E-Technik benötigt man keine Promotion (nicht mal einen
Master), um eine ordentliche Stelle zu finden. Im Bio-Bereich musst du
promovieren und darfst dich dann mit 200 anderen um eine befristete
Teilzeitstelle am Forschungsinstitut kloppen.
Also schon mal mindestens 8 Jahre Studium und danach verdienst du mit
Glück die Hälfte vom E-Ingenieur, der schon seit 5 Jahren arbeitet. Bei
Medizin studiert man zwar ähnlich lang, aber verdient danach das
doppelte bis dreifache.
Chris S. schrieb:> Ist ein Medizin> Studium oder ein E-Technik Studium sinnvoller? Mit welchem hat man> bessere Berufsaussichten? Mit welchem verdient man wahrscheinlich mehr> Geld?
Du hast offenbar den Sinn eines Studiums komplett mißverstanden ?!
Dir fehlt die Reife; tue der Gesellschaft einen Gefallen und studiere
nicht.
Medizin ist halt sehr krisenfest. Zur Not findet sich immer ein Job aufm
Land oder in einer Notaufnahme. Ich kenne einen Landarzt, der hört jetzt
demnächst mit 70 Jahren erst auf zu arbeiten. Er hätte früher aufhören
können, ist aber noch fit, er hat Freude an der Arbeit. Ich kenne einen
Neurologen, der ging erst mit Anfang 70 in Rente, finanziell hatte er
längst ausgesorgt. Als Ingenieur gilt man mit 50 oft schon als zu alt.
Im Allgemeinen verdienen Ärzte schon recht gut, auch wenn sich manch
einer beschwert. Selbst ein angestellter Klinikarzt verdient recht gut,
sagen wir locker wie ein Ingenieur in einem Konzern mit IGM Tarif, teils
gar mehr. Nur der Arzt hat quasi eine Jobgarantie, auch mit über 50
noch. Man hört nie von Abfindungs- oder Frühverrentungsprogrammen bei
älteren Ärzten.
Biotechnologie: da gibt es eher Jobs in den Konzernen, wo alle hin
wollen. Da muss man erst mal rein kommen. Wenn man das nicht schafft,
sieht der Arbeitsmarkt auch nicht so gut aus.
Ich bin E-Technik Ingenieur und habe im engsten Bekanntenkreis zwei
Mediziner (1 x Selbstständig / 1 x Oberarzt an Uni-Klinik).
In Anbetracht folgender Punkte würde ich trotzdem nicht tauschen wollen.
Mediziner Ingenieur
Voraussetzungen (Noten) -- 0
Aufwand -- -
Jobaussicht ++ 0
Jobgarantie ++ 0
Gehalt ++ +
Work/Life Balance - +
_________________________________________________
Summe + +
Es gibt noch unzählige weitere Faktoren...
Mach medizinische Elektrotechnik.
Zum Beispiel Prothesen-Bau.
Mit einer Gehirnprothese könntest du viel Geld verdienen.
Da gibt es ein breites Anwendungsgebiet, der Bedarf ist groß.
Sehr interessante Diskussion. Viele Beiträge haben einen
Wahrheitsgehalt.
Weich W. schrieb:> Im Bereich E-Technik benötigt man keine Promotion (nicht mal einen> Master), um eine ordentliche Stelle zu finden.
Gilt auch für Informatik, Wahnsinn, wieviele Quereinsteiger da in den
Firmen heutzutage noch rumlaufen; viele Quereinsteiger stiegen in den
80ern ein, da es damals noch sehr wenig spezifische Ausbildungen in
Informatik gab.
New I. schrieb:> In Anbetracht folgender Punkte würde ich trotzdem nicht tauschen wollen.
Gute Punkte und ich glaube das stimmt in etwa. Mehr Arbeit, mehr Lohn,
mehr Verantwortung wohl für den Mediziner. Kommt aber darauf an. Ein
sehr spezialisierter Ing. kann evtl. auch im Bereich Medizin arbeiten,
Patentanwalt werden, oder auch als Ing. / ITler evtl. in einen
Pharmakonzern gehen und sich dort auf KI / Data Science bezgl.
Patientendaten / Medikamentenforschung spezialisieren.
Zocker_58 schrieb:> Mit einer Gehirnprothese könntest du viel Geld verdienen.
Wenn ich heute nochmal entscheiden könnte, würde ich wohl in den Bereich
Neurologie gehen. Sehr interessantes Feld, dabei kann man auch Bezug zu
KI herstellen. Habe ich gerade auf Nature gefunden (sehr renommiert):
https://www.nature.com/articles/d41586-019-02212-4
klausi
Judas schrieb:> Der Arzt wird in der Zukunft vom Etechniker und Informatiker> automatisiert.
Eines kann ich aufgrund meiner Erfahrung
sagen: der Arzt wird wohl nicht ganz so schnell vollkonmen
wegautomatisiert werden. Aber eins ist sicher: Diagnosen werden in
Zukunft immer mehr durch bestimmte lernende Modelle unterstützt, bis zu
dem Zeitpunkt wo eine genügende Datenmenge und neuronale Netzwerke die
Diagnosen von Symptomen zu bestimmten Krankheiten fast vollständig
übernehmen.
● Des I. schrieb:> hmm, ich baue mir also meinen eigenen Arzt?
Nein, aber ein eigenes Datenmodell das aus hunderten Millionen
Datenpunkten seit deiner Geburt besteht. Damit könnte theoretisch deine
Gesundheit, basierend auf deiner Lebensweise, Erbgut etc. auch dein
maximal erreichbares Alter prognostiziert werden, man stelle sich das
mal vor..
Damit könnte man evtl. in Realtime das Ergebnis sehen wie der
Algorithmus ein neues Sterbedatum berechnet aufgrund Anzahl Zivis,
Alkohol, Drogen, wieder mal Sport, Ernährungsumstellung etc..
Alles nur wilde Brainstorming Ideen ;-)
klausi
Judas schrieb:> Der Arzt wird in der Zukunft vom Etechniker und Informatiker> automatisiert.
Wenn das passiert, werden E-Techniker und Informatiker aber auch schon
längst automatisiert sein. Wir Informatiker schaufeln uns unser eigenes
Grab mit diesem ganzen KI-Zeug.
Übrigens gibt es die Theorie, dass Leute dann Geld bezahlen werden, um
noch von einem echten Menschen behandelt zu werden. In einer Welt voller
Roboter werden Dienste von Menschen an Menschen sehr wertvoll sein.
Weich W. schrieb:> Übrigens gibt es die Theorie, dass Leute dann Geld bezahlen werden, um> noch von einem echten Menschen behandelt zu werden. In einer Welt voller> Roboter werden Dienste von Menschen an Menschen sehr wertvoll sein.
Gute Theorie, denke auch dass das sich dann vielleicht nur reiche oder
sehr reiche Menschen sich leisten können. Genauso wie Autos mit
Benziner etc. die dann in x Jahren als Oldtimer gehandelt werden, wenn
es nur mehr E-Autos geben sollte und keine solche mehr produziert
werden.
Fazit: genießt noch die Zeit, mit echten Menschen und röhrenden
Vergasern!
Henry G. schrieb:> richtig rund. Mit der eigenen Praxis hat man immer Kunden, kann seinen> Standort quasi selber bestimmen
Nein kann man nicht. Der Kinderarzt hier musste wieder zumachen weil es
schon im Nachbarort einen gibt, obwohl überall die Bude voll hockt.
> und arbeitet max. 35h die Woche mit mind. 40d Urlaub.
Das kommt drauf an. Mein Hausarzt ist am Dauerrotieren, die Kollegin hat
ne Halbtagspraxis und davon auch noch meist zu weil sie als Aktivistin
unterwegs ist.
Der Handchirurg operiert an zwei Tagen die Woche bis mittags um 14 Uhr,
danach ist der aus der Praxis draussen, an einem Tag macht er
nachuntersuchungen und ansonsten übernimmt der Kollege. Der fährt den
fettesten Porsche in Vollausstattung den es gibt und hockt ansonsten
jede Minute aufm Golfplatz, erfüllt alle Klischees.
Hausärzte sind in der Ärztewelt vergleichbar mit FH-Versagern bzw. KMU
Sklaven in der Ingenieurswelt - nicht gerade die besten und daher auch
nicht als Benchmark geeignet.
"Guten Tag Frau Müller, wo tuts denn weh?"
"Ach ja schlimm schlimm, heben Sie mal den linken Arm"
"So und jetzt mal ganz tief durchatmen"
"Ja eine ganz schlimme HyperAnaKonda"
"Da nehmen Sie mal Morgens 3 von den Pillen und Abends 7 von diesen"
"Auf Widersehen bis zum nächsten Mal!"
"Soo der nächte bitte"
Also ich würde mich erschießen wenn ich das den ganzen Tag bis zur Rente
machen müsste. Dass es sowas altertümliches wie Hausarzt in der heutigen
Zeit überhaupt noch gibt ist für mich ein Skandal. Der zwangsversicherte
Arbeitnehmer bezahlt diesen Unsinn kritiklos.
Wer einen Arzt (egal welchen) braucht der hat sowiso etwas falsch
gemacht.
Hej Doc mach mich gesund!!! gibts nicht
Als E-Techniker bist du mit 50 nix mehr wert, als Mediziner kannst du
noch bis ins hohe Alter praktizieren und von deinem Wissensschatz
zehren.
Jedenfalls bis die KI auch das übernehmen wird.
wer? schrieb:> Als E-Techniker bist du mit 50 nix mehr wert, als Mediziner kannst> du> noch bis ins hohe Alter praktizieren und von deinem Wissensschatz> zehren.>> Jedenfalls bis die KI auch das übernehmen wird.
Korrekt. Ab 50 ist vorbei. Grade hat mir ein mid 50er meine McDonalds
Bestellung per Lieferando zugestellt hehe. Ob der wohl auch Ing war?
Dieter H. schrieb:> Korrekt. Ab 50 ist vorbei. Grade hat mir ein mid 50er meine McDonalds> Bestellung per Lieferando zugestellt hehe. Ob der wohl auch Ing war?
Kaum. Ein Ingenieur hat es nämlich in der Regel nicht nötig, dass er als
ü50 noch arbeiten muss. Wenn, dann macht er das nur, weil es ihm Spaß
macht. Da hat man seine Schäfchen schon im Trockenen.
Senf D. schrieb:> Dieter H. schrieb:>> Korrekt. Ab 50 ist vorbei. Grade hat mir ein mid 50er meine McDonalds>> Bestellung per Lieferando zugestellt hehe. Ob der wohl auch Ing war?>> Kaum. Ein Ingenieur hat es nämlich in der Regel nicht nötig, dass er als> ü50 noch arbeiten muss. Wenn, dann macht er das nur, weil es ihm Spaß> macht. Da hat man seine Schäfchen schon im Trockenen.
Wenn du kinder hast unmöglich
Mike schrieb:> 300k als Jahresbruttogehalt als Hausarzt finde ich gut bezahlt. Aber als> Ing bekommt man sicher viel mehr!
Die 300k mache ich doch locker per Day-Trading aus dem Home Office
heraus. Den lockeren Konzernjob mache ich nebenbei und bin dabei noch
besser als mein Chef.
p.s.: Mein Hausarzt kommt jetzt immer im Maybach zum Hausbesuch. Keine
Ahnung wie er das bezahlen kann.
Qwertz schrieb:> Dieter H. schrieb:>> Wenn du kinder hast unmöglich>> Ein guter Ingenieur hat weder Frau noch Kinder!
Naja, mit einem soliden Aktiendepot kann man auch noch mit Kindern
pünktlich mit 50 in Rente gehen. Wer noch ein Haus erbt kann direkt für
1Mio. verkaufen. Dann ist eh Schicht im Schacht.
Qwertz schrieb:> Dieter H. schrieb:>> Wenn du kinder hast unmöglich>> Ein guter Ingenieur hat weder Frau noch Kinder!
Beide Dinge haben erst mal nichts miteinander zu tun. Allerdings haben
die meisten Ingenieure, die ich kenne, Ehefrau und Kinder. Ein Grund ist
sicherlich, dass ein gutbezahlter Job in der deutschen Industrie einen
Mann auch attraktiv macht und finanzielle Sicherheit für eine
Familiengründung ausstrahlt.
Rohrverleger schrieb im Beitrag #6802787:
> Senf D. schrieb:>> Ein Grund ist>> sicherlich, dass ein gutbezahlter Job in der deutschen Industrie einen>> Mann auch attraktiv macht und finanzielle Sicherheit für eine>> Familiengründung ausstrahlt.>> Ach Qwertz, die guten Frauen warten heutzutage sicher nicht mehr auf den> Konzernmichel, der mit seinen popeligen 80-100k meistens nicht mal mehr> ein ordentliches Haus hinstellen kann und stattdessen stolz von seinem> ETF Portfolio erzählt. Da gibts genug andere gute Typen> (Instagram-Business-Südläner, Ärzte, Handwerksmeister die noch selber am> Haus mitarbeiten können, etc.)!
heute zählen eh primär die äußere werte. wer nicht gut aussieht ist
raus.
Beweis: Immer mehr Single Mommas, die auf ne vollnull reinfallen. Und
dann wollen die auch noch gedatet werden, lol. träumt mal schön weiter.
Rohrverleger schrieb im Beitrag #6802787:
> Senf D. schrieb:>>> Ein Grund ist>> sicherlich, dass ein gutbezahlter Job in der deutschen Industrie einen>> Mann auch attraktiv macht und finanzielle Sicherheit für eine>> Familiengründung ausstrahlt.>> Ach Qwertz, die guten Frauen warten heutzutage sicher nicht mehr auf den> Konzernmichel, der mit seinen popeligen 80-100k meistens nicht mal mehr> ein ordentliches Haus hinstellen kann und stattdessen stolz von seinem> ETF Portfolio erzählt. Da gibts genug andere gute Typen> (Instagram-Business-Südläner, Ärzte, Handwerksmeister die noch selber am> Haus mitarbeiten können, etc.)!
Das mag schon richtig sein, hängt aber im Wesentlichen von der
Erwartungshaltung der Frau ab. Klar gibt es Gold Digger, bei denen wird
ein Ingenieur, selbst wenn er vergleichsweise gut verdient, abblitzen.
Aber möchte man so eine Frau überhaupt, die nur auf Geld und Besitzstand
des Mannes aus ist? Wohl eher nicht, wenn man bei klarem Verstand ist.
Schon Christian Lindner sagte: "Lieber keine Ehe als eine schlechte Ehe"
(oder so ähnlich).
Trotzdem sind meine Ingenieurskollegen mehrheitlich verheiratet und
haben Kinder. Deren Finanzen sind immerhin mindestens als "solide"
einzustufen. Vielleicht ist das ja alles nur Zufall, oder aber andere
Eigenschaften spielen bei der Partnerwahl zusätzlich auch noch eine ganz
kleine Rolle. ;-)
Studium Medizin:
1. Arbeitsplatzgarantie nach Studium bis Lebensende
2. Wenn man nicht im Krankenhaus arbeiten will, macht man eben eine
eigene Praxis
3. garantiert überdurchschnittliches Gehalt
4. auch während des Studiums Möglichkeit auf gut bezahlte Nebenjobs, und
wenn es nur Sitzwache ist
5. hohes Ansehen in der Bevölkerung
6. Eine Promotion ist mehr Formsache als eine persönliche eigene
Leistung (Aussage meines Hausarztes)
Studium Elektrotechnik:
1. Arbeitsplatz nach Ende des Studiums ungewiss, schwieriger Einstieg
ins Berufsleben, praktisch nur mit Beziehungen wenn man nicht gerade zu
den Überfliegern zählt.
2. überdurchschnittliches Gehalt möglich aber ungewiss, hängt von vielen
Faktoren ab. Auf mehrere Faktoren davon hat man selbst keinen Einfluss.
3. ungewisse Zukunft, immer mit einem Bein in der Arbeitslosigkeit oder
man lässt sich im Billiglohnsektor ausbeuten wofür man kein Studium
gebraucht hätte.
4. man sollte mehrere Umzüge im Leben einplanen. Aufbau von Vermögen und
eines Eigenheimes deshalb schwierig.
Also wer sich vorstellen kann, dass er mit der Arbeit als Arzt leben
kann, ist die Entscheidung doch eindeutig.
Eremit schrieb:> Muss man bei einem 24h Dienst durchgehend arbeiten, bzw. wach sein> oder> kann man dort auch schlafen?
In der Regel schläft man dort mit dem Pflegepersonal. Die ausgeschüttetn
Endorphine sorgen dafür, dass man die 48h Schichten ohne 3-Wetter-Taft
schafft.
ich rede aus "Erfahrung".
Mathias Fichter schrieb:> In der Regel schläft man dort mit dem Pflegepersonal. Die ausgeschüttetn> Endorphine sorgen dafür, dass man die 48h Schichten ohne 3-Wetter-Taft> schafft.>> ich rede aus "Erfahrung".
Schwachsinn
Studienempfehlung des Tages: Ingenieurpsychologie
Leser schrieb:> Studium Medizin:> 1. Arbeitsplatzgarantie nach Studium bis Lebensende> 2. Wenn man nicht im Krankenhaus arbeiten will, macht man eben eine> eigene Praxis> 3. garantiert überdurchschnittliches Gehalt> 4. auch während des Studiums Möglichkeit auf gut bezahlte Nebenjobs, und> wenn es nur Sitzwache ist> 5. hohes Ansehen in der Bevölkerung> 6. Eine Promotion ist mehr Formsache als eine persönliche eigene> Leistung (Aussage meines Hausarztes)
Du vergisst die Arbeitszeiten und das Lernpensum.
> Studium Elektrotechnik:> 1. Arbeitsplatz nach Ende des Studiums ungewiss, schwieriger Einstieg> ins Berufsleben, praktisch nur mit Beziehungen wenn man nicht gerade zu> den Überfliegern zählt.
Völliger Quatsch.
> 2. überdurchschnittliches Gehalt möglich aber ungewiss, hängt von vielen> Faktoren ab. Auf mehrere Faktoren davon hat man selbst keinen Einfluss.
Ebenso Quatsch. Über dem Durchschnitt der gesamten (!) Bevölkerung liegt
man definitiv.
> 3. ungewisse Zukunft, immer mit einem Bein in der Arbeitslosigkeit oder> man lässt sich im Billiglohnsektor ausbeuten wofür man kein Studium> gebraucht hätte.
Absurder Quatsch.
> 4. man sollte mehrere Umzüge im Leben einplanen. Aufbau von Vermögen und> eines Eigenheimes deshalb schwierig.
Genauso Quatsch.
> Also wer sich vorstellen kann, dass er mit der Arbeit als Arzt leben> kann, ist die Entscheidung doch eindeutig.
Wenn man dumm ist, ist der Blick auf die Welt eben sehr simpel :-)
wie immer wird schwarzmalerei betrieben :D ingenieur ist nach wie vor
geil. besonder etechnik. medizin ist auch okay aber die arbeitszeiten
und pensum ist asozial
Senf D. schrieb:> Kaum. Ein Ingenieur hat es nämlich in der Regel nicht nötig, dass er als> ü50 noch arbeiten muss. Wenn, dann macht er das nur, weil es ihm Spaß> macht. Da hat man seine Schäfchen schon im Trockenen.
Bitte niemals von Dir auf andere schliessen! ich kenne sehr viele ü50
Ingenieure, die haben ihr Haus noch längst nicht abbezahlt, haben Kinder
die studieren und noch Unterstüzung brauchen uvm.
El Vital schrieb:> Auf Widersehen bis zum nächsten Mal!">> "Soo der nächte bitte">> Also ich würde mich erschießen wenn ich das den ganzen Tag bis zur Rente> machen müsste. Dass es sowas altertümliches wie Hausarzt in der heutigen> Zeit überhaupt noch gibt ist für mich ein Skandal. Der zwangsversicherte> Arbeitnehmer bezahlt diesen Unsinn kritiklos.> Wer einen Arzt (egal welchen) braucht der hat sowiso etwas falsch> gemacht.> Hej Doc mach mich gesund!!! gibts nicht
Da war einer noch nie wirklich krank ... man kann ganz unverschuldet
sehr schwer krank oder verletzt werden, wo einem Ärzte sehr wohl helfen
können. Ein Hausarzt verschreibt nicht nur 08/15 Pillen für Husten und
Heiserkeit, sondern muss auch komplexe Behandlungen abstimmen, in
Zusammenarbeit mit Kliniken und Fachärzten. Wer selber nie krank war und
auch noch nie schwer kranke Angehörige hatte und nie gesehen hat, was
gute Ärzte leisten, kann das nicht verstehen. Es gibt genügend
Verletzungen und Krankheiten, die sehr schwer sind, die man völlig
unverschuldet bekommen kann, auch wenn man sich sehr gesund ernährt,
gesunden Sport treibt und vorsichtig ist.
Chris S. schrieb:> Ist ein Medizin> Studium oder ein E-Technik Studium sinnvoller?
Ich nehme lieber kaputte Geräte auseinander als Leute.
Also E-Technik natürlich
Michael schrieb:> Chris S. schrieb:>> Ist ein Medizin>> Studium oder ein E-Technik Studium sinnvoller?>> Ich nehme lieber kaputte Geräte auseinander als Leute.> Also E-Technik natürlich
Und falls es schief geht, hast du kein Menschenleben zerstört. Ein
großer Vorteil, man hat als Ingenieur normalerweise (Ausnahmen gibt es)
keine Verantwortung über Leben und Tod.