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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Freitags werden die Dienstleister nervös


Autor: Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Was ist das, dass immer am Freitag noch massenhaft Anfragen für 
Ingenieurprojekte reinkommen und die üblichen Verdächtigen noch "ganz 
schnell" und "dringend" jemanden suchen?

Heute wieder 3 Anrufe und etliche mails vorgefunden!

Kann es sein, dass die ihren Kunden jeweils versprechen, bis Ende der 
Woche eine Handvoll Profile vorzustellen und dann am Fr morgen merken, 
dass sie zu wenige Heinis haben, die ihre "spannenden Projekte" besetzen 
möchten und dann noch schnell welche beitelefonieren?

Den Eindruck habe Ich nämlich! Und Ich denke, es geht auch darum, 
mehrere Profile zu haben und sich noch einen Teuren mit hineinzunehmen, 
damit man den Billigen leichter reinbekommt.

Und was da wieder angeboten wird:

Allroundingenieur mit allen Fähigkeiten, Mädchen für Alles, keinerlei 
Definition der Aufgabe, 100% vorort, wieder Etwas für die 
Pseudoselbständigen.

Autor: Cerberus (Gast)
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Markus W. schrieb:
> Und Ich denke, es geht auch darum,
> mehrere Profile zu haben und sich noch einen Teuren mit hineinzunehmen,
> damit man den Billigen leichter reinbekommt.

Keine Umsätze, kein Gewinn und ein einziges Angebot kommt bei
den Personalern so gut an, wie bei Verbrauchern leere Warenregale
im Supermarkt, wie gerade in Niedersachsen bei den Eiern.
Da werden die gleichen Erwartungen nach Vielfalt gelebt wie bei
den Verbrauchern. Gerade bedarfsdeckend reicht einfach nicht aus,
wenn man die Kandidaten gegeneinander ausspielen will. Klappt es
nämlich dann mit mit dem gestarteten Projekt und der Kandidat
erweist sich als ungeeignet, gibts auch keinen Nachschub
(wie bei den Eiern). Da wird dann so manches Vorhaben aka Projekt
notgedrungen crashen, bzw. auf Eis gelegt.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Es kann eher sein, das einem Kunden auffällt, dass er ab Montag 
eigentlich einen Unversal-Spezialisten braucht und die Leihbuden, sorry 
Dienstleister nervt.

Die versuchen, dann schnell nachzufragen, ob man kurzfristig Zeit und 
Interesse hat.

Die Leihbuden nerven sonst regelmäßig.
Manchmal häuft sich das ganze, mehrere Anrufe an einem Tag, nicht 
unbedingt Freitag.

Autor: Niemand (Gast)
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Womit so manche Nichts-Könner und Nichts-Leister ihr gutes Geld 
"verdienen" wollen?

Autor: Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Also meine Erfahrung ist in der Tat die, dass die Freitagsangebot Müll 
sind. Es kam nie wieder irgendeine Rückmeldung. Da möchte jemand nur 
noch schnell ein drittes Profil, wie mir scheint. Ich habe sowieso den 
Eindruck, dass man dort sehr taktiert, also gezielt Profile so vorlegt, 
dass nur der Kandidat, an dem man am Meisten verdienen kann, am Besten 
erscheint und genommen wird.

Autor: Niemand (Gast)
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hier mal 3x ganz "saubere" Bsp. mit einem Freitags-Start, 13. Jan 2017 - 
Freitags ab Mittag fiel es denen dort noch ganz schnell ein

http://www.emswetzel.de/wp-content/uploads/It-Tech...

http://www.emswetzel.de/wp-content/uploads/IT-Tech...

http://www.emswetzel.de/wp-content/uploads/IT-Tech...

alle an einem Freitag vor zig Monden gestartet und bis heute nicht 
besetzt!

Vllt. sollten sich solche Pesonalverheizer auf eine ordenltiche Arbeit 
zurückziehen > müssen oder kleinere Brötchen backen?
Gibt es noch zu viel ahnungs- und hoffnungsloses Dummvieh für dieses 
Pack?

Autor: Niemand (Gast)
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Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite
Datum: 07.08.2017 21:36

Wenn du dich in die Rolle eines gebeutelten Verkäufers begeben müsstest, 
wie würdest du das anders besser machen?
Wer Andere oder sich selbst verkaufen muß, und nur daran etwas verdient, 
dem bleiben nicht viele andere Methoden übrig.
Schließlich strebt jeder Macher / Lenker nach Perfektion, wenn er nicht 
ganz unfähig ist.

Autor: (º°)·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.· (Gast)
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Das vermittelte Personal scheint aber auch von durchwachsener
Qualitaet zu sein. Merkt Mann, wenn Mann Projekte vom unfreiwillig
kurzfristigem Vorgaenger uebernimmt...

Da waren offensichtliche Berufsanfaenger die von irgendwelchen
"Solution"-Firmen in den Markt gedrueckt wurden, und nicht mal
richtige Selbststaendige am (Vor-)Werk.

Vermutlich waren es wohl die billigsten die zu haben waren.

Autor: Weltbester (Gast)
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Oder aber sie sind wegen Psychoproblemen ausgefallen:

Heute auf WEB

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Krankenkasse: Leiharbeiter sind häufiger krankgeschrieben
---------------------------------------------------------

Leiharbeiter melden sich häufiger krank, als andere Arbeitnehmer! Nach 
einer Studie der Techniker-Krankenkasse haben die knapp eine Million 
Leiharbeiter im vergangenen Jahr im Schnitt 20 Tage wegen einer 
Krankheit am Arbeitsplatz gefehlt. Das waren gut 5 Tage mehr, als bei 
den übrigen Beschäftigten. Vor allem von Erkrankungen der Psyche und des 
Muskel-Skelett-Systems sind die Leiharbeiter überdurchschnittlich 
betroffen. Die körperlichen Beschwerden seien auch darauf 
zurückzuführen, dass von Leiharbeiter häufig die körperlich schwerere 
Arbeiten zu verrichten seien und dies umgekehrt dazu nicht in der Lage 
seien. Dasselbe gelte für die psychischen Belastungen: Viele 
Leiharbeiter sind gerade wegen körperlicher oder psychischer Gründe aus 
ihrem ehemaligen Job ausgeschieden und in der Leiharbeit gelandet.

Haben wir demnächst noch einen Leiharbeitertarif in der Krankenkasse?

Oder machen die nur mehr krank um der Leiharbeit zu entkommen?

Autor: Christian B. (casandro) Flattr this
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(º°)·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.· schrieb im Beitrag 
#5104090:
> Das vermittelte Personal scheint aber auch von durchwachsener
> Vermutlich waren es wohl die billigsten die zu haben waren.

Leider nicht. Die Leute von Leiharbeitsfirmen sind meistens schlecht, 
und kosten das gleiche (oder gar mehr) als qualifizierte Ingenieure.

Autor: ponky (Gast)
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Markus W. schrieb:
> Heute wieder 3 Anrufe und etliche mails vorgefunden!
>
> Kann es sein, dass die ihren Kunden jeweils versprechen, bis Ende der
> Woche eine Handvoll Profile vorzustellen und dann am Fr morgen merken,
> dass sie zu wenige Heinis haben, die ihre "spannenden Projekte" besetzen
> möchten und dann noch schnell welche beitelefonieren?
Möglich, aber kaum denkbar.
Denn selbst wenn die Mail raus oder der Anruf getan ist, haben sie mit 
hoher Wahrscheinlichkeit bei beiden nichts erreicht.
Die Mail wird keiner noch am Freitag beantworten und das etwas 
spruchreifes beim Anruf bei rum kommt ist auch eher zweifelhaft.

Aber wenn du die Wahl hättest Freitag auf der Autobahn zu sein um deinen 
Klienten beim Kunden vorzustellen oder doch lieber irgendwann von Montag 
bis Donnerstag, welchen Tag würdest du wählen?
Des Weiteren, die meisten Firmen machen Freitag um ein Uhr zu und da 
will auch die Personalabteilung keine Bewerber sehen, sondern eher den 
Grill samt Feierabendbier (und das zu Hause).

Autor: Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Mit der Personalabteilung, wie Du schreibst, hat das schon mal gar 
nichts zu tun, sondern die PRofile gehen samt und sonders an den PL und 
wenn der ein fixes Datum genannt hat, dann ist das meist Wochenende, 
damit er am Wochenstart alles beeinander hat. So sehe Ich das.

Autor: Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite
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(º°)·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.· schrieb:
> Das vermittelte Personal scheint aber auch von durchwachsener
> Vermutlich waren es wohl die billigsten die zu haben waren.

Es sind ja eben die schlechtesten, die den Zeitarbeitsdreck machen 
müssen. Mit hat jemand von der "XYZS-Temp GmbH" mal indirekt zugegeben, 
daß es im temp-Geschäft eigentlich nur 3 Gruppen von Ingenieuren gibt, 
mit denen sie zusammenarbeiten hauptsächlich zu tun haben:

1) Sehr gute Junge, die wegen mangelnder Erfahrung bei den OEMs nichts 
finden und auch als Selbständige keine Aufträge bekämen

2) Leute Ü50, die zwar gut sind, aber niemand einstellen will, weil zu 
alt, die aber ihrerseits nicht die Eier haben, sich selbständig zu 
machen

3) Leute aller Altersklassen, die faul sind, sich aber gut verkaufen 
können und die man einmalig bei einem Kunden platzieren kann, wenn der 
Kunde überhaupt keinen anderen findet.

Die eigentliche Gruppe derer, die wirklich Top-Knowhow haben, gefragt 
sind und trotzdem Angestellte sein wollen und die dann horrende Gehälter 
weit über denen der Angestellten bekommen, sind sehr selten, weil die 
sehr schnell zu teuer sind, in die Selbständigkeit abdriften oder nach 
1M übernommen werden. Diese machen keine 5% der Umsatzes mit denen wirbt 
man aber, wenn es um das Temp-Geschäft geht.

Erst gestern hatten die wieder großes Fressen in KA und MA und man 
konnte sie tönen hören, wie sie von den tollen Projekten erzählten. Die 
Gehälter, die man dort bekommt sind aber , naja - lassen wir es.

Autor: Willi Fuchs (Gast)
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Markus W. schrieb:
> 3) Leute aller Altersklassen, die faul sind, sich aber gut verkaufen
> können und die man einmalig bei einem Kunden platzieren kann, wenn der
> Kunde überhaupt keinen anderen findet.

Dauerhaft macht das aber einen DL auch nicht erfolgreich, wenn er viele 
faule Eier schickt, die dem Entleiher mehr Kosten und Aufwand bereiten 
als nutzen.

Autor: Selbständiger (Gast)
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Du schickst die nur zu den Kunden, für die Du keinen anderen hast.

Autor: robocash (Gast)
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Bei Mangel an Leuten kann der AG immer, wie früher, einen direkten 
befristeten Vertrag abschließen. Das folgt aus dem Grundgesetz. Hier 
scheint ein Überschuss an Elektro-Fachverstand zu herrschen. Wie auch 
der Überschuss an Wohnraum oder an Erdöl oder Hochseefisch. 
Umweltargumente müssen her um den Überschuss zu senken und so den Preis 
zu halten. Deutsche arbeiten im Schnitt 20 Stunden je Woche. Viele haben 
"ein T-Stück in den Geldfluss" eingebaut. Geld braucht hohe Preise, es 
muss schnell fließen für das T-Stück. Die Elektro-Leute werden knapp 
gehalten. Für jeden Messknecht ein Personal-Wissenschaftler. Motivieren 
geht eben nicht durch Zucker sondern, was keiner sagt, durch Angst.

Personalwissenschaftler, Offiziere, Türsteher, das sind die Berufe die 
zwischenmenschlich verdienen. Erfinden ist gut aber eine Gaunermasche 
erfinden steht drüber.

Ganz anders die Fachleute. Jeder hat eine Gen-Kopie, die er weitergeben 
will. Das Mittel sind gute Fachkenntnisse. Die Fachkenntnisse sichern 
Nahrung. "Warum sollen wir ausgerechnet dir die Stelle geben?" ... 
"Meine Genkopie ist besser, fleißiger." Ihr seht es an:

- Cosinus phi.
- Meiner schwarzen John-Major ... Helmut-Kohl Brille.
- Dass ich Matlab kann. Oder Polyspace.
- Gewandheit vor dem Kunden.
- Tätigkeit in Vereinen.
- Dass ich schnell mit dem Studium fertig war.
- Ich niemals einen einzigen Fehler machte.
- Ich würde alles wieder so machen, auch mit Knochenbruch ins 
Krankenhaus gehen.

Gehen wir also Zeiten entgegen, in denen Konzerne den Entwicklern und 
schlimmer noch den Kundenbetreuern keinen Dienst-BMW mehr versprechen 
können, weil heimlich alle Germanistik-Entscheider das Elektroauto 
wollen. Und das heißt nicht BMW sondern TESLA. Sie können auch keine 
Neubauwohnungen mehr versprechen, weil Neubau den Wert des Altebestandes 
senkt, wegen Angebotsüberschuss und Leerstand. Sie müssen Wertsteigerung 
durch eingemieften Altbau anpreisen. Caterpilar hat vor kurzem ein Werk 
in Belgien mit Abfindungen geschlossen. Wobei Immobilien jetzt wohl der 
einzige Zinsrenditeträger sind. Das einzige was ein Sparer noch wollen 
kann.

Autor: Vincent W. (farik)
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es ist doch bei vielen so, dass sie die arbeit möglichst lange hinaus 
zögern. in dem fall dann also immer bis freitag warten

Autor: Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Vincent W. schrieb:
> es ist doch bei vielen so, dass sie die arbeit möglichst lange
> hinaus
> zögern. in dem fall dann also immer bis freitag warten

Das spielt sicher eine Rolle.

@ robocash : Wenn Ich Deinen Beitrag lese, gewinne Ich den Eindruck, 
dass Du getrunken habe musst, so wenig Linie und Sinn gibt das.

Autor: Elektrodienstleister (Gast)
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Neuer Rekord: Gleich 6 Anfragen binnen 2 Tagen und etliche Annoncen im 
Internet von den Sklaventreibern für ein und dasselbe Projekt in 
Ditzingen. Gesucht wird ein Entwickler, der sich mit ModelSim auskennt 
und FPGA-Plattformen verifiziert. Hui, welche Firma mag das wohl sein, 
die dort kryptisches baut und die halbe Welt in Aufruhr versetzt, um 
einen Entwickler zu finden?  Mal überlegen...

Die Projektvermittler rücken natürlich nicht mit dem Kundennamen raus, 
aber man kennt ja die Branche und sie übertreffen sich wieder 
gegenseitig im Umformulieren des Textes, dem Verschieben des 
Einsatzortes, dem Abkürzen der Postleitzahl und Vielem mehr, damit man 
auch ja bei ihnen anfragt und unterschreibt und nicht bei der 
Konkurrenz. Das Ende vom Lied: Du beantwortest ungewollt mehrere 
Anfragen in gutem Glauben und hinterher streiten sich 3, wer denn der 
erste war und Dich vermitteln darf, weil einige Anfragen sich auf 
Dasselbe Projekt beziehen. Dann kannst du es nicht machen, ohne Ärger 
mit einem von denen zu kriegen.

Wie krank ist das?

Was treibt Firmen dazu, gleich mehrere Suchhunde auszusenden. Kommen 
dann mehr Profile rein? Die Menschen, die gefunden werden können, sind 
zahlenmässig begrenzt.

Offenbar muss da schnell vor Weihnachten noch was fertig werden und die 
Hütte brennt! Jetzt suchen Alle den Billigsten in Deutschland, der das 
gerade so kann und zum Jahresende noch eine Rechnung braucht und 
schreiben sich die Finger wund. Das einzige, was dabei aber passiert 
ist, dass man sich aus der Vereinigungsmenge der Projekttexte 
zusammenreimen kann, wer es ist, was sie gerade machen und was genau 
gefragt ist und wo das Defizit liegt, mit welchen Tools sie arbeiten, 
welche Elektronik sie in den Projekt einsetzen, welche Software zur 
Anwendung kommt etc ...

Wahrscheinlich wissen jetzt alle, die in Deutschland irgendwas mit FPGAs 
machen, sowie alle Vermittler und Recruiter auf Kununu und Xing, wo das 
Projekt auch beworben wird, dass es in Ditzingen ein schweres (oder wie 
man in der Firma vor ort sicher sagen würde "gravierendes" Problem gibt 
und die Firma chronischen Ingenieurmangel hat.

Und die Konkurrenz weiß es auch!

Ok, mal davon ausgehend, dass die Firma nur sicherheitsunkritische 
Konsumerprodukte herstellt, dürfte es auch kein Problem sein.

Ich verziehe mich in die Weihnachtsferien

Bon soir at bon Noël

Autor: Wettbewerb belebt die Rendite (Gast)
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Elektrodienstleister schrieb:
> Wie krank ist das?
>
> Was treibt Firmen dazu, gleich mehrere Suchhunde auszusenden. Kommen
> dann mehr Profile rein? Die Menschen, die gefunden werden können, sind
> zahlenmässig begrenzt.

Der Aufschwung und der ach so gute Arbeitsmarkt, der solche und ähnliche 
Bullshitjobs nötig macht, weil sonst die Quote jenseits von 20 Prozent 
läge.
Für den Auftraggeber hat das natürlich den Vorteil, dass durch die 
vielen "Jäger" die halbe Republik abgegrast wird und die Chancen erhöht, 
den billigsten und bestgeeigneten MINT-Hasen zur Strecke zu bringen und 
noch wenig Provision dafür zahlen zu müssen.

Autor: MangelMarkus (Gast)
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Wettbewerb belebt die Rendite schrieb:
> Elektrodienstleister schrieb:
>> Wie krank ist das?
>>
>> Was treibt Firmen dazu, gleich mehrere Suchhunde auszusenden. Kommen
>> dann mehr Profile rein? Die Menschen, die gefunden werden können, sind
>> zahlenmässig begrenzt.
>
> Der Aufschwung und der ach so gute Arbeitsmarkt, der solche und ähnliche
> Bullshitjobs nötig macht, weil sonst die Quote jenseits von 20 Prozent
> läge.
> Für den Auftraggeber hat das natürlich den Vorteil, dass durch die
> vielen "Jäger" die halbe Republik abgegrast wird und die Chancen erhöht,
> den billigsten und bestgeeigneten MINT-Hasen zur Strecke zu bringen und
> noch wenig Provision dafür zahlen zu müssen.

Bestätigt doch irgendwie die These, dass Stellen mehrfach ausgeschrieben 
werden. In diesem Fall mindestens 6-fach.
Letztes Jahr hatte der VDI zudem die ausgeschriebenen Stellen noch mit 
dem Faktor 7 (Heute mit Faktor 3) multipliziert.
Bedeutet: In der Realität eine freie (schlecht bezahlte, befristete) 
Stelle - Aber in der Statistik 42 freie (gut bezahlte, sichere) Stellen 
oder heute 21 freie Stellen. Ingenieurmangel!!!
Blöd nur, dass es schlussendlich nur einer machen kann ...

Die Mint-Mangel-Propagandamaschine kommt übrigens auch wieder in Gang:
https://www.iwd.de/artikel/mint-arbeitskraefte-die...
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln versucht mal wieder mit 
krummen Statistiken für Mint-Berufe zu werben.

Noch was zum Lachen: Der Brunel-Chef findet Equal Pay ungerecht:
http://www.vdi-nachrichten.com/Gesellschaft/Das-Ge...
"Es gab Unterschiede in der Bezahlung. Meistens verdienten entliehene 
Ingenieure weniger. Denn die Betriebszugehörigkeit spielt in der 
Entlohnung eine Rolle. Es ist ja auch nicht fair, wenn jemand in das 
Unternehmen entliehen wird und direkt so viel verdient, wie jemand, der 
dort schon seit 20 Jahren arbeitet. Die Equal-Pay-Regelung sieht das 
aber vor. Das finde ich ungerecht."

Autor: Wettbewerb belebt die Rendite (Gast)
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Da dreht sich der Brunel-Anzug auch die Tatsachen zu Recht und der 
Pressefuzzi vom VDI schluckt den Käse und drucken es ungeniert ab. 
Müssen die VDI-Leser für komplette Vollidioten halten.
Na gut, wer als AN für diesen Verein Geld abdrückt, muss ja auch einer 
sein ;)
Im IGM wird nicht nach Betriebszugehörigkeit bezahlt, sondern nach 
Arbeitsplatzeinstufung. Und die eigenen Fähigkeiten sind spätestens nach 
8 Jahren im Betrieb fertig entwickelt und damit auch die Zieleinstufung, 
jedenfalls für die Jobs, wo auch DL-MINTler eingesetzt werden.
Ganz abgesehen, dass selbst die Einstiegsstufen von IGM mal locker über 
25 Prozent, eher 1/3, im Stundenlohn über den Leihbuden liegen. Kein 
Wunder, Brunel-Anzugmann und seine BWLer-Häschen wollen ja auch von was 
leben. Und die Entleiher wollen auch nicht mehr Kohle springen lassen, 
wobei sie sich das vertraglich auch garantieren lassen müssten, dass die 
Mehrkohle beim Informatiker und Ingenieur ankäme, weil wegen unseres 
tollen Fachkräfte"mangels" würde die Marktlage es auch hergeben, dass 
die Leihbuden das Plus einsacken könnten, weil die Verzweifelung bei den 
Hochschul-Einsteigern und Akzeptieren von prekären Arbeitsbedingungen 
noch nie höher war als heute.

Autor: Horst (Gast)
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Elektrodienstleister schrieb:
> Wahrscheinlich wissen jetzt alle, die in Deutschland irgendwas mit FPGAs
> machen, sowie alle Vermittler und Recruiter auf Kununu und Xing, wo das
> Projekt auch beworben wird, dass es in Ditzingen ein schweres (oder wie
> man in der Firma vor ort sicher sagen würde "gravierendes" Problem gibt
> und die Firma chronischen Ingenieurmangel hat.

Und was hindert einen daran sich direkt bei Thales sich zu bewerben? 
Machen die Leihbuden einem dann die Hölle heiß?

Beitrag #5237650 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5237651 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Heiner (Gast)
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trolololololooooooooooooooooooo!


lg. Heiner

@Mods: anstatt hier wie wild rumzulöschen könntet ihr wie bereits
gefordert einfach dicht machen. Danke!

Autor: Elektrodienstleister (Gast)
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Horst schrieb:
> Und was hindert einen daran sich direkt bei Thales sich zu bewerben?
> Machen die Leihbuden einem dann die Hölle heiß?

Normal ist es so, dass man erst einen Vertrag unterschreiben muss oder 
wenigstens etwas kommunizieren muss, um an die Infos zu kommen und sich 
das Bild konkretisiert, wer und wo das ist. Und dann wird gemauert und 
gejammert, wenn man nicht mehr reagiert.

>Thales
Das war jetzt Deine Schlussfolgerung :-)

Autor: Noch einer (Gast)
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und man findet keinen, weil es in ganz Deutschland keine FPGA-Entwickler 
gibt:
https://www.freelance.de/Projekte/Projekt-601711-F...?

Autor: Monk (Gast)
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Noch einer schrieb:
> und man findet keinen, weil es in ganz Deutschland keine
> FPGA-Entwickler
> gibt:
> https://www.freelance.de/Projekte/Projekt-601711-F...?

Tja, Raum Stuttgart...

Autor: Hypernervös (Gast)
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Noch einer schrieb:
> und man findet keinen, weil es in ganz Deutschland keine
> FPGA-Entwickler
> gibt:
> https://www.freelance.de/Projekte/Projekt-601711-F...?

BWLer nehmen sie ebenfalls für den Job. Naja, wer zieht freiwillig für 6 
Monate bei mauer Bezahlung in dieses überfüllte Loch und wird dann ggf. 
nach 6 Monaten oder dann bei der 2. Befristung ejected. Das lohnt sich 
nur für einheimische durchscnittliche Absolventen, die im schwäblischen 
Loch aufgewachsen sind.
Faustregel ist immer noch, heutzutage offene Stellenanzeigen, 
ausgenommen Konzerne oder ÖD, wo aus Regulariengründen ausgeschrieben 
werden muss, sind Kackstellen aus Rudis Resterampe.

Beitrag #5250959 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5252407 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Hypernervös schrieb:
> Faustregel ist immer noch, heutzutage offene Stellenanzeigen,
> ausgenommen Konzerne oder ÖD, wo aus Regulariengründen ausgeschrieben
> werden muss, sind Kackstellen aus Rudis Resterampe.

Auch wenn Ich die Sprache, die du hier verwendest, nicht teile, so muss 
dem Inhalt zugestimmt werden: Die ausgeschriebenen Stellen sind nur für 
Anfänger und Personen <3 BE, weil damit die Lücken in Firmen aufgefüllt 
werden, welche die Aufsteiger hinterlassen.

Das heisst aber nicht, dass es nicht hochkarätige Stellen gibt. Diese 
werden nur nicht ausgeschrieben sondern unter der Hand verteilt. Da 
läuft das meiste über Netzwerke und gute Beziehungen. Von Aussen kommst 
Du da nicht rein.

Autor: Boom, boom (Gast)
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Wenns nur Aufsteiger wären, meistens sinds Firmenaussteiger. Es gibt 
klare Pools von guten und schlechten Firmen in kontinuierlicher 
Abstufung und die meisten Firmen bleiben für Jahrzehnte so wie sind, 
gut, manche vormals guten Firmen werden schlecht, aber nie tritt der 
umfekehrte Weg ein. Und die meisten Neugründungen sind ebenfalls Murks 
für ANs. Und so versucht jeder zu paar Guten zu wandern und das 
Kruppzeug von Firmen muss wild ausschreiben und headhuntern.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Hypernervös schrieb:
> Faustregel ist immer noch, heutzutage offene Stellenanzeigen,
> ausgenommen Konzerne oder ÖD, wo aus Regulariengründen ausgeschrieben
> werden muss, sind Kackstellen aus Rudis Resterampe.

Wobei die Ausschreibungen da auch gerne mal nur der Form halber erfolgen 
und die Person schon vor der Ausschreibung feststeht.

Beitrag #5264860 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: freeitak (Gast)
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Mar. W. schrieb:
> Was ist das, dass immer am Freitag noch massenhaft Anfragen für
> Ingenieurprojekte reinkommen und die üblichen Verdächtigen noch "ganz
> schnell" und "dringend" jemanden suchen?

hat ooch aine psichologische kompnente, freeitak hastdu gute laune und 
biste berait, sooche angebote anzunemen. dat is nich nur beei 
dinstleistr so, ooch ndere vermittla rufen m freitag on. iin dea woche 
sind die maisten unta stress und habn keeine zait sich mit solche 
angebotee zu befassen. am freeitak is wochenend und dea kopf is freei 
für oolche angebote. solche firmn machen statistik wann dea beste 
zeeitpunkt is den kööda auszuwerfen und freeitak wird wohl dea beste tak 
sain.

Autor: klausi (Gast)
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freeitak schrieb:
> ...

Hast du gerade einen Steifen? Oder sonstige Drogen?

Autor: Ich (Gast)
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klausi schrieb:
> freeitak schrieb:
>> ...
>
> Hast du gerade einen Steifen? Oder sonstige Drogen?

Egal - das Zeuch muss guuut sein :-)

Autor: Kellernerd (Gast)
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klausi schrieb:
> freeitak schrieb:
>> ...
>
> Hast du gerade einen Steifen? Oder sonstige Drogen?

Was ist in diesem Kontext die Bedeutung von "Streifen"?

Autor: genervt (Gast)
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Komm raus aus Deinem "Keller":  Ein "Streifen" ist ein "line", also eine 
Kokslinie! Ein solche scheint sich auch GULP reingezogen zu haben, wenn 
man sich mein Beispiel "reinzieht":

******************************************
GULP und der vermurkste Projektstundensatz
******************************************

Die Firma GULP betätigt sich als Projektvermittler und schiebt ihren 
Kunden und Anfragern meist die Freiberufler zu, welche den günstigen 
Stundensatz anbieten. Dabei kommt es immer mehr zu großen Verärgerungen 
auf beiden Seiten, wie mein Beispiel zeigt:

GULP hat in dem Feld, in dem man seinen Stundensatz anpreist, eine 
Kommentarspalte, ob man inklusive oder exklusive der Kosten agiert. 
Dieses Feld gilt offiziell als "bester Stundensatz", daher schreiben die 
Freiberufler ihren home office Satz rein.

Bei Bewerbungen kommt aber eine automatisierte Bestätigung mit den 
Inhalten, in denen dieses Kommentarfeld weggelassen wird, bzw es wird 
als leer ausgewiesen. Die Konsequenz: Der Anbieter bekommt einen tollen 
Stundensatz gemeldet, selektiert einen für Gespräche und man wird sich 
dann nicht handelseinig, weil die Kosten nicht im Angebot drin waren und 
man sozusagen nicht der billige Harry ist, nach dem man aussah.

Reaktion von Gulp: "Wenn Sie im Nachhinein nachverhandeln, können wir 
Sie nicht mehr berücksichtigen".

Meine Reaktion: Umfassende mail an den Kunden!

So macht man sich bei Freiberuflern und Kunden sehr beliebt!

Seit neuester Regelung soll man jetzt seinen all-inkl Stundensatz 
einsetzen, weiß aber nicht, was all-inkl bedeutet. Jetzt kriegt 
wahrscheinlich der, den Auftrag, der nicht richtig rechnet, sich 
verrechnet oder nicht richtig schlussfolgern kann. Ein solcher 
Dumm-Harry ist anscheinend genau das, was Kunden suchen. Ich persönlich 
bin aber der Ansicht, daß es etwas sehr optimistisch ist, einen 
Ingenieur mit der Berechnung von Schaltungen zu beauftragen, der nicht 
in der Lage ist, seine eigenen Finanznen durchzurechnen!

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