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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USB Speicher-Oszilloskop (Anfängerhilfe)


Autor: Holger Reckermann (Gast)
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Hallo!

Wir sind  drei Studenten und wollen/müssen in einem Projekt ein
Speicher-Scope, das über USB an den PC angebunden wird realisieren.

Wir haben zwar grundlegende Schaltungs- und Digitaltechnik-Kenntnisse,
aber µC und USB sind uns noch gänzlich neu...

Das Scope soll ein Kanal besitzen und die Daten können in einer
Messphase aufgenommen werden und anschließend an den PC zur
Visualisierung übertragen werden. Wir dachten an eine Ein-Chip-Lösung,
in der µC, AD-Wandler und USB-Schnittstelle integriert sind.

Was die Leistungen des Scopes angeht sind wir nicht festgelegt:
Auflösung und max. Frequenz soll "so gut" wie möglich sein, um einem
praxistauglichen Scope möglichst nahe zu kommen.

Als Referenz haben wir zwei Projekte der ELEKTOR, nach denen einmal ein
PC-Scope realisiert wird (allerdings per RS232 statt USB - 3/2003) und
einmal eine Ein-Chip-Lösung für ein USB-I/O-Modul (keine
Scope-Anwednung - 11/2003).

Leider können wir den Umfang von diesem Projekt kaum einschätzen.
Ebenso wissen wir noch nicht so recht auf welche Eckdaten wir bei den
µC achten müssen. Kennt jemand die o.g. ELEKTOR-Projekte und wäre eine
Änderung dieser auf unser Ziel möglich (USB bzw. Scope-Anwendung
"nachrüsten")? Wie sieht es mit der USB-Schnittstelle aus? Einerseits
lesen wir, dass das durch die USB-integration in die µC (oder über
externe USB-Chips) "ganz einfach" geworden ist, andererseits
"zucken" die Gesprächspartner bei diesem Thema zusammen, denn die
USB-Schnittstelle soll sehr kompliziert sein.

Eine Hilfe zum Einstieg wäre sehr nett. Vielen Dank im voraus!


Grüße,

Holger

Autor: Holger Reckermann (Gast)
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Korrektur: Das PC-Speicherscope der ELEKTOR findet man in 3/2006 (statt
3/2003).

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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Eine ein Chip Lösung ist zwar verlockend, hat aber auch nachteile.

Wenn ihr mit 1MBaud zum PC hin auskommt, hat ein seperater USB Chip
(z.B. FT232BM oder FT232RL) durchaus Vorteile wie z.B. leichte
Beschaffung, guter Treibersupport, Programmieren auf PC und µC Seite
wie RS232/USART und vor allem einfaches Zwischenschalten einer Opto
Isolierung möglich, was für ein Messinstrument am PC nicht uninterssant
ist.

Ich sehe da bei einer solchen Vorgehensweise keine groesseren
Schwierigkeiten, einfach den Appnotes folgen. Ein Multithread
Programmierung auf der PC Seite ist jedoch sehr ratsam.

Autor: SupaChris (Gast)
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Also so trivial ist das nicht, ein gescheites PC-Oszi zu bauen. Man
braucht halt eine gute Analog-Elektronik: Vorverstärker,
Spannungsteiler, Variable-Gain-Amplifier usw. dann einen AD-Wandler,
wenn man sinnvoll arbeiten will, vielleicht mit 100MS/s oder sowas, und
min 10 Bit Auflösung, 12 oder 14 Bit sind besser. Dann muss man die
Daten ja erst ma zwischenspeichern, dazu bietet sich ein großes FIFO
an, z.B. 64k x 18Bit, die Steuerung des FIFOs und des ADCs muss ja
recht schnell erfolgen, da würde ich ein kleines CPLD nehmen. Zum
Einstellen der ganzen Werte (Abtastfrequenz, Analog-Werte) bietet sich
vielleicht ein kleiner µC an, da diese VGAs meist SPI doer I2C
Schnittstellen haben. Achja, für den trigger braucht man ja noch einen
schnellen Präzisions-Komparator. Ein µC mit D/A-Wandler wäre dann
sinnvoll, kann man die Triggerschwelle gleich festlegen. Und zur
Kommunikation mit dem PC hatte ich mal an den FTDI 2232 gedacht, einen
Kanal zur parallelen datenübertragung auf dem FIFO zum PC (dazu nimmt
man am besten gleich ein Bus-Match-FIFO, dass die 16 Bit AD-Werte
gleich auf 8 Bit zur USB Übertragung umsetzt), den 2. Kanal des FTDI
seriell an den µC zum Einstellen der Werte und Starten der Messung usw.
Der 2-kanalige USB Chip hat den Vorteil, dass die absolut notwendige
galvanische Trennung einfacher ist, man hat pro Kanal nur eine
Richtung. Das CPLD müsste dann erst mal einen einstellbaren Bereich des
FIFOs mit Daten füllen, und dann bei jedem neuen Sample eins hinten
rausfallen lassen, so hat man den nötigen Pretrigger. Wenn der Trigger
dann kommt, einfach das FIFO-Lesen zu machen. Wenn FIFO voll ist,
Datenübertragung zum PC starten.
Für die Software könnte man für die ersten Versuche LabView nehmen, da
ist die isualisierung gleich mit drin....

Die Chips bekommt man fast alle als Sample (OPVs, VGAs, ADC, FIFO...),
über die Hochschule ist das ja völlig legitim. Und der rest kostet auch
nicht viel, ist halt nur ne Menge Arbeit, ich schätze mal so ein
Mannjahr wird da schon knapp....alleine die Analogtechnik ist ja nicht
ohne...

Autor: felix portmann (Gast)
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so eins oszi wurde vor einem jahr an der fhbb als diplomarbeit
realisiert. Hier der link dazu:
http://www.fhbb.ch/tools/indexflash_nav0010200_101...

Autor: Holger Reckermann (Gast)
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Vielen Dank für die Antworten. Beschämt muss ich zugeben, dass die
Lösongen für uns etwas zu professionell sind.

Wir sind noch Einsteiger in diesem Themengebite und primäres Ziel ist
es  µC-Programmierung und PC-Anbindung über USB zu kennen zu lernen.

Dazu haben wir uns dieses Projekt ausgesucht. Zeitraum ist 10 Wochen
und in einer Woche müssen wir schon eine Stückliste für die Bestellung
vorlegen können. Daher benötigen wir etwas Hilfe um uns auf die
wesentlichen Dinge konzentrieren zu können und Entscheidungen, was die
Bauteil-Auswahl angeht, treffen zu können.

Hier nochmal unser Ziel:

Wir sollen ein Modul erstellen, dass analoge Eingänge und digitale
Ausgänge hat und zusätzlich mit LCD sowie einer USB-PC-Anbindung
ausgestattet ist realisieren. Die Messwerte sollen am PC angezeigt
werden. (grobe Vorgabe)

Unser konkrete Vorstellung war es nun nicht nur statische analoge Werte
zu messen, sondern ein Signal möglichst schnell und genau zu sampeln um
diese Daten per USB an den PC zur weiteren Visualisierung als
Spannungsverlauf (--> "Speicheroszilloskop") zu senden.

Beides haben wir auch schon in der ELEKTOR gefunden, allerdings nicht
in in einem Projekt. In diesen Aufbauten sind die Schaltungen recht
simpel gehalten, was auch wir anstreben.

Somit dachten wir, dass das ganze auch kein größeren Mehraufwand
bedeuten würde, wenn wir dafür das LCD und die digitalen Ausgänge weg
lassen würden.

Analoge Vorbeschaltung und galvanische Trennung lassen wir hierbei auch
außen vor.

Wir wollen:

Ein Signal von 0...10V (oder 0...5V, -5V...+5V was sich anbietet)
möglichst schnell und möglichst genau (zweitrangig) samplen und
zwischen speichern und nach Ende der Messung (z.B. 0,5 s - oder was
sich anbietet bzw. realisierbar ist) per USB an den PC übermitteln.
Dort wollen wir den Spannungsverlauf dann visualisieren (möglichst
einfach).

Autor: Jan M. (mueschel)
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LCD & digitale Ausgänge sind leider deutlich einfach als USB (habe auf
dem Gebiet kaum Erfahrung, nur den einen oder anderen Text gelesen)

Ich mache einfach mal folgenden Vorschlag:

- halbwegs schneller µC (z.B. Mega168 @ 18,xxxx Mhz)
- externer A/C-Wandler, z.B. 8 bit @ 1MSample (keine Ahnung, was es
kosten darf, aber die Teile sind noch recht bezahlbar)
- externer 64kByte SRam zum zwischenspeichern
- Übertragung an den PC @115kBaud (ca. 6 Sekunden für den vollen
Speicher - was in der Praxis wohl eher selten vorkommt, schließlich
kann man so viele Messwerte auch nicht so einfach darstellen)

In den Speicher würden dann 64k Messwerte passen, bei maximaler
Auflösung wären das 50ms, das sollte bei weitem ausreichen. Alternativ
12bit A/C, dann passt entsprechend weniger in den sram, wäre aber wohl
nicht weiter tragisch.
Zusatzfunktionen wie Trigger, LCD, digitale Ausgänge lassen sich
einfach über Befehle, die per serieller Schnittstelle reinkommen mit
den schon vorhandenen Einrichtungen im Atmega hinzufügen.

Autor: Matthias (Gast)
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Naja, gibt schon 1Chip Lösungen, zB Arm7 Controller mit integriertem USB
und AD Wandler. Dummerweise haben die von Analog Devices mit den
schnellsten AD Wandlern gerade kein USB. Aber vielleicht tuts für euch
ja auch ein langsameres Teil von Philips oder Atmel, ihr habt ja
überhaupt keine Angaben was ihr genau braucht. Ein 1MSamples 10bit AD
Wandler ist für NF Zeugs ziemlich schnell und sehr ungenau, für HF aber
ziemlich genau, aber viel zu lahm.

Ansonsten könnte man an den Mikrocontroller auch nen FT232 Chip als
UART->USB Wandler anschließen, damit hat man sowohl Mikrocontroller als
auch PC-seitig eine sehr einfach zu programmierende USB Schnittstelle
(dafür aber auch langsam und keine 1chip Lösung).

Autor: Holger Reckermann (Gast)
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...und wie wäre es mit einer Lösung µC inkl. USB und dann extern A/D?

ELEKTOR 12/05: IO-Warrior24 (CY7C63743) + MAX127

Kann mir jemand sagen mit welchen Aufwand man rechnen muss (Programm),
wenn man nun internes USB oder A/D hat oder eben extern?

Welches wäre die schnellere und leichtere Variante? (Qualität
zweitrangig)

@Mathias: "Ein 1MSamples 10bit AD
Wandler ist für NF Zeugs ziemlich schnell und sehr ungenau..."
-->Warum?

Autor: Jan M. (mueschel)
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Beim A/D macht intern / extern keinen großen Unterschied. Beim einen
stellt man das Teil über Register im µC ein, beim anderen über Daten,
die per SPI (o.ä.) geschickt werden...
Bei den externen A/D hat man einfach mehr Auswahl, was die
Geschwindigkeit und Genauigkeit angeht. Die Atmega haben z.B. alle
10bit und ca. 20kS, egal welchen µC man genau nimmt.

USB: Keine Ahnung.

 "Ein 1MSamples 10bit AD
Wandler ist für NF Zeugs ziemlich schnell und sehr ungenau..."
Bin zwar nicht Mathias, aber: Als "NF Zeugs" würde ich einfache
analoge Signale bezeichnen, z.B. Audio. Hier gibt es Frequenzen bis
maximal 20kHz zu messen, dafür braucht es keine 1MS. Dafür möchte man
aber meist auch eher genauer messen als auf 10bit bzw. drei
Dezimalstellen.

Autor: Matthias (Gast)
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hab gerade dieses Elektor Projekt angesehen.
8kSamples, 12bit, na wow, für was soll man so ein "Oszi" überhaupt
brauchen können?

Da schafft jede billigste Soundkarte mehr. Der Vorteil dieser Lösung
ist wohl, dass sie einfach aufgebaut wird, und man auch einen
Mikrocontroller programmieren muss, da es komplett PC seitig
programmiert wird.

Aber gebt doch mal realistische Eckdaten für das Oszilloskop an, dann
kann man weiter überlegen.

Was hier auch nirgends steht: Wollt ihr die Hardware selbst entwickeln,
oder auf ein fertiges Board zurückgreifen?

Autor: walifogel (Gast)
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Meines Wissens steht und fällt ein Oszillograf mit dem Vorverstärker.
Nicht nur die Frequenz sondern die Linearität, die Messbereiche und die
Dynamik.
Ich hatte mal einen Tektronix mit 100 MS/s aber mit 150MHz
Vorverstärker.
(aber nur ->6Bit<- AD)

Mich wurde auch eine Schaltung für den Vorverstärker interessieren,
aber nut für eine einfache 8 Kanal A-D Karte.

Wf

Autor: Holger Reckermann (Gast)
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Ja, uns (bzw. den Dozenten) geht es in erster Linie um den
"Lernefeckt" und in zweiter Linie ein "möglichst praxistaugliches"
Oszi zu realisieren, wasw ir dann evtl. seber nutzen können (wenn wir
die Kosten tragen..).

Die Schaltung soll von uns entworfen werden und die Platine wird dann
geätzt.

Tja, genauere Eckdaten kann ich leider nicht geben. HF soll nicht
gemessen werden. Ein Kanal reicht. Wir wissen ja selber nicht, was mit
unseren Ressourcen (60Euro/wenig Ahnung/10Wochen) anstellen können.

Autor: alfsch (Gast)
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tja, was man mit ca 50 eu und einiger ahnung machen könnte: ich plane zz
selbst ein dso, habe mir folgendes überlegt:
2 kanal, 50Ms/s (1Gs/s undersampling), 0,1V .. 50V/div, 8-bit bis 12bit
(oversampling), 16-kanal logik-analyser.
hardware kosten ca 40eu + leiterplatte.
wer macht mit? (alleine ist mir alles zu machen einfach zuviel,
speziell die gui-programmierung is nicht mein ding)

Autor: Matthias (Gast)
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hmmm, das mit 50eur für die Bauteile glaub ich erst, wenn du fertig bist
und ne Stückliste hast ;)
Die Eckdaten hören sich interessant und sogar brauchbar an. Ich nehme
mal an du willst ein FPGA einsetzen?

Was meinst du mit Undersampling? Unter Unterabtastung verstehe ich das
abtasten eines bandbegrenzten HF Signals mit einer niedrigeren
Abtastrate, wodurch das bandbegrenzte Signal automatisch nach unten
verschoben wird. Macht aber für ein DSO eher wenig Sinn.
Meinst du das Prinzip des Sampling Oszilloskops? Also Phasenschieber
und versetzt abtasten, so dass man für periodische Signale eine sehr
hohe äquivalente Abtastrate bekommt?

nochmal zu Holger:
Um mal realistisch zu sein: Das mit 60Eur/wenig Ahnung/10Wochen wird
defintiv ein großes Problem. Falls ihr noch kein Hardwareprojekt
gemacht habt, werdet ihr vermutlich in 10 Wochen kein komplexeres
Design hinbekommen. Eventuell mal umschauen obs vielleicht irgendwo ein
Evaluation Board für einen Mikrocontroller mit AD Wandler und USB
Schnittstelle gibt.

Autor: walifogel (Gast)
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@Alfsch
Ich währe schon interessiert. Plane Ebenfalls so was und wenn sich
mehrere zusammentun dann wird das alles wesentlich einfacher. Jeder
macht das was er am bersten kann und Raz- Faz- ist man Fertig!

Ich ziele aber mehr in die Richtung von 8 Kanälen AD mit 8…10Bit und
40MHz Prozessor.
Eventual wenn noch Luft drin ist auf 4 Kanäle mit Externer Hardware
(IC- Grab Kein FPGA)
und einen guten Vorverstärker.

@Matthias
Die Sampling Tricks von früher brauch man heute nicht mehr. Die TTL und
Statischen Speicher laufen heute mit 1nS.

wf

Autor: Matthias (Gast)
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@walfiorgel: Natürlich, aber 1Gsps AD Wandler gibts noch nicht allzu oft
;)

Autor: alfsch (Gast)
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na - vielleicht kommen wir zusammen - und dann auch bald zu einem
brauchbaren ergebnis :-)
schreibt mir ne mail, alle die konkret mitarbeiten wollen, dann
versuchen wir mal auf einen nenner zu kommen....alfsch(at)freenet.de
bzgl 50eu:
adc 50Ms/s ca.10eu
ram 32k 15ns oder 256k 10ns , von altem mainboard 0eu ("schrott")
steuerung cpld ca 6eu
controller evtl mega16  ca 4eu
einige hc + ac treiber usw ca 5eu
analog input schaltung: einige rf-mosfet (max. ca 200mhz wären möglich,
 aber da wird das layout bzw mein design (wenn ich das mache, was ich
wohl ganz gut kann)die grenze irgendwo zwischen 50...150mhz setzen, ab
100mhz werden schaltungen schon ...etwas seltsam, sagen wir mal. ges.
ca 10eu
sind dann etwa 30eu !! dazu kommt die platine, diy oder 2sdk machen
lassen ca 20eu, was meine 50eu rahmen ergibt.
mit dem grossen ram, zb em531323-6 (6ns), 32k x 32bit, sind 2 adc 8bit
und 16x digital logik input bei max 66mhz möglich...
hier könnte das design variabel sein, also zb 1x8bit adc als
billigst-variante, bis 4x8bit als max ausbau.
bzgl undersampling: ja, phasen-versetzt/periodisch, mit etwas
trickreicher schaltung gehen 3Gs/s (theoretisch, wollte mich aber nicht
zu weit aus dem fenster lehnen...erst muss es so gehen, wie ich mir das
vorstelle!)
die gui hätte ich gern auf linux und win, gibt ja einige libs dazu.
unsicher bin ich mir noch beim usb: is der nötig? par-port würde sicher
auch reichen...oder lieber mit at91sam7 , da wäre schneller usb schon
inclusive. eure statements...

Autor: walifogel (Gast)
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@Matthias
Das Problem der Spezialwandler kann man umgehen wenn man es so macht
wie die Prozessoren, mit R-2R- Netzwerk.

@alfsch
Möglicherweise sollten wir ein neuen Beitrag aufmachen denn hier findet
und doch keiner.

Dein Posting entspricht ungefähr auch meinem Pflichtenheft.
Wir sollten die 100MHz (10 ns) Grenze anstreben aber nicht enttäuscht
sein wenn wir nur 50MHZ schaffen! Bei dem Preis kann nicht einmal eBay
mithalten.

Um deine letzte Frage zuerst zu nehmen, USB muss sein, weil es immer
weniger Rechner, (Hauptsächlich die Schlepptops), die noch eine
zusätzliche Serielle Schnittstelle haben.
Die Visualisierungssoftware, sollte es sowohl in Linux, als auch in
Windows geben und USB Treiber gibt es für beide.

Bei dem ADC sollten wir uns mal das Modell in den Prozessoren ansehen.
Da wird ein Zähler hochgezählt und über ein R-2R- Netzwerk eine
Analogspannung ausgegeben. Ein Komparator schaltet bei Gleichheit von
Eingangsspannung und Zählerstand um.
In deiner Rechnung fehlt eine Konstant-Spannungsquelle. Z.b. AD580
(Toll. 100uV/V, Temp. 25ppm/C) für 5,80€. Eine Konstantquelle reicht
für alle Kanäle.

Wir benötigen aber auch noch einige GALs, zur Adressierung der
Hardware. Zu 1,25€ das stück.

Bevor man eine Platine macht, ist eigentlich ein Gefädelter Prototyp
fällig.
Bei diesen Frequenzen sollte das schon eine 4 Lagen Multilayer sein.
Mit Stopplack, Bestückung und 8 Tage kommt die Platine auf ca. 80€
(10dm)

Mit den Speichern sollten wir nicht allzu variabel sein, denn bitte
nicht vergessen egal welche Übertragungsart wir wählen sie ist immer
Seriell, dann kommen noch die Protokolle dazu. Das heißt das die
Messrate immer weiter sinkt, bei der eine Kontinuierliche Messung und
Übertragung möglich ist.

Von diesen Over-Sampling Geschichten halte ich nichts, das ist kein
messen sondern ein Raten wie die Kurve eigentlich aussehen würde.

Meiner Meinung nach sollte der Prozessor bei der eigentlichen Messung
nicht beteiligt sein, sondern nur die ganzen Einstellfunktionen und die
Komunikation mit der Umwelt übernehmen.

Was noch in die Rechnung muss sind;
BNC Einbau-Messbuchsen, Gehäuse, Messspitzen und ein Kleiner Abgleich
Generator.


Was mich noch interessieren würde ob ein FPGA eine Höhere Samplingrate
ermöglicht. Wenn ja ob man damit kosten spart?

MfG walifogel

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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@wailfogel

wie gehts denn deinem R2R Netzwerk im Netzteil ??
Schon fertig damit ??

Autor: alfsch (Gast)
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*adc: flash-adc, alles andere is sinnlos.
*gal: is out, cpld is in. typ. zb xc9572xl q100, 72 i/o, 10ns, 100mhz
max clock, bei reichelt 4,50eu - was willste mehr?
*plat.: 4layer, naja, sollte mit 2 gehen, da alles schnelle smd auf
einer seite is, andere ground plane. beim preis von 4 layer würde ich
dann auch schnelleren adc und ram nehmen, und dann wirds insgesamt
deutlich teurer. ...proto: ja, aber wg smd fädeln ähem...eher platine.
*ref. quelle is im adc drin!
*abgleich generator: ja klar, bei 72 i/o am cpld schon eingeplant.
*cpu: is bei der messung beteiligt, bei tiefen frequenzen, da
flash-wandler nicht langsam wandeln können , bzw schlechter. bei
>50ks/s  geht erfassung nur mit adc-cpld-ram. da dies immer
diskontinuierlich ist, was soll "Das heißt das die
Messrate immer weiter sinkt, bei der eine Kontinuierliche..."
heissen??
ein dso (nach meiner planung) macht immer einen "schuss" ins ram,
dann übertragung zum pc. Kontinuierliche bilder am pc kommen , wenn zb
öfter als 20x pro s gesamplelt wird, aber dazu reicht: bei 500 dots,
20hz --> 80kb/s, das ginge sogar seriell bei 115kbaud.

Autor: walifogel (Gast)
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@stephan Henning (Stephan)
Ach ich bin am verzweifeln, das mit der Stromabschaltung habe ich ja
hinbekommen. Aber diese Dämlichen MOS-FET kann ich nicht dazu überreden
eine vernünftige Spannungsreglung zu machen. (GRRRrrrrr…)

Ich habe nun das Netzteil auseinandergenommen und die einzelnen 5V
Wicklungen separiert.
Was mir jetzt die Möglichkeit gibt 4 Spannungen, davon 3
potenzialgetrennt weiter zu verwenden.

Als ich mir dann überlegte, das ich die Spannungswerte, selten mehr als
10x pro Sekunde, messen muss und die Strom/Spannungs- einstellung noch
seltener geschieht, stellte sich heraus das diese 8 fach 8 Bit DA-
Wandler günstiger sind.
Jetzt werden alle Kritiker sagen ’dat hamwa ja gleich jesagt’.

Mit freundlichen Grüßen walifogel

PS. Mir ist schon wieder eine Idee gekommen. Kann man mit einem
Transistor / FET eigentlich auch eine Logarithmische Regelung
aufbauen???
Ihr wisst schon wie mit einem Poti da gibt es auch Lineare und
Logarithmische.

Autor: walifogel (Gast)
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@alfsch
Die Flash ADC vom Maxim MAX112x sind nur 8Bit Breit und laufen mit
(-5,2V), Hast du andere und den Händler.

Diese CPLDs, wozu brauche ich 72 I/O, ich brauche nur 5 /CS Leitungen.
Und die 125MHz die da im Datenblatt angegeben werden bezeihen sich nur
auf die Schaltgeschwindigkeit eines Beinchens. Dazu kommt noch die
Input- seting- Time, die Gatterlaufzeiten und der Output. Selbst bei
den GALs mussten wir schon gelegentlich die Gatter nachrechnen.

Selbst eine Referenzquelle weicht ein bisschen ab. Bei einer für alle
gibt es zwischen den Kanälen keine unterschiede.

Was heißt die Flash ADC können nicht langsam laufen, das sind Paralel-
Wandler (256 Komaratorten) die haben auch kein ’sample-and-hold’.

Oberhalb einer bestimmten Samplingrate kann der Prozessor nicht schnell
genug die Date aus dem RAM holen und über die Datenleitung verschicken.
So das immer erst nach einer Komplet Messung das Datenram ausgelesen
und verschickt werden kann.

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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Dämlich MOS FET´s..... die können nichts dafür !!!
Nimmste ben 3055. Und KÜHLUNG !!!!

ja ja die Kritiker....... oft haben sie ja doch Recht ....grins


warum nicht. Wenn der FET log. angestuert wird.....
- die D/A Wandler Werte als log. Tabell ablegen
- R2R zb. logarithmieren....

Autor: mc.emi (Gast)
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konnte mangels zeit nich alle beiträge durchlesen, aber vielleicht ein
PIC18xxx von Microchip, der AD, USB und uP in einem gehäuse hat?
nachfolgend super links dazu - erst recht gute links, wenn man mit uP
erst anfängt:

http://www.sprut.de/electronic/pic/18f.htm#18fxxx
http://www.sprut.de/electronic/interfaces/usb/usb.htm

Autor: walifogel (Gast)
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@stephan Henning (Stephan)
Zitat:
ja ja die Kritiker....... oft haben sie ja doch Recht ....grins
von wegen recht.

Meine Ideen waren guuut. Sie sind nur, leider, an der rauen
Wirklichkeit zerschelt. Grrrumpf

Die 2955…3055 möchte ich nicht einbauen das währe doch nur eine
zusätzliche Heizung.

Ich mach das jetzt wie im Vorposting angedeutet. Die 5 V sind praktisch
3 Spulensätze mit Mittelanzapfung. Das ergibt ca. 7…8A pro Spulensatz.
Durch die Separation kann ich aus dem einen Satz mit einem
Stepp-Down-Regler 1…4V mit einrastung bei 1,4, 2,5 und 3,3V ca. 10A
machen. Die 5V und 12V 8A bleiben. Dan bleibt noch eine für den
Stepp-Up-Regler von 6…30V2A.
Naja einen Vorteil hat das grenze jetzt, ich kann Drei Teile
Potenzialfrei aufbauen.

Weis jemand einen Stepp-Up-Down-Regler für den Bereich 1…30V und ca.
2..3A ????

Es ist ein altes AT Netzteil mit 5V20A und 12V8A.
Das alte, aber treue Netzteil, hat ein Anrech darauf, weiterverwendet
zu werden. Und nicht achtlos zum Alteisen gestellt zu werden ;--)))))

@mc.emi
Danke die Seiten habe ich komplett.

Das sind die besten die ich im Deutschsprachigem Raum gefunden habe.

Wenn du noch mehr Deutsche Seiten weist, dann immer her damit.

MfG walifogel

Autor: alfsch (Gast)
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*wali.. der adc ads830 hat nen s/h !!! deshalb min+max sample-raten und
nur deshalb geht der undersampling-trick. bei apertur-jitter von 1,2ps
ist jedenfalls nicht der wandler unser limit bzgl 3Gs/s.
lies erstmal nach.
cpld: tja, zum ram gehen rund 20 io, adr+r-w-cs, zur cpu rund 10,
sample frequ.select, wenn dann noch dig.comparator auf 16 daten io rein
soll, sind rund 46 io fällig, dazu noch rund 15 pin für power+clock+jtag
>> da reicht ein dip20 wohl kaum, oder? und bei 5eu kein drama, denke
ich.
*mc.. sprut hab ich mir schon mal angesehen...viele wege nach rom...

Autor: Matthias (Gast)
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alfsch: Die Grundstruktur ist ok. Ich würde aber n kleines FPGA nehmen
satt dem CPLD (zB kleinstes Spartan3E), kostet nicht viel mehr und man
ist auf der sicheren Seite, was Logikresourcen angeht.
Mit einem FPGA könntest du auch über die integrierten Clock Manager
variabel den Abtasttakt erzeugen. Außerdem könnte man für die
angesprochenen tiefen Frequenzen eine Mittelung der Messwerte im FPGA
durchführen, 100x Mittelung ist da kein Thema. Außerdem würde ich
sämtliche Logik für Prä- und Posttrigger natürlich auch mit darein
integrieren, aber könnte natürlich auch in ein CPLD passen. Habe nur
mit CPLDs keine Erfahrung.

Meine Schätzung, das 50eur nicht reichen werden, bezieht sich uA
darauf, dass ich in den analogen Eingangsstufen mit umschaltbarem
Bereich höhere Kosten vermute. Außerdem das ganze sonstige
Hühnerfutter, da kommen ab und zu mal schneller 20 bis 30eur zusammen
als man schauen kann.

walfiorgel: Was meinst du jetzt mit R-2R?
Es gibt einmal parallelwandler, die über ein Widerstandsnetzwerk und
Komparatoren arbeiten. Sowas ist in den schnellsten AD Wandlern schon
drin, und wenn dus selbst baust wirst du sicher nicht schneller,
sondern maximal wesentlich ungenauer.
Das zweite Prinzip das du beschreibst (Zähler hochzählen, Wert über
Parallel DA ausgeben und vergleichen) ist sukzessive Aproximation.
Genauer, aber viel zu langsam. Wie gesagt, 1Gsample/Sekunde geht nicht
ohne irgendwelche Tricks.

Autor: alfsch (Gast)
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*Matthias ja, an spartaner hab ich auch schon gedacht, man könnte -bei
etwas höherem preis - als ram den internen blockram nehmen, ...elegant,
aber: hast du prog.erfahrung damit + willst du "mitmachen"?

Autor: walifogel (Gast)
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@alfsch
Der Wandler den du dir jetzt ausgekugt hast, ist nicht schlecht, er ist
als Video ADC bis 10MHz Konzipiert, geht aber bis 60 und kostet ca
5,25€. Allerdings habe ich nichts über den S/H gelesen / überlesen.
Bitte verrenne dich nischt in den Gigsampls, ein Oskar der Nichtmal den
Netzbrumm messen kann, is nix.
Ich werde mich auch mal auf die Suche begeben.

Bezüglich des RAMs scheinen wir unterschiedliche Vorstellungen zu haben
wie es anzusteuern wäre.
 Meine Vorstellung ist ein Quarzgenerator, 100 oder 200MHz, vorteiler
und ein vom uC Programmierbarer Teiler, für die verschiedenen
Samplingraten. Von diesem leiten wir auch die anderen Takte ab, auch
für den Prozessor, so das alles Synchron läuft.
Das RAM muss nicht besonders Tief oder Breit sein, nur schnell muss es
sein, 5ns währen gut.
Außerdem bekommt er einen eignen Adresszähler, der entweder vom uC oder
der Triggerschaltung, gestartet wird, und genau 1x durchläuft, einen
Interrupt am uC auslöst und dieser schickt die Daten zum Rechner.

Wen wir jetzt den uC geschickt auswählt „ATmega8xxx“ oder einen „PIC“
dann kann man das RAM über einen Datenbus direkt an den uC anschließen
dieser kann den externen Adresszähler takten die Daten einlesen und
gleich verschicken.

Der Prozessor brauch an dieser stelle keine Spezialitäten zu können, er
brauch nicht wandeln, kein PWM, er brauch nur mit den Ports  wackeln und
die verschiedene Protokolle beherrschen.

@Matthias
FPGA haben wir schon gleich am anfang ausgeschlossen, das ist mit
Spatzen auf Kanonen Geschossen.

In einem CPLD stecken einfach zu viele unwegbarkeiten und uns steht
keine Laboreinrichtung mit einem guten Tek und Logikanalyser zur
verfügung.
Da ist die von mit vorgeschlagene Vorgehensweise, möglicherweise etwas
altbacken, aber Narrensicher, was uns eher zum erfolg führen könnte.

@alfsch
Willst du auch mitmachen, schließlich haste ja sin für Humor. ;-)

Autor: alfsch (Gast)
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die Gs/s sind nur das sahnehäubchen...soll auch ohne sahne gehen.
ram: hä? was meine ich anders? genau das is der einfachste weg, imho.
cpu: genau, nur welchen...wg usb rein oder nicht rein usw....
adc: -3db bei 300mhz, schon flottes video, gell.

Autor: Matthias (Gast)
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alfsch: Ja, ich habe Programmiererfahrung mit dem Spartan.
Interesse an sowas hätte ich auch.
Allerdings habe im im Moment alles andere als Zeit, da Uni schon mit
Vorlesungen + Hauptseminar + Studienarbeit stresst, und ich auch nochn
einigenes Projekt verfolge. In nem Jahr vielleicht ;)

Autor: balu (Gast)
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ihr bastelt an der falschen ecke! den digitalteil habe ich schon
entwurfstechnisch fertig auch schon gelayoutet. der haken ist der
analogteil! das ding breitbandig, ohne verzerrungen und mit KONSTANTEM
eingangswiederstand  von 0-20Mhz zu basteln darin liegt der hund
begraben.
für 2 kanäle langt ein 44 poliger clpd aus.

ingo

ps: den ads830 habe ich mir auch ausgesucht und auch schon da. blos der
analogteil macht in der simulation so lustige sachen. brigt mal ein paar
schöne vorschläge der rest wird

Autor: walifogel (Gast)
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@alfsch
Also mit al den Namen komme ich schon ins tüdeln!

Reden wir von gleichem Wandler ADS830, also aus dem Datenblatt lese ich
Max 60M min 10K Sampel.
Anbei das Datenblatt.

Wenn ich dein Posting richtig verstanden habe, wolltest du die
Adressierung dem uC oder CPLD überlassen. Ich hingegen wollte Standard
Bausteine nehmen. Das ist Cent Ware. Und Platzmäßig kommt das auch hin.
Ein CPLD besteht nicht nur aus dem IC, sondern auch aus den Anschlüssen
und deren Platzverbrauch.

Der Prozessor / Platine muss USB können, wenn wir ein Prozessor nehmen
können der auch die Anderen Kommunikationsprotokolle kann sollten wir
nicht darauf verzichten.

Anderseits hast ja recht warum auf Sahne verzichten ??

Autor: balu (Gast)
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@ walifogel

ein digitales layout für 60/120 Mhz mit einem sack voll konventionellen
bauteilen? du bist dir sicher was du dir da antuen willst? mit einem
clpd erschlägst du die zähler und eine menge von den anderen
verknüpfungen. ich für meinen teil habe seinerzeit die latches außen
vor gelassen damit das sauber im signalweg liegt und ich pins einspare.

Autor: walifogel (Gast)
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@balu
Was für ein CLPD hast du da vorgesehen.

Einen Analogverstärker über den gesamten Bereich ist nicht machbar.
Das geht nur mit umschalten. Allerdings würde ich keine Analogschalter
nehmen, die hatten wir in Temperatur Messkarten Doppeleuropa 16 Kanäle.
Nur Ärger und Tabellen für die Messwertkorrektur. Stat dessen würde ich
die kleinen RedRelas nehmen, die gibt es in ein, aus und um, mOhm bei
ein, Unendlich bei Aus.
Außerdem sollten wir in betracht ziehen das wir mehrere OAMp für die
verschiedenen Bereiche benötigen, einfaches umschalten von ein paar
'C' oder 'R' das Reicht nicht.
Wenn wir bis 150…300MHz gehen wollen dann ist ein spezielles Hf Desinge
notwendig.
Bei niedrigen Frequenzen müssen wir verstärkt auf Fremdeinstreung
achten. Asserdem währe ein Metallhäfig nicht schlecht.

Dazu kommt noch, das man einerseits AC, Anderseis auch DC, mit dem
gleichen Parametern bauen mus.
Nicht zu vergessen die Triggereinhielt die einen guten Flankendetektor
benötigt und einstellbaren Verstärkungsfaktor. Vom uC leicht
einstellbar.

DA- Wandler zur Einstellung könnt ihr gleich vergessen, Das
Eigenrauschen der Wandler und der Rippel der durch sie eingekoppelt
wird, versaut jede Messung. Bei 1V und 8Bit sind das nämlich
0,00390625V / Digit.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Dieser Thread droht zu einer Wiederholung der
Logic Analyzer-Diskussion zu werden. Schaut euch die mal an,
abgesehen vom AD-Wandler ist es genau das gleiche.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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Hallo,

ich bin gerade durch Zufall auf diese Diskussion gestoßen.
Ich hab die Beiträge jetzt nur überflogen -- ein sebstgebautes DSO
mit USB-Interface würde mich schon sehr interessieren. Wobei es schön
wäre, wenn man es auch unter Linux nutzen könnte.

Ist die Diskussion

http://www.edaboard.com/ftopic41841-0-asc-0.html

bekannt?

Gruß

Stefan Salewski

Autor: alfsch (Gast)
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*balu  ingo sag doch was !
lass mal mehr info rüberwachsen: alfsch(at)freenet.de

den anal input hab ich mir schon überlegt :-)
das is nie so einfach...

*andreas  kam bei der la diskussion was raus, ausser heisse luft?

Autor: Matthias (Gast)
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Auf der Seite istn interessanter Link:
http://www.mindbend.ro/eoscope/eoscope_en.htm

Da scheint jemand schon weiter zu sein gg

Autor: balu (Gast)
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@ andreas den logic analyser dings kenn ich gut. deshalb wollte ich auch
von der digitalen zur analogen umschwenken. weil dort meines erachtens
das problem liegt.

als clpd XC9572XL PLLC44 (das gehäüse ist für die testversion)

mit umschaltbaren oamps brauchst du auch nix zu zaubern. ich wollte
einen festverstärkung von 10 (oder warens doch 100 doch waren 100)
machen  und den rest über die eingangsabschwächer. also  so wie alle
oszis  sogar die symetrischen verstärker können übernommen werden weil
differenzeingänge vorhanden sind.

genau relais wollt ich auch nehmen habe eine gute quelle für die hf
tauglichen von NAIS

und noch eines so wenig wie mögliche komponeneten im analogzweig das
biegt alles nur an der kennlinie rum. da reichen 2 fets als
eingangskreis um hochohmig zu werden und noch 4 transen ums zu
verstärken und offset einzubasteln.  was anderes machne die jungs von
hameg uä (oder damals RFT) auch nicht.
falls sich jemand für schaltpläne interessiert:
http://www.raupenhaus.de/down/listdown.php
dort gibts einmal hameg und rft zum guggen  und das sollte man allemal
hin bekommen insbesondere den von rft halt in der freq aufbohren.

ingo

Autor: balu (Gast)
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ach noch eines der von mir geplante  sollte 2 eingänge haben damit man
auch mal schön vergleichen kann

Autor: walifogel (Gast)
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Ich hätte gerne 4 Kanäle. Mdular nach und nach dazukaufen.
Die Hameg Schaltungen sind eine ware Fundgrube.
wf

Autor: balu (Gast)
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4 kanäle ? prinzipell sollten die noch mit dem einfachen clpd gehen bei
mehr wird dann mit den steuerleitungen für die latches eng. das größere
problem ist dann eh die dadurch notwendige verteilung des adressbusses
einersetis vom layout, andereseits von der buskapazität her. da möchte
ich mich nicht aus dem fenster lehnen. lieber vorsehen das man mehrere
module koppelt und mit dem gleichen takt betreibt...

ingo

Autor: alfsch (Gast)
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*ingo genau den XC9572XL hatte ich auch im auge, bzw die 100pin version,
wenn smd, dann ja auch schon egal, der hat genug io extra.

den analog-in hab ich schon geplant, aber mit (s.o.) min 0,1v/div , das
macht wesentlich weniger probleme mit der hf und rauschen - und bei
meinen normalen oszi benütze ich unter 0,1v eigentlich nie.
die teiler will ich mit cmos umschalten, bis auf den ersten, der muss
reed-relais (o.ä.) sein, wegen der spannung. einen kompletten
relais-teiler würde ich ungern machen, da die mechanische grösse
/streukapazität kaum lösbare probleme machen dürfte.
layout...womit? eagle?

alf

Autor: ich (Gast)
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Autor: Stefan Salewski (Gast)
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Eventuell auch interessant:

http://www.fpga4fun.com/digitalscope.html

Autor: balu (Gast)
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moin

@alfsch
bei 0,1 v/div  brauchst du ja sogesehen keine verstärkung mehr sehe ich
doch richtig nun ja.
gegenfrage: was ist wenn einer auf den kleinen messbereich stellt und
dann trozdem an 50V rangeht. was sagen dann deine cmos umschalter? bzw.
zeig mal nen entwurf deiner beschaltung. dann kann man sowas ja auf
anhieb sehen.

hast du das schonmal simuliert ? im switchercad zB?

Autor: alfsch (Gast)
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balu, der input hat dann vu 2x oder so, das sollte mit uhf mosfet zb bis
>200mhz gehen, mit smd teilchen bleibt die komplette schaltung auch auf
wenige cmxcm klein, bestehen also realistische aussichten, deutlich
mehr als 20mhz linear zu erreichen. obs 80 oder 250 werden, zeigt erst
der aufbau. simu hab ich noch nicht, weil die hier wohl nicht viel
bringt: die mosfet machen 1ghz, die realen steukapazitäten usw sind das
problem, und gerade die kennt swcad ja auch nicht...mach ich aber noch,
wegen arbeitspunkt usw.
input schutz ergibt sich weitgehend durch die integrierten schutzdioden
der cmos ic, man könnte extra schutz dazu vorsehen, aber gibt auch extra
kapazitäten, die mein 200mhz-ziel problematischer machen.
(entwurf bislang nur auf papier :-)
wie weit bist du denn mit der digital-ecke? cpld , vhdl?
(hat mir noch keiner ne mail gesendet, scheint doch kein so konkretes
interesse zu bestehen...)

*ich: als adc wäre auch der max1197 nett, 400mhz s/h bandbreite, 60
ms/s, etwa selber preis wie ads830, aber 2x adc 2x8bit drin !

Autor: balu (Gast)
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hmmm

interesse besteht 100% ich habe ja den ganzen kram auch schon daliegen
clpd, µc, ad-wandler auch transen (mmbfj310 (jfet), bfs17 (npn) und als
"schutdiode" bav199(doppeldiode)). also aus der sicht kein thema mein
momentanes problem ist zeit! denn ich tippse an meiner dipl arbeit und
bin schon leicht in verzug deshalb unterstütze ich dich mit dem wissen
was ich bis her angehäuft habe (und noch 2 bekannte). das simulieren is
nicht so sinnlos denn die kapazitäten die in den fets zB mit drin
stecken werden schon mit berechnet und schon allein die sind nicht zu
verachten. mein ziel ist es bis ca 50Mhz linear zu kommen das sollte
noch geradeso für ein rehcteck mit 6 Mhz reichen.

also wenn du es wünschst schick ich dir ne mail aber wei gesagt in den
nächsten monaten wird von mir nicht soviel kommen.

Autor: alfsch (Gast)
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*balu , klaro, schick mal, bin ja gespannt...
+ viel erfolg bei dipl arbeit...kenn ich, ich hab damals nen
festplatten-controller mit treiber für os-9 system als thema gehabt...
was is denn deins? (antwort evtl zur email, is hier ja wohl ot.)

Autor: Nico Schümann (Gast)
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@alfsch: GUI könnte ich dir auch machen..
nico ÄTT nico22 D0T de

Autor: Klaus (Gast)
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Hallo, ihr Selbstbau-Helden,

hier ein paar Tipps aus meiner Hardware-Zeit, some few years ago, ...

OSC:    ICS307 oder ICS501 etc.     ;  http://www.icst.com
FIFO:   SN74V263_273_283_293.pdf    ;  Texas oder IDT
ADC:    ADC08100                    ; www.national.com
Amp./VGA  siehe z.B.  Texas  "High Speed Amplifiers" oder National
"High Speed Amplifiers" (LMH...) ; natürlich auch Analog Devices, wer
Geld hat.

Mit geringeren Abtastraten als 100 MHz sollte man gar nicht erst
anfangen, das ist NF.

Klaus

Autor: walifogel (Gast)
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@alfsch

(antwort evtl zur email, is hier ja wohl ot.)
Ne ne hier ist noch nicht out.

Die Diskussion hier, verfolge aufmerksam. Kann aber nicht direkt
helfen.
Wenn du Den Verstärker fertig hast, dann las es mich bitte wissen, den
das ist das teil, das ich nicht selber machen kann.

>>> Wenn ich eine bitte äußern könnte, kannst du das so Desingen, das
jeder Kanal, ein kleines Platinchen, für sich ist, als Modul, (wie eine
Steckkarte aber stat Stecker mit Drähten)  und je nach Geldbeutel,
nachbestückt werden könnte. Ich wünsch mir zu Weinachten ein 4 Kanal
Oskar. <<<

Anbei noch ein Datenblatt mit Reed Relays, schau doch mal, ob das für
uns brauchbar ist, die schreiben was von 2pF für den Kontakt. Und as
gute ist das es ohne jeden hekmeck von uC angesteuert werden kann.

Wo ich das grade schreibe, mit welcher Betriebsspannung sol das ganze
eigentlich laufen ?
Der CLPD den ’balu’ da erwähnt hat, läuft mit 3,3V, bei 3,3V Benötigen
wir zum Rest der Welt Pegelwandler. (Gibt es Statik RAM mit 3,3V und
5…7,5ns ???)

Meine eMail walifogel (AT) yahoo (dot) de

MFG walifogel

Neues Schlagwort ''Alles andere ist NF''

Autor: walifogel (Gast)
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Nu habe ich doch diese d... Beilage vergessen. Sorrrrry

Autor: alfsch (Gast)
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nf...naja, ich will max 50ms, weil: bauteile günstig+zu bekommen, und ob
das teil realtime 50ms oder 100ms kann, ist relativ egal, wenn ein modus
bis 1gs möglich ist. klar, es gibt 400ms oder 1gs wandler, aber dazu den
speicher...und layout...pffft, wer 500ms continuierlich braucht, kann
sich wohl das passende agilent, yokodingsda, tek usw kaufen. bei 50ms
is der speicherzyklus 20ns, das ist bei kurzen bahnen+wenig lasten noch
zu machen, aber zyklen von 10ns und weniger werden wir kaum zuverlässig
beherrschen. ha, dazu brauchen wir zum entwickeln ein 5gs/s
scope...witzig.

Autor: balu (Gast)
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soso  also die mail is raus damit kannst du mich dann später auchmal
erreichen.

ich frage mich was ihr mit 5ns wollt? ich hab auch schon spreicher da
cy7c199-20 für das versuchsmuster (is dann eben nicht so schnell)
und cy7c1021 -15.  der obere sollte lt datenblatt ab 2,2V ein high
erkennen falls dem nicht so ist wird das versuchskanienchen eben mit
dem älteren clpd bestückt der mit 5V läuft und gut. (deshalb auch noch
pllc)
die cy7c.... reihe gibt es bis 10ns runter (lt digikey katalog von 04
(nen anderen habe ich gerade nicht da)) und kostet dort nicht die welt.


die wünsche werde ich erstmal außen vor lassen zuerst muss das
kanienchen 1 oder 2 kanailg mit mindesten 40 MSPS laufen dann wird
hochgeschraubt zumindets war das meine herangehensweise. zielgröße
60Msps entsprechend ads830. den größeren bruder mit 80Msps kann man
auch versuchen und dann is für mich vorerst schluss. denn alles andere
ist für mich auf anhieb zu groß(von wegen versetzt abtasten...). da bin
ich, denke ich, lieber ehrlich zu mir als das dann nur was angefangenes
rumsteht.

vom datenblatt überfliegender weise betrachtet sind die relais noch
recht groß  ich gugg bel GELEGENHEIT noch mal nach denen von nais die
sind nicht größer als nen at2313 in smd ausführung nagut ja die sind
höher aber ähnliche grundfläche.

ingo

Autor: walifogel (Gast)
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@alfsch
Wie steht es mit deinem Vorentwurf für den Verstärker aus, könntest du
uns schon mal eine Skitze oder so was zeigen.

@balu
Das SRAM was du ausgesucht hast ist nicht schlecht. Bei farnell für
14,20€ 32x8 -15.

Wahrscheinlich haste recht und wir sollten nicht gleich so hoch
greifen. Wenn der beherrschbare teil läuft, können wir immer noch
versuchen die Grenzen nach oben zu verschieben.

Allerdings sollten wir bald zu Ergebnissen kommen, sonst geht es
unserem Projekt genauso wie den unzähligen anderen, gute Planung, tolle
Ideen, nix Ausführung.

Wir können ja auf der Privaten Leitung weiterentwickeln, was uns aber
von den Ideen der Foren Mitglieder abschneidet.

MfG walifogel

Autor: balu (Gast)
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moin

hmm nene plan wäre interessant.

also entweder ist der 32x8 mittlerweile abgekündigt oder farnell is
einfach nur teuer im digikey gibts den für 1,77 eu

jo wie gesagt das mit den ergebnissen dauert bei mir noch 2 monate weil
ich zu beschäftigt bin.

ja das mit dem privaten ginge auch aber das kann dann auch in stille
post ausarten am günstigsten wäre nen ruhiges wiki wo jeder tipppsen
und editieren kann.

Mischa

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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kleiner Tipp,
auf alten 486 er Mainboards sind jede Menge Cache Ram´s drauf.
Waren "normale" SRAM aber mit 10-15ns !!!
zB. 24257-15.
Vielleicht hilfts Euch.

Stephan

Autor: balu (Gast)
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dieses thema gabs auch schon mal bei dem logikanaliser. ich sehe das
genauso. wenns für die allgeminheit nachbaubar sein soll muss man auf
aktuelle, billig und gut beschaffbare bauteile gehen. ansosnten hat
jeder nen unikat und wenn mal was putt geht dann wirds immer sehr
schwierig. aber trozdem danke für die mitarbeit.

Autor: walifogel (Gast)
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@balu
Ich möchte dich trotz deiner knappen Zeit noch einmal Belästigen!
Du hast das mit den PCLD ja wohl intus. Meine Kenntnisse enden beim
PalAsm. Könntest du mir verraten wo ich die Programmier- Simulations-
Brenn- Software für die Nachfolger der PAL/GALs Downloaden kann. Ein
paar Adressen, wo ich Hilfe und ein gutes Tut finden kan, währe nicht
schlecht.
Na ja, ein paar Beispiele, währen auch nicht schlecht und dein File mit
dem du unser Projekt anbinden willst währe höhst interessant.
Du kannst mir auch eMailen ’’walifogel (AT) yahoo (dot) de’’.

mit Dank Walifogel

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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Noch eine kurze Anmerkung von mir:

Für die Eingangsstufe des ADC kann man statt der FETs heutzutage auch
einfach einen schnellen OP mit FET-Eingang nehmen. Damit spart man sich
einen Haufen Arbeit. Beispielsweise OPA655, OPA656, oder OPA657.
Mit OPA657 hat man bei Verstärkung 20 noch 100 MHz Bandbreite. Die OPs
gibt es bei Farnell für knappe 10 Euro. Damit sollte der Analogteil
nicht mehr allzu kompliziert sein.

Gruß

Stefan Salewski

Autor: walifogel (Gast)
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@Stefan Salewski
Nicht schlecht der OPA, hast du den schon mal in der Mache gehabt,
welches Layout ist von Nöten?
Läuft der auch bis 0Hz. (das habe ich nicht gefunden)

Na ja, eine Vorstufe mit den Umschaltern, der Spannungsbereiche,
braucht man trotzdem!

Das ist aber nur was für einen Hf- Menschen.
Eventual noch einem Funkamateur, der seine Sende- Empfangs- Anlagen
selber baut.

Wf

Autor: Marco S. (masterof)
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abo

Autor: Thomas (Gast)
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Warum schaut ihr euch nicht mal an, wie z.B. Tektronix, Agilent oder
Hameg das ganze machen......


Gruß Thomas

Autor: walifogel (Gast)
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Hast du Schaltung, Stückliste, Hmmmm??

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Hameg bietet beispielsweise das Manual des HM1005 zum Download* an.
Darin sind komplette Schaltpläne enthalten.

Das ist ein analoges Dreikanaloszilloskop mit 100 MHz Bandbreite - auf
Seite 33 der PDF-Datei ist die Schaltung des Y-Einganges mit
Teilerschalter, Abschwächer und Vorverstärker zu sehen.

Vielleicht lässt sich ja damit etwas anfangen.

Für aktuelle Geräte enthalten die Manuals "natürlich" keine
Schaltungsunterlagen mehr ...



+) http://www.hameg.com/dl.php?datei=man/HM1005_deutsch.pdf

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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walifogel schrieb:
> Nicht schlecht der OPA, hast du den schon mal in der Mache gehabt,
> welches Layout ist von Nöten?
> Läuft der auch bis 0Hz.

Rufus T. Firefly (Rufus) schrieb:
> Hameg bietet beispielsweise das Manual des HM1005 zum Download* an.
> Darin sind komplette Schaltpläne enthalten.

Also ich habe noch nichts gebaut mit Frequenzen von mehr als 10 MHz,
aber ich denke eigentlich, dass man so einen Vorverstärker für eine
Grenzfrequenz von 50 bis 100 MHz mit drei bis vier schnellen OPs
aufbauen kann: Eingangsseitig drei frequenzkompensierte Spannungsteiler
mit Teilung 1/1, 1/10 1/100, zwischen denen man Eingangs- und
Ausgangsseitig mit je einen Reed-Relay umschaltet. Das Signal geht dann
an einen schnellen FET-OP, beispielsweise OPA656 (ca. 5 pF) als
Impedanzwandler. Signale im Millivoltbereich werden dann von einem sehr
schnellen OP um den Faktor 10 zwischenverstärkt. Dann folgt ein OP mit
Verstärkung 1, 2 oder 5, jeweils umschaltbar über Reed-Relays. Zum
Schluß folgt ein (invertierender) Summierer, der den nötigen Offset für
den ADC generiert. Aber das ist leider auch etwas aufwendig, mit 5 Euro
je OP muss man wohl rechnen. Und man braucht Versorgungsspannung +-5V.
Der Hameg-Schaltplan ist zwar interessant, aber das sind einfach zu
viele Einzelteichen.

Gruß

Stefan Salewski

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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@walifogel,

und geht das Netzteil ??? mit D/A..oder .....Umbsu Schaltnetzteil ???
Oder.........Step UP /Down Regler schon......
Schaltplan online gestellt ???

Falls Dir noch ne Anzeige fehlt.... siehe Codesammlung.....
Gerade online gestellt.

So denn-................

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